Das Leben nach dem Tod
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Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Das Leben nach dem Tod
von Burgen am 13.02.2022 00:11
So wie ich mal gehört habe, vermutlich steht es in der Offenbarung, wird Satan eines Tages angekettet und strengsten von mindestens zwei starken Engeln bewacht, sodass er niemals mehr den geliebten Kindern Gottes schaden kann.
Und was die Menschen betrifft, die nichts von Jesus zu Lebzeiten wissen wollen:
Manche sagen, das was ich nicht sehen und nicht anfassen kann, glaube ich nicht.
Andere sagen, mit dem Tod ist alles aus und das war es denn. Warum sollte ich mir da Gedanken drum machen?
Und was das Gericht betrifft, das glauben wohl tatsächlich ausschließlich manche Juden und manche Christen.
Für mich allerdings ist es wirklich erschreckend, mal wieder, weil einige Millionen von Menschen täglich sterben weltweit.
Und da sind noch nicht mal die ungeborenen Kinder dazu gezählt.
Es steht doch auch, dass Gott von uns fordert, wenn wir, die täglich mit Ihm Beziehung pflegen, uns nicht um andere Menschen bemühen.
Weiß grade nicht zum Thema die Bibelstellen.
Aber ich denke, dass es nicht richtig sein kann, alles zu vergeistlichen, nur weil man glaubt, die Schrift zu verstehen, wenn man nicht mal gelernt hat, wörtlich verstehen was da gerade steht.
Das können schon oftmals Kinder viel besser als erwachsene Menschen.
Wie kann man Tod nicht als tot verstehen, das liest sich jetzt vielleicht so, als sollte damit gemeint sein, dass nach dem Tod nichts mehr ist. Doch das ist sicherlich nicht so, das ist Ausrede und Schöngeistlichkeit oder ähnlich.
Jesus war doch schon vor seiner Geburt existent.
Er lebte in einem menschlichen Körper gefangen wie wir alle.
Er starb, kehrte zurück in den Himmel, sitzt zur rechten Seite Gottes, des Vaters und die wiedergeborenen Christen im Geist, den sie seither haben, in Jesus mit ihm. Und Jesus tut Fürbitte für uns und bringt so Gott Vater alle Ehre. das geschieht alles im Geist und ist nicht weniger real als wenn ich einen Baum fällen würde.
Der Unterschied zu den anderen bezieht sich nur auf den Aufenthaltsort.
Vielleicht ist es so, dass glaubende Menschen schlafen - so dachte ich früher immer, bis mich eine andere Christin zurechtwies und dagegen argumentierte. Und trotzdem, ein schlafender Geist arbeitet Tag und Nacht weiter. Wir verlassen ja nur den Körper.
Die Geschichten sollen sicherlich aufrütteln und wurden deshalb von Jesus so drastisch erzählt.
Und ich finde es sehr tröstlich zu wissen, dass die früher, im AT glaubenden gestorbenen Menschen nun in der Glaubensruhmeshalle sind und uns zwar sehen, aber nicht eingreifen können. Jedoch fühlen sie sicherlich mit ihren Liebsten, wenn sie nicht gerade etwas anderes zu tun haben ?
Und dann kommt ja noch hinzu, dass zwischen Himmel und Erde sogar ein Nahkampf gegen Engel und Menschenseelen stattfindet.
Das ist im Buch daniel nachzulesen.
Re: Das Leben nach dem Tod
von pray am 12.02.2022 20:28Nachtrag:Diese Stelle steht auch in der Bibel:
Wenn jemand das Tier anbetet und sein Bild und nimmt das Zeichen an seine Stirn oder an seine Hand, der wird von dem Wein des Zornes Gottes trinken, der unvermischt eingeschenkt ist in den Kelch seines Zorns, und er wird gequält werden mit Feuer und Schwefel vor den heiligen Engeln und vor dem Lamm. Und der Rauch von ihrer Qual wird aufsteigen von Ewigkeit zu Ewigkeit; und sie haben keine Ruhe Tag und Nacht, die das Tier anbeten und sein Bild und wer das Zeichen seines Namens annimmt. (Off 14, 9-11)
Wohlgemerkt, es geht hier um die, die einen Anderen anbeten, und zwar den, der dem Satan dient und von ihm Macht verliehen bekam.
