Sterbehilfe - Organtransplantation
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Re: Sterbehilfe - Organtransplantation
von Plueschmors am 18.02.2025 09:35Guten Tag,
davon gehe ich aus. Es hat ja auch jeder so seine eigenen Erfahrungen. Dazu habe ich vermutlich auch ein etwas düstereres Menschenbild als Du.

Siehst Du? Allein schon, daß der Neurologe das offenbar bedauernd erwähnte... Ich habe aber auch wieder gerade "Der eingebildete Kranke" von Molière gelesen. Solche Ärzte gibt es auch noch heute: Ein Wundermittelchen hier, eine Kur da, regelmäßig dies und monatlich das, eine unnütze OP...
Ich will ja auch nicht alle Ärzte über einen Kamm scheren. Tatsächlich habe ich im vergangenen Oktober, als meine Mutter im Sterben lag, eine äußerst einfühlsame Ärztin vor mir gehabt, der das Schicksal selbst sehr naheging. Offensichtlich sogar näher als mir, der ich allerdings auch ein sehr entspanntes Verhältnis zum Sterben und zum Tod habe. Das hat mich wirklich beeindruckt, war ich bis dahin doch Ärzte gewohnt, die natürlich durch das ganze Elend, das sie Tag für Tag erleben, gefühlsmäßig eher abgestumpft sind. Ausnahmen gibt es also immer wieder. Zum Glück.
Also meiner sterbenden Mutter wurde noch der Fuß abgenommen und Dialyse gemacht und der halbe Darm entfernt und dies noch und das noch, wohlwissend, daß da eigentlich nichts mehr zu machen ist. Und als nach 26 Tagen endlich nichts mehr gemacht werden konnte, brauchte man das Bett für einen neuen Patienten. So mein Eindruck, der sich mir über die Jahre immer wieder auch bei anderen Fällen aufgedrängt hat: Man läßt die Menschen erst sterben oder nach Hause, wenn ein neuer Patient vor der Tür steht, an dem noch mehr zu verdienen ist. Ich kann mich aber natürlich auch irren.
Liebe Grüße,
Plueschmors.
"Du lässest mich erfahren viele und große Angst und machst mich wieder lebendig und holst mich wieder herauf aus den Tiefen der Erde" (Ps 71,20).
Re: Sterbehilfe - Organtransplantation
von Burgen am 18.02.2025 09:11
Hallöchen,
wie schaut es aus mit der "Sterbehilfe"?
Ich kannte mal zB eine Frau, die seit zig Jahren mit einer Gesellschaft in der Schweiz, meine, vertraglich vereinbart hat, ihren letzten Willen umzusetzen. Dafür erhält sie regelmäßig Broschüren, Magazine Thema betreffend und zahlt einen gewissen Beitrag.
Zuletzt, als sie gesehen habe, hatte sie ihren Garten gerade verkauft und war zu der Zeit schon über 90 Jahre alt. War bis dahin immer noch mit dem Auto von dort nach dort gefahren.
In De gab es im TV schon einige Dokus, die Menschen durch Ärzte bis zu ihrem Tod sozusagen ambulant begleiteten. Jedoch nicht aktiv Hand anlegten. Im Beitrag jedenfalls waren die letzten Stunden vor der Kamera immer ziemlich verschwommen - jedoch kam die Not beider Seiten jeweils gut heraus.
Inzwischen gibt es ja etliche Hospitzhäuser, auch für Kinder. Dort werden die Menschen bis zum Schluss begleitet, oftmals durch ehrenamtliche Menschen, die demjenigen helfend zur Seite stehen ...
Etwaige Schmerzen werden durch starke Medikamente gelindert.
Diese Hospitz-Arbeit ist ziemlich teuer und basiert, glaube, zum größten Teil auf Spendenbasis.
Hin und wieder werden Beiträge mit Einverständnis natürlich im TV gezeigt.
Früher, vor etlichen Jahren habe in ARD öfter mal solche 'schweren' und bewegende Themen am Abend gesehen. So zB auch über eine Frau, die keine Kinder bekommen konnte, Orchestersolistin war und unbedingt ihre Lenbensvorstellung nach dem Tode weiterführen wollte. Um das zu erreichen ließ sie sich klonen. (Bei Polopferden gang und gebe)
Allerdings hatte ihr Klon eine eigene Vorstellung von ehrgeizigen Berufsplänen - und so stritten sie sich ständig.
