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cipher
Gelöschter Benutzer
Re: ...dann kann der Herr dein Leben nicht segnen!
von cipher am 17.11.2014 15:18Ganz kurz nur, wie mein "Stop" war:
Eines schönen Tages stand mir auf einmal vor Augen, wie abhängig ich von den Sch...ß Glimmstengeln war. Manchmal hätte ich die Spardosen unserer Kinder plündern können
für Kleingeld. (Nein, ich hab es nicht getan). Mir wurde bewusst, wie jämmerlich und ärmlich das war und ich hätte mir selbst ins Gesicht reihern können.
Auf den Schlag hörte ich auf.
Zwei Wochen später wollte ich mal eine versuchen. Mir wurde so eklig schlecht, dass ich nach ein paar Zügen den Stengel ausgedrückt habe.
Das wars.
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Das Dielemma mit der gleichgeschlechtlichen Liebe
von Henoch am 17.11.2014 14:59Hallo Jonas,
indem man von den eigenen erzählt...
und davon, dass sie vergeben wurden.
Henoch
Re: Das Dielemma mit der gleichgeschlechtlichen Liebe
von jonas.sw am 17.11.2014 14:57Hallo,
wie weist man auf Sünde hin ohne dabei den Menschen zu brandmarken?
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: ...dann kann der Herr dein Leben nicht segnen!
von Henoch am 17.11.2014 14:54Hallo Ande,
hi, Du motivierst mich, mich zu outen.
Also ich bin Raucher.
Als ich anfing, in der Bibel zu lesen und mein Herz offen war für Jesus, war es eines seiner ersten Werke, mich völlig frei vom Rauchen zu machen. Alles war so, als hätte ich nie geraucht. Nun, was mache ich? Ich danke dem Herrn und denke, das ist super, jetzt bin ich nicht mehr abhängig und kann meine Genußzigaretten rauchen. Die paar machen ja auch nicht krank. Der Herr hatte 2 Wochen Geduld mit mir, dann war ich wieder süchtig.
Erst zwei jahre später hörte ich dann "selbst" auf (dachte ich) und war sehr stolz auf mich. Bin ich nicht ein Vorzeigechrist (grins)? Das ging naheliegender weise nicht lange gut und ich wurde rückfällig. Das war demütigend, sehr sogar. Es kam gerade rechtzeitig, dass ich, erschüttert über mich selbst, tiefstes Verständnis für einem Alkoholiker hatte, und der freute sich so darüber, dass er mir gerne über Jesus zuhörte. Und so konnte er auch glauben, dass auch er, als Alkoholiker, zu Christus kommen kann, weil ihm vergeben werden kann. Wir trennten uns mit dem Versprechen, für einander zu beten.
So lernte ich nun in den folgenden Monaten und Jahren, dass ich nichts, aber auch rein gar nichts, selbst tun kann, um das Rauchen aufzuhören, und der Herr holte mich so von meinem Leistungsprinzip weg. Ja, da war ich klein mit Hut und dachte, jetzt hab ich es verstanden. Was blieb war eine Unsicherheit darüber, ob ich vieleicht wenigstens ein klein bisschen beitragen müsste. Nun bekam ich eine Vorstufe von Kehlkopfkrebs. Der Schreck lies mich aufhören. Ich dachte, aha, ein kleiner Beitrag tut not. Irrtum, nach erfolgreicher OP fing ich wieder an. Jetzt ist mir klar, auch die Drohnung des Todes führt nicht dazu, dass ich nicht mehr sündige. Kein weltlicher "Druck" kann mich verändern. Nun bin ich noch kleiner mit Hut und kaptuliere. Ja, ohne IHN kann ich nichts tun, gar nichts.
Dieses Bewustsein hat meine Haltung gegenüber denen, die straucheln oder fallen, sehr verändert.
Und irgendwie steht da ja auch noch sein Segen, dass er mein Herz so verändert hat. Ja er segnet mich sogar dann, wenn ich sündige, wenn auch manchmal schmerzhaft.
