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solana

-, Weiblich

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Beiträge: 4164

Re: Gemeindezucht?!

von solana am 23.11.2014 17:14

Ah, jetzt ist es klarer, danke Henoch.

Christen verzichten auf Sexualität aus verschiedenen Gründen, z.B. Unverheiratete, Geschiedene, Homosexuelle . Ja sie können straucheln. Aber wer strauchelt, zieht nicht mit dem anderen in eine Wohnung... oder? Das hat schon eine längerfristige Ausrichtung.

Was macht ein Heterosexueller, der in einer unehelichen Gemeinschaft lebt und zum Glauben kommt? Er hat doch das selbe Problem, weil er den ungläubigen Partner ja auch nicht heiraten darf


Also wiederverheiratete Geschiedene werden auch ausgeschlossen? Und wer einen ungläubigen Partner heiratet auch?
Ganz schön hart - aber konsequent. 
Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Gemeindezucht?!

von Henoch am 23.11.2014 16:59

Hallo Solana,

ich hatte das schon erklärt, so wie ein Heterosexuelle nicht der Unzucht verfallen darf, darf das ein HS auch nicht. Wird ein Hetereosexueller ausgeschlossen, wenn er in einer unehelichen Gemeinschaft lebt, so wird auch ein HS ausgeschlossen, wenn er das tut. Hier wurde ja eine klare Entscheidung getroffen, anhaltend in Unzucht zu leben.

Christen verzichten auf Sexualität aus verschiedenen Gründen, z.B. Unverheiratete, Geschiedene,  Homosexuelle . Ja sie können straucheln. Aber wer strauchelt, zieht nicht mit dem anderen in eine Wohnung... oder? Das hat schon eine längerfristige Ausrichtung.

Was macht ein Heterosexueller, der in einer unehelichen Gemeinschaft lebt und zum Glauben kommt? Er hat doch das selbe Problem, weil er den ungläubigen Partner ja auch nicht heiraten darf. Auch er ist aufgerufen, seine Beziehung in dieser Form zu beenden und sich für Jesus entscheiden.

Ja, in manchen Fällen erfordert Nachfolge Zölibat-ähnliche Lebensformen.

Henoch

 

 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 23.11.2014 17:05.

solana

-, Weiblich

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Beiträge: 4164

Re: Gemeindezucht?!

von solana am 23.11.2014 16:51

Liebe Henoch
Nein, du schreibst nicht missverständlich.
Die "Theorie" dahinter verstehe ich schon und auch das Anliegen.
Was mir nicht klar ist, ist das, wie diese Theorie praktisch umgesetzt werden kann ohne fast "übermenschliche" Forderungen an ein hs Paar zu stellen
Und ich habe ja mehrfach danach gefragt, ob es praktische Beispiele gibt, in denen von der Forderung des "Zölibats" abgesehen wird, wenn ein Hs das einfach nicht fertig bringt.
Bisher bekam ich darauf keine Antwort.
Gruss
Solana. 

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Gemeindezucht?!

von Henoch am 23.11.2014 16:18

Hallo Ihr Lieben,

Ich merke an den Antworten, dass ich wohl vieles unverständlich schrieb...

Jedenfalls gebe ich auf, das Gemeindezuchtverfahren erklären zu wollen, so wie ich es aus der Bibel verstehe, und wie gesagt, ich habe es mir nicht leicht gemacht und daher auch darüber nachgelesen. Anscheinend schreibe ich missverständlich.

Ich habe kein Problem mit anderen Meinungen, aber ich habe ein Problem damit, dass Verfahrensweisen, die m.E. so gar nicht zur Gemeindezucht gehören, der Gemeindezucht zugeordnet werden, um dann zum Streitpunkt zu werden.

Henoch

Antworten Zuletzt bearbeitet am 23.11.2014 16:49.

Rapp
Gelöschter Benutzer

Re: Warum für Tote beten?

von Rapp am 23.11.2014 15:23

Ihr Lieben,

Ich habe große Mühe wenn ich den Unterschied zwischen Bibel und Schaginstrument nicht mehr erkennen kann.

Willy, der lange als Zeugschlager in einem Orchester spielte...

 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 23.11.2014 15:28.

solana

-, Weiblich

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Beiträge: 4164

Re: Gemeindezucht?!

von solana am 23.11.2014 14:37

Winteregrün schrieb:

Ich habe gehört unter euch gibt es Spaltungen.....

