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Pneuma
Gelöschter Benutzer

Re: Die Auserwählten und die Auserwählung

von Pneuma am 17.11.2022 17:49

Die Auserwählten

2.Timotheus 1,9
9 Er hat uns selig gemacht und berufen mit einem heiligen Ruf, nicht nach unsern Werken, sondern nach seinem Ratschluss und nach der Gnade, die uns gegeben ist in Christus Jesus vor der Zeit der Welt
.
Mit den Worten „vor der Zeit der Welt" hat Er uns seit Ewigkeit her selig gemacht nach dem Ratschluss seiner Gnade.

Römer 8,29 / 30
29 Denn die er ausersehen hat, die hat er auch vorherbestimmt,

dass sie gleich sein sollten dem Bild seines Sohnes,damit dieser der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern.

30 Die er aber vorherbestimmt hat, die hat er auch berufen; die er aber berufen hat, die hat er auch gerecht gemacht;

die er aber gerecht gemacht hat, die hat er auch verherrlicht

Diese in „vor der Zeit der Welt" oder seit Ewiger Zeit ausersehen / auserwählt hat,
werden gerecht gemacht und auch verherrlicht.

Es wird deutlich, dass die Auserwählung nicht auf dem Verhalten des Menschen,

 sondern auf dem souveränen Willen Gottes beruht.

Liebe Grüße, Pneuma

Antworten Zuletzt bearbeitet am 17.11.2022 17:55.

Thomas0365

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Beiträge: 77

Re: Offenbarung

von Thomas0365 am 17.11.2022 17:47

Offenbarung 2,
8 Und dem Engel der in Smyrna (seienden) Gemeinde schreibe: Dies sagt der Erste und der Letzte, der war tot und (wieder) lebendig gworden ist;
9 Ich kenne deine -  Bedrängnis und - Armut, aber reich bist du, und die Lästerung von seiten der Sagenden, (dass) Juden seien sie und nicht sind sie (es), sondern (die) Synagoge des Satans. 
10 In keiner Weise fürchte, was du sollst leiden! Siehe, (es) wird werfen der Teufel (einige) von euch ins Gefängnis, damit ihr versucht werdet, und ihr werdet haben Bedrängnis von zehn Tagen. Sei nun treu bis zum Tod, und ich werde geben dir den Kranz des Lebens.
11 Der Habende ein Ohr höre, was der Geist sagt den Gemeinden! Der Siegen Seiende keinesfalls wird geschädigt werden vom Tod - zweiten.

Diesmal nur 4 statt 7 Verse was mir die Schreibarbeit erleichtern könnte. Doch eigentlich gibt es hier sehr viel zu zu sagen. Die Interlinearübersetzung spricht hier nun vom "Siegen Seienden" - was eine viel bessere Übersetzung ist, als die gängige Übersetzun: "Wer überwindet". Denn "überwinden" drückt in unserem Sprachgebrauch einen Prozess vom erst noch überwunden sein hin zum überwinden dann aus. Hier geht es nun um den Sieger in einer Kampfbahn/Areana. Um den siegreichen Glauben. Einem Sieg hier, der ja schon von Jesus errungen wurde und den wir nur einnehmen und festhalten müssen.

Zu Smyrna hatte ich dann schon geschrieben:
"Smyrna - 55 km nördlich von Ephesus, das heutige Izmir, aufgrund der Hafenlage einer der reichsten Handelsstädte Kleinasiens, galt als Perle Asiens, loyal Rom gegenüber mit entsprechend stark ausgeprägtem Kaiser/Tempelkult von Tiberius mit reichen Juden in Wirtschaftsleben und Verwaltung, hier starb der greise Bischof Polykarb im Jahr 155 den Märtyrertod, weil er nicht bereit war, Christus abzusagen"
Der Kommentar zum Neuen Testament weist dann noch auf einen zeitgeschichtlichen Hintergrund hin, der auf das erste bis zum vierten Jahrhundert nach Christus hindeutet und eine Kirche unter der Verfolgung des römischen Kaisers beschreibt, bevor wir uns dann in dem Sendschreiben an Pergamon im vierten und fünften Jahrhundert bewegen, wo das Christentum durch Konstantins Förderung als offizielle Religion anerkannt wurde.

