Sklaverei - warum wurde sie abgeschafft | Sollen Frauen in der Gemeinde schweigen?
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Re: Sklaverei - warum wurde sie abgeschafft | Sollen Frauen in der Gemeinde schweigen?
von Cleopatra am 30.09.2020 10:33
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Sklaverei - warum wurde sie abgeschafft | Sollen Frauen in der Gemeinde schweigen?
von Merciful am 30.09.2020 09:15Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Sklaverei - warum wurde sie abgeschafft | Sollen Frauen in der Gemeinde schweigen?
von Burgen am 30.09.2020 09:06
Hallo ihr Lieben,
später werde ich mir nochmal Gedanken zu eurer Frage machen. Vielleicht gegen Abend:-)
Habe jetzt so viel zu tun :)
Gruß Burgen
Re: Sklaverei - warum wurde sie abgeschafft | Sollen Frauen in der Gemeinde schweigen?
von Cleopatra am 30.09.2020 07:50In diesem Zusammenhang wird ja auch gerne argumentiert, dass Paulus nicht so der Freund von Frauen war.
Wenn zum Beispiel eine Frau meint, dass die Frau nicht lehren darf und die andere Frau in dieser Gemeinde aufsteht und in Autorität spricht?
Wäre dies für euch eine Ordnung, die "besprochen werden muss in liebevoller Ermahnung" oder wäre dies für euch eine unterschiedliche Interpretation, wo wir darauf in Stille vertrauen können, dass Gott die Frauen schon von sich aus zeigt, was sein Wille ist?

Die "Absolutheit" in meinem Satz? Oder was genau?
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geli
Gelöschter Benutzer
Re: Sklaverei - warum wurde sie abgeschafft | Sollen Frauen in der Gemeinde schweigen?
von geli am 29.09.2020 12:16Ja, genau - denn wenn jemand eine Gabe hat, und er diese nicht im Sinne Gottes einsetzt, nützt diese Gabe nicht viel, bzw. richtet vielleicht sogar Schaden an. Zumindest wird dann mit dieser Gabe nicht das bewirkt werden, was Gott will.
Ich denke dazu gerade an Jesus - er hatte mit Sicherheit alle "Gaben", aber selbst er hat seine Kraft und Autorität nur da eingesetzt, wo Gott es ihm geheißen hatte.
Gott gibt Gaben ja nicht, damit wir sie für unser Ego oder unsere eigenen Pläne einsetzen, sondern damit sein Wille hier auf dieser Erde geschehen kann.
Hier müssen wir schauen, dass wir unsere Gaben mit der Schöpfungsordnung in Einklang bringen.
Und andererseits gibt es Fälle, wo Menschen eigentlich gar nicht unbedingt für einen Dienst begabt sind - oder sich nicht dafür halten. Hier kann Gott Menschen für einen Dienst befähigen - dazu gibt es in der Bibel viele Beispiele.
Sternenreiterin hat dafür ja auch ein Beispiel genannt.
Nein, ich finde nicht. Du hast nur geschrieben, wie Du es verstehst.
Ja, da haben wir wohl unterschiedliche Auffssungen - ich kann aber Deine Auffassung gut nachvollziehen.
Ich persönlich würde eine Frau in der Leitung - gemeinsam mit anderen Frauen und Männern - deshalb befürworten, weil sie alleine ja keine Leitungsfunktion hat. Sie ist bei Besprechungen und Beratungen dabei und sagt auch ihre Sicht der Dinge.
Genauso wie ich ja als "Braut" Jesu ihm auch meine Sicht der Dinge im Gebet sagen kann. Oder auch wie in der Ehe - die Paulus ja mit der Beziehung zwischen Jesus und seiner Gemeinde vergleicht.
