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Re: Erkennen & Unterscheiden
von Cleopatra am 08.02.2016 18:15Hallo Merciful,
Unter "allgemein" meinte ich eben allgemein im Sinne von "was Gott von uns will, steht in der Bibel, wie zB nicht lügen, nicht stehlen, Gemeindeordnung, Unterordnung zu Ältesten und so weiter. "Konkret" meinte ich im Gegensatz dazu eben spezielle Dinge die in der Bibel nicht vorkommen, wie eben zB Wohnort, Berufswahl und so weiter.
Dein Beispiel ist gut, das gefällt mir.
Nur scheinen wir hier wohlunterschiedlicher Meinung zu sein.
Ich denke zwar eben auch, dass wir frei entscheiden können, aber eben auch, dass Dinge wie Berufswahl sehr wohl auch ein Plan Gottes sein kann.
Wir haben in unserer Gemeinde zB einen Arzt. Er arbeitet auch fürs weiße Kreuz und hat unglaublich vielen Menschen helfen können.
Er ist schon längst in Rente, dient aber mit diesem Wissen immernoch weiter, in Gemeinde, Flüchtlingsheim und so weiter.
Es ist kein Beruf mehr für ihn- man merkt ganz klar, dass es eine Berufung ist.
Hier nutzt Gott diesen Menschen ganz klar auf wunderbare Art und Weise.
Und grundsätzlich finde ich es immer gut, wenn wir auch fragen, was Gott möchte.
Egal, in welchem Gebiet, denn Gott ist mittendrin im Alltag, er will auch mittendrin sein.
Hierzu finde ich nur eine Antwort: Aus Liebe.
Einfach, weil ich es von mir aus aus Liebe und Dankbarkeit zu Gott möchte, nicht als Pflichtgefühl.
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Woran erkennt man wahre Jesusnachfolger?
von Cleopatra am 08.02.2016 07:07Mir fällt dazu gerade ein kleines Beispiel ein:
Wenn ich im Garten ein kleines Blümchen setze, dann bin ich noch lange kein Gärtner.
Aber wenn ich sage, dass ich Gärtner bin, dann erwartet man, dass ich imGarten mehrere Arbeiten erledige.
Ich bin dann bereits Gärtner. Aber ohne die jeweiligen Handlungen würde das niemand merken.
Trotzdem werde ich nicht durch diese Handlungen Gärtner- der Beruf war zuerst da.
Lg Cleo
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Re: Erkennen & Unterscheiden
von Cleopatra am 08.02.2016 06:59Ich habe Merciful auch so verstanden, dass er es allgemein geschrieben hat.
Ist das so?
Nun, aber der Threadersteller fragt ja um die persönliche, konkrete, individuelle Lebensweise, so habe ich ihn verstanden.
Und so habe ich es in meinem Beitrag auch wiederholt, wie es gemeint ist.
Ich denke aber auch, dass wir natürlich eine gewisse Freiheit haben.
Aber es geht uns ja nicht um das Heil oder um Pflicht oder so, sondern um den eigenen Wunsch, Gottes Pläne zu erkennen und gehorsam zu gehen.
Lg Cleo
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Re: Erkennen & Unterscheiden
von Cleopatra am 07.02.2016 17:46Ja ganz genau Hoffnungsvoll.
So sehe ich es auch.
Lg Cleo
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Re: Erkennen & Unterscheiden
von Cleopatra am 07.02.2016 14:40Also ich kann diese Frage ja noch soooo gut nachvollziehen.
Zum Beispiel, als ich in der zehnten Klasse war.
Ich wusste nicht, welchen Beruf ich wählen sollte. Und ich wollte so gerne Gottes Willen tun.
Natürlich habe ich Gott immerwieder gefragt, was sein Wille ist.
Dann gibt es im Leben immerwieder einschneidende Erlebnisse und Veränderungen.
Sei es in Familie, Beruf, Umzug oder Anderes.
Natürlich wollen wir das tun, was Gott will.
Aber was will Gott hier konkret?
So habe ich jedenfalls dieses Thema verstanden.
Klar kennen wir die Bibel und wissen, dass Gott möchte, dass wir nach ihr leben.
Und das versuchen wir auch.
Aber wo steht mein baldiger Wohnort? Wo steht mein gewünschteer Beruf oder meine gewünschte Aufgabe in der Gemeinde?
