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MichaR
Gelöschter Benutzer
Re: Über die Gaben des Geistes...
von MichaR am 02.08.2014 16:40ja, was Liebi angeht, hat er zwar nicht deutlich wiedersprochen das das "Vollkommene" nicht der geschlossene Kanon der Schrift sei, aber deutlich gesagt, das er die "Entrückung" erkennt und hat das auch plausibel gemacht warum. Da ordne ich mich auch unter, das kann man so sehen.
Wenn es ein falsch oder richtig gibt in der Sache, lag ich also auch falsch.
Aber dafür sind wir ja hier zusammen, das wir uns über sein Wort austauschen und korrigieren lassen und lernen und nicht lehren wollen, oder?
(überlassen wir das den guten Bibellehrern, die können das - wie man sieht - besser als wir)
Es geht ja nicht um Rabulistik, also die (Fragwürdige) Kunst des Rechthabens, wie in der Welt, sondern um Erkennen, Verstehen, Begreifen und uns wieder einmal "waschen lassen vom Wort".
Aber auch jedwede Lehre von "Bibellehrern" sollte einer schriftgemäßen Prüfung standhalten, wenn man sie lehrt. Dieser Verpflichtung sind wir nicht entbunden.
Re: Gabenträger mit Schattenseite - Salomo
von Pal am 02.08.2014 16:39Wie können wir denn nun verantwortlich mit den Gaben umgehen?
Liebe Henoch, das ist die gleiche Frage wie: Wie kann ich wohl verantwortlich mit Gott selbst umgehen?
Jesus Christus ist das absolute Angebot der Gottesliebe.
Wie gehe ich damit um?
Wie hantiere ich dieses unbeschreibliche Geschenk in der richtigen Weise?
Ich muß IHN über alles lieben. (Und da gibt es für Jesus nur die 1.Liebe, voller Hinwendung und Begeisterung, die Gottes würdig ist.)
Aber ich kann Gott gar nicht derart lieben, solange ich noch unzerbrochen, meiner "Selbstverliebtheit" folge!
Salomo hätte sich unbedingt wie Josia verhalten müssen:
2Kö 23:25 Seinesgleichen war vor ihm kein König gewesen, der so von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von allen Kräften sich zum HERRN bekehrte nach allem Gesetz Mose's; und nach ihm kam seinesgleichen nicht auf.
Doch dann erfordert die richtige Gesinnung der Liebe auch die entsprechenden TATEN! Dazu gehörte eben auch die wichtige Reaktion auf das Gottwidrige:
2Kö 23:24 Auch fegte Josia aus alle Wahrsager, Zeichendeuter, Bilder und Götzen und alle Greuel, die im Lande Juda und zu Jerusalem gesehen wurden, auf daß er aufrichtete die Worte des Gesetzes...
Salomo hätten alle seine Ausländerinnen heim schicken müssen.
Doch so legten sie ihn "aufs Kreuz"!
Was unternehme ich heutzutage mit den Dingen, die mir der Hl.Geist zeigt, die IHM nicht so angenehm sind?
Sage ich: "Ach, HERR, das sind doch nur Kleinigkeiten! - Du bist doch so ein großer Gott, der darüber hinwegsieht?" Oder tröste ich mich mit Salomos Äußerung: Pre 7:20 Weil kein Mensch auf Erden so gerecht ist, daß er Gutes tut, ohne zu sündigen...?
Warum sollte ich dann nicht auch meine Hätschel-Sünden behalten? Warum so ein krasser Schnitt gegenüber den weltlichen Dingen? Man kann doch beides zusammen lieben!" -
Pusteblümchen!

Jak 4:4 Ihr Ehebrecher und Ehebrecherinnen, wisset ihr nicht, daß die Freundschaft mit der Welt Feindschaft gegen Gott ist? Wer immer der Welt Freund sein will, macht sich zum Feinde Gottes!
Re: Gabenträger mit Schattenseite - Salomo
von Pal am 02.08.2014 16:27Ja, lieber Jonas, und die Gnade bekommen laut der Bibel nur die folgende Personengruppe:
1Pe 5:5... Denn "Gott widersetzt sich den Hochmütigen, nur den Demütigen wendet er seine Gnade zu."
Das ist ein göttliches Fundament!
