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Rapp
Gelöschter Benutzer

Re: 10 Christen - 12 Meinungen | Eine Christenheit - Hunderte Denominationen

von Rapp am 14.05.2014 15:30

Ach, davon spricht doch gar niemand, Wintergrün!

Wenn aber Gottes Wort klar von Ämtern in der Gemeinde spricht, sollten wir auch das ernst nehmen. Ich weiß um meine Aufgaben. Sie sind nicht einfach wahrzunehmen, besonders dann nicht, wenn Leute meinen ganz andere Richtlinien aus der Schrift herauslesen zu können.

Schau, ich weiß seit meiner Bibelschulzeit um das Lehramt. Das hat absolut nichts mit herrschen zu tun. Vielmahr geht es darum gesunde, biblische Lehre aufzuzeigen. Das zu tun gab es in den letzten 36 Jahren für mich nur eine einzige Möglichkeit: im Gemeindebrief zu schreiben. Da erlebte ich es aber, dass ich fast monatlich Anfragen bekam um meine Artikel abzuschwächen... Bis ich eben dazu schrieb, dass ich nicht nach Meinung der Leitung noch der Redaktion schreibe: ich schreibe meine Meinung, für die ich auch meinen Buckel herhalte. Und dafür gabs mitunter auch Senge...

Am neuen Ort habe ich es sehr gut: ich habe die Freiheit zu schreiben was ich denke... Es wird zu jeder Zeit unterschiedliche Gemeinden geben. Zudem ist es ja nur logisch: die kleine Hausgemeinde kommt mit ganz einfachen Strukturen aus. Wenn aber eine Gemeinde Tausende Glieder hat sind klare Strukturen notwendig, damit nicht ein Teil der Gemeinde vernachläßigt wird. Welch verheerende Auswirkungen das hat sehen wir in der Apostelgeschichte. Schließlich wurden Leute für den Tischdienst eingesetzt... Damit ließ sich in diesem Fall eine Spaltung der Gemeinde vermeiden.

Später sehen wir die Situation in Korinth: da hielten etliche zu Paulus, etliche zu Petrus (Kephas) und die wirklich "gefährlichen" wollten sich nur durch Christus selbst was sagen lassen... Ja, ihr lest ganz richtig: diejenigen, die sich nur durch Christus was sagen lassen betrachte ich als echte Gefahr für die Einheit der Gemeinde, denn da legt dann jeder Gottes Wort nach seinem Gusto aus. Ich finde, sie sollten am besten als Säulenheilige ein Eremitendasein führen...

Genug der Frechheiten! Aber erlaubt mir bitte meine Meinung verständlich klarzumachen. Kein Leib kann funktionieren, wenn jedes Organ ins Werk des andern reinfuscht. Zudem ist unser Körper sehr gut gebaut: die Füße wachsen nicht an der Nase... da gibts einen Sicherheitsabstand! Zwar können sich die beiden nicht riechen, sie sind aber aufeinander angewiesen. Soll die Nase wohin kommen braucht sie doch die Füße. Und die brauchen die Nase um nicht in jedes Näpfchen zu treten... Nicht anders ist das in der Gemeinde!!

Genug! Ich schalte nun auf PAUSE, mache mich ein wenig dünnnnnnn...

Willy

 

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Pal

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Re: Vom unfreien Willen

von Pal am 14.05.2014 15:17

Merci: Da der menschliche Wille nicht frei ist, stellen sich mir diese Fragen so nicht.

Oh, dann sind wir uns ja einig! - Supi!

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Pal

67, Männlich

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Re: Vom unfreien Willen

von Pal am 14.05.2014 15:13

Noch eine Frage an alle Befürworter des freien Willens:

Möchtet ihr euch, falls ihr eines Tages vor den Folterkammern des Antichristen stehen solltet - also jetzt nur einmal gesetzt den Fall - wirklich auf euren eigenen, freien Willen verlassen, das ihr dann standhaft bleiben werdet? -

Also ich wäre überaus verzagt, wenn ich mich da auf mein freies Wollen verlassen müßte!

Da wäre mein Untergang/Gottverleugnung so gut wie vorprogrammiert. Doch nun verlasse ich mich auf eine göttliche Kraft, die es sehr wohl zu verhindern weiß, das mein Wille sich, sogar im Martyrium, nicht von Gott trennen wird.

Nur so ein Denkanstoß...

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Pal

67, Männlich

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Beiträge: 2513

Re: Selbstüberprüfung der Selbstbetrüger!

von Pal am 14.05.2014 15:07

Salona: der Heilige Geist sehr schnell, wo genau der "Wurm" drin war und bringt uns "zurecht", wenn wir ihn nur lassen.

