Christ ohne Gemeinde

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helmut42

-, Männlich

  Neuling

Beiträge: 1

Re: Christ ohne Gemeinde

von helmut42 am 27.10.2016 10:49

Liebe Angie - wieviele freie, konfessionell ungebundene christliche Gemeinden gibt es in deinem
geografischen Umnfeld - und bist du motorisiert? - suche erst einmal die Gemeinden heraus, welche
am ehesten zu deinem geistliichen Verständnis passt - zum Beispie:   moderate Pfingstgemeinde
(habe ich, glaube ich, in einem deiiner Beiträge gelesen) - dann ist immer ein gewisses Problem
mit dem sogenannen "ich fühle mich wohl" oder auch nicht - das hat auch etwas mit unserem
geistlichen Anspruchsdenken zu tun. - Die Gemeiinde ist der Leib Christi und Christus istz das Haupt.
Wir alle sind Glieder diese Leibes und insofern vom Gebot Jesu her verpflichtet einander zu lieben.
In 1. Johannes 3,14 lesen wir: "Wir sind vom Tod zum Leben hinüber gekommen, denn wir lieben
unsere Brüder (Geschwister) - wer nicht liebt, bleibt im Tode - In Kap. 4,8 steht: "Wer nicht liebt,
hat Gott nicht erkannt, denn Gott ist Liebe" - Römer 5,5: "Die Liebe Gottes ist ausgegossen iin unsere
Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben worden ist." -
Wenn ich eine Gemeinde besuche, dann treffe ich je nach Größe der Gemeinde mitunter auf nicht wenige
Gliedser des Leibes Christi - In einem Gottesdienst triffst du keineswegs auf einen "Haufen von fremden
Menschen", sondern du begegnest dem Leib Christi und solltest deshalb auch in eiiner liebevollen Gesinnung
da hin gehen. - Heb. 10 ermahnt und ermutigt uns sehr deutlich:
"und lasst uns aufeinander achthaben, um uns zur Liebe und zu guten Werken anzureizen,
indem wir unser Zusammenkommen nicht versäumen, wie es bei einigen Sitte ist, sondern
[einander] ermuntern, und [das] um so mehr, je mehr ihr den Tag herannahen seht."j
Das bedeutet, dass ich in einer dienen und lieben wollenden Gesinnung ein christliches
Zusammenkommen besuche - Hier steht nicht "Gottesdienst", sondern einfach vom
"Zusammnkommen" - so auch in 1. Kor. 14,26 - auch da spricht Paulus ganz unkompliziert
vom "Zusammenkommen" und nicht von einem - wie es heutzutage leider meist der Fall ist -
und nicht von routinemäßig und programm-getriebenen "Gottesdiensten" - 
1Ko 14:26 Was ist nun, Brüder? Wenn ihr zusammenkommt, so hat jeder einen Psalm, hat eine Lehre, hat eine Sprache[nrede], hat eine Offenbarung, hat eine Auslegung; alles geschehe zur Erbauung.
(Heb 10:24-25 ELB1985) - Wir sollten den Wunsch haben zur Erbauung des Leibes Christi, welcher die Gemeinde ist, aktiv
beizutragen - und nicht etwa nur konsumieren und testen ob es uns "gefällt" oder nicht. Vermutlich habe ich dich mit diesem langen Beitrag und den Bibelstellen etwas genervt - Natürlich habe ich mit einer Gemeinde, welche in ihrer Gesamtheit lau und zu lieberal ist, wo man im großen und ganzen keinen leidenscahftlichen Bezug zum wunderbaren Wort Gottes, der Bibel hat - tja da bin ich dann auch nicht so gllücklich - das wird aber gegebenenfalls stark ausgeglichen, wenn man in so einer Gemeinde einen guten Hauskreis hat mit liebevollen Beziehungen und einer einigermaßen konservativen geistlichen Haltung, welche schon vom Hauskreisleiter ausgehen sollte. - Persönlich besuche ich seit 2009 einen relativ guten Hausbibelkreis (gute, relativ liebevolle Atmosphäre) einer FEG (freie evangelische Gemeinde), wir lesen immer einen fortlaufenden Bibeltext - z.B. einen der Apostelbriefe - und besprechen den gemeinsam - Die Gemeinde selbst besuche ich fast nie, weil die Predigten zu trocken sind und nicht viel hergeben, aus demselben Grund ist ein Ehepaar (55-60) aus unserem Hauskreis abgewandert in eine sogenannte "christliche Gemeinde", die haben keinen bezahlten Pastor, sondern werden von einigen Ältesten ehrenamtlich geleitet. - In Joh. 15,17 sagt Jesus: "Dies gebiete ich euch, dass ihr einaner liebet" - Jesus    g e b i e t e t ,    er   b e f i e h l t    seinen Jüngern, dass sie einander lieben! -
Joh 15:12 Dies ist mein Gebot, dass ihr einander liebt, wie ich euch geliebt habe.
Joh 15:17 Dies gebiete ich euch, dass ihr einander liebt!
Joh 13:34 Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr einander liebt, damit, wie ich euch geliebt habe, auch ihr einander liebt.
Joh 13:35 Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.
Also ich wollte mit dem möglicherweise nervigen Beitrag nur explizid darauf Aufmerksam machen, dass wir unser ungeistliches Anspruchsdenken gegenüber einer Gemeinde etwas zurück nehmen sollten zugunsten einer echten Gehorsamshaltung, nämlich
Geschwister in erster Linie in einer liebenden, dienenden Haltung zu begegnen - fällt nicht immer leicht, habe da auch meine Erfahrungen - Vielleicht ist etwas von dem Geschriebenen hilfreich für deinen künftigen Umgang mit Gemeinde.
Persönlich habe auch ich keinerlei Probleme mit Alleinsein - bin gerne alleine, habe aber auch immer wieder die Sehnsucht nach
Gemeinschaft mit lieben Geschwistern - auch wenn es keine geistlichen Höhenflieger sind. -
Sei lieb gegrüßt - Helmut