Die Vorstellung des Engels/Boten als Erster und Letzter taucht auch schon in Offenbarung 1,17+18 auf, hier nun hinsichtlich einer Bedrängnis und Armut der Gemeinde, entgegen der Mühe und dem Ausharren der ersten Gemeinde in Ephesus. Jesus, der hier auch in seiner Bedrändnis den Tod erfahren hat und die Auferstehung als Erstling erlebt hat. Arm, hier an eigenen Anstrengungen und Mühen etwas dem Werk Gottes hinzufügen zu wollen, wie gerade noch zuvor in Ephesus. 
Die hier nun lebenden reichen Juden - und Reichtum galt/gilt als Segen/Belohnung Gottes für ein gottesfürchtiges Leben, lästerten über die Christen, die hier nun auf einen Befreier (Jesus) verwiesen, der diesen Juden so fern war, wie dann der reichliche Jüngling Jesu, der sich nicht von seinem großen Besitz trennen wollte/konnte. Wo Geld dann zum Götzen wird und Menschen ihre Hoffnung darauf gründen, ist dann auch nicht mehr Gott im Spiel, sondern Satan.
Diesen bedrängten, nach aussen armen Christen wird nun Mut gemacht, indem ihnen gesagt wird, das es auf Äußerliche Verhältnisse im Reich Gottes nun überhaupt nicht ankomme, Gott bei ihnen bleibt - egal ob mit wenig oder viel Besitz - und sie sich deshalb überhaupt nicht fürchten müssen. Da sie um eine bleibende, bessere Habe wissen.
Ins Gefängnis werfen kann hier nun wortwörtlich gemeint sein, - vielleicht dort wo sie finanziell unter Druck gesetzt wurden... - aber wir kennen auch andere Gefängnisse der Trübsal z.b., wo wir eine kleine Zeit, wenn es sein muss, leiden, um uns dann am Ende umso mehr über die Rettung und unseren Herrn zu freuen. Diese Versuchung nun, im Gefängnis - geworfen in die Abhängigkeit von dem Herrn, wo sich Glaube dann nur erweisen und bewähren kann - dient zum Guten. 10 Tage - eine Zeitspanne, bezüglich der uns noch immer wieder begegnenden Zahl 7 - von "einer Zeit und einer halben Zeit". Insofern es an anderer Stelle heißt, das Gott die Seinen auch immer wieder für Leidenszeiten entschädigen wird. Und dies manchmal schon zu Lebzeiten 1:1. Wobei man über die Zahl 10 noch viel diskutieren könnte, wenn es heißt wir sollen 7x 7x10 vergeben. Zehn steht dann für viele Tage, die aber trotzdem fest begrenzt sind und am Ende nicht mehr zählen (in der Erinnerung).
Diese Gemeinde wird bezüglich derer, die nun im Gefängnis dann tatsächlich am Ende auch ihr Leben verlieren, diesbezüglich getröstet, das Jesus in seiner Bedrängnis und Verfolgung ja genau das Gleiche hat durchmachen müssen. Nur das Jesus dann am Kreuz auch noch eine Gottverlassenheit erlebt hat, die wir als seine Knechte/Jünger niemals erleben müssen.
Als Belohnung dann den (Sieges)Kranz des Lebens. Für diese Märtyrer dann eine ganz besondere Auszeichnung in einem ganz besonderem Leiden, was nicht jedem Menschen zuteil wird.
Vers 11 weist dann auf den zweiten Tod hin. Für Ungläubige ist der erste Tod das Ableben hier auf Erden. Der zweite Tod dann der ewige Tod in der Trennung von Gott. Christusgläubige erfahren eigentlich den ersten Tod dann schon in der Taufe - in den Tod Jesu hineingetauft. So dass ihr zweiter Tod - ihr Ableben hier auf Erden - nicht mehr Besorgnis erregend ist. Denn sie wissen sich mit ihrem Ableben auf Erden dann sofort im Himmel. Auch der endgültige Tod - nach dem Aufenthalt im Totenreich - kann sie dann nicht mehr ängstigen, weil sie schon in diesem Leben mit Gott versöhnt worden sind, schon in diesem Leben ewiges Leben erfahren. Als Unterpfand hier den heiligen Geist bekommen haben und für sie das gilt, was auch Jesus schon zu Maria bezüglich des gerade verstorbenen Lazarus gesagt hat:
Johannes 11,
25 Jesus sprach zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben; wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er gestorben ist;
26 und jeder, der da lebt und an mich glaubt, wird nicht sterben in Ewigkeit. Glaubst du das?