Henoch
Andersdenkende
Gelöschter Benutzer
Re: Das Dielemma mit der gleichgeschlechtlichen Liebe
von Andersdenkende am 17.11.2014 14:50Liebe Henoch, liebe Solana!
Naja, das würde mir auch nie in den Sinn kommen, jemanden zu beschimpfen für eine Sünde, in die er verstrickt ist.....im Gegenteil, mir bricht es manchmal das Herz, wenn ich sehe, wieviel Leid durch die Sünde in das Leben von Betroffenen gebracht ist und ich nicht helfen kann, außer Beten und Hoffen und Lieben, mitunter eben auch (er)tragen.
Ich vermute fast, dass sexuelle Sünden (nennen wir sie mal so) die am Schwierigsten zu bewältigenden sind - bei dem Bedürfnis nach Sex spielt doch meist viel mehr hinein, als nur das Befriedigen sexueller Bedürfnisse - da ist das "in den Arm genommen und gehalten werden", da ist die Sehnsucht nach Partnerschaft, tiefer Verbundenheit mit einem anderen Menschen (die Liste kann man weiter fortführen).
Ich als Mensch vermag doch garnicht aus eigener Kraft und "gutem Willen" diese "Sünde" überwinden - ich kann vielleicht versuchen, mich selbst zu beherrschen, emotional dagegen anzukämpfen, aber wirklich befreien kann mich nur Gott - und das tut er oftmals nicht von einem Tag auf den anderen (erfahrungsgemäß, sonst würde ich wohl nicht mehr rauchen....).
Soll ich also "abwarten", "ertragen" und "dulden", dass der andere nicht anders kann, als weiterhin im Netz der Sünde zu verharren, muss ich da nicht aufpassen, dass ich nicht doch richte, nach dem Motto: der will nur nicht, denn Gott vermag ja alles, aber scheinbar fehlt ihm das Vertrauen, der Glaube oder oder oder.....
Im Grunde ist diese Situation ja auf alle Sünden übertragbar, nicht nur auf HS...da gibt es die Geschiedenen, die Wiederverheirateten, die in "wilder Ehe" lebenden, die "One-Night-Stand"-Praktizierenden und natürlich all die anderen Sünden wie Lügen, Stehlen usw. usf.
Immer noch nachdenkliche
Ande
Kayla
Gelöschter Benutzer
Re: Wenn das keine plietsche Idee ist...
von Kayla am 17.11.2014 14:47Auf den Film stieß ich gerade auf Facebook. Warum nicht, für irgendwas muss so eine Demo ja gut sein. 
cipher
Gelöschter Benutzer
Wenn das keine plietsche Idee ist...
von cipher am 17.11.2014 14:34Das Problem des kleinen Ortes Wunsiedel - und wie die Stadt damit umgeht
Rechts Gegen Rechts – Der Film zum unfreiwilligsten Spendenlauf Deutschlands
cipher
Gelöschter Benutzer
Alltagsprobleme
von cipher am 17.11.2014 13:53können einem das Leben zuweilen trotz ihrer scheinbaren Belanglosigkeit in Bedrängnis bringen.
Und heute durfte ich mal wieder erleben, wie eines solcher scheinbar "kleinen" Probleme erst groß wurde und dann nach Gebet auf einmal - erledigt war. Das freut mich ungefähr so: ---> Joy to the World (Ganz laut aufdrehen!!)
Re: Das Dielemma mit der gleichgeschlechtlichen Liebe
von solana am 17.11.2014 13:44Naja, so lange ich nicht persönlich betroffen bin, sei es, dass ich selbst diese Neigung habe oder Menschen in meinem Umfeld, vielleicht sogar meine eigenen Kinder oder sonstwer, den ich sehr lieb habe, ist es ja nicht soooo schwer, zu diesem Thema Stellung zu beziehen, aber wenn ich nun doch persönlich betroffen bin?!
