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Re: Stressfamilie
von Imperia am 08.07.2014 20:48Hallo Cipher,
hier paar meiner Gedanken zu deinem Beitrag....
Vllt. wäre es gut die Familie für eine Weile in Ruhe zu lassen. Statt ständig Hilfe und Rat und Tat anbieten, einfach mal abwarten das die Familie sich meldet.
Indem man ab und zu die Familie besucht, bisschen Zeit mit der Familie verbringt, kann hilfreicher sein als ständig aktiv Hilfe anzubieten. Einfach für die Familie da sein, und zuhören, aber nur zuhören.
Vllt. kümmert man sich viel zu sehr um das jüngste Familienmitglied, die Enkelin. Der Nervenzusammenbruch der Tochter kann auch ein deutliches Signal sein, dass die Tochter auch bisschen Aufmerksamkeit möchte, vllt. möchte sie auch mal gefragt werden „Wie geht es dir so?", vllt. möchte die Tochter auch mal in den Arm genommen werden....vllt. möchte die Tochter einfach nur reden, jemand der da sitzt und zuhört.
Der ganze Streit kann aber auch daher kommen, dass jeder ständig etwas tut, und beschäftigt ist und das Zwischenmenschliche zu kurz kam. Es geht nicht nur um putzen, kochen, bügeln, in Eile sein......, sehr wichtig sind auch die Zeiten ohne Aktivität, regelmässig in friedlicher Runde, einfach dem anderen zuhören, nur zuhören.
Kinder schauen immer auf die Eltern, vor allem wenn alle unter einem Dach wohnen. Und wenn sie merken, dass die Eltern sich ständig anderen Aktivitäten widmen, und dem Kind kaum ein gutes Wort sagen auch kein Lob und Dank, sie keine Anleitungen bekommen wie was getan werden kann, dann stellen die Kinder allerlei Sachen an um endlich die Aufmerksamkeit der Eltern zu bekommen. Kinder schauen auf die Eltern, das ganze Leben. Kinder kann man immer (um)erziehen, egal wie alt sie sind.
liebe Grüsse
Imperia
p.s. Viele von uns sind immer wieder mal bereit mit alten Gewohnheiten zu brechen, und uns selber umzuerziehen, egal wie alt wir sind.
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Ich verstehe die Bibel nicht
von Henoch am 08.07.2014 20:39Hallo Adrian,
grundsätzlich kann man in der Bibel auch im Alten Testament anfangen. Da es aber seit Jesus in die Welt kam und für uns ans Kreuz ging, gilt der neue Bund, also das Neue Testament.
Ich denke, am einfachsten versteht man die Bibel, wenn man zuerst das Neue Testament liest und immer mal im Alten Testament, das viele Hinweise auf Jesus beinhaltet. Die erkennt und versteht man aber leichter, wenn man zuerst das Neue Testament liest.
Wichtig ist, dass Du darum bittest, dass Dir Gott hilft, die Bibel richtig zu verstehen und dass er Dich in alle Wahrheit leiten soll.
Im Alten Testament kann man z.B. lesen, wie Gott gehandelt hat, als sein Volk unter dem Gesetz lebte. Da wird klar, das der Mensch das Gesetz nicht halten kann und auch immer wieder in Aberglauben und Götzendienst fällt. Wir können so erkennen, dass der Druck unter dem Gesetz nicht weiterhilft. Das Gesetz ändert die Herzen nicht und treibt dann den Menschen verunsichert von Gott weg.
Das Neue Testament spricht vom neuen Bund im Blute Christi. Im neuen Bund bietet Gott den Menschen eine Lösung für dieses oben beschriebene Dilemma. Der Mensch sollte Gottes Heiligkeit trotzdem respektieren müssen. Heilig heißt abgesondert, abgesondert von jeder Sünde. Gott erklärt im Alten Testament, dass jede Sünde zum Tod führt. Mit Tod ist hier die Trennung von Gott, der das Leben ist, gemeint.
Die Folge der Sünde ist also weiterhin der Tod. Jesus kam in die Welt und starb für unsere Schuld am Kreuz, er trug also an unserer Stelle die Strafe, auch die Trennung von seinem Vater als er schrie, mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen. Er hat uns so mit Gott versöhnt.
Hier zeigt sich die Liebe Gottes zu uns. Jesus wollte das tun, so steht es geschrieben.
Darüber hinaus verspricht uns Gott, dass er unsere Herzen verändert hin zur Heiligkeit. Jetzt gibt es keinen Grund mehr Angst vor Gott zu haben, denn wir können ihm unsere Schuld bekennen, uns wird vergeben, und dann bitten wir darum, dass uns Gott verändert und er rettet uns in das ewige Leben.
Darüber spricht das NeueTestament ausführlich.
