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Re: Trauer um meine Schwiegermutter...
von Michael-A am 03.12.2014 15:02Danke für eure vien Worte. Ich brauche euch weiterhin. Es geht mir jetzt viel besser, aber der Schwerste Gang ist die Beerdigung. Bitte haltet am Freitag von 10 uhr bis Abends erst Recht Am Gebet fest. Danke für eure Arme, die ihr zum Herrn erhebt.
Danke!
Friede sei mit Dir und deinem Haus (auch Familie gemeint...)!
Michael 


Israel, Deutschland, Polen! Für diese Länder bete ich!
Re: Advent und Christfest... Ich habe Angst davor!
von Sina am 03.12.2014 14:40Lieber Micha-A,
ich möchte dir eine kleine Geschichte erzählen: Ein Kind zum Vater
"Papa, kaufst du mir einen Osterhasen?" fragt ein etwa sechsjähriges Mädchen im Supermarkt. "Aber Kind!", antwortete der Vater, " jetzt gibt es doch keine Osterhasen, jetzt ist doch bald Weihnachten." "Doch, da!" ruft das Kind und zeigt auf ein Regal mit Nikoloäusen."
Ob Weihnachten oder Ostern, der Unterschied scheint für viele Menschen heute ohne große Bedeutung zu sein.
Im Gegenteil: Mancher hat den vorweihnachtlichen Rummel längst satt und hofft, dass die Tage schnell vergehen.
Was ist eigentlich das große an Weihnachten?
"Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn" (Galater 4,4)
In Jesus Christus berührt der Himmel die Erde. Das Kind in der Krippe ist Gottes Geschenk an uns . In Jesus kommt Gott uns auch heute noch ganz nahe!
Ich wünsche dir und deiner Familie alles Liebe, seid behütet, Sina
1. Johannes 4, 8
Wer nicht liebt, der hat Gott nicht erkannt; denn Gott ist Liebe.
Re: Mt. 25,31-46: Wer ist der Hungrige, der Durstige...wer ist Jesus Bruder?
von solana am 03.12.2014 14:38der geringste Bruder ist gemeint der noch so gering geachtet gewesen war.. Und ja wir sind alle Brüder und Schwestern..... und da Jesus auch Mensch auf Erden war.. waren somit alle Menschen seine Brüder und seine Schwestern... das gilt für dich, für mich , für alle ...
Mir widerstrebt es ein bisschen, diese Aussagen nur auf eine bestimmte Situation in der Endzeit hin auszulegen.
Das, was Wintergruen hier sagt, ist für mich auch darin enthalten. Nämlich eine "aktuelle" Mahnung an uns alle hier und jetzt, die Jakobus so formuliert:
Jak 4,17 Wer nun weiß, Gutes zu tun, und tut's nicht, dem ist's Sünde.
Die Gerichtsworte Jesu sagen das noch viel krasser und schonungsloser.
Dem kann sich keiner entziehen, denn so viel Gutes auch jeder von uns auch getan haben mag - schuldig durch "Unterlassung" sind wir doch alle geworden;
Das ist ein unbequemer Spiegel, der uns da entgegen gehalten wird. Und die Versuchung ist natürlich gross, ihn wegzuschieben und zu sagen: "Nein, ich bin davon gar nicht betroffen, diese Aussagen gelten nur für ganz bestimmte Menschen in einer ganz beestimmten Zeit; vielleicht gehöre ich ja auch irgendwann einmal dazu, wenn ich das noch erlebe ... aber jetzt betrifft mich das gar nicht.
Aber ich meine, wir täten gut daran, diesen Spiegel ein wenig aus zu halten ...

Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
marjo
Gelöschter Benutzer
Re: Ist Gott alltagstauglich?
von marjo am 03.12.2014 14:13Lazarus - Jesus - Grabtücher und ein Stein: Eine Geschichte, viele Perspektiven.
Perspektive 3: "Herr, wärst Du hier gewesen..."
Wer kennt sie nicht diese Situation die an Hilfslosigkeit nicht zu überbieten sind? Du kennst sie nicht? Ich wünsche dir solche Situationen nicht, auch wenn wohl kaum ein Mensch um sie herum kommt. Wir Menschen sind so gestrickt. Leid nimmt uns unser Selbstvertrauen aus der Hand. Leider ist unser Selbstvertrauen nicht per se etwas gutes. So notwendig wir es benötigen, so zemtentierend kann es uns daran hindern in die Arme des Ewigen zu fliehen.
