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Burgen

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Re: Israel braucht unser Gebet. Terror, Gazastreifen, Jerusalem 2. Versuch

von Burgen am 15.03.2026 07:53


Jesaja 54, 1-10: GOTT VERHEISST GNADE UND ERBARMEN FÜR ALLE ZEIT

 

54 Juble, du Unfruchtbare, die du nicht geboren hast! Freue dich und jauchze, die du nicht schwanger warst! Denn die Einsame hat mehr Kinder, als die den Mann hat, spricht der HERR. 

2 Mache den Raum deines Zeltes weit und breite aus die Decken deiner Wohnstatt; spare nicht! Spann deine Seile lang und stecke deine Pflöcke fest! 

3 Denn du wirst dich ausbreiten zur Rechten und zur Linken, und deine Nachkommen werden Völker beerben und verwüstete Städte neu bewohnen. 

4 Fürchte dich nicht, denn du sollst nicht zuschanden werden; schäme dich nicht, denn du sollst nicht zum Spott werden, sondern du wirst die Schande deiner Jugend vergessen und der Schmach deiner Witwenschaft nicht mehr gedenken. 

5 Denn der dich gemacht hat, ist dein Mann – HERR Zebaoth heißt sein Name –, und dein Erlöser ist der Heilige Israels, der aller Welt Gott genannt wird. 

6 Denn der HERR hat dich zu sich gerufen wie eine verlassene und von Herzen betrübte Frau; und die Frau der Jugendzeit, wie könnte sie verstoßen bleiben!, spricht dein Gott. 

7 Ich habe dich einen kleinen Augenblick verlassen, aber mit großer Barmherzigkeit will ich dich sammeln. 

8 Ich habe mein Angesicht im Augenblick des Zorns ein wenig vor dir verborgen, aber mit ewiger Gnade will ich mich deiner erbarmen, spricht der HERR, dein Erlöser. 

9 Ich halte es wie zur Zeit Noahs, als ich schwor, dass die Wasser Noahs nicht mehr über die Erde gehen sollten. So habe ich geschworen, dass ich nicht mehr über dich zürnen und dich nicht mehr schelten will. 

10 Denn es sollen wohl Berge weichen und Hügel hinfallen, aber meine Gnade soll nicht von dir weichen, und der Bund meines Friedens soll nicht hinfallen, spricht der HERR, dein Erbarmer. 

(Martin Luther, Die Bibel nach Martin Luthers Übersetzung, revidiert 2017 mit Lemmatisierung, hg. von Evangelischen Kirche in Deutschland, revidierten Fassung (Stuttgart: Deutsche Bibelgesellschaft, 2017), Jes 54,1–10.) 

:::  

Starke Worte - Gebets- und Gott vorhaltende -Worte. 
Er verändert sich ja nicht, ist langmütig, ist treu. 
Immer wieder neu - was auch vor unseren Augen heute geschieht. 




Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)  


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Burgen

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Re: Tageslese (31) Keinem von uns ist Gott fern. Apg 17,27

von Burgen am 15.03.2026 07:27


4. Sonntag der Passionszeit - LÄTARE  - Freuet euch mit Jerusalem! Jesaja 66,10  

Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt, bleibt es allein;  
wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht.                         Joh 12,24  

[ua ein 'Bild' eines Menschen, der zu Gott Jesus' gefunden' hat ...]   

:::::::

Wochenlied: 98 oder 396  

Ev: Johannes 12,20-24    Ep: 2.Korinther 1,3-7 
 

AT: Jesaja 54,7-10  Israels Wiederannahme ... 

Pr: Jesaja 66, 10-14  Freut euch mit Jerusalem ... 

Psalm 84  Wie lieblich sind deine Wohnungen, HERR der Heerscharen , 1-13  

:::::::    

Losung des Tages:  

Bei Gott steht die Kraft zu helfen und fallen zu lassen   2.Chronik 25,8  

Matth. 10,29.31  
Verkauft man nicht zwei Sperlinge für einen Groschen?  
Dennoch fällt keiner von ihnen auf die Erde ohne euren Vater.  
Darum fürchtet euch nicht; ihr seid kostbarer als viele Sperlinge.  

[mir fiel in den letzten Jahren auf, dass gefallene Vögel kaum zu sehen sind,
obwohl letztes Jahr mir 2 direkt vor die Füße vom Dach fielen.]   





Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

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Burgen

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Re: Ja, wenn es denn mal einen "Treffpunkt Gemeinde" noch gäbe......

von Burgen am 14.03.2026 11:45


Ja, Pausenclown. das verstehe ich. 

Aber genau das ist der Punkt. Wir lernen ja alle von anderen. 

Unsere Glaubensfüße stehen wohl alle auf den Köpfen anderer, wie bei einer Pyramide.  Das hinkt natürlich. 

Jedenfalls dachte ich daran, wie wichtig solche Erklärungen, wie die oben von dir, unser aller Verständnis des Glaubens, dem Wissen und die Bedeutung der vielleicht gegenseitigen Betrachtungsweise der Schrift hilfreich wäre. 

Gerade auch für diejenigen, die fast ausschließlich im Neuen Testament lesen und ihren Glauben darauf ausrichten und einrichten. 

zB gab es ja schon vor Luther mindestens an die drei aufeinanderbezogenen Bibeln für den englischen Sprachraum. Und sie mussten vom damaligen König abgesegnet werden. Die erste Königin Elisabeth war strikt dagegen und ließ Verhaftungen durchführen. Die zweite Elisabeth wurde sowas wie Schirmherrin der anglikanischen Kirche. Ist beinahe zum Lachen oder Schmunzeln. 

Aber das betrifft ja nun nicht dein obiges Posting. 





Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

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Burgen

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Deutschland 'braucht' Gebet ... ,

von Burgen am 14.03.2026 09:01



Christ und Verantwortung?

Kassen sollen keine Zahnbehandlung mehr bezahlen
Ein CDU-naher Wirtschaftsverband plädiert für den drastischen Abbau sozialstaatlicher Leistungen. Die SPD bezeichnet die Vorschläge als "Eiszeit pur".  

----  

Die Zähne und die Politik waren schon vor ein paar Jahrzehnten ein Abbauthema. 

Kurz danach begannen Menschen nach Ungarn auszuweichen, um ihre Zähne machen zu lassen.  

Aber dieser Artikel oben zeigt auf, wie dünn die allgemeine Beteiligung scheinbar ist. 

Es geht ja nicht nur um die Zähne, obwohl sie ein gutes 'Aushängeschild' der allgemeinen Situation wohl doch sind. 


In der Ukraine ist der Bedarf an Bibeln um täglich 1000 Ausgaben gestiegen ...





Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
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Antworten Zuletzt bearbeitet am 14.03.2026 09:06.

Burgen

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Re: Israel braucht unser Gebet. Terror, Gazastreifen, Jerusalem 2. Versuch

von Burgen am 14.03.2026 08:45



aktuelle Situation im Heiligen Land  

Schluss des obigen Gespräches: 

Haben Sie Angst, dass es irgendwann keine Christen mehr im Heiligen Land geben wird? 

Ich habe die große Sorge, dass das irgendwann hier mal so ein christliches Disneyland wird, wo Pilger kommen und die heiligen Stätten besuchen, aber eben keine Christen mehr leben, die seit 2000 Jahren die Tradition am Leben hielten. 

Denn wir Christen gehören hierhin, genauso wie die Juden und die Muslime und die Drusen und die Bahai und die Tscherkessen und die Samaritaner und alle anderen. 

Wir Christen gehören ebenfalls zu diesem Mosaik. 

Wir sind hier nicht Gäste, wir sind ein authentischer, autochthoner Teil des Landes. 

Wenn man sieht, wie die Juden weltweit eine große emotionale Bindung haben zu Israel und die Muslime weltweit eine große emotionale Bindung zu Palästina und dann vergleicht, 
wie schwach die emotionale Bindung vieler Christen, vieler Katholiken zum Heiligen Land ist – also, da kann man sich wirklich was abschauen von den beiden anderen großen abrahamitischen Religionen. 

Tags: Krieg, Krieg im Heiligen Land, Iran-Krieg, Abt Nikodemus Schnabel OSB, Jerusalem, Christentum im Nahen Osten, Christen im Heiligen Land


Ein sehr aufrüttelndes Gespräch - im bibeltv-Newsletter entdeckt  




Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
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pausenclown

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Re: Ja, wenn es denn mal einen "Treffpunkt Gemeinde" noch gäbe......

von pausenclown am 14.03.2026 08:36

Hallo Burgen.

