Leben nach dem Tod

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Burgen

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Re: Leben nach dem Tod

von Burgen am 09.02.2026 09:30



Ergänzung zu obigen Text und Gedanken: 

Hebräer 9,11-14 ... 

11 Christus aber ist gekommen als Hoherpriester der Güter /  bei Gott durch das größere und vollkommenere Zelt, das nicht mit Händen gemacht ist, das ist: das nicht von dieser Schöpfung ist.
12 Er ist auch nicht durch das Blut von Böcken oder Kälbern,  / sondern durch sein eigenes Blut ein für alle Mal in das Heiligtum eingegangen und hat eine ewige Erlösung erlangt. 
13 Denn wenn schon das Blut von Böcken und Stieren und die aAsche von der Kuh durch Besprengung die Unreinen heiligt, sodass sie leiblich rein sind, /
14 um wie viel mehr wird dann das aBlut Christi, der sich selbst als Opfer ohne Fehl durch den ewigen Geist Gott dargebracht hat, unser Gewissen breinigen von den toten Werken, zu dienen dem lebendigen Gott! / 
15 Und darum ist er auch der aMittler des neuen Bundes,  / auf dass durch seinen Tod, der geschehen ist zur Erlösung von den Übertretungen unter dem ersten Bund, / die Berufenen das verheißene ewige Erbe empfangen. 
16 Denn wo ein Testament* ist, da muss der Tod dessen geschehen sein, der das Testament gemacht hat. ... 

[das obige "schmecken" könnte vielleicht auch darin bestehen, dass wir nach den obigen Wahrheiten, inneren Frieden als ein en Kompass haben, der eben schmackhaft sein könnte und uns die tägliche Richtung weisen kann] 

a 4. Mose 19,2.9.17

a 1. Petr 1,18–19; 1. Joh 1,7; Offb 1,5

b Vers 26; Kap 1,3

a Kap 8,6; 12,24; 1. Tim 2,5

* Andere Übersetzung: »Bund« (wie in Vers 15).

Martin Luther, Die Bibel nach Martin Luthers Übersetzung, revidiert 2017 mit Lemmatisierung, hg. von Evangelischen Kirche in Deutschland, revidierten Fassung (Stuttgart: Deutsche Bibelgesellschaft, 2017), Hebr 9,11–16.  




Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)  


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Geist-Licht

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Re: Leben nach dem Tod

von Geist-Licht am 15.02.2026 21:00

Grüß Gott
Cleopatra
 
schreibt:
Wer also im Paradies landet ist nicht entscheident, welche Taten im Buch des Lebens stehen, sondern ob wir im Buch des Lebens stehen.
 
Und wie wäre die Art und Weise in diesem "Buch" (~ Bewußstsein Gottes unseres Himmlischen Vaters) anwesend zu sein?
Doch durch lebendiges Leben der Hamonien zu Jesus Christus, als da wären zum Beispiel Frieden, Freiheit, Wahrhaftigkeit, Nächstenliebe, die Liebe zu Gott unserem Himmlischen Vater über alles.
Dann beeinflußt auch noch Vergebung, Barmherzigkei und Gnade unsere Wiedergeburt im Geist, (Bewußtsein Gottes) unser Erscheinen in den Welten unsreres Himmlischen Vaters.
Es steht geschrieben die Frage Christi:
Was hat der Mensch, das er seine Seele auslösen könnte?
 
?Seine Seele die in Dankbarkeit Gott gegeben werden kann und die Gnade unseres Himmlischen Vaters!

Alles was zu Christus lenkt, bringt den Geist und lebendiges Leben.

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Cleopatra
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Re: Leben nach dem Tod

von Cleopatra am 16.02.2026 07:20

Guten Morgen, 

ich hoffe, dass ich deine Frage richtig verstanden habe.
Nun, ob wir im Buch des Lebens stehen ist nicht davon abhängig, welche Werke wir getan haben, sondern ob wir geglaubt haben und ob die Sündenvergebung angenommen wurde.
Dazu gibt es ganz viele Bibelverse zu. 
Wie genau es dazu kommt, wie man ins Buch eingetragen wird, steht nicht in der Bibel. Man kann auch ausgelöscht werden daraus.

