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Rapp
Gelöschter Benutzer
Re: Menschen, die mein Leben prägten
von Rapp am 22.12.2014 12:53Der Postwagen rumpelte an diesem Tag langsamer als sonst über den durchweichten Weg. Bald werden wir wohl fliegen müssen, da ein Durchkommen auf der Straße nicht mehr möglich war.
Endlich sind wir in Jokkmokk bei Erland angelengt. Eine Stunde ausruhen... Doch ich trau meinen Ohren nicht. Geht noch ins Krankenhaus und besucht die Hanna. Das hatte noch gefehlt: Jetzt ne chronisch kranke Frau besuchen...
Wir gehen hin. Hanna liegt in ihrem Zimmer, ein unförmiger Klumpen Mensch. Aber etwas erfasste mich: diese Augen! Solch ein strahlen, das hatte ich noch nie erlebt. Obwohl sie sich kaum noch bewegen konnte lachte und scherzte sie mit uns. Da diese Anbetung: Hanna sprach mit Gott wie sie auch mit uns redete. Es war überwältigend.
Nie wieder musste Erland uns ermahnen, den Besuch im Krankenhaus zu machen. Das war von jenem Tag an unser erster Weg, wenn wir nach Jokkmokk fuhren.
Willy
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Lukas 19, 11-27: Talente
von Henoch am 22.12.2014 11:38Hallo Solana,
ich denke auch nicht, dass irgendetwas "privat" ist. Ja, so wie Du sagst, wir sollen alles als von Gott gegeben treu verwalten.
Stimmt, im Alltag ist es oft einfach der Dank und dass wir vertrauen, dass selbst größtes Leid uns zum Besten dient, so dass wir nicht fragen "Herr warum?", sondern "Herr, wozu?, Lass mich sehen, was darin Gutes verborgen ist".
Wenn ich betrachte, wofür uns Lohn verheißen ist, dann denke ich, alles soll den Zielen dienen, die uns darin gezeigt sind. Wir dienen also Gott treu, wenn wir den alten Menschen unter Kontrolle haben, Menschen für Christus gewinnen, Versuchung/Anfechtung erdulden, Gottes Wesen lieben, die Herde Gottes hüten. Und alles soll darauf ausgerichtet sein. Unser Bemühen und unser Vermögen.
(Natürlich will ich jetzt nicht dauernd den Lohn ins Blickfeld nehmen, denn das ist nicht "mein Ziel". Werden wir doch alle unsere Kronen letztlich dem Herrn zu Füssen legen.)
Henoch
Re: Wie tötet ein Christ?
von Pal am 22.12.2014 11:35Genau, die Liebe vom Kreuz. Dieses Geschenk annehmen und die Liebe wird in jedem von uns wirken.
Ja, lieber Jonas, diese Liebe wird den "alten Pal" nicht so mal so "überleben" lassen. Nein! Es gibt etwas, was nicht nur zum Tode verurteilt ist, sondern was tatsächlich immer mehr stirbt.
Man könnte mich mißverstehen und meinen, ich würde die Gefahr, die vom "SELBST" ausgeht, überbewerten. Dann höre ich das Argument: Der Teufel und die Welt sind doch viel, viel schlimmer. Das Selbst sei gar nicht so eine große Bedrohung.
Da dachte ich so an die Volksgeschichte Israels!
Was für ein Beispiel sind sie für mich gerade dafür, das schlußendlich kein äußerlicher Feind sie besiegte, sondern in Wirklichkeit ihr eigenstarker Ungehorsam Gott gegenüber. Dadurch wandte sich ihr einziger Helfer, in ihren "Widersacher".
In folgender Passage wird dies sehr deutlich:
5Mo 32:15 Da ward Jeschurun (Kosename für Israel) fett und schlug aus; du wurdest fett, dick, feist! Und er verließ Gott, der ihn gemacht hatte, und verachtete den Fels seiner Rettung. 5Mo 32:16 Sie reizten ihn zur Eifersucht durch fremde Götter, durch Greuel erbitterten sie ihn.
5Mo 32:17 Sie opferten den Dämonen, die Nicht-Gott sind, Göttern, die sie nicht kannten, neuen, die vor kurzem aufgekommen waren, die eure Väter nicht verehrten. 5Mo 32:18 Den Felsen, der dich gezeugt, vernachlässigtest du, und vergaßest den Gott, der dich geboren. 5Mo 32:19 Und der HERR sah es und verwarf sie, vor Unwillen über seine Söhne und seine Töchter. 5Mo 32:20 Und er sprach: Ich will mein Angesicht vor ihnen verbergen...