Ja, wenn es nur so einfach wäre, liebe Salona! - Aber dann erwähnst du ja auch gleich die Problematik:
Solana: ...der Heilige Geist ... bringt uns "zurecht", wenn wir ihn nur lassen.
Ja, wenn...

Wenn wir die "Kröte unserer menschlichen Bosheit" schlucken und dementsprechend bußfertig auf diese Tatsache reagieren!

Denn alle aufrichtigen Christen stehen in dem Spannungsfeld, wo wir, wegen unserem Zukurzkommen, bei unserer Selbstüberprüfung, reichlich schlecht abschneiden. Ja, sogar dermaßen schlecht, das wir Selbstverdammung durchleiden können:

1Jo 3:19-21 Daran erkennen wir, daß wir aus der Wahrheit sind, und damit werden wir unsre Herzen vor Ihm stillen daß, wenn unser Herz uns verdammt, Gott größer ist als unser Herz und alles weiß.

Wir brauchen also etwas was unser Herz "beruhigt" und dieses "etwas" ist ein Vertrauen auf Gottes Wissen/Allwissenheit um unsere Gotteskindschaft.
Wir finden also im Streß des Selbstprüfung keine Selbstberuhigung sondern echte Beruhigung aus der "Gott-wahrhaftigen-Prüfung" durch den Geist der Wahrheit.
21: Geliebte, wenn unser Herz uns nicht verdammt, so haben wir Freimütigkeit zu Gott...

Antworten Zuletzt bearbeitet am 14.05.2014 15:24.

lowokol

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Re: Wir suchen nach Regelungen in der Bibel für die Gemeindestruktur...

von lowokol am 14.05.2014 15:01

Hallo ,

Solana hat es ja schon ausführlich beschreiben:

Die kleinste Gemeindschaft vor Gott ist die der Familie und deswegenn soll ein Bischof (leitende Funktion) und Diakone (Helfende Funktion) ein Guter Vorstand bzw Haupt ihrer Familie sein ( und ihren Kinder und ihrer Familie gur vorstehen!).
Wenn ein Mann noch nichtmal ein guter Vorstand seiner Familie ist,wie soll dieser der Gemeinde dann ein guter Vorstand sein?


Im allgemeinen kann es als Christ eine Gnade sein "ledig" im Herrn zu leben,weil somit eine höhere Konzentration aufs Wesentliche gegeben ist.

Dazu gibt vielerlei Verse in der Bibel,wenn man diese kennt:

Ehe und Ehelosigkeit



Matthäus 19:
10 Da sprachen seine Jünger zu ihm: Steht die Sache eines Mannes mit seiner Frau so, dann ist's nicht gut zu heiraten.
11 Er sprach aber zu ihnen: Dies Wort fassen nicht alle, sondern nur die, denen es gegeben ist.
12 Denn einige sind von Geburt an zur Ehe unfähig; andere sind von Menschen zur Ehe unfähig gemacht; und wieder andere haben sich selbst zur Ehe unfähig gemacht um des Himmelreichs willen. Wer es fassen kann, der fasse es!



1.Korinther 7

7 Ich wollte zwar lieber, alle Menschen wären, wie ich bin, aber jeder hat seine eigene Gabe von Gott, der eine so, der andere so.
8 Den Ledigen und Witwen sage ich: Es ist gut für sie, wenn sie bleiben wie ich.

Von den Unverheirateten

 

 

26 So meine ich nun, es sei gut um der kommenden Not willen, es sei gut für den Menschen, ledig zu sein.


32 Ich möchte aber, dass ihr ohne Sorge seid. Wer ledig ist, der sorgt sich um die Sache des Herrn, wie er dem Herrn gefalle;
33 wer aber verheiratet ist, der sorgt sich um die Dinge der Welt, wie er der Frau gefalle, und so ist er geteilten Herzens.
34 Und die Frau, die keinen Mann hat, und die Jungfrau sorgen sich um die Sache des Herrn, dass sie heilig seien am Leib und auch am Geist; aber die verheiratete Frau sorgt sich um die Dinge der Welt, wie sie dem Mann gefalle.


38.
38 Also, wer seine Jungfrau heiratet, der handelt gut; wer sie aber nicht heiratet, der handelt besser.



mcg lowokol


PS: Wie kriege ich diesen Dotterfarbenen Hintergrund weg? Der Verfolgt mich ,ohne das ich etwas als Hintergrund in Dotterfarbe ausgesucht hätte

Antworten Zuletzt bearbeitet am 14.05.2014 15:07.

