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Pal

67, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2513

Re: Selbstaufgabe - wie weit muss sie gehen

von Pal am 03.12.2014 17:27

Lieber Stefan, auch ich spreche von der Liebe. Sowohl von Gottesliebe als auch von Nächstenliebe.
Somit reden wir keinesfalls von unterschiedlichen Themen.

Stefan:
Denkst Du, indem (oder weil) ich mich nicht liebe, kann ich meinen Nächsten lieben?

Nein!
Ich denke, ich kann meinen Nächsten nur dann wirklich gottgemäß lieben, wenn ich Gott über alles liebe. Aber um das zu erreichen gilt für mich: Du kannst nicht zwei Herren dienen!
Aus meiner Selbstaufgabe, Selbsthaß, Selbstzerbruch fließt keine LIEBE, wohl aber aus Gott! Und dieser Gott sagt mir: Wenn du in dir selbst stirbst, dann werde ICH durch dich leben. Dann erst werde ich befähigt wirklich mein Leben für meinen Nächsten einzusetzen. Dann erst werde ich mich vergessen und andere höher achten als mich selbst.
Aus meiner Lebenserfahrung kann ich sagen: Erst in dem Maße, in dem ich mich selbst verlor, konnte ich anderen (und somit auch Gott) wirklich dienen.

Aber das erfährt jeder auf seine eigene Weise. Und ich möchte nicht meine Erfahrung als die einzig mögliche darstellen. Ich schreibe nur, wie es bei mir funktioniert(e).

Wenn du meinst, lieber Stefan, das Jesus dir befielt: "Liebe dich zuerst einmal selbst!" - dann wird das für Dich möglicherweise ins Schwarze treffen. (Insbesondere, falls du ein solcher Menschentyp bist, der sehr unter Selbstanklagen leidet oder so etwas...
Ich bin da ein ganz anderer Menschen-Typ, der sowieso viel zu sehr gefährdet ist in Selbst-Liebe abzutriften. Vielleicht bekomme ich gerade deshalb keine solchen Aufträge von meinem Gott?

Antworten Zuletzt bearbeitet am 03.12.2014 17:37.

MichaR
Gelöschter Benutzer

Re: Worte des Lebens

von MichaR am 03.12.2014 16:28

ich hab - trotz (oder gerade deswegen) der vielen Bibelzitate - nicht verstanden worauf Du hinauswillst.

Hallo Christof, eigendlich bin ich nur auf deinen Eingangsvers eingegangen, den DU geschrieben hast. Und es sind nicht viele Zitate, es ist 1 Bibelwort - im Zusammenhang
Persönlich fand ich es eben interessant, das Leute die Nase Voll hatten von Jesus, als es ernst wurde oder konkret oder "hart" wie hier.
Und das dies eben "Nachfolger" waren, die vllt. mal wie die Volksmenge beim Einzug in Jerusalem Hosianna sangen und riefen "Gelob sei der da kommt im Namen des HERRn" wie es woanders heist. - Eigendlich mehr, denn sie folgten Jesus ja nach!

Aber wie du auch Eingangs sagst, wie Petrus, ja das nur ER Worte des Lebens habe, wohin sonst? Wollte nur einstimmen.
Aber ich fand es eben beachtlich, das es "Nachfolger" waren. Also irgendwie "Gläubige" immerhin, nicht? 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 05.12.2014 12:05.

Rapp
Gelöschter Benutzer

Re: Worte des Lebens

von Rapp am 03.12.2014 15:56

Seit einigen Jahrhunderten war der alte Bauernhof der Sitz einer Täuferfamilie, die aus dem Emmental in den Jura geflohen war. Nun hatten Extremisten den Hof abgefackelt. Unter einem angekohlten Dachbalken fand man bei den Aufräumarbeiten ein Handgeschriebenes Andachtsbuch aus dem 18. Jahrhundert. Ich zitiere in altem Berndeutsch: (Fett)

Du schmierscht meynen Grind (Kopf) mit Schmutz (Fett) und schänkscht myr schibelschwabelvoll eyn!

Wenn das kein Aufsteller aus Gottes Wort ist.

Willy

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Michael-A

68, Männlich

  Motiviert

Beiträge: 282

Re: Trauer um meine Schwiegermutter...

von Michael-A am 03.12.2014 15:02

Danke für eure vien Worte. Ich brauche euch weiterhin. Es geht mir jetzt viel besser, aber der Schwerste Gang ist die Beerdigung. Bitte haltet am Freitag von 10 uhr bis Abends erst Recht Am Gebet fest. Danke für eure Arme, die ihr zum Herrn erhebt.
Danke!