Antworten Zuletzt bearbeitet am 17.11.2022 17:48.

Thomas0365

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Re: Tägliches Danken vertreibt das Wanken

von Thomas0365 am 17.11.2022 16:45

Hallo Andreas,

danke das du mich nocheinmal persönlich ansprichst. Ich hätte dir sowieso noch geschrieben, da du heute morgen etwas von nötigen Erfahrungen erzählt hast bezüglich des Gebetes. Dazu habe ich heute in  Apostelgeschichte 12 etwas ermutigendes und lehrreiches gelesen. Herodes fängt an einen der Apostel (Jakobus) zu töten und steckt nun auch Petrus ins Gefängnis. Die Gemeinde betet "ohne Aufhören" für ihn, Petrus wird von einem Engel dann nachts aus dem Gefängnis befreit, klopt an der Tür dieser "Gebetsgemeinschaft" und diese wollen es erst gar nicht wahrhaben. Dabei hatten sie doch für Petrus und (vielleicht?) ja auch für seine Befreiung - und nicht nur für sein getröstet sein -  gebetet. Petrus trug ihnen dann auf, seine Befreiung anderen Glaubensgeschwistern weiter zu erzählen.
Insofern wird dann wohl unser Gebet dort zuversichtlicher, wo wir auch diesbezügliche Erfahrungen mit Gebeten gemacht haben.

Dann hat aber Gott auch neben unserem "normalen" Glauben - das er uns Vergebung der Sünden zuteil werden ließ - auch ein unterschiedliches Maß an Glauben verteilt. Es wird sogar von einer speziellen Gabe des Glaubens gesprochen in 1. Korinther 12,

6 Und es sind verschiedene Kräfte; aber es ist ein Gott, der da wirkt alles in allen.
7 Durch einen jeden offenbart sich der Geist zum Nutzen aller.
8 Dem einen wird durch den Geist ein Wort der Weisheit gegeben; dem andern ein Wort der Erkenntnis durch denselben Geist;
9 einem andern Glaube, in demselben Geist;

Elia wird als Mensch mit einem besonders großen Glauben dargestellt. Und an anderer Stelle heißt es, das Gott das Maß an Glauben unterschiedlich stark verteilt hat. Also auch ein "Kleinglauben" ist trotzdem wertvoll und zeichnet als Christ aus. Der Glaube von Ältesten in der Gemeinde soll dann lt. Jakobus 5 ausreichen, um Kranke zu heilen

13 Leidet jemand unter euch, der bete; ist jemand guten Mutes, der singe Psalmen. 14 Ist jemand unter euch krank, der rufe zu sich die Ältesten der Gemeinde, dass sie über ihm beten und ihn salben mit Öl in dem Namen des Herrn. 15 Und das Gebet des Glaubens wird dem Kranken helfen, und der Herr wird ihn aufrichten; und wenn er Sünden getan hat, wird ihm vergeben werden. 16 Bekennt also einander eure Sünden und betet füreinander, dass ihr gesund werdet. Des Gerechten Gebet vermag viel, wenn es ernstlich ist. 17 Elia war ein schwacher Mensch wie wir; und er betete ein Gebet, dass es nicht regnen sollte, und es regnete nicht auf Erden drei Jahre und sechs Monate. 18 Und er betete abermals, und der Himmel gab den Regen, und die Erde brachte ihre Frucht.


