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tefila
Gelöschter Benutzer
Re: Wer ist der Heilige Geist?
von tefila am 14.11.2014 18:45Hallo,
ich verstehe es so:
Der Heilige Geist ist Gott, der Heilige Geist ist Jesus - in der Form, wie sie in einem Herzen wohnen.
Belegstelle hierzu:
Joh. 14,23: Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wer mich liebt, der wird mein Wort halten; und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm nehmen.
Rö. 5,5: denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsre Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist.
Rö. 8,9: ...geistlich, wenn denn Gottes Geist in euch wohnt. Wer aber Christi Geist nicht hat, der ist nicht sein.
Eine Aufgabe des Heiligen Geistes ist, die Welt von der Sünde zu überführen und den Gläubigen beizustehen...aber es gibt noch mehr:
Belegstelle erstmal für diese Dinge:
Joh. 16,8-9:Und wenn er kommt, wird er der Welt die Augen auftun über die Sünde und über die Gerechtigkeit und über das Gericht;
über die Sünde: dass sie nicht an mich glauben..
Phil. 1,19: denn ich weiß, dass mir dies zum Heil ausgehen wird durch euer Gebet und durch den Beistand des Geistes Jesu Christi,
ShaneWolfe
Gelöschter Benutzer
Wer ist der Heilige Geist?
von ShaneWolfe am 14.11.2014 18:26Hallo zusammen
Bin neu hier und freue mich auf den Austausch.
Beschäftige mich momentan gerade mit dem Heiligen Geist und frage euch: 1. „Wer ist der Heilige Geist (für dich)?"
Und wie ist das mit dem Heiligen Geist: 2. „Wie wirkt der Heilige Geist auf dieser Erde?"
Danke bereits im Voraus für alle Antworten und den Austausch. 
Re: ...dann kann der Herr dein Leben nicht segnen!
von solana am 14.11.2014 18:14Streng genommen sind solche Aussagen:
"Wenn Dir Zigaretten so wichtig sind, dass du rauchen musst, kann Gott dein Leben nicht segnen!"
Ausdruck eines "alttestamentarischen" Glaubens ohne Christus.
Denn dort heisst es:
5. Mose 28, 1 Wenn du nun der Stimme des HERRN, deines Gottes, gehorchen wirst, dass du hältst und tust alle seine Gebote, die ich dir heute gebiete, so wird dich der HERR, dein Gott, zum höchsten über alle Völker auf Erden machen, 2 und weil du der Stimme des HERRN, deines Gottes, gehorsam gewesen bist, werden über dich kommen und dir zuteil werden alle diese Segnungen: 3 Gesegnet wirst du sein in der Stadt, gesegnet wirst du sein auf dem Acker. 4 Gesegnet wird sein die Frucht deines Leibes, der Ertrag deines Ackers und die Jungtiere deines Viehs, deiner Rinder und deiner Schafe. 5 Gesegnet wird sein dein Korb und dein Backtrog. 6 Gesegnet wirst du sein bei deinem Eingang und gesegnet bei deinem Ausgang. 7 Und der HERR wird deine Feinde, die sich gegen dich erheben, vor dir schlagen.
...
15 Wenn du aber nicht gehorchen wirst der Stimme des HERRN, deines Gottes, und wirst nicht halten und tun alle seine Gebote und Rechte, die ich dir heute gebiete, so werden alle diese Flüche über dich kommen und dich treffen: 16 Verflucht wirst du sein in der Stadt, verflucht wirst du sein auf dem Acker. 17 Verflucht wird sein dein Korb und dein Backtrog. 18 Verflucht wird sein die Frucht deines Leibes, der Ertrag deines Ackers, das Jungvieh deiner Rinder und Schafe. 19 Verflucht wirst du sein bei deinem Eingang und verflucht bei deinem Ausgang. 20 Der HERR wird unter dich senden Unfrieden, Unruhe und Unglück in allem, was du unternimmst, bis du vertilgt bist und bald untergegangen bist um deines bösen Treibens willen, weil du mich verlassen hast. 21 Der HERR wird dir die Pest anhängen,....
Aber diese "Ursache-Wirkungs-Kette" ist durchbrochen:
Gal 3,13 Christus aber hat uns erlöst von dem Fluch des Gesetzes, da er zum Fluch wurde für uns; denn es steht geschrieben (5.Mose 21,23): »Verflucht ist jeder, der am Holz hängt«,
14 damit der Segen Abrahams unter die Heiden komme in Christus Jesus und wir den verheißenen Geist empfingen durch den Glauben.
