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Re: Impulse
von nusskeks am 24.08.2025 12:37Matthäus 4,18–25 – Ruf in die Nachfolge und Beginn des öffentlichen Wirkens
Nachdem Jesus in Galiläa seine Botschaft verkündigt hatte („Tut Buße, denn das Reich der Himmel ist nahe herbeigekommen"), schildert Matthäus, wie er die ersten Jünger in seinen Dienst ruft. Am See von Galiläa begegnet er Simon (Petrus) und Andreas sowie den Brüdern Jakobus und Johannes. Bemerkenswert: Dies war nicht die erste Begegnung (Johannes 1 berichtet von einem früheren Kennenlernen). Doch jetzt geht es um einen entscheidenden Schritt: Sie sollen nicht nur glauben, sondern in verbindliche Nachfolge als seine Jünger treten.
Jesu Ruf lautet: „Kommt, folgt mir nach! Ich will euch zu Menschenfischern machen." (Mt 4,19). Im Grundtext steht hier das starke Imperativ Δεῦτε ὀπίσω μου – „kommt hinter mich her". Es ist kein freundliches Angebot, sondern ein autoritativer Ruf des Messias. Das Bild vom „Menschenfischer" knüpft an ihren Beruf an, bedeutet aber eine völlige Umkehr der Zielrichtung: Statt Fische aus dem Wasser zu ziehen, sollen sie künftig Menschen für Gottes Reich gewinnen.
Alle vier Männer reagieren sofort und lassen Netze, Boote und sogar den Vater zurück. Das zeigt die Radikalität der Jüngerschaft: Nachfolge Jesu duldet keinen Aufschub und fordert volle Hingabe.
Ab Vers 23 wird Jesu Wirken zusammengefasst. Drei Tätigkeiten werden genannt:
Lehren in den Synagogen – der natürliche Ort, um Israel zu erreichen.
Verkündigen des Evangeliums vom Reich – im Griechischen: τὸ εὐαγγέλιον τῆς βασιλείας. Hier ist nicht in erster Linie das Evangelium vom Kreuz und der Auferstehung gemeint (das wird später das Zentrum), sondern die „gute Nachricht": Der verheißene König ist da, und mit ihm ist das messianische Reich nahe.
Heilen aller Krankheiten und Schwachheiten – diese Zeichen bestätigten seine Botschaft. Sie waren nicht Selbstzweck, sondern Beweis seiner messianischen Autorität.
Die Wirkung war beachtlich: Die Kunde von ihm verbreitete sich „in ganz Syrien" (V. 24), also über die jüdischen Grenzen hinaus in die römische Provinz. Menschen kamen mit allen möglichen Krankheiten, Besessenheiten und Leiden – und er heilte sie alle. Große Volksmengen folgten ihm aus Galiläa, Judäa, Jerusalem, der Dekapolis und dem Gebiet jenseits des Jordan. Schon hier erfüllt sich, dass das Licht des Messias (vgl. Jes 9) weit über Galiläa hinausstrahlt.
Dieser Abschnitt zeigt zwei Dinge in besonderer Tiefe:
Der Ruf zur Nachfolge ist verbindlich und radikal – Jesus ruft nicht zu einer lockeren Sympathie, sondern zu einem Leben, das alles andere zurückstellt.
Die Botschaft vom Reich war die Verkündigung, dass Gottes Herrschaft in der Person des Messias angebrochen ist. Seine Heilungen und Zeichen beglaubigen diesen Anspruch und machen deutlich: Hier ist der König, der gekommen ist, um das Reich aufzurichten.
Für uns heute bedeutet das: Nachfolge heißt, dem Ruf Jesu ohne Zögern zu folgen – und zugleich zu erkennen, dass das Reich Gottes nicht eine ferne Hoffnung ist, sondern schon in Jesus mitten in die Welt hineingebrochen ist.
Hoditai, Mensch des Weges
One of Israel
Re: Hauskreis-Miteinander aktuell
von chestnut am 24.08.2025 09:36Er kommt im alten Testament 2x vor und im neuen dreimal.
Wir wollen uns überlegen, was das heisst, auch für uns.
Herzliche Einladung
Re: Tageslese (28) *** In keinem andern ist das Heil, auch kein anderer Name ...
von Burgen am 24.08.2025 09:34
10. Sonntag nach Trinitatis (Israelsonntag).
Wohl dem Volk, dessen Gott der HERR ist, dem Volk, das er zum Erbe erwählt hat! Psalm 33,12
Wochenlied: 290 - nun danket Gott, ...
oder 429 - lobt und preist die herrlichen Taten des HErrn, Halleluja.