Ein "Du warst so ein toller Mensch, deshalb geht es jetzt in den Himmel" ist glaube ich ein weit verbreiteter Irrglaube, der sich so nicht auf die Bibel allein stützen lässt, immer nur auf einzelne Bibelverse. Aber man muss die Bibel im Gesamten lesen. Und da wird ganz schnell deutlich: Gott möchte das Herz.
Im Weg steht die Sünde, die entfernt werden muss, damit der Zugang zu Gott wieder möglich ist.

Liebe Grüße, Cleo


Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Argo

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Re: Leben nach dem Tod

von Argo am 16.02.2026 16:23

Hallo Geist-Licht

Du schreibst:  Es steht geschrieben die Frage Christi. Was hat der Mensch, das er seine Seele auslösen könnte?

?Seine Seele die in Dankbarkeit Gott gegeben werden kann und die Gnade unseres Himmlischen Vaters!

Ich verstehe nicht was du damit meinen willst. Vielleicht geht es um die Seele des Menschen die weit nach dem Tod geht und ihre Werke in dem Buch des Lebens eingetragen sind?

Übrigens über das Buch des Lebens  kann ich dir an hand von den Aussagen Jesus in der Offenbarung folgendes sagen:

1te Aussage: Offenbarung Kapitel 3, Vers 3 - 6: 

3. Erinne dich dann daran, wie du das Wort Gottes empfangen und gehört hast und halt es fest und zeige Reue. Wenn du nicht aufwachst, komme ich als Dieb zu dir und du wirst nicht wissen, wann ich komme.
4. Aber in Sardes gibt es einige Leute, die ihre Kleider (mit Sünden) nicht beschmutzt haben, sie werden mit mir in Weiß gekleidet gehen, weil sie fähig sind.
5. Wer auf diese Weise gewinnt, wird weiß gekleidet sein, und ich werde seinen Namen aus dem Buch des Lebens nicht streichen, sondern seinen Namen meinem Vater und seinen Engeln bekennen.
6. Wer Ohren hat, hört, was der Geist in den Kirchen sagt.

   Jeder Mensch erhält einen Namen auf diese Erde damit er mit den anderen Menschen leben kann. Gott möchte die Kontrolle über alle Menschen auf der Erde  haben und hat alle Namen von Menschen, die geboren wurden, in einem Buch geschrieben ... Alle Namen von Menschen, die noch am Leben sind, sind dort enthalten, daher der Name des Buches, LEBENSBUCH.

   Kann der Mensch nach den Gesetzen Gottes auf der Erde leben, damit er im Buch des Lebens bleibt ? Antwort....

   Das kann er, wenn er sein Gewissen aktiviert hat und versucht, sein Leben durch Reue zu verbessern, kann er dann hoffen, dass sein Name nach seinem Tod im BUCH DES LEBENS bleibt. Jesus verspricht ihm weiße Kleider zu geben. Dies symbolisiert die Reinheit der Seele der Person, die sie trägt. Er hat durch ständige Reue im Leben, hat Jesus Führer seines Lebens gemacht, hat den Heiligen Geist in sich getragen und mit Gnade Gottes seine Sünden abgewaschen ... - die Erlösung ereicht - und sein himmlischer Name wird von Jesus Christus seinem Vater, Gott, zugegeben. Also sein Name bleibt weiter im Buch des Lebens geschrieben. 

   Wenn wir nicht aufwachen und dauerhafte Reue nicht zeigen und den Rufen unseres Gewissens nicht folgen, besteht die Gefahr, dass wir dieses Leben plötzlich unvorbereitet auf die Begegnung mit Jesus Christus verlassen. Er sagt uns, dass er als Dieb kommen wird, das heißt, wir werden nicht wissen, wann er kommt, damit wir bereit sind, ihn zu treffen.
   Jesus Christus bestätigt, dass nur wenige Menschen einen klaren Verstand und einen festen Glauben haben und vergleicht sie mit Menschen, die weiße Kleidung tragen und sie nicht beflecken. Ihre Seele ist so rein wie ein weißes Kleiderstück welches gerade gewaschen ist. Er sagt, dass er ihren Namen nicht aus dem Buch des Lebens löschen wird und gleichzeitig den Namen der Gläubigen im Reich Gottes sichern wird.

Nach den Aussagen Jesus der Gewinner wartet weissgekleidet mit andere Seelen zusammen vor den Toren des Königreich Gottes so lang bis die Tore geöffnet werden. 

