Matth. 6,33 Trachtet vielmehr zuerst nach dem Reich Gottes...

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cipher
Gelöschter Benutzer

Re: Matth. 6,33 Trachtet vielmehr zuerst nach dem Reich Gottes...

von cipher am 21.09.2014 18:55

Wir solten aufhören, diesem Bot zu antworten. Das sieht nach 'nem Fake aus.

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MichaR
Gelöschter Benutzer

Re: Matth. 6,33 Trachtet vielmehr zuerst nach dem Reich Gottes...

von MichaR am 21.09.2014 18:48

hallo Viktorel,

wie es scheint hast du für jeden Satz den du schreibst einen Bibelvers parat, wie ein Computer fast - auch wenn die Verse tw. nicht passen und tw. (wie bei der Trinität) unbiblisch sind.
Und du meinst zu jedem Thema deine "Stennographie-haften" Sätze absetzen zu müssen.
Auf unsere Fragen gehst du aber nicht ein!?

Was ist denn bitte deine Glaubensüberzeugung, das magst uns nicht verraten ... gel?

Shalom Geschwister!

Antworten Zuletzt bearbeitet am 21.09.2014 18:49.

viktorel

79, Männlich

  Neuling

Beiträge: 25

Re: Matth. 6,33 Trachtet vielmehr zuerst nach dem Reich Gottes...

von viktorel am 21.09.2014 18:43

Scheinbar wurde da etwas missverstanden.

Die Kinder in Gottes Richtlinien zu erziehen, ist richtig (1.Kön.2,4),

aber es sollte die freiwillige Entscheidung der Kinder sein und keine "erzwungene" (Mt.18,3; Eph.6,4).

In deinem Beisspiel scheint einiges falsch gelaufen zu sein (Kol.2,21; 3,21).

Keine Sorge, auch diese Kinder werden Gott finden können (Offb.21,4).

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cipher
Gelöschter Benutzer

Re: Matth. 6,33 Trachtet vielmehr zuerst nach dem Reich Gottes...

von cipher am 05.09.2014 11:16

Tefila schrieb: Wenn ich z.B. wählen sollte zwischen einem Bibelkreis und einem anderen Event (z.B. schön im Liegestuhl zu liegen und zu relaxen) würde ich mich (hoffentlich immer) für den Bibelkreis entscheiden...in dem Gedanken "Erst Gott seine Sachen".
Einverstanden. Wenn ich aber zu wählen hätte zwischen Bibelstunde und mich mit meiner niedergeschlagenen oder traurigen Tochter zu beschäftigen, bekäme ohne Zögern meine Tochter den Vorzug.

MichaR: Das schreibe ich als Trost, das du nicht der einzige bist.
Oh, herzlichen Dank, aber Trost brauche ich dafür glücklicherweise nicht. Wir waren damals der festen Überzeugung, die Prioritäten grundsätzlich richtig gesetzt zu haben und das hat sich im Laufe der Zeit deutlich bestätigt. Das Probem war nur, dass wir damals noch recht unsicher waren. Ich hatte zwar einen Vater, doch dem hatte der Krieg und seine Gefangenschaft so ziemlich alle Männlichkeit aus dem Leibe geprügelt und er konnte mir nur ein schwaches Vorbild sein. So fehlte mir manches - vor allem die Festigkeit in der eigenen Entscheidung, was ich später über lange Zeit lernen musste. Solche "Sprüche", an mich gewandt, setzen also lange Zeit immer wieder einen Mechanismus der Selbstprüfung in Gang, der zwar nicht grundsätzlich falsch ist, doch nach einer einmal getroffenen Entscheidung nicht mehr amlaufenden Band wiederholt werden muss.

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MichaR
Gelöschter Benutzer

Re: Matth. 6,33 Trachtet vielmehr zuerst nach dem Reich Gottes...

