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Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Das "gute Leiden"
von Henoch am 07.11.2014 22:43Hallo Pal,
Kannst Du an das einem Beispiel, z.B. aus deinem Leben oder so, etwas genauer erläutern, wie Du es meinst.
Henoch
Re: Das "gute Leiden"
von Pal am 07.11.2014 21:10Es gibt eine Menge Bibel-Verse die das irdische Leidwesen überaus positiv bewerten:
2Ko 4:16 Deshalb ermatten wir nicht, sondern wenn auch unser äußerer Mensch verfällt, so wird doch der innere Tag für Tag erneuert.
2Ko 4:17 Denn das schnell vorübergehende Leichte unserer Drangsal bewirkt uns ein über die Maßen überschwengliches, ewiges Gewicht von Herrlichkeit,
1Pe 4:12 Geliebte, laßt euch das Feuer der Verfolgung unter euch, das euch zur Versuchung geschieht, nicht befremden, als begegne euch etwas Fremdes; 1Pe 4:13 sondern insoweit ihr der Leiden des Christus teilhaftig seid, freuet euch, auf daß ihr auch in der Offenbarung seiner Herrlichkeit mit Frohlocken euch freuet. 1Pe 4:14 Wenn ihr im Namen Christi geschmäht werdet, glückselig seid ihr! Denn der Geist der Herrlichkeit und der Geist Gottes ruht auf euch.
1Pe 1:6 worin ihr frohlocket, die ihr jetzt eine kleine Zeit, wenn es nötig ist, betrübt seid durch mancherlei Versuchungen;
1Pe 1:7 auf daß die Bewährung eures Glaubens, viel köstlicher als die des Goldes, das vergeht, aber durch Feuer erprobt wird, erfunden werde
Apg 5:41 Sie nun gingen aus dem Synedrium hinweg, voll Freude, daß sie gewürdigt worden waren, für den Namen Schmach zu leiden;
Apg 14:22 indem sie die Seelen der Jünger befestigten, und sie ermahnten, im Glauben zu verharren, und daß wir durch viele Trübsale in das Reich Gottes eingehen müssen.
Jak 1:2 Achtet es für lauter Freude, meine Brüder, wenn ihr in mancherlei Versuchungen fallet...
Nun möchte ich nicht den Eindruck erwecken wie wenn ich irgendeinen Hauch von Masochismus verspüren würde. Nein, weit gefehlt!
Noch ein Beispiel von leidensvoller Unbill:
Luk 10:3 Gehet hin! Siehe, ich sende euch wie Lämmer inmitten von Wölfen. Kein Schäfchen freut sich wenn es dem Mundgeruch eines Wolfes bedrohlich nahe kommt. Natürlich verzagt in dem Moment alles menschliche. - Aber geht es nicht gerade darum? Soll mein menschliches (Selbst-) Vertrauen nicht zum Bankrott gelangen?
Ist es nicht gerade erst das Sterben, welches dann echtes Leben erzeugt?
2Ko 1:8 Denn wir wollen nicht, daß ihr unkundig seid, Brüder, was unsere Drangsal betrifft, die [uns] in Asien widerfahren ist, daß wir übermäßig beschwert wurden, über Vermögen, so daß wir selbst am Leben verzweifelten. 2Ko 1:9 Wir selbst aber hatten das Urteil des Todes in uns selbst, auf daß unser Vertrauen nicht auf uns selbst wäre, sondern auf Gott..
milli
Gelöschter Benutzer
Re: Das "gute Leiden"
von milli am 07.11.2014 19:50mein lieblingsvers in puncto leiden steht im
2.korinther 3-5
gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus,
der Vater der barmherzigkeit
und Gott allen trostes.
der uns tröstet in aller unserer trübsal,
damit wir trösten können,
die da sind in allerlei trübsal,
mit dem trost,
mit dem wir selber getröstet werden
von Gott.
denn gleichwie wir des leiden Christi viel haben,
so werden wir auch reichlich getröstet durch
Christus.
liebe grüße
milli
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: (Oase 10) Wir haben aber diesen Schatz in irdenen Gefäßen, damit die überschwängliche Kraft von Gott sei und nicht von uns
von Henoch am 07.11.2014 14:30Anja Schraal
Für Euch alle, ich denk wir können das grad brauchen.
Henoch
MichaR
Gelöschter Benutzer
Re: Mein Alltag...
von MichaR am 07.11.2014 11:27das schlies ich mich ungeheuchelt an, Willy, alles Gute dir!
(Oase 10) Wir haben aber diesen Schatz in irdenen Gefäßen, damit die überschwängliche Kraft von Gott sei und nicht von uns
von solana am 07.11.2014 10:48
2. Kor 4, 6 Denn Gott, der sprach: Licht soll aus der Finsternis hervorleuchten, der hat einen hellen Schein in unsre Herzen gegeben, dass durch uns entstünde die Erleuchtung zur Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes in dem Angesicht Jesu Christi.