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nusskeks

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Re: Christ ohne Gemeinde

von nusskeks am 27.10.2016 12:32

Wichtig: Folgende Zeilen beziehen sich auf Christen. Die echten Christen. Die Menschen, die von Jesus erlöst wurden und den Heiligen Geist erhalten haben:

Gott hat die Christen als Leib geschaffen. Punkt Wir hängen alle zusammen, ob wir wollen oder nicht. Punkt. Das Bein wird kaum zum Arm sagen "Hau ab, ich brauch Dich nicht!". Die Nase wird nicht zum Fuß sagen: "Du stinkst! Ich lasse Dich abschlagen!"

Sich von anderen Christen fernzuhalten, hat also etwas von einer Amputation. Entsprechend dieses "Bildes" werden "abgetrennte" Christen auch meist alt und stinkig in ihren Ansichten. Es fehlt das gesunde Korrektiv der Geschwister. Das Internet ist ein trauriges Zeugnis dafür.

Klar kann man nun all die schlechten Erfahrungen zusammenraffen und meine Zeilen in Grund und Boden reden. Bin ja auch nicht erst seit gestern Christ. Alles richtig. Christen sind Sünder.

nk

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Angie

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Re: Christ ohne Gemeinde

von Angie am 28.10.2016 04:15

@Helmut: Ich danke Dir, Dein Beitrag war keineswegs nervig! Und ich weiß Du hast recht. Ich glaube nicht an Zufälle. Gerade heute hat mir eine andere Person ohne jeden Bezug zu diesem Forum hier so ziemlich genau das gleiche gesagt. Man müßte schon ziemlich taub sein um hier nicht zu erkennen daß es Gott ist der mir etwas sagen will, und ich habe verstanden und werde handeln.