Dennoch die Frage, wie wir das mit Jesus in Einklang bringen und wie LinaMa dies interpretiert? Lina, du schriebst doch vorher auch, dass der Teufel vernichtet wird, aber hier steht, dass sein "Tier" gequält wird und seine Anhänger Tag und Nacht keine Ruhe haben. Aber wenn die doch vernichtet sind, haben die doch Ruhe allezeit, oder?
Re: Das Leben nach dem Tod
von pray am 12.02.2022 20:14Hallo wer hier liest...,
ich komme einfach nochmal auf meine frühere Anfrage zurück und wie ich z.Z. die Frage sehe:
Also, ich bin eigentlich noch immer von der Ewigkeit der Hölle überzeugt, weil ich es so gelernt habe, aber kann mir auch nicht vorstellen, dass es für die Bösesten und "Gutesten" der Ungläubigen alle dasselbe Gericht geben wird, weil die Bibel ja von unterschiedlicher Strafe spricht.
Allerdings hat das ja nichts zu bedeuten, was ich mir vorstellen kann oder auch nicht.
Liebe LinaMa,
ich würde mich total freuen, wenn du mir folgende Fragen beantworten kannst:
Wenn es direkt nach dem Tod eine Vernichtung gibt, dass heißt, ein Mensch stirbt und dann war's das, dann gibt es ja auch kein Gericht, wo er sein gerechtes Urteil bekommt?
Wie kann es sein, dass es Heulen und Zähneklappen gibt, wenn der Unerrettete in keiner Form mehr existiert?
Was soll uns das Gleichnis vom reichen Mann und dem armen Lazarus sagen, wo der reiche Mann in der Hölle ist und sagt, er leidet Pein und empfindet das sogar körperlich sozusagen?
Wie kann das sein: Da wird sein Heulen und Zähneklappern, wenn ihr sehen werdet Abraham, Isaak und Jakob und alle Propheten im Reich Gottes, euch aber hinausgestoßen. (Lk. 13,28)
Leah
Gelöschter Benutzer
Re: Das Leben nach dem Tod
von Leah am 12.02.2022 10:30Hallo LinaMa,
Es fällt mir auf, dass du alles, was Du nicht annehmen willst, ein Gleichnis oder Bild nennen möchtest. Da aber, wo etwas ein Gleichnis oder Bild ist, da willst Du es wörtlich nehmen.
Wenn die Schrift von ewiger Qual oder Verderben spricht ist es ein Gleichnis und gemeint ist Vernichten?
Was ist der Unterschied zwischen einem verdorbenen Pferd, einem gequälten Pferd und einem vernichteten Pferd? Der ist doch ganz klar, oder nicht?
Der Wurm in der Hölle ist aber nach Deiner Meinung ernst zu nehmen und kein Bild für die Seele. Gut, dann erkläre mir bitte, warum Würmer in der Hölle ewig gequält werden. Sind sie schuldig oder schuldfähig? Was macht ein Wurm in der Hölle?
Sorry.
Ich denke, man kann die Schrift solange interpretieren, bis sie zur eigenen Meinung passt, oder aber man liest sie unter Gebet mit offenem Herzen für die Wahrheit.
Die Bibel ist übrigens widerspruchsfrei, wenn man die Grundregeln für die Auslegung beachtet...nur mal so erwähnt.
Leah
Re: Das Leben nach dem Tod
von LinaMa am 12.02.2022 10:15Hallo Leah, 🙂
Es dauert manchmal etwas, bis ich es zeitlich schaffe zu antworten. Das ist auch ein sehr umfangreiches Thema und lässt hier wenig Spielraum, um alle Bibeltexte zu beleuchten. Das kann man tatsächlich nur selber erforschen.. Du schreibst, dass du die Texte so auslegst, dass die "genaueren" die "ungenaueren" präzisieren..