Was ich aber in deinen Aussagen nicht fand, Andreas, ist die Gewissheit, das wir das worum wir Gott bitten, dann auch unbedingt empfangen werden - dort wo wir es in seinem Willen erbeten haben. 
Stellt sich für mich dann immer wieder nur die Frage, ob ich dann auch immer den Willen Gottes kenne, wenn ich mich im Gebet an Gott wende. Wobei ich jetzt noch unterscheiden möchte, wo ich Gott "nur" meine persönliche Not bringe , ihm meinen Dank und mein Lob bringe oder ihn in einer bestimmten Sache dann um etwas bitte. Wobei ich mit "danken" in der Bibel dann weniger nur unser höflich gesprochenes Wort "Danke" verbinde, sondern immer mit einer Tat in Verbindung sehe. Wir geben Gott von dem, was er uns geschenkt hat, etwas zurück. Das ist Dank.

Liebe Grüße,
Thomas

Antworten Zuletzt bearbeitet am 17.11.2022 16:49.

Thomas0365

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Re: Die Auserwählten und die Auserwählung

von Thomas0365 am 17.11.2022 16:24

Hallo Pneuma,

schön das du hier noch mal dieses Thema seperat behandeln tust. Ich hatte ja schon einige Gedanken hierzu geäußert im Hinblick auf meine Auslegung zur Offenbarung.
Das "Problem" mit einer Vorherbestimmung Gottes ist unsere damit verbundene Vorstellung, das ja dann gar kein Mensch mehr einen Einfluss darauf hat, ob er ihn zu den Erwählten gehört oder nicht. Gehört also ein Mensch nicht zu den vor Grundlegung der Welt an Erwählten, hätte er ja im Prinzip gar keine Chance mehr, Zeit seines Lebens zu Gott zu finden. Und das kann dann nur Ungerecht sein, denn es würde bedeuten, das alle Menschen von Geburt an schon verloren sind und in Ewigkeit verloren gehen mit Ausnahme von den Menschen, die Gott nun unverdient begnadigen tut. Unsere willentliche Entscheidung für oder gegen Gott wäre damit überflüssig und Gott hätte auch keine Freiwilligen mehr. Sondern nur Menschen, die Kraft seines Geistes von seiner Existenz dann überführt worden sind und Menschen, die in ihrer Sünden dann auf ewig verloren gehen, ohne das hier noch etwas daran zu ändern ist. Dann bedürfte es in letzter Konsequenz gar nicht mehr unseres irdischen Lebens und Gott könnte gleich die Menschen zu sich in den Himmel holen, die er vor Grundlegung der Welt dazu bestimmt hat. Denn auch in einer "Bewährungsphase" für die Kinder Gottes würde es am Ende ihres irdischen Lebens ja dann doch "automatisch" im Himmel enden, weil Gott es vor Grundlegung der Welt so bestimmt hat.

Deswegen würde ich hier diese Erwählung Gottes abhängig machen wollen, von einem Vorherwissen Gottes. Und das Vorherwissen Gottes, worin dann diejenigen, die Gott in ihr Leben hineinlassen, ihre Erwählung feststellen, macht dann zumindest eine Mithilfe - ein Miteinwilligen - den Menschens nötig. Ein Miteinwilligen, das den Menschen dann halt nicht zum willenlosen Opfer und damit auch Überrumpelten macht. Überrumpeln und vereinnahmen tut dann nämlich nur der Satan seine "Opfer".

Wenn wir uns anschauen wollen, wie Menschen errettet werden, hilft ein Blick in die Apostelgeschichte. Von der Pupurhändlerin Lydia heißt es hier:
Apg. 16,

14 Und eine Frau mit Namen Lydia, eine Purpurhändlerin aus der Stadt Thyatira, eine Gottesfürchtige, hörte zu; der tat der Herr das Herz auf, sodass sie darauf achthatte, was von Paulus geredet wurde.
15 Als sie aber mit ihrem Hause getauft war, bat sie uns und sprach: Wenn ihr anerkennt, dass ich an den Herrn glaube, so kommt in mein Haus und bleibt da. Und sie nötigte uns.

