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Wintergruen
Gelöschter Benutzer

Re: Die selbstische Ursünde

von Wintergruen am 04.12.2014 20:29

lieber Pal 

Auf alle Fälle kann ich dir aus meinem Leben bezeugen, das ich bei weitem nicht mehr so sündige wie vor 10 Jahren.... Gott sei Dank!

 ja das glaube ich dir sogar... aus eigener Erfahrung weiß ich nämlich selbst wie sich das verhält und wie man sich verändert , Wenn auch zurückblicke, dann kann ich gar nicht glauben das ich das tatsächlich war.. Ich fragte mich eine zeitlang oft,, wie konnte das möglich sein , das ich so bescheuert dachte das ich so neben der Spur wandelte,das ich Dinge tat , die ich heute keinesfalls mehr tun würde.. solange Gott mit mir ist.. 

die zwei paar Schuhe von denen du sprichst,..Ja du hast recht das sind verschiedene Dinge , ich habe sie aber nur verknüpft und wenn man dann ein Wirrwarr erkennt dann stimmt in irgendeinem Gedankengang etwas nicht.. ..  Ich denke, man kann nicht auf der einen Seite dies sagen und auf der anderen würde genau das hinken... Es muss auch zusammen kompatibel sein .. sozusagen... So finde ich .. 

Liebe Wigrü, du selbst hattest doch bereits festgestellt, das die Sünde selbst nicht so schrecklich war, wie die darauffolgende Unbußfertigkeit von A&E - oder täusche ich mich da? Keiner von uns kann sagen: Ich sündige nie mehr! - Oder befindet sich heute hier jemand unter uns, der das so, allen Ernstes, behaupten könnte?

ich gebe dir hier absolut recht ... es kann aber auch niemand sagen das er jetzt schon alles hat... denn in die Zukunft kann niemand von uns sehen und wir wissen nicht wie wir in 10 Jahren denken werden.. Wir hoffen natürlich das wir In Ihm und Mit Ihm bleiben .. aber manchmal kann oder wird das für manche auch eine Last oder glauben anderen Dingen mehr, wie Eva der Schlange .. und schwupps , hat man so einiges verloren oder gar alles... So mein ich das... 

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Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Die selbstische Ursünde

von Henoch am 04.12.2014 20:17

Hallo Wintergrün,

ja das ist ganz wichtig, was Pal da sagt:

das "Gerettet sein" und die "Sündlosigkeit" sind zwei paar Schuhe.


Wir werden erst gerettet und dann geheiligt. Nicht anders herum.

Henoch

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Pal

67, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2513

Re: Die selbstische Ursünde

von Pal am 04.12.2014 20:09

Wigrü:
Wer also noch sündigt, was ist mit ihm ?? liebt er vielleicht Gott doch nicht so richtig ???
Liebe Wigrü, du selbst hattest doch bereits festgestellt, das die Sünde selbst nicht so schrecklich war, wie die darauffolgende Unbußfertigkeit von A&E - oder täusche ich mich da?
Keiner von uns kann sagen: Ich sündige nie mehr! - Oder befindet sich heute hier jemand unter uns, der das so, allen Ernstes, behaupten könnte?

Was ist mit ihm? - Kommt der (leider noch) sündigende Christ in die Hölle? - NEIN!
Das aber sein Sündigen ein Beweis dafür ist, das die Liebe Gottes noch nicht so richtig vollständig, in der Fülle, vorhanden ist - das ist eine Tatsache die auf einem anderen Blatt steht. Denn die vollkommene Liebe macht das Sündigen unmöglich! - mM

