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solana

-, Weiblich

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Beiträge: 4164

Re: Errettung und Gnade

von solana am 30.11.2014 13:45

Micha schrieb:

BE-Urteilen ist unsere Pflicht, wir be-urteilen alles

Ja, Micha und genau das kann sehr verletzend werden, wenn wir das ständig tun.
Denk mal an Rapps Thread, wo er seine Erlebnisse so schön mit uns teilt, um uns eine Freude zu machen und uns daran teilhaben zu lassen.

Dein "Beurteilen" kommt dabei dann so rüber:

Es ist durchweg dasselbe: schreibe ich etwas findest du ganz bestimmt einen Punkt, den du beanstanden kannnst... und das tust du mit erfrischender Regelmäßigkeit.

Es erinnert mich an die Geschichte vom "Oberlehrer", der sich wunderte, warum er keine Post mehr bekam. Dabei hatte er sich doch solche Mühe damit gegeben und jeden einzelnen Brief sorgfältig korrigiert und benotet wieder zurückgeschickt ....
Bitte nicht böse sein, ich will dich damit nicht gleichstellen, das ist nur ein "krasses" Beispiel, um deutlich zu machen, wohin "gutgemeinter Eifer" führen kann.
Gruss
Solana 

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Rapp
Gelöschter Benutzer

Re: Mein Alltag...

von Rapp am 30.11.2014 13:31

Micha, du  hast dein Ziel erreicht!

traurig grüßt

Willy

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MichaR
Gelöschter Benutzer

Re: Errettung und Gnade

von MichaR am 30.11.2014 13:28

Nicht wir nehmen das in die Hand, was wir daraus schon an Erkenntnis gewonnen haben, um unsere Geschwister danach zu "richten".
auch auf den Verdacht hin, das ich mich wiederhole, denn ich meine es schon vllt. so um die 30x getan zu haben:
BE-Urteilen ist unsere Pflicht, wir be-urteilen alles. Wir VER-Urteilen damit aber nicht, dies ist schlicht Interpretation wenn dies jemand so liest, liebe Solana!

Wir richten nicht, nein, tun wir nicht. Wenn das Wort mal "beist" oder "hart" klingt oder "richtend", oder ins Herz spricht so ist es das Wort, das ist seine Eigenart,- !
Hier will keiner Richter sein, wirklich nicht! wir richten damit nicht, wenn wir aufs Wort verweisen, wer sagt denn so was ständig?

Antworten Zuletzt bearbeitet am 30.11.2014 13:29.

MichaR
Gelöschter Benutzer

Re: Mein Alltag...

von MichaR am 30.11.2014 13:24

Es ist durchweg dasselbe: schreibe ich etwas findest du ganz bestimmt einen Punkt, den du beanstanden kannnst... und das tust du mit erfrischender Regelmäßigkeit
nö, wo denn?

und nein, es ist nicht lieblos von mir oder negativ gemeint, sondern eine Frage gewesen. Wie man dies dann bewertet, bleibt klar jedem selbst vorbehalten. Es aber als negativ einzustufen bleibt mE. eine Unterstellung.

Und ja, ich wünsche dir von Herzen die Freude am HERRn, klar, kein Thema, und Er weis das ich es ernst meine und nicht lüge, lieber Bruder!
hab einen schönen Tag noch Willy!

Du hast dich ganz schön auf mich eingeschossen.
nein Willy, wirklich nicht! Der HERR ist mein Zeuge!
Das siehst du falsch, ich schätze dich und bete auch für dich und deine Gesundheit, das du linderung bekommst usw.
Du irrst dich, lieber Willy, ich will dir nichts böses und nein ich habe mich nicht auf dich eingeschossen!

Wollte nur mal ne Klärung in Fragen die ich so nicht verstehe worauf du dich bei den Dingen gründest usw. Und dann ggf. mit dir drüber reden.
Verzeih mir das, wenn dies in deinen Augen verwerflich oder schlecht war!
Ich will und wollte dich damit nicht angreifen, auch wenn du dies scheinbar so interpretierst!

Der HERR segne Dich!

"Erforsch mich Gott, erkenne mein HErz und siehe all meine Gedanken und sieh ob schlimm mein Wandel ist und leit mich auf ewigen Wegen"

"Die Augen eines Knechts zur Hand des HERRn schauen, wie die Magd hinblickt zur Hand der Herrrin, so sind unsre Augen auf den HERRn gerichtet, auf den HERRn uns'ren Gott, bis er uns gnädig ist"

Antworten Zuletzt bearbeitet am 30.11.2014 15:44.

solana

-, Weiblich

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Beiträge: 4164

Re: Errettung und Gnade

von solana am 30.11.2014 13:22

Henoch schrieb:

Ja, und der lebendige Gott ist das lebendige Wort

Ganz so einfach sehe ich die Gleichung nicht, Henoch;
Denn sonst hätten die Juden doch auch  -"automatisch" - die "richtige Erkenntnis" daraus gewonnen - oder nicht?
Aber sie haben - laut Paulus - "eine Decke vor ihrem Herzen" beim Lesen. (2. Kor 3, 15)

Nicht der "Buchstabe des geschriebenen Wortes" allein ist es, worauf es ankommt, denn:

1. Kor 1, 18 Denn das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren werden; uns aber, die wir selig werden, ist's eine Gotteskraft.