Also glaubt - ganz streng genommen - jemand, der weiterhin an solchen Aussagen wie oben festhält, nicht wirklich an die Erlösung von der Schuld und von dem "Fluch", der auf einer bösen Tat/Ungehorsam gegen Gottes Gebot liegt.
(Diese Befreiung und Aufhebung heisst natürlich nicht, dass der Erlöste nun munter drauf lös sündigen könnte (vgl dazu Röm 6). Aber der Erlöste gehorcht Gott nun nicht mehr aus Angst vor Strafe oder um sich Segen zu "verdienen", sondern weil er diese Freiheit vom Fluch und den Zugang zum Segen nur im Dienst und als Eigentum des Herrn hat, der ihn loskaufte)
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Re: Das Dielemma mit der gleichgeschlechtlichen Liebe
von Hannalotti am 14.11.2014 16:52Hallo Plueschmors,
Plueschmors schrieb: "Ein feminisiertes Gehirn, wie es homosexuelle Männer nun einmal haben, fühlt sich natürlich zu Männern hingezogen. Eine maskulinisiertes Gehirn, wie es homosexuelle Frauen haben, fühlt sich eben zu Frauen hingezogen. Wäre es darum nicht eher unnatürlich, dem sowieso schon feminisierten Mann eine Frau beizugesellen, damit es zumindest "untenrum" paßt?"
ich persönlich glaube nicht, dass an dieser Studie etwas dran ist. Davon gelesen hatte ich, aber bewiesen ist sie nicht.
Ich glaube, dass eine homosexuelle Orientierung von anderen Faktoren abhängig ist wie bspw. das Verhältnis zu den Eltern. Das muss nicht zwingend der Fall sein. Es gibt Homosexuelle, die von sich sagen, sie hätten eine gute Kindheit genossen. Aber überwiegend hört man, dass das Verhältnis zu den Eltern bzw. Mutter oder Vater schwierig gewesen sei:
Aber selbst wenn die Gehirne eines Homosexuellen in Richtung gleiches Geschlecht geprägt oder wenn auch genentische Anlagen dazu vorhanden wären, so wäre es für mich als Christin und Betroffene wichtiger Jesus nachzufolgen und nicht bewusst in Sünde zu leben.
Die "genetische" Veranlagung zur Sünde tragen wir ja alle in uns und manchmal kommen im Laufe eines Lebens Situationen dazu, die diese Veranlagung begünstigen.
Gruß von Hannalotti
cipher
Gelöschter Benutzer
Re: ...dann kann der Herr dein Leben nicht segnen!
von cipher am 14.11.2014 15:56Segen ist für mich Gutes, was Gott an mich wendet, was keineswegs in erster Linie materiell geartet sein muss. Sicher empfinde ich es als einen Segen, dass wir unser Auskommen haben und was der Dinge mehr sind, die das Leben insbesondere im Älterwerden etwas erleichtern oder angenehmer machen.
Doch in erster Linie meint Segen für mich Gutes in Bezug auf die Zukunft, die Ewigkeit. Gewissermaßen Einzahlungen Gottes auf mein Ewigkeitskonto bei der Bank "Eternity". Das ist unsere Ehe und da sind unsere Kinder, beides empfinde ich als einen großen Segen, insbesondere, dass wir mit unseren Kindern auf gutem Fuß stehen, dass sie zu Jesus gehören, dass sie uns achten und lieben.
Aber mir ist auch meine mangelhafte körperliche Gesundheit zum Segen geworden, denn dadurch bin ich in Landschaften geführt worden, die ich als "Kerngesunder" wohl so nie erreicht hätte.
Dass ich die Bibel, je mehr ich darin lese, desto besser verstehe, empfinde ich als Segen, ebenso, wie das zunehmende Verständnis über viele Zusammenhänge im Lauf der Welt in Zusammenhang mit Gottes Plan für uns Menschen.
Wenn ich mit unseren Vierbeiner unterwegs bin, ihn tollen lassen kann und er so ausgelassen tobt, dass wir hinterher beide fix und foxi sind, wenn ich, wie gestern abend, eine Stunde mit einer unserer Töchter am Telefon plauschen kann obschon ich kaum etwas weniger leiden kann, wie Telefonieren. Wenn unser Drittling samt öttergatten bei uns ein paar Stunden zu Besuch ist - eigentlich empfinde ich wohl alles als einen Segen, wofür ich Gott auch herzlich Danke sagen kann.
Es gab schon Zeiten, in denen ich mich nicht gesegnet fühlte, das geht mir auch manchmal so, wenn's mir gerade besonders bescheiden geht. Doch das ist es ja nicht, worauf es ankommt. Ob es eine Zeit gab, in der ich wirklich nicht gesegnet gewesen bin, kann ich schwer sagen. Vielleicht meine "granitenen Jahre", das könnte sein.
