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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Unterschied zwischen Ermahnen und Urteilen

von Burgen am 09.06.2014 16:25

Urteilen kann durchaus positiv sein.
z.B. wenn ich eine Zeichnung zu einem Thema herstelle
und ein anderer dieses beurteilt, aenderungen vorschlaegt oder so.

Das ist die Sachebene.

Hoere ich aber mit dem Ohr Kritik heraus, bin ich verletzt und
evtl. als Folge davon verstockt.
Es kommt zum Streit.

Das ist die persoenliche, subjektive Ebene.

Ermahnung hingegen nimmt Bezug auf eine verbindliche Ordnung
zu einem bestimmten Thema oder Verhaltensweisen.

z. B. ist es nicht erlaubt in bestimmten Raeumlichkeiten zu tanzen.
Mir geht es aber gerade total gut und ich tanze, was das Zeug haelt.

Dann kommt einer und will das unterbinden, weil ich stoere oder andere in Versuchung bringe.
Also werde ich ermahnt .
Entweder nehme ich die Kritik an
oder ich verlasse schmollend, aufgebracht oder so, das Haus. 

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (4), Joh 14,20 An jenem Tage werdet ihr erkennen, dass ich in meinem Vater bin und ihr in mir und ich in euch.

von Burgen am 09.06.2014 16:06

Da ist die Stimme meines Geliebten!
Seht, er kommt huepfend ueber die Berge und springt ueber die Huegel.

Mein Geliebter ist gleich einer Gazelle oder einem jungen Hirsch.
Sehr, er steht hinter unserer Wand und sieht durchs Fenster
und schaut durchs Gitter.
(Hohelied 2,8+9 NLB)

Stellt euch vor Jesus Christus wird derart von uns erwartet
und wir sehen ihn so ueberschwaenglich froh auf jeden
von uns zuspringen.
Und dann lugt er erwartungsvoll durch die Fensterscheibe.
Unsere Blicke treffen sich und wir eilen zur Tuer
und freuen uns aneinander in einer guten Umarmung.


Gruß
Burgen  

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Freude als Frucht des Geistes

von Burgen am 09.06.2014 15:48

wie ein Apfelbaum unter den Baeumen des Waldes,
so ist mein Geliebter unter den Soenen.
I h erfreue mich an seinem Schatten,
und seine Frucht schmeckt meinem Gaumen suess.
...
Er erquickt mich mit Rosinenkuchen
und labt mich mit Aepfeln;
denn ich bin krank vor Liebe.
(Hohelied 2,3+8 NLB)

**********

die ist der Tageslese heute entnommen und sprach mich sofort
im Herz und Sinn an.

Ich finde, das Hohelied ist total schoen und hat den Zauber
von 1001 Nacht des Orient bis heute nicht verloren.

Die Liebe, der Friede Jesu und die Freude
sind anfassbar, erlebbar und nicht vergeistigt.

Gott hat uns ja mit allen Sinnen geschaffen.
Er sagte:
"Es ist gut"

Und das finde ich gut,
denn es nimmt den Krampf heraus.

Gruß
Burgen  

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Laeufer

57, Männlich

  Neuling

Beiträge: 45

Re: Unterschied zwischen Ermahnen und Urteilen

von Laeufer am 09.06.2014 14:56

Ermahnen vs. urteilen. Ersteres ist ziemlich einfach:

Ermahmen ist eine pädagigisch Richtungsweisung zum Guten hin. Ermahnen kann durchaus streng sein und harsch sein, muss aber ein positives Ziel zu Gunsten des anderen im Blick haben.

Urteil(en) ist bei uns zuerst mit Gericht und Schuldspruch besetzt. Es kann aber auch ein Feststellen, logische Folgerung also erkennen sein. Im Urteilen kann auch (bei uns) schnell persönlich verurteilendes, bewertenes, festlegendes reinkommen. Urteilen kann aber auch das Ergebnis einer Bestandsaufnahme sein (Schreiben an die Gemeinden). Urteil kommt aus dem Erteilen, Zuteilen, kann also auch eine zukunfstweisende Bedeutung haben (Strafe bei Schuldspruch).

Boah, war das trocken …

Herzlichste Segensgrüße

Läufer

Wir alle brauche Gottes Gnade!

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Poola
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (4), Joh 14,20 An jenem Tage werdet ihr erkennen, dass ich in meinem Vater bin und ihr in mir und ich in euch.

von Poola am 09.06.2014 14:41

meine lieben,
euch allen nen schönen restfeiertag noch,
und einen guten wochenstart,
unter gottes schutz.
segen.

lg, poola,

knudel.

