Adventsthread
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Re: Adventsthread
von Cosima am 12.12.2021 11:19 
3. Advent
Wir sind noch unterwegs, mit Maria und Josef, um anzukommen...Maria und Josef kennen ihr Ziel.
Es wurde ca. vierhundert Jahre vorher bekannt gegeben, durch den Propheten Micha:
Und du, Bethlehem Efrata, die du klein bist unter den Tausenden in Juda, aus dir soll mir der kommen, der in Israel Herr sei,
dessen Ausgang von Anfang und von Ewigkeit her gewesen ist. Mi.5:1
Maria und Josef haben erst die Hälfte der Strecke, Nazareth-Bethlehem, geschafft, sie wissen nicht, was ihnen bevorsteht.
Wir wissen es: Kein Raum in der Herberge!
Ich habe mir überlegt, dass es doch für den Vater Gott eine Kleinigkeit gewesen wäre, ihnen ein Zimmer zu reservieren.
Und die Reise war sowieso noch nicht zu Ende, denn als das Baby Jesus dann geboren war, bekam Josef wieder Besuch:
"...da erschien der Engel des Herrn dem Josef im Traum und sprach:
„Steh auf, nimm das Kindlein und seine Mutter mit dir und flieh nach Ägypten..."
Der Schöpfer Gott, der Himmel und Erde geschaffen hat, bereitet seinem Sohn Jesus Christus, so einen Weg auf der Erde?
Warum tut er das?
Es gibt für mich nur eine Erklärung: Aus Liebe zu uns, seinen anderen Kindern!
Deshalb sollte sein göttlicher Sohn das Leid dieser Welt von der ersten Stunde an kennen lernen, auch das Schöne, das uns glücklich macht, damit er weiß, wie die Menschen leben und leiden. Denn Jesus Christus ist nicht nur Gott, sondern auch ganz Mensch.
Und wir wissen, dass er durch die Auferstehung und Himmelfahrt real geworden ist, im Himmel und auf der Erde. Durch den Heiligen Geist geht er mit uns, er freut sich mit uns und er leidet mit uns. Wir können immer mit seiner Hilfe rechnen, egal um was es geht, wenn wir mit ihm auf dem Weg sind, ist er wie ein Navi, das uns durch die schwierigsten Strecken durchlotst . Dann ist auch unser Ziel klar, dann wissen wir genau, wo wir hin gehen.
Doch nicht immer war sein Ziel das, was ich mir vorgestellt hatte. Gott hatte oft andere Pläne für mich, die ich zuerst nicht erkannt und verstanden habe. Doch im Rückblick sehe ich seine wunderbare Leitung, die immer das Beste für mich wollte. Auch wenn dabei Wegstrecken vorkamen, die Berg- und Tal-Gelände waren: Krankheit, Leid, Not! Doch alles hatte einen Sinn und heute bin ich zutiefst dankbar dafür.
Deshalb ist die Adventzeit für mich jedes Jahr neu eine Erinnerungszeit und Vorfreude auf die Ankunft unseres Retters Jesus Christus, denn er wird wiederkommen. Darauf freue ich mich sehr.
In dieser Advent-Freude grüße ich euch herzlich, eure Cosima.
Die Liebe gibt nie jemand auf, in jeder Lage vertraut und hofft sie für andere; alles erträgt sie mit großer Geduld. 1.Kor.13:7 GNB
Re: Adventsthread
von Cleopatra am 08.12.2021 07:24Gestern erhielt ich von Cosima einen ganz "schönen" Text, den ich hier uns allen einstellen darf.
Es ist zitiert aus dem "Advents-Türchen 7", aus dem Adventskalender, den Cosima und Wind abwechselnd schreiben:
Ein Foto, das ich in Israel aufgenommen habe: Wunderschöne Blütenpracht!
Wie schön du bist, meine Freundin, wie wunderschön!
Hat das schon einmal jemand zu euch gesagt?
Ihr ahnt sicher, woher ich diesen Satz habe? Er steht im Hohelied, Kapitel 4:1a
Im Frauenbibelkreis studieren wir gerade dieses wunderbare Bibel-Buch, über die Liebe zwischen Mann und Frau und es ist auch ein Beispiel der Liebe Jesu zu seiner Brautgemeinde.
Und wir haben dabei festgestellt, dass Jesus das auch zu uns sagt: Du bist so schön!
Können wir das annehmen, egal wie wir uns fühlen? Ich konnte es nicht. Ich fühlte mich nie „so schön"! Als Kind fand ich mich besonders hässlich, ich hatte rote Haare und Sommersprossen. Damit ärgerten mich die Jungs gerne und ich tat alles, um die Sommersprossen weg zu bringen. „Schwanenweiß" hieß die teure Creme damals. Das Geld war weg, aber die Sommersprossen blieben.
Und unsere BK-Leiterin sagte etwas, das hat mir so gut getan: Wenn Jesus uns anschaut, dann sieht er uns so vollkommen, wie Gott uns kreiert hat, nämlich wunderschön.
Und wenn wir einander ansehen, sollten wir mit Jesu Augen schauen, dann können wir sagen: Deine Schönheit ist vollkommen.....kein Makel ist an dir.
Doch was denken wir? Viel zu dick! Viel zu dünn! Zu klein! Zu groß! Oh, ich möchte so aussehen wie... wenn ich doch so eine Figur hätte...NEIN! Diese Gedanken müssen wir uns verbieten. Denn egal, wie wir aussehen, Gott hat uns vollkommen gemacht, wenn wir das erkennen – leuchten wir, dann strahlen wir Schönheit aus, die nicht von dieser Welt ist und keine Konkurrenz hat. Denn Gott hat uns zu einzigartigen Originalen gemacht, dafür können wir ihm danken, denn das macht uns kostbar.
Du bist ein Juwel, einzigartig und wunderschön! So sieht Jesus dich, egal wie du aussiehst.
Und Schönheit fängt schon in den Gedanken an. Wenn wir Gutes denken, verändert das auch das Gesicht. Die Augen strahlen Liebe aus, wenn man Liebe im Herzen bewegt. Manche Gesichter sind so hart und verschlossen, dass man Angst vor ihnen bekommt. Und solche Menschen brauchen vielleicht besonders viel Liebe. Wurde ihnen nie gesagt, wie schön sie sind?
Man kann lernen, gute Botschaften weiter zu geben. Wenn unser Herz davon voll ist, fällt es auch leicht, das auszusprechen:
„Wie gut du aussiehst." „Du hast so ein Talent im Gestalten, ich bin begeistert." „Du kannst so gut umgehen mit Kindern." „Du bist so liebevoll zu alten Menschen." „Du hörst so aufmerksam zu, das tut gut."
Überlegt mal, was euch dazu einfällt. Wenn Ihr mit Jesus Augen die Menschen anseht, erkennt Ihr das Schöne, das Gute, das Originelle an ihnen. Und wenn Ihr das aussprecht, macht Ihr Freude, diesen Menschen, euch selbst und ganz bestimmt freut sich Jesus mit euch und über euch.
Liebe Grüße von Cosima, die auch noch am Üben ist.
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Adventsthread
von Cleopatra am 08.12.2021 07:21Oh ja, das finde ich auch immer so genial.
Gerade im alten Testament begegnen uns auch erfüllte Prophezeiungen nach vielen Jahren- ich finde das sooo genial!
Liebe Grüße ;Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Adventsthread
von geli am 07.12.2021 20:53Es ist auch interessant, dass Gott den Kaiser Augustus dazu gebrauchte, seine Pläne zu erfüllen - ohne dass dieser es wußte! Denn ohne seinen Befehl wäre Jesus in Nazareth geboren worden... Gott hatte aber Bethlehem geplant!
Re: Adventsthread
von Cosima am 05.12.2021 09:23

2. Advent
Die zweite Kerze brennt! Nur noch 19 Tage, dann ist schon der Geburtstag unseres Herrn Jesus Christus.
Ich weiß, dass man nicht genau sagen kann, an welchem Tag er wirklich in diese Welt kam.
Aber es war in dem Jahr, in dem dies geschah:
Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, dass alle Welt geschätzt würde.
Das ist auch in der weltlichen Geschichte festgehalten.
Im Lukas-Evangelium heißt es dann weiter:
Da machte sich auf auch Josef aus Galiläa, aus der Stadt Nazareth....auf dass er sich schätzen ließe mit Maria,
seinem vertrauten Weibe; die war schwanger.
Sie waren also unterwegs, mussten ca 175 km zu Fuß gehen, Maria saß hin und wieder auf dem kleinen Esel,
den sie dabei hatten. Jeden Tag ein paar Kilometer...über Berg und Tal, auf steinigen, unebenen Wegen. Bei
einem Besuch in Israel, bin ich auf dieser Strecke schon gelaufen...und ich habe mir vorgestellt, wie es Maria
wohl gegangen ist...
auf diesen Wegen?
Aber die Engel Gottes werden sie von allen Seiten umgeben haben, denn sie tat, was der Herr ihr
aufgetragen hatte. Maria und Josef waren gehorsam...und das hatte Folgen bis heute. Gott sei Dank!
Herzliche Advent-Grüße von Cosima.
Die Liebe gibt nie jemand auf, in jeder Lage vertraut und hofft sie für andere; alles erträgt sie mit großer Geduld. 1.Kor.13:7 GNB
Re: Adventsthread
von Cosima am 28.11.2021 10:14

1. Advent 2021
Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer. Sacharja 9,9b
Gestern habe ich meine Wohnung adventlich geschmückt, mit dem Gedanken,
dass ich Besuch erwarte und ich alles so schön wie möglich dafür vorbereiten will.
Ja, Jesus ist schon gekommen - und ER wird wiederkommen, darauf freue ich mich sehr.
Ist mein Herz darauf auch vorbereitet? Ist es gereinigt und geschmückt für IHN?
Diese Adventzeit soll dazu dienen, jeden Tag daran zu denken, dass ER sich freut,
wenn ich vorbereitet bin auf sein Kommen.
Was kann ich heute tun, um Jesus Freude zu machen?
Heute bin ich eher aufgestanden, um euch alle zum 1.Advent herzlich zu grüßen, hier im Forum.
Nachher bekomme ich Besuch zum Frühstück, wir wollen miteinander den 1. Advent zu feiern.
Die Lichter brennen schon, der Tisch ist gedeckt und die Freude die Jesus mir schenkt, die
will ich weiter geben an euch und an die Menschen, die mir heute begegnen. Ich wünsche
mir so sehr, dass Jesus Christus erkennbar wird durch uns, die wir ihn lieben.
Herzliche Adventgrüße von Cosima.
Die Liebe gibt nie jemand auf, in jeder Lage vertraut und hofft sie für andere; alles erträgt sie mit großer Geduld. 1.Kor.13:7 GNB
NorderMole
Gelöschter Benutzer
Re: Adventsthread
von NorderMole am 21.12.2016 17:00Weihnachtszauber überall
ein jeder bleibe doch dabei
vergißt mein Herz nicht
alle doch auf's feiern erpicht
die frohe Botschaft tut's kunde
d'rum jauchzen Herzen in SEINEN Rund
Gottlob on aller Mund
so Santa Claus hat in seiner Runde
öffnet alle Kinderherzen groß und klein
Jesus'kind sei's kundgetan nicht allein
bevor ist zu Ende dieser Reim
bedenke alles ist sein !
und noch eine dicke Weihnachtskerze
von Andreas am 06.01.2016 10:31Das Licht der Vorsätze Mt 2,1-12
Weil ihnen aber im Traum geboten wurde, nicht zu Herodes zurückzukehren, zogen sie auf einem anderen Weg heim in ihr Land.
„Schon wieder Weihnachten." strahlte die große Schwester. „Wieso?" staunte der kleine Andreas. „Habe ich fast ein ganzes Jahr verschlafen?" „Nein." lachte die Schwester: „Heute feiert die Ostkirche Weihnachten." „Bekomme ich dann heute etwas geschenkt." „Nein, im Gegenteil: Heute sollst Du Jesus etwas schenken." „Ich? Was kann ich Jesus schenken?" Da erzählte ihm seine Schwester folgendes:
Drei Christen gehen zur Krippe
- Was bringen wir IHM eigentlich wirklich?
- Ich bringe IHM Weihrauch, weil ER Gott ist.
- Ich bringe IHM Gold, weil ER ein König ist.
- Ich bringe IHM Myrrhe, weil ER ein leidender Mensch ist.
- Das sind aber alles Gaben, die IHM sein Vater geschenkt hat. Die gehören uns doch gar nicht. Wir können IHM doch nur etwas schenken, was wir wirklich besitzen.
- Ich kann das Leid der Welt nicht mehr aushalten und deshalb schenke ich IHM meinen Willen zur Versöhnung und meinen Willen am Frieden in der Welt mitzuarbeiten.
- Gott ist die Liebe und wir sollen IHM immer ähnlicher werden. Deshalb schenke ich IHM meinen Willen immer mehr und mehr ein liebender Mensch zu werden und anderen dabei zu helfen.
- Der Weg mit Gott ist nicht immer leicht und deshalb schenke ich IHM meinen Willen zu jedem Schritt, den er mit mir geht, JA zu sagen
und ich will IHN auch dafür lobpreisen.
Sie kommen ans Ziel, mit leeren Händen, jedoch mit gefüllten Herzen, und das Jesuskind lächelt sie an.
„Jetzt überlege Dir, was Du Ihm bringen willst."
Andreas kratzte sich am Kopf: „Da muss ich noch überlegen."
„Herr, lass uns erkennen, was Du Dir von uns wünscht, damit wir auf dem rechten Weg mit Dir gehen. Danke Herr. Amen." betete die große Schwester.
„Amen." stimmte Andreas zu und war voll Erwartung, was für einen Wunschzettel er von Jesus bekommen würde.
Ende
Gottes Wunschzettel können wir in der Bibel finden. Aber vielleicht gibt es auch einen ganz persönlichen Wunschzettel von Jesus an uns.
Ein gesegnetes 2016
wünschen euch allen
der kleine Andreas und seine große Schwester
Für Gott gibt es keine hoffnungslosen Fälle. Wo wir am Ende sind, weiß Seine Liebe immer noch einen Weg.
Sechster Advent - das zwölfte Lichtlein brennt
von Andreas am 03.01.2016 15:37Das Licht des Lebens Joh 1,1-5+9-14
Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt und wir haben seine Herrlichkeit gesehen, die Herrlichkeit des einzigen Sohnes vom Vater, voll Gnade und Wahrheit.
„Bewusst in der Gegenwart Gottes bleiben, war in der letzten Woche eine gute Erfahrung," erkannte der kleine Bruder: „Nur so kann man wirklich leben." „Auch Wahrheit und Liebe gehören zum wirklichen Leben." stellte die große Schwester fest. Auch dazu ging mir in letzter Zeit viel durch den Kopf."
Ja zur Wahrheit – Ja zum Leben – Ja zur Liebe
Manchmal ist die Wahrheit so grausam. Man möchte schließlich niemanden verletzen und schweigt dann lieber.
Jesus hat die grausame Wahrheit, dass nur Er uns Menschen retten kann, angenommen.
Sehne ich mich wirklich nach einem Leben in Fülle wie es uns Jesus versprochen hat? Oder gebe ich mich mit ein paar Festen zufrieden?
Jesus hat das Leben mit all seinen Leiden und Freuden angenommen so wie der Vater es für Ihn vorgesehen hatte.
Liebe ich nur ganz bestimmte Menschen?
Jesus hat uns alle geliebt und liebt uns auch jetzt immer noch.
Es war einmal ein älterer Mann, der sich wirklich bemühte aus dem Glauben zu leben. Nur ein Schatten fiel auf sein Leben: Seit Jahrzehnten hatte er seine Tochter nicht mehr besucht. Was der Grund dafür war, wusste niemand.
Sein Freund lud ihn jedes Jahr zu Weihnachten ein, aber über dieses Thema sprachen sie nie. Regelmäßig trafen sich die beiden zum Bibelteilen - so auch jetzt wieder im neuen Jahr.
Heute trafen sie auf die Stelle:
Darauf wird der König ihnen antworten: Amen, ich sage euch: Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan. (Mt 25:40)
Da liefen dem Freund Tränen aus den Augen und man merkte, dass er mit sich kämpfte, ob er das aussprechen solle, was ihm gerade durch den Kopf ging. Schließlich tat er es doch:
„Wenn Du Deine Tochter aus Deinem Leben und aus Deinem Herzen ausschließt, dann schließt Du auch Jesus aus Deinem Leben und Deinem Herzen aus. So ist ein wirkliches Leben mit unserem Herrn nicht möglich."
Der alte Mann wurde kreidebleich und er hatte nicht mal mehr die Kraft seinen Freund an zu brüllen oder ihn hinaus zuschmeißen, was er am Liebsten getan hätte.
So verging einige Zeit: Der eine kreidebleich und gleichzeitig rot vor Zorn und der andere aufgelöst in Tränen.
Nach einer langen Zeit, wischte der Freund sich seine Tränen ab und meinte:
„Obwohl Du Gott aus Deinem Leben und aus Deinem Herzen ausschließt liebt Er Dich - unvorstellbar, wie Er es uns mit Seinem Sohn gezeigt hat.
Versuche diese unendliche Liebe zu begreifen.
Das kann Dir helfen die Liebe und somit Gott viel tiefer zu erfassen - auf eine Art wie es Dir sonst wohl nie möglich gewesen wäre.
Nimm dieses Geschenk von Gott an."
Dann verließ er schweigend das Haus.
Fast ein Jahr später feierte der Freund, zum ersten Mal in seinem Leben, Weihnachten ganz allein, aber er war glücklich, weil er wusste, dass in einem Haus, das er kannte, dieses Jahr wirklich Weihnachten gefeiert wird.
Herr hilf uns, dass wir wirklich Ja zur Wahrheit sagen. Dass wir die Wahrheit auch da annehmen wo sie uns unangenehm, ja vielleicht sogar Furcht erregend, erscheint.
Herr schenke uns Weisheit und ein liebendes Herz, dass wir erkennen wo wir die Wahrheit aussprechen müssen – in Liebe und um Menschen zur mehr Liebe zu verhelfen.
Herr hilf uns, dass wir Deinen Verheißungen glauben – an das Leben in Fülle, dass Du uns versprochen hast - und uns von Dir wirklich beschenken lassen. Lass uns Deine Geschenke wirklich annehmen und sie zum Wohle unserer Mitmenschen einsetzen.
Herr schenke uns einen Geist des Verzeihens und des Versöhnens.
Herr hilf uns, dass wir jede Gelegenheit wahr nehmen, um in der Liebe zu wachsen.
Herr lass uns in all unsere Geschwistern Deine Gegenwart erkennen.
Herr wir danken Dir für all Deine Wohltaten und lobpreisen Dich alle Zeit. Amen.
"Ja, ich will mich ganz in Deine Hände fallen lassen. Amen." ergänzte der kleine Andreas und verspürte eine tiefe Geborgenheit.
Für Gott gibt es keine hoffnungslosen Fälle. Wo wir am Ende sind, weiß Seine Liebe immer noch einen Weg.
Das erste Licht im neuen Jahr
von Andreas am 01.01.2016 10:37Das Licht des Anfangs Lk 2,16-21
Die Hirten kehrten zurück, rühmten Gott und priesen ihn für das, was sie gehört und gesehen hatten; denn alles war so gewesen, wie es ihnen gesagt worden war.
„Gott hat Seine Zusagen erfüllt und die Hirten können mit freudigen und dankbaren Herzen, voll Vertrauen, zurückkehren und neu anfangen, ihr Leben an Gott auszurichten." überlegte der kleine Andreas und seine große Schwester meinte dazu: „Ja, Neujahr ist der rechte Zeitpunkt, immer wieder neu anzufangen. Dazu habe ich mir folgende Gedanken gemacht:"
Anfang
Der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt.
Der Weg fällt uns leichter, wenn wir das Ziel sehen, oder es wenigstens im Kopf haben.
Was ist unser Ziel im Leben?
Wofür lohnt es sich, uns auf den Weg zu machen?
Die Ewigkeit in der Herrlichkeit Gottes zu verbringen, sollte wohl das Ziel eines jeden Christen sein.
Wie erreichen wir dieses Ziel?
Was führt uns näher zu Gott?
Anfangen unser Ziel nie zu vergessen.
Unsere Lebensaufgabe ist es wohl, in der Liebe zu wachsen und dadurch Gott ähnlicher zu werden.
Fangen wir also damit an, uns auf den Weg der Liebe zu machen.
Anfangen zu lieben.
Wagen wir den ersten Schritt, damit wir in Bewegung kommen.
Sind wir auf dem Weg zu Ihm?
Was hält uns davon ab, oder hindert uns daran?
Anfangen darüber nach zu denken, was uns davon abhält anzufangen.
Es kann viele Gründe geben, warum ein (Neu-)Anfang nötig ist.
Zuerst muss ich mir diese Gründe bewusst machen, um mich dann entscheiden zu können, wo ich anfangen will, in meinem Leben etwas zu ändern.
1) Vielleicht glaube ich nicht wirklich, dass ich das Ziel erreichen kann.
Dann muss ich anfangen Menschen zu suchen, die mich von diesem Ziel begeistern können und/oder auch auf meinem Weg begleiten.
Anfangen Verbündete zu suchen.
2) Vielleicht bin ich einfach zu müde und energielos um los zu gehen.
Auch da können mir andere Menschen helfen. Aber die Entscheidung los zu gehen und diese Entscheidung auch wirklich auszuführen, kann mir niemand abnehmen. Diesen Anfang mit Gott muss ich selbst vollziehen.
(Mir von Ihm Glauben schenken lassen. - Dies Erkennen. - Mir den Mut und die Kraft von Ihm schenken lassen, im Glauben nach Ihm zu suchen [Er ist schon da. Ich muss mich nur noch für Ihn öffnen. Ihn in mein Leben herein lassen.] - Diese Geschenke nützen, um Ihn wirklich anzunehmen. [Das könnte in einer bewussten Lebensübergabe enden.] - Letztlich ganz offen werden, damit Er aus mir heraus wirken kann. Jeder dieser Schritte ist ein Anfang, der uns zu einem Teilziel in unserem Leben führt.)
Anfangen sich zu entscheiden und den ersten Schritt tun.
3) Vielleicht bin ich unterwegs stehen geblieben, um neue Kraft zu schöpfen, oder die schöne Aussicht zu genießen.
Dann muss ich erkennen, wann es Zeit ist mit dem Weitergehen anzufangen.
Anfangen weiter zu gehen.
4) Vielleicht habe ich ein Zelt aufgeschlagen und mich gemütlich eingerichtet. Will gar nicht mehr weiter gehen. (Habe doch schon alles erreicht was man erreichen kann. Ich tu ja nichts Böses. Ich will ja nur mal endgültig zur Ruhe kommen.)
Auch da wird es Zeit, die Zelte abzubrechen und anfangen weiter zu marschieren, sonst komme ich nie ans Ziel.
Anfangen auf den Weg zu bleiben.
5) Vielleicht komme ich nur schwer vorwärts weil ich zu viel Gepäck (Angst, Sorgen ...) mit mir herum trage.
Was kann ich unbesorgt zurücklassen?
Anfangen mit los lassen.
6) Vielleicht halten mich Fernsehen, Internet oder irgendwelche Süchte davon ab, mich weiter auf Gott hin zu bewegen.
Anfangen auf etwas zu verzichten.
7) Als Mensch habe ich Verantwortung für mich und auch für mir anvertraute Mitmenschen (Familie ...) Da kann für mich schnell etwas wichtiger werden als Gott.
Aber ich kann meiner Verantwortung nur mit Seiner Hilfe gerecht werden.
Also muss ich meine Werteskala wieder richtig einstellen, so dass Er wieder an erster Stelle steht und der Mittelpunkt meines Lebens ist.
Anfangen Ihm den richtigen Platz einzuräumen.
8) Vielleicht habe ich mich auch auf meinem Weg verirrt und weiß nicht mehr wo ich bin.
Der Herr ist allzeit bei mir und führt mich, wenn ich es zulasse. Also darf ich mich für Seine immer währende Gegenwart bedanken und Ihn dann um Hilfe bitten, damit ich den richtigen Weg wieder finde.
Anfangen mit loben, danken und bitten.
9) Vielleicht verliere ich unterwegs den Mut.
Dann brauche ich Vertrauen. Da hilft zurückschauen, wo Gott schon überall bei mir gewesen ist und wo Er mir schon überall geholfen hat.
Anfangen mit vertrauen.
Einfach aussuchen, mit was ich anfangen will. Lieber einen Anfang konsequent durchführen, als alles nur halbherzig.
„Lieber Vater im Himmel, schenke Du uns jetzt einen segensreichen Anfang im Neuen Jahr. Danke Herr, dass Du immer an unserer Seite bist, uns begleitest und trägst, wenn es nötig ist. Lass uns immer für Dich offen sein und so vertrauensvoll durch das Neue Jahr gehen. Amen." fasste Andreas die Überlegungen seiner großen Schwester zusammen.
„Amen." bekräftigte sie seine Worte und überlegte ernsthaft womit sie anfangen sollte.
Für Gott gibt es keine hoffnungslosen Fälle. Wo wir am Ende sind, weiß Seine Liebe immer noch einen Weg.


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