Marta lief ihm entgegen. Außerhalb des Ortes und entfernt vom Grab trifft sie auf ihn und ruft ihm zu "Herr, wärst Du hier gewesen, mein Bruder wäre nicht gestorben." Woow, was für ein Glaube! Wirklich? Etwas später kommt auch Maria und mit ihr die ganze Trauergemeinde. Maria wirft sich Jesus zu Füßen und sagt.... genau ""Herr, wärst Du hier gewesen, mein Bruder wäre nicht gestorben." Woow, was für ein Glaube, auch bei Maria! Oder?
Jesus sieht Maria weinen. Er sieht die ganze Trauergemeinde weinen. Dann wird er sauer, aber so richtig. Aber weshalb? Hatten die Trauernden nicht zu recht geweint? Ist der Tod nicht ein Grund zu trauern?
Ich möchte nur zwei Punkte aufgreifen:
1. "Herr, wärst Du hier gewesen, mein Bruder wäre nicht gestorben.", ist kein Ausspruch des Glaubens. Kommt Gott etwa zu spät? Jesus hat es seinen Jünger gesagt, er hat es Marta gesagt, Marta hat es Maria gesagt.... er sei die Auferstehung und wenn sie doch nur glaubten würden sie die Herrlichkeit Gottes sehen. Aber sie glaubten nicht. Niemand. Nicht Marta, nicht Maria und auch nicht die Juden. Wir können froh sein, dass Jesus nicht vom Glauben der Menschen abhängig ist. Jesus hat nicht zwei Tage gewartet, weil er andere Dinge zu tun, sich verlaufen oder sich angesichts der Todesdrohungen gegen sich nicht getraut hätte. Gott kommt nicht zu spät. Niemals.
2. Jesus wurde sauer. Es war eine Mischung aus Grimm und Trübsal, was sich in ihm ausbreite. Weshalb? Die Antwort klingt simpel: Die Menschen um Jesus herum hatten jemand voreilig für tot erklärt. Für uns ist in dem Zusammenhang vielleicht weniger der leibliche als gerade der geistliche Tod interessant. Wie oft regen wir uns heute darüber auf? Die Menschen früher waren nicht anders. "Herr, er stinkt schon;" bekam Jesus zu hören, als er wissen wollte wo Lazaraus begraben lag. Man könnte sich als unbeteiligter Beobachter fast über den Unglauben aufregen, den die Beteiligten trotz der Anwesenheit des Jesus Christus an den Tag legten. Aber nur fast. Überlassen wir die Ausstellung der Totenscheine besser dem, der Macht über den Tod hat. Wenn Jesus eine Auferstehung ankündigt, vorbereitet und durchführt, sollten wir ihm nicht im Wege stehen.
Re: Selbstaufgabe - wie weit muss sie gehen
von StefanS am 03.12.2014 13:30Lieber Pal,
kann es sein, dass wir von unterschiedlichen Themen sprechen?
Gottesliebe? Nächstenliebe? Göttliche Liebe?
Wie verstehst Du denn die Nächstenliebe? Denn davon sprach ich!
Im Kontext zitiere ich zum Thema "Nächstenliebe" mal die Worte von Jesus höchstpersönlich:
Matth.22
36 Meister, welches ist das höchste Gebot im Gesetz?
37 Jesus aber antwortete ihm: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«.
38 Dies ist das höchste und größte Gebot.
39 Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst« (3.Mose 19,18).
40 In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.
Denkst Du, indem (oder weil) ich mich nicht liebe, kann ich meinen Nächsten lieben?
Nicht wirklich, oder?
Und dieses "Selbst ist King" passt dabei nun gar nicht.
Ich bin ein Kind des Königs!! Ich bin nicht der König!
Im Übrigen wollte ich einzig und allein @Kayla erklären, welche Voraussetzung ich sehe, um mit dem Thema "Selbstverleugung" klarzukommen.
Alles andere wäre hier nicht Thema!
So gibt es nun keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind.
MichaR
Gelöschter Benutzer
Re: Selbstaufgabe - wie weit muss sie gehen
von MichaR am 03.12.2014 13:02Wer von der Liebe singt, der kann vom Kreuz nicht schweigen
Liebe ist ... ihn machen lassen und gefügig bleiben/werden.
