Die metaphysische Dimension der menschlichen Existenz: Die Unsterblichkeit der Seele

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Argo

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Re: Die metaphysische Dimension der menschlichen Existenz: Die Unsterblichkeit der Seele

von Argo am 22.07.2026 16:08


Ich habe ehrlich nie gedacht, dass ich eine solche Reaktion auf die einfachste Frage der Menschheit hervorrufen würde: Was kommt nach meinem Tod, gibt es ein anderes Leben?

Ich wollte mit diesem Thread lediglich bestätigen, dass für mich aufgrund dokumentierter Ereignisse die Seele nach dem Tod weiterlebt.

Ich beschreibe hier etwas, das auf der christlichen Lehre beruht, die im geistigen Sinne auf den Prinzipien von Ursache, Wirkung und persönlicher Verantwortung aufgebaut ist.

Der Mensch steht nicht isoliert in einer toten Materie, sondern ist eingebunden in das ständige Wirken und Fließen einer unsichtbaren Realität.

Die Bibel beschreibt das Weiterleben der Seele nach dem Tod in verschiedenen Passagen, die einen Zwischenzustand der Seele vor der endgültigen Auferstehung und dem Gericht zeigen.

Einige Abschnitte deuten darauf hin, dass die Seele nach dem Tod bewusst weiterexistiert. Dazu gehören das Gleichnis vom reichen Mann und dem armen Lazarus (Lukas 16,19–31) sowie Jesu Worte an den Verbrecher am Kreuz: Heute wirst du mit mir im Paradies sein (Lukas 23,43).

Der Tod bedeutet die sofortige Trennung von Leib und Seele, was auch in der Offenbarung (Kapitel 6, Vers 9–11) bestätigt wird:

9. Und als es das fünfte Siegel öffnete, sah ich unter dem Altar die Seelen derer, die geschlachtet worden waren um des Wortes Gottes willen und um des Zeugnisses willen, das sie hatten.
10. Und sie riefen mit lauter Stimme und sprachen: Wie lange, du heiliger und wahrhaftiger Herrscher, richtest und rächst du nicht unser Blut an denen, die auf der Erde wohnen?
11. Und es wurde ihnen einem jeden ein weißes Gewand gegeben; und es wurde ihnen gesagt, dass sie noch eine kleine Zeit ruhen sollten, bis auch ihre Mitknechte und ihre Brüder vollendet wären, die wie sie noch getötet werden sollten.

Weitere Belegstellen:

Matthäus 10,28: Jesus sagt hier direkt, dass Menschen zwar den Körper, nicht aber die Seele töten können: Und fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, die Seele aber nicht töten können.

Philipper 1,23: Der Apostel Paulus erklärt, dass das Sterben für ihn ein Gewinn ist, weil seine Seele dann direkt bei Christus ist: ...ich habe Lust, aus der Welt zu scheiden und bei Christus zu sein...

Prediger 12,7: Das Alte Testament beschreibt die Trennung von Körper und Geist beim Tod: ..denn der Staub muss wieder zur Erde kommen, wie er gewesen ist, und der Geist wieder zu Gott, der ihn gegeben hat.

Hier beschreibe ich genau den Kern meines Erlebens: Für mich ist das von selbst eingeschaltete Radio eine handfeste Tatsache. Es ist der reale, physische Beweis dafür, dass die Seele meines Vaters zum Zeitpunkt des Geschehens noch existierte und mit mir in Kontakt getreten ist.

Damit verknüpfe ich folgende für mich reale Tatsachen:

1. Den geschriebenen Text der Heiligen Schrift, der das Weiterleben der Seele beschreibt.

2. Meine eigene Erfahrung im Alltag, die genau diese Beschreibung für mich im Hier und Jetzt bestätigt.

3. Auch Jesus hatte nach seinem Tod sichtbare Zeichen gegeben.

In der christlichen Tradition hat das persönliche Zeugnis einen enorm hohen Stellenwert.
Menschen erzählen, wie Gott konkret in ihr Leben eingegriffen hat.

Für Menschen, die diesen Glauben bereits teilen, untermauere ich damit die Glaubwürdigkeit der Schrift.

Für Skeptiker bleibt es eine subjektive Interpretation.

Mit freundlichen Grüßen

Argo

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Cleopatra
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Re: Die metaphysische Dimension der menschlichen Existenz: Die Unsterblichkeit der Seele

von Cleopatra am 23.07.2026 07:26

Guten Morgen, 

Argo: Ich habe ehrlich nie gedacht, dass ich eine solche Reaktion auf die einfachste Frage der Menschheit hervorrufen würde: Was kommt nach meinem Tod, gibt es ein anderes Leben? Ich wollte mit diesem Thread lediglich bestätigen, dass für mich aufgrund dokumentierter Ereignisse die Seele nach dem Tod weiterlebt.

Die Reaktionen sind ja auf bestimmte Aussagen, die getätigt werden, nicht unbedingt auf die Frage, die du gestellt hast.

Und wenn Dinge eben entgegen der Bibel geschrieben werden oder eben etwas nicht so in der Bibel steht, dann sind Reaktionen natürlich klar in einem Forum, in dem die Bibel der MAßstab ist

Offenbarung 6 beschreibt die Märthyrer, die mit Gott sprechen- nicht mit Angehörigen. Da kann man doch nicht ableiten, dass sie Kontakt mit Angehörigen haben und Gegenstände zB verrutschen, um ihre Anwesenheit zu zeigen..?