Er segne Dich, StefanS und jeden, der hier mitliest!
Plueschmors
Gelöschter Benutzer
Re: Das Dielemma mit der gleichgeschlechtlichen Liebe
von Plueschmors am 14.11.2014 15:49Hallo Rapp,
danke, gerade da müssen wir ja hin, zu denen, die Jesus noch nicht kennen! Einige Christen sind dann schnell dabei, es als "Freundschaft mit der Welt" zu bezeichnen, man dürfe mit den "Ungläubigen" nicht am selben Joch ziehen und sich gemein machen usw. Da werden diese Aussagen der Bibel völlig falsch angewandt aus reiner Bequemlichkeit. Jesus ist für die Menschen durch Wüsten und über Berge gewandert, um zu ihnen zu kommen, zu Huren, Zöllnern und was es noch an Sündern gab. Wir aber richten uns hübsch ein in unseren Gemeinden und Foren, sind allein die edlen Kätzchen und schütteln gerne unsre heiligen Köpfchen über "die da draußen". Nicht so, meine lieben Christen, sondern wo ein Homosexueller ist, der Jesus nicht kennt, da achtet ihn höher als Euch selbst, denn man wird nicht heilig, indem man sich ins fromme Ghetto sperrt und die Welt hinter den Mauern läßt, sondern dadurch, daß man im Glauben die Liebe Christi zu den Menschen trägt und recht lehrt, was Jesus uns gesagt hat.
Die Welt ist das Feld, wo wir wirken müssen und sollen, nicht die Gemeinde. Nicht wir Christen brauchen zuerst Vergebung und Heilung, wir haben den Arzt ja immer bei uns, sondern die Kranken brauchen den Arzt; die Homosexuellen, die in den Clubs nach Wärme und Zärtlichkeit suchen; die Drogensüchtigen, die ihr Leid nicht mehr ertragen; die Huren, die ihre Jugend und Lebenskraft für Kleingeld verkaufen usw. usf. Der Christ an sich, der nicht von der Sünde lassen kann, ob homosexuell oder nicht, ist natürlich einer Art "Absonderung" unterworfen, was man unter dem Begriff "Gemeindezucht" versteht, z.B. ist er vielleicht vom Abendmahl ausgeschlossen, damit er sich nicht zum Gericht trinkt, aber Menschen ohne Jesus sollen wir nicht ausgrenzen und wegschließen, sondern liebevoll einladen, diesen Jesus kennenzulernen, denn jeder Mensch ist von Gott gewollt, gesucht und geliebt.
Liebe Grüße, Plueschmors.
Re: ...dann kann der Herr dein Leben nicht segnen!
von StefanS am 14.11.2014 15:08Hallo cipher,
darf ich dich mal fragen, wie du ganz persönlich heute erkennst, dass Gott segnet oder nicht segnet?
Oder wie war das damals in deiner "Granit"-Zeit?
Segen=Gesunde Kinder, ein Auto, ein Haus, Geld, im Urlaub schönes Wetter?
Gruß StefanS
PS:
Christen machen gern den Segen daran fest, dass alles glatt läuft.
Und wenn es mit dem Auto einen Unfall gibt, dann ist der Segen plötzlich weg. Oder wenn es im Urlaub regnet.
Man, was hab ich damals für einen Mist geglaubt und auch noch allen Ernstes verkündet!

Genau aus diesem Grund sind wir ja geneigt, eine (für uns) sündhaft empfundene Lebensweise als Segenskiller rauszuposaunen und andere Christen damit zu drangsalieren.
Dann werden Zwänge auferlegt und der Zeigefinger erhoben.
Was hätte/hat Jesus getan?
So gibt es nun keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind.
Rapp
Gelöschter Benutzer
Re: Das Dielemma mit der gleichgeschlechtlichen Liebe
von Rapp am 14.11.2014 13:57Also, wie will ich nun vorgehen? Ich will die Gläubigen nicht vor den Kopf stoßen, will aber gottferne Menschen mit dem Evangelium erreichen. Wenn ich die hier gelesenen Ansichten betrachte fürchte ich , dass es für einige Christen einen unüberwindbaren Spagat bedeutet, mit unerretteten Menschen Kontakt zu pflegen. Was tun?