Hier eine schon gottesfürchtige Frau (Jüdin), der nun Gott das Herz auttut. Von Natur aus sind unsere Ohren taub für das Reden Gottes. Auch hier muss Gott und sein inspiriertes Wort Ohren öffnen. Auf das wir das Reden Gottes auch vernehmen und Gott hereinbitten wollen. So wie es in Offenbarung 3 heißt:
20 Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hören wird und die Tür auftun, zu dem werde ich hineingehen und das Abendmahl mit ihm halten und er mit mir.

Gott klopft nun bei jedem Menschen an. Allerdings braucht es dazu geöffnete Ohren und es gibt vieles, was uns unsere Herzen verhärten lässt und unsere Ohren taub werden lässt. Hier ist es nun aber wieder Gottes Erbarmen und seiner Barmherzigkeit zu verdanken - und hier würde ich auch von einer Erwählung sprechen - wem er hier offene Ohren schenkt. Nur allein die geöffneten Ohren reichen dann noch nicht, denn wir müssen ihm auch unsere Herzenstür auftun. Gott rennt sie nicht ein oder benutzt hier keinen Dietrich. Er mag uns überführen, aber er lässt uns auch immer die Möglichkeit ihn abzuweisen. Paulus spricht davon, das es bei ihm schlecht bei Gott bestellt wäre, wenn er das Evangelium nicht verkünden würde. Also diese Möglichkeit sich Gott zu verweigern hätte Paulus auch.

In Apostelgeschichte 17 wird dieses "sich überzeugen lassen" auch erwähnt:
4 Einige von ihnen ließen sich überzeugen und schlossen sich Paulus und Silas an,...

oder dann weiter an anderer Stelle...

11 Diese aber waren freundlicher als die in Thessalonich; sie nahmen das Wort bereitwillig auf und forschten täglich in der Schrift, ob sich's so verhielte. 12 So glaubten nun viele von ihnen, darunter nicht wenige von den vornehmen griechischen Frauen und Männern.

Die einen mussten also mühsam überzeugt werden, andere nehmen das Wort Gottes dann bereitwillig auf. Auch hier ist der eigene Wille gefragt gewesen.


Liebe Grüße,
Thomas

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Pneuma
Gelöschter Benutzer

Die Auserwählten und die Auserwählung

von Pneuma am 17.11.2022 14:24


Bibelstellen: Apostelgeschichte 13,48
dazu aus: Lutherbibel 2017  Epheser 1,3–14
-
Lobpreis Gottes für die Erlösung durch Christus

4 Denn in ihm hat er uns erwählt, ehe der Welt Grund gelegt war, dass wir heilig und untadelig vor ihm sein sollten in der Liebe;
5 er hat uns dazu vorherbestimmt, seine Kinder zu sein durch Jesus Christus nach dem Wohlgefallen seines Willens,
-
Das Besondere ist dass Gott seine Wahl vor Grundlegung der Welt getroffen hat.
 Bemerkenswert ist dass er dazu uns vorherbestimmt hat, seine Kinder zu sein durch Jesus Christus.
.
Liebe Grüße, Pneuma

Antworten Zuletzt bearbeitet am 17.11.2022 14:27.

Thomas0365

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Re: Offenbarung

von Thomas0365 am 17.11.2022 09:48

Guten Morgen liebe Leser,


bevor ich zur zweiten Gemeinde in den Sendschreiben komme, noch einige ergänzende Worte,  auch zu einer schon aufgetauchten Frage, die dann schon auch ein Thema in Offenbarung ist.

Apostelgeschichte 13, (nach Luther 2017)
48 Als das die Heiden hörten, wurden sie froh und priesen das Wort des Herrn, und alle wurden gläubig, die zum ewigen Leben bestimmt waren. 

Erwählung/Vorherstimmung - wo ist unser Wille gefragt und wo werden wir in Gottes Willen mit hineingenommen? Und ist dieses bei Gott schon vor Grundlegung der Welt beschlossene Sache  gewesen im Sinne von Vorbestimmung, anstatt lediglich nur einem Vorherwissen?

