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MichaR
Gelöschter Benutzer
Re: Gemeindezucht?!
von MichaR am 21.11.2014 16:03Das mit dem Sauerteig, das das bildlich gemeint ist, komm, Solana, ... das sollte klar sein oder meinst du jemand würde meinen das wir tatsächlich durchsäuert werden? Natürlich ist DAS bildlisch gemeint, wir sind in dem Bild ja der Teig, der einen LEIB Brot bildet. <--- auch nur bildlich, denn wir sind ja kein Brot, das nimmt aber keiner wirklich an oder?
Im Übrigen ist neben den erwähnten Bibelstellen schon erwähnt worden, das das Durchsäuern des Teiges z.B. Heuchelei ist, und darauf wurde doch eingegangen...also jetzt weis ich auch nicht mehr weiter.... Kopfkratz*
Wo hier im übrigen ein heilloses Durcheinander sein soll ist mir auch schleiherhaft, es sei denn so manche Antworten die Bibelstellen bringen die zum Thema eig. nichts gemeinsam haben aber hier her zitiert wurden, das stimmt allerdings...
oder das ein Ausschluss keine Boshaftigkeit ist, oder das ein Ungläubiger nicht gehasst werden soll, und lauter solche Sachen die eingebracht werden - Das ist tatsächlich ein Ducheinander, stimmt und mir ist eig. unbegreiflich warum so manches Gegenargument eingebracht wird, es sei denn um was zu vermischen. Denn Gottes Wort ist doch eig. sehr klar und deutlich....
nicht zu letzt muss man nat. noch daran denken, das die Bibel im Prinzip ein Prophetisches Buch ist, neben der Geschichtsschreibung, d.h. manche Dinge, und das nicht wenige, haben Mehrfachbedeutung und Sinnbildsprache, sowie viele Bildnisse! ES ist halt nicht nur einfach so ein Buch der Gesetze oder der Geschichte. Das dies u.U. zu irretationen führen kann, sowas sollte klar sein. <--- das wollte ich nur auch noch mal zu bedenken geben... Da kann es schon mal vorkommen, das man verschiedene "Tiefen" erkennen kann, die ein anderer noch nicht erkennt an dieser Stelle, dafür woanders er wo man selber dies oder das nicht gar nicht erkannt hat. Das ist aber eigendlich kein Geheimnis, oder?
(Auch wenn man dies gern mal vergisst)
Und weil dies in nem anderen Parallelthread grad "ganz zufällig" kam: Nein ein HS ist kein Aussätziger, GZ ist nicht eine Verstoßung von Aussätzigen, oder farbigen in Ablehnung der Person, sondern der schweren Sünde (!) Dennoch kann und sollte Liebe geübt werden, aber das Wort eingehalten werden. DAS ist kein Wiederspruch, wer das denkt!.
DAS ist ein kleiner aber feiner Unterschied! und wer sich daran stößt der stoße sich eben, man kann ja nicht die eine oder andere Seite aus der Bibel reissen, oder Kapitel ausschneiden und wegwerfen wie man grad mag und nur das "gute" behalten wie man möchte....
Wer es fassen kann, der fasse es. ... gut das wars wieder von mir zum Thema.
Andersdenkende
Gelöschter Benutzer
Re: Mein Alltag...
von Andersdenkende am 21.11.2014 15:48Lieber Willy!
Das passt gerade sooooo gut 
Ande
Re: Gemeindezucht?!
von solana am 21.11.2014 13:54Ja, hast du, Henoch, danke dafür.
Nur schien mir da noch eine kleine Unstimmigkeit zwischen "Theorie und Praxis", vor allem nach dem, was Micha dazu schrieb.
Ich sehe da halt - genau wie Ande - einen sehr unterschiedlichen Umgang mit dem Bibeltext. Einmal ist etwas doch nicht so ganz streng gemeint, wie etwa das mit dem Ehebruch in Gedanken und Mt 25 und eigentlich sind solche Sünden doch "viiiiiel weniger schlimm" als bspw HS. Ein andermal wird etwas "ganz wörtlich" genommen, ohne zu fragen, was genau dahinter steht, wie genau das mit dem "Sauerteig" gemeint ist.
