Neueste Beiträge
Erste Seite | « | 1 ... 6743 | 6744 | 6745 | 6746 | 6747 ... 6914 | » | Letzte
Die Suche lieferte 69140 Ergebnisse:
Re: Eigenverantwortung versus Gottes Verantwortung
von Pal am 26.04.2014 11:41Hey, Wigrü, ich freue mich über dein Kopfzerbrechen!
Also ich meine, der Allwissende weiß ganz genau, das klein "Molly" nur die Reife ihres 2 Monatsleben erleben wird.
Folglich hat sie auf ihrem Leben, vom Allwissenden her, auch niemals eine weiterreichende Berufung. Sonst würde ER sie ja 100% länger leben lassen!
Aber nun ist hier ein kleines, unreifes, atmendes Leben, welches vor Grundlegung der Welt her, bekannter Weise, nie reifer wird als ein 2 Monatiges.
Mit welch einer Schuldzuweisung könnte man diese Molly in die Hölle schicken?
Weil seine Eltern ev. Satanisten waren? Weil es nicht wiedergeboren war? Weil es gar nicht reif genug war, um zu glauben? Weil man ihr die Nottaufe nicht zukommen ließ?
Wären das, deiner Meinung nach, trifftige Gründe für eine Verdamnis? Der RICHTER aller Richter gebraucht trifftige Gründe!
Bedenke doch einmal:
Bei der Beachtung von Mollys "Werke-liste" steht im Buch des Lebens so etwas wie: "Sie war zu unreif um zwischen gut und böse zu unterscheiden. Sie hat niemals bewußt etwas böses, also tatsächlich nie die geringste Sünde (!) vollbracht."
Und jetzt sollte der arme Wurm für irgendeine adamitische Vorbelastung büßen?
Ich glaube das nicht! - Werde mir selbst auch immer überzeugter, das es im Himmel mehr Säuglinge geben wird als Erwachsene. - !
! (Also im prozentualen Anteil.)
Ein bißchen wundere ich mich, das du als Frau so denkst. Weil so vergleichbare Denkmuster finde ich da höchsten einmal bei (hart gesottenen) Männern!
Jetzt aber nicht böse gemeint... nur sind Frauenherzen, bei der Durchdenkung solcher Szenarien, zumeist unheimlich gnädig. - Also meine Frau würde mir gleich eine auf den Deckel geben, wenn ich so argumentieren würde wie du...
PS:
...aber bitte das ist natürlich nur alles meine persönlichen Vermutungen! Ohne irgendwelches Pochen auf 100%ige Richtigkeit, nur so aus dem Bauchgefühl...
Re: 8) Gemeinsame Bibellektüre - der Römerbrief - Kapitel 5, 12 - 21
von solana am 26.04.2014 11:39Und noch etwas zum Gesetz, das der Sünde noch mehr Macht verleiht:
Das Gesetz verleiht der Sünde noch mehr Macht, weil sie durch das Gesetz offenbar wird, und damit die Unfähigkeit des Menschen, ein Leben in Übereinstimmung mit der göttlichen Ordnung zu führen, das ein Leben in Fülle und Segen ist.
Ausserdem kann die Kenntnis der Gebote dazu verleiten, sich seines Verdienstes vor Gott rühmen zu wollen:
Lk 18, 10 Es gingen zwei Menschen hinauf in den Tempel, um zu beten, der eine ein Pharisäer, der andere ein Zöllner.11 Der Pharisäer stand für sich und betete so: Ich danke dir, Gott, dass ich nicht bin wie die andern Leute, Räuber, Betrüger, Ehebrecher oder auch wie dieser Zöllner.12 Ich faste zweimal in der Woche und gebe den Zehnten von allem, was ich einnehme.13 Der Zöllner aber stand ferne, wollte auch die Augen nicht aufheben zum Himmel, sondern schlug an seine Brust und sprach: Gott, sei mir Sünder gnädig!14 Ich sage euch: Dieser ging gerechtfertigt hinab in sein Haus, nicht jener. Denn wer sich selbst erhöht, der wird erniedrigt werden; und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht werden.
1. Kor 1, 26 Seht doch, liebe Brüder, auf eure Berufung. Nicht viele Weise nach dem Fleisch, nicht viele Mächtige, nicht viele Angesehene sind berufen.
27 Sondern was töricht ist vor der Welt, das hat Gott erwählt, damit er die Weisen zuschanden mache; und was schwach ist vor der Welt, das hat Gott erwählt, damit er zuschanden mache, was stark ist;
28 und das Geringe vor der Welt und das Verachtete hat Gott erwählt, das, was nichts ist, damit er zunichte mache, was etwas ist,
29 damit sich kein Mensch vor Gott rühme.