Es ist nun allerdings leicht, solche 'schweren thematischen' Themen einfach mit einer Handbewegung wegzustreichen. Dennoch - gerade als Christ sollte man diese schweren Entscheidungen nicht ohne Bibel und Gott Jesus entscheiden.
Manchmal ist das Leben s/w, meist jedoch nicht.
Denke hier ist ein entschiedener und umgesetzter christlicher Glaube essentiell.
Vielleicht ist bei Römerbrief von Paulus eine ARt antwort zu finden?
Allerdings nicht, indem man einfach so die Kapitel überfliegt.
Was meint ihr?
was ist das Evangelium? was ist die Errettung? ... Beitrag von Leah
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Re: Sterbehilfe - Organtransplantation
von Cleopatra am 18.02.2025 06:45Guten Morgen,
Ja, das kann gut sein, vermutlich erleben wir es auch einfach unterschiedlich.
Ich erinner mich daran, dass ich bei meiner meralgia parestaltica so verzweifelt war und erst der 16te Arzt mich operierte, ein Neurologe sagte mir, dass die OP kaum Einnahmen bringt.
Aber im Alter erlebe ich es tatsächlich anders, hier bekomme ich mit, wie eben auch für alte Menschen die Entscheidung getroffen wird, zB keine Chemo oder OP mehr zu machen und dies wird so akzeptiert.
Und ich ahne, wie teuer Behandlungen und Medikamente und so weiter sind.
Grundsätzlich sehe ich das Thema "Mensch hat Macht und Geld und verliert dabei Moral und Ethik" wie du, nu hier scheint es eben durch die Gesetze anders zu sein.
Liebe Grüße, Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Sterbehilfe - Organtransplantation
von Burgen am 17.02.2025 16:48
Als es begann mit der Organverpflanuzng wurde öfter mal darüber berichtet,
zB dass ein Mensch mit einem neuen Organ, Herz oder so, plötzlich Aktivitäten und Vorlieben entwickelten, welche vorher niemand von ihm kannte. Selbst bei Ehepaaren, die ja wirklich eng miteinander lebten, wurde dies bemerkt und auch wurden sie dadurch sich entfremdet.
Oder jemand begann plötzlich eine Vorliebe für die Disko oder als Vegetarier plötzlich Steaks usw.
Möchte zu bedenken geben, dass die Haut mehr ist als eine Hülle.
Der menschliche Körper ist der Tempel Gottes. Darinnen lebt Gott Jesus. Ist täglich ansprechbar. Fühlt und spricht zum Menschen, wenn er (wiedergeborener? ) Christ ist. Das ist die eine Seite des Körpers.
Die andere Seite ist die, dass der ganze Körper nur in rechter Weise 'funktionieren' kann, wenn er genug trinkt, wie zB Wasser und sich mit lebendiger Lebensmittelnahrung ernährt. Und das ist nicht bei jedem Menschen der Fall.
Ein jüngerer Körper mag darüber hinwegtäuschen. Ein älterer oder alter Körper jedoch nicht. k
Interessanter Weise wird vielfach mit Haut usw. von Schweinen für den Menschen gearbeitet, da sie sich auf Zellebene sehr ähnlich sind. Sodass die Abstoßung fast nicht gegeben ist.
Der Tierarzt in Südengland arbeitet mit Stammzellen. Er bereitet sie zB vom Oberarm auf und umgibt damit später das eingeschraubte Titan in der Wirbelsäule. Dieses umwächst anschließend als neugebildeter Knochen das eingeschaubte Titan, wo immer es plaziert wurde. Sei es der Fuß, am Hals oder Beine. Ob die Neurochirurgen dann auch Organe so behandeln ist mir nicht bekannt.
Jedenfalls bekommt der Hund bei ZB Bandscheibenschäden einen Titan-Abstandshalter zwischen die Rückenmarkswirbel eingesetzt und kann anschließend beschwerdefrei laufen. Die Scans sind anschlie0end sehr beeindruckend.
Es wurde bei Menschenherzen ja auch schon versucht, künstlich eines zu erschaffen ...
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Re: Sterbehilfe - Organtransplantation
von Plueschmors am 17.02.2025 10:30Hallo Cleo,
das magst Du gern so sehen. Ich sehe das ganz anders: Wo Geld eine Rolle spielt, da gibt es weder Ethik noch Moral, auch wenn diese hehren Begriffe die wahren Absichten ummanteln.
