Neueste Beiträge

Erste Seite  |  «  |  1  ...  6576  |  6577  |  6578  |  6579  |  6580  ...  6935  |  »  |  Letzte Die Suche lieferte 69343 Ergebnisse:


Pal

67, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2513

Selbstüberprüfung der Selbstbetrüger!

von Pal am 14.05.2014 13:02

Na, für diesen Thread habe ich doch eine tolle, paradox klingende Überschrift gefunden, oder nicht?

Worum es geht? -

Davon war die Rede in einem anderen Thread:

Röm 8:9 Ihr jedoch steht nicht mehr unter der Herrschaft eurer eigenen Natur, sondern unter der des Geistes, wenn wirklich Gottes Geist in euch wohnt.

Da könnte ich mir die Folgefrage stellen:

Wohnt Gottes Geist eigentlich wirklich in mir? -

Könnte er auch "unwirklich" in mir zuhause sein? -
Wie würde es aussehen, wenn er nicht derart "wirklich" in mir wohnt?
Woran bzw. wie kann ich das erkennen?

Hierzu noch eine Stelle:
2Ko 13:5 so prüfet euch selbst, ob ihr im Glauben seid, untersuchet euch selbst; oder erkennet ihr euch selbst nicht, daß Jesus Christus in euch ist? Es sei denn, daß ihr etwa unbewährt seid. (Luther) ... Es sei denn, daß ihr untüchtig seid. (Schlachter) ...Es müßte denn sein, daß ihr nicht echt wäret!

Wie wendet ihr diesen Auftrag zur Selbstprüfung auf euer persönliches Christenleben an?

Ich meine, Selbsthinterfragung ist wohl eines der kritischsten Themen überhaupt.

Weil gerade dann, wenn Gott mir zeigt, wie ich wirklich vor IHM ausschaue, dann habe ich geregelt einen "Kropf im Hals" - Werde ich diese Kröte auch schlucken? Ich meine, man muß sie ja nicht "zerkauen". Aber das Schlucken allein stößt meiner Menschlichkeit sehr übel auf!

Habt ihr damit auch schon Erfahrungen gesammelt?

Hier einmal 2 Verse von einer Personengruppe, die solche "Kröten" gleich wieder ausspuckten!

Luk 16:14-15 Das alles hörten aber auch die Pharisäer, die waren geldgierig und verspotteten (Jesus). Und er sprach zu ihnen: Ihr seid es, die sich selbst rechtfertigen vor den Menschen, aber Gott kennt eure Herzen; denn was bei den Menschen hoch angesehen ist, das ist ein Greuel vor Gott.

Das könnte ein spannender Thread werden...

 

 

Antworten

Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: 10 Christen - 12 Meinungen | Eine Christenheit - Hunderte Denominationen

von Henoch am 14.05.2014 12:54

Hallo Wintergrün,
Wer ist das Haupt der Gemeinde?
Kol 1,18 Und er (Jesus Christus) ist das Haupt des Leibes, nämlich der Gemeinde.


Und gibt es wirklich Hirarchien in der Gemeinde?

Wie liest Du das? 

1. Korinther 12: Viele Glieder - einLeib

12 Denn wie der Leib "einer" ist und doch viele Glieder hat, alle Glieder des Leibes aber, obwohl sie viele sind, doch "ein" Leib sind: so
auch Christus.
13 Denn wir sind durch "einen" Geist alle zu "einem" Leib getauft, wir seien Juden oder Griechen, Sklaven oder Freie, und sind alle mit "einem" Geist getränkt.
14 Denn auch der Leib ist nicht "ein" Glied, sondern viele.
15 Wenn aber der Fuß spräche: Ich bin keine Hand, darum bin ich nicht Glied des Leibes, sollte er deshalb nicht Glied des Leibes sein?
16 Und wenn das Ohr spräche: Ich bin kein Auge, darum bin ich nicht Glied des Leibes, sollte es deshalb nicht Glied des Leibes sein?
17 Wenn der ganze Leib Auge wäre, wo bliebe das Gehör? Wenn er ganz Gehör wäre, wo bliebe der Geruch?
18 Nun aber hat Gott die Glieder eingesetzt, ein jedes von ihnen im Leib, so wie er gewollt hat


...geht noch weiter, wenn Du Lust hast, lies auch den Rest 


Henoch


PS: Ich hab grad gesehen, dass ich sehr ungenau auf Dich eingegangen bin.
In unserer Gemeinde gibt es keinen "Leiter", wir halten uns an die biblischen Regulatorien, und es funktioniert prächtig, das Orchester spielt gut...

