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Re: Christen und die Obrigkeit
von nusskeks am 24.06.2021 08:06Unterordnung ist ein Grundproblem. Nicht nur dem Staat gegenüber. Wir wollen sein wie Gott und ein Gott ordnet sich nicht unter. Ein Gott kann tun und lassen was und wie er will. In dieses Denken sind wir hineingelaufen, als wir uns von Gott trennten (1Mose 3).
Laut Schrift sollen wir für die Obrigkeit beten und uns ihr unterordnen. In Bezug auf die Evangeliumsverkündigung sollen wir Gott mehr gehorchen als den Menschen. Und auch dabei geht es nicht darum, staatliche Strukturen generell in Frage zu stellen. Denn Obrigkeit ist von Gott gewollt so wie es Unterordnung auch ist.
Christen die verfolgt werden stehen nicht auf und protestieren. Jedenfalls findet man sowas in der Bibel nicht, auch nicht die Aufforderung dazu. DIe Autoren der Bibel wurden alle verfolgt. Trotzdem findet man von ihnen diverse Aussagen, welche die positiven Folgen von Leid hervorheben. Prüfung des Glaubens, Standhaftigkeit, Geduld und gestärkte Hoffnung in den ewigen Gott. Damit sagen sie nicht, dass Leid und Verfolgung an sich gut sind, sondern, dass den Christen durch die Allmacht Gottes ALLE Dinge zum Besten dienen müssen, auch Leid und Verfolgung.
Hoditai, Mensch des Weges
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Re: Die Regierung ehren in Coronazeiten
von nusskeks am 20.06.2021 09:47Danke pray. Ein sehr konstruktier Artikel.
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Re: Wir haben zu kämpfen?
von nusskeks am 19.06.2021 12:39Was Du wahrnimmst, weiß ich nicht. Das Du ein Sünder bist hingegen schon. Dazu muss man auch nicht sonderlich klug sein, da es alle Menschen betrifft.
Auch über Deinen Interlekt kann ich nichts aussagen. Was Du zu dem schreibst was Dir bewusst ist, trifft jedoch genau das, worüber hier geschrieben wurde. Scheint also lediglich ein Missverständnis zu sein.
Hoditai, Mensch des Weges
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Re: Wir haben zu kämpfen?
von nusskeks am 19.06.2021 12:35Das hat der pausenclown geschrieben.

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Re: Wir haben zu kämpfen?
von nusskeks am 19.06.2021 09:02Oh, dass auch Du, durch Deine Natur als Sünder, Schwierigkeiten hast, ist sicher. Aber nicht jeder nimmt sie als solche wahr. Kommt vor. Wird sich noch ändern. Bis dahin, auch dir alles gute.
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Re: Schöpfung und Erlösung
von nusskeks am 19.06.2021 08:28Interessant ist in dem Zusammenhang auch, dass Gott in Christus nicht nur Himmel und Erde schuf, sondern diese auch bis heute trägt.
Auch der Schreiber des Hebräerbriefes verknüpft dabei Schöpfung, Erhalt und Erlösung mit Jesus Christus.
Hoditai, Mensch des Weges
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Re: Wir haben zu kämpfen?
von nusskeks am 18.06.2021 20:54Mit „Begierden“ könnte ich tatsächlich mehr anfangen. Das Wort kommt ja m der Bedeutung auch wesentlich öfter und klarer vor.
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Re: Wir haben zu kämpfen?
von nusskeks am 18.06.2021 18:07Habe ich irgend verpasst oder wird der Begriff "Bedürfnis" hier als Chiffre für irgendwas konkretes benutzt? Schau ich in die Bibel, so geht es bei dem Einzigen was Jesus ausdrücklich bedurfte, um einen Esel.
Ansonsten geht es um (Luther 2017):
- Grundnahrungsmittel
- ein Versprechen jemanden umzubringen
- Reinigung von Sünde
- Beleuchtung des neuen Jerusalems
- Unterordnung Jesus gegenüber
- Ein Gleichnis zum Leib Christi
Es wäre also im Sinne Aller die sich an einen Gespräch gerne betreiligen würden hilfreich, so "Bedürfnis" nicht wirken würde wie "heißer Brei" um den man sehr gerne herumredet.
*verwirrte grüße*
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Re: Wir haben zu kämpfen?
von nusskeks am 17.06.2021 20:11Ok. Dankeschön! Auf diese Weise benutze ich den Begriff nicht. Daher fragte ich nach. Der Begriff ist derart allgemein, dass man eine sehr große Bandbreite abdecken kann.
Aber ja, man kann ihn rhetorisch natürlich so benutzen, dass er Sünde meint. Etwa wie "Es ist mir ein Bedürfnis irgendwen zu verprügeln." Oder ich nehme es positiv / neutral und sage etwas wie "Hunger ist ein Grundbedürfnis." Generell setze ich Bedürfnis und Sünde allerdings nicht als Synonyme.
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Re: Wir haben zu kämpfen?
von nusskeks am 17.06.2021 17:46Welche Bedürfnisse meinst Du? Der Begriff ist so pauschal, dass ich mir nichts darunter vorstellen kann... oder eben alles mögliche. Grundsätzlich stimme ich Dir zu was den Kampf angeht. "Im Geist zu wandeln" ist etwas, was ein Lernprozess ist (s. Rö 12,1+2). Mir standen diverse Sünden jahrelang im Weg und ich habe sie bekämpft wo ich nur konnte. Heute bin ich froh, dass es nicht geklappt hat. Ich würde mich vermutlich noch heute damit abkrampfen oder mich, was noch schlimmer ist, für meinen Erfolg feiern.
So blieb mir nur die Verzweiflung über mein Unvermögen. Nicht angenehm. Ich wünschte, ich hätte es nicht auf diese Weise lernen müssen. Allerdings ging es nicht anders. Heute bin ich dankbar dafür. Und ich bin meiner Ehefrau dankbar, die das mitgetragen hat. Sie hat auch die Geduld aufgebracht als ich ihr mitteilte, dass ich bereit sei, mich verändern zu lassen. Denn woher sollte ich damals wissen, wie lange dieser Prozess dauern würde? Ohne Glauben könnte man dieses Vorhaben auch nur als Wagnis bezeichnen. Meiner Frau und mir blieb nur die Gewißheit DAS Gott mich ändern würde. Es genügte. Ihr und mir.
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