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WhiteEagle
Gelöschter Benutzer
Re: Geistliche Krieger
von WhiteEagle am 07.07.2014 12:28Hallo Ilonka,
danke für das Reinstellen dieses Zuegnisses. Es ist ermutigend, und ich denke doch, dass es eine gewisse Allgemeingültigkeit beansprucht, nämlich in Bezug, was zu Glauben wirklich heißt: Nämlich die Gedanken der Krankheit, des Zweifels, der Niederlage durch die Gedanken der Wahrheit (wir sind durch Jesus gesung gemacht) zu ersetzen. Das ist natürlich ein innerer Kampf. Viele Christen nehmen diesen leider erst gar nicht auf oder beenden ihn zu schnell. Viele sind schon so sehr geschwächt, dass der Glaube keinen Sieg mehr davon trägt.
Nein, es ist nicht so, dass Christen immer Glauben hätten. Wenn es um die Praxis geht - und nicht nur um den Glauben an ein jenseits, das nichts kostet - hat man keinen. Deshalb befürchtete auch Jesus, dass er möglicherweise keinen Glauben finde, wenn er wiederkommt!...
Glauben muss man tagtäglich, nicht nur wenn man krank ist, d.h. Gedanken der Lüge durch Gedanken der Wahrheit ersetzen.
Liebe Grüße,
White Eagle
Henoch
Gelöschter Benutzer
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Was denn nun? Kinder oder Knechte?
von Henoch am 07.07.2014 12:10Hallo tefila,
ja, der ältere Sohn steht auch für das jüdische Volk, das weiterhin nach dem Gesetz Gott dienen wollte.
Stimmt.
Henoch
Merciful
Gelöschter Benutzer
Re: Was denn nun? Kinder oder Knechte?
von Merciful am 07.07.2014 11:45Ja, Paulus drückte dies aus mit den Worten:
Denn aus Gnade seid ihr selig geworden durch Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es, nicht aus Werken, damit sich nicht jemand rühme. Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen.
(Brief des Paulus an die Epheser 2, 8-10; Luther 1984)
'Geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken', darin kommt doch sehr klar zum Ausdruck, dass auch die Kinder Gottes handeln und wirken, also dienen als Diener Gottes.
Daher ist mir StefanS' Problem nicht klar geworden, was macht ihm zu schaffen?
Merciful
Re: Was denn nun? Kinder oder Knechte?
von alles.durch.ihn am 07.07.2014 11:41Nur kurz, ihr Lieben..
Und hier isser..

Römer 6, 22 aus der Elberfelder:
Jetzt aber, von der Sünde freigemacht und Gottes Sklaven geworden,
habt ihr eure Frucht zur Heiligkeit, als das Ende aber ewiges Leben.
Liebe Segensgrüße,
adi
..ich will den Herrn loben allezeit und seinen Namen preisen! <3
tefila
Gelöschter Benutzer
Re: Was denn nun? Kinder oder Knechte?
von tefila am 07.07.2014 11:39Liebe Henoch,
soweit ich weiß, steht der erstgeborene, ältere Sohn in diesem Gleichnis für das Volk Israel (vgl 2. Mo.4,22). Der alte Bund, der nochmal in Gal. 4,24-25 angesprochen ist, ist der, der aus Menschen Sklaven des Gesetzes macht. Das sind die, die sich ihre Errettung verdienen wollen.
Vielleicht, Stefan, ist das der "negative Beigeschmack", der dir Bedenken macht.
Aus dieser Knechtschaft sind wir erlöst: Knechte des Gesetzes zu sein: Gal 4,7.
Der ältere Sohn der Knechtschaft aus dem Gleichnis wird sich weiter bemühen, den Vater mit seiner Arbeit zufrieden zu stellen.
Und der jüngere Sohn, der angetan ist mit den Dingen, die ein Herr normalerweise keinem Knecht gibt (z.B. Ring, Gewand), der wird sich wohl nun auch beim Vater so verhalten und ihm dienen als Kind und sich nicht nur vom Vater bedienen lassen, dass er ihm gefällt - aus Erfahrung des schlechten Lebens und Dankbarkeit und Liebe heraus.
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Was denn nun? Kinder oder Knechte?
von Henoch am 07.07.2014 11:05Hallo Solana,
wunderbar erklärt, Danke
Henoch
Re: Was denn nun? Kinder oder Knechte?
von solana am 07.07.2014 11:03Lies mal wie verbittert und neidisch er auf die Gnade des Vaters gegen den zurückgekehrten Bruder reagiert.
Ja, Henoch, daran kann man wohl die Motivation hinter der "geleisteten Arbeit in seines Vaters Haus" erkennen: er tat das um des "Lohnes" willen - nicht aus Liebe zum Vater im Bewusstsein seiner Sohnesstellung, freiwillig und gern. Er tat es, um sich dadurch eine besonders anerkannte, ausgezeichnete Stellung zu "verdienen" im Gegensatz zu denen, die das nicht verdient haben, wie bspw sein Bruder.
Also tut der ältere Bruder seinen Dienst im Hause des Vaters eigentlich in einer "Knechtsgesinnung", die nicht seinem Stand als freier Sohn und Erbe entspricht.
Die "Freiheit im Dienen" aus Liebe entsteht erst aus der Freiwilligkeit, und dafür ist Erkenntnis der unverdienten Gnade nötig und die Einsicht, dass wir ohne diese Gnade "Nichts" sind.
Gruss
Solana
Oh, ich seh grad, dass du genau das auch in deinem Beitrag ergänzt hast - schön, wie unsere Gedankengänge gleich laufen
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Was denn nun? Kinder oder Knechte?
von Henoch am 07.07.2014 10:58Hallo Merci, stimmt, es weicht etwas ab vom Thema...
Merciful
Gelöschter Benutzer
Re: Was denn nun? Kinder oder Knechte?
von Merciful am 07.07.2014 10:54Ja, Henoch,
ich kenne diese Erzählung. Aber dies tut hier nichts zur Sache. Es war gut und richtig, dass der andere Sohn dem Vater treu gedient hatte. Sein Problem lag woanders. Aber dies ist ja hier nicht das Thema.
Merciful

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