Röm 4, 2 Das sagen wir: Ist Abraham durch Werke gerecht, so kann er sich wohl rühmen, aber nicht vor Gott.
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
tefila
Gelöschter Benutzer
Re: Eigenverantwortung versus Gottes Verantwortung
von tefila am 26.04.2014 11:31Also, ich würde nicht wagen, eigene Gedanken über Babies so laut werden zu lassen - Gott ist gut und gerecht und das soll vielleicht reichen. Kinder sind ein Geschenk Gottes...wenn er dieses Geschenk wieder wegnimmt...
Aber liebe Wintergrün, oben deinen Satz zu Gottes Liebe würde ich gern korrigieren, denn Er gab Jesus ja nicht für die Gläubigen und die, die sich zu Ihm bekannten.
Röm 5,6-10:
Denn Christus ist schon zu der Zeit, als wir noch schwach waren, für uns Gottlose gestorben. Nun stirbt kaum jemand um eines Gerechten willen; um des Guten willen wagt er vielleicht sein Leben. Gott aber erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren.
Um wie viel mehr werden wir nun durch ihn bewahrt werden vor dem Zorn, nachdem wir jetzt durch sein Blut gerecht geworden sind! Denn wenn wir mit Gott versöhnt worden sind durch den Tod seines Sohnes, als wir noch Feinde waren, um wie viel mehr werden wir selig werden durch sein Leben, nachdem wir nun versöhnt sind.
Nur hier steht: Psalm 11,5: Der Herr prüft den Gerechten und den Gottlosen. Wer Unrecht (Elberfelder: Gewalttat) liebt, den hasst seine Seele.
Re: 8) Gemeinsame Bibellektüre - der Römerbrief - Kapitel 5, 12 - 21
von solana am 26.04.2014 11:28Noch ein paar Bemerkuge zur "Verkehrung" der Schöpfung und zum "Herrschen":
Kol 1,16 Denn in ihm ist alles geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, es seien Throne oder Herrschaften oder Mächte oder Gewalten; es ist alles durch ihn und zu ihm geschaffen.
Schöpfung ist auf Gott hin ausgerichtet als "Dreh- und Angelpunkt".
Und nur auf ihn hin richtig zu verstehen und richtig zu gebrauchen.
Wenn dieser Platz, der nur Gott gebührt, durch die Schöpfung ersetzt wird, der Mensch sich selbst mit seinen Wünschen an diese Stelle setzt oder etwas anderes "Kreatürliches", das Bestandteil der Schöpfung ist, dann wird das gesamte System unweigerlich in seiner Ordnung "aus den Angeln gehoben" und stimmt nicht mehr, ist nicht mehr verstehbar und auch nicht mehr "beherrschbar".
Wenn der Mensch sich im Gehorsam des Glaubens Gott wieder unterordnet, sich in seinem Denken, Fühlen und Tun von Gott her begreift und sich auf ihn ausrichtet, sich unter seine Herrschaft demütigt und ihm allein die Ehre gibt, dann erkennt er immer mehr, dass es nicht nötig ist "alles im Griff zu haben" und alles zu durchschauen und die souveräne Oberhand zu behalten, um nicht beherrscht zu werden und unfrei und "fremdbestimmt" zu leben.
Je mehr wir dafür "sorgen", um so mehr Sorgen laden wir uns auch auf, binden unser Glück und unsere Zufriedehheit an bestimmte Ziele und Lebensumstände - und von deren Verwirklichung hängt sie dann auch ab. Und diese Ziele bekommen Macht über uns, "beherrschen" unser Lebensgefühl, indem sie uns Freude und Leid bescheren - je nachdem, wie viel wir davon realisieren können oder auch nicht.
Wir kommen auch hier immer wieder in "Situationen der Bedrängnis" wo wir unser "Ausgeliefert-Sein" erkennen - wenn wir alles getan haben, was uns möglich war, um ein Ziel zu erreichen - und dann kommt doch, völlig unerwartet, unvorhersehbar und unverhinderbar, ein "Querschuss" und bringt das ganze, so mühevoll und schön aufgebaute Gebäude zum Einsturz wie ein Kartenhaus....