Früher - bevor alles privatisiert und auf maximalen Gewinn gearbeitet wurde - machte man still die Tür zu, wenn der Tod am Bett des multimorbiden 95jährigen stand. Heute werden hysterisch Sanitäter und Notarzt alarmiert oder gar noch eine Herz-OP aufgeschwatzt oder sonst eine sinnlose Schnippelei. Und das gilt ja nicht allein für die Sterbenden. Unnötige Operationen sind ja schon lange ein großes Thema, das seit Ewigkeiten diskutiert wird. Besser, man holt sich mehrere Meinungen ein oder kennt am besten einen Arzt im Freundeskreis, der keine wirtschaftlichen Interessen hat.
Wenn ich zum Arzt gehe, dann fühle ich mich jedenfalls immer als fette Kuh, die bis auf den letzten Tropfen ausgemolken werden soll.
Liebe Grüße,
Plueschmors.
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Re: Sterbehilfe - Organtransplantation
von Burgen am 17.02.2025 09:24
Keine Sorge, werde mich diesmal nicht abmelden - würde ja wieder zurückkommen
Ja, das aktuelleste ist Andrew Wommack. www.andrewwommack.de und die englische Seite, die enthält ja noch viel mehr inhaltlich und zum Lesen, Hören und Nachdenken.
Er hat es ganz genauso durchgeführt wie Paulus es getan hatte, als der junge Mann vom 3. Stock nach unten gefallen war.
Er erzählt sogar, dass er jemandem helfen wollte, der im Rollstuhl saß, sich jedoch gar nicht helfen lassen wollte. Oder dass er unter Todesandrohung entführt wurde, als er eine Hochzeit störte in dem er dort dem Brautpaar helfen wollte weil die Oma ihr abergläubiges Ritual durchführen wollte.
Oder ein Mann, der erst kleinen Punkt Krebs hatte, sich nicht operieren lassen wollte, nicht mehr wusste, was er dagegen tun konnte als sich dem Krebs hinzugeben. Dieser Mann fand dann zu der obigen Webseite, studierte alles was er kriegen konnte Heilung betreffend. Denn der Krebs war inzwischen so groß und stinkend geworden, dass der Mann täglich Büstenhalter inklusive wechselnde Bandagen tragen musste.
Indem er Jesus wirklich lernte zu vertrauen, wurde der Krebs langsam und stetig kleiner bis er dann nach langer Zeit endlich verschwand.
Das ist nun keine Organspende, betrifft jedoch im grunde dassellbe Thema.
Andrew hat, meine 4x durch Jesus einen anderen Menschen ins Leben nach dem er gestorben war geholt. Und ein Mann starb am Ende, obwohl er zwischenzeitlich wieder lebte. Man dachte allgemein auch, siehste, das stimmt ja alles gar nicht. Bis man dann unter den sachen des Mannes, inzwischen totgeblieben, einen Eintrag im Brief an sich selber, indem er schrieb, keine Kraft mehr zu haben und zum HErrn gehen wolle. Und das Gebet wurde ihm erhört.
Andrew selber, sein Ministrie, hat 4 DVD's zum Thema Heilung Journal, indem die vormals betroffenen Menschen ihren Heilungsweg erzählen, erzählten.
Ohne Wirkung des Heiligen Geistes - der Gnade, geht gar nichts.
In England, den Namen habe vergessen, gab es oder gibt es noch - inzwischen ein alter Mann, - der in der Ukraine, meine, ein ganzes Krankenhaus leer betete. Er kam öfter ins Gefängnis deswegen, weil seine Gebete samt Handlungen solche Wirkungen erbrachten. Zwei der gesundgebeteten Männer, heißt, die das Gebet im wirklichen Glauben für sich beanspruchten, wurden später selber Pastoren.
Das meine ich mit dem, es gibt viel mehr zwischen Himmel und Erde als wir denken und sehen können - durch echten Glauben, der anfangs so groß wie ein Senfkorn sein kann - und nicht einfach so verfügbar ist. Sondern meist eine Gnadengabe.
