Leben ohne Sünde unmöglich

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Merciful

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Re: Leben ohne Sünde unmöglich

von Merciful am 18.02.2016 08:30

Jonas, dein Zitat von 1. Joh. 5, 1-2 ist nicht ganz vollständig.

Merciful

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jonas.sw

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Re: Leben ohne Sünde unmöglich

von jonas.sw am 18.02.2016 08:21

Stimmt. 1.Johannes 5,1-2 wäre richtig. Werde es korrigieren.

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jesus4ever

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Re: Leben ohne Sünde unmöglich

von jesus4ever am 18.02.2016 08:18

Lieber Merciful, ich habe mich sehr gefreut deine geschriebenen Gedanken zu lesen. Herzlichen Dank

17.02.2016 23:13 - Merciful Solana, wenn Johannes von der Liebe schreibt, vom Halten der Gebote, so sehe ich darin keine Gesetzlichkeit oder Werksgerechtigkeit. Glaubende sind nicht unter Gesetz. Sie suchen ihre Gerechtigkeit vor Gott nicht aus Werken des Gesetzes. Auch Johannes gründet das Heil und das Leben der Kinder Gottes ganz auf die Gnade Gottes in Christus und auf den Glauben, durch welchen Gott seinen Kindern das Heil zueignet. Dieses Leben drückt sich aber in der Liebe zu Gott und also in einer Lebensweise, die an den Geboten Gottes orientiert ist, aus. Johannes gewinnt an dieser Liebe zu Gott und den Brüdern die Zuversicht, dass er und die Seinen von Gott geboren sind und in der Wahrheit und im Licht vor Gott wandeln. Nur dies will ich wissen und lernen, wie Johannes seine Aussagen meint. Und wie diese Aussagen parallel gehen zu den Aussagen Jesu und der Apostel und Propheten. Merciful

Herzliche Grüsse jesus4ever


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jesus4ever

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Re: Leben ohne Sünde unmöglich

von jesus4ever am 18.02.2016 07:57

Lieber Jonas

ich schreibe mal einen Abschnitt aus dem 1.Johannesbrief rein, um mal zum Nachdenken anzuregen, um welche Gebote es sich hier handelt. Jeder, der glaubt, daß Jesus der Christus ist, der ist aus Gott geboren; und wer den liebt, der liebt auch den, der aus ihm geboren ist. Darin erkennen wir, daß wir die Kinder Gottes lieben, wenn wir Gott lieben und seine Gebote halten. (1.Johannes 5,1-4) Was sind also die Gebote in diesem Textzusammenhang?

aus meiner Sicht:

a) Glauben, dass Jesus der Christus Gottes ist
b) Gottes Gebote halten, die Jesus in eines zusammenfasst( die Liebe zu Gott zum Nächsten und zu sich) anders ausgedrückt, nurmehr geistliche Frucht erbringen, da dies davor bewahrt, gegen Gottes Gebote zu handeln)


übrigens Jonas, schreibst Du, 1. Johannes 5, 1-4.  da fehlt aber noch ein sehr wichtiger Teil...von 3 und 4...indem Johannes die Leichtigkeit des Haltens Gottes Gebote erwähnt.

und seine Gebote sind nicht schwer. (Matthäus 11.30) (Johannes 14.15) (Johannes 14.23-24) 4 Denn alles, was von Gott geboren ist, überwindet die Welt; und unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat



gruss jesus4ever

Antworten Zuletzt bearbeitet am 18.02.2016 07:59.

Pal

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Re: Leben ohne Sünde unmöglich

von Pal am 18.02.2016 07:54

J4e: Ich bin und bleibe mit Freuden eine begeisterte Jüngerin unseres Herrn Jesus Christus, komme was wolle.

So soll es bleiben! -
Ich dachte übrigens ähnliches von meiner Person.
Falls sich das Blatt jedoch einmal wenden sollte und es Dir einmal so ähnlich gehen sollte wie mir,

http://https://www.youtube.com/watch?v=js9LykBLnwk

dann bleibe trotzdem getrost!

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jesus4ever

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Re: Leben ohne Sünde unmöglich

von jesus4ever am 18.02.2016 07:40

Liebe Adi

huhu, marjo.. :- ) hm, kann sein, aber ich neige fast dazu, Henoch zuzustimmen - das riecht mir nach Sekte... In diem Sinne wäre vermutlich "nicht mehr Grüßen" angebracht... lsg, adi

Nur wer über die Lehren Christi hinausgeht sollte man nicht mehr grüssen, sagte Johannes.

