Flüchtlingskrise - Vorbote der Endzeit?
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Tagwandler
Gelöschter Benutzer
Re: Flüchtlingskrise - Vorbote der Endzeit?
von Tagwandler am 13.11.2015 16:38"Denn ich bin hungrig gewesen und ihr habt mir zu essen gegeben. Ich bin durstig gewesen und ihr habt mir zu trinken gegeben. Ich bin ein Fremder gewesen und ihr habt mich aufgenommen. Ich bin nackt gewesen und ihr habt mich gekleidet. Ich bin krank gewesen und ihr habt mich besucht. Ich bin im Gefängnis gewesen und ihr seid zu mir gekommen.
Dann werden ihm die Gerechten antworten und sagen: Herr, wann haben wir dich hungrig gesehen und haben dir zu essen gegeben, oder durstig und haben dir zu trinken gegeben? Wann haben wir dich als Fremden gesehen und haben dich aufgenommen, oder nackt und haben dich gekleidet? Wann haben wir dich krank oder im Gefängnis gesehen und sind zu dir gekommen?
Und der König wird antworten und zu ihnen sagen: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan."
(Mt 25, 35-40)
Re: Flüchtlingskrise - Vorbote der Endzeit?
von Cleopatra am 13.11.2015 15:54Na das kann ja jeder behaupten ;-P
Und wo sagt die Bibel das, lieber Greg...?
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Flüchtlingskrise - Vorbote der Endzeit?
von Greg am 13.11.2015 15:17Die Bibel sagt, wir sollen Flüchtlinge aufnehmen.
Ender der Diskussion.
Ich bin eine fröhliche Knackwurst!
Re: Flüchtlingskrise - Vorbote der Endzeit?
von Cleopatra am 12.11.2015 08:02Tja. ich denke, was die Ursache betrifft denken wir wohl alle gleich.
Auch, dass schneller gehandelt werden muss.
Nur- ich weiß nicht, wie ich es beschreiben soll.
Es wird sich erstmal nichts ändern. Es werden mehr und mehr Flüchtlinge kommen, sie sind ja bereits unterwegs.
Die Ursache- der Bürgerkrieg, der Streit der "großen Mächte" auf dem Rücken der kleinen Menschen- der wird sich so schnell nicht legen.
Gerade habe ich gelesen, dass Russland nun doch den Bürgerkrieg beenden möchte.
Aber wie lange wird es dauern?
Und wann werden die großen Mächte zuGunsten der kleinen Menschen aufgeben/nachgeben?
Das ist ja das Problem.
Wir sitzen hier und sehen die Auswirkungen.
Und hier bin ich eben sehr stark dafür, vorsichtig zu sein.
Denn es gibt solche und solche. Das sehe ich bei uns in der Notunterkunft ja schließlich auch.
Die meißten sind dankbar, es gibt aber auch einige, die mehr wollen und denen es nicht genügt, die teilweise sehr unverschämt werden.
Aber ich kann mich da nur wiederholen- es ist nicht gut, alle zu verallgemeinern.
Allgemein gegen Flüchtlunge und Merkel zu reden.
Und ich selbst empfand den Link im ersten beitrag wirklich so, weil der Prediger eben auch "Fakten" nannte, die nicht stimmen, wie ich versucht habe, zu wiederlegen.
Und wenn dann so allgemein dagegen geredet wird, dann ist doch niemanden geholfen und es führt nur zu einem "gegen"; oder...?
Ja Pal, so simpel es sich auch anhört und wie hilflos- Gebet ist das was hilft.
Gebet, dass die Führungsmächte richtig entscheiden.
Gebet um Bewahrung der Menschen, auf deren Rücken die Streitereien ausgetragen werden.
'Gebet aber auch um Deutschland, denn das mit der Islamisierung sehe ich auch so.
Aber wir selbst, als Bürger, so finde ich, sollten auch freundlich, hilfsbereit und willkommen reagieren.
Was Menschen tun, können wir nicht verantworten.
Aber was wir tun. das schon.
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Flüchtlingskrise - Vorbote der Endzeit?
von solana am 10.11.2015 11:42Ja, die Lage ist wirklich nicht einfach; kein Wunder dass die Politiker da keine einfache Lösung aus dem Hut zaubern können.