Nun muss man aber etwas entscheidend berücksichtigen: Jesus selbst lehrte in Gleichnissen!
Somit erfüllte er nicht nur Psalm 78:2 sondern zog auch mit seinen Veranschaulichung die Parallele zu den hebräischen Schriften.
So gut wie alle Bibelschreiber und Propheten benutzten Gleichnisse oder sinnbildliche Darstellungen.
Wenn wir eine Übersicht über das mosaische Gesetz haben - die damaligen Sitten, Bräuche und Sprache berücksichtigen, dann verstehen wir, was Jesus meinte.
Ein Beispiel: Obstbäume wurde damals in Palästina besteuert. Unfruchtbare Bäume wurden deshalb umgehauen. Mit diesem Hintergrund verstehen wir, warum Jesus in Matthäus 21:18-22 den unfruchtbaren Feigenbaum verworren ließ. Er gebrauchte diese Begebenheit als Vergleich.
Weitere Beispiele sind: Matthäus 5:13,14, Johannes 10:11-15 oder Johannes 6:54, 60-66..
es liegt auf der Hand, dass seine Nachfolger nicht als buchstäbliches Salz oder Licht oder Schafe zu verstehen sind - genauso wenig, wie Jesus ein Schafhirte ist, dessen Blut sie trinken und sein Fleisch essen müssen, um ewig leben zu können
1.Korinther 2:11-13 zeigt uns sinngemäß, dass wir Einzelheiten in einem Gleichnis nicht persönlich oder philosophisch deuten dürfen. "Geistige Dinge werden mit geistigen Worten" in Verbindung gebracht.
Jesus erleichterte dem Zuhörer mit Veranschaulichung das Begreifen von geistigen Dingen.
So ist es auch, wenn Jesus über die Bedeutung des Gerichts, ewige Qual/Feuer/Verderben gesprochen hat. (Das Hinnomtal "geena" war den Zuhörern durchaus ein Begriff. An dem Ort wurde Unrat und Leichen abgeladen und das Feuer, dass mit Schwefel versehen wurde, brannte dort Tag und Nacht. Und was übrig blieb, holten sich Maden und Würmer.. Ein Ort ohne Wiederkehr - ein ewiges Feuer. Doch was darin landete, war tot!
Die Bibeltexte, die du noch anführst, sagen auch nicht aus, dass mit "verderben, verdammen, verurteilen, ewiger Strafe" ein buchstäbliches Höllenfeuer gemeint ist..
Der Wurm in Markus 9:44 wird auch nicht mit Seele (nephesh oder griech. psuchē) wiedergegeben, sondern mit dem, was es ist: ein Wurm (skōlēx).
Behalten wir auch im Sinn, dass die Strafe für Ungehorsam der Tod ist. Die Belohnung für Gehorsam ist ewiges Leben.
Adam und Eva gingen dort hin, wo sie vorher waren. Sie sind gestorben. Ihre Seelen (der Mensch selbst) ist tot. Die Toten sind ohne Bewusstsein, (1.Mose 2:7; Psalm 146:4; Hesekiel 18:4; Prediger 9,5,10). Nirgends wird gesagt, dass sie eine unsterbliche Seele haben und in der Hölle brennen. Denn wäre das die eigentliche Strafe, hätte Gott ihnen nicht die Wahrheit gesagt..🤷♀️
Ein interessanter Gedanke ist aber auch, dass die "Schlange" -(die ja in Offenbarung 12:9 als der Teufel identifiziert wird) - der Eva ja die Lüge erzählt hat, dass sie überhaupt nicht sterben wird.. vielleicht ist das der Grund, dass soviele heutzutage glauben, dass sie eine unsterbliche Seele haben..🧐
Ursprünglich sollten sie ja auch nicht sterben.. Wie du auch Prediger anführst, haben wir die "Unendlichkeit und den Wunsch ewig zu leben in unser Herz gelegt bekommen". Niemand möchte sterben! Niemand möchte von lieben Menschen getrennt werden durch den Tod. Der Tod - die Nichtexistenz, ist unser Feind! Eine Konsequenz und Strafe der Sünde, (1.Korinther 15:26).