Sehet euch vor, daß wir nicht verlieren, was wir erarbeitet haben, sondern vollen Lohn empfangen. (Galater 4.11) 9 Wer übertritt und bleibt nicht in der Lehre Christi, der hat keinen Gott; wer in der Lehre Christi bleibt, der hat beide, den Vater und den Sohn. (1. Johannes 2.23) 10 So jemand zu euch kommt und bringt diese Lehre nicht, den nehmet nicht ins Haus und grüßet ihn auch nicht.

Wer in der Lehre Christi bleibt, hat den Vater und den Sohn. Da bin ich ja auf dem richtigen, schmalen Weg, denn ich liebe Jesus und bleibe nun schon seit längerer Zeit in seiner Lehre, lebe nach seinen Geboten. Wenn zu einer Sekte gehörend dann wie Paulus "unterstellt" wurde:
Apg.24.5Wir haben diesen Mann gefunden schädlich, und der Aufruhr erregt allen Juden auf dem ganzen Erdboden, und einen vornehmsten der Sekte der Nazarener

Ich bin und bleibe mit Freuden eine begeisterte Jüngerin unseres Herrn Jesus Christus, komme was wolle. Er schenkte mir wahres Leben.

Gruss, jesus4ever

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jonas.sw

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Re: Leben ohne Sünde unmöglich

von jonas.sw am 17.02.2016 23:39

Hallo,





ich schreibe mal einen Abschnitt aus dem 1.Johannesbrief rein, um mal zum Nachdenken anzuregen, um welche Gebote es sich hier handelt.





Jeder, der glaubt, daß Jesus der Christus ist, der ist aus Gott geboren; und wer den liebt, der ihn geboren hat,der liebt auch den, der aus ihm geboren ist. Darin erkennen wir, daß wir die Kinder Gottes lieben, wenn wir Gott lieben und seine Gebote halten. (1.Johannes 5,1-2)





Was sind also die Gebote in diesem Textzusammenhang?

Korrigiert. Habe das "der ihn geboren hat" beim abschreiben überlesen.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 18.02.2016 08:55.

Merciful

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Re: Leben ohne Sünde unmöglich

von Merciful am 17.02.2016 23:13

Solana, wenn Johannes von der Liebe schreibt, vom Halten der Gebote, so sehe ich darin keine Gesetzlichkeit oder Werksgerechtigkeit.

Glaubende sind nicht unter Gesetz. Sie suchen ihre Gerechtigkeit vor Gott nicht aus Werken des Gesetzes.

Auch Johannes gründet das Heil und das Leben der Kinder Gottes ganz auf die Gnade Gottes in Christus und auf den Glauben, durch welchen Gott seinen Kindern das Heil zueignet.

Dieses Leben drückt sich aber in der Liebe zu Gott und also in einer Lebensweise, die an den Geboten Gottes orientiert ist, aus.

Johannes gewinnt an dieser Liebe zu Gott und den Brüdern die Zuversicht, dass er und die Seinen von Gott geboren sind und in der Wahrheit und im Licht vor Gott wandeln.

Nur dies will ich wissen und lernen, wie Johannes seine Aussagen meint. Und wie diese Aussagen parallel gehen zu den Aussagen Jesu und der Apostel und Propheten.

Merciful

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solana

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Re: Leben ohne Sünde unmöglich

von solana am 17.02.2016 21:55

Merciful schrieb:

Ich gehe momentan mit Johannes davon aus, dass ein Mensch, der in Christus ist, nicht sündigen kann. 

Vielleicht genauer: der Mensch, der im Geist lebt, kann nicht sündigen.
Das sagt auch Paulus:

Gal 5,16 Ich sage aber: Lebt im Geist, so werdet ihr die Begierden des Fleisches nicht vollbringen.

Während "das Fleisch" andererseits dem Gesetz Gottes nicht untertan sein kann:

Röm 7,18 Denn ich weiß, dass in mir, das heißt in meinem Fleisch, nichts Gutes wohnt. Wollen habe ich wohl, aber das Gute vollbringen kann ich nicht.

Röm 8,7 Denn fleischlich gesinnt sein ist Feindschaft gegen Gott, weil das Fleisch dem Gesetz Gottes nicht untertan ist; denn es vermag's auch nicht.

Auch nach der Wiedergeburt lebt ein Christ weiterhin "im Fleisch", bis zu seinem irdischen Tod. Und steht so lange in der Versuchung, dem Fleisch nachzugeben und dessen Werke zu tun (Gal 5,19 Offenkundig sind aber die Werke des Fleisches, als da sind: Unzucht, Unreinheit, Ausschweifung, 20 Götzendienst, Zauberei, Feindschaft, Hader, Eifersucht, Zorn, Zank, Zwietracht, Spaltungen,
21 Neid, Saufen, Fressen und dergleichen.)