Pr/Ev: Markus 12,28-34 Ep: Römer 11,25-32 AT: 2.Mose 19,1-6
Ps 17, 1 Höre, HERR, die gerechte Sache ! ... von David
Vernimm meine Klage ...
15 Ich aber werde schauen dein Antlitz in Gerechtigkeit,
an deinem Anblick mich sättigen, wenn ich erwache.
Welch eine Wandlung !, von Klage zur Zuversicht
Röm 11, 25-32 Der herrliche Heilsratschluss Gottes und die Rettung Israels ...
Markus 12, 28-34 Die Frage nach dem größten Gebot ...
2.Mose 19,1-6 __ 5-6 Ankunft am Sinai, Zurüstung und Erscheinung des HERRN
5 Werdet ihr nun meiner Stimme gehorchen und meinen Bund halten,
so sollt ihr mein Eigentum sein vor allen Völkern;
denn die ganze Erde ist mein.
6 Und ihr sollt mir ein Königreich von Priestern und ein heiliges Volk sein.
- Das sind die Worte, die du den Israeliten sagen sollst. -
Ich glaube, dies sollte nie aus den Augen, Ohren und Gedächtnis weichen ...
auch wir Christen sollten dies zu Herzen nehmen und in uns wirken, leben
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Re: Lukas - Evangelium: was ist bekannt? wer ist/war Lukas ? was sticht besonders hervor?
von Burgen am 24.08.2025 09:03
ach, war gar nicht abgemeldet.
Danke für dein Mut machen, liebe Cleo. Inzwischen habe völlig den Faden und inneren Eifer verloren.
Habe wohl eher deine, Plueschmors, Kritik heraus empfunden. Und so habe keine Ahnung wie die Gestaltung praktisch für alle Lesenden und Beitragenden sich entwickeln wird.
Bei so einem zusammenhängenden Themengedankenzusammenhang ist es nicht so einfach, sich nach längeren Pausen wieder einzufinden.
:::
Selbst die professionellen Kommentare haben jeder ihre eigenen Gedanken mit eingebracht, und oftmals unterschiedlich. Die groben Züge sind allerdings gleich.
Bisher habe nur kleine Anfänge die letzten zwei Tage zu Kap 1,1-4 gelesen.
Wuppertaler Studienbibel, Klaus Berger, und Scofieldbibel.
Dazu Gedanken dessen, was ich bisher aus Predigten in Erinnerung habe - und mir als Ziel: besser merken lernen möchte. Denn der Glaube kommt aus dem Hören, wie wir aus der Schrift wissen.
Und ja, jeder 'hört' dieselbe Botschaft 'anders', das ist sogar erwiesen. Gibt ein Büchlein darüber - habe jedoch den Autor und Namen des Buches nicht präsent.
Es fällt mir nicht leicht, mich an mein eigen Geschriebenes zu erinnern. Kommt mir selbst oft nach einiger Zeit fremd vor, und denke, das habe ich doch nicht geschrieben, gedacht. usw.
Nun denn.
Sind ja nun einige Tage vergangen, und vielleicht komme ich wieder ins Fahrwasser ...
.
Gruss
Burgen
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Re: Lukas - Evangelium: was ist bekannt? wer ist/war Lukas ? was sticht besonders hervor?
von Cleopatra am 24.08.2025 07:51Guten Morgen,
ja, dies ist ein Diskussionsforum, das ist richtig.
Burgen- lass dich nicht entmutigen, es ist doch toll, dass Plusmoers mit ins Gespräch geht.
LG Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Raum der Stille und des Gebets
von Merciful am 23.08.2025 18:04Plueschmors
Gelöschter Benutzer
Re: Lukas - Evangelium: was ist bekannt? wer ist/war Lukas ? was sticht besonders hervor?
von Plueschmors am 23.08.2025 16:01Hallo Burgen,
aber das muss doch hier nicht passieren?
Das ist hier doch ein Diskussionsforum - oder nicht? Es basiert also auf einen Dialog der Christen untereinander. Da irritiert es natürlich, wenn ein einzelner User fünf sehr gehaltvolle Beiträge hintereinander postet in kurzer Zeit, ohne Antwort des Gegenübers abzuwarten. Oder schreibst Du grundsätzlich nur für Dich, machst das hier dann öffentlich als eine Art Blog und wünscht gar keinen Austausch?
Also ich persönlich komme da gar nicht hinterher. Weiß nicht, ob es anderen auch so geht. Kann ja auch nur mein Problem sein.
Liebe Grüße!