Dieser Tod wird gem. Offenbarung sinnbildlich in den "brennenden Feuersee" geworfen.
Das "Der Tod" nicht buchstäblich ewig dort gequält werden kann, liegt auf der Hand. Er hat kein Bewusstsein, so dass er mit "Zähneknirschen und Gestöhne" "ewige Qualen/Pein" erleiden kann..
Es gibt noch soviele andere Bedenken..
Die Auferstehung.. wo findet sie statt?
Jesus kommt zurück, sagt die Bibel..
Er richtet die bewohnte Erde, Apostelgeschichte 17:30,31; Johannes 5:29
Was ist mit den Menschen, die gestorben sind, wenn wir zb. Römer 6:7 berücksichtigen: " Wer gestorben ist, ist von seiner Sünde freigesprochen" (eine gern zitierte Schriftstelle, wenn jemand bekräftigen möchte, dass es kein Gericht Gottes mehr gibt und tun und lassen kann, was er will..😏)
Warum werden die Ungerechten wieder auferweckt, um bestraft zu werden? Viele Ungereimtheiten tun sich auf, wenn wir die Aussagen der Bibel immer wortwörtlich nehmen.. lg 😊
Leah
Gelöschter Benutzer
Re: Das Leben nach dem Tod
von Leah am 10.02.2022 16:50Hallo LinaMa,
Jetzt also die Bibelstellen:
Pred.3,11, wonach uns Gott die Ewigkeit ins Herz gelegt hat.
Offenbarung 14,11 und 19,3 und 20,10, wonach die Qual ewig ist.
Markus 9,44 wonach der Wurm ( die Seele) nicht stirbt und das Feuer nicht erlischt.
Johannes 3,36 sagt uns, dass der Zorn Gottes auf dem unbussfertigen Sünder bleibt, warum, wenn er vernichtet wird?
Matth. 18,8 sagt uns, dass das Feuer ewig brennt. Egal wofür nun Feuer ein Bild sein soll, warum ewig?
Nach Matth. 25,46 ist die Pein, also das Leid, der Schmerz ewig, wie kann ein Vernichteter leiden?
In 2 Thessalonicher 1,9 steht ewige Strafe und ewiges Verderben.
In Hebräer 6,2 erfahren wir, dass es ein ewiges Gericht ist.
Bin gespannt
Leah
Gelöschter Benutzer
Re: Das Leben nach dem Tod
von Leah am 10.02.2022 16:24
Hallo LinaMa,
Das hast Du schon mal erklärt, dass die Hölle nicht ewig sein soll. Ich habe Dir einige Bibestellen genannt, die dieser Annahme ganz konkret widersprechen. Ich such sie nachher nochmal raus. Kannst Du mir dann kurz erklären, wie Du das weginterpretieren willst, bitte?
Ich tu mir sonst sehr schwer Deine Sicht zu teilen, denn eigentlich lege ich immer so aus, dass die genaueren Bibelstellen die ungenaueren präzisieren und nicht so, dass die ungenaueren die genauen Bibelstellen in Frage stellen.
Leah
PS
Du nennst 1 Joh 3,8, wonach der Teufel vernichtet würde, da steht aber nur, dass seine Werke zerstört werden.
Du nennst Römer 16, 20, wonach der Teufel vernichtet würde, da steht aber, daß Christus den Satan unter die Füsse der Jünger treten würde. Sinngemäß etwas völlig anderes.
Du nennst 2 Thess. 1,9, der aussagt, dass die Gottlosen Strafe erleiden werden, ewiges Verderben, nicht vernichten.
UNa in 2 Petrus 3,7 wird von Verdammnis und nicht von Vernichtung gesprochen.
Und du sagst Vernichtung der Gottlosen deckt sich mit den anderen Aussagen der Bibel....bitte konkret, mit welchen?