Ja, liebe Wintergruen, das ist ja schon lange Realität.
Und es ist "schmerzliche" Realität. Aber es gibt auch ein paar positive Punkte , wenigstens.
Gruss
Solana 

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Wintergruen
Gelöschter Benutzer

Re: Gemeindezucht?!

von Wintergruen am 23.11.2014 14:23

Dann bleibt einem solchen Paar eben doch nur ein Gemeindewechsel...

also  mit anderen Worten, die einen verhängen eine Strafe oder beschließen den Ausschluss und die anderen nehmen einen mit Freude auf ...ach je... wo führt nur sowas hin ...zur Verwirrung... keine Einheit also.... denn hier erkennt man deutlich wie individuell die Ansichten und Erkenntnisse  auch in einer Gemeinde sind.. DAS ist sicher nicht die gesunde Lehre die gespalten vertreten werden soll... Und das erinnert mich an die  Ermahnung in der Bibel:: Ich habe gehört unter euch gibt es Spaltungen..... 

LG

Antworten Zuletzt bearbeitet am 23.11.2014 14:31.

solana

-, Weiblich

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Re: Gemeindezucht?!

von solana am 23.11.2014 14:10

Henoch schrieb: 

Es wird also einen HS, der strauchelt, nicht treffen, aber einen Heterosexuellen, der mit seiner seine Geliebten ohne Trauschein zusammenleben will, dann schon eher.

Hallo Henoch
Ja, das wäre ja erfreulich, wenn das wirklich so ist.
Bisher habe ich aber immer nur davon gehört, dass "Outing" zu Gemeindeausschluss führt in Gemeinden, die diese Art der Gemeindezucht praktizieren.
Mit der Argumentation: Wenn sich ein hs Paar nicht trennt = "uneinsichtiges Verharren in Sünde", also ist "automatisch" der Ausschluss fällig.
Das, was so "tolerant" klingt, bezieht sich nur auf einen "hypothetisch möglichen Fall", von dem doch sehr dunkel bleibt, wie der genau aussehen sollte.

Dabei ist das, was man von diesem Paar verlangt , doch wesentlich mehr als sich einer besztimmten Sünde zu enthalten.
Man erlegt ihnen ja quasi den "Zölibat" auf als Vorbedingung für die Gemeindezugehörigkeit. Und dass diesen sogar sehr viele Menschen nicht halten können, die sich von Gott in dieses Leben berufen fühlten und ihr ganzes Leben nur Gott weihen wollten - und dann doch darüber strauchelten - ist ja bekannt. Das von einem "ganz normalen" Menschenpaar zu verlangen als Voraussetzung, um überhaupt dazu gehören zu dürfen, finde ich eine enorm hohe Hürde.
Wer das von sich aus so beschliesst und so lebt, hat meinen höchsten Respekt - wie Maike und Hannalotti, aber auch Ordensleute und Priester.
Aber das "ist eben nicht jedem gegeben".
Dann bleibt einem solchen Paar eben doch nur ein Gemeindewechsel...
Gruss
Solana 

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Andersdenkende
Gelöschter Benutzer

Re: Gemeindezucht?!

von Andersdenkende am 23.11.2014 14:08

Ihr Lieben!

Wenn es einer Umkehr, einer Bekehrung, einer Reue, einer Buße usw. usf. bedarf, dann ist es Gott allein, der dies bewirkt - kein Mensch kann einen anderen zur Umkehr bewegen - wie vermessen ist das aber auch?

Wenn ich eine andere Erkenntnis habe bezüglich einer Sünde als der Betroffene selbst, dann hat er sich MEINER Erkenntnis zu beugen, oder wie?

Also bitte?!?!

Ande

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Wintergruen
Gelöschter Benutzer

Re: Gemeindezucht?!

von Wintergruen am 23.11.2014 13:59

Liebe Henoch 

Es geht um den Umgang des Einzelnen mit seiner Sündhaftigkeit. Rebelliert er gegen Gottes Ordnungen oder nimmt er sich als Sünder an und tut Buße. Das ist die Frage.

ich denke das sollte überhaupt keine Frage der Gemeinde sein ... damit meine ich, die der Besucher,, Solange jemand den Gottesdienst nicht stört, dann sollten alle anderen keinen Anstoss an seinen Sünden nehmen und  oder ob er Buße tut oder es sein lässt.. ihm auch nicht Bestrafung und Anfeindung begegnen..  Das ist alleine die Sache zwischen dem Sünder und Gott  oder auch  dem Ältesten, Priester, Pfarrer oder wie man sie alle nennt...wenn jemand bereuen will,, weil   Buße auch ein Mysterium/ Sakrament ist wie die Taufe , Ehe usw..welche vor dem Ältesten vollzogen werden .. Diese anderen Dingen finden auch vor einem Ältesten /Priester/Pfarrer statt IN einer Gemeinde.. na gut es gibt halt viele die das auch anders sehen.. Jedem das Seine...aber es steht geschrieben:

Das was ihr bindet das ist gebunden und das was ihr löst ist gelöst....

Solange der Sünde nicht bereit ist, seine Sünden im Rahmen einer Buße vorzutragen , dann sollte man ihn  auch in Ruhe lassen.. Die Belehrung zur Buße und Gottes Wort, findet ohnehin schon im Gottesdienst statt,, das gilt aber  eh für ALLE dann ...  

LG 

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