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GlaubenUndV...
Gelöschter Benutzer

Re: Überwachung - wie reagiert Ihr?

von GlaubenUndVerstehen am 31.05.2014 09:38

Ja genau, das kam auch heute morgen in den Nachrichten, da können normale Bürger wohl nichts machen.
Wenn etwas technisch möglich ist, dann wird es auch genutzt, um sich als Bürger dagegen zu schützen, muss
man selbst technisch auf dem neusten Stand sein, aber da lohnt sich der Zeit- und Kostenaufwand nicht.

Ich finde, die beste Methode ist, keine wertvollen Daten über die Medien zu senden. Alles andere kann der BND
von mir aus sehen und lesen. Deswegen werde ich die Medien wie bisher nutzen, soll der BND doch spionieren,
empfindliche Daten werden sie nicht finden. Natürlich ist das für die Privatsphäre unangenehm, aber es gibt
keine Alternative, und ganz auf die Medien verzichten wollen wir sicherlich auch nicht.

Bleibt zu hoffen, dass sie dadurch in der Terrorabwehr besser werden und Verbrechen verhindert werden können
Lg
GuV            

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Merciful
Gelöschter Benutzer

Re: Die letzten Worte

von Merciful am 31.05.2014 09:36

Cleopatra schrieb: Ja, aber Jesus hat diese letzten Worte nicht einer Gemeinde gesagt, nicht nur zweien der Jünger sondern allen oder...?

Ich denke eher, dass Jesus diese Worte an seine Apostel gerichtet hat, wobei dieser Auftrag dann insbesondere auch denen gilt, die in jene besonderen Ämter eingesetzt werden.

Ich z.B. sehe es nicht als meine Aufgabe an, zu taufen. Die Taufen werden in meiner Kirche von den Pastoren vorgenommen.

Merciful

Antworten Zuletzt bearbeitet am 31.05.2014 09:39.

marjo
Gelöschter Benutzer

Re: Überwachung - wie reagiert Ihr?

von marjo am 31.05.2014 09:33

Mein Leben findet im Web nicht statt. Das wird sich nicht ändern.

Was die Überwachung angeht, so sind wir längst auf einem Stand, den niemand wird gerne öffentlich besprechen wollen. Nicht nur in den USA, Russland und China laufen Projekte, die einen Ausbau der Überwachung vorantreiben. Längst ist auch die EU mit im Boot.

Wir gehen auf das Ende zu, wobei es noch weite Teile auf der Erde gibt, die sich rein aus Gründen fehlender Infrastruktur der Überwachung noch entziehen. Bis wir also auf einem Stand der globalen Totalüberwachung sind, werden noch etliche Jahrzehnte ins Land gehen.

gruß, marjo

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Merciful
Gelöschter Benutzer

Re: Die letzten Worte

von Merciful am 31.05.2014 09:27

Cleopatra schrieb: Nur hier reden wir ja über uns, nicht über die Ämter, hier ist jeder selbst gefragt.

Mag sein, aber tefila fragte nun einmal danach, weshalb Paulus von 'einigen' schrieb.

Meine Antwort an sie bedeutet gerade dies, dass dieses Wörtchen 'einige' nicht so zu lesen ist, als ob die Heiligen nicht alle zu dienen berufen wären.

Alle sind berufen, zu dienen. Aber nicht alle werden eingesetzt in besondere Ämter.

Merciful

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Cleopatra
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Beiträge: 5475

Re: Die letzten Worte

von Cleopatra am 31.05.2014 09:22

Danke cipher für dein Beispiel, ja, so sehe ich es auch.

Lieber Merciful, das bestreite ich auch garnicht
Nur hier reden wir ja über uns, nicht über die Ämter, hier ist jeder selbst gefragt.
Und dieser Wunsch besteht doch für alle Christen, oder?

Deshalb wollen wir hier ja auch Ideen sammeln, wie wir eben diesen Wunsch erfüllen können, wie kreativ wir uns dafür einsetzen können, wie wir mit unseren Fähigkeiten und unserem Vorleben eben die Menschen erreichen können- eben, um diesen Wunsch zu erfüllen.