Und darauf kann dann die Liebe Gottes aufbauen:
Röm 5:5 denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen und
Jud 1:21 erhaltet euch selbst in der Liebe Gottes!
Liebe Cleo, ich meine nun nicht unbedingt einen "hochmütigen Stolz" sondern einfach die "Liebe zum Selbst", um wissentlich eine Menge göttlicher Anordnungen für nichtig/eitel/unnötig zu erachten. Das bewirkte dann, das ihm später sein ganzes Erdenleben als solche Eitelkeit vorkam.
Man stelle sich einmal vor: Der Mann der genau wußte und sagte:
Spr 5:18-20 Dein Born sei gesegnet, und freue dich des Weibes deiner Jugend. Sie ist lieblich wie die Hinde und holdselig wie ein Reh. Laß dich ihre Liebe allezeit sättigen und ergötze dich allewege in ihrer Liebe. Mein Kind, warum willst du dich an der Fremden ergötzen und herzest eine andere? (Zitat aus den Sprüchen die König Salomos aufschrieb!)
Warum wollte sich Salomo unbedingt an den geistlich "lebensgefährlichen" Ausländerinnen "ergötzen"?
Was war die Ursache als gerade das "fette Selbst", Eigensinn, Selbstverwirklichung? -
Ich stelle mir da immer so ein eigenstarkes Kind vor, das an der Hand der Mutter tobt: "Aber ICH will´s anders!!!!"
Und so kam über ihn, wovor Gott ihn bereits lange zuvor gewarnt hatte, weshalb auch die folgende Aussage Salomos wieder auf sein eigenes Leben paßt:
Spr 1:17-18 Denn es ist vergeblich, das Netz auswerfen vor den Augen der Vögel. Sie aber lauern auf ihr eigen Blut und stellen sich selbst nach dem Leben.
und:
Spr 10:29 Der Weg des HERRN ist eine Schutzwehr für den Unschuldigen; den Übeltätern aber bringt er (nämlich der Weg des HERRN!) den Untergang.
oder wie es Luther so barsch übersetzt:
Spr 10:29 Der Weg des HERRN ist des Frommen Trotz; aber die Übeltäter sind blöde!
Der klügste Mann auf Erden wurde "blöd" - aber richtig! Wegen seiner fehlende Gottesliebe konnte er mit nichts davon abgebracht werden!
MichaR
Gelöschter Benutzer
Re: Ist Jesus ein Pazifist?
von MichaR am 02.08.2014 16:23hi adi,
Das ist wie erwähnt nur mein Versuch einer Erklärung. Ohne Anspruch auf Richtigkeit oder Vollständigkeit.
Wir wissen viele Dinge nicht, sie werden tw. bestenfalls angedeutet in der Schrift. Ob die Israelis heute noch die im Gaza-Streifen ausmerzen sollen entzieht sich meiner Kenntnis. Also Christen werden wir vor ähnlichem jedenfalls zurückschrecken wie Petrus vor der Vision mit den "unreinen Tieren", die er essen sollte (obwohl dies vorher explizit für einen Juden verboten war!!) Petrus antwortete als gläubiger Jude ja auch zu Recht mit "keineswegs HERR".
Wir werden das wohl nicht ergründen und können froh sein, dort nicht zu leben und klar für die Menschen in der Gegend beten, vor allem für Israel, was uns deutlich augelegt ist zu tun. Sowie klar auch für alle Menschen.
Was die "Bewohner" im Gazastreifen betrifft bin ich mir im unklaren. Aber da lehne ich mich wohl ein wenig aus dem Fenster, wenn ich sage das das uU. ggf. gar keine Menschen sind.- Deshalb nur mal laut gedacht unter uns sozusagen. Indizien gibt es zwar, aber wer kann da was sicher sagen?
Was wir in jedem Falle tun können ist klar beten, wenn uns das berührt, kein Thema!
Beachte aber, das Israel das Land einnehmen sollte und "erobern" sollte, und tw. sogar genaue Anweisungen bekam, was mit den Bewohnern dort zu passieren hatte. Da der Herr Jesus eins mit dem Vater ist und damals auch schon war, könnte man sagen, das er nicht zwingend ein Pazifist ist.
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: geistliche Schwangerschaft
von Henoch am 02.08.2014 16:13Hallo Hannah,
eine geistliche Schwangerschaft kenne ich nicht, aber so etwas ähnliches kenne ich aus der Esoterik.