Matthäus 10,28 besagt: Fürchtet euch doch nicht vor den Menschen, die "höchstens" den Körper töten können, aber niemals an eure Seele rankommen. Einzig und allein fürchtet Gott.

Die anderen Bibelverse sagen aus, dass der Geist eben nach dem irdischen Tod weiter exestiert- ja, das hat auch niemand verneint.
Das gehört ja zur Kernbotschaft der Bibel, weshalb eben so enorm wichtig ist, hier auf Erden die Entscheidung zur Sündenvergebung getroffen zu haben, damit eben die Seele in Zukunft bei Gott und nicht in der ewigen Verdammnis sein wird.

Deine Erlebnisse will ich gar nicht beurteilen, ich denke, dass du dir sicher bist, dass du es so erlebt hast. Das kann ich bestätigen. Ja, auch Saul ist mal zu einer Beschwörerin gegangen, um Kontakt mit einem Toten aufzunehmen.

Aber: Wenn man etwas erlebt und auch soooo positive Gefühle hervorruft, dann müssen wir trotzdem anhand der Bibel prüfen.
Und was ist jetzt wichtiger? Ein persönlich positives Gefühl und eine Gewissheit für etwas, was in der Bibel steht, was Gott ja eh die ganze Zeit schon durch sein Wort mitteilt, oder der Gehorsam und die bewusste Entscheidung, Gott als Herrn anzuerkennen?

Die Frage ist sehr herausfordernt und sie muss nicht öffentlich beantwortet werden.
Und sie gilt in jedem Bereich des Lebens.

Wenn ich zB als Frau total gerne sehr offenherzig gekleidet herumlaufe, mit Minirock, Bikinioberteil und so weiter und dann mal lese, dass Gott erwartet, dass wir Frauen verantwortungsbewusst leben sollen, niemanden reizen sollen (auch nicht die Augen), dass wir in der Gemeinde zB keusch sein sollen- worum geht es dann?
Für mich persönlich passt nicht zusammen, wenn ich sage "danke für das Leben retten, danke für die Erlösung der Sündenvergebung, danke, dass du dich hast für mich persönlich foltern und töten lassen, nur, damit ich jetzt zu Gott freien Zugang habe.... aber nein, dieses Kleid ist mir jetzt wichtig, es gibt mir ja Bestätigung, ich ziehe das jetzt an diesem Sonntag in der Gemeinde trotzdem an."
Nur so als Beispiel.

Gerade zum Thema Kontaktaufnahme mit Toten, sowie Zauberei und so weiter wird im gleichen Zusammenhang beschrieben im Negativen, als Greuel, als Verbot.
Und dann helfen nicht irgendwelche Begebenheiten aus der Bibel als Gegenargument, in der beschrieben wird, dass Seelen noch weiter exestieren, das wissen wir ja auch.

Und eine bewusste Kontaktaufnahme von Toten an Angehörige wurde in dem Beispiel des armen Lazerus nicht erlaubt. Und dabei ging es ja sogar um das Warnen vor dem großen Verderben, etwas "viel Wichtigeres, als eine einfache Ermutigung".


Argo: Für Menschen, die diesen Glauben bereits teilen, untermauere ich damit die Glaubwürdigkeit der Schrift. Für Skeptiker bleibt es eine subjektive Interpretation.

Diese allgemeinen Zusammenfassungen liebe ich ja. Nach dem Motto "Alle, die meine Meinung haben, sind positiv, alle, die meine Meinung hinterfragen sind voll doof oder haben andere negative Eigenschaften."
Sowas lese ich oft in Diskussionen, finde ich eigentlich schade.

Die Glaubwürdigkeit der Schrift steht außer Frage, deshalb orientieren wir uns daran.
Wichtig ist, dass wir eben alles anhand der Bibel prüfen und uns nicht von Gefühlen oder Erlebnissen als Maßstab nach richtig oder falsch, bzw gut oder schlecht richten. Dazu hatte ich ja Beispiele von Esoterikern und Scharmanen genannt.

Liebe Grüße, Cleo


Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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nusskeks

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Re: Die metaphysische Dimension der menschlichen Existenz: Die Unsterblichkeit der Seele

von nusskeks am 23.07.2026 08:15

Ich finde, Cleo hat schon einige wichtige Dinge angesprochen. Sowohl in ihrem letzten Beitrag, als auch in denen davor. 

@Cleo: Danke für Deine Richtigstellungen.

Cleo: Und wenn Dinge eben entgegen der Bibel geschrieben werden oder eben etwas nicht so in der Bibel steht, dann sind Reaktionen natürlich klar in einem Forum, in dem die Bibel der MAßstab ist

Es dauert immer eine Weile, bis man die "roten Fäden" in der Bibel gesehen hat. Sie legt sich meist selbst aus. Dann ist es oft auch schwer zu akzeptieren, dass die Worte der Bibel so gemeint sind, wie sie dort stehen (2Kor1,13) und nicht so, wie es der eigenen Vorstellung entspricht. Ein manchmal anstrengender Prozess der vom Leser verlangt zu fragen, "was steht dort?".

Ich denke, dass es oft nicht einmal ein bewusster Porzess ist in der Bibel das zu lesen, was man dort gerne vorfinden möchte. Es schließen sich dann Fragen zur Umwelt, zur Kultur, zum Hintergrund und zum Anlaß an, in die Gott bei der Abfassung des jeweiligen Bibelwortes hineingesprochen hat. Diese Sorgfalt wird spätestens dann nötig, wenn man auf das, was man meint erkannt zu haben, eine Lehre aufbauen möchte.

Hoditai, Mensch des Weges 
One of Israel

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