Ich weiß natürlich, dass es auch viel Schindluder gibt und damit viel Show erzielt wird. Jedoch mein Berichtetes hier hat dies nicht als Ziel und beruht allein auf Gottes Wort durch Jesus Christus und Glauben in und an IHN. Alle Ehre gehört IHM.
was ist das Evangelium? was ist die Errettung? ... Beitrag von Leah
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
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Re: Sterbehilfe - Organtransplantation
von Cleopatra am 17.02.2025 07:28Guten Morgen,
jetzt war ich im Zwiespalt, ob ich nochmal etwas dazu schreibe, oder nicht.
Was du beschreibst, sind einzelne berichte von Menschen, die unter Narkose waren, es gibt auch einzelne Berichte von Personen, die in Wachkoma (?) waren.
Diese Personen konnten davon berichten, als sie wieder aufgewacht sind.
Aber wir sprechen ja hier von Hirntod- ein Zustand, der von zwei Ärzten unabhängig voneinander nach bestimmten Tests festgestellt wurden.
Auch das EEG gibt uns Informationen darüber, ob jemand vermutlich etwas hört oder so.
Aber Hirntod ist Hirntod.
Ich habe mal eine Seite gesucht, in der alle Gesetze drinstehen, die für Deutschland zu diesem Thema exestieren, vielleicht nimmt das ja manche Unsicherheit:
Gesetze und Richtlinien zum Thema Organspende
Hier sind sachlich einfach die Infos aufgeschrieben.
Das sind wieder Aussagen, ohne dass man sie überprüfen kann.
Wann ist das passiert? Wo ist das passiert? In Deutschland nach deutschen Richtlinien zur aktuellen Zeit?
Und wer hat das behauptet? Damit meine ich die Quelle.
Das sind diese schwierigen Behauptungen, die mich in den Zwiespalt bringen.
Denn wenn jetzt geschrieben wird, dass diese Person ja für den Herrn unterwegs ist, dann bin ich in der "Ecke", in der ich nichts geganargumentieren "darf", weil es Gottes Macht in Frage setzen würde, oder eine Aussage eines Christen.
Ich habe lange überlegt, ob ich noch darauf reagiere, denn ich meine, die letzten beiden Male hast du deinen Account Burgen danach hier gelöscht.
Aber es wäre Menschenfurcht oder falsche Motivation, es einfach so stehen zu lassen, nur, weli dann eine bestimmte Reaktion passieren könnte.
Ich will dir auch nicht in Abrede stellen, das so zu glauben, aber ich kann es eben nicht, weil diese Person, die das so behauptet, es alleine so behauptet, in ihrem eigenen, zu verkaufenden Buch, in der charismatischen Bewegung, in der es eben um Wunderheilungen geht.
Es gibt keinen Arzt, kein Pflegepersonal, kein Leichenbestatter, der angerufen wurde, niemanden, der das bestätigen kann.
Ich kenne solche Wunderheilungen aus der Bibel, die einen bestimmten Zweck erfüllt haben- das Evangelium unterstreichen. Nicht, ein Buch zu verkaufen und selbst auf der Bühne zu stehen.
Das macht es eben so schwierig, wenn dann sowas immer als Argumentation und Begründung genommen wird, dann hoffe ich, dass auch akzeptiert wird, dass ich darauf reagiere.
Und ich möchte dabei auch wirklich respektvoll sein, aber der Hinweis muss auch erlaubt sein.
Vielleicht hilft es einfach, wenn wir bei genannten Beispielen einfach die Quelle benennen und eben auch schauen, dass die Quellen möglichst neutral und sachlich sind.
Ich glaube, das können wir alle unterstreichen.
Aber wir müssen trotzdem eben auch verantwortungsvoll prüfen, was gut ist und was wahr ist.
Aber beim Thema Organtransplantation bin ich bisher bei der Meinung geblieben, gestern habe ich noch von jemanden gehört (ich sprach am Telefon mit ihr über dieses Thema, angeregt vom Thread hier), dass jemand auf dem Organspendeausweis noch stehen hat "ja, aber nur unter Vollnarkose", weil sie Sorge hat, dass sie doch Schmerzen empfinden könnte.
Das ist doch auch eine Idee, für diejenigen, die eben diese Sorge haben.
Liebe Grüße, Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
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Re: Sterbehilfe - Organtransplantation
von Burgen am 16.02.2025 09:22
Hallo Cleo @hallo alle
vor allem, wenn das neue Gesetz durchgesetzt wird, welches der liebe Herr Lauterbach so nett beschreibt
(auf einzelne Bereiche konzentrierte Krankenhäuser).