Die Interlinearübersetzung Griechisch/Deutsch übersetzt hier:
Apg. 13,
48 ....und gläubig wurden alle, die waren bestimmt zum ewigen Leben

Erstmal nicht viel anders klingend. Nun bleibt die Frage, ob die Bestimmung zum ewigen Leben schon vor dem Ereignis der Bekehrung/Wiedergeburt stattgefunden hat, oder erst mit der Bekehrung/Wiedergeburt als ein, im Nachhinein nur so und nicht anders hat stattfindendes Ereignis dann vorherbestimmt war?
(ich trenne hier übrigens Bekehrung von Wiedergeburt, weil die Hinwendung/Bekehrung zu Gott nicht immer auch gleichzeitig mit dem Empfang des heiligen Geistes/Wiedergeburt einher geht).
Man könnte nun dahin gelangen, das man festhält, dass das, was Gott in seiner Allwissenheit schon voraus sieht, dann auch vorausbestimmt. Damit bleibt unsere Verantwortung des Hineinlegen unseres Willens in den Willen Gottes bestehen.

In der deutschen Sprache kennen wir ja nur die Aktiv und die Passiv Form. Ich bekehre mich oder ich werde bekehrt. Im Griechischen gibt es nun noch eine Zwischenform. Das Medium. Hier würde es dann sinngemäß heißen: ich lasse zu und willige damit ein, das Gott etwas mit mir macht. Und ich denke das trifft unser Mitwirken an dem, was Gott an und ins uns tut am besten.


Ein zweiter Punkt den ich ergänzen möchte ist die Bedeutung des Begriffes Tod. Wir haben gelesen in Offenbarung 1 (nach der Elberfelder nun alle Stellen),

18 und der Lebendige, und ich war[oder wurde] tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und des Hades [Totenreich/Scheol].

Heute habe ich diesbezüglich in Psalm 49 gelesen:

15 Wie Schafe weidet sie der Tod, sie sinken zum Scheol hinab; und am Morgen herrschen die Aufrichtigen über sie; ihre Gestalt zerfällt, der Scheol ist ihre Wohnung[Der Mas. T. dieses Verses ist bis zur Unverständlichkeit entstellt. Unsere Üs. legt vorsichtige Änderungen zugrunde.].

Der TOD - der uns als Begriff - vergleichbar einer Person - später in der Offenbarung noch begegnen tut, beschreibt also nicht nur ein Gestorben sein (tot sein). Der Sünde Sold ist der Tod, heißt es an anderer Stelle. Was bedeutet, das wir dort, wo wir in der Trennung (Sund-Abstand von Gott) von Gott leben und aus dieser Trennung heraus dann schuldig an Gott und an Gottes Geboten nur immer wieder werden können, wir dann sozusagen "geweidet" werden, in unserem gottlosen Handeln, vom Tod, dann haben wir - anders als die Kinder Gottes, die ihrer himmlischen Heimat entgegen eilen - nur das Totenreich als "Heimat" ...(wo kein Denken/Fühlen/Wollen herrscht ...entsprechend Prediger 9,10 Alles, was dir vor die Hände kommt, es zu tun mit deiner Kraft, das tu; denn im Totenreich, in das du fährst, gibt es weder Tun noch Denken, weder Erkenntnis noch Weisheit....

Antworten Zuletzt bearbeitet am 17.11.2022 09:56.

Plueschmors
Gelöschter Benutzer

Re: Jahreslosung 2022

von Plueschmors am 17.11.2022 09:15

Hallo Cleo,

Muss ich lernen, auszuhalten, dass andere Menschen anders handeln oder empfinden?

die Frage beschäftigt mich als Führungskraft immer mal wieder, nämlich wie man einem sehr extrovertierten Kollegen in einem sehr introvertierten "Team" gerecht werden kann, der ja nun äußerst entgegengesetzte Bedürfnisse hat. "Aushalten" ist auf Dauer sicher nicht so glücklich, darum werden auch regelmäßig Kompromisse gefordert und bestmöglich umgesetzt. Das ist auch anstrengend. Aber so tragen immerhin zwei und nicht nur einer: "Einer trage des andern Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen" (Gal 6,2). Menschen ändern kann man nicht. Das kann nur der Glaube. Aber man kann die Einstellung zu ihnen ändern. Das macht es leichter.