Die nächsten Aussagen Jesus folgen.

LG

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Geist-Licht

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Re: Leben nach dem Tod

von Geist-Licht am 16.02.2026 17:00

Grüß Gott
Argo
 
Auslösen bedeutet so viel wie erlösen, also vom Bösen ablösen, aus der Hölle herauslösen oder herausholen auch Rettung genannt.
(Dazu habe ich auch einen Traum)
  
Wie der Vorgang sein wird ist in vier Evangelien beschrieben und es kann keine "Station" ausgelassen werden.
Daher auch der Spruch Christi: "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das lebendige Leben, keiner kommt zum Vater, denn DURCH mich. Also durch Jesus Christus hindurch leitet dieser Weg in die Welten unseres Himmlischen Vaters.
 
Gut daraus zu erkennen ist, nur wer im Christus lebendig lebt, wird auch im Buche des Lebens stehen.
 
Das Helige Abendmal bescheibt diesen Vorgang recht gut. 
Nur wer Jesus Christus in sich auf nimmt, wird von Jesus Christus aufgenommen.
 
Das Denken in körperlichen Bregrenzheiten ist manchesmal im Wege.
Es geht um die Seele. Nimmt jemand die Seele Christi in sich auf, so wird auch seine Seele in Christus lebendig leben.

Alles was zu Christus lenkt, bringt den Geist und lebendiges Leben.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 16.02.2026 17:01.

Argo

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Re: Leben nach dem Tod

von Argo am 16.02.2026 19:25

Hallo Geist-Licht

   Jetzt ist alles klar was du damit meinst. Ohne Jesus Christus kommt man nicht zum VaterGott in seinem Himmelsreich. In Wirklichkeit was bedeutet für dich dieser Satz?

   Meinst du: Du bekennst dich zum Jesus und wartest du nach deinem Tod, dass du noch im Buch des Lebens eingetragen bleibst?
 
   Du erkennst dass, nur wer im Christus lebendig lebt, wird auch im Buche des Lebens stehen. Das hört man oft. Was bedeutet für dich lebendig im Christus zu sein? Das Wort Leben sagt alles. Um zu leben wie Jesus es will musst du welche Vorsätze in deinem Leben folgen. Leben kannst du ohne Jesus auch und kannst du auch alt werden. Aber das macht den Unterschied merkbar. Schlecht wird nach deinem Tod, der bald kommen könnte. 

   In der Bibel steht überall geschrieben:  Sich zum Jesus bekennen, bedeutet IHN als unseren Gott anerkenen, leben mit Hilfe des Heiligen Geistes nach den Gesetzen die ER uns gelehrt hat, die in der Heiligen Schrift - die Bibel - niedergeschrieben sind.

   Wenn du es im Leben oft nicht kannst - alles nach Gotteswunsch zu machen - gibt Gott dir die Möglichkeit dich zu ändern damit nicht die gleichen Fehler wiederholst. Dafür muss du dein Gewissen einschalten. Gott sieht, dass du dich bemühst und verzeiht dir. So kommst du weiter im Leben.

   Es ist sonst wie jede andere Tätigkeit im Leben. Im Beruf macht jeder Fehler aber von den Fehler lernt der Mensch und macht immer weniger, d.h. er wird immer besser wenn er sich bemüht. 

    Ich wollte damit sagen, dass wir uns im Leben achten sollten wie wir uns entscheiden. Gott hilft uns unsere Probleme erträglicher zu machen aber befreit uns nicht aus unsere Verantwortungen im Leben. 

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Geist-Licht

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Re: Leben nach dem Tod

von Geist-Licht am 16.02.2026 22:35

Gruß Gott
Argo
Ich versuche mal, die Erkenntnis zu vermitteln, weiche mir gegenwärtig ist:
 
Gott, unser Himmlischer Vater sagt von sich:
Ich bin ein lebendiger Gott, ein Gott der Lebendigen.
 
[(In den Welten (Himmeln) Gottes und Christi sind die lebendigen.
In allen anderen Welten die Toten.)]
 
In meinem inneren Tempel Gottes habe ich einstmals (vor etwa 50 Jahren) gesprochen zu unseren Himmlischen Vater, in einem meiner Büche:
   "Dein Wille sei mein Wille." Gott spiegelte mir seine Antwort:
   "Dein Wille sei mein Wille."
 