Wigrü:
Woran liegt es das er sündigt??? Immer die Ausrede dieses Ego ?? Ist es nicht der Wille und die Liebe zur Sünde´, zur Begierde? Und dann frage ich mich weil oft hier gesagt wird, so nach dem motto da wir eh fleischlich leben sündigen wir nun mal.. wo bleibt die Hilfe Gottes ?? Ich denke nämlich schon das man im Laufe der Zeit nicht mehr so sündigt , das man nahezu vollkommen wird.. fast sündenfrei lebt.. weil die Sinne immer auf Gott gerichtet sind und man lernt und müht sich und Gott hilft...
Pal:
Ich finde den Gedanken beachtlich, das ein Mensch tatsächlich in einem Paradies, in der nächsten Nähe Gottes leben kann, und dennoch dermaßen scheitert!
Wigrü:
mit anderen Worten auch wiedergeborene also die, die Gott kennengelernt haben und an Ihn glauben können scheitern .. sind also doch nicht jetzt schon alle gerettet .. oder ????????????
Liebe Wigrü, das "Gerettet sein" und die "Sündlosigkeit" sind zwei paar Schuhe.
Auf alle Fälle kann ich dir aus meinem Leben bezeugen, das ich bei weitem nicht mehr so sündige wie vor 10 Jahren.... Gott sei Dank!

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Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Die selbstische Ursünde

von Henoch am 04.12.2014 19:59

Hallo Wintergrün,

es ist nicht möglich, dass der Mensch nicht mehr sündigt, denn: 1Joh 1,8 Wenn wir sagen, wir haben keine Sünde, so betrügen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns.

Es ist aber möglich, vor Gott völlig rein zu sein, weil Christus unsere Sünden ans Kreuz getragen hat. Das darf man nicht verwechseln.

Wir sind niemals durch uns selbst rein, aber völlig rein durch Christus und nur durch ihn.

Um das seinen Jüngern zu erklären, wusch er ihnen die Füße. Er sagte: Joh 13 10 Spricht Jesus zu ihm: Wer gewaschen ist, bedarf nichts, als dass ihm die Füße gewaschen werden; denn er ist ganz rein.

Und wie werden wir rein?

Eph 5, 25 Ihr Männer, liebt eure Frauen, wie auch Christus die Gemeinde geliebt hat und hat sich selbst für sie dahingegeben,

26 um sie zu heiligen. Er hat sie gereinigt durch das Wasserbad im Wort, damit er

27 sie vor sich stelle als eine Gemeinde, die herrlich sei und keinen Flecken oder Runzel oder etwas dergleichen habe, sondern die heilig und untadelig sei.

Rein werden wir nur durch Jesus. Durch nichts sonst.

Der Kolosserbrief spricht davon, dass wir schon versetzt sind in das Reich des Sohnes Gottes. Und da darf man nur ganz rein hinein. Wir gelten, gewaschen im Blut Christi, als völlig rein.

Kol. 1,13 Er hat uns errettet von der Macht der Finsternis und hat uns versetzt in das Reich seines lieben Sohnes,

14 in dem wir die Erlösung haben, nämlich die Vergebung der Sünden.

Henoch

 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 04.12.2014 20:13.

Wintergruen
Gelöschter Benutzer

Re: Die selbstische Ursünde

von Wintergruen am 04.12.2014 19:31

Lieber Pal und liebe Henoch 

also das Paulus Gott kannte, das weiß ich schon, mir ging es halt nur um  die Aussage 

Wer Gott wirklich kennt, wird ihn wirklich lieben und seine Worte wirklich allerhöchst schätzen, um sie zu befolgen.

 denn wenn man nun Paulus zitiert... der auch Gott kannte und liebte, merkt man das er eben NICHT immer das befolgte was in Gottes Sinne war.. Die Aussage  oben sagt meiner Meinung nach, wie ich sie verstehe aus, das wir auch fast Sündenfrei werden .. (fast) können  weil wir eben die Worte schätzen  und sie befolgen wollen.. mit Gottes Hilfe, Wer also noch sündigt, was ist mit ihm ?? liebt er vielleicht Gott doch nicht so richtig ??? Woran liegt es das er sündigt??? Immer die Ausrede dieses Ego ?? Ist es nicht der Wille und die Liebe zur Sünde´, zur Begierde ? Und dann frage ich mich weil oft hier gesagt wird, so nach dem motto da wir eh fleischlich leben  sündigen wir nun mal.. wo bleibt die Hilfe Gottes ?? Ich denke nämlich schon das man im Laufe der Zeit nicht mehr so sündigt , das man nahezu vollkommen  wird.. fast sündenfrei lebt.. weil die Sinne immer auf Gott gerichtet sind und man lernt und müht sich  und Gott hilft...