MichaR
Gelöschter Benutzer
Re: Trauer um meine Schwiegermutter...
von MichaR am 03.12.2014 12:58Der Herr selber gebe euch Ruhe und Trost - sei dir gewiss, MichaelA, er IST bei euch!
Du sollst nicht müde werden....
Re: Selbstaufgabe - wie weit muss sie gehen
von Pal am 03.12.2014 12:53Mein Verständnis von "Selbstverleugung", d.h. mich selbst und meine Bedürfnisse in den Hintergrund zu stellen, fängt ganz woanders an.
Nämlich bei der Liebe zu mir selbst!
Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst (3.Mose 19,18)
Nur wenn ich mich selbst genug liebe kann ich den anderen lieben!
Wie könnte ich jemanden lieben, wenn ich mich selbst nicht liebe?
Das geht nicht, wäre auch geheuchelt und falsch, weil ein Blinder von der Farbe redet!
...Mich selbst aufzugeben kommt für mich grundsätzlich nicht in Frage!!
Ja, lieber Stefan, darüber haben wir beide zwei ganz konträre Meinungen!
Die Selbstliebe ist kein Muß zur echten Gottesliebe, sondern gerade ihr Konkurrent/Hindernis!
Dein Bild von dem Blinden und dem Farbe-sehen hinkt da mE auch.
Das menschliche Liebesvermögen wird doch keinesfalls in Frage gestellt. Wir alle sind von Haus aus dazu imstande zu lieben.
Nur wen wir lieben ist die entscheidende Frage! - Oder nicht?
Das wir zwei Herren gleichzeitig lieben könnten wird sich auch als ein Trugschluß erweisen. Denn Gott läßt sich da nichts vormachen.
Entweder "Selbst ist King" oder der wahre Gott. - Die Beiden liegen nämlich "im unversöhnlichen Klinsch" mit einander.

MichaR
Gelöschter Benutzer
Re: (Oase 10) Wir haben aber diesen Schatz in irdenen Gefäßen, damit die überschwängliche Kraft von Gott sei und nicht von uns
von MichaR am 03.12.2014 11:52"Da ging der Engel des HERRn nochmals weiter und tragt an eine enge Stelle, wo kein Weg war auszuweichen, weder nach rechts noch nach links" 4. Mo.22.26
CSV "Der HERR ist nahe 2014" m.f. Genemigung
Re: Selbstaufgabe - wie weit muss sie gehen
von Pal am 03.12.2014 11:45Selbstaufgabe - wie weit muss sie gehen? -
Dafür gibt es für mich nur eine Antwort: Nur bis zum Tod des alten Pals!
Wenn der erst einmal gestorben ist, dann ist alles weitere ein Klacks! 
Dabei darf es nicht so mißverstanden werden, als ob ich selbst nun mein eigener "Mörder" würde.
Oh, nein! Oh, nein!
Auf Morija geht es um eine Gottesbegegnung und nicht um eine menschengestrickte, masochistische Selbstvernichtung.
Gott wird da für alles sorgen. Sowohl für den Befehl: "Schlachte deinen Isaak!" Als auch für die Umstände => Willigkeit, Feuer, Messer etc. Als auch für ein auskommen: 1Ko 10:13 ....Gott ist getreu, der .... macht, daß die Versuchung so ein Ende gewinne, daß ihr's könnet ertragen.
In den feurigen Ofen gehen nur allein die Kreuzeshelden, die ihr Eigenleben nicht geliebt haben. (Off 12:11)
Sie gehen dort hinein, keinesfalls um "in Rauch aufzugehen", sondern um dem "vierten Mann" zu begegnen.
Bei dieser Begegnung ändert sich alles und
# Schrumpfen wird zum Wachsen
# Verlieren wird zum Gewinn
# Sterben wird zum neuen Leben
und nur durch diese Begegnung wird ein Christ dazu in die Lage versetzt von Herzen zu bezeugen:
Heb 10:34 Denn ihr habt ...den Raub eurer Güter mit Freuden erduldet!
Alle anderen Christen bleiben in dem wohlbekannten Modus aller Selbstliebe:
Phi 2:21 Denn sie suchen alle das ihre, nicht, das Christi Jesu ist!
....aber das ist nur meine höchst unpopuläre Meinung


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