Nun, vor wohl zwei Jahren bin ich wiedereinmal in diesen Tempel gegangen und wiederholte den Ausspruch:
   "Dein Wille sei mein Wille." Doch nun lautete die Antwort:
   "Dein Wille ist mein Wille."
Eine neue, völlig andere Verantwortung beginnt, weil das Vorhaben mit: Es sei; zur Wirklichkeit geworden ist.
 
Das Endziel ist Harmonie mit unserem Himmlischen Vater und Jesus Christus und es wird uns die Freiheit gelassen in dieser uns eigenen Harmonie den Willen unseres Schöpfers zu erfüllen.

Alles was zu Christus lenkt, bringt den Geist und lebendiges Leben.

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Argo

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Re: Leben nach dem Tod

von Argo am 16.02.2026 23:40

Hallo Geist-Licht

Ich finde es schön von dir, dass du in einer Welt lebst die ihren Mittelpunkt eine Fantasievolle Vorstellung Gottes hat. Du hast eine besondere Gabe sich Träume zu erinnern und zu beschreiben. Du gehst ich glaube deinen eigenen Weg im Leben der dich erfüllt. Versuche deine Erkenntnisse und Erfahrungen in Zusammenhang mit deinen Beziehungen zum Gott uns verständlicher zu machen.

LG 

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Cleopatra
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Re: Leben nach dem Tod

von Cleopatra am 17.02.2026 07:42

Guten Morgen, 

wichtig in diesem Zusammenhang ist aber eben, dass die alte Natur, die eben sündig ist, in die neue Natur umgewandelt wird.
Argo: Wenn ein Mensch von heute auf morgen sein Leben komplett umwandelt und "gut" lebt, aber die alte Natur eben noch sündig ist, dann ist der Mensch noch verloren.

Römer 3,20: Darum: Aus Gesetzeswerken wird kein Fleisch vor ihm gerechtfertigt werden; denn durchs Gesetz ⟨kommt⟩ Erkenntnis der Sünde.

21 Jetzt aber ist ohne Gesetz Gottes Gerechtigkeit offenbart worden, bezeugt durch das Gesetz und die Propheten: 
22 Gottes Gerechtigkeit aber durch Glauben an Jesus Christus für alle, die glauben. Denn es ist kein Unterschied, 
23 denn alle haben gesündigt und ermangeln der Herrlichkeit Gottes 
24 und werden umsonst gerechtfertigt durch seine Gnade, durch die Erlösung, die in Christus Jesus ist. 
25 Ihn hat Gott hingestellt als einen Sühneort durch den Glauben an sein Blut zum Erweis seiner Gerechtigkeit wegen des Hingehenlassens der vorher geschehenen Sünden 
26 unter der Nachsicht Gottes; zum Erweis seiner Gerechtigkeit in der jetzigen Zeit, dass er gerecht ist und den rechtfertigt, der des Glaubens an Jesus ist. 27 Wo bleibt nun der Ruhm? Er ist ausgeschlossen. Durch was für ein Gesetz? Der Werke? Nein, sondern durch das Gesetz des Glaubens. 
28 Denn wir urteilen, dass ⟨der⟩ Mensch durch Glauben gerechtfertigt wird, ohne Gesetzeswerke.


Da steht nicht: "Der Mensch hat sich selbst in diese Lage gebracht, indem er sich selbst heiligte durch ein tolles Leben".
Da steht eindeutig (und es gibt noch viele weitere Bibelverse), dass der einzige Weg durch Jesus ist. Der Glaube, die stellvertretende Sündenvergebung.

Gleichzeitig gibt es auch nicht nur die Bibelverse über den Glauben. Denn: Wie wir gerade im Jakobusbrief lesen, ist ein Glaube ohne Werke tot.
Er bringt nichts, wenn es keine Früchte zeigt. Das ist ja ganz logisch.
Und Gottes Maßstäbe sollten wir auch unbedingt ernst nehmen, wir schreiben hier schließlich von dem heiligen, großen Gott, der die Welt erschaffen hat.