Mein Freund Rabinandrah predigte im Nachbardorf. Volksauflauf. Aus vielen Gemeinden rückten Leute an um ihn zu hören. Außenstehende kaum, nicht, dass seine Predigten uninteressant gewesen wären. Aber wer wagte es schon, diese illustre Gesellschaft zu stören oder gar wach zu rütteln? Kurzerhand mietete Rabi eine ziemlich verrufene Kneipe am Dorfrand und offerierte allen Besuchern ein Frühstück am Sonntagmorgen. Das publizierte er in den Tageszeitungen. Den Leuten aus der Gemeinde schärfte er ein: Keiner kommt her, es sei denn er bringe einen Menschen mit, der noch keine Begegnung mit Jesus hatte. Wer niemanden herbringt geht ins Gemeindelokal und betet dort für dieses Frühstückstreffen!
Rabi sprach vor einer prallvollen Dorfkneipe... Nur ganz wenige aus der Gemeinde waren dabei. Obdachlose, aber auch Geschäftsleute, eine bunte Gesellschft traf sich da um einfach von Jesus zu lernen.
Im Übrigen: wer es schwierig findet in die Gemeinde zu kommen, darf bei mir schon mal ein Bad nehmen. Ich wohne gleich neben dem Versammlungslokal...
Willy,
...immer noch im schwarzen Fell.
cipher
Gelöschter Benutzer
Re: ...dann kann der Herr dein Leben nicht segnen!
von cipher am 14.11.2014 13:10@MichaR,
Du hattest gefragt: "...war das nicht i.O?" Ich habe Dir auf Deine Frage geantwortet und meine Antwort begründet. Thema "Rauchen" kann man in einem neuen Thread eröffnen.
Plueschmors
Gelöschter Benutzer
Re: Das Dielemma mit der gleichgeschlechtlichen Liebe
von Plueschmors am 14.11.2014 12:28Hallo Solana,
Und ich habe in dieser Frage immer noch keine klare, eindeutige Vorstellung, empfinde es immer noch als Gratwanderung.
oh ja, das ist es auch. Alkohol z.B. hat in meiner Kindheit eine sehr große Rolle gespielt und wir Kinder haben schwer darunter gelitten, ohne etwas daran ändern zu können. Wir haben oft geweint deswegen und gebeten, daß das endlich aufhören möge, wie sehr haben wir uns ein "Stop" gewünscht, aber es ging immer weiter, bis heute. Aber ich habe meinen Frieden mit den Menschen gemacht, unter denen ich als Kind so sehr gelitten habe. Wie gesagt, Süchtige wissen doch selbst, daß sie ein Problem haben, auch wenn sie die Stimme ihres Herzens gern im Rausch ersäufen wollen. Die Stimme kann man nicht ersäufen, sie schreit nach Hilfe, immer lauter und lauter. Wie antworten wir auf diese Stimme? Mit Abwehr und Aggressionen? "Papa, ich hasse dich und hasse dich und hasse dich! Nie hattest du Zeit für mich und lagst immer nur besoffen im Bett! Komm jetzt nicht bei mir an, wo du krank bist!" Oder übergeben wir diese Stimme dem Herrn Jesus Christus? "Papa, Jesus liebt dich und ist auch für dich gestorben, du hast dein Leben größtenteils versoffen und bist nun am Ende, aber ich möchte dich wiedersehen bei Jesus in Freude, dann holen wir da alles nach, woran der Alkohol uns gehindert hat. Papa, ich hab dich lieb"...
Welche Antwort steht dem Christen besser? Klar ist allerdings auch, daß man bei akuten Fällen auch akute Hilfe holen muß: Der Mann, der im Rausch seine Familie bedroht und angreift... Man muß ganz fein die Grenzen sehen... Wenn eine gewisse Grenze überschritten wird, muß alle Sanftmut zur scharfen Barmherzigkeit werden. Gott hat Geduld, wir Christen auch; aber zuviel zerreißt den Sack. Wenn ein Mensch keinen Zugang mehr zu seinem Gewissen hat und seine Taten ohne Reue, sondern im Gegenteil mit Lust und Freude begeht, dann ist diese Grenze m.E. überschritten, in der man Gott anrufen soll wie in den Psalmen: "Erlöse uns doch von den Bösen, zerbrich doch die Gewalt der Gottlosen, zerschmettere doch die Übeltäter, die über unser Leid nur lachen" usw. Gott hört die Stimme der Vergewaltigten, der Geschlagenen, der Schwachen und Hilflosen; der Psalter lehrt uns, auch mit hassenden Worten beten zu dürfen. Aber wie gesagt: Retten wir zuerst, was noch zu retten ist. Und wer sich nicht retten lassen will? Nun, Gott wird sich kümmern...
Liebe Grüße, Plueschmors.

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