Merciful
Gelöschter Benutzer

Re: Vom unfreien Willen

von Merciful am 14.05.2014 14:57

Pal schrieb: Aber möchtest du mir bitte die Kernproblematik von Röm.11, oder die von mir zitierten Endzeit-Geschehnisse in Offb. & Daniel, deutlich machen? Wie laufen die mit einem freien Willen konform? Wie verbindest du solche Stellen mit einem Willen, der machen kann, was ihm gefällt, und welcher von Gott ungesteuert, frei, unabhängig, unmanipuliert die Endzeitgeschehnisse eher in einem nicht vorhersehbarem Tumult enden lassen würde?

Da der menschliche Wille nicht frei ist, stellen sich mir diese Fragen so nicht.

Nein, da musst du schon selbst zusehen, wie du dir deine Fragen beantwortest.

Merciful

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Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

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Forenleitung

Beiträge: 5503

Re: Regenbogenkultur

von Cleopatra am 14.05.2014 14:41

Ja, ich denke, es wird nichts mehr mit dem Thema, ich schließe diesen Thread.
Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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solana

-, Weiblich

  Urgestein

Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Selbstüberprüfung der Selbstbetrüger!

von solana am 14.05.2014 14:28

Lieber Pal, die Antwort steht ein paar Verse weiter:

Röm 8,15 Denn ihr habt nicht einen knechtischen Geist empfangen, dass ihr euch abermals fürchten müsstet; sondern ihr habt einen kindlichen Geist empfangen, durch den wir rufen: Abba, lieber Vater!
16 Der Geist selbst gibt Zeugnis unserm Geist, dass wir Gottes Kinder sind.

Der Geist bezeugt sicht selbst und macht unserem Geist klar, dass wir Gottes Kinder sind und lässt uns aus dieser Kindschaft heraus leben.

Und das bedeutet, dass er uns immer mehr "umformt", so dass wir dem immer mehr entsprechen.

Wie das ganze praktisch aussieht, steht hier:
Röm 12, 1 Ich ermahne euch nun, liebe Brüder, durch die Barmherzigkeit Gottes, dass ihr eure Leiber hingebt als ein Opfer, das lebendig, heilig und Gott wohlgefällig ist. Das sei euer vernünftiger Gottesdienst. 2 Und stellt euch nicht dieser Welt gleich, sondern ändert euch durch Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was Gottes Wille ist, nämlich das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene.

Hier haben wir auch Prüfkriterien für uns, nämlich die Fragen:
-  Wem "gehören" meine Glieder bei dem, was ich tue? In wessen Dienst stelle ich mein Denken, meine Zeit, meine Kraft und Energie? Sehe ich mich im Dienst Gottes und frage, was sein Wille ist oder tue ich das, was ich tue, weil ich mir etwas Bestimmtes davon erwarte (zB Anerkennung, Geldgewinn....) oder weil ich den Ansprüchen anderer an mich gerecht werden will?

Natürlich stehen wir alle noch "in der Welt" und müssen "dem Kaiser geben, was des Kaisers ist". Aber in dem was wir tun bestimmt unser Bewusstein auch unser Handeln - und da ist eben die Frage: Was ist meine oberste Priorität, wonach richte ich mich, wonach beurteile ich den Erfolg/Misserfolg meines Tuns, was ist mir das Wichtigste dabei und wie verstehe ich mich selbst in meinem Tun. Das ist ein gutes Prüfkriterium, in wessen Dienst ich mich wirklich stellen lassen habe ....
ZB wenn ich "ent"täuscht werde in meinen Erwartungen, habe ich Anlass zu fragen, worin bestand denn nun meine "Täuschung".
Wenn wir hier ein offenes Ohr haben, bezeugt uns der Heilige Geist sehr schnell, wo genau der "Wurm" drin war und bringt uns "zurecht", wenn wir ihn nur lassen.
Gruss
Solana
 

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Wintergruen
Gelöschter Benutzer

Re: 10 Christen - 12 Meinungen | Eine Christenheit - Hunderte Denominationen

von Wintergruen am 14.05.2014 14:22

Liebe Hennoch 

dann gehöre ich wohl nicht zur Herde :)



(ich kann nicht in ein paar Sätzen die Bibel auslegen, gerade was dieses thema angeht... ich sage nun eher, jedem das Seine :)))Wenn für dich und für die anderen das so in Ordnung ist und du/ihr dich/euch  damit wohlfühlt, erübrigt sich meine Meinung dazu.. 
i

LG 

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Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: 10 Christen - 12 Meinungen | Eine Christenheit - Hunderte Denominationen

von Henoch am 14.05.2014 14:08

Hallo Willi,

Danke für die Differenzierung.

Henoch  

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