von MichaR am 05.09.2014 09:58

Hallo Cipher,

mir ging es ähnlich, wir hatten 5 Kinder, (ich insgesamt 6) da war ich überfordert, zumal die Mädelz sehr eigensinnig waren und 1 Mädel in der Pupertät kann dich in den Wahnsinn treiben, was denkst was dann 4 tun?
Dazu war ich in der Psychiatrie tätig, wo wir von der Klinik die Fälle bekamen, die dort als "unheilbar" und als die schwersten bekannt waren. Die sollten wir betreuen.
Dazu kam Bahsing in der Firma, Mitarbeiterkämpfe, und das Theater daheim und eine extrem opertune Frau, die eig allem wiedersprach und in der Erziehung untergrub, was wir tw. sogar gemeinsam beschlossen hatten. Es gab ständig Streit, obwohl die Mehrzahl in der Bibel las und betete und auch in eine gute Gemeinde ging. (ich war der erste der errettet wurde, mit mir fing es übrigens an) Dorthin schleppte ich meine Lieben jeden Sonntag und auch zu anderen Veranstalltungen, solange meine Kraft es eben zu lies.- Bis zum Burn Out und nach Umschulung  und baldiger Rückkehr in den alten Beruf bis zum 2. BO. Das gab mir dann den Rest.

aber...  Der Feind hatte gewisse "Zugriffsrechte" sag ich heute mal, ich lies ihm viele Schlupflöcher, obwohl ich an dem Herrn Jesus hing. Möchte da nun nicht zu viel erzählen hier im öffentlichen, wo ich überall versagt hatte und Süchte nicht gerregelt bekam usw. Aber ich fühlte mich als Spielball des Feindes und hatte täglich unzählige Male massive Anfeindungen und Anfechtungen. Wurde mehrmals gekündigt, wegen einsetzen für Gerechtigkeit oder direkt wegen des Glaubens und gemobbt und Bossing uvam. Auch die Vermieter kündigten die Wohnungen uvvam.
Das hält keiner über Jahre aus, will ich mal behaupten, und auch ich hatte die Kraft nicht, obwohl ich sie mir in Gebet und Anbetung und Lobpreis zu holen versuchte....
Aber ... ich hatte wohl auch noch zu viel "dreck am Stecken" würde ich heute sagen, Schlupflöcher eben für den Feind, dem ich eben wohl Tür und Tore geöffnet hatte, so  denke ich heute: wir sind keineswegs Spielball der dunklen Mächte! Es sei denn wir "laden sie ein" durch unser ggf. massives Sündigen...

Das schreibe ich als Trost, das du nicht der einzige bist.
Wann immer ich aber zuerst nach seinem Reich trachtete, oder schlicht sein Wort tat, wurde ich gesegnet und hatte meist einen friedvollen Tag.
Es heist ja "zuerst" Er ,- dann wir und unsere Wünsche!
D.H. unsere Wünsche dürfen doch vorhanden sein unser Verlangen oder was auch immer, nur eben hinten anstellen und schon funktioniert das Evangeilum, wer hätt's gedacht?!

Hallo Wintergrün:

das erste Gebot in den zehn lautet: Du sollst keine anderen Götter neben mir haben . Nun würdet ihr mir sagen, Götzendienst gibt es nicht mehr, denn diese Kulte sind ja nicht mehr da. Zumindest in unseren Gemeinden nicht ... Götzendienst ist überall in unserer Gesellschaft, wenn man nur anfängt, es wahrzunehmen. Man braucht keine Statue, um einen Götzen anzubeten. . Es ist eine Sache des Herzens und dafür ist nicht immer eine Statue,oder ein Abbild nötig
Du lebst noch in den 10 Geboten? aha...^^ gut,
Dann hast du gelernt, das Götzendienst ein wahres Greul dem HERRn ist, ja?
Stehen in deiner "Kirche" nicht auch Statuen? oder werden die toten Heiligen nicht angesungen oder verehrt?
Du liebst das "Gesetz vom Sinai"? 
Du schreibst:
Epheser : 5,1,8 Denn das sollt ihr wissen: Kein unzüchtiger, schamloser oder habgieriger Mensch - das heißt kein Götzendiener - erhält ein Erbteil im Reich Christi und Gottes.
zu Recht diese Zeilen für uns als Warnung?
Gut, wenn du Hörer des Wortes geworden bist^^

"glückseeling" wenn du es auch tust.