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Jeremia786

49, Männlich

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Beiträge: 15

Re: Christ ohne Gemeinde

von Jeremia786 am 28.10.2016 19:11

Ich finde ein paarLeute hier haben sehr schoen geschrieben zum Thema Gemeinde. Ein Christ ohne Gemeinde driftet sehr schnellab in extreme dasist meine Erfahrung im Internet...diese Leute fallen wirklich auf alles rein..leichtglaeubig bis zum geht nicht mehr....Alle bekannten und ernsthaften Prediger haben immer wieder mit viel Ernst darauf hingewiesen das eine Ortsgemeinde notwendig ist fuer das geistliche Wachstum. Es gibt Leute die alles bemaengeln und keine Gemeinde ist ja so wie die Urgemeinde, aber auch da gab es schon Schwierigkeiten und Angriffe...es gab die Gnostiker die die Schaeflein verunsichern wollten....Wir brauchen uns mit unseren Gaben, Staeken und Schwaechen...Der Herrhat versprochen dasdie Pforten derHoelle seine Gemeinde nicht ueberwinden werden...bitte nicht vergessen..bei allen Schwachstellen und Maengeln...Schoene Gruesse Jeremia

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Christina

29, Weiblich

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Re: Christ ohne Gemeinde

von Christina am 07.12.2016 16:37

Hallo ich bin neu hier im Forum und habe mich vor Kurzem evangelisch taufen lassen. Ich bin feurig in meinem neuen Glauben doch in der Familie stoße ich auf Unverständnis. Die meisten sind getauft, jedoch Leben ihren Glauben nicht, gehen nicht zur Kirche, möchten nicht darüber reden. Zum Glück habe ich christliche Freunde, mit denen ich mich austauschen kann. Allerdings wollte ich auch eine Gemeinde in der Nähe suchen, doch mein lieber Mann fühlt sich durch mein Vorhaben ,, vernachlässigt" denn er möchte nicht mitkommen. Er erkenne mich nicht wieder und sagt, ich würde es übertreiben. Er fühlt sich der Kirche femd, auch wenn er getauft ist. Ich möchte ihn auch nicht verletzen oder ihn vor den Kopf stoßen und meide generell die Konfrontation. Ist es okay Christin zu sein, ohne eine Gemeinde zu besuchen, dafür sich aber regelmäßig mit  christlichen Freunden zu treffen um sich über den Glauben zu unterhalten?

Mich plagt manchmal ein schlechtes Gewissen, möchte jedoch auch nicht, dass der Haussegen schief hängt.

LG und Segen,
Christina 

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Angie

40, Weiblich

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Beiträge: 13

Re: Christ ohne Gemeinde

von Angie am 07.12.2016 17:29

Ich habe jetzt seit wenigen Wochen "meine" Gemeinde und ich finde der Gottesdienst ist eine echte Bereicherung für meine Woche, das möchte ich eigentlich nicht mehr missen. Ich habe mich da auch schon mit einer Frau angefreundet, von der ich zuerst dachte sie wäre alleinerziehend. Sie ist verheiratet, aber ihr Mann kommt nicht zum Gottesdienst. Ich habe darüber noch keine genauen Infos, aber scheinbar kommen sie damit zurecht. Was würde Dein Mann denn vermissen wenn Du Sonntag vormittags im Gottesdienst wärst? Es würde sich ja nur um 2 oder 3 Stunden handeln, das müßte er doch verkraften. Vielleicht kannst Du ihm erstmal einen Kompromiß vorschlagen, irgendetwas das zu seinen/euren Gewohnheiten passt, und ausprobieren wie es funktioniert, ohne Dich direkt für immer festzulegen.

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Christina

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Re: Christ ohne Gemeinde

von Christina am 07.12.2016 17:40

Danke, Angie!
Ich habe auch gemeint, die paar Stunden wären nicht allzu schlimm, jedoch gab es vor Kurzem eine Freundin, die in einer Freikirche ist und geäußert hat dass es sehr viele Flüchtlinge in ihrer Gemeinde gibt, die sich taufen lassen. Ich sagte ihr: ,,das ist doch schön!", jedoch meinte sie sie bekommt manchmal Angst weil ab und zu laut von ihnen im Gottesdienst gerufen wird: Allah ist groß!" und sie hat Angst es könnte eine Bombe oder ähnliches hochgehen. Ich glaube dass ist nicht in allen Kirchen so aber mein sehr sicherheitsbewusster Mann hatte ihr zugehört und das hat bei ihm alle Alarmglocken läuten lassen. Seitdem möchte er unter keinen Umständen, dass ich in die Kirche gehe.