Die persönlichen Meinungen und Gedanken lasse ich absichtlich unkommentiert und so da stehen, ich möchte niemanden von "meiner Meinung überzeugen".
Lauterbach bringt "nur" das in Existenz, was schon in den 70 zigern eingeläutet wurde und besonders in den 80zigern immer wieder besprochen wurde.
Inzwischen haben sich die ganzen Ärzteschaften soweit 'verändert', dass es gerade in Hausärztlichen Einrichtungen besonders schwierig wird, weil die jungen Ärzte dies nicht unbedingt geldbeutelmäßig attraktiv finden - und auch nicht aufs Land ziehen wollen. Wie aber auch andere 'Berufszweige'.
Auch 'Inselärzte' und Nachfolger, sei es in Praxisgeschäft oder Krankenhaus. Selbst Hebammen und Geburtsstätten sind nur noch auf manchen Inseln per Hubschrauber hin und her zu erreichen.
Ja, was du, Cleo, nachfragst bezüglich Koma - ich weiß, habe es übertrieben indem es so aufgeschrieben habe.
Woher weiß ich das?
Komapatienten sind zB äusserst hilflos. Es ist bewiesen, dass etliche Menschen, obwohl sie wie tot da liegen, alles hören können, was andere um sie herum sprechen. Selbst während einer Operation können manche Menschen hinterher genau sagen, was sie an welcher Seite des Op-Tisches gehört haben.
Selbstverständlich macht so etwas Angst und ist auch für das operierende Personal vielleicht beschämend.
Ja, also, es hat zB eine Frau, die sich sehr mit dem Thema beschäftigt hatte (ob sie noch lebt weiß ich nicht, auch den Namen weiß ich nicht mehr) sprach darüber, dass zwar der Hirntod festgestellt werde, der tieferliegende EKG und so, jedoch nicht aufgezeichnet werde, also wird dann der Todeszeitpunkt festgelegt.
Aber - selbst nach Stunden, das haben einige erlebt, kann der tote Mensch wieder beginnen zu atmen.
Ich kenne einen Gottesmann über das Internet, der glaubhaft bezeugt, dass sein Sohn nach einigen Stunden zurückkam, aus der Leichenhalle. Auch seine Frau wurde ins Leben zurückgebracht - von Gott. Beide, bzw. alle drei sind aktiv für den HErrn unterwegs.
Es geschieht so viel zwischen Himmel und Erde ...
PS: denke auch daran, dass Deutschland ein besonders kompliziertes und teures (allgemein gesprochen) System ist.
aufgeblasen und volkswirtschaftlich unausgewogen, mM
scheint der Spruch zu sein: Geld regiert die Welt - die deutsche Welt ...
Und Gott? kann man sagen: unser Gott? Wohl eher nicht.
Wie gesagt: Es geschieht immer noch so viel zwischen Himmel und Erde - wohl demjenigen, der IHM glauben schenkt ... und festhält am Wort Gottes Eines Tages werden alle Gott Jesus sehen, wie ER ist.
Bis dahin ...
was ist das Evangelium? was ist die Errettung? ... Beitrag von Leah
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2.Kor 5,17 (Schl 1995)
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Re: Sterbehilfe - Organtransplantation
von Cleopatra am 16.02.2025 07:48Guten Morgen,
mir sind da noch Dinge aufgefallen, die ich so nicht stehen lassen kann, das hat mich gewurmt:
Weißt du, wie genau das funktioniert in Deutschland mit der Organspende?
Einem Menschen in Koma wird kein Organ entnommen.
Es müssen zwei völlig voneinander unabhängige Ärzte den wirklichen Tod bestätigen, bevor sowas überhaupt in Frage kommt.
So kann niemand etwas mit anhören.
Ich erlebe das anders, vermutlich erlebst du es so.
Ich kenne einige, die aus Unsicherheit nicht spenden oder eben, weil sie "ganz" beerdigt werden wollen, bzw die Angehörigen es so wünschen. Das wird so als Entscheidung stehengelassen.
Es gab mal vor einiger Zeit einen allgemeinen Aufruf zum Thema Organspende, in der auch informiert wurde. Aber die freie Entscheidung hat doch jeder.
Nein, das ist nicht zwingend so.