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Poola
Gelöschter Benutzer

Re: Wortkette (3)

von Poola am 09.06.2014 14:37

ja kurze worte sind bei der hitze besser,

spitz(en)-sportler

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GlaubenUndV...
Gelöschter Benutzer

Re: Unterschied zwischen Ermahnen und Urteilen

von GlaubenUndVerstehen am 09.06.2014 14:31

Hallo zusammen,

also ich finde, es kommt immer auf den Ton und die Wortwahl an, denn zum einen ist es, wie man es selbst meint, und
zum anderen, wie es bei dem Gesprächspartner ankommt. Ermahnen heißt immer, Ratschläge geben, wie man besser werden kann.
Will ich das tun, werde ich das entsprechend anständig formulieren, so dass mein Gegenüber merkt, meine Einstellung ist positiv,
die Kritik ist konstruktiv gemeint.

Doch was bedeutet das konkret? Man sollte die Botschaft neutral und sachlich formulieren, ohne jegliche Wertung oder Unterstellung.
Wird es falsch verstanden, sollte man extra darauf hinweisen, dass es ausschließlich positiv gemeint ist, um unnötige
Missverständnisse zu vermeiden. Man soll diplomatisch vorgehen. Und man soll vor allem ehrlich sein, denn sonst kann man der Person
nicht helfen.   

    Dadurch wird die Kommunikation nicht belastet und mein Gegenüber wird sich zu bessern versuchen.
Aber so eine Formulierung ist sicherlich nicht ganz einfach zu finden, da gehört schon Übung und Gefühl dazu.
Verurteilen ist dagegen destruktiv und sinnlos, da es in meisten Fällen nicht weiterhilft. Es ist klar,dass es gegen den Bibelspruch
"richtet nicht und ihr werdet nicht gerichtet" verstößt.

Unmittelbar mit Ermahnen verbunden ist Vertrauen. Denn meistens kennen sich die Leute, wenn einer den anderen ermahnt.
Je nachdem wie gut sie sich kennen und wie ausgeprägt das Vertrauen ist, kommt die Botschaft des konstruktiven Ermahnens bei der Person an.

LG
GuV   
           

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solana

-, Weiblich

  Urgestein

Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Religiöse Heuchler

von solana am 09.06.2014 13:53

Marjo schrieb:

Tja, wo ist nun der Unterscheid von Verurteilungen und Ermahnungen?

Ja, genau, diesen Unterschied müssen wir uns bewusst halten - möglichst bevor wir mit dem Schwert um uns schlagen, überlegen, ob wir es als "Skalpell" einsetzen, um "Geschwüre" zu entfernen oder nur "verletzen" oder gar "totschlagen".

Wenn uns gesagt ist:

Röm 12,21 Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem.

dann verstehe ich das so, dass wir nicht aufgerufen sind, andere zu "verteufeln".

Und dann möchte ich nochmal auf das zurückkommen, was ich weiter oben schrieb:

Deshalb halte ich es persönlich für "fruchtbarer", nicht bei den Fehlern anderer anzusetzen, sondern lieber mal zu überlegen, was dieses "Auseinanderklaffen von Anspruch und Wirklichkeit" bei uns allen heilen könnte.

Wir brauchen uns nicht erst Pharisäer und Schriftgelehrte anschauen, um "Heuchelei" zu sehen.
Und um Heilung in Anspruch zu nehmen sehen wir auch besser in Gottes Wort nach (finde ich).

Und so wie ich es verstehe, ist es nicht unser "Absondern von Heuchlern" das uns zu besseren Menschen macht, die nicht "heucheln".
Sondern ganz allein Gottes Handeln - so wie er es verheissen hat:

5Mo 30,6 Und der HERR, dein Gott, wird dein Herz beschneiden und das Herz deiner Nachkommen, damit du den HERRN, deinen Gott, liebst von ganzem Herzen und von ganzer Seele, auf dass du am Leben bleibst.

Indem er seinen Geist in unsere Herzen "ausgiesst" und er darin die "Frucht der Liebe" hervorbringt:

Röm 5,5  die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsre Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist.

Und wie diese Liebe aussieht, das steht ausführlich in 1. Kor 13 beschrieben - und das ist mir ein Prüfkriterium für unseren Umgang miteinander - nicht nur den Umgang mit denen, die uns lieben, sondern auch unseren Feinden und auch mit "Heuchlern".
Auch hier denke ich dass wir nicht aufgerufen sind, anderen von vorn herein Aufrichtigkeit abzusprechen und Heuelei unterstellen, nur weil wir sie für "noch schlimmer" halten als uns selbst. 

