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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Wie geht es euch nach großen charismatischen Gottesdienst-Events?

von Burgen am 14.09.2018 22:44

Ja, Chestnut, über den Begriff kann man wirklich stolpern. Daher denke ich, dass es vielleicht nur eine Ausdrucksweise unserer Zeit ist.
Ich wehre mich einfach dagegen, charismatische Gottesdienstein ein negatives Licht zu stellen.

Charismatische Menschen sind überall zu treffen. Nicht nur unter Christen.
Sie haben oft etwas, was anderen Menschen Mut macht und sie innerlich aufrichtet.

Der Heilige Geist, lebt er in uns, verändert uns, erneuert uns.
Und manchmal werden Christen grundlegend verändert. Und das ist ja auch erwünscht, denn wir sind zum Bilde Gottes geschaffen.
Und das Bestreben ist doch auch, Jesus immer ähnlicher zu werden.

Wir haben Gottes Wort. Jedoch das Wort ist lebendig. Und das ist doch unsere Rettung. Denn Buchstaben können ziemlich hölzern betrachtet werden.
Und Holz bleibt eben Holz. Beginnt Holz jedoch lebendig zu werden, wird es ganz anders als vorher sein.

Jedenfalls, mir ist einfach charismatischen Gottesdiensten nie schlecht gegangen. Die Predigten waren immer gut. Für mich.
Ganz anders wie Gottesdienste, in denen die Philosophie mit einbezogen wurde.
Die Bandbreite ist groß.
Jedoch denke ich, wie in dem einen Thread bewusst gemacht, dass immer mehr Gotteshäuser geschlossen werden.
Das hat ja nun auch einen Grund, die in der Theologie, dem Studium, zu sehen ist.

Früher bin ich immer ganz unvoreingenommen in die Gottesdienste gegangen. Habe mich gefreut, wenn es gute Nahrung gab.
War enttäuscht, wenn die Predigt nichtssagenden war. Jedoch die Kirchenlieder haben ja meist guten Inhalt, der auch die Seele in der Tiefe berührt.

Es kommt wohl auch auf die Erwartungshaltung an, mit der jemand einen Gottesdienst besucht.
Und auch wenn tausend Menschen teilnehmen oder sogar das Vielfache, kann man trotzdem in der Ruhe und im Frieden und so sein.

Egal ob charismatisch oder landeskirchlich oder anders.

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solana

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Re: Pfingsten, eine Not oder eine Tugend?

von solana am 14.09.2018 22:41

ZB so, wie David vor der Bundeslade tanzte?

Oder andere, die in Verzückung gerieten, zB: 1Sam 19,23 Und er ging dorthin nach Najot in Rama. Und der Geist Gottes kam auch über ihn, und er ging einher in Verzückung, bis er nach Najot in Rama kam. 24 Da zog auch er seine Kleider aus und war in Verzückung vor Samuel und fiel hin und lag nackt den ganzen Tag und die ganze Nacht. Daher sagt man: Ist Saul auch unter den Propheten?

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

Antworten Zuletzt bearbeitet am 14.09.2018 22:46.

Leah
Gelöschter Benutzer

Re: Pfingsten, eine Not oder eine Tugend?

von Leah am 14.09.2018 22:27

Auschweifung biblisch ist eine Zügellosigkeit, Unkontrolliertheit.

Wer sich selbst nicht unter Kontrolle hat/sich selbst nicht behrrschen kann, neigt zu Ausschweifung.

Leah

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solana

-, Weiblich

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Re: Pfingsten, eine Not oder eine Tugend?

von solana am 14.09.2018 22:23

Liebe Cleo, ich habe gerade hin und her gescrollt, aber mir ist nicht so ganz klar, worauf du hinaus willst.

"Ausschweifung" wird unter den Werken des Fleisches aufgezählt.
Wenn ich dich richtig verstehe, meinst du, unverständliche Zungenrede ist eine Ausschweifung?

Oder habe ich dich da falsch verstanden?