Auch hier - als Mann und Frau zusammen - sagt die Frau ja ihre Sicht der Dinge, bespricht die Sache mit ihrem Ehemann. Wenn er sie wirklich liebt, wie Christus seine Gemeinde liebt, wird er ihre Gedanken auch ernst nehmen und sie in seine Entscheidung mit einbeziehen.
Die letzte Autorität und Verantwortung für seine Entscheidung hat dann aber der Mann, und die Frau kann sich unterordnen.
Nur deshalb, weil die Frau - in Ehe oder auch Gemeindeleitung - ihre Meinung vertreten und aussprechen kann - hat sie ja meiner Meinung nach noch keine "Autorität". Ihre Sicht der Dinge darf in die Gesamt-Überlegungen mit einbezogen werden, die endgültige Entscheidung wird aber dann nicht von ihr, sondern vom Ehemann getroffen. Oder - in unserem Fall - von der gesamten Leiterschaft (wahrscheinlich in einer Abstimmung).
Sollte diese Entscheidung dann anders ausfallen, als die Frau es sich gewünscht hätte, dann wird sie sich unterordnen. Das tun allerdings auch dann die Männer, die eventuell auch anderer Meinung bei einem Problem waren

Jedenfalls hätte ich keine Probleme damit, wenn eine Frau gemeinsam mit anderen in der Leitung ist. Allerdings sollten natürlich nicht nur - oder überwiegend - Frauen vertreten sein.
Ja, man könnte es ja auch so machen, dass bei der Abstimmung nur die Männer ihre Stimme abgeben können - dann hätten die Frauen gar keine Verantwortung

Nein, denke ich auch nicht. Aber vielleicht hat Burgen von dem Wort "Sekte" eine andere Vorstellung als wir anderen? Mir ging es nämlich vor Kurzem so mit meiner Nachbarin. Wir hatten auch von "Sekten" gesprochen, und im Gespräch kam dann heraus, dass sie von "Sekte" eine völlig andere Vorstellung hatte als ich. So hatten wir dann vorher eine Zeitlang aneinander vorbeigeredet...
Re: Sklaverei - warum wurde sie abgeschafft | Sollen Frauen in der Gemeinde schweigen?
von Merciful am 29.09.2020 11:53Re: Sklaverei - warum wurde sie abgeschafft | Sollen Frauen in der Gemeinde schweigen?
von Cleopatra am 29.09.2020 09:37Das hat nichts mit Sekte oder so zutun, sondern einfach nur mit Aufgabenverteilung, das finde ich garnicht so schlimm.
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Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Sklaverei - warum wurde sie abgeschafft | Sollen Frauen in der Gemeinde schweigen?
von Burgen am 29.09.2020 09:15
Hallo Sternenreiterin,
das hast du wunderbar ausgedrückt und selbst beantwortet, wie ich finde.
(Ich hatte da ZB die Amisch-Gruppe und andere im Blick. Vielfältige Entwicklungen, die abgrenzen und in der Vergangenheit sogar mit Waffengewalt manchmal verteidigt wurden, oder eben umgekehrt, getötet wurden, auch von Seiten der damaligen Kirche.)
Ja, es ist bis heute ein schwieriges Thema und wir kommen sicherlich nicht auf einen Nenner.
Gruß Burgen
Sternenreit...
Gelöschter Benutzer
Re: Sklaverei - warum wurde sie abgeschafft | Sollen Frauen in der Gemeinde schweigen?
von Sternenreiterin am 29.09.2020 09:02@burgen:
Den Hinweis auf die Sekte verstehe ich nicht, das ist ein sehr harter Angriff finde ich persönlich, denn auch (früher ja anders als heute aufgestellte) liebevolle Brüdergemeinden in denen ich damals eine echte Liebe gespürt habe und Mitgefühl - "strenge Brüdergemeinden" auch nach meiner Auffassung! - wurden leicht in die sektiererische Ecke gestellt nur wegen ihrer von allen Mitgliedern akzeptierten (für sie biblische!) "Haltung" zur Frauenfrage.