Shalom Geschwister!

ach ja, damit das nicht wieder in Werksgerechtigkeit abdriftet: Nein, es ist nicht mein Verdienst, es bleibt kein Raum zum rühmen,- wenn etwas mir gelang, dann weil er es gesegnet hat - Er ist der Anfänger und Vollender des Glaubens und der Friedefürst.
Inzwischen hab ich übrigens gelernt, das wir nicht nur vergeben sollen, das kannte ich klar schon seit Anfang, sondern "von HERZEN" vergeben sollen usw. 
Alles war ihr tut, das tut von HERZEN.... DAS war das entscheidende, denke ich, Mein HERR hat mein HERZ verändert und daran gearbeitet, das ich die notwendigen Dinge VON HERZEN Tue,  DAS war der Unterschied zu vorher. NUN habe ich tiefen Frieden, auch wenn mein äußerer Mensch zusehends aufgerieben wird und nervös ist und unruhig und zerschlagen und zerrissen. In ihm habe ich nun meinen Hafen gefunden, von dem ich bisher nur las und "vom Hörensagen vernommen habe". ER ist mein Friede.
Und der Vers, zuerst, also vor allen anderen Dingen erstmal nach seiner Sache zu trachten, stand schon immer auf meiner "Fahne". Doch ich war eher nur Hörer des Wortes gewesen....(vgl. Jakobus)

Antworten Zuletzt bearbeitet am 05.09.2014 10:48.

marjo
Gelöschter Benutzer

Re: Matth. 6,33 Trachtet vielmehr zuerst nach dem Reich Gottes...

von marjo am 05.09.2014 09:55

Beides. Was wir leben, leben wir in Christus (Gal 2,20). Durch Christus sind wir überhaupt am Leben (Gal 2,19). Christus ist unser Leben und sterben unser Gewinn (Phil 1,21).

All diese Verse sind nicht in erster Linie Anforderungen an uns. Sie spiegeln die Wahrheit aller wiedergeborener Menschen (Christen) wieder. Finden wir uns damit ab und trachten uns in diese Wirklichkeit hinein. 

gruß, marjo   

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tefila
Gelöschter Benutzer

Re: Matth. 6,33 Trachtet vielmehr zuerst nach dem Reich Gottes...

von tefila am 05.09.2014 09:37

Cipher schrieb: Seine Mutter hielt meiner Frau mal entgegen, man dürfe nicht "immer nur auf seine eigene Familie sehen", das werde der Herr "schon richten".

Die Bibel sagt 1. Tim. 5,8:
Wenn aber jemand die Seinen, besonders seine Hausgenossen, nicht versorgt, hat er den Glauben verleugnet und ist schlimmer als ein Heide.


Mt. 6,33 (Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes) nahm ich bisher zum Anlass, dass zuerst "Gott seine Sachen kommen".

Wenn ich z.B. wählen sollte zwischen einem Bibelkreis und einem anderen Event (z.B. schön im Liegestuhl zu liegen und zu relaxen) würde ich mich (hoffentlich immer) für den Bibelkreis entscheiden...in dem Gedanken "Erst Gott seine Sachen".

Oder letztens war ich auf dem Weg zur Straßenbahn und da saß eine junge Frau in einem Hauseingang und weinte. Ich habs gesehen, aber ich bin erstmal im Eiltempo an ihr vorbei. Aber dann bin ich doch zurückgegangen.

Weiterhin...Gottes Herrschaft innerlich gesehen, dachte ich, dass es darum geht, dass ich auch mit meinem Leben und Tun nach Gottes Herrschaft (Reich) in mir selber trachte, also dass mein Leben seiner Herrschaft entspricht.

Ich hatte immer gedacht, dass es um  s o l c h e  Sachen geht.

Aber wenn ich Mt. 6,33 nun im Zusammenhang lese, kommt es mir fast vor, als bezieht sich dieser Vers darauf, dass wir uns nicht um zum Leben Notwendiges (Schätze sammeln, Kleidung, Nahrung, Wohnung) sorgen sollen. Unsere Sorge sollte allein auf Gottes Herrschaft liegen.

Hm, was ist die Aussage von Mt. 6,33:
Dass wir uns nicht sorgen sollen?
Oder: Dass wir zuerst "Gottes Sachen" tun und leben?
Oder: Beides?



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Cleopatra
Administrator

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Re: Matth. 6,33 Trachtet vielmehr zuerst nach dem Reich Gottes...

von Cleopatra am 05.09.2014 08:07

"Trachtet vielmehr zuerst nach dem Reich Gottes..." im Kontext der Sorgen um den morgigen Tag, um Essen und Co, bedeutet für mich "Setze die Prioritäten richtig- nämlich Gottes Ehre, Gottes Reich".