Hallo Ande
Ja, ich denke, unser Hauptproblem im Umgang mit Betroffenen ist, dass wir selbst nicht betroffen sind und uns nur begrenzt in sie hinein versetzen können. Und uns zu wenig vorstellen können, was es bedeutet, mit solchen Gefühlen umzugehen.
Deshalb habe ich weiter oben ein paar andere Dinge mit eingebracht, wo wir uns das vielleicht besser vorstellen können, wenn man eben "nicht anders kann", obwohl man weiss, dass es nicht so ganz richtig ist, was man tut: Rauchen und "Ernährungssünden".
Mit dem Rauchen habe ich keine eigene Erfahrung als Betroffene.
Aber wenn mir jemand sagen würde, ich kann nicht aufhören und will es nach sonundsovielen gescheiterten Versuchen gar nicht mehr probieren, dann "akzeptiere" ich das und dränge ihn auch nicht weiter. Auch wenn ich trotzdem Rauchen an sich immer noch nicht gut finden kann. Aber den Raucher finde ich deshalb auch nicht "schlechter" oder "sündiger" als mich selbst; ich habe dafür andere Schwachstellen.
Mit dem 2. hab ich schon eigene Erfahrungen.
Nach 2 Schwangerschaften und langen Stillzeiten hatte ich gut 30 kg zu viel "angesetzt", die erst nach mehreren Anläufen und ein paar Jahre später schwinden wollten....Aber dennoch würde ich keinen "verurteilen" als "disziplinlos" o.ä, der das nicht genauso hinkriegt. Darauf bilde ich mir nichts ein. Das ist eben ein Bereich, in dem ich weniger Schwierigkeiten habe als manch ein anderer (in meiner Teenagerzeit hatte ich auch mal eine Episode ins "andere Extrem" und habe da auch nach relativ kurzer Zeit ohne Therapie wieder herausgefunden, was nicht selbstverständlich ist) .
Wenn ich nun versuche, mich in einen hs Menschen hineinzuversetzen, der mir sagt, er kann nun einfach nicht anders empfinden, dann akzeptiere ich das auch und sage nicht: "das ist Einbildung, mit ein bisschen gutem Willen geht alles."
Und ich bin mir nicht sicher, ob ich an Stelle dieser Person genauso stark wäre wie Hannalotti.
Denn das ist ein Bereich, in dem ich ich mehr Probleme hätte als bei der Ernährung oder beim Rauchen (was mich ja bisher gar nicht in Versuchung gebracht hat). Mir fiele es sicher äusserst schwer, auf eine enge Partnerschaft zu verzichten und ich weiss nicht, ob ich das schaffen würde. Wie sollte ich da jemanden "verurteilen" können, dem es genauso geht?
Das hat aber nichts damit zu tun, dass ich Gottes Plan für unsere Sexualität nicht so sehe, dass alles, worauf wir "Lust" haben, auch "richtig" ist, weil er uns diese Lust ja "angeboren" hat.
Soweit mal von mir dazu.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Das Dielemma mit der gleichgeschlechtlichen Liebe
von Henoch am 17.11.2014 13:38Hallo Ande,
ich auch und deshalb bete ich bei "plötzlichen" Situationen spontan und in Gedanken. Ich kenne das von meinen esoterischen Freundinnen. Ich denke, es wäre wenig hilfreich, sie zu beschimpfen, sie seinen Zauberer und Okkultisten....
Aber der Herr macht immer wieder kleine Fensterchen in deren Köpfen auf und schenkt mir dann das rechte Wort. Er hat Zeit und wir haben sie auch.
Aber auch das alltägliche Leid bespreche ich mit Ihnen einfach von Mensch zu Mensch, im stillen Gebet um Weisheit, und wenn es sich ergibt, lade ich sie dann am Ende des Gesprächs zu einem gemeinsamen Gebet um Gottes Eingreifen ein, das ich laut bete. Das ist viel Zeugnis. Wie oft hörte ich schon: " Du hast sooo viel Vertrauen zu Gott!!!! Das merkt man wie Du betest.
Henoch

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