Und ich denke, Klaus meinte, dass diese Details eine Sache sind, an die sich wohl eher die orientieren wollen, die es sehr genau nehmen wollen...
Aber natürlich gehören auch die zur Herde, die da weniger genau sind. 

Nur sind wir jetzt thematisch im Thread " Wir suchen nach Regelungen in der Bibel f. d. Gemeindestruktur...    
   

Antworten Zuletzt bearbeitet am 14.05.2014 13:25.

Pal

67, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2513

Re: Vom unfreien Willen

von Pal am 14.05.2014 12:50

Hallo Hyperion, das du gerne viel schreibst kann niemand leugnen.

Wie ich nachschlage bist du, vor 6 Tagen, auf Seite 41, aus diesem Thread ausgestiegen mit der Behauptung deine Meinung vernünftig erklärt zu haben.
Nun möchte ich nicht gerne mit dir "Hamsterrad-Dauerfahrer" werden. - du sicher auch nicht - darum kommen wir doch gleich zum Kern!

Weißt du noch wo und warum du aus dem Thread ausgstiegen bist? -

Da sollten wir sinnvoller Weise weiter machen... um nicht wieder ganz von vorne zu beginnen. - Bist du einverstanden?

Also nach der folgenden Frage war dein Ausstieg erfolgt:

Pal an Hyperion auf Seite 41 dieses Threads:

Lieber Hyperion, jetzt wollte ich noch etwas fragen:
Wenn du - und andere - so überzeugt bist, das die Röm9- Behauptungen nur und ausschließlich für die dort erwähnten Volksgruppen gälte - und keinesfalls für uns - so ist das, was dort beschrieben wird, doch trotzdem ungeheuerlich!

Könntest du darauf eingehen?
Wie konnte dort so ein Satz wie Röm 9:18 So denn, wen er will, begnadigt er, und wen er will, verhärtet er. überhaupt seine reale Anwendung finden? Das ist doch deines/eures Erachtens völlige Ungerechtigkeit. - Falls ich euch richtig verstehe?


Vielleicht könntest du genau hier einsteigen!
Vielen Dank für dein Verständnis!

Antworten

Wintergruen
Gelöschter Benutzer

Re: 10 Christen - 12 Meinungen | Eine Christenheit - Hunderte Denominationen

von Wintergruen am 14.05.2014 12:33

Lieber Klaus 

du schreibst:

Im Reich Gottes gibt es übrigens keine "geistlichen Leiter", sehr wohl aber Diener des Geistes. Dies nur als kleine Randnotiz für diejenigen, die zur kleinen Herde Gottes gehören und aufrichtig nach Orientierung suchen.

 nun , das sehe ich etwas anders... gehöre ich jetzt nicht zur Herde Gottes und meine Orentierung ist nicht aufrichtig ???

sowie ein Schiff einen Kapitän braucht, oder ein Orchester einen Dirigenten, so brauchen meiner Meinung nach Christen einen Lehrer,,, einen Leiter(können auch mehrere sein )  ,...Ein Gitarrenspieler oder Geiger kann auch sein Instrument spielen und beherrscht es sogar.. . dennoch braucht er einen Dirigenten wenn er im Orchester mitspielen will... ::))

LG

Antworten Zuletzt bearbeitet am 14.05.2014 12:36.

Pal

67, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2513

Re: Vom unfreien Willen

von Pal am 14.05.2014 12:10

Jucheee! @Hyperion ist wieder da! -

Oh, dann habe ich keine Befürchtung, die 200 Seiten Marke zu knacken!

Antworten

Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Abkehr von Jesus - Lebensübergabe widerrufen?

von Henoch am 14.05.2014 12:04

Hallo Wideawake,

so geht es mir auch, ich weiß nicht einmal ob er das Evangelium kennt. Bin aber erst mal davon ausgegangen, weil er ja schrieb, er hätte eine intensiv christliche Vergangenheit.

Henoch

Antworten

Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Vom unfreien Willen

von Henoch am 14.05.2014 11:56

Hallo Hyperion,

ich verstehe, was Du meinst.
Ich denke wir reden aneinander vorbei.


Ist ja nicht sooo wichtig, ob mein Wille frei oder unfrei ist, am Ende zählt, dass wir Jesus gehören, der Rest verbrennt.


Henoch  




 

Antworten

Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Wir suchen nach Regelungen in der Bibel für die Gemeindestruktur...

von Henoch am 14.05.2014 11:47

Hallo Micha,

wie immer präzise und nah am Wort, ja so kenne ich Dich. Unverfälscht und unverschnörkelt, so gut uns das möglich ist.

So sehe ich das auch, in jedem Punkt. Auch wenn in meiner Gemeinde Gäste erwünscht sind, gebe ich Dir recht, es sind nicht die biblischen Regeln.