7 Wir haben aber diesen Schatz in irdenen Gefäßen, damit die überschwängliche Kraft von Gott sei und nicht von uns.
8 Wir sind von allen Seiten bedrängt, aber wir ängstigen uns nicht. Uns ist bange, aber wir verzagen nicht.
Gerade jetzt in der dunklen Jahreszeit wird mir das immer wieder deutlich.
Wenn das Sonnenlicht und die Wärme immer mehr abnehmen und die Natur zusehends "abstirbt", die Bäume werden kahl und fast alle grünen und blühenden Pflanzen erfrieren.
Aber mitten in unsere Vergänglichkeit hat Gott ein ewiges Licht hineingegeben, in unsere zebrechlichen "irdenen Gefässe", vom Staub des Ackers genommen und wieder dazu zefallend, wenn die Zeit gekommen ist.
Und dieser Schein strahlt durch die Zebrochenheit unserer irdischen Existenz, ein Licht, dass die Finsternis nicht ergreifen kann.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
cipher
Gelöschter Benutzer
Re: Mein Alltag...
von cipher am 07.11.2014 10:40Willy, Du hast die Gabe, mit knappen, wohlgesetzten Worten so manche Wahrheit klar wie Kristallglas vor uns hinzustellen. Das hab' ich immer sehr gerne gelesen. Ich fände es schade, wenn das nun wegfiele.
So oder so wünsche ich Dir von Herzen alles Gute und Gottes Segen.
Cipher
Re: Mein Alltag...
von solana am 07.11.2014 10:31Ja, lieber Willy, das finde ich auch sehr schade.
Vielleicht hilft es dir ein bisschen beim Auftanken, wenn du weisst, dass du hier geschätzt wirst und wir dich vermissen, wenn du nicht da bist
.
Gott gebe dir eine schnelle Erholung und wieder Freude am Schreiben und der Gemeinschaft mit uns.
Liebe Grüsse
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Re: Das "gute Leiden"
von solana am 07.11.2014 10:23Ja, so habe ich es auch erfahren, dass Leid näher zu Gott bringt, seine Nähe "direkter" erfahren wird.
Und die "Hoffnung", die wir haben dadurch immer "gewisser" wird,. Durch die Erfahrung, dass sie "tragfähig" ist.
Ob eine Brücke trägt, erfährt man erst, wenn man wirklich darüber geht.
Und wie köstlich und reich das lebendige Wassers aus der einzigen wahren Quelle ist, wird einem erst richtig bewusst, wenn die "selbst gegrabenen Zisternen", aus denen wir doch immer noch nebenbei Freude, Kraft, Motivation usw beziehen, versiegt sind und wir "in der "Wüste" stehen.
Und dann erleben dürfen, wie das dürre Tal "aufblüht", so wie es in einer meiner Lieblingsstellen ausgedrückt ist:
Ps 84, 6 Wohl den Menschen, die dich für ihre Stärke halten und von Herzen dir nachwandeln! 7 Wenn sie durchs dürre Tal ziehen, / wird es ihnen zum Quellgrund, und Frühregen hüllt es in Segen. 8 Sie gehen von einer Kraft zur andern und schauen den wahren Gott in Zion.
Wir Menschen sind halt so, dass wir Unsicherheit nicht mögen, uns ein Netz von "Sicherheiten" bauen - und wenn wir das gefährdet sehen, machen wir uns Sorgen, weil wir die Dinge nicht mehr "in der Hand" haben.
Aber gerade mit "leeren Händen" und in Schwachheit erfahren wir den Reichtum der Kraft Gottes und seiner Liebe, wenn wir gezwungen sind, loszulassen und uns ganz auf Gott zu verlassen, uns auf ihn einzulassen - und Schritte über den Abgrund wagen im Vertrauen darauf, dass er eine Brücke unter unseren Füssen baut. Freiwillig, von uns aus tun wir das normalerweise nicht - nicht ohne Netz und doppelten Boden.
Deshalb müssen wir wohl ab und zu dazu gezwungen werden ... 
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Re: Mein Alltag...
von Cleopatra am 07.11.2014 10:18Hallo Rapp,
das ist doch schade, finde ich.
Ich selbst habe deine Berichte auch immer gelesen und konnte viel von dir lernen.
Wenn es dir nicht gut geht gerade, wenn dich die Beiträge gestern verletzt haben, natürlich, nimm dir eine Pause.
Aber wisse, dass wir dich hier sehr schätzen und uns sehr freuen würden, wenn du anschließend wiederkommst, ja?
Wir wollen auch gerne für dich und deine Gesundheit weiter beten.
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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