Es verneint nicht die Verantwortung, die wir anderen Menschen gegenüber haben.
Es verneint nicht die Verantwortung von Eltern, ihren Kindern gegenüber udn auch nicht die Verantwortung Ehepartnern gegenüber.

Es setzt Prioritäten. Und es geht da eben um das Thema Sorgen machen.

In dem ganzen Kontext geht es ja um das Thema "irdische und geistige Schätze, Güter".

Ich denke, an deinem Beispiel lieber cipher, kann man eher genau sehen, wie man Sätze, wenn sie aus dem Kontext genommen werden und einzeln als Maßstab benutzt werden, falsch verstanden werden können ;-(

Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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marjo
Gelöschter Benutzer

Re: Matth. 6,33 Trachtet vielmehr zuerst nach dem Reich Gottes...

von marjo am 05.09.2014 07:25

Hallo Zusammen,
 

cipher schrieb: ... Gottes Reich eben bei mir und den Meinen beginnt, denn das zeigt deutlich, dass es beileibe keinen Bruch bedeutet, "einerseits" für Gottes Reich zu wirken und "andererseits" eine gute Familie führen zu können. Wenn sich beides nicht miteinander verbinden ließe, würde etwas nicht stimmen.

das hast Du so gut formuliert, dass mir noch eine Ergänzung eingefallen ist.
 
Paulus lies den Timotheus zurück, damit dieser sich um eine Gemeinde kümmerte. Bei der Frage welche Voraussetzungen denn neue Mitarbeiter einer Gemeinde erfüllen müssten, kam bei allen genannten Positionen der Bereich "seinem eigenen Haus gut vorstehen" vor. Paulus stellt dann fest, dass jemand der seinem Haus nicht gut vorstehen kann, zur Gemeindeleitung oder Mitarbeit nicht in der Lage sei. Noch deutlicher wird es, wenn man seine (Paulus) Ausführungen zum Verhältnis von Ehemann und Ehefrau in Epheser 5 betrachtet. In aller Ausführlichkeit stellt er das Liebesverhältnis von Jesus zu seiner Gemeinde als Vorbild für das Eheleben dar. Für mich ein klares Signal dafür, dass der Zustand meiner Familie einer der Gradmesser meiner Nachfolge ist.

gruß, marjo 
  
 

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solana

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Beiträge: 4164

Re: Matth. 6,33 Trachtet vielmehr zuerst nach dem Reich Gottes...

von solana am 04.09.2014 23:39

Liebe Wintergruen
Tut mir leid, wenn mein/unser Widerspruch bei dir so angekommen ist, als würde uns deine Meinung nicht interessieren - im Gegenteil .
Ich stimme Cipher zu, davon lebt doch der Austausch, das regt einen selber doch auch an, das eigene Verständnis zu hinterfragen, Details zu durchdenken, genauer zu formulieren usw

Winterguen schrieb:

Trachten , bedeutet nicht den Wunsch haben , sondern sein Leben danach auszurichten unser Herz darin zu hängen , seinen Sinn darin zu suchen und sein Ichbeswusstsein darauf zu bauen , mit allen Entscheidungen davon abhängig machen . Entweder wir trachten nach dem was droben ist, also nach Jesus Christus , oder wir trachten nach dem was auf Erden ist.

Finde ich gut formuliert. 
Aber "den Wunsch haben" schliesst es für mich auch mit ein. Wir trachten nach dem, wovon wir uns wirklich erfülltes leben versprechen, wo unsere Wünsche und unsere Sensucht ans Ziel kommen.
Dem "dienen" wir und das ist unser "Gott".

Phil 3,18 Denn viele leben so, dass ich euch oft von ihnen gesagt habe, nun aber sage ich's auch unter Tränen: Sie sind die Feinde des Kreuzes Christi. 19 Ihr Ende ist die Verdammnis, ihr Gott ist der Bauch und ihre Ehre ist in ihrer Schande; sie sind irdisch gesinnt. 20 Unser Bürgerrecht aber ist im Himmel; woher wir auch erwarten den Heiland, den Herrn Jesus Christus, 21 der unsern nichtigen Leib verwandeln wird, dass er gleich werde seinem verherrlichten Leibe nach der Kraft, mit der er sich alle Dinge untertan machen kann.

Heutzutage würde man für "Bauch" vielleicht eher "Genussmaximierung" sagen ...
Gruss
solana



angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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