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Jaco
Gelöschter Benutzer
Re: Wie prüft man seinen Glauben?
von Jaco am 22.06.2014 12:24Marjo schrieb:
"Wir erleben ja nicht einmal den Heiligen Geist in unserem Nächsten.
Was wir hier erkennen ist ein in kurzer Schrift gegossenes Abbild unserer Selbst."
Warum gehst Du nicht weiter ?
Wie willst Du den Heiligen Geist in unserem Nächsten erkennen, wenn sich
selbst ernannte Geschwister im Glauben, diesem Nächsten unterstellen, dass er/sie
einen unreinen Geist aber nicht den Heiligen Geist in sich hat.
Das ist es also, was es im gegossenen Abbild meiner, Deiner, unserer, Eurer Selbst zu erkennen gilt ???
Aha...
Klaus
Gelöschter Benutzer
Re: Wie prüft man seinen Glauben?
von Klaus am 22.06.2014 12:14Lieber Pal,
nun habe ich auch etwas Zeit zum Schreiben.
Um den Kontext deines Zitates zu wahren, bin ich bis auf 2. Kor. 12:19 zurückgegangen. Einerseits befand Paulus sich in einer Auseinandersetzung mit den "übergroßen Aposteln", andererseits gab es bei den Korinthern Heilige, die in Sünde lebten.
In diese Situation hinein spricht nun Paulus:
Seit langem seid ihr der Meinung, dass wir uns vor euch verteidigen. Wir reden vor Gott in Christus, alles aber, Geliebte, zu eurer Erbauung (2.Kor.12:19/Elberf.)
Das Leben von Paulus war "Christus" und nicht "Paulus". Paulus strebte danach, "in Christus" erfunden zu werden. In seinem Brief an die im Glauben jungen Philipper lehrte Paulus z.B. was es bedeutet, in Christus erfunden zu werden.
Gegenüber den Heiligen in Korinth betont Paulus nun auch wieder seinen festen Stand in Christus und seinen Priesterdienst vor Gott. "Wir reden vor Gott...". Prüfe ich mich selbst, untersuche ich mich selbst, komme ich zu dem Ergebnis, daß ich nicht in Christus bin, dann sollte ich besser schweigen. Paulus jedenfalls lebte in Christus und deshalb hatte er die Freiheit, vor Gott zur Erbauung der Heiligen zu reden.
Denn ich fürchte, dass ich euch bei meinem Kommen vielleicht nicht als solche finde, wie ich will, und dass ich von euch als solcher befunden werde, wie ihr nicht wollt: dass vielleicht Streit, Eifersucht, Zorn, Selbstsüchteleien, Verleumdungen, üble Nachreden, Aufgeblasenheit, Unordnungen da sind (Vers 20)
Wo die Heiligen nicht in Christus erfunden werden, regiert das Seelenleben, das natürliche Leben, der Ich-Mensch, die Abwesenheit des Heiligen Geistes. Entsprechend sind die Früchte, sie halten einer Prüfung Gottes oder einer Untersuchung Gottes nicht stand.
...dass, wenn ich wiederkomme, mein Gott mich vor euch demütigt und ich über viele trauern muss, die vorher gesündigt und nicht Buße getan haben über die Unreinheit und Unzucht und Ausschweifung, die sie getrieben haben (Vers 21)
Wenn die Diener des Geistes einmal anfangen zu trauern, dann wird es wirklich gefährlich. Mose ist hier ein gutes Beispiel. Was hat er doch gelitten ob der Bosheit seines Volkes und wie unglücklich ging es für die Rebellen aus.
Buße bedeutet nun Abkehr von sich selbst und Hinwendung zu Christus, Abkehr von der Sünde und Hinwendung zu Gott, Abkehr von der Welt und Hinwendung zu dem Geist. In diesem Sinne sollten wir uns prüfen, sollten wir uns untersuchen, ob wir denn gemäß der Salbung des Heiligen in Christus erfunden werden, wenn er in Herrlichkeit kommt.
Und nun, Kinder, bleibt in ihm, damit wir, wenn er offenbart werden wird, Freimütigkeit haben und nicht vor ihm beschämt werden bei seiner Ankunft! (1.Joh.2:28/Elberf.)
Wer sagt, dass er in ihm bleibe, ist schuldig, selbst auch so zu wandeln, wie er gewandelt ist. (1.Joh.2:6/Elberf.)
Aufgrund der Erlösung in Christus schulden wir Gott einen Wandel im Heiligen Geist. So verstehe ich zumindest die Aussagen der Apostel.
Klaus
marjo
Gelöschter Benutzer
Re: Wie prüft man seinen Glauben?
von marjo am 22.06.2014 11:30Mich verwundert das gar nicht. Wir erleben ja nicht einmal den Heiligen Geist in unserem Nächsten. Was wir hier erkennen ist ein in kurzer Schrift gegossenes Abbild unserer Selbst.
Das liegt daran, dass dies hier ein Forum ist. Die Wahrnehmung untereinander ist extrem eingeschränkt. Wir sind anonym. Menschen, die sich hier streiten, würden sich im "echten" Leben womöglich sehr gut verstehen, und umgekehrt. Was uns hier zusammenführt ist ein grundsätzliches Interesse an einem Austausch über Jesus Christus, in manchen Fällen soll vielleicht lediglich der Kontakt zu netten Leuten hergestellt werden. Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir uns selbst über den Grund unserer Anwesenheit hier im Forum nicht einige werden würden.