Aber Akzeptanz, Liebe, Mitgefühl, Hilfsbereitschaft und Ehre der Frau gegenüber hatte nichts mit der sonstigen Einstellung zu tun.
Fast eher im Gegenteil, in den "toleranten" Gemeinden konnte einem viel herablassende Gesinnung entgegen schlagen und dann später in "christlichen" Internetforen, wenn man wagte etwas als biblisch anders zu sehen. Oder auch einfach "nur so" trotz aller Toleranz ... usw.
Langes Thema.
Aber was mir eigentlich auffiel war der Satz von "Cleo", dass Gott eine Gabe (in Bezug auf Gemeindestunden) nicht gibt wenn sie Seiner Ordnung nicht entspricht.
Das geht nämlich nach meiner Erfahrung nicht 1:1 auf.
Kann es aber auch nicht, wenn eine Frau z.B. Kinderstunden und Frauenstunden leiten darf und dafür auch Begabung zeigt.
Und Begabungen haben Menschen für Vieles, daraus kann man doch kein "dann will Gott das" der "dann will Gott das nicht" ableiten.
Einer hatte scheinbar keine Begabung für den Leiter- und Predigtdienst in der Gemeinde (Laienprediger sozusagen wie man es in freien Gemeinden wo jemand predigt der es nicht "studiert" hat nennt ...), aber als die Gemeinde zerbrach und keiner mehr da war dafür, da ist er dann aus seiner "zweiten Reihe" heraus getreten und hat es übernommen, Ankündigungen zu machen und auch zu predigen.
Und ich durfte miterleben, wie er darin immer sicherer und besser wurde, und er hatte manches Gute zu sagen, wuchs über sich selbst hinaus im wahrsten Sinne des Wortes .....
Nein, eine Gabe haben oder nicht haben ist kein Zeichen für Gottes Gesinnung in diesen Dingen.
Im Gegenteil, eine Gabe haben und darin dann in Gottes Sinne zu leben ist doch die eigentliche Herausforderung dann.
Und auf der anderen Seite: Jemand sagte mal "Gott beruft nicht immer durch Begabung in entsprechende Dienste, sondern es kann auch sein dass ER begabt wo jemand dazu berufen wird (oder ich ergänze mal als einziger dazu bereit ist ...) !!!
Gott können wir doch nicht in so einfache Formeln pressen wie "wenn Gott das nicht in Ordnung findet begabt er auch nicht dazu".
Auch Frauen waren schon begabt zu vielen Dingen, Reden, Leiterfunktionen, aber nicht immer zum Guten ....
Was man von Männern aber auch sagen kann ....
Denn das ist ja genau das Argument der Befürworter des allumfassenden Dienstes der Frau in der Gemeinde: Dass Frauen, die die Gabe der Lehre haben (oder zu haben scheinen) sie nicht richtig ausleben wenn sie sie - trotz der entsprechenden Befähigung und des Mutes - nicht auch in Gemeindestunden Bibelstunden und Gottesdiensten einsetzen.
Liebe Grüße
Sternenreiterin
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Sklaverei - warum wurde sie abgeschafft | Sollen Frauen in der Gemeinde schweigen?
von Burgen am 29.09.2020 08:32
Hallöchen, guten Morgen,
wenn ich den allerletzten Beitrag lese und darüber nachsinne, beschleicht mich ein "komisches" Gefühl,
welches an eine Beschreibung einer Sekte erinnert.
Ich bin mir natürlich bewusst, dass ihr etwas anderes aus der Gnade, in und durch die wir leben, herausbuchstabiert.
Vielleicht ist es aber auch so, dass hier in unseren Gedanken grundsätzliche Unterschiede im Thema besprochen werden.
Vermutlich war es "ein weiser Gedanke" von ehemals ciper, diese beiden Themenstränge in einem Thema zu verpacken.
Gruß
Burgen