Er meidet auch große Menschenmengen mit uns, zB. sehr große Weihnachtsmärkte, Konzerte etc.. Ich komme gegen seine Argumente nicht an, denn ich weiß er möchte das Beste für uns. Allerdings finde ich es total schade, dass ich mich nicht auf die Suche nach einer Gemeinde machen kann.

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Angie

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Re: Christ ohne Gemeinde

von Angie am 07.12.2016 18:06

Das kann ich gut verstehen. Die Terrormeldungen haben mich auch echt runtergezogen. Und als dann in Frankreich dieser Priester während seinem Gottesdienst ermordet wurde war für mich klar jetzt wurde die letzte Grenze überschritten. Andererseits sollten wir uns nicht einschüchtern lassen, denn dann haben die genau das erreicht was sie bezwecken. Wir müßen immer und überall bereit sein das Leben auf dieser Erde zu verlassen. Wenn mich auf dem Weg zur Arbeit ein rücksichtsloser Autofahrer vom Fahrrad holt bin ich auch tot, oder wenn mir im Urlaub eine Kokosnuss auf den Kopf fällt. Wir werden alle sterben, egal wie, und müßen bereit sein, weil wir den Zeitpunkt nicht kennen. Mit den Gewohnheiten der Menschen aus streng muslimischen Ländern klar zu kommen ist nicht jedermanns Sache, ich kann das auch nicht, vor allem weil die auch ein ganz anderes Frauenbild haben. Aber in meiner Gemeinde zum Beispiel gibt es null Flüchtlinge, ich denke die Gemeinde Deiner Freundin liegt vielleicht direkt in der Nähe einer Unterkunft oder sieht die Flüchtlingsarbeit als ihre besondere Aufgabe, das ist sicher in eher wenigen Gemeinden/Kirchen so.

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Cleopatra
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Beiträge: 2016

Re: Christ ohne Gemeinde

von Cleopatra am 08.12.2016 08:05

Oh weh, mir scheint, dass dein Mann also kein allgemeines Problem mit dem Christentum, sondern eben mit Ansammlungen mehrerer Personen hat, kann das sein?

In unsere Gemeinde kommen nun schon länger ein Ehepaar aus Syrien mit ihren zwei Kindern. Sie sind Moslems, aber sie haben durch uns erstmal Kontakte, Arbeit und Freundschaft knüpfen können.
Die Kider gehen mit in die Aktivitäten wie Kinderstunden und Jungschar. Sie verstehen deutsch schon sehr gut.

Wir hoffen so sehr, dass sie unsere Worte richtig verstehen und dass Gott sie zu sich zieht.

Wir haben auch eine Familie bei uns, in der der Mann nicht bekehrt war. Zwei Jahre lang ist die Mutter mit den Kindern trotzdem in die Gemeinde gegangen. Die Männer pfegten auch mit dem Mann Kontakt (gemeinsam Fahradfahren und Co).
Irgendwann kam er dann doch mit in den Gottesdienst und vor einigen Wochen hat er sich bekehrt.

Warum sage ich dir das?

Weil ich denke, dass Gott nichts unmöglich ist.
Dein Mann hat Angst um dich. Ja, aber kannst du dann auch nicht mehr Bus fahren und einkaufen gehen...?
Das ist ein großes Problem, die Welt ist unsicher geworden.
Aber ist nicht die Gemeinde, der gemeinsame Austausch, das Loben Gottes, das Beten, gerade dann die "Oase" in der schlimmen Welt dort draußen?
ich selbst bin auch der Meinung, dass eine Gemeinde sehr wichtig ist.
Sollte es also eine Gemeinde in der Nähe geben (manche haben leider nicht die Möglichkeit und leiden stark darunter), dann würde ich eine besuchen wollen. Gott selbst beschreibt die Gemeinde als seine Braut- also ist sie ihm auch enorm wichtig.