Es hängt also nicht davon ab, was wir tun, sondern davon, dass Gott es schon getan hat. Er lädt uns nun ein, mit ihm zu sprechen, sich ihm anzuvertrauen und zu erfahren, dass er wirklich lebt und mit uns sein will und kann. Und er lädt uns ein, diese Vergebung der Schuld anzunehmen.
Zu Deiner Bibelstelle suche ich Dir einen guten Bibelkommentar von einem Bibellehrer, das würde viel zu lang, das hier zu erklären (jedenfalls wüsste ich nicht wie ich das kurz machen soll....)
Was ich aber vorweg nehmen möchte:
Diese erste Teil stellt klar, das Jesus der ewige Sohn Gottes und selbst Gott ist. Wenn Du mal zu Deinen Versen noch den Vers 14 dazu liest, das Wort, das Gott ist, wurde also Fleisch, d.h. Mensch und kam in sein Eigentum.... Das war Jesus.
Und nun noch der Link:
Bibelkommentare, Johannesevangelium Kap 1
Henoch
Ich verstehe die Bibel nicht
von Adrian am 08.07.2014 20:13Hallo!
Ich hab einige Fragen zur Bibel, vielleicht könnt ihr mir weiterhelfen.
1. Wo fängt man mit der Bibel an? Ist das erste Buch Mose ein allgemein anerkannter Anfang?
2. Was bedeutet das Alte und das Neue Testament jeweils für einen Christen? Ist eines der beiden wichtiger?
3. Was bedeuten die Zeilen: "Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. Dasselbe war im Anfang bei Gott. Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist. In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. Und das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat's nicht begriffen." (Aus Johannes, Kapitel 1) Wenn möglich hätte ich gerne eine detaillierte Erklärung für jede dieser Zeilen.
Danke für jede hilfreiche Antwort
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Was denn nun? Kinder oder Knechte?
von Henoch am 08.07.2014 20:05Hallo Merciful,
der Sohn wagte es nicht anzunehmen, dass ihn der Vater als Sohn zurücknimmt, nachdem er ja sein Erbe schon in Anspruch genommen hatte und nun mit leeren Händen wieder zu ihm zurückkam. Deshalb sagte er, er sei es nicht wert, sein Sohn zu heißen, und bat ihn stattdessen, er solle ihnzu einem Tagelöhner machen. Der Sohn wusste, das alleine das schon eine große Gnade wäre, wenn der Vater das gewähren würde.
Der Tagelöhner in dieser Geschichte hat also keine besondere Bedeutung.
Hier soll klar werden, dass der Vater in seiner grenzenlosen Liebe nur Freude über die Rückkehr des Sohnes empfindet und ihn auch als Sohn wieder annimmt und den Sohn über seine Hoffrnung hinaus tröstet und beschenkt.
So macht dies auch der Herr mit uns..
Henoch
Poola
Gelöschter Benutzer
Merciful
Gelöschter Benutzer
Re: Was denn nun? Kinder oder Knechte?
von Merciful am 08.07.2014 19:05Ja, damit stellst du den Tagelöhnern eine bessere Zukunft in Aussicht, sie müssen nicht unbedingt für immer Tagelöhner bleiben. So kann man es auch sehen. Sie müssen nicht unbedingt immerzu in Sorge leben, was der nächste Tag wohl bringen wird. Es kann auch geschehen, dass der eine oder andere von ihnen durch fleißige Arbeit und einen rechtschaffenen Lebenswandel sich etwas aufzubauen vermag.
Merciful
cipher
Gelöschter Benutzer
Re: Was denn nun? Kinder oder Knechte?
von cipher am 08.07.2014 18:39Re: Was denn nun? Kinder oder Knechte?
von Pal am 08.07.2014 16:47Der Begriff " Unmündigkeit " in der Galaterstelle bezieht sich auf einen, der vom Gesetz wie von einem Vormund herumkommandiert und bestimmt wird. Erst wenn er Christ und damit Sohn Gottes ist, gibt es diesen alten Vormund Gesetz nicht mehr. Einen unmündigen Christen kennt die Bibel nicht.
Bitte entschuldige die Korrektur und magst du das nochmal durchdenken?
Liebe Tefila, du brauchst dich nicht zu entschuldigen, ich freue mich für "Korrektur"...

Ich habe darüber nachgedacht.
Mit welchen Ergebnis? -
Ich wage es fast nicht auszusprechen!

Also wenn die Bibel einen "unmündigen, fleischlichen Christ" nicht kennt, dann kennt sie mich auch nicht, wenn ich im Verlauf meines Christenlebens, mal auf der Nase liege...
cipher
Gelöschter Benutzer
Re: Was denn nun? Kinder oder Knechte?
von cipher am 08.07.2014 15:57Vielleicht sollte man aber auch bedenken, dass die Geschichte zwar in die Vergangenheiit reicht, letztlich jedoch eine Art "Momentaufnahme" ist, damit ist über den künftigen Status der Tagelöhner doch nichts festgelegt.


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