Was ist denn "durchsäuernd" und ansteckend? Doch nicht der Umstand, dass ein Schwacher nicht von etwas loskommt, auch wenn er selbst seine Schuld einsieht und ernsthaft davon lassen will?
Oder ist es "falsches Denken hinsichtlich der Sünde", das, was ansteckt?
Jesus spricht ja auch vom Sauerteig:
Lk 12,1 Unterdessen kamen einige tausend Menschen zusammen, sodass sie sich untereinander traten. Da fing er an und sagte zuerst zu seinen Jüngern: Hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer, das ist die Heuchelei.
Ich wollte nicht mit dir streiten, sondern nur auf diese Gefahr hinweisen, weil mir das nicht genügend bewusst zu sein scheint und die aus der Praxis angeführten Beispiele im Umgang mit HS in der Gemeindezucht zeigen doch, dass eben doch so verfahren wird, auch wenn die Theorie anders aussieht.
Oder kennst du einen Fall, wo HS in der Gemeinde geduldet wird, wenn die Betroffenen es - trotz ernsthafter Bemühungen - nicht schaffen, davon zu lassen?
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
marjo
Gelöschter Benutzer
Re: Gemeindezucht?!
von marjo am 21.11.2014 13:50Ein weiterer Hinweis zu diesem Thema scheint mir es wert, angebracht zu werden. "Gemeindezucht" (GZ) ist nur ein Teil dessen, was die Leiterschaft einer Gemeinde zu leisten hat. Die Leiter haben für die Gemeinde zu sorgen, wie Hirten für eine Herde. Erst wenn sich ein Teil der Herde in Gefahr begibt oder befindet, wird der Hirte Mittel ergreifen, die man als GZ bezeichnen könnte, wenn man das Wort "Zucht" denn gerne verwendet. Wir wissen alle aus der Schrift, dass die Gemeinde Gottes den Leib Christi bilden. Alle sind miteinander verbunden. Die Frage ob GZ in notwendigen Fällen ausgebüt werden soll oder muss, stellt sich also nicht. Leidet ein Glied des Leibes, leiden alle anderen Glieder mit. Das ist Fakt, wer wollte das auch leugnen wollen.
Sich als Hirte zu betätigen bedeutet immer eine Einmischung in das Leben Anderer. Einmischung ist auf der einen Seite unbeliebt und unerwünscht. Auf der anderen Seite ist es lieblos, Menschen in Gefahren und Leiden zu belassen obwohl Abhilfe geleistet werden könnte. Ich lese sehr oft davon, dass in Gemeinden nicht sorgfältig mit den Gemeindegliedern umgegangen wird. Aus meiner Erfahrung geht das in beide Richtungen. Gemeindeleiter können sich zu viel und zu wenig in das Leben der Gemeindeglieder einmischen. Beides ist schlecht.
viele grüße, marjo
Rapp
Gelöschter Benutzer
Re: Mein Alltag...
von Rapp am 21.11.2014 13:47Der junge Latino war entsetzt und sehr traurig. Zum ersten mal hatte er diese Kirche betreten. Er fand den Gottesdienst Spitze. Als dann gar aufgefordert wurde Zeugnis zu geben, wollte der junge Mann vortreten. Da stellte sich ihm der Kirchendiener in den Weg. "Stop, in dieser Gemeinde ist es Farbigen nicht erlaubt zu sprechen. Verlassen sie bitte die Kirche!"
Nun saß er traurig weinend vor der Kirchentür auf der Eingangstreppe. Da setzte sich ein anderer junger Mann zu ihm hin und fragte, warum er denn weine. "Rausgeworfen haben sie mich. Dabei wollte ich meinem Herrn die Ehre geben..." "Nimm es nicht so sehr zu Herzen. Mich haben sie gar nicht erst reingelassen!" "Aber warum denn? Wer bist du eigentlich?" "Jesus!"