Die Blumen verdienen meine Lehrer und ihre Lehren.
Trotzdem Burgen, danke für dein Feedback.
Shabbat Shalom 

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Burgen

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Re: Ja, wenn es denn mal einen "Treffpunkt Gemeinde" noch gäbe......

von Burgen am 14.03.2026 08:21


Pausenclown,  
deine Worte oben sind wahrlich ein highlight des Verstehens. 

Du solltest auch mal eine Broschüre oder Buch herausgeben. 
Auch wenn es deine restliche Lebenszeit dafür braucht. 

Gruss Burgen  







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pausenclown

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Re: Ja, wenn es denn mal einen "Treffpunkt Gemeinde" noch gäbe......

von pausenclown am 14.03.2026 08:16

Dankeschön Cleo.


Shabbat Shalom 

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Burgen

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Re: Tageslese (31) Keinem von uns ist Gott fern. Apg 17,27

von Burgen am 14.03.2026 08:14


Samstag   Sabbat    


Ich bin der HERR, dein Gott, der ich dich aus Ägyptenland, 
            aus der Knechtschaft, geführt habe.   2.Mose 20,2  

Galater 5,13   
Zur Freiheit seid ihr berufen worden, liebe Brüder und Schwestern.  
Auf eins jedoch gebt acht: 
dass die Freiheit nicht zu einem Vorwand für die Selbstsucht werde, 
sondern dient einander in der Liebe! 

{Denn ihr seid zur Freiheit berufen worden, Brüder.  
Nur [gebraucht] nicht die Freiheit als Anlass für das Fleisch, 
sondern dient einander durch die Liebe!} 

Als Erklärung darunter: Christliche Freiheit ist nicht nur 
Freiheit vom >> Gesetz, sondern Freiheit zur Liebe und  
damit etwas anderes als fleischliche Freiheit. 

Kapitel-Überschrift:
Warnung vor fleischlichem Mißbrauch der Freiheit _ 
Ermahnung zum Leben aus dem Geist   

:::

(c) Elberfelder Bibel 10.Gesamtausgabe mit Erklärungen 
     und fotografischem archäologischem  Karten-Bildmaterial. 
Wunderbare Ergänzung zur 2. Auflage 2010, 
7.Gesamtauflage mit hebräischen Sprachschlüssel für das AT  
                       und Lexikalischem Sprachschlüssel für das NT, 
                         und Konkordanz 
Beides dicke Bibeln, die sich gut und ausdrücklich ergänzen, 
und geeignet sind für ein ganzes Leben zum selbstständigen  
Lesen und studieren, selbst für ganz normale Menschen ;) 
für eine gute, sinnstiftende Gottes Jesus Beziehung   


     


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Cleopatra
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Re: Ja, wenn es denn mal einen "Treffpunkt Gemeinde" noch gäbe......

von Cleopatra am 14.03.2026 08:04

von pausenclown am 13.03.2026 10:43:


Hallo.
Großer Sicherheit kannte Jesus diesen Segensspruch: "Gepriesen bist Du, Ewiger, der Du die Toten belebst" (Mechaje HaMetim). Ein Teil des jüdischen Konzeptes der Auferstehung.
Aber auch die Metapher des Weizenkorns ist in der damaligen jüdischen Tradition fest verankert und wurde später im Talmud verschriftlicht: Beispiel des Weizens abgeleitet: So wie Weizen, der nackt begraben wird [...] und doch mit mehreren Schichten Gewand [...] aus dem Boden hervorkommt, so werden die Gerechten [...] erst recht ordentlich gekleidet hervorkommen."
Keiner der damaligen Zuhörer hat sich jetzt am Kopf gekratzt und war überfordert, sondern jedem war die Metapher bekannt.
Und die jüdische Schlussfolgerung ist: Wenn schon ein einfaches Weizenkorn, das nackt gesät wird, in prachtvollerer Form wieder aufersteht, um wie viel mehr gilt dies für die Gerechten, die bereits in ihren Kleidern bestattet wurden?
Das „Sterben" des Korns wurde nicht als Vernichtung gesehen, sondern als notwendige Verwandlung, um eine neue Existenzform zu erreichen. Dazu kommt, dass in unserer Tradition das Korn ein Bild für die Hoffnung des ganzes Volkes Israel ist. Jesus identifiziert sich selbst als das Korn. Keine Mystik, nur jüdische Theologie

Shalom Pausenclown

 

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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