Liebe Grüße, Cleo


Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
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Argo

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Re: Leben nach dem Tod

von Argo am 17.02.2026 22:17

Liebe Leute,

   wenn ich mich selbst betrachte und die Theologie nicht berücksichtige dann muss ich feststellen, dass ich nicht unbedingt großer Sünder im Sinne dessen was uns als Menschen in der Theologie vorgeworfen wird (Mörder, Lügner, Ehebrecher, u.s.w.), bin. Ich habe meinen Charakter der vieles in mir nicht ändern lässt. So ergeht auch anderen. Wir tragen auch den Begriff Sünder mit, obwohl wir nicht gesündigt haben wie die großen Sünder es gemacht haben. Da sollte man es als logisch betrachten.

   Unsere menschliche Natur wie von Gott gegeben ist, funktioniert nicht wie ein Computerspiel das nach einem gleichbleibenden System vorprogrammiert ist und uns immer das gleiche Ergebnis gibt. Unsere Natur ist eine Natur die nicht vorprogrammierbar ist, sondern sie lebt jeden Moment anders. Mit anderen Worten unser Leben welches wir mit der Geburt erhalten haben bestimmt unseren Weg im Leben. Dieses Leben können wir nicht beenden und ein neues beginnen. Wir können nur unser Leben verbessern oder verschlechtern.

   Wenn wir allein auf eine Insel leben würden, würden wir sicher mit den Eigenschaften und Fähigkeiten die wir als Menschen mit unseren Geburt erhalten haben leben und weder schlechteres noch besseres Leben erreichen. Unsere Natur würde immer die gleiche bleiben bis sie stirbt. Ohne Sünden. Wir hätten unser Gewissen nicht gebraucht.

   Jetzt leben wir aber nicht allein und deswegen unsere Natur verändert sich und weil die Menschen unterschiedlich sind und nicht vorprogrammierbar sind, entstehen die verschiedenen Sünden. Die Sünden machen unser Leben schwieriger und sind eine Last für uns. Sie sind da, weil wir alle zusammenleben müssen und wir werden sie nie ganz los werden.

   Um diese Sünden zu verkleinern hat Gott uns ein Werkzeug gegeben - das Gewissen - mit dem wir unsere Sünden kontrollieren können. So können wir uns ein gutes Leben verwirklichen. Verwenden wir das Gewissen nicht und machen wir weiter viele Sünden dann erreichen wir ein schlechtes Leben.

   Das bedeutet unsere Natur verändert sich zum Besseren oder zum Schlechteren sie kann aber nicht neu werden.

   Ein Beispiel dazu: Wenn ich rauche oder Drogen nehme verschlechtere ich meine Natur mein Leben. Wenn ich versuche durch selbst Erkenntnis das rauchen aufzuhören, dann verbessere ich meine Natur.
 
   Die Theologie – das Wort Gottes – hat der Menschheit dazu geholfen, den Wunsch Gottes (die Menschen von der Selbstzerstörung zu retten) zu erfüllen. Damit das erfüllt werden konnte hat Gott seinen eigenen Sohn als Mensch auf der Erde geschickt - Ihn auf dem Kreuz geopfert und drei Tage später Ihn aus dem Tod zum Leben wieder erweckt - und somit der Menschheit seine unbeschreibliche Macht gezeigt. Wir haben erfahren, dass für Gott alles möglich ist.

   Jesus hat uns das Wort Gottes gelehrt. Er ist der Anfang und das Ende, Er ist alles. Durch unseren Glauben an Jesus können wir auf ein besseres Leben hoffen, jetzt und nach unserem Tod.

   Der Glaube an Jesus Christus allein, ist nicht das Privileg des Menschen, ungestraft sündigen zu können, sondern der Weg zur Befreiung von der Sünde. Wenn aber die Früchte des Lebens (Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung) nicht hervorgebracht werden, ist der Glaube tot. Jeder Baum, der keine Frucht bringt, wird abgehauen und verbrannt (Matthäus 3,10). Dies wird auch im ersten Brief an die Korinther deutlich gesagt: Wisst ihr nicht, dass die Ungerechten das Reich Gottes nicht erben werden? (1. Korinther 6,9). Auch im Brief an die Galater heißt es: Niemand kann Gott verspotten. Denn was der Mensch sät, das wird er auch ernten.

   Gott kennt uns in- und auswendig und kann uns seine Gnade schenken, wenn wir ihn von ganzem Herzen darum bitten. Die Reue, die aus der Zerbrochenheit unseres Herzens erwächst, führt uns auf die Wege, auf denen Gottes Schutz sichtbar ist.

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