Auch ich fühle mich manchmal wie rausgeworfen. Nicht nur das schwarze Fell, nein, mein Leben mag für einige Gläubige einfach unerträglich sein: ich nehme gottferne Menschen auch mal mit in meine Wohnung, trinke mal Kaffee mit ihnen. Da ergeben sich Situationen wie gestern: eine Nachbarin kam kurz rein und plauderte mit mir. Schnell stieg sie dann zu ihrer Wohnung hoch und kam mit einigen guten Sachen her. Ich bereitete Abendbrot und wir aßen in meiner Stube... Warum nicht? Anna ist nicht gläubig, aber auch nicht aussätzig. Von Zeit zu Zeit sucht sie mich auf, will einfach mit einem Menschen zusammen sein. Da habe ich wohl auch eine Aufgabe. Soll Salz was bewirken braucht es zwingend den Kontakt mit seiner Umgebung. Isoliert im Topf bewirkt das beste Salz nix!!
Willy
cipher
Gelöschter Benutzer
Re: Gemeindezucht?!
von cipher am 21.11.2014 13:46Rapp
Gelöschter Benutzer
Die neue Straße - oder wie schlau ist ein Esel
von Rapp am 21.11.2014 13:28Herrliches Wetter. Mit seinem Esel macht sich der alte Bauer auf den Weg zum Markt in der Stadt. Von seinem kleinen Dorf in den Bergen führt ein ausgetretener Trampelpfad steil hinunter ins Tal. Da unten fällt dem alten Mann ein Bursche auf. Gebückt hinter einem dreibeinigen Gestell glotzt der Junge immer wieder durch ein Gerät. Schaut er sich wohl einfach die Landschaft genauer an? Der Jüngere schreibt immer wieder etwas in ein Notizbuch. Der alte Bauer begreift nichts. So gesellt er sich zum jungen Mann hin und fragt nach seinem Tun. "Ich vermesse die Landschaft. Hier soll eine Straße hinauf zu dem Dorf da oben entstehen." "Eine Straße zu uns hinauf? Aber wir haben doch unseren Weg!" "Ja, der ist schon recht. Wir bauen hier die Straße, damit ihr es besser und einfacher habt." "Hmm - wer bist du denn, dass du das machst? Dieser Weg ist gut. Wir ließen einfach unsere Esel laufen. Wo die langgelaufen sind ergab sich dieser Weg." "Aber jetzt geht das besser. Ich bin Ingegneur, ich baue Straßen auch..." "Schön und gut," meint der Bauer, "aber wenn der Ingegneur ausfällt, was macht man dann?" Genervt gibt der junge Mann auf! "Dann bleiben auch uns nur die Esel!"
aufgeschnappt
Willy
Andersdenkende
Gelöschter Benutzer
Re: Gemeindezucht?!
von Andersdenkende am 21.11.2014 13:00Ihr Lieben!
Na, da sind wir ja wieder an dem Punkt: in der einen Sache soll man das Wort so annehmen, wie es in der Schrift überliefert ist, in der anderen Sache muß man es im Zusammenhang sehen, oder mit dem geschichtlichen Hintergrund und wieder in einer anderen Sache muß man erst einmal im Bibellexikon studieren.
Dann ist noch der Unterschied zwischen dem "Wort Gottes", das entweder die Bibel ist, oder Jesus oder was Gott einem persönlich aufzeigt - oder alles zusammen?!
Wie ihr seht, ist es garnicht so einfach, "das Wort" (was auch jeder Einzelne damit assoziiert) zu befolgen....schon garnicht, wenn man nicht alle geschichtlichen Hintergründe und Zusammenhänge kennt oder schlicht kein Bibellexikon zur Hand hat.
Was einem das Herz sagt, die "Innere Stimme", der Heilige Geist - oh, ha...stellt euch vor, wir würden DARÜBER sprechen.....dann muß das, was einem das Herz, die Stimme sagt, ja auch anhand der Schrift bestätigt werden (was ja nur geht, wenn man die Zusammenhänge kennt, ein Bibellexikon hat,.....).
Ich meine das nicht böse oder sarkastisch - ich will damit nur ausdrücken, dass letztlich jeder eine andere Erkenntnis hat, die er auf unterschiedlichen Wegen erreicht hat - und dass im Grunde jeder hier mit seiner "Meinung" Recht hat, weil jeder doch das vertritt, was er (bisher) erkannt hat.