Gruss 
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Leah
Gelöschter Benutzer

Re: Moderne Verführung - Evangelium light?

von Leah am 14.09.2018 22:21

Hallo Solana,

ich denke, dass ein Mensch, dem man das Heil zugesichert hat (s. Eingangspost), schwerer zu erreichen ist mit dem Wort Gottes, als einer, der noch sucht und ringt, weil er merkt, er ist noch unerrettet....

Dietrich Bonhoeffer sagte einmal, dass es ein millionenfacher Seelenmord sei, dass man Menschen das Heil zusichert, die es nicht haben.

Die moderne Evangeliumsverkündigung macht das, ja sogar in strengen evangelikalen Kreisen, die Großkirchen ohnehin.

Aber schön, dass wir uns wieder beim Thema befinden.

Leah

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chestnut
Administrator

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Beiträge: 730

Re: Wie geht es euch nach großen charismatischen Gottesdienst-Events?

von chestnut am 14.09.2018 22:17

Das Wort Gottesdienst-Event sagt schon vieles...

Ich habe ja auch gewissermassen Verständnis, dass gerade Junge Leute anders erreicht werden sollen und müssen als es für uns noch war. Das ist ja nicht grundsätzlich falsch. Viele Leute finden da ja auch Anschluss und Hilfe und werden offen für Gott und sein Wirken. Und oft gibt es auch eine Nachbetreuung von Menschen, die sich Jesus zugewendet haben.

Wenn der Inhalt nicht wirklich tiefer geht als bis nur zur Fasznation, dann wird es gefährlich, so wie du es erlebt hast. 
Faszination gehört zur Bühnenschau, ist Teil eines Aktes. Ich habe in solchen Gottesdiensten, die ich nur von Besuchen kenne, ebenfalls die "Perfektion" des Redners erlebt. Bei mir hat es eher das Gegenteil ausgelöst: innere Abwehr gegen das Zuhören.

Wenn man überhaupt von einem "Fehler" sprechen könnte, den du da in dieser Gemeinde gemacht hast, dann wäre es, dass du diese Redner und vielleicht auch die Musikanter innerlich auf ein Podest gestellt hast, auf das sie nicht hingehören. Damit hast du dich selbst klein gemacht, so dass du meintest, sie könnten auf dich hinabsehen. Ich verstehe aber auch, dass es in so einer Athmosphäre schwierig ist, überhaupt etwas in Frage zu stellen.

Liebe Grüsse
Chestnut

Antworten Zuletzt bearbeitet am 14.09.2018 22:20.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Pfingsten, eine Not oder eine Tugend?

von Burgen am 14.09.2018 22:14

Die Definition, dh doch, die hebräische Wortbedeutung?
Da kann man zB die griechische Wortbedeutung zusätzlich hinzu nehmen.

Dann beide betrachten und schauen, was dies damals und heute bedeutet.
Die Schrift spricht doch durch den Geist Gottes in das jeweilige Leben hinein.

So wie manche Predigten zu verstehen sind, als Lehre, finde ich es total erhellend, für uns heutigen der griechischen Wortbedeutung nachzusinnen.
Hebräisch ist bilderreich, und doch handfest.
Griechisch ist eine sehr spezielle Sprache, jedenfalls die biblische, und nahe bei der Logik.
Und das „mögen“ die Neutestamentler.

Burgen

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Cleopatra
Administrator

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Re: Pfingsten, eine Not oder eine Tugend?

von Cleopatra am 14.09.2018 21:40

Die Gemeinsamkeit kann ich total verstehen, nur was ist mit der Definition des urtextes?

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

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Beiträge: 5534

Re: Pfingsten, eine Not oder eine Tugend?

von Cleopatra am 14.09.2018 21:39

Ja pal, und trotzdem die Definition des urtextes?
LG Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Pal

68, Männlich

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Beiträge: 2513

Re: Pfingsten, eine Not oder eine Tugend?

von Pal am 14.09.2018 20:22

Cleo: ...was sagst du zum Rest meines Beitrages?

...wenn wir einander auch nicht verstehen, bzw nicht einer MEinung sind, können wir uns trotzdem lieben und schätzen, wegen unseres gemeinsamen Erlösers!

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