Re: Impulse
von nusskeks am 23.08.2025 10:58Matthäus 4,12–17 – Jesu Beginn in Galiläa
Wenn Jesus hört, dass Johannes der Täufer gefangen genommen wurde, zieht er sich nach Galiläa zurück (V. 12). Das ist kein zufälliger Ortswechsel, sondern ein von Gott geführter Schritt. Zum einen war Johannes' Gefangennahme ein Warnsignal: Der Herold des Messias wurde verworfen, und damit deutete sich an, dass auch der König selbst Ablehnung erfahren würde. Zum anderen wuchs in Judäa bereits die Aufmerksamkeit der Pharisäer, sodass Jesus den Konflikt zu diesem Zeitpunkt noch nicht eskalieren ließ.
Bemerkenswert ist, dass Jesus Galiläa wählt – ausgerechnet das von Judäern oft verachtete Gebiet, stark geprägt durch heidnischen Einfluss. In Vers 13 heißt es, dass er in Kapernaum seinen Wohnsitz nahm. Dieser Ort am Nordufer des Sees Gennesaret lag an der Via Maris, einer wichtigen Handelsroute, von der aus Botschaften weit ins Reich getragen werden konnten. So war es ein strategischer Platz, von dem aus die Nachricht von Jesu Wirken schnell verbreitet wurde.
Matthäus betont, dass sich damit Jesaja 9,1–2 erfüllt: „Das Volk, das im Finstern sitzt, hat ein großes Licht gesehen." Geographisch passt dies genau: Nazareth lag im Gebiet Zebuluns, Kapernaum im Gebiet Naftalis. Und gerade dort, im „Galiläa der Nationen", wo Juden und Heiden dicht beieinander lebten, sollte das Licht des Messias zuerst aufleuchten. Das unterstreicht Gottes Plan: Sein Heil richtet sich nicht nur an das Zentrum in Jerusalem, sondern auch an die Ränder, wo die Dunkelheit am größten ist.
In Vers 17 beginnt Jesus seine Verkündigung: „Tut Buße, denn das Reich der Himmel ist nahe herbeigekommen." Auffällig ist hier der Grundtext: ἤγγικεν (Perfekt von ἐγγίζω) bedeutet „ist nahe gekommen, ist herangetreten". Das Reich war nicht nur eine ferne Hoffnung, sondern in der Person des Königs bereits gegenwärtig. Die Zuhörer mussten das Reich nicht neu erklärt bekommen, denn es war genau das Reich, von dem die Propheten gesprochen hatten: die messianische Königsherrschaft Gottes.
Das Evangelium, das Jesus hier verkündigt, war also zu diesem Zeitpunkt noch nicht die Botschaft von Kreuz und Auferstehung – das sollte später kommen. Es war die gute Nachricht, dass der verheißene König da ist und das Reich unmittelbar bevorsteht. Darum lautet der Ruf: „Tut Buße!" – eine echte Sinnesänderung, nicht das Vertrauen auf Abstammung oder Tradition.
Jesus tritt nicht zufällig in Galiläa auf, sondern genau dort, wo die Prophetie es angekündigt hat. Er beginnt nicht mit Macht und Glanz in Jerusalem, sondern mit Licht im Dunkel einer verachteten Grenzregion. Und er ruft sein Volk zur Umkehr, weil die Herrschaft Gottes jetzt anbricht – in seiner Person.
Hoditai, Mensch des Weges
One of Israel
Re: Tageslese (28) *** In keinem andern ist das Heil, auch kein anderer Name ...
von Burgen am 23.08.2025 08:09
Freitag.
Mir hast du Arbeit gemacht mit deinen Sünden und hast mir Mühe gemacht mit deinen Missetaten. Ich, ich tilge deine Übertretungen um meinetwillen und gedenke deiner Sünden nicht. Jesaja 43,24-25
Johannes 5,17
Jesus antwortete ihnen:
>Mein Vater wirkt bis auf diesen Tag, und ich wirke auch.<.
{Danke oh Vater, HErr des Himmels und der Erde. Danke, dass dass wir wissen dürfen und können, sogar sehen, dass du und Jesus Christus samt Heiligem Geist jeden Tag bei den Menschen deiner Liebe bist.
Jeder Tag ist neu und birgt für uns die Chance, ganz neu dir das Vertrauen zuwenden. Manchmal nur ganz zaghaft, manchmal voller Freude in den neuen Tag mit dir gehen. Immer in dem Wissen, dass du da bist. Du verlässt uns nicht. Halleluja, der HErr ist da, ist nah.}.
TagesL: Lukas 12,42-48 fortlL: Apostelg. 26,1-23 Ps 63
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Re: Lukas - Evangelium: was ist bekannt? wer ist/war Lukas ? was sticht besonders hervor?
von Burgen am 22.08.2025 18:31
Ja, danke Plueschmors.
Es sind einfach schon viele Themen im Sande verlaufen. ;)
Werde auf meinem Rechner für mich schreiben.
Gruß
Burgen
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)


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