Deswegen ist es doch letztlich so schwer, einen "gemeinsamen Nenner" bezüglich Erkenntnis zu finden - wohl aber zu erkennen, dass hier alle vom selben Geist geleitet werden?!
Wenn hier also die Einen das so verstehen mit der Gemeindezucht und die anderen so - haben im Grunde alle Recht und sollten leben, was sie erkannt haben und mit ihrem Gewissen vereinbaren können, dann hat sich das mit der Heuchelei nämlich auch erledigt.
Ande
MichaR
Gelöschter Benutzer
Re: Forum für allgemeine "nicht christliche" Plaudereien
von MichaR am 21.11.2014 12:57schau an, den Treffpunkt gibt es ja auch, ist mir bisher entgangen, denn ich finde Ciphers Anregung schon wichitg und gut!
Denn sonst könnte man meinen, das Christen nur ausschließlich über die Bibel reden, und das wäre geheuchelt.
Also in Treffpunkt! oki diki 
MichaR
Gelöschter Benutzer
Re: Gemeindezucht?!
von MichaR am 21.11.2014 12:47Hallo Ande,
da muss man schon den Zusammenhang betrachten und etwas Hintergrundwissen haben, oder sich aneignen, was das Thema betrifft...
(Geht im Übrigen mit der rev. Elberfelder sehr einfach, oder mit Bibelserver &co, da hier Parallelstellen Aufschluss geben!
Gottes Ruf zur Absonderung - etwa vgl. mit Psalm 1, dem nicht ohne Grund allerersten Psalm! (Für die Gläubigen)
14 Ziehet nicht am gleichen Joch mit Ungläubigen! Denn was haben Gerechtigkeit und Gesetzlosigkeit miteinander zu schaffen? Was hat das Licht für Gemeinschaft mit der Finsternis? (Epheser 5.11)
15 Wie stimmt Christus mit Belial überein? Oder was hat der Gläubige gemeinsam mit dem Ungläubigen?
16 Wie reimt sich der Tempel Gottes mit Götzenbildern zusammen? Ihr aber seid ein Tempel des lebendigen Gottes, wie Gott spricht: «Ich will in ihnen wohnen und unter ihnen wandeln und will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein.» (1. Korinther 3.16)
17 Darum «gehet aus von ihnen und sondert euch ab, spricht der Herr, und rühret kein Unreines an, so will ich euch aufnehmen», (Offenbarung 18.14) 18 und «ich will euer Vater sein, und ihr sollt meine Söhne und Töchter sein», spricht der allmächtige Herr.
hier - und das wird insbesondere durch Betrachtung der ganzen Lehre deutlich - geht es um die von Gott nicht gewollte Vermischung, die etwa schon im AT angedeutet wird, das wir etwa kein Leinen und Baumwolle zusammen tragen sollten. Was keinem einleuchten würde warum - doch das sollte ausdrücken wie sehr Gott etwa hier keine vermischung zwischen Heiligen und Unheiligen möchte, ausdrücklich nicht.
Doch aus dem Kanon des NT ist klar, das wir die Ungläubigen durchaus lieben sollen, denke etwa an deinen Nächsten, der allermeist kein Christ ist oder?
aber das führt nun zu weit auf jegliche erdenkliche Schrift im einzelnen einzugehen, und dazu habe ich auch die Kraft nicht, ist aber auch imho gar nicht nötig meine ich.
Das der Tempel nichts gemein hat mit Ungläubigen oder irgendwie relligiös-interessierten, die Jesus aber gar nicht folgen wollen, dürfte spätestens durch das Bildnis des AT- Tempels oder der Stiftshütte klar werden - bitte mal anschauen, wem das noch nicht klar ist! Danke! 
Das mit dem Joch, vllt. kurz noch: Spannt man einen ochsen und einen esel zussammen unter 1 Joch würden die im Kreis laufen = undenkbar, geht nicht: ebenso sollten wir etwa keine "gemeinsame" Sache machen mit ungläubigen in dem Sinne uns mit ihnen "eins zu machen" in Geschäft oder sonstigen größeren Unternehmungen, das würde nicht gut gehen auf die Dauer - so ist das gemeint.
Statt dessen sollten wir lieber sein sanftes Joch auf UNS nehmen, das ist sein Wort!

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