Gottes Wort spricht zu uns. In unsere Herzen. Und verwandelt uns dabei.
Nicht wir nehmen das in die Hand, was wir daraus schon an Erkenntnis gewonnen haben, um unsere Geschwister danach zu "richten".
So verstehe ich das.
Gruss
Solana 

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Rapp
Gelöschter Benutzer

Re: Mein Alltag...

von Rapp am 30.11.2014 13:16

Micha,

überleg dir mal gut, warum ich deine Fragen nicht beantworte. Es ist durchweg dasselbe: schreibe ich etwas findest du ganz bestimmt einen Punkt, den du beanstanden kannnst... und das tust du mit erfrischender Regelmäßigkeit. Du hast dich ganz schön auf mich eingeschossen. Wenigstens gibt es also sicher einen, der mein Geschreibe liest. Weiter so. Antworten werde ich mir ersparen - jeder kann ja hier nachlesen.

Auch hiermit - und niicht nur ansonsten!!!!!!! einen schönen Sonntag

Willy, der sich nun für ne Weille dünn macht.

Die Freude mit meinem Herrn lass ich mir von  dir sicher nicht rauben!

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Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Errettung und Gnade

von Henoch am 30.11.2014 13:01

Hallo Solana,

 

Aber ist unsere Erkenntnis im Glauben unser Fundament? Ist es nicht der lebendige Herr selbst, der in uns allen das gute Werk angefangen hat - und dem wir auch dessen Vollendung anvertrauen dürfen?

Ja, und der lebendige Gott ist das lebendige Wort. Er legt das Fundament. Fehlt es, dann hat er nicht angefangen und kann daher auch nicht vollenden. Oder er kann nicht anfangen, weil wir uns dagegen wehren. Meistens letzteres.

Henoch

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solana

-, Weiblich

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Beiträge: 4164

Re: Errettung und Gnade

von solana am 30.11.2014 12:58

Danke, Micha für deine Erklärungen.
Ich wollt dir doch auch nicht widersprechen.
Ich habe nur bestätigt, was du gesagt hast und es ein wenig ergänzt um einen Aspekt .
Gruss
Solana 

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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MichaR
Gelöschter Benutzer

Re: Errettung und Gnade

von MichaR am 30.11.2014 12:53

Während viel "Wissen" leicht "aufbläht" (1. Kor 8,1) und in "Erstarrung und Unduldsamkeit führen kann. Gruss
nicht Wissen liebe Solana, ich meine das man da unterscheiden müsste, wenn man liebevoll genau sein möchte:
Es geht um Erkenntnis, die aufbläht.
Erkenntnis ist jedoch von Erkennen wie eine Sache wirklich ist, sie ist deshalb nichts schlechtes, oder verwerfliches, im Gegenteil - Und nicht zu ersetzen oder an deren Stelle sollte vllt. lieber dies oder das stehen. 
Das lese ich nicht in der Schrift. 
Es ist alles zusammen nötig, wie Früchte und alles was das neue Leben mit sich bringt, wie Liebe und Sanftmut usw, aber auch klarheit, Wahrheit, korrektheit, Aufrichtigkeit usw. - viele viele gute Dinge.

Also ich würde hier nicht trennen oder unterordnen was nicht getrennt werden muss oder sollte mE.

Das die Erkenntnis zu Erstarren oder undultsamkeit führen würde, kenne ich nicht, ist das deine Vermutung?
Wenn sie aufbläht, wie bei Paulus der das gern mal anführt und selbst erlebt hat, dann hat man vllt. wie er nen "Stachel" im Fleisch, damit man sich nicht überhebt. Das kenne ich auch, denn ich habe selber einen, damit ich "down" bleibe, kann ich bestätigen, so scheint das zu funktionieren bei Erkenntnis.
Und ich kenne noch jemanden hier, bei dem das ganz genauso ist^^.

Bei der Erkenntis gehts auch nicht um viel Wissen, wie die Welt das kennt, sondern um echte Erkenntnis der Wahrheiten Gottes. Und nein, dadurch wird man nicht zu einem "besseren" Christen usw. aber man stößt ab, weil sich der der dies oder das noch nicht erkannt hat, sich daran stößt das ein anderer hier oder da mehr "Erkenntnis" hat - das liegt wohl wiederum an der alten Natur des Menschen.
Aber man ist tatsächlich nicht besser, sondern eher ein schlechterer Christ, wenn man so will, weil man einen sichtbaren Stachel hat, auf den andere zeigen können!
hoffe das ist ok dies kurz erläutert zu haben?

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Pal

67, Männlich

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Re: Errettung und Gnade

von Pal am 30.11.2014 12:48

Henoch:
Der errettende Glaube ist gegeben und dadurch gekennzeichnet, dass wir wissen was aus Gott ist, weil uns der heilige Geist in alle Wahrheit leitet. Er fängt bei den Fundamenten an. Stehen die nicht, dann hat er auch nicht angefangen. Wir sollen urteilen, weil wir ja auch ermahnen sollen.

Ich denke, wenn es etwas zu beurteilen gibt ,dann zu allererst den Balken im eigenen Auge. Doch wie wird ein selbstbetrügerisches Wesen, wie mein Altes, jemals vom Hl.Geist in die Wahrheit über sich selbst geführt? -

Darin liegt das größte Konfliktfeld. -
Gott muß kommen und das Böse in mir vernichten. Erst wenn das Alte stirbt kann wirklich Neues lebendig, und ungehindert wirken.
Dieses Sterben und dieser Zerbruch ist genauso notwendig wie jenes: "Tut Buße!" der ersten Jesusbegegnung.
Da gilt keineswegs: Einmal bekehrt, immer bekehrt!
Sondern die Jesukonformität ist mit dem tagtäglichen Kreuztragen und Selbstverleugnen verknüpft.

Micha:
Und wenn wir (Theoretisch) hier unten es bereits schafften vollkommen zu werden und alles getan hätten wie er es sagt, dann müssten wir zu ihm sagen: "ich unnützer Knecht"! und hätten damit Recht!

Das hast du sehr trefflich geschrieben! -

Antworten Zuletzt bearbeitet am 30.11.2014 12:51.
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