Eine Versammlung der Heiligen ist eine Versammlung der Heiligen und um heilig genannt zu werden muss man gläubig sein. Also ist die Versammlung NUR für Gläubige.

Dank Dir haben  wir nun schon mehrere neue Punkte...


Henoch


 
    

Antworten

Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Wir suchen nach Regelungen in der Bibel für die Gemeindestruktur...

von Henoch am 14.05.2014 11:42

Hallo solana,

hier spricht Paulus zu den Gläubigen allgemein, hier werden keine Ämter angesprochen... 

Die Vorraussetzungen für bestimmte Ämter werden genau angesprochen und genau benannt und genau erklärt.

Damals gab es kein Theologiestudium, ja, und deshalb hat Paulus die Regeln genau geklärt, damit wir sie heute befolgen können.  

Denn damals wie heute qualifizierte die Kenntnis der Schrift noch niemanden in die Ältesten - Aufgabe.

Die Schrift sollten wir ALLE kennen und studieren.  

Henoch

Antworten Zuletzt bearbeitet am 14.05.2014 11:50.

MichaR
Gelöschter Benutzer

Re: Wir suchen nach Regelungen in der Bibel für die Gemeindestruktur...

von MichaR am 14.05.2014 11:37

hallo!

ich denke durchaus, das der Herr segnet wo wir uns sehr nahe an seinem Wort bewegen! ["So biblisch wie nur möglich"]
Doch was heist das?
Zunächst sollten wir eine gute Übersetzung vor uns liegen haben,  die sich nicht zwingend und nicht selten verfälschend dem modernen Sprachgebrauch angepasst hat oder sogar moderner Lehren!
Die kann man, was das NT betrifft etwa durch den Vergleich einzelner Wörter aus dem Kinet-Grichischen, also der Sprache die zur Zeit des Herrn gesprochen wurde [etwa Nestle Auland- NT] (Aramäisch mal weggelassen)
Dies wird dann auch der Wortlaut sein, der etwa in der Interlinearübersetzung verwendet wird, oder sehr nahe dran, dann kann man auch ein Wortstudium beginnen und vergleichen was da wirklich steht jeweils.
Dann wird man zu folgendem Ergebniss kommen: 

Die Elberfelder und die Schlachter Bibeln, revidiert, etwa sind da schon sehr gewissenhaft vorgegangen in der Wortwahl des  Äquivalentes der dt. Sprache, was nicht immer einfach ist, da im deutschen nicht alles direkt übersetzt werden kann. (Somit ist es manchal nur eine Annäherung an den ursprünglichen Wortgehalt!)

Hat man also eine sorgfältige Übersetzung kann man dem nachkommen, was schon die Baröer getan haben und was wohl der allerbeste Weg der treue und Liebe ggü seinem Wort darstellt: Sie etwa prüften anhand der Schriften, ob es sich so verhielt wie Paulus es sagte und wenn ja, dann taten sie nun dies was gesagt und richtig war nach den heiligen Ordnungen, die der Herr in Weisheit und Liebe in Vollkommenheit uns geschenkt hat!

Dabei ist es nun - so wir den vollen Segen wollen, und gewissenhaft sein möchten in Liebe - wichtig dem Vorbild der Bibel zu folgen und dabei "nicht über das hinauszudenken, was geschrieben steht".
In den Grundtexten kennt die Bibel hier weder Pfarrer, noch Bischöfe, noch Pastoren usw. das ist mE. bereits zu weit von den Ordnungen des Herrn entfernt. Im Alten Bund gab es noch Priester und Hohenpriester, heute, im neuen Bund durch sein Blut sind wir alle "Priester" und einer der Herr, der zugleich Hohenpriester ist. 
Oder anders betrachtet: Er ist der Herr, wir seine Glieder an seinem (!) Leib.

Wenn man so und im herzlichen Gebet an die Sache rangeht und "bibeltreu" sein möchte, bzw. "Bibelnah", dann wird man die ursprünglichen Vorgaben beherzigen und soweit als möglich einhalten, die explizit für Älteste und Diakone in Tim und Tit. angegeben sind, wie schon gut von Henoch erwähnt!
   Die Liebe zu dem Wort, zu Jesus, dem fleischgewordenen Wort  wird uns nun dahin leiten, die Texte genau anzuschauen und möglichst zu halten, in dem Bewustsein das es das beste ist für uns und die Gemeinde ["Ecclesia"]

Streiten könnte man nun, ob "Mann einer Frau" ein Zahlwort ist, bzw. wie das nun gemeint ist und hierbei deutet vieles darauf hin, das es sich auf eine einzige Frau bezieht, also kein etwa "Wiederverheirateter", sondern 1 Frau habend und gehabt habend. - Wenn ich also Ältester werden wollte, nicht vielem Wein erlegen und einen guten Leumund (Reputation)  und dem eigenen Haus gut vorstände und mindestens 2 gläubige Kinder (Da Mehrzahl) hätte usw, aber bereits wiederverheiratet wäre, würde ich den "Dienst" nicht annehmen, auch wenn ich vllt. noch so dool predigen würde.