Friede sei  mit Dir und deinem Haus (auch Familie gemeint...)!
Michael   smilie_krank_153.gif
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Israel, Deutschland, Polen! Für diese Länder bete ich!

"Nur wer sich geliebt weiß von Jesus, kann echt Liebe weitergeben."

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Sina

-, Weiblich

  Neuling

Beiträge: 74

Re: Advent und Christfest... Ich habe Angst davor!

von Sina am 03.12.2014 14:40

Lieber Micha-A,

ich möchte dir eine kleine Geschichte erzählen: Ein Kind zum Vater

"Papa, kaufst du mir einen Osterhasen?" fragt ein etwa sechsjähriges Mädchen im Supermarkt. "Aber Kind!", antwortete der Vater, " jetzt gibt es doch keine Osterhasen, jetzt ist doch bald Weihnachten." "Doch, da!" ruft das Kind und zeigt auf ein Regal mit Nikoloäusen."

Ob Weihnachten oder Ostern, der Unterschied scheint für viele Menschen heute ohne große Bedeutung zu sein.

Im Gegenteil: Mancher hat den vorweihnachtlichen Rummel längst satt und hofft, dass die Tage schnell vergehen.

Was ist eigentlich das große an Weihnachten?

"Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn" (Galater 4,4)

In Jesus Christus berührt der Himmel die Erde. Das Kind in der Krippe ist Gottes Geschenk an uns . In Jesus kommt Gott uns auch heute noch ganz nahe!

Ich wünsche dir und deiner Familie alles Liebe, seid behütet, Sina

1. Johannes 4, 8


Wer nicht liebt, der hat Gott nicht erkannt; denn Gott ist Liebe.

 

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solana

-, Weiblich

  Urgestein

Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Mt. 25,31-46: Wer ist der Hungrige, der Durstige...wer ist Jesus Bruder?

von solana am 03.12.2014 14:38

intergruen schrieb:

der geringste Bruder ist gemeint der noch so gering geachtet gewesen war.. Und ja wir sind alle Brüder und Schwestern..... und da Jesus auch Mensch auf Erden war.. waren somit alle Menschen seine Brüder und seine Schwestern... das gilt für dich, für mich , für alle ...
Ich möchte das nochmal ein bisschen "hervorholen".

Mir widerstrebt es ein bisschen, diese Aussagen nur auf eine bestimmte Situation in der Endzeit hin auszulegen.
Das, was Wintergruen hier sagt, ist für mich auch darin enthalten. Nämlich eine "aktuelle" Mahnung an uns alle hier und jetzt, die Jakobus so formuliert:

Jak 4,17 Wer nun weiß, Gutes zu tun, und tut's nicht, dem ist's Sünde.

Die Gerichtsworte Jesu sagen das noch viel krasser und schonungsloser.
Dem kann sich keiner entziehen, denn so viel Gutes auch jeder von uns auch getan haben mag - schuldig durch "Unterlassung" sind wir doch alle geworden;
Das ist ein unbequemer Spiegel, der uns da entgegen gehalten wird. Und die Versuchung ist natürlich gross, ihn wegzuschieben und zu sagen: "Nein, ich bin davon gar nicht betroffen, diese Aussagen gelten nur für ganz bestimmte Menschen in einer ganz beestimmten Zeit; vielleicht gehöre ich ja auch irgendwann einmal dazu, wenn ich das noch erlebe  ...  aber jetzt betrifft mich das gar nicht.
Aber ich meine, wir täten gut daran, diesen Spiegel ein wenig aus zu halten ...
Gruss
Solana 

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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marjo
Gelöschter Benutzer

Re: Ist Gott alltagstauglich?

von marjo am 03.12.2014 14:13

Lazarus - Jesus - Grabtücher und ein Stein: Eine Geschichte, viele Perspektiven.
Perspektive 3: "Herr, wärst Du hier gewesen..."

Wer kennt sie nicht diese Situation die an Hilfslosigkeit nicht zu überbieten sind? Du kennst sie nicht? Ich wünsche dir solche Situationen nicht, auch wenn wohl kaum ein Mensch um sie herum kommt. Wir Menschen sind so gestrickt. Leid nimmt uns unser Selbstvertrauen aus der Hand. Leider ist unser Selbstvertrauen  nicht per se etwas gutes. So notwendig wir es benötigen, so zemtentierend kann es uns daran hindern in die Arme des Ewigen zu fliehen.