Dabei ist mir klar geworden: Das was kein Teufel und keine Welt zuwege bringt, das kann ich mir selbst besorgen, indem ich mit meinem "fetten ICH" gegen meinen Heiland auftrete... Das ist dermaßen tragisch aber liegt leider, ob ich es will oder nicht, im Spannungsbereich meines Christenlebens.
5Mo 32:28 Denn es ist ein Volk, an dem aller Rat verloren ist, und das keinen Verstand besitzt. 5Mo 32:29 Wenn sie weise wären, so würden sie das beherzigen, sie würden an ihre Zukunft denken! 5Mo 32:30 Wie könnte einer ihrer Tausend jagen und zwei Zehntausend in die Flucht schlagen, wenn ihr Fels sie nicht verkauft und der HERR sie nicht preisgegeben hätte?
Wie heißt es da so schön: Gefahr erkannt, Gefahr gebannt!
Hüte ich mich vor mir Selbst, so bin ich gut beraten!
Re: Lukas 19, 11-27: Talente
von solana am 22.12.2014 10:53Guten Morgen
Ich denke nicht, dass mit den Talenten irgendwelche "speziellen" Gaben gemeint sind, die wir im Auftrg Gottes vermehren sollen - und der "Rest" von dem, was wir haben und sind, ist für uns "privat".
Sondern dass wir alles für ihn einsetzen sonllen, zu seiner Ehre:
Kol 3,17 Und alles, was ihr tut mit Worten oder mit Werken, das tut alles im Namen des Herrn Jesus und dankt Gott, dem Vater, durch ihn.
Das sollte zumindest unser Ziel sein.
Dass wir die Augen und Ohren aufhalten - den ganzen Tag über - und die vielen kleinen Möglichkeiten entdecken, wo wir das so tun können, bewusst aus dieser Einstellung heraus leben.
Da ist zB Dank und Lob - die "Frucht der Lippen", das uns selbst auch erfreut und bereichert.
Oder die vielen kleinen Gelegenheiten, die sich bieten, um anderen Menschen eine Freude zu machen, anderen mit den Gaben zu dienen, die wir bekommen haben.
Je grösser diese Gaben sind, die wir bekommen haben, um so Grösseres kann damit auch getran werden.
Aber die Treue fängt im Kleinen an. Und wer sich im Kleinen als treu erweist, dem wird auch noch mehr anvertraut werden ....
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Re: Wie tötet ein Christ?
von jonas.sw am 22.12.2014 10:46Hallo Pal,
Genau, die Liebe vom Kreuz. Dieses Geschenk annehmen und die Liebe wird in jedem von uns wirken.
Re: (Oase11)Math.4:4, Nicht vom Brot allein wird der Mensch leben, sondern von jedem Wort, das aus dem Munde Gottes hervorgeht
von Inyanel am 22.12.2014 10:08Hallo und einen wunderschönen Guten Morgen, Oasis 
Oh man, liebe Cleo -hoffe, Dich ebenfalls so nennen zu dürfen-, da bin ich
aber froh, dass Du den Frühstückstisch gedeckt und so einen wohlduftenden
Kaffee gekocht hast.
Und das an Deinem ersten Arbeitstag. Ein herzlichstes Dankeschön dafür <3 <3 <3 
Ja, das war, für mich dieses Jahr Musik-abschließend, gestern ein wunderschöner Abend.
Es war wunderschön mit Kerzen ausgeleuchtet, gut 400(?),500(?) Besucher und Geschwister.
Obwohl ich als Musiker von der Bühne selbst nicht mehr so berührt werde,
war es gestern Abend alles ein wenig anders. Es war so schön und mir liefen manchmal "Gefühlsschauer
über den Rücken". Ja, ich war tief berührt.
Und zum Abschluss kamen alle teilnehmenden Musiker an dem Lobpreis-Festival auf die Bühne
und wir spielten und sangen mit den Besuchern zusammen "Gross ist der HERR, IHM gebührt unser Lob"
und "Over the Mountains and the Sea (I can sing of Your Love forever)".
Wow, das war selbst für mich erfahrenen Musiker unglaublich ergreifend.

Die Konzerte am Freitag und Samstag waren mit der Band, in der ich "hauptamtlich" spiele (eine Cover-Band,
die ausschließlich Stücke von "Emerson, Lake and Palmer" spielt);
aber das "Lobpreis-Konzert" gestern Abend möchte ich gegen keine Musik und auch gegen kein Konzert
dieser Welt eintauschen.