(Die Gabe gut zu predigen ist übrigens kein Kriterium, nach dem [wie leider sooft] ein Ältester ausgewählt werden müsste, zudem er gar nicht "gewählt" wird, wir sind hier nicht in der Demokratie! - sondern "erkannt" wird, etwa an den o.g. Kriterien!)  

Sind noch keine Ältesten vorhanden, so kann man einen Brüderrat einberufen, der dann eben in Verantwortung biblisch recherchiert, wie die Baröer, wie man ihm Einzelfall zu verfahren hat. (Siehe Konzile, obwohl die Jünger ja bereits Apostel waren, was über einem Ältesten steht und doch wurde geprüft wie biblisch zu verfahren wäre und zu lehren...)  

Wird man dies einhalten, wird die Gde großen Segen haben, da sie sein Wort erfüllt! Und ... - es wird überhaupt erst "funktionieren" wie es soll, das Evangelium, da es nah an der Schrift ist und somit erst den Verheißungen Tür und Tor öffnen kann!

Die Versammlung, oder Zusammenkünfte, wie richtig übersetzt ins Deutsche wiederum sind heilig, d.h. die gängige Praxis hier wen einzuladen, um ihn zum Glauben zu führen, weil man sich dazu außerstande sieht oder gar schämt oder sonstwas, ist hingegen falsch n. mE.  
Die Versammlung der Heiligen, wie es richtig heist, ist heilig, also abgesondert, ausgesondert für ihren Herrn und Haupt, da hat ein Ungläubiger ebensoweinig zu suchen, wie ein "Nicht-Priester" damals in der Stiftshütte hinter dem Vorhang, oder im Tempel im Heiligtum, oder gar dem Allerheiligsten - als Bild der heutigen Gemeinde durchaus anschaulich oder?
Niemals würde in "Nicht-Priester hinter den Vorhang gelangen, oder gar ins Allerheiligste, das wäre undenkbar und damals wäre dieser sicherlich sofort gerichtet werden. Für die, die nicht Priester waren gab es noch den "Vorhof", wo man etwa die Schaubrote bestaunen konnte, oder anderes.
Zwar ist "heute" der Vorhang zum Allerheiligsten (von oben nach unten!) zerrissen worden, und jeder der an Jesus Christus glaubt darf hineingehen bis ins/ans Allerheiligste (das ist "Christus" /Gottes "Wort"/vormals die Gebote vom Sinai, heute das Evangelium)  aber die (noch-)Ungläubigen haben das Heiligtum nicht zu zertreten mit ihren "schmutzigen Füßen".... sozusagen(!)

Wenn wer evangelisierten möchte, hat er dafür sicherlich nen dutzend andere Möglichkeiten als ihn mit in die hl. Versammlung zu schleppen und/ oder gar noch mit ihm das Brot zu brechen (ein Unding, zudem gefährlich*!) 
doch hier ersteinmal Stop von mir, mehr im Detail wenn erwünscht! Etwa wie es in der Versammlung auszusehen hat,- Regeln, Ordnungen  - für die, die sein Wort wirklich lieben! - eben ein andermal, so Gott will.

Als Anmerkung, das wurde ja schon gesagt, noch das "Soll" und was es für ernsthafte und liebende Geschwister bedeuten "sollte".
Es ist kein kann geschrieben, sondern ein "Soll",- es soll so sein- Etwa ist es gut, wenn du deinen Nächsten nicht erschlägst. ... Dort steht nicht das du es nicht darfst! Aber es ist gut für dich und ihn, wenn du es nicht tust. - "Solltest" es nicht machen!
Hierran merkt man schon, an diesem einfachen Gebot (das übrigens für Israel gegeben wurde, nicht für die Heiden!) wie gewichtig Gott ein "Soll" ist!   

LG
Micha   


*² gefährlich, weil er sich ggf. selbst zum unheil ist, weil er den Leib Christi nicht recht beurteilt/beurteilen kann.   

    
 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 14.05.2014 12:09.
Erste Seite  |  «  |  1  ...  6576  |  6577  |  6578  |  6579  |  6580  ...  6935  |  »  |  Letzte

« zurück zur vorherigen Seite