Wenn wir dann lernen - anstatt an der "Sinnlosigkeit" zu verzweifeln - unsere Sorgen an Gott abzugeben, die "durch Adam und Eva geraubte Erkenntnis von gut und böse" nicht benutzen zu einer Beurteilung der Umstände von uns als Dreh- und Angelpunkt aus, sondern sie Gott wieder "unterstellen", seinem Urteil und seiner Liebe mehr vertrauen als unserem eigenen ... dann wissen wir uns in seiner Liebe getragen, "überwinden auch in den schlimmsten Situationen weit durch seine Liebe" (Röm 8, 37) und wissen, dass "uns alle Dinge zu Besten dienen müssen" (Röm 8, 28).
Dann bringen uns die Bedrängnisse keine Hoffnungslosigkeit, sondern stärken die Gewissheit der Hoffnung, statt "Ausgeliefertsein" erleben wir die Freiheit inmitten der Bedrängnis. Auch wenn nicht wir selbst es sind, die die Oberhand haben und auch wenn wir nicht alles erkennen und verstehen können - die "Ausrichtung" und Ordnung" stimmt wieder, wir werden nicht mehr "fremdbestimmt", sondern von dem, der uns geschaffen hat und der uns eine Bestimmung gegeben hat, die nicht ohne ihn oder gar gegen ihn zu erfüllen ist. Und nur im Einklang mit dieser Bestimmung ist dauerhaftes Glück möglich, die Freude, die aus dem tiefen Frieden entspringt.
Röm 5, 1 Da wir nun gerecht geworden sind durch den Glauben, haben wir Frieden mit Gott durch unsern Herrn Jesus Christus
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
tefila
Gelöschter Benutzer
Re: Welchen Zweck hat eigentlich unsere Sexualität?
von tefila am 26.04.2014 11:13Liebe wintergrün,
ich weiß, dass es wenig Sinn macht, mit dir über eine Fastenzeit zu sprechen, da ich ja weiß, wie du mit der Tradition der orthodoxen Kirche gehst. Das kann ich als solche stehen lassen. Und das Thema Fastenzeit gehört hier ja auch gar nicht hin.
Nun führtst du aber als Belegstelle 1. Kor 7,5 an, dass jeder - inclusive Enthaltsamkeit - fasten muss und dazu eine Übersetzung des Urtextes, wonach die Enthaltsamkeit vom ehelichen Verkehr in einer Fastenzeit geschehen muss.
In keiner der urtextnahen Übersetzungen fand ich nun den Zusatz "Fasten" aber auch wenn es so wäre, würde ich sagen, dass es eine freiwillige Übereinkunft ist, denn auch in deiner Übersetzung schreibst du ja: ...wenn ihr für das Gebet frei sein wollt.
Und einen Vers weiter sagt Paulus: Das sage ich euch aber als Erlaubnis und nicht als Gebot.
Um beim Thema zu bleiben, würde ich die Verse von 1, Kor. 1-9 so verstehen, dass man in der Ehe zusammenkommen soll oder sogar muss - aus dem Grund, damit einen der Satan nicht versucht, weil man sich sonst nicht enthalten kann....so stehts jedenfalls da.
Ich fände das seltsam, wenn man in der Ehe nur zum Zwecke des Kinderzeugens zusammenkommen dürfte. Mal abgesehen von Sara (Abrahams Frau) müsste ja sonst jede Frau alles sofort einstellen in dem Moment, wo die Wechseljahre einsetzen, weils sonst Sünde wäre?
Wintergruen
Gelöschter Benutzer
Re: Eigenverantwortung versus Gottes Verantwortung
von Wintergruen am 26.04.2014 10:46Lieber Pal
du schreibst :
Liebe Wigrü, ich denke mir das so:
Gott erkennt nicht etwas, wovon ER genau weiß, das es nie existieren wird.
Gott weiß voraus, das unsere "Molly" nie älter als 2 Monate wird. So gibt es nichts, was der Allwissende an ihr "erkennen, erforschen" kann und wird, als nur das, was diese 2 Lebensmonate IHM bieten
hm.. ich glaube da liegt es dran das wir evtl auch einander vorbeireden (nicht viel aber ein klein wenig ).. also das ich anderer Auffassung bin was ER erkennt ,jedoch mich dein jetziger Beitrag zum erneuten Nachdenken bringt
vorallem das markierte....
ich muss das erstmal verinnerlichen ... lach...
und zu Sünde.. Zielverfehlung..