Mit Freunden treffen ist auch ein riesiger Segen, keine Frage. Aber Freundschaft ist das eine- wo aber ermahnt man sich gegenseitig, wo lernt man zu "streiten", mit unterschiedlichen Meinungen richtig umzugehen und sich berichtigen zu lassen...?

Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Christina

29, Weiblich

  Neuling

Beiträge: 13

Re: Christ ohne Gemeinde

von Christina am 08.12.2016 09:40

Dank für deinen Anstoß, Cleopatra.
Ich glaube, dadurch dass meine Freundin in der Freikirche von unzähligen Flüchtlingen erzählt hat, lässt schlussfolgern dass diese Gemeinde sich besonders stark mit dem Aufnehmen von Flüchtlingen beschäftigt. Mein Mann hat nun womöglich den Eindruck, dass es in allen Kirchen so sein muss, was ja aus euren Erfahrungsberichten nicht der Fall ist.

Mein Mann ist jedoch jetzt festgefahren und behütet mich im Moment umso mehr, da ich wieder schwanger bin. Es kommen regelmäßig seine Aussagen: ,,Geh bloß nicht unter Menschenmassen, du liest jeden Tag die Bibel, reicht das nicht?" Ich habe mich einfach im letzten Jahr, seit ich Jesus in mein Leben gelassen habe, sehr verändert. Dazu möchte ich auch ein Zeugnis geben, wie Jesus mein Leben umgekrempelt hat.

Ich glaube, mein Mann erkennt mich manchmal nicht wieder - und das macht ihm eventuell Sorge...dass ich mich von ihm entferne (was nicht der Fall ist).

Drum denke ich, dass es das Beste ist, es langsam anzugehen; vielleicht mal vorzuschlagen an Feiertagen wie Weihnachten oder Ostern gemeinsam eine Kirche zu besuchen, ohne Zwang natürlich. Das halte ich für weiser und respektvoller, als einfach ohne sein Einverständnis sonntags in die Kirche zu gehen? Ich bin einfach ein Mensch der es friedlich angehen möchte. Ich bete, dass Jesus auch weiterhin an sein Herz klopft und ich sah bereits positive Veränderungen!  

Anfangs fand er es befremdlich, dass ich statt shoppen zu gehen oder meine Romane zu lesen auf einmal jeden Tag die Bibel las. Mittlerweile hat er es akzeptiert, keine bissigen Kommentare mehr.

Früher wenn ich gesagt habe, ,,ich bete für dich" sagte er schon mal was denn mit mir los sei und dass ich ihn mit dem Quatsch in Ruhe lassen solle. Heute bedankt er sich sogar dafür oder sagt sogar ,,bete, dass unser Kind gesund ist, für meinen Erfolg auf der Arbeit etc"...was für eine Veränderung!

Früher hat er gesagt, ein christlicher Kindergarten oder eine christliche Schule muss nicht sein, weil man da ja jeden Tag beten müsse sich mittlerweile macht er sich dafür stark, dass unser Sohn in eine evangelische Kita kommt und redet sogar davon, dass er eine christliche Schule später sehr vernünftig fände...wieder eine große Veränderung und so positiv!

Ich habe also große Hoffnung, dass GOTT auch zum Herzen meines lieben Mannes spricht, auch wenn er sehr stolz ist, oft auch auf Prestige aus ist (mein Haus, mein Auto mein so und so...) und er sich nicht so oft oder offen mit mir darüber unterhalten möchte. Aber GOTT spricht vielleicht auf andere Weise mit ihm und alles braucht seine Zeit.

Deshalb warte ich erst mal bis nach der Schwangerschaft ab und sehe, wie er sich dann gegenüber der Kirche verhält.

LG,
Christina


 

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