Ich finde den Gedanken beachtlich, das ein Mensch tatsächlich in einem Paradies, in der nächsten Nähe Gottes leben kann, und dennoch dermaßen scheitert!

mit anderen Worten auch wiedergeborene also die, die Gott kennengelernt haben und an Ihn glauben  können scheitern .. sind also doch nicht jetzt schon alle gerettet .. oder ???????????? wie ja so  das oft behauptet oder angenommen wird ...das man jetzt schon gerettet ist.. kaum das Taufbecken verlassen und schon sieht man sich gerettet .. mmh

Adam und Eva brauchten keine Wiedergeburt, denn sie waren mit Gott.. mit.. also nicht ohne... und auch Gehorsam.. bis eben die Schlange kam .. 

LG

Antworten Zuletzt bearbeitet am 04.12.2014 19:47.

Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Selbstaufgabe - wie weit muss sie gehen

von Henoch am 04.12.2014 19:11

Hallo Kayla,

ich habe da etwas gefunden, das mir selbst sehr geholfen hat, mit Situationen umzugehen, die mich zornig machen. Zorn ist eine Emotion, die uns von Gott geschenkt ist, um bestimmte Situationen zu klären.

Hier wird zusammengefasst, wie Zorn biblisch richtig verstanden werden kann und warum diese Emotion von Gott gegeben wurde und warum sie wichtig ist.

Den Zorn verstehen Teil 1

Drei Lügen über den Zorn und die umgestaltende Wahrheit

Es lohnt sich sehr, das zu lesen.

Henoch

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Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

  Urgestein

Forenleitung

Beiträge: 5482

Re: Selbstaufgabe - wie weit muss sie gehen

von Cleopatra am 04.12.2014 19:04

Hallo Kayla,
ich habe diesen Thread auch beoachtet, ich kam nur noch nicht zum antworten.
Nun sind ja schon so einige Antworten gekommen, ich hoffe, dass dir einige helfen konnten?

Du sprichst einige Themen an, du hast einige Fragen gestellt.
Ich versuche mal, meine Sichtweise zu nennen, ja?

Ich denke, wir sollten uns nicht so extrem wichtig nehmen. Nicht bei jedem "Pups" durchdrehen, wegen "angekratztem Ego" und so. Aber wir müssen uns eben auch nicht- weil wir schließlich CHristen sind und Nächstenliebe ausüben sollen- alles gefallen lassen. Das kann ganz böse Auswirkungen haben. Beispiel:
Ich wurde mal ganz viel gestalkt von einer Frau (nicht nur gegensätzliche Geschlechter können das). Das hat mir sehr sehr weh getan, mir ging es garnicht gut. Aber irgendwann, als ich "den Kontakt abgebrochen habe", kam ein "Entschuldigung" und anschließend der Druck, dass der Kontakt wieder aufgelebt werden soll. Denn- sonst hätte ich ja nicht wirklich vergeben.
Und ich glaubte es. Ich wollte ja auch, hoch motiviert, richtig vergeben und nächstenlieben und so- und ich versuchte, alles zu vergessen.
Kurze Zeit später ging es wieder los und alles war beim Alten.
Ganze dreimale ging das so. "Du hast mir nicht vergeben!"- Cleo lässt sich weiter verletzen...

Das liebe Kayla kann passieren, wenn man garnicht auf sich achtet. Wen man die Nächstenliebe und Vergebung falsch versteht.

Und ich denke ähnlich wie Stafan.

Weißt du- Gott hat dir dieses eine Leben gegeben. Auch Hobbys (Interessen), einen Körper, um den du dich kümmern sollst durch zB gesunde Ernährung. Wenn du nun Geld bezahlst zum Fechten lernen und am Ende nurnoch dastehst als Übungspartner- darfst du dann nicht mal dran erinnern, wofür du Geld bezahlst...?

Ich denke, wir dürfen sehr wohl sagen, wenn uns etwas nicht behagt, wenn wir uns auch schlecht behandelt fühlen und so weiter. Das bedeutet ja nicht sofort, dass wir egoistisch durch die Welt laufen.
Deinen Hinweis auf das "Anti-Werbungmachen" zum Christsein finde ich da nämlich auch sehr berechtigt.

Zum Thema Mobbing habe ich eine ganz interessante Erfahrung gemacht- die schicke ich dir per PN, wäre nicht klug hier im open, ja?