So, jetzt habe ich aber nach meinen eigenen Verhältnissen heute Morgen schon ganz viel gesabbelt;
wollte aber einfach versuchen auszudrücken, dass der Lobpreis gestern Abend sooooooo ergreifend für mich war.
Okay, Ihr lieben Oasis, Euch einen wunderschönen, wenn auch verregneten, und gesegneten Tag im HERRN 
und Dir, liebe Cleo, einen super-verlaufenden ersten Arbeitstag - sei tapfer, behütet und gesegnet.
((((((((((((((((Oasis))))))))))))))))) 


Mit ganz lieben, Euch umarmenden Grüssen - Inyanel
P.S.: Kleiner Zusatz noch: ich glaube, seit mehr als 7 Jahren habe ich das erste mal wieder "Düsenjäger im Bauch" 
P.P.S:
Noch 'n kleiner Zusatz: Liebe solana, ich habe mich über Deine Tiergeschichte mit dem Esel "scheckig" gelacht
und diesen Esel in mein Herz eingeschlossen. Super, Danke solana 
Der Esel ist echt klasse; den muss man einfach gern haben...
"Ich gebe Euch meinen Geist, damit ihr wieder lebt und bringe euch in euer Land zurück." (Hesekiel 37,14)
Die von mir eingesetzten Bilder sind selbst gestaltet und aus ganz eigener Fotosammlung und Zeichenmappe
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Lukas 19, 11-27: Talente
von Henoch am 22.12.2014 09:52Hallo Wintergrün,
ich sprach davon, mit dem Vermögen Gott zu dienen....also den Armen geben, Missionare unterstützen, Glaubens-Geschwistern helfen, ...
In unserer Gemeinde gilt das Motto, Geld auf dem Konto ist zu nichts nutze...wir geben es für Gottes Belange.
Henoch
Re: Was bleibt von der heiligen Nacht übrig?
von Michael-A am 22.12.2014 09:47Das dürft ihr gerne vorlesen, wenn ihr meinem Namen nicht nennt! Darauf lege ich großen Wert.
Danke!
Friede sei mit Dir und deinem Haus (auch Familie gemeint...)!
Michael 


Israel, Deutschland, Polen! Für diese Länder bete ich!
Wintergruen
Gelöschter Benutzer
Re: Lukas 19, 11-27: Talente
von Wintergruen am 22.12.2014 09:47Liebe Henoch
also du meinst es geht um Geld und wieviel Vermögen jemand einsparen kann... ? Wenn jemand einen so guten Job hat und auch reichlich verdient, der wird bis zum Rentenalter eingespart haben .. viele legen ihrer Gelder so gut an , oder sind in der Börse aktiv, sodass am Ende eine riesen Summe auf dem Konto verzeichnet werden kann ....
jetzt verstehe ich dich so, das wenn man schon nicht den Herrn anbetet oder man sich nicht bessern will.. dann sollen wir wenigstens unser Vermögen verdoppeln, verdreichfachen usw..... Wird der Herr dann erst seine Gnade erweisen ? Kommt man dann auch in den Himmel??
Ich verstehe nicht welchen Nutzen oder Sinn das angelegte Vermögen ,haben soll...
LG
Rapp
Gelöschter Benutzer
Re: (Oase11)Math.4:4, Nicht vom Brot allein wird der Mensch leben, sondern von jedem Wort, das aus dem Munde Gottes hervorgeht
von Rapp am 22.12.2014 08:10Na ja, Lausmädel Aisha war gestern auf Fahrt. Ich war daran weg zu räumen was sie hinterlassen hatte, als ich feststellte dass sich Frau Hund wohl in Nichts aufgelöst hatte. Kein rufen oder pfeifen brachte sie in meine Nähe. Mitten in der Stadt mit regem Verkehr... Ungemütlich. Da kommen die Kinder des Hausmeisters der nahen Schule. "Aisha ist bei uns im Garten!" Sie hatte wieder mal ihren Freund, den Hausmeister gesehen. Da wird sie ja gestreichelt. Nun kommt sie angerannt, bleibt zwei Schritte vor mir stehen und macht eine elegante Verbeugung. Bevor ich sie aber an der Leine habe dreht sie auf der Schulwiese noch einige Ehrenrunden in Windhundmanier. Lebensfreude pur!
Manchmal frage ich mich ob ich Vater meine Lebensfreude auch so deutlich zeigen kann, oder bin ich so erwachsen, dass ich das gar nicht mehr hin kriege?
Ich will mich heute an der Gnade freuen!! und nicht von den Umständen erdrücken lassen.
Willy, der jetzt auf Hundeschwanz und Einkaufstour geht.

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