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geli
Gelöschter Benutzer
Re: 11) Gemeinsame Bibellektüre - der Römerbrief - Kapitel 8, 1 - 17
von geli am 08.05.2014 21:14"Rechtfertigung" ist ja keine "theoretische Feststellung", sondern eine Wahrheit, die sich in unserem Leben praktisch entfalten soll. Und da stellt sich dann die grosse Frage: Wie machen wir denn das "im Geist wandeln"?
Ja, bei der Wiedergeburt wird ein Mensch "in Christus" hinein versetzt, er wird "lebendig", er ist nun eine völlig neue Kreatur mit einer völlig neuen Gesinnung und Ausrichtung - das ist eine zunächst unsichtbare Wahrheit.
Wie "wandeln" wir in dieser Wahrheit?
Ich denke, der wichtigste Faktor ist der Glaube dabei. Glaube ich, dass ich neu bin? Glaube ich, dass ich in Christus Jesus bin? Glaube ich das, was Gott nun über mich als sein Kind und neues Geschöpf sagt?
Wenn ich das wirklich glaube, dann hat es in meinem Leben und in meinem Verhalten Auswirkungen.
Wenn ich z.B. glaube, dass ich Morgen Besuch bekommen werde, dann sorge ich dafür, dass etwas zu essen da ist.
Wenn ich das nicht glaube, dann kaufe ich wahrscheinlich nichts ein.
Mein Glaube hat also bestimmte Auswirkungen auf mein Handeln.
Auch was meinen Kampf gegen Sünde und alte Gesinnungsreste und dergleichen betrifft, muss ich glauben.
Hier hat mich einmal ein Satz angesprochen, den ich irgendwo gelesen habe:
Der Sieg wird nicht erkämpft, sondern geglaubt.
Gott sagt uns in Rö. 6,14: Die Sünde wird nicht Herr werden über euch!
Und im Johannesbrief heißt es:
Dazu ist der Sohn Gottes erschienen, dass er die Werke des Teufels zerstöre.
Nicht ich muss die Sünde besiegen, oder meine alten Denkmuster, oder dergleichen - Jesus hat es für mich getan. Ich muss ihm die Dinge nur sagen, um Vergebung bitten, und sie zu ihm ans Kreuz "nageln" - und glauben, dass er auch in mir den Sieg hat. Denn er lebt ja in mir und kann mir Sieg geben, indem er meine innere Einstellung verändert - indem er das "Wollen und Vollbringen" schenkt.
Die Frage ist meiner Meinung nach nicht: Schaffe ich es, bestimmte Dinge zu verändern, sondern: Glaube ich es, dass Er bestimmte Dinge in mir verändern kann?
Lg, geli
Re: 11) Gemeinsame Bibellektüre - der Römerbrief - Kapitel 8, 1 - 17
von solana am 08.05.2014 20:58Um zu einer Unterscheidung "geistlich <-> fleischlich" zu kommen, gehe ich mal von diesen Versen aus:
15 Denn ihr habt nicht einen knechtischen Geist empfangen, dass ihr euch abermals fürchten müsstet; sondern ihr habt einen kindlichen Geist empfangen, durch den wir rufen: Abba, lieber Vater! 16 Der Geist selbst gibt Zeugnis unserm Geist, dass wir Gottes Kinder sind.
Im Galaterbrief wird die "Mündigkeit es Erben"etwas ausführlicher erklärt:
Gal 4, 1 Ich sage aber: Solange der Erbe unmündig ist, ist zwischen ihm und einem Knecht kein Unterschied, obwohl er Herr ist über alle Güter; 2 sondern er untersteht Vormündern und Pflegern bis zu der Zeit, die der Vater bestimmt hat. 3 So auch wir: Als wir unmündig waren, waren wir in der Knechtschaft der Mächte der Welt. 4 Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau und unter das Gesetz getan, 5 damit er die, die unter dem Gesetz waren, erlöste, damit wir die Kindschaft empfingen. 6 Weil ihr nun Kinder seid, hat Gott den Geist seines Sohnes gesandt in unsre Herzen, der da ruft: Abba, lieber Vater! 7 So bist du nun nicht mehr Knecht, sondern Kind; wenn aber Kind, dann auch Erbe durch Gott.
Nicht "Furcht vor Strafe" = "knechtische Gesinnung", nicht "Pflichtgefühl"(vgl Röm 4,4 Dem aber, der mit Werken umgeht, wird der Lohn nicht aus Gnade zugerechnet, sondern aus Pflicht. ) ist das bestimmende Kennzeichen des "mündigen Erben".
Und die Furcht verschwindet durch die zuvorkommende Liebe
1. Joh 4, 18 Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus; denn die Furcht rechnet mit Strafe. Wer sich aber fürchtet, der ist nicht vollkommen in der Liebe.19 Lasst uns lieben, denn er hat uns zuerst geliebt.
Das ist die Erfüllung von Gottes Verheissung:
5Mo 30,6 Und der HERR, dein Gott, wird dein Herz beschneiden und das Herz deiner Nachkommen, damit du den HERRN, deinen Gott, liebst von ganzem Herzen und von ganzer Seele, auf dass du am Leben bleibst.
Darin ist der "geistliche Mensch" "Erbe des Segens Abrahams", indem er nicht durch die Werke des Gesetzes Leben und Segen "erwirbt", sondern durch seinen Glauben und durch die Liebe Gottes, die ausgegossen ist in unser Herz, das dadurch darauf "antworten" kann, dass Gott uns zuerst geliebt hat:
Röm 5,5 Hoffnung aber lässt nicht zuschanden werden; denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsre Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist.
Und diese Hoffnung, die nicht zuschanden werden lässt, steht auch schon bei Abrahams Vorbild:
Röm 4, 18 Er hat geglaubt auf Hoffnung, wo nichts zu hoffen war, dass er der Vater vieler Völker werde, wie zu ihm gesagt ist (1.Mose 15,5): »So zahlreich sollen deine Nachkommen sein.« 19 Und er wurde nicht schwach im Glauben, als er auf seinen eigenen Leib sah, der schon erstorben war, weil er fast hundertjährig war, und auf den erstorbenen Leib der Sara. 20 Denn er zweifelte nicht an der Verheißung Gottes durch Unglauben, sondern wurde stark im Glauben und gab Gott die Ehre 21 und wusste aufs allergewisseste: Was Gott verheißt, das kann er auch tun. 22 Darum ist es ihm auch »zur Gerechtigkeit gerechnet worden« (1.Mose 15,6). 23 Dass es ihm zugerechnet worden ist, ist aber nicht allein um seinetwillen geschrieben, 24 sondern auch um unsertwillen, denen es zugerechnet werden soll, wenn wir glauben an den, der unsern Herrn Jesus auferweckt hat von den Toten, 25 welcher ist um unsrer Sünden willen dahingegeben und um unsrer Rechtfertigung willen auferweckt.
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Re: Vom unfreien Willen
von Pal am 08.05.2014 20:50Das sind für mich unter anderem Indizien für den freien Willen eines Menschen. Darum heißt es aufwachen und dann erkennen, dass der Wille frei ist...
Deshalb lese ich ja auch:
Joh 1:12-13 Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Kinder Gottes zu werden, die an seinen Namen glauben; welche nicht von dem Geblüt noch von dem Willen des Fleisches noch von dem Willen eines Mannes, sondern von Gott geboren sind.
Es gibt also folglich einen "Menschen-Willen" und einen "Fleisch-Willen" - was immer wir darunter verstehen, sei dahingestellt.
Doch all diese "Willen" bringen nichts göttliches "auf die Beine".
Weil die Weisheit des natürlichen Menschen ist Jak 3:15 ...die Weisheit (ist) irdisch, menschlich und teuflisch.
So ist es und so bleibt es!
Du kannst einfach keine Äpfel vom der Brennessel pflücken! Da gibt´s so was nicht!
Eph 2:2-5 .... in welchen ihr einst wandeltet nach dem Zeitlauf dieser Welt, nach dem Fürsten der Gewalt der Luft, des Geistes (! SATANS !), der jetzt wirksam ist in den Söhnen des Ungehorsams unter welchen auch wir einst alle unseren Verkehr hatten in den Lüsten unseres Fleisches, indem wir den Willen des Fleisches und der Gedanken taten und von Natur Kinder des Zorns waren, wie auch die übrigen.
Gott aber, der reich ist an Barmherzigkeit, wegen seiner vielen Liebe, womit er uns geliebt hat, als auch wir in den Vergehungen tot waren, hat uns mit dem Christus lebendig gemacht - durch Gnade seid ihr errettet!
Was sagen euch solche eindeutigen Verse?
Mir sagt das:
Was den "Willen des Fleisches" betrifft, so wird dieser Wille immer nur gottfeindliches im Schilde führen. Das steht so in meiner Bibel. Dieser "Wille" kann gar nicht anders! Da kann sich auf den Kopf stellen, wer es will. - Dieses Zeugnis ist doch die ganze Wahrheit!
Was bedeutet das für dich und mich?
Das unser Wille frei war, solange wir im Einflußbereich des Satans lebten und unseren Ego-lüsten frönten?