Was mir beim Lesen der Beiträge allerdings noch aufgefallen ist, wollte ich noch schreiben:
Lieber Pal, in deinem Beispiel aus 1. Korinther 9 geht es um das Thema "Das Ziel nicht aus den Augen verlieren"/ "sich Mühe geben für Gottes Sache" solche Dinge eben. Da geht es um Motivation, Pover, Wettkämpfe.
Über Selbstbeherrschung lese ich da nicht. Insgesammt, zB in den Früchten des Geistes, wird dieses Thema natürlich nochmal relevant.

Und kennst du den Zusamenhang vom dir genannten Beispiel "man kann nicht zwei Herren dienen"? Geht es da wrklich um das Thema Ego, Selbstverleugnung und so...? Ich habe die Verse in Matthäus 6,24 gefunden.

Das ist nichts gegen dich, ich finde nur bei (vor allem) auch solchen pratischen Themen wichtig, dass wir uns die Verse auch weiterhin im Zusammenhang ansehen und den Sinn der Verse dementsprechend verstehen.

Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Die selbstische Ursünde

von Henoch am 04.12.2014 17:58

Hallo Wintergrün,

 

kannte Paulus Gott ???

 

Ja, sogar persönlich, denn er begegnete ihm in Damaskus. (Apg 9,3 ff) Paulus bekehrte sich darauf hin, er hatte also den heiligen Geist. Das merkt man auch an dem, was er schreibt. Er gibt in allem und immer Gott die Ehre und nimmt sie nicht für sich selbst.

Und sein großer Schmerzensschrei, den Du hier zitierst, der ist typisch für den, der seine Sündhaftigkeit vollumfänglich wahrnimmt, weil ihn der heilige Geist in alle Wahrheit führt, auch in die Wahrheit über sich selbst. Paulus gibt am Ende zu, dass ihn nur Jesus aus seiner Verdorbenheit retten kann.

 Römer 7, 14 Denn wir wissen, dass das Gesetz geistlich ist; ich aber bin fleischlich, unter die Sünde verkauft.

15 Denn ich weiß nicht, was ich tue. Denn ich tue nicht, was ich will; sondern was ich hasse, das tue ich.

16 Wenn ich aber das tue, was ich nicht will, so gebe ich zu, dass das Gesetz gut ist.

17 So tue nun nicht ich es, sondern die Sünde, die in mir wohnt.

18 Denn ich weiß, dass in mir, das heißt in meinem Fleisch, nichts Gutes wohnt. Wollen habe ich wohl, aber das Gute vollbringen kann ich nicht.

19 Denn das Gute, das ich will, das tue ich nicht; sondern das Böse, das ich nicht will, das tue ich.

20 Wenn ich aber tue, was ich nicht will, so tue nicht ich es, sondern die Sünde, die in mir wohnt.

21 So finde ich nun das Gesetz, dass mir, der ich das Gute tun will, das Böse anhängt.

22 Denn ich habe Lust an Gottes Gesetz nach dem inwendigen Menschen.

23 Ich sehe aber ein anderes Gesetz in meinen Gliedern, das widerstreitet dem Gesetz in meinem Gemüt und hält mich gefangen im Gesetz der Sünde, das in meinen Gliedern ist.

24 Ich elender Mensch! Wer wird mich erlösen von diesem todverfallenen Leibe?

25 Dank sei Gott durch Jesus Christus, unsern Herrn! So diene ich nun mit dem Gemüt dem Gesetz Gottes, aber mit dem Fleisch dem Gesetz der Sünde.

 

Der heilige Geist bietet jedem Menschen das rechte Wollen und Vollbringen an, aber der Mensch kann sich gegen das Reden des hl. Geistes in unserem Sinn und in unseren Gedanken, verstocken. Das tut er dann, wenn seine Begierden oder auch seine Angst vor Nachteilen größer sind, als seine Liebe zu Gott. Deshalb sündigt auch ein Wiedergeborener. Und deshalb braucht auch der Wiedergeborene ständig Vergebung und Veränderung. Und diese geschieht nicht durch uns, wie Paulus richtig schreibt, sondern durch Jesus. Deshalb können wir uns nicht rühmen. Tun wir das Schlechte, dann weil es aus uns kommt. Tun wir das Gute, dann weil es Gott wirkt.