Ich hoffe, ich konnte das Missverständnis bereinigen?

Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
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Merciful
Gelöschter Benutzer

Re: Die letzten Worte

von Merciful am 31.05.2014 09:18

Hallo, Cleo,

der Vers, den tefila zitierte, geht ja weiter: ... damit die Heiligen zugerüstet werden zum Dienst.

Insofern sind freilich alle Christen zum Dienst berufen und somit auch Zeugnis von ihrem Glauben abzulegen.

Hier wäre das Stichwort 'Priestertum aller Gläubigen' zu nennen.

Aber jenes Wort gilt eben auch: ... einige sind eingesetzt in besondere Ämter.

Merciful

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cipher
Gelöschter Benutzer

Überwachung - wie reagiert Ihr?

von cipher am 31.05.2014 09:10

Dem Vernehmen nach will der BND nun auch möglichst zügig die sozialen Netzwerke in Deutschland überwachen - Facebook - Foren - Portale - Weblogs. (Focus online von gestern, SZ). Ich selbst habe keinerlei Zweifel daran, dass dieses zwar bereits schon stattfindet, aber auch, dass die Bemühungen sich zweifellos noch intensivieren werden.

Werdet Ihr darauf reagieren? Wenn ja, wie?

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cipher
Gelöschter Benutzer

Re: Die letzten Worte

von cipher am 31.05.2014 09:05

Tefila schrieb: Aber ich kann mir gar nicht vorstellen, dass andere Menschen dann wirklich nachfragen: "Warum lästern Sie denn nun nicht mit?" oder dass man auf ein christliches Lied oder ein Gebet wirklich befragt wird.
Kurzes Beispiel: Die Firma, bei denen wir unseren Fahrzeugreifen beziehen wird von einem sehr netten und freundlichen Ehepaar geführt und wir sind dort schon lange Kunden. Beim letzten Mal ging gleich mehrfach was schief, irgendwie klappte die Kommunikation nicht und die junge Frau entschuldigte sich mehrfach bei mir. Obwohl ich ihr versicherte, ich sei ihr wirklich nicht gram, dass ich nun noch einmal "antanzen" musste, schenkte sie mir eine Flasche Wein. Sie sei noch nie so geduldig behandelt worden trotz der blöden Fehler. Ich danke für den Wein, versprach, wir würden ihn auf sie und ihren Mann trinken und sie fragte dann: "Wie können sie nur so geduldig sein?" Das war die Chance. "Ich hab' schon viel Mist gebaut, mehr, als nur ein paar Termine verwechselt. Jesus hat mir auch vergeben und hat Geduld mit mir. Warum sollte ich also mit ihnen keine Geduld haben?"

Das Gespräch fand keine Fortsetzung - sie schaute mich sehr verlegen an. Aber ich bin sicher, da arbeitet "es" jetzt im Kopf, das wird immer und immer wieder hochsteigen.

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Cleopatra
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Re: Die letzten Worte

von Cleopatra am 31.05.2014 08:56

Ja, aber Jesus hat diese letzten Worte nicht einer Gemeinde gesagt, nicht nur zweien der Jünger sondern allen oder...?

Die speziellen Aufgaben, die sind individuell. Das denke ich auch.
Der allgemeine Auftrag, der gilt und allen.

Ich selbst bin erlöst. Ich bin Kind Gottes. Ich weiß, dass mein Vater sehr gerne möchte, dass noch mehr dieses Privileg haben dürfen. Sollte ich dann da stehen und sagen "das wird Aufgabe von anderen sein" und in der Zeit mein Gotteskindleben genießen...?
Ich wünsche mir ja auch total, dass meine Freunde, Bekannte, dass die, die ich gerne habe, Gott kennenlernen.