Es ist nun mal so, dass Hilfsangebote immer auch missbraucht werden können, manchmal sogar in gefährlicher Weise.
Und es ist nun einmal auch Fakt, dass ein Rettungsboot, das immer weiter grenzenlos überladen wird, irgenwann sinkt (hier: versinkt im Chaos).
Aber es ist auch Fakt, dass die Not der Menschen, die zu uns kommen, sehr gross ist und dass es erst einmal schnelle Hilfe braucht, damit sie überhaupt irgendwie überleben können. Sie sind nun einmal hier und können nicht zurück, können auch nicht - alle - so einfach in armen "Zwischenländern" wie etwa Griechenland gelassen werden.
Da hilft es wenig, beides gegeneinander auszuspielen - die Sorgen und Bedenken gegen die bestehende Not;
Man muss beides ernst nehmen und wohl auf "2 Ebenen" arbeiten: 1. akut, 2. langfristig.
Die akute Not kann man nicht auf die lange Bank schieben, da müssen einfache und schnelle Lösungen her.
Langfristig müssen aber tragfähige Lösungen gesucht werden, die niemanden überfordern und die eine für alle akzeptable Zukunftsperspektive bieten, ohne Chaos und ohne Gefahren.
Daran wollen die Politiker ja arbeiten .... aber so etwas geht eben nicht so schnell, wie manch einer das gerne hätte.
Ich glaube nicht, dass die Bundeskanzlerin und andere einfach "naiv und blauäugig" vor sich hin wurschteln.
Wer bessere politische Langzeitlösungen hat, kann sixh ja politisch engagieren und diese einbringen.
Alle anderen können eigentlich nur im "Akuten", in der augenblicklichen Notlage helfen, das Beste draus zu machen.
Und da finde ich, ist Positives anpacken weitaus besser als Polemik, Sorgen und Angst schüren und negative Gefühle gegen Fremde aufputschen .....
Aber das ist nur meine Sicht der Dinge, die ich niemandem überstülpen will .....
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Re: Flüchtlingskrise - Vorbote der Endzeit?
von Pal am 10.11.2015 10:09Früher lernten wir, dass einem armen Menschen nicht damit geholfen ist, dass man ihm einen Fisch gibt. Man soll ihm stattdessen eine Angel geben und ihm das fischen beibringen.

Nun verteilen wir unsere Fische und am "Arbeits-teich" - steht vorerst: Angeln verboten!
Bringt es etwas, Predigten gegen Angela Merkel, die ja Deutschland verändern will und schlecht sei und so, zu hören...?
Oder was hilft?
Was sollten wir aktiv und selbst tun?
Liebe Cleo, das sind natürlich Fragen! -
Nun würde ich nicht sagen, alle müßten jetzt "aktiv" in der Sozialarbeit werden.
Aber ich finde die Zusammenhänge äußerst interessant und das Endergebnis des Predigers dort ist dann auch nur: Das wir beten sollen und ein Leben mit Gott führen... was bleibt uns übrig? -
Da las ich heute morgen:
http://www.spiegel.de/kultur/tv/hart-aber-fair-ueber-fluechtlinge-endlich-sprechen-die-richtigen-gaeste-a-1061963.html
und mir wurde klar, wer die "Helden" in unserer Krise sind!

Nämlich gerade diejenigen, die sich ehrenamtlich einsetzen und dann den Müll der Massen aufräumen etc.pp.
Und die geben dann das Zeugnis, das sie bald nicht mehr können.
Und die sagen, das es ohne ihren Einsatz bereits ein reines Kaos wäre.
Das heißt, mit anderen Worten, der hauptverantwortliche Staat, hätte, ohne diese "Helden" bereits die schlimmsten Zustände!
Das heißt, die Hauptverantwortlichen bringen den Kuchen nicht gebacken.
Statt dessen "gärt die Hefe"!
Und da frage ich mich schon, ob wir noch im "richtigen Film" sind, oder sich alles nur dahin bewegt, um nach der "starken Hand" eines "Antichristen" zu verlangen? - Der dann wieder "Ruhe und Frieden" herstellt? -
Denn genau so einen haltlosen Nährboden gebraucht niemand besser als die "neue Weltordnung".