Wie erkennen wir hier, was unser Wille ist und welches der Weg von Gott ist, den er für uns geplant hat?
Und hier kann ich ganz ehrlich sagen- nicht immer habe ich es erkennen können.
Aber meißtens hat mich Gott dann trotzdem dahin geführt, wenn ich offen war und Gott gebeten habe, seinen Willen bei mir zu tun.
Bei der Berufswahl hat Gott mir natürlich auch den freien Willen gegeben, auch in der Aufgabe in der Gemeinde.
Aber er hat uns trotzdem für bestimmte Dinge vorbereitet, zum Beispiel hat er uns individuelle Fähigkeiten gegeben, Interessen, Verständnis für ein Thema (wie zB Mathematik) und so weiter.
Gott bereitet uns sehr wohhl vor, denn meißtens, wenn wir etwas für den Herrn tun, dann tun wir es nicht als Last, obwohl es uns keinen Spaß macht.
Nein, gott bereitet uns eben hier auch vor.
Wäre Paulus so engagert gewesen, wenn er als Bube schüchtern geworden wäre und lieber Maurer gelernt hätte...?
Wäre Petrus seinem Jesus begegnet, wenn er sich in jungem Alter für das Glück als Schreiner in der Ferne entschieden hätte...?
Wäre Judas, der Verräter wirklich dagewesen, um die Prophezeiung wahr werden zu lassen, wenn seine Eltern damals nach Damaskus umgezogen wären....?
Nein, ich glaube, Gott führt und bereitet unglaublich viel vor.
Selbst der Stammbaum lässt erkennen, dass bei Gott nichts Zufall ist.
Und das finde ich eben so genial, dass Gott ein solches Interesse an uns hat und wir uns ihm ganz anvertrauen können, da er eh um unsere Zukunft weiß.
Lg Cleo
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Sprüche
von Cleopatra am 06.02.2016 09:23Gestern moren hatte ich kein Internet, daher habe ich mal mehr Zeit gehabt zum Bibellesen.
Ich habe etwas in Sprüche gelesen.
Und da fiel mir etwas auf:
In Sprüche geht es ja sehr viel um Gerechtigkeit.
Immerwieder wird betont, dass der Weise, der Gerechte und so weiter positiv endet.
Der Böse, Lügner, Zorn und so weiter werden fallen.
Also alles so, wie man es sich quasi wünscht- das Böse wird am Ende bestraft.
Aber dann habe ich überlegt- wie sieht es denn heute aus?
Der Mensch, der mit Egoismus und Gewalt regiert, kommt weiter.
Lügen werden als Notlügen positiv hingestellt.
Das Gute wird als schwach und dumm gesehen und ausgenutzt.
Am Ende sieht es für mich aus in dieser Welt, dass das Böse mehr Macht hat.
Recht haben bedeutet noch lange nicht Recht bekommen, das habe ich auch schon oft erlebt.
Wie also passt das alles zusammen?
Wie versteht ihr es?
Geht es in Sprüche nur um das Ende, also ganz am Ende?
Das hört sich für mich nicht so an in Sprüche.
Oder wie versteht ihr das?
Lg Cleo
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Re: Oase (28) Was Gott verheißt, das kann er auch tun. (Luth84)
von Cleopatra am 06.02.2016 09:03Guten morgen, ihr lieben,
lieber Michael, natürlich beten wir für euch.
Für deine Mutti, für deine Frau, auch für dich.
Es ist schlimm, wenn man dann selbst so krank ist, dass man die Mutter nicht besuchen gehen kann.
Hat sie denn in Berlin sonst niemanden?
Wir beten für euch.
Ich selbet erlebe auch gerade so stark, wie Gebet hilft, wie Gott selbst und seine Kraft und Liebe geben kann, die sonst niemand haben kann.
Er steht euch zur Seite, er begleitet euch.
Und er kann auch zu Herzen reden.
Ich bete auch, dass Gott dafür sorgt, dass vielleicht jemand in Berlin die Zeit findet, sich etwas um deine Mutter zu kümmern.
Lg Cleo
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Re: Woran erkennt man wahre Jesusnachfolger?
von Cleopatra am 04.02.2016 19:17Also ich denke da an "der Glaube ohne Werte ist tot."