In "fleischlicher Anstrengung " mit eiserner Disziplin kann das Fleisch zwar bis zu einem gewissen Grad in Schach gehalten wzrden.
Durch strengen Gehorsam gegenüber dem "Zuchtmeister Gesetz".

Gal 3,23 Ehe aber der Glaube kam, waren wir unter dem Gesetz verwahrt und verschlossen auf den Glauben hin, der dann offenbart werden sollte.
24 So ist das Gesetz unser Zuchtmeister gewesen auf Christus hin, damit wir durch den Glauben gerecht würden.
25 Nachdem aber der Glaube gekommen ist, sind wir nicht mehr unter dem Zuchtmeister.

Wer wiedergeboren ist, der ist dem Fleisch "gestorben", auch wenn er es noch weiterhin hat:

Kol 2, 11 In ihm seid ihr auch beschnitten worden mit einer Beschneidung, die nicht mit Händen geschieht, als ihr nämlich euer fleischliches Wesen ablegtet in der Beschneidung durch Christus. 12 Mit ihm seid ihr begraben worden durch die Taufe; mit ihm seid ihr auch auferstanden durch den Glauben aus der Kraft Gottes, der ihn auferweckt hat von den Toten.

Röm 8,12 So sind wir nun, liebe Brüder, nicht dem Fleisch schuldig, dass wir nach dem Fleisch leben.

Statt das Fleisch mit eiserner Disziplin in Schach zu halten, werden wir aufgefordert, "im Geist zu leben" - und so dem Fleisch keinen Raum zu lassen.
Leben wir im Geist, dann prägt uns nicht das strenge Regiment des Zuchtmeisters. Wir werden getrieben vom Geist, durch den die Liebe Gottes "in unser Herz ausgegossen ist" (Röm 5,5) und der in uns ruft "Abba, lieber Vater!"(Gal 4,6)

Und die Herrschaft des Geistes ist geprägt von seiner Frucht Gal 5,22 Die Frucht aber des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue,23 Sanftmut, Keuschheit; gegen all dies ist das Gesetz nicht.  So wird das Gesetz erfüllt in Freiheit, Friede und Freude .....

Die Schilderung von Jesus4ever klingt für mich eher nach "Zuchtmeister und eiserne Disziplin" statt nach "Freiheit, Liebe, Friede und Freude im Geist" ....
Daher meine Nachfragen ....
Gruss
Solana

 

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Merciful

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Re: Leben ohne Sünde unmöglich

von Merciful am 17.02.2016 20:50

Und ich bete darum, daß eure Liebe immer noch reicher an Einsicht und Verständnis wird, damit ihr beurteilen könnt, worauf es ankommt.
Dann werdet ihr rein und ohne Tadel sein für den Tag Christi, reich an der Frucht der Gerechtigkeit, die Jesus Christus gibt, zur Ehre und zum Lob Gottes.

(Brief des Paulus an die Philipper 1, 9-11; Einheitsübersetzung)

Ich gehe momentan mit Johannes davon aus, dass ein Mensch, der in Christus ist, nicht sündigen kann. So sagt es Johannes. Ich habe aber Grund zur Annahme, dass, wenn der Christ nicht in Christus bleibt, unweigerlich auch die Sünden wieder eintreten. Deswegen die vielen Mahnungen im Neuen Testament, das Wort vom Gehorsam des Glaubens und der Hinweis auf die Bedeutung der Wachsamkeit, das Ziel des Weges nicht aus den Augen zu verlieren und beharrlich danach zu streben.

Was sagt nun Paulus? Ohne Zweifel schreibt er an Christen, also wiedergeborene Kinder Gottes. Sie haben Glauben an Christus und leben in der Liebe zu Gott und Menschen. Wir haben bereits gehört, dass Paulus von sich selbst nicht so dachte, dass er das Ziel bereits erreicht habe und schon vollendet sei. Also können wir davon ausgehen, dass nach seiner Auffassung auch jene noch nicht vollendet waren, an die er jenen Brief schrieb.

Dementsprechend sieht er diese noch in der Bewegung, ihre Liebe möge noch immer reicher an Einsicht und Verständnis werden, eben um beurteilen zu können, was der Wille Gottes ist. Ein jeder wusste, dass Gott die Liebe geboten hat. Aber wie diese Liebe in den jeweiligen Situationen zu leben sei, dies war immer neu zu beurteilen.

Paulus schreibt schließlich, dass die Philipper am Tage Christi ohne Tadel sein werden, wenn Gott den Glauben wird vollendet haben, den er in ihnen begann. Nicht wahrnehmen kann ich hier, ob jene Tadellosigkeit das Merkmal der Philipper sein wird, ehe Jesus kommen wird in Herrlichkeit oder ob jene erst dadurch erreicht werden wird, dass sie in der Auferstehung den neuen Leib empfangen.

Merciful

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