Marta lief ihm entgegen. Außerhalb des Ortes und entfernt vom Grab trifft sie auf ihn und ruft ihm zu "Herr, wärst Du hier gewesen, mein Bruder wäre nicht gestorben." Woow, was für ein Glaube! Wirklich? Etwas später kommt auch Maria und mit ihr die ganze Trauergemeinde. Maria wirft sich Jesus zu Füßen und sagt.... genau ""Herr, wärst Du hier gewesen, mein Bruder wäre nicht gestorben." Woow, was für ein Glaube, auch bei Maria! Oder?

Jesus sieht Maria weinen. Er sieht die ganze Trauergemeinde weinen. Dann wird er sauer, aber so richtig. Aber weshalb? Hatten die Trauernden nicht zu recht geweint? Ist der Tod nicht ein Grund zu trauern?

Ich möchte nur zwei Punkte aufgreifen:

1. "Herr, wärst Du hier gewesen, mein Bruder wäre nicht gestorben.", ist kein Ausspruch des Glaubens. Kommt Gott etwa zu spät? Jesus hat es seinen Jünger gesagt, er hat es Marta gesagt, Marta hat es Maria gesagt.... er sei die Auferstehung und wenn sie doch nur glaubten würden sie die Herrlichkeit Gottes sehen. Aber sie glaubten nicht. Niemand. Nicht Marta, nicht Maria und auch nicht die Juden. Wir können froh sein, dass Jesus nicht vom Glauben der Menschen abhängig ist. Jesus hat nicht zwei Tage gewartet, weil er andere Dinge zu tun, sich verlaufen oder sich angesichts der Todesdrohungen gegen sich nicht getraut hätte. Gott kommt nicht zu spät. Niemals.

2. Jesus wurde sauer. Es war eine Mischung aus Grimm und Trübsal, was sich in ihm ausbreite. Weshalb? Die Antwort klingt simpel: Die Menschen um Jesus herum hatten jemand voreilig für tot erklärt. Für uns ist in dem Zusammenhang vielleicht weniger der leibliche als gerade der geistliche Tod interessant. Wie oft regen wir uns heute darüber auf? Die Menschen früher waren nicht anders. "Herr, er stinkt schon;" bekam Jesus zu hören, als er wissen wollte wo Lazaraus begraben lag. Man könnte sich als unbeteiligter Beobachter fast über den Unglauben aufregen, den die Beteiligten trotz der Anwesenheit des Jesus Christus an den Tag legten. Aber nur fast. Überlassen wir die Ausstellung der Totenscheine besser dem, der Macht über den Tod hat. Wenn Jesus eine Auferstehung ankündigt, vorbereitet und durchführt, sollten wir ihm nicht im Wege stehen.



 

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StefanS

66, Männlich

  Engagiert

Beiträge: 441

Re: Selbstaufgabe - wie weit muss sie gehen

von StefanS am 03.12.2014 13:30

Pal schrieb: Die Selbstliebe ist kein Muß zur echten Gottesliebe

Lieber Pal,

kann es sein, dass wir von unterschiedlichen Themen sprechen?
Gottesliebe? Nächstenliebe? Göttliche Liebe?

Wie verstehst Du denn die Nächstenliebe? Denn davon sprach ich!

Im Kontext zitiere ich zum Thema "Nächstenliebe" mal die Worte von Jesus höchstpersönlich:
Matth.22
36 Meister, welches ist das höchste Gebot im Gesetz?
37 Jesus aber antwortete ihm: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«.
38 Dies ist das höchste und größte Gebot.
39 Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst« (3.Mose 19,18).
40 In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.

Denkst Du, indem (oder weil) ich mich nicht liebe, kann ich meinen Nächsten lieben?
Nicht wirklich, oder?

Und dieses "Selbst ist King" passt dabei nun gar nicht.
Ich bin ein Kind des Königs!! Ich bin nicht der König!

Im Übrigen wollte ich einzig und allein @Kayla erklären, welche Voraussetzung ich sehe, um mit dem Thema "Selbstverleugung" klarzukommen.
Alles andere wäre hier nicht Thema!

So gibt es nun keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind.

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MichaR
Gelöschter Benutzer

Re: Selbstaufgabe - wie weit muss sie gehen

von MichaR am 03.12.2014 13:02

Wer von der Liebe singt, der kann vom Kreuz nicht schweigen

L
iebe ist ... ihn machen lassen und gefügig bleiben/werden.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 03.12.2014 13:03.

MichaR
Gelöschter Benutzer

Re: Trauer um meine Schwiegermutter...

von MichaR am 03.12.2014 12:58

Der Herr selber gebe euch Ruhe und Trost - sei dir gewiss, MichaelA, er IST bei euch!

Du sollst nicht müde werden.... 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 03.12.2014 13:04.
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