Auf gut deutsch- wenn du glaubst und nicht danach lebst, dann glaubst du nicht das richtige.
Beispiel:
Wenn ich sage, dass ich Autor bin und kein Buch schreibe, ist der Begriff "Autor" bei mir ganz schön tot.
Ich hätte die Titelfrage sofort mit einem "Am Leben" beantwortet.
Ja, der Glaube ist es, der wichtig ist.
Aber an Wintergrüns Beispiel mit dem Bettler kann ich es auch sehr gut erkennen.
Wir sagen, wir sind Christen, glauben an Gott, die Bibel eben und nehmen ja nach außen hin die Maßstäbe Gottes an.
Und dann einem Bettler nichts geben, wie die zwei Bibelverse zeigen...?
Das ist paradox und passt nicht zusammen.
Wenn wir glauben, unser Leben Jesus übergeben haben, dann haben wir schon allein den tiefen Wunsch, Gott einen Gefallen zu tun. Wir haben die Liebe Gottes erkannt, angenommen, dann wollen wir doch auch was für ihn tuen.
Ich habe noch keinen Menschen erlebt, der jemanden wirklich liebt und ihm nichts geben oder schenken möchte.
So verstehe ich das.
Lg Cleo
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Re: Hallo meine Freunde
von Cleopatra am 04.02.2016 07:06Guten morgen, azzaazza,
geh doch mal mit dem jungen Mann nach draußen.
Zeige ihm die Schöpfung.
Die Bäume- so viele unterschiedliche Grüntöne. Die Rinde- jede anders. Die Äste- wie beim Zebra,gibt es keine identischen.
Dann zeige ihm die Gräser, die selbst nach dem Feuer als eine der wenigen Pflanzensorten überlebt und neu keimt.
Zeige ihm Tiere in ihrer Einzigartigkeit.
Vielleicht ist auch gerade Tau oder Nebel?
Zeige ihm die Schöpfung.
Ich persönlich finde, dass die Schöpfung mehr als Beweis ist, dass Gott so wunderbarer Schöpfer ist, der bis ins Detail geht und wo nichts Zufall ist.
Grundsätzlich finde ich aber auch, dass man Gott nicht beweisen muss.l
Wie die anderen schon sagten, geht es um den Glauben, nicht um das bewiesen bekommen,wie damals bei Thomas.
Aber ich kann die Frage des jungen Mannes sehr gut verstehen, deshalb mein Rat, ihm die Schöpfung zu zeigen.
Ich denke außerdem, dass wir ganz viel reden und predigen können- es kommt niemals so gut und stark an wie unser Leben.
Die Menschen sehen, wie wir leben und was wir tun.
Wenn dies autentisch ist, werden die Menschen offen.
Lg Cleo
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Re: Oase (28) Was Gott verheißt, das kann er auch tun. (Luth84)
von Cleopatra am 04.02.2016 06:59Guten morgen ihr lieben 
Gestern gab es ja einen sehr interessanten Nachmittag ;-D
Ich traf mich mit einer Freundin zum gemeinsamen Spazierengehen.
Nach ca einer halben Stunde fiel mir auf, dass der Wind doch sehr kalt war.
Kurz danach kamen einzelne Hagelkörner, die schnell mehr wurden.
Es kam ein kleiner Sturm auf wir waren mitten iom Wald.
Wir konnten kaum mehr etwas sehen, weil der Wind auch sostark war.
Als dann plötzlich ein lauter Donner zu hören war, stellten wir uns etwas unter.
Es hörte sich so an, als sei das Gewitter direkt neben uns gewesen.
Aber es blieb bei nur diesem einen Donner.
Und von da an wurde aus dem Hagel Schnee.
Wir konnten wietergehen, sahen aber immernoch kaum etwas, weil diesmal so viel Schnee mit Wind da war.
Kurze Zeit später hatten wir ca 2 cm Schnee liegen 
Habe ich gestern nicht noch von der Unterschidlichkeit dieser einen Marterie gesprochen....?
Das war wirklich interessant.
Am Vormittag habe ich mich übrigens sehr gefreut, nochmal ein Reh ganz nah zu sehen ;-D
Ja, Gott schafft wirklich so wunderbares, ich sehe es so gerne in der Natur.
Lg Cleo
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