Zu dieser Liebe sind wir nur befähigt, weil Gott uns zuerst geliebt hat - als wir noch Sünder waren - und uns aus reiner Gnade beschenkt = ohne vorherige Leistung
Und genau so sollen wir den Menschen begegnen und unsere uns geschekte Liebe weitergeben ohne danach zu fragen ob Menschen es "wert" sind

 

Um Scheinheiligkeit und Böses zu erkennen, müssen wir nicht auf anderen herumhacken und uns gegenüber dieser "Negativfolie" schon ein ganzes Stück "besser" halten und uns "bebauchpinseln" um uns dann einzugestehen: "Ja so gaaaaanz ist es bei mir auch noch nicht erreicht mit der Vollkommenheit.

Ja, auch wir dürfen mit harten Worten Selbstgerechte aufrütteln.
Aber wir müssen dann auch bereit sein, die harten Worte an uns selbst heran zu lassen und die Prüfung auszuhalten - vor allem dann, wenn wir uns für die "Starken" und schon "Geheilten" halten.

Uns steht nicht Überheblichkeit an, sondern Demut.
Und "Ermahnen in Liebe" ist kein "Verurteilen von oben herab" sondern ein "Dienen" in Demut, indem wir "den anderen höher achten als uns selbst" (Phil 2,3).
So sehe ich das jedenfalls.
Aber ich werde auch keinen "verurteilen", der meint er sei "besser" als andere und "keinesfalls ein Heuchler" , bedürfe keiner harten Worte mehr, weil er ja schon genug Erkenntnis hat.... 
Gruss
Solana 

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Unterschied zwischen Ermahnen und Urteilen

von Henoch am 09.06.2014 13:51

Halo Cleo,
ich hab das schon beantwortet, und deshalb traue ich mich, das hier einfach nochmal reinzustellen, irgendwie gehört es zu beiden Themen, was ich schrieb.

Also ich schrieb:

Ermahnen und Beurteilen hat das Wohl des Anderen im Sinn. Um ermahnen zu können, muss ich im Licht des Wortes Gottes beurteilen.
Die Motivation ist Liebe. Der Betroffene soll seine Irrtümer und Verfehlungen erkennen, um sie bekennen zu können und damit er dann um Heiligung bitten kann.
Ermahnung soll nie ohne Ermutigung ausgesprochen werden und der Ermahnte soll zu Jesus Christrus gebracht werden.
Das kann ich sogar tun, ohne ihn anzusprechen, indem ich für ihn bete. Hilft das alleine nicht weiter, kann ich ihn ansprechen...
Diese und die weitere Vorgehensweise ist in der Bibel geregelt.

Richten und verurteilen ist Hochmut, hier geht es nicht mehr um Auferbaung des Anderen, sondern darum, sich selbst besser dastehen zu lassen. Das ist z.B. eine Form der Heuchelei, weil ich mich über den anderen stelle und seine Schuld aufdecke mit einem lieblosen Motiv, nämlich mich selbst zu beweihräuchern, obwohl ich mir eigenstehen müsste, dass ich selber nicht besser bin.

Wir sollen Heuchelei beurteilen nach dem, was darüber in der Bibel steht. Das erlaubt uns aber nicht, uns über den anderen zu stellen.
Allerdings sind wir gewarnt, nicht umsonst, vor religiöser Heuchelei und religiösen Heuchlern, die Feinde des Kreuzes und damit Feinde Christi sind. Da gibt es nichts zu beschönigen, es sei denn, ich nenne Gott einen Lügner oder verleugne ihn.

Wir sollen Klartext sprechen im Wort, es kommt auf das wie und auf das Motiv an und dazu braucht es Gebet um Liebe und Weisheit im Umgang mit dem Anderen. Das bedeutet aber nicht, dass ich da von der Wahrheit abweichen darf, um Ärger zu vermeiden (ich gebe zu, das schaff ich nicht immer, also auch ich hab den Herrn schon verleugnet aus Menschenscheu und auch das ist Heuchelei).

Und das wird nicht ohne massiven Ärger gehen, da verstehe ich Klaus sehr gut. Darauf hat uns Jesus Christus nicht umsonst vorbereitet.
Wer da keinen Ärger hat, der macht was falsch oder zu wenig.

Henoch

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Cleopatra
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Beiträge: 5517

Unterschied zwischen Ermahnen und Urteilen

von Cleopatra am 09.06.2014 13:47

Ja ihr lieben,
im Thread nebenan hat sich eine spannende Frage entwickelt: Was ist der Unterschied zwischen dem "In liebe Ermahnen"; was biblisch begründet und auch notwendig ist, und dem "Verurteilen/Richten", welches ja garnicht gerne gesehen wird...?

Das eine ist erwünscht- das andere nicht...

Wo liegt der Unterschied, woran erkennen wir es?

Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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