Ich sehe es auch so wie viele. Wir müssen nicht zwangsläufig Dinge tun, die und nicht liegen.
Ich zB kann nicht vor vielen Menschen reden (hier schreiben ist ja was anderes). Aber ich schreibe gerne. Gott gab mir diese Interesse und Fähigkeiten.
Dann gibt es Menschen, die gut singen können und musizieren. Eine wunderbare Möglichkeit, oder?

Andere können toll backen.
Jeder hat seine Fähigkeiten und Möglichkeiten.

Gezwungendermaßen ein Gespräch in die richtige Richtung zu bringen- ich denke, das wird schwer. Mein Gegenüber merkt ja sehr schnell, dass man ihm "etwas überstülpen" will.

Ich denke, dieses "Vorleben" ist auch anders gemeint. Nicht nur einfach leben und warten, dass andere auf uns zukommen.
Als ich Probleme auf der Arbeit hatte, da hatte ein sehr guter Freund ganz viele Vorschläge. Er kam mit Gesetzen, Möglichkeiten "Mal ordentlich auf den Putz zu hauen" und so weiter. Alles Dinge, mit denen er Recht hatte.
Er war sehr verwundert, als ich ihm sagte, dass ich den friedlichen Weg gehen möchte. Dass diese betreffende Person nicht schlimmer sei als andere. Nur weil sie mir etwas angetan hat, heißt das nicht, dass ich ihr wünsche, dass sie ewig leidet. Ich selbst habe anderen sicherlich auch DInge angetan, wo also bin ich besser?
Er konnte es nicht richtig verstehen. Aber daran hat er gesehen, dass ich wohl "anders ticke". So kamen wir durch diese Situation ins Gespräch.

Auch, wenn ich zB im Gespräch sage, dass ich Notlügen als Lügen sehe. Dann wird sich gewundert, ich kann erklären.

Was ich damit sagen will- wenn wir Gott doch bitten, uns die Möglichkeiten und Situationen zu zeigen, Menschen zu uns zu bringen, die offen sind, dann wird es Gott doch tun, oder...? Und das ganz individuell, ohne Zwang und Druck.

Die Frage ist eben, ob wir selbst diesen Auftrag so ernst nehmen, im Herzen haben, den Wunsch haben. Oder ob uns diese "letzten Worte" mehr oder weniger egal sind und wir diese Aufgabe anderen überlasse, mal ganz spitz gesagt.
Denn dafür gibt es ganz viele Gründe, die man uns einflüstern könnte.
"Heute nicht, mir gehts nicht so gut", "ne, ich bin nicht der Typ dafür", "ich kann sowas nicht", und so weiter.

Lg Cleo

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Rapp
Gelöschter Benutzer

Ämter - Berufungen in der Gemeinde

von Rapp am 31.05.2014 08:38

Tefila, hierzu hast du mich verleitet...

Bevor ich Einzelheiten betrachte, will ich erst mal einiges klarstellen: Gott ruft Menschen in bestimmte Aufgaben. Dazu liefert er auch die Ausrüstung, die Gaben. Da scheint es mir wichtig, dass wir eben Gaben und Aufgaben klar voneinannder unterscheiden. Ich weiß, das wirkt oft ganz schön knifflig. Aber es ist notwendig.

Auftraggeber ist Gott: es ist wichtig, dass ich in seinem Auftrag handle. Selbst gewählte Wege führen ins Fiasko.

Den Zeitplan errichtet Gott und nicht ich selbst: manch einer wächst nie in seine Berufung rein, weil er nicht warten lernt. Gott zeigte mir ein Ziel - und ich meinte erst, das müsste alles nun sofort eintreffen. Auf einen Teil seiner Vorgaben warte ich immer noch...

Warten bedeutet niemals untätig dasitzen. Gott hat immer wieder Aufgaben für mich bereitgehalten, an denen ich wachsen konnte. Das war auch bitter nötig: ohne Wachstum wäre ich wohl in keinen Teil meiner Berufung hinein gekommen!!

Ganz wichtig: Gott beruft nicht die Fähigen, er befähigt die, die er beruft!

Willy

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