Wenn zB ein Mensch eine Netzhaut, Haut allgemein oder ein Ohr oder keine Ahnung was eingepflanzt bekam, wird am Anfang natürlich ein Medikament, auch Schmerzmittel verschrieben. Aber wenn der Körper es angenommen hat, bedeutet das nicht, dass man sein Leben lang Medikamente nehmen muss.
Frage mal die vielen Menschen, die zB eine Leber oder Niere bekamen, wie dankbar und glücklich sie über ihr neues, geschenktes Leben sind. Oder einem Opfer nach dem Brand, dem die Haut verbrannte.
Was meinst du? Kennst du Bibelverse dazu?
Das sehe ich nicht so.
Der Körper ist unser "Tempel", eine Hülle, in der die Persönlichkeit sitzt.
Der Körper hat gewisse Funktionen, aber er ist nur hier auf der Erde wichtig.
Wirklich wichtig ist doch die Seele und die ist nach unserem Leben bei Gott. Der Körper zerfällt irgendwann.
Der ist nichts mehr wert.
Wenn er dann (meiner Meinung nach) also noch andere Leben retten kann oder vereinfachen, dann finde ich persönlich das gut.
Ich komme ja auch aus dem gesundheitswesen und kann das nicht so stehen lassen.
Der Mensch wird aus moralischen und ethischen Gründen am Leben erhalten. Das mag man gut finden oder auch doof.
Aber wirtschaftlich ist das nicht. Es bringt kein Geld, absolut nicht, weil die "Kosten" immer höher gehen.
Verzeiht mir bitte, dass ich es so ausspreche, damit will ich auf keinen Fall respektlos erscheinen.
Aber selbst Krankenhausbesuche sind mitlerweile kein "Nutzen" mehr für das Krankenhaus, weil meistens "Standart-Sachen" gemacht werden, die nicht viel Geld reinbringen, aber Bett, Versorgung und Personal "kostet", während die Krankenversicherungen immer weniger zahlen.
Schaut man sich mal die Krankenhäuser in Deutschland an, so sieht man, dass viele vor dem wirtschaftlichen Aus stehen, vor allem, wenn das neue Gesetz durchgesetzt wird, welches der liebe Herr Lauterbach so nett beschreibt (auf einzelne Bereiche konzentrierte Krankenhäuser).
Die persönlichen Meinungen und Gedanken lasse ich absichtlich unkommentiert und so da stehen, ich möchte niemanden von "meiner Meinung überzeugen".
Liebe Grüße, Cleo
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Re: Sterbehilfe - Organtransplantation
von Plueschmors am 14.02.2025 11:37Hallöchen,
tja, das deutsche Gesundheitswesen ist mittlerweile auf wirtschaftliche Effizienz getrimmt. Ich habe selbst lange genug im Gesundheitswesen gearbeitet und so meine Erfahrungen gemacht: Bevor man einen Menschen einfach menschlich sterben läßt, wird erstmal alles aufgefahren and angewandt, was irgendwo noch Geld einbringt.
Also persönlich finde ich es gruselig, mit den Organen eines mittlerweile Verstorbenen herumzulaufen, zumal man den Rest seines Lebens dann oft auch starke Medikamente nehmen muß, damit das überhaupt einigermaßen funktioniert. Ich bin da wohl eher der Meinung Hiobs: "Der HERR hat's gegeben, der HERR hat's genommen; der Name des HERRN sei gelobt!" (Hiob 1,21 LUT).
Ich bin bis jetzt nicht darauf aus, mein restliches Leben als Versuchskaninchen der medizinischen Wissenschaft zu verbringen. Und ich müßte jetzt auch nicht auf Krampf lange leben, zumal es beim Herrn ja sowieso viel besser ist als hier in diesem Jammertal.
Zum Thema Sterbehilfe: Schwerkranke Menschen bekommen ja heute eh alle Hilfe in Form von Schmerz- und Beruhigungsmitteln, damit sie einigermaßen entspannt hinübergehen können. Todbringende Medikamente wären lediglich eine Abkürzung. Als Christ weiß ich, daß meine Zeit in Gottes Händen steht (vgl. Ps 31,16). Er möge also mein Ende einläuten und nicht ich selbst.
Liebe Grüße und Segen,
Plueschmors.
"Du lässest mich erfahren viele und große Angst und machst mich wieder lebendig und holst mich wieder herauf aus den Tiefen der Erde" (Ps 71,20).