Zoe
Gelöschter Benutzer
Re: Flüchtlingskrise - Vorbote der Endzeit?
von Zoe am 10.11.2015 09:00Liebe Cleo,
keine Frage, nur Menschen die in Not leben, machen sich auf diese beschwerliche Reise nach Deutschland. Tatsache ist aber, dass wir nicht allen helfen können. Das wäre zwar schön, ist aber utopisch. Auch mir wird das Herz schwer, wenn ich Bilder von hungernden Kindern sehe, die auf Müllhalden nach Essbarem suchen oder Geschichten von Geschlechtsverstümmelung bei kleinen Mädchen höre. Es gibt viel entsetzliches Elend auf der Welt. Aber es können doch nicht alle nach Deutschland kommen. Früher lernten wir, dass einem armen Menschen nicht damit geholfen ist, dass man ihm einen Fisch gibt. Man soll ihm stattdessen eine Angel geben und ihm das fischen beibringen.
Das ist auch genau das, was der Prediger sagte. "Lasst uns mehr Geld in die Entwicklungshilfe stecken!" Das kostet weniger Geld (die 4.000,- € pro Flüchtling bezogen sich nämlich darauf, was der Flüchtling den Staat kostet inkl. Verpflegung und Unterkunft und nicht darauf, was er selbst zur Verfügung hat) und hilft den Menschen langfristig besser. Wenn man nun, statt sie nach Deutschland zu locken, Flüchtlingsheime in der Nähe ihrer Heimat baut und diese ausreichend bezuschußt, erspart man den Menschen die Gefahren der Reise, erleichtert ihnen nach Kriegsende die Rückkehr und nimmt dem Land nicht die Menschen, die es im Anschluss dringend braucht, um ihr Land wieder aufzubauen.
LG
Zoe
marjo
Gelöschter Benutzer
Re: Flüchtlingskrise - Vorbote der Endzeit?
von marjo am 10.11.2015 08:49Das Hauptproblem sehe ich zurzeit in der reinen Masse an Menschen die nach Deutschland kommen. Wer davon ein bedürftiger Flüchtling ist kann man vermutlich gar nicht immer unterscheiden. Die Leute sind ja auch nicht dumm. Gilt ihr Land als sicher, sind die Ausweisdokumente vermutlich rasch in irgendeiner Mülltonne verschwunden. Terroristen oder solche die es werden wollen werden auch einige dabei sein. Da brauchen wir uns nichts vorzumachen.
Auch sind längst nicht alle Menschen arm bzw. kommen aus armen Verhältnissen. Im Nebenhaus meiner Cousine zum Beispiel ist eine 5.5 köpfige Familie eingezogen. Sie bewohnen dort ein einfaches aber gemütliches Haus und haben sich bereits mehrmals über die schlichte Einrichtung beschwert und diverse Möbel aus dem Haus geworfen die nicht deren Ansprüchen genügt. Kein Einzelfall. Meine Cousine wollte mit dieser Familie auch schon Einrichtungsgegenstrände einkaufen gehen... was an den Ansprüchen der Familie scheiterte. So viel Geld hat meine Cousine auch nicht übrig, um Möbel der oberen Klasse zu verschenken. Auch die Stadt hat sich geweigert allen Ansprüchen der Flüchtlinge nachzukommen.
Syrien besteht eben nicht nur aus bettelarmen Menschen. Durch den Krieg haben auch die "oberen 10.000" ihr Zuhause verloren und benehmen sich hier in Deutschland entsprechend.
gruß, marjo
Zoe
Gelöschter Benutzer
Re: Flüchtlingskrise - Vorbote der Endzeit?
von Zoe am 10.11.2015 08:49@Gregor
In welchem Beitrag zu diesem Thema willst du nun ein Urteil über Flüchtlinge gefunden haben?
Hier wird nur über die Predigt diskutiert, ob die KRISE an sich ein Vorbote der Endzeit ist. Es geht hier nicht um PRO oder CONTRA Asyl. Auch der Prediger hetzt hier nicht gegen Flüchtlinge. Er redet nur über die Sorgen und Ängste der Bevölkerung.