Liebe Grüße,
Plueschmors.


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Andreas

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Re: Tägliches Danken vertreibt das Wanken

von Andreas am 17.11.2022 09:00

Hallo Thomas,
so ganz verstehe ich Dein Anliegen nicht.
Was Du da schreibst ist eigentlich auch meine Auffassung.
Ich denke Du hast da etwas bei mir herausgelesen, dass ich nicht so gemeint habe, wie Du es verstanden hast.
Vertrauen auf Gott hat mich durch mein Leben getragen.
Auch das Vertrauen, wenn ich aus mein Versagen etwas lerne und es vor Gott hintrage, dann kann Er es in Segen verwandeln.
Ich bin der Meinung, dass 'Du sollst! Du musst' und 'Du darfst nich!' uns nicht weiter bringt.
Nur die Liebe kann uns in die richtige Richtung verändern.
Alles was wir mit Liebe tun ist wertvoll für die Ewigkeit.
Alles Gute und Gottes Segen
Andreas

Für Gott gibt es keine hoffnungslosen Fälle. Wo wir am Ende sind, weiß Seine Liebe immer noch einen Weg.

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Andreas

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Re: Tägliches Danken vertreibt das Wanken

von Andreas am 17.11.2022 08:47

24 Darum sage ich euch: Alles, worum ihr betet und bittet - glaubt nur, dass ihr es schon erhalten habt, dann wird es euch zuteil.

Meist fehlt uns wohl die Erfahrung, dass uns dies alles möglich ist.

Danke Herr, dass wir nicht verzweifeln, weil es uns so unmöglich erscheint.

Für Gott gibt es keine hoffnungslosen Fälle. Wo wir am Ende sind, weiß Seine Liebe immer noch einen Weg.

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Cleopatra
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Re: Jahreslosung 2022

von Cleopatra am 17.11.2022 07:35

Guten Morgen, 

ich habe ja noch nicht auf deine Fragen geantwortet, in meinem Hinterköpfchen hatte ich das schon getan:


Klecks hat gefragt: Doch wenn es schwierig wird, kann es passieren, dass man die Gemeinschaft nicht mehr erträgt. Wie geht man damit um? Wie verhält man sich? Was tut gut?

Ich denke, dass man unterscheiden lernen muss.
In einer Gesellschaft gibt es eben auch die Möglichkeit ,selbst zu reifen. Da ist mal Kritik zB nicht sofort angenehm, aber heilsam, wenn es darum geht, weiterzukommen.
Auch wäre die Frage wichtig für jeden Einzelnen zu klären, was genau man gerade nicht erträgt, was so schwierig ist.
Denn das kann sooooo unterschiedlich sein.

- zB wenn Streit ist: Wieso beschäftigt es mich persönlich, wenn ich selbst nicht betroffen bin? Habe ich vielleicht selbst einen so großen Wunsch nach Harmonie? Muss ich lernen, auszuhalten, dass andere Menschen anders handeln oder empfinden?
- Wenn man in einer Gruppe meint, unterzugehen- hat man vielleicht selbst den großen Wunsch, mehr im Mittelpunkt zu stehen? Oder mehr gesehen zu werden? Kann man aushalten, dass man demütig mal "hinten" bleibt? Ist es vielleicht dafür auch mal eine gute Übung?
- Wird viel geschimpft und gemeckert und die Gespräche ziehen einen selbst so sehr runter? Vielleicht hat man selbst ein Problem mit einer Person noch nicht zuende geklärt zum Frieden?

Du siehst- es gibt viele Gründe und je nach Grund würde ich demnach Gott befragen, wie er es sieht, ob er der Meinung ist, dass ich anhand dieser Situation lerne, oder mich entziehe oder zurückziehe.
Pauschal ist es schwierig zu sagen.

Ich denke aber grundsätzlich, dass Gott nie Dinge einfach so zulässt. Wr haben in fast allen Dingen, auch die, die unangenehm sind, die Möglichkeit, Gott zu befragen, in welchen Punkten wir selbst daraus etwas lernen und so im Glauben reifen und wachsen können.


Liebe Grüße, Cleo


Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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