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MichaR
Gelöschter Benutzer
MichaR
Gelöschter Benutzer
Re: Der reiche Jüngling, Matth 19,16-26
von Pal am 08.08.2014 18:11Was wäre denn, wenn ich 100% investiere? Würde es mich nicht überheblich machen ....?
War dies nicht der Gedanke des jungen Mannes: Wenn ich doch auch noch die letzten wenige Prozente herauskitzeln könnte, alles für Gott geben könnte, dann wäre ich vollkommen, dann wäre ich im Leben angekommen!?
Sagt ihm aber die Antwort Jesu nicht eben dies: Nein, so viel kannst du gar nicht leisten und geben, um schließlich perfekt sein und auf diese Weise Gottes Wohlgefallen finden zu können!?
Ich meine Jesu Anforderung: u.a.: seid vollkommen wie der Vater im Himmel - sind und bleiben vor jedem Menschen unwiderruflich bestehen.
Aber gerade an dieser menschlichen Unmöglichkeit muß der Selbst-Mensch zerbrechen, um zu begreifen: Ich schaffe es niemals aus mir selbst heraus!
Der reiche Jüngling hatte super gute Ansätze in seinem Leben. Er war eifrig um die Dinge Gottes bemüht. Vor dem Gesetz war er bereits "vollkommen" wie ein Saulus: Phi 3:6 was den Eifer betrifft, ein Verfolger der Versammlung; was die Gerechtigkeit betrifft, die im Gesetz ist, tadellos erfunden.
Hier war es alle konzentrierte eigene Kraft, die den Pharisäer-Selbstfrommen sich einen "Orden" umhängen läßt.
Rein theoretisch hatte auch der Jüngling so einen "Orden" redlich verdient.
Aber Jesus holte ihm den "Putz runter"!
Eine Anforderung zur völligen Übergabe (die übrigens so nirgends im Gesetz verankert war) und schon fiel sein Kartenhaus in einander.
Was übrig blieb war ein trauriger sich abwendender junger Mann. - Aber es hieß Jesus liebte ihn - ausdrücklich!
Ich denke mir Jesus schätze seine Aufrichtigkeit. -
Aber was fehlte war das Begreifen, das es nur die inewohnende Gottheit fertig bringen könnte. Nur die Liebe Gottes in uns, vermag uns aus der Sklaverei unseres Ego-Fromm-Daseins zu befreien. Das geschieht durch den Hl.Geist. Und dann wird die "Last" (der Übergabe) zur Jubel-Freude der Hingabe!
marjo
Gelöschter Benutzer
Re: Der reiche Jüngling, Matth 19,16-26
von marjo am 08.08.2014 17:22Nun, am Ende war kein Einziger mehr da. Am Kreuz lungerte nur noch Johannes herum. Dennoch hatte Jesus 12 Jünder speziell ausgewählt. Zu diesen kehrte er zurück, obwohl sie ihn alle verlassen hatten und keiner auch nur eine Stunde mit ihm gebetet hatte. Jesus hat sie gerettet, alle bis auf den einen.
So geht es allen Menschen, egal ob arm oder reich. Alle müssen gerettet werden und alle sind Gottes Feinde gewesen, bevor Gott die Welt in Christus mit sich versöhnt hat.
viele grüße, marjo
Re: Der reiche Jüngling, Matth 19,16-26
von jonas.sw am 08.08.2014 17:16Hallo,
wenn wir sündigen, dann zeigt sich wo wir unsere Mauern aufbauen. Also es geht darum diese zu bekennen und Jesus reißt diese Mauer ein.
Re: Der reiche Jüngling, Matth 19,16-26
von solana am 08.08.2014 17:12Ja, Nachfolge, die nicht zu 100% Nachfolge ist, die ist eigentlich keine richtige Nachfolge.
Jesus wurde auch zu seinen Lebzeiten von immer mehr Nachfolgern verlassen, als es imer mehr "kostete", sich zu ihmzu bekennen. Am Ende waren es nur noch 12 - und unter diesen auch noch ein Verräter.
Wie ich schon schrieb - wenn wir "unter Vorbehalt" nachfolgen, also bestimmte Bereiche unseres Lebens ausklammern und sagen " bis hier her und nicht weiter", werden wir uns schon bald an gerade dieser Grenze befinden und die Frage tut sich auf: "Gehst du weiter mit mir? Oder istv dein Vertrauen hier zu Ende?"
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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