Was in einem Forum entsteht,ist ein lockeres Zusammenfinden von Menschen. Wer mag schon über die Motivationen der Anwesenheit eine Aussage treffen? Idealer Weise sind alle hier, weil sie Christen treffen wollen und Gemeinschaft suchen.
Jeder von uns bringt sein Leben mit und trifft auf das Leben anderer Menschen mit einem extrer kleinen Kontaktfläche. Mich erinnert das an die Formel1. Hier treffen sich lauter Rennwagen. Was wir von einander sehen sind jedoch nur extrem dünne Reifenabdrücke. Erst wenn man sich hier länger liest und den WIllen hat den Anderen zu verstehen, wird sich dies ändern. Man liest einen Satz, verbindet den mit einer Erfahrung oder Erkenntnis aus dem eigenen Leben und reagiert darauf, weil man dekkt, dass alle Anderen es ebenso meinen wie man es im eigenen Leben erfahren hat.
gruß, marjo
Re: Wie prüft man seinen Glauben?
von solana am 22.06.2014 11:24Nach meinen Erfahrungen in christlichen Foren ist das allerdings meistens der Normalzustand. Ich habe noch kein Forum erlebt, bei dem ich sowas vorgefunden habe. Und ich glaube auch, dass das nur schwer - wenn überhaupt - möglich ist.
Nun, ich habe das schon vorgefunden, nämlich gerade hier.
Sicher hat es auch bisher (ich kann nur für dieZeit ab September 13 sprechen) nicht nur "Friede, Freude, Eierkuchen" hier gegeben.
Aber dieses Forum war eben "anders" als das, was ich in allen anderen Foren als "Normalzustand" gesehen habe.
Das, war anderswo "normal" war, war hier die "negative Ausnahme", die auch mal häufiger vorkommen konnte - aber nicht so "dominant", dass ich sie als "Normalzustand" empfunden hätte.
Das war der Grund, warum ich mich hier angemeldet habe und mich darüber gefreut habe, dass man mich um Mitarbeit gebeten hat, um etwas von dem zurückgeben zu können, was mir hier so reichlich geschenkt wurde - nicht nur im Forum, sondern auch im Chat, insbesondere im Hauskreis.
Und das war auch der Grund, warum ich mich (vielleicht manchmal etwas zu "emotional"
) so sehr dagegen ausgesprochen habe, dass auch hier eine Atmosphäre gegenseitigen Verurteilens zum "Normalzustand" wird.Das ist kein "unabwendbares Schicksal" aller Foren.
Wir als Gemeinschaft haben es in der Hand, wie der Umgang miteinander gestaltet werden soll.
Ob wir nur nach "Fehlern" bei anderen lauern, um den Finger in die Wunde legen zu können und sein "falsches Denken" zerstören - oder ob wir in Liebe einander dienen und uns gegenseitig aufbauen.
Wohl gemerkt, ich meine damit nicht "alles unter den Teppich kehren und 5 gerade sein lassen", nur um "Friede, Freude, Eierkuchen" zu bewahren.
Aber ich meine damit, "im Zweifel für den Angeklagten", am Positiven anknüpfen und aufbauen, statt nach Haaren in der Suppe zu suchen.
(Und da schliesse ich mich ausdrücklich mit ein).
Und ich möchte alle, die auch so denken wie ich (dass wir uns nicht in ein "unabänderliches Forenschicksal" fügen sollten) bitten, mit mir dafür zu beten, dass dieses Forum auch weiterhin - auch für schwächere Geschwister und "Anfäger" im Glauben - eine "Oase zum Aufatmen ist und bleibt.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
cipher
Gelöschter Benutzer
Re: Wie prüft man seinen Glauben?
von cipher am 22.06.2014 10:59Was für ein "Spannungsfeld" soll da bestehen? Hat Jesus deswegen aufgerufen, alle Mühseligen und Beladenen sollen zu ihm kommen, um erquickt zu werden? Hat Jesus dieses Spannungsfeldes wegen gesagt, dass seine Last leicht und sein Joch sanft sei? Jesu Evangelium hat uns aus diesem "Spannungsfeld" herausgenommen. Es bleibt zwischen Geist und Fleisch dennoch genug "Spannung" übrig, mit der wir zu tun haben. Weshalb wir uns, beispielsweise, auch um Heiligung bemühen sollen.
Aber übrig bleibt: Wir dürfen ganz entspannt und friedevoll ruhig sein, weil wir gerettet sind und bleiben.
cipher
Gelöschter Benutzer
Re: Wie prüft man seinen Glauben?
von cipher am 22.06.2014 10:51Poola
Gelöschter Benutzer
Re: ,,Ich Bete, für die, denen es nicht so gut geht.,,
von Poola am 22.06.2014 10:49großer gott,
lieber vater,
ich möchte auch heute vor dich treten,
und bete heute besonders für die usa, und den irak,
was sich da zusammenbraut, was sich da gerade abspielt, bitte hilf den menschen,
lass die speere zu pflugscharen werden,
bitte beschütze jene menschen die darunter zu leiden haben,
und ich lege in deine hand alles was ist.
im namen deines sohnes jesus christus, übergeb ich dir dieses gebet, amen.

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