sehe ich auch alles so wie du
gesegneten Gruß
ok.. jetzt so eine Minute später folgender Gedanke: ab wann formt sich der eigene Wille und das Herz,sodass Gott jemanden Vor der Geburt erkennt und da schon beruft??? iwie klingt das so widersprüchig.. dann wäre ja molly wie tot im geiste,mit einem toten Herz(christlich gesehen, denn ein biologisches Herz hat sie ja ) , da sie ja eh mit 2 monaten stirbt...dann müsste man sagen.. gott erkennt nur den menschen der nich früh stirbt...ach was ein wirrwarr gerade in meinem Kopf (lieber Pal ich hoffe ich texte dich ebenfalls nicht zu )
Wintergruen
Gelöschter Benutzer
Re: Welchen Zweck hat eigentlich unsere Sexualität?
von Wintergruen am 26.04.2014 10:25Liebes Schwarzkaeppchen
du schreibst:
Kondome können auch vor Krankheiten schützen, die dem Körper schaden. Und jetzt denke ich nicht unbedingt an die Menschen die "nach Lust und Laune alles und jeden", wenn du verstehst was ich meine. Es gibt Beispielsweise auch viele Kinder die mit AIDS bereits geboren werden. Soll es denen untersagt sein zu heiraten und mit ihrem Partner eins zu werden?
ja ich verstehe was du meinst und ich bin der Meinung das in solchen Fällen natürlich Kondome und ähnliche Präparate AUF JEDEN Fall benutzt werden sollen und müssen.. Ich sprach nicht davon das die zwei Leutchen dann keinen sex haben dürfen.. Es gibt immer Ausnahmen oder Fälle wo man nicht anders kann.. Wenn die Aidskranken Eheleute sich Kinder wünschen,, aber aufgrund der Krankheit es nicht geht,, (beispielsweise ist das auch so bei meiner Schwägerin die Nierentransplantiert ist und auf keinen Fall welche bekommen darf) die können natürlich mit Verhüttungsmittel arbeiten. Aber in den Fastenzeiten gilt auch für diejenigen die Enhaltung....
du schreibst :
Der Herr findet trotzdem einen Weg wenn er will, meinst du nicht? Gott ist doch Allmächtig. Es gibt nicht ohne Grund Tropi-Babys (trotz Pille).
Ja du hast vollkommen recht und der allmächtige findet immer einen Weg.. Jedoch geht das von göttlicher seite aus,, ... die Eheleute haben die andere Seite... gott muss sich nicht verantworten ... die eheleute aber wohl..
Es gibt auch Eheleute die sich sterilisieren lassen .... ja dann geht gar nichts mehr...und um ehrlich zu sein , finde ich das dies das Schlimmste von allen ist.. denn ein Kondom kann platzen,, die Pille versagen,, aber letzteres ist so entgültig und ein Eingriff gegen die Natur...naja , dennoch bleibt : Jedem das Seine:
jeder ist für sich selbst verantwortlich.. wenn die Person das gut fand oder findet... was maße ich mir an darüber zu urteilen... jaa es ist schwer immer auch in Gedanken gottgefällig zu bleiben ( das war gerade eine Kritik an mich selbst
) denn die Personen haben auch ihre Gründe warum sie dies und jenes tun.. die ich nicht immer wissen kann..
Lieben Gruß
Wintergruen
Gelöschter Benutzer
Re: Welchen Zweck hat eigentlich unsere Sexualität?
von Wintergruen am 26.04.2014 10:19Lieber Mercifull
ich gehe von aus das tefila das mit der Fastenzeit meinte .. denn es steht in den Übersetzungen geschrieben `` und nur für eine bestimmte Zeit `` . während in der Urschrift für diese bestimmte Zeit der Enhaltung , ´´ Fastenzeit ´´steht... da geht es um Fasten in allem,, und in der Fastenszeit geht es nicht nur um den Beischlaf alleine , deshalb erwähnte ich in meinem Beitrag auch keine Partys feiern usw.....
Lieben Gruß
Re: Ist jemand von Euch "bekennender Prepper"?
von alles.durch.ihn am 26.04.2014 10:01Ja, soooooo ist´s brav...


Nein im ernst - ich schließ mich Tefila und Solana an - ohne Kaffee geht bei mir nix...

Die Bohnen hätte ich vermutlich vor Verzweiflung zerstampft, liebe Solana..

Allen liebe Segensgrüße,
adi, die auch denkt, dass man im Vertrauen auf unseren Gott gemäß:
"Freuet euch alle Zeit, ich sage abermals: Freuet euch !!! "
etwas mehr lachen "darf"..

..ich will den Herrn loben allezeit und seinen Namen preisen! <3


Antworten