(Und diese Erfahrungen, die er gemacht bzw. gehört hat, kann ich nur bestätigen. Es gibt diese Probleme und sie aus Angst vor Rassismus nicht ansprechen zu dürfen, ist Unsinn. Ich wohne nahe an einem der Brennpunkte an der Deutsch-Österreichischen Grenze und uns sagen sogar befreundete Polizisten unter vorgehaltener Hand, dass sie selbst, wären sie eine Frau, nicht ohne Pfefferspray aus dem Haus gehen würden. Auch das mit den hohen Geldbezügen ist wahr. Meine beste Freundin hat ihrem syrischen Nachbarn beim Ausfüllen eines Antrags geholfen und war erschüttert, dass dieser für seine 5-köpfige Familie ebensoviel zur Verfügung hat, wie ihre Familie, in der ihr Mann 3-Schicht arbeitet und sie einen 400.- Euro Job hat. Weiterhin gibt es in Syrien, Jordanien, Lybien etc. sehr wohl Flüchtlingslager, in denen zwar keine gute Versorgung gewährleistet ist, die Flüchtlinge jedoch nicht mehr um ihr Leben fürchten müssen. Das sind Fakten. Aber darum geht es hier nicht!)
Ich habe keinen einzigen Beitrag gelesen, in dem nicht extra betont wurde, dass wir uns trotz aller Kritik an der Flüchtlingspolitik an sich, liebevoll und voller Mitgefühl, um die Menschen kümmern müssen, die Hilfe brauchen. Das gebietet schon allein die Menschlichkeit. Ob das allerdings bei diesem Ansturm von Massen gewährlestet werden kann, sei dahin gestellt. Es kommen täglich so furchtbar viele hier in unserer Region an, dass diese stundenlang draußen stehen und auf ihre Zuweisung in eine Notunterkunft warten. Viele von ihnen (auch Familien mit Kleinkindern und Säuglingen) müssen sogar im Freien, bei spätherbstlichen Temperaturen und Regen übernachten. Ist das menschlich? Ist das menschenwürdig? Aber das geht nicht von uns aus, auch nicht von unseren Kommunen, sondern von der Bundesregierung, die von diesen katastrophalen Zuständen hier weiß und diese trotzdem billigend in Kauf nimmt, weil sie nicht zugeben will, dass wir es SO nicht schaffen.
Wenn die also wütend bist, lieber Gregor, dann verschaff' deinem Zorn ruhig Luft aber in einem vernünftigen Ton, in dem man sich auch gepflegt mit dir unterhalten kann. Lerne vielleicht zuzuhören, auch wenn sich jemand kritisch der KRISE gegenüber äußert, informiere dich anständig und sachlich und zügle deine Aggression.
Aber viellicht bist du auch nur hier, um zu provozieren? (Das ist eine Frage, keine Unterstellung. Nicht dass du gleich wieder in die Luft gehst!) ;)
Lg
Zoe
Re: Flüchtlingskrise - Vorbote der Endzeit?
von Cleopatra am 10.11.2015 08:24Lieber Pal,
Und das wir alle von beiden Seiten vom Pferd fallen können, ist ja bekannt.
..
Um nun alle Einwanderer über einen (negativen) Kamm zu scheren ist genauso verkehrt, wie um nur keine möglichen Verdächtigungen zu überdenken.
Hier teile ich absolut deine Meinung.
Und das ist auch ganz wichtig.
Auch hier bin ich deiner Meinung:
Ganz genau.
Die Ursache ist das schlimme.
Nur- was meinst du, sollten wir selbst tun?
Ich, hier von ZuHause aus?
Bringt es etwas, Predigten gegen Angela Merkel, die ja Deutschland verändern will und schlecht sei und so, zu hören...?
Oder was hilft?
Was sollten wir aktiv und selbst tun?
Lg Cleo
P: Ich bin gerade auf Minute 19, wo es um "Wirtschaftsflüchtlinge" geht. Da wird von viel Geld und 4000 Euro gesprochen. Ich aber habe Bilder gesehen von wirklich armen Menschen, die sogar wieder zurückgeschickt wurden. Und sie wohnen wirklich sehr arm. Ohne Strom, ein Zimmer und so weiter. Ich selbst würde so auch nicht leben wollen und in der Situation versuchen, wegzukommen.
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder