Wie haltet Ihr es mit der Fastenzeit?

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Cleopatra
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Re: Wie haltet Ihr es mit der Fastenzeit?

von Cleopatra am 15.02.2018 07:57

Oh ja richtig, es gibt auch ein "falsches Fasten."

Beim letzten mal, als unsere Familie gefastet hat, habe ich zB nicht mitgemacht, weil ich gemerkt habe, dass es mir im Vorfeld schon gedanklich mehr ums Abnehmen geht.
Das wäre ein ganz falscher Grund gewesen.

Und wie die Pharisäer, denen es um das Aussehen vor den anderen Leuten geht, so sollten wir uns auch nicht verhalten.

Ich finde den Inhalt des Fastens aber auch wichtig, eben, damit man nicht "falsch" fastet.

Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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nusskeks

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Re: Wie haltet Ihr es mit der Fastenzeit?

von nusskeks am 17.02.2018 09:11

Wie haltet Ihr es mit der Fastenzeit?

Gar nicht. Mir sagt das nichts. Könnte mich auch nirgendwo hin zurückziehen. Meine Fokussierung auf Christus muss also im Alltag geschehen.

nk 

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Burgen

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Re: Wie haltet Ihr es mit der Fastenzeit?

von Burgen am 17.02.2018 10:41


Das Thema ist in diesem Thread ja konkret abgestimmt auf diese derzeitigen Passionszeiten. 
Es war die Frage, wie wir es mit dieser Zeit des Fastens halten, ob wir uns in irgendeiner Weise eingliedern und
mitmachen. Allein oder mit anderen, bestenfalls als Gemeinde übergemeindlich daran teilnehmen.

Desgleichen gibt es "in der Welt" vielfältige Möglichkeiten des Fastens aus unterschiedlichen Gründen.
Oft im Zusammenhang der Entschlackung, besonders im Frühjahr, wenn die Natur neu erwacht.
Oder auch, weil wir spüren, dass wir wegen Übergewicht und Gefährdung durch chronische Krankheiten,
abnehmen sollten. Auch Bewegungsvielfalt könnte dazu gehören.
Der Möglichkeiten sind fast keine Grenzen gesetzt.

In Sacharja 7 fragen die Menschen, ob sie nach 70 Jahren ! immer noch in einem bestimmten Monat an einem vorgegebenen
Tag weinen und fasten sollten.
Vermutlich sahen sie keinen Sinn mehr darin oder waren dem über.
In manchen Völkerschaften sind Trauerzeiten mit Klagen, weinen und fasten verbunden.
Dafür werden bestimmte Frauen und Männer abgestellt.

Und in diesem Text fragt Gott zurück:
" Als ihr fastetet und Leid trugt im 5. und 7. Monat diese 70 Jahre lang, habt ihr wirklich für mich gefastet ?
  Und wenn ihr esst und trinkt, esst und trinkt ihr da nicht für euch selbst ? ... " 

Und dann folgt Gottes Gericht und seine Aufforderung: 
So spricht der HERR Zebaoth: 
" Richtet recht, und ein jeder erweise seinem Bruder Güte und Barmherzigkeit, 
  und bedrückt nicht die Witwen, Waisen, Fremdlinge und Armen, 
  und denke keiner gegen seinen Bruder etwas Arges in seinem Herzen ! " 

....
Ich finde V9.10 oben lässt das Fasten in einem ganz neuen Licht erscheinen. 
Und dies können wir sicherlich nur mit Jesu Hilfe verwirklichen. 
Mir scheint, dass dies ein Ausdruck gottgewollten Fastens sein könnte. 

Und das mündet darin, den Nächsten wie sich selbst zu lieben. 
Und das wiederum "funktioniert" nur dann, wenn ich als Christ mich bedingungslos von Gott geliebt weiß. 
Dieses hat überhaupt nichts damit zu tun, seine Bedürfnisse in der Befriedigung von Leib und Seele 
umzuwandeln. Diese neue Art der Liebe und von sich selbst wegsehen können schenkt Jesus indem wir 
als Christen in sein Ebenbild verwandelt werden. 
Wir dürfen uns freuen Jesu Antlitz einmal zu sehen. 

Ob das ein Gott wohlgefälliges fasten ist ? 

Gruss 
Burgen 



  

Sei getreu bis an den Tod, so will ich dir die Krone des Lebens geben. Offb 2,10 b
Ich will, HERR hilf!  

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