Ich denke nicht!

Henoch
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Henoch
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Re: Wortkette (2)
von Henoch am 08.05.2014 20:01Nu darf ich mir was aussuchen
Schilderwald -> Waldeule
Schilderfeld -> Feldjäger
da mach ma doch mal mit Wald-eule weiter
marjo
Gelöschter Benutzer
Re: Ich muss mich kurz mal etwas rar machen
von marjo am 08.05.2014 18:51Lieber Willy,
mach Dir nichts draus. Jeder hier ist so aktiv, wie er es möchte. Organisation fällt mir sehr leicht, anderen fällt es furchtbar schwer. Der Ewige hat uns unterschiedlich gemacht. Gerade das "alt werden" wirft viele Menschen aus der Bahn. Dabei ist das ein Privileg, zumindest für Christen. Zum Einen, weil die Jahre auf dieser Erde für uns Menschen eben nicht mehr in Jahrhunderten gezählt werden wie früher. Zeit ist kostbar und sollte ausgekauft werden. Zum Anderen lassen mit den Jahren zwar die Kräfte nach aber der Glaube ist stark und man gibt ihn an die jüngeren Christen weiter... was wirklich nötig ist.
Bis bald, Willy. Ordne Deine neue Situation. Gott liebt Ordnung. :)
viele grüße, marjo
Re: 10 Christen - 12 Meinungen | Eine Christenheit - Hunderte Denominationen
von imanuel am 08.05.2014 18:40Danke Rapp für deine Antwort,
ich bin mir sicher das Gott aussieben wird und entscheidet wer seinen Willen nach gekommen ist.
Aber wäre es nicht schrecklich wenn nur eineiniger Christ auf Grund fallscher Lehre oder Auslegung
verloren geht.Und haben wir da nicht alle eine Verantwortung.
Imanuel
Gott bitte gebe uns eine gebetslast für dein auserwählten Volk,und lass uns eintreten gegen die Ersatztheolgie.
Lass uns Wächter auf den Mauern von Jerusalems sein nach Jes.62,6
maga
Gelöschter Benutzer
Re: Verzweifelter Hund
von maga am 08.05.2014 18:30

Leo sagt, mit Mütze auf den Ohren ist alles besser zu ertragen.

Antworten

Aufzuchtstation(s) Verwaltungsgebäude -grins