Ich nenne Dir jetzt konkret, mit welchen es sich nicht deckt...
Re: Das Leben nach dem Tod
von LinaMa am 10.02.2022 14:33Hallo pray, 🙂 es ist schwierig, ein allumfassendes Verständnis zu bekommen, wenn man nur die einzelne Texte aufgreift, die eine bestimmtes Thema beleuchten und andere Texte außer Acht lässt. Dann kommt man nur zu einem Ergebnis: zum einem, die Tatsache, dass es tausende "christliche" Kirchen, Organisationen und Bewegungen gibt, die sich anhand den Schriften "beweisen" und zum anderen, die Annahme, dass die Bibel sich widerspricht.. Leider ist das eine weitverbreitete Ansicht. Somit verliert sie ihre Glaubwürdigkeit. Das ist sehr schade.. wir dürfen nicht vergessen, dass sie nicht immer wortwörtlich zu nehmen sind. Jesus selbst spricht in Gleichnissen. (Zb. vergleicht er seine Jünger mit Schafe..etc.) Natürlich gibt es auch Texte, die buchstäblich zu verstehen sind. Aber das ergibt sich immer aus dem Kontext. Wenn ich die Aussagen der Bibel inhaltlich verstehe - die Botschaft - dass, was der Sinn hinter dem Ganzen ist.. Die damalige Geschichte und die Sprachgepflogenheiten mit berücksichtige, dann ist es möglich, auch zu unterscheiden, was buchstäblichen und was sinnbildlichen Charakter hat.
Kaum etwas hat soviel Verwirrung gestiftet, wie die Höllenlehre. Nicht nur, dass Texte, die eine ewige Qual deuten, buchstäblich aufgefasst werden, sondern, weil auch in Übersetzungungen oft die persönliche Ansicht des Schreibers mit eingeflossen ist, statt sich konsequent an die Aussprache der urtextlichen Manuskripte zu orientieren.
Ich beschäftige mich seit über 30 Jahren mit der Bibel und ihre Geschichte. Es wäre sehr aufwendig, dass alles jetzt hier niederzuschreiben, was ich in dieser Zeit herausgearbeitet habe, um mich letztendlich davon zu überzeugen, dass die Bibel nicht das lehrt, was allgemein geglaubt wird.
Zb. macht sie eindeutig klar, dass der Teufel vernichtet wird - wie auch seine Werke, (Römer 16:20; 1.Johannes 3:8).
Gottlose Menschen ebenfalls, (2.Thessalonicher 1:9; 2.Petrus 3:7
Die endgültige Vernichtung durch den Tod für Gottlose, deckt sich mit den übrigen Aussagen der Bibel, die zeigen, dass die Seele der Mensch selbst ist und nicht unsterblich und zum anderen, dass die Strafe für Vergehen der Tod, die Nichtexistenz ist und nicht ewige Feuerqual.
Gemäß Offenbarung 20 wird auch der Tod und die Totenwelt in den Feuersee geworfen, der als der 2.Tod - Symbol ewiger Vernichtung kenntlich gemacht wird. Auch kann der Tod nicht buchstäblich ewig gequält werden.
Interessant ist auch, dass die Höllenlehre allgemein keiner urchristlichen Lehre entspricht, sondern einen philosophischen Hintergrund hat, der von Kirchenvertretern übernommen und "ausgeschmückt" wurde..
EIn interessantes Buch dazu ist, wie ich finde, u.a. "Platons Schatten - die Hellenisierung des Christentums" lg
Leah
Gelöschter Benutzer
Leah
Gelöschter Benutzer
Re: Das Leben nach dem Tod
von Leah am 09.02.2022 21:14Hallo Pray,
also für das alte Testament weiß ichs nicht. Im neuen Testament ist es so. Es steht entschlafen oder gab den Geist auf, aber nicht sterben, zumindest in der Elberfelder Übersetzung. Bei Luther hab ich schon stirbt gefunden...hm, grübel. Ok....vieleicht doch nicht
Leah