Es geht darum, dass eine neue Lebensaufgabe in unserem Geistkörper angelegt ist und dann zur Enfaltung kommt (geboren wird/lebendig wird), wenn man die alte Aufgabe abgeschlossen hat.
Ist es so etwas?
Das ist gar nichts christliches, sondern rein esoterisch. Ja es widerspricht sogar dem Wort Gottes und ist damit gegen Gott.
Wo widerspricht es Gott?
Nun, die Bibel sagt, dass wir keine Aufgaben erledigen müssen, sondern glauben, z.B. dass wir so angenommen sind, wie wir sind. Aus diesem Angenommen sein und im Vertrauen zum Gottvater gehen wir dann los und handeln so, wie es uns vom Herrn gegeben wird.
Mehr will ich jetzt mal nicht schreiben, weil ich ja nicht weiß, ob Du so etwas meinst.
Gerne bete ich für Dich, dass das Werk des Herrn Jesus Christus in Dir sichtbar werden darf.
Henoch
Re: Gabenträger mit Schattenseite - Salomo
von jonas.sw am 02.08.2014 16:04Hallo,
wir brauchen die Gnade.
Grüße Jonas
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Gabenträger mit Schattenseite - Salomo
von Henoch am 02.08.2014 16:02Hallo Pal,
Du hast recht, es ist das Ego, das uns falsch handeln und abstürzen lässt. Wie gut ich das kenne......
Wie können wir denn nun verantwortlich mit den Gaben umgehen? Was sagt die Schrift?
Henoch
Re: Ist Jesus ein Pazifist?
von alles.durch.ihn am 02.08.2014 16:00.. ok, ich geb's zu, ich bin da gerade echt ziemlich überfordert...
So "vergeistlicht" bin ich noch nicht und hab auch ehrlich gesagt meine Zweifel daran, ob das alles so biblisch ist. Gehört nicht auch zum "Einnehmen des Landes", oder dazu, dass Gott Dinge, die er (uns) verheißen hat, erfüllt, Gehorsam und Buße/ Umkehr?! Wie viele sind denn in dem Sinne Kinder Gottes, dass sie "Anspruch" darauf hätten? Und war es nicht schon immer so, bis auf den heutigen Tag, dass die "Auserwählten", ob nun die "ursprünglichen", oder auch wir "Aufgepropften", gar nicht immer automatisch mit ihrem/ unserem Tun im Willen des Herrn waren und sind??....
Ob das wirklich "Anweisungen Gottes" sind, lieber Micha, auch dies können und müssen wir nicht beurteilen - vielleicht lässt der Herr es einfach "nur" zu und ist sehr traurig darüber.... (w)er weiß...
Ich bin in der Hinsicht sehr vorsichtig und skeptisch, denn ich finde,als "Auserwählte/r" hat man eine große Verantwortung und sollte doch eher als "Vorbildfunktion" versuchen den Weg zum Herrn ein klein wenig zu erhellen - aber vielleicht befinde ich mich da auch völlig im Irrtum...
Segensgrüße von einer recht ratlosen und traurigen adi
..ich will den Herrn loben allezeit und seinen Namen preisen! <3
Re: Gabenträger mit Schattenseite - Salomo
von jonas.sw am 02.08.2014 14:31Hallo,
das mit dem Stolz ist interessant. Ist nicht auch König Hiskia dem zugrundegegangen?..."Was? Ich habe eine tödliche Krankheit?" "Was habe ich denn falsch gemacht?"
Oder König Josia..."Was? Der König von Ägypten will mich angreifen?" Dabei galt der Angriff ihm garnicht persönlich. Aber weil er es persönlich nahm, ging er in den Kampf und in seinen Untergang.
Grüße Jonas
Re: Gabenträger mit Schattenseite - Salomo
von Cleopatra am 02.08.2014 14:12Oh ja solana das denke ich auch, auf jeden Fall.
Je größer die "Gabe/Fähigkeit/Ausrüstung", umso größer auch die Verantwortung damit, nicht stolz, überheblich oder auch eitel zu werden.
Pal, deine Beiträge hören sich für mich so an, deshalb frage ich nochmal ganz direkt:
Meinst du, bei Salomo ist es das Ego, der STolz gewesen, der ihn hat "fallen lassen"?
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
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