Diese Sichtweise, dass in uns nichts Gutes wohnt und das Gute ausschließlich durch Gott gewirkt wird, ist typisch für Menschen, die den hl. Geist haben. Sie geben die Ehre für alles Gute ausschließlich Gott.

Henoch

Antworten Zuletzt bearbeitet am 04.12.2014 18:47.

Pal

67, Männlich

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Beiträge: 2513

Re: Die selbstische Ursünde

von Pal am 04.12.2014 17:56

Pal: Wer Gott wirklich kennt, wird ihn wirklich lieben und seine Worte wirklich allerhöchst schätzen, um sie zu befolgen.

Wigrü:
kannte Paulus Gott ???
Röm 7:15 ...denn ich tue nicht, was ich will, sondern was ich hasse, das übe ich aus.??

Ja, genau er kannte Gott!
Warum? -  Weil er nicht in seiner Sünde verharrte, sondern immer wieder zu der Erkenntnis kam: ich bin in mir selbst ein so elender Mensch, der einzigste der mich erretten kann ist Christus! Und so ist Röm. 7 nur ein Durchgangs-Stadium, (kein Endpunkt des Christenlebens) wo der Wiedergeborene mit Bußfertigkeit und Hass auf sein ur-eigene Bosheit reagiert, um dann weiter zu fahren und in Röm.8 zu leben: Keine Verdamnis mehr! Wandel im Geist etc.

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Pal

67, Männlich

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Beiträge: 2513

Re: Die selbstische Ursünde

von Pal am 04.12.2014 17:46

Grüß dich liebe Wigrü!
Du schreibst:

Im Paradies sind nur die, oder kommen die, welche gereinigt von der Sünde werden und geheiligt sind... also die Vollkommenen . die reinen Herzens sind usw.. Da also Adam und Eva dort waren .. versteht sich von selbst das der hl. Geist sehr wohl da war.. das sie ihn hatten. Heute mit uns um den hl. Geist zu bekommen muss man wiedergeboren werden

Selbstverständlich waren A&E anfangs "rein" - sprich neutral sauber und ohne Sünde vergleichbar dem leeren Haus von:
Mat 12:44 Da spricht er denn: Ich will wieder umkehren in mein Haus, daraus ich gegangen bin. Und wenn er kommt, so findet er's leer, gekehrt und geschmückt.
Das ist für mich ein schönes Bild für die Herzen unserer Ureltern. Sie waren neutral sauber, aufnahmefähig, unbeschmutzt und doch noch nicht das, was sie hätten werden sollen: Ein Haus gefüllt mit der Herrlichkeit Gottes!
Ich finde den Gedanken beachtlich, das ein Mensch tatsächlich in einem Paradies, in der nächsten Nähe Gottes leben kann, und dennoch dermaßen scheitert! Wobei das gröbere Scheitern nicht die Sünde selbst, sondern die Unaufrichtigkeit und Unbußfertigkeit war, von der du ja auch schon so super geschrieben hast.

Ich denke mir, A&E hätten genau zu dieser "Wiedergeburt" => geistlichen Leben gelangen können, auf die einfachste, schmerzloseste Weise, wenn sie nur ihren Schöpfer in Ehren gehalten hätten. Doch genau das taten sie nicht.

Ich bin überzeugt, die folgenden Verse sind leider für A&E stimmig:
Joh 5:42-43 aber ich kenne euch, daß ihr nicht Gottes Liebe in euch habt. Ich bin gekommen in meines Vaters Namen, und ihr nehmet mich nicht an. So ein anderer wird in seinem eigenen Namen kommen, den werdet ihr annehmen.

Der "andere", nach dessen Worte ihre Ohren nur so juckten, ist uns ja bekannt.

Ich wage eindeutig zu behaupten: Wenn A&E Gott geliebt hätten, dann hätten sie sich niemals derart verhalten, wie wir es in der Bibel lesen!
Aber sie liebten einen anderen Gott, nämlich den "Ego-Herren"!

Antworten Zuletzt bearbeitet am 04.12.2014 17:50.
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