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nusskeks

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Re: Unterschied zwischen Judentum und christlicher Lehre...

von nusskeks am 22.04.2026 08:13

pausenclown: Und eine Frage die ich oft Stelle ist die, was ändert sich konkret in deinem Leben, nachdem du herausfindenst, das die Mishna eine Rolle spielt, oder das NT jüdisch ist?

Eine gute Frage.

-> Nachdem ich die Bücher von Herrn Fruchtenbaum gelesen hatte, stieg mein Vertrauen in die Schrift. Sowohl in das Alte als auch in das Neue Testament.
-> Das gesteigerte Vertrauen in das Wort Gottes wiederum hatte zur Folge, dass auch mein generelles Vertrauen in den Vater und in Jesus gesteigert wurde. Vertrauen in Gottes Gerechtigkeit, Fürsorge in seine Liebe und in seine Barmherzigkeit.
-> Das wiederum hat Einfluss auf meinen Alltag, auf Entscheidungen die ich treffen muss in Bezug auf Beruf und Familie. Ich werfe meine Sorgen mit größerem Vertrauen auf Gott, kann besser Dinge loslassen, die ich nicht ändern kann und mache dadurch auch Menschen Mut, die dieses veränderte Vertrauen an mir sehen.

-> Dann machen mir solche Erklärungen wie die von Herrn Fruchtenbaum einfach Freude. Mit einer größere Begeisterung lese ich die Schrift, blicke hinter die vielen Details, die mir bisher verschlossen blieben und bin quasi "ansteckend" darin, diese Freude auch anderen Menschen zu vermitteln. Ihnen Mut zu machen, der Schrift mehr zu vertrauen als sie es bisher taten und vielleicht auch mit einer größeren Liebe darin zu lesen und zu forschen.

-> Durch das erhöhte Verständnis der hebräischen-jüdischen und messianisch-jüdischen Lebens- und Denkweise steigert sich mein Verständnis für Israel und die Juden. Vorurteile die ich vielleicht noch hatte, werden und wurden reduziert. Mein Interesse am Land Israel, also das Land in dem das Alte und das Neue testament angesiedelt ist, steigerte sich noch mehr. Damit auch mein Wunsch, es persönlich zu erleben. Dies alles hat wiederum zur Folge, dass ich Nachrichten aus und über Israel besser einordnen kann und meine Solidarität mit und zu Israel gesteigert wurde.

Mehr fällt mir spontan nicht ein.

Hoditai, Mensch des Weges 
One of Israel

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pausenclown

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Re: Unterschied zwischen Judentum und christlicher Lehre...

von pausenclown am 22.04.2026 07:47

Hallo Nusskeks.

Das die Mishna und die Torah die Grundlage bildet, ist aus jüdischer Perspektive, richtig.
Denkst du die Mehrheit der Christen sehen das auch so?

Und eine Frage die ich oft Stelle ist die, was ändert sich konkret in deinem Leben, nachdem du herausfindenst, das die Mishna eine Rolle spielt, oder das NT jüdisch ist?
Hat es Auswirkungen auf deine Beziehung zu Gott und spiegelt sich in der Beziehung zu deinem nächsten?
Meine persönliche Meinung ist, die Kernpunkte, Säulen oder wie man diese genau bezeichnet, sind auf Deutsch ohne jüdischen Hintergrund zu verstehen.

Ich zitiere jetzt mal aus meinem Unterricht von neulich: 
Das Judentum ist ein Religion des tun und Handelns, wir beschäftigen uns mit der Frage wie können wir Gott heute in dieser Stunde in dieser Minute dienen und nicht wie komme ich in den Himmel.

Es ist die Lehre von Tikkun Olam, das streben nach Gottes Gerechtigkeit in dieser Welt.

Shalom Pausenclown.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 22.04.2026 07:47.

Cleopatra
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Re: Der schmale Weg

von Cleopatra am 22.04.2026 07:30

Liebe Burgen, 

dein letzter Satz ist ja so wahr!

Ich kenne auch viele Berichte aus Ländern, in denen die Bibel verboten ist, wie Gott sich ihnen zeigt.
Es ist so beeindruckend, zu sehen, wie individuell er uns zieht.
Wir hier in Europa haben das große Privileg, die Bibel lesen zu dürfen.
Deshalb denke ich, dass wir hier in Europa diese Visionen und Begegnungen nicht so häufig haben.
Wie kommt es, dass es aber so oft erwartet und/oder gewünscht ist?
Weil es "spektakulär", "besonders" ist?
Der Mensch hat ja diese Neigungen zu "Spektakulärem".

Gott möchte, dass wir aus Glauben leben- nicht aus "Gott muss sich ständig beweisen".
Schauen wir in die Natur, dann sehen wir ja auch schon sehr viele "Beweise" seiner Schöpfung.

Wir haben das große Geschenk der Bibel und wir dürfen diese nutzen.
Im Gegensatz zu den Menschen, die keine Bibel besitzen dürfen, dürfen wir unsere vorgeprägten Interpretationen und Vorstellungen anhand dieses Wortes Gottes überprüfen.

Das ist ein riesiges Geschenk, dessen sollten wir uns bewusst sein.

Liebe Grüße, Cleo


Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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nusskeks

56, Männlich

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Re: Unterschied zwischen Judentum und christlicher Lehre...

von nusskeks am 22.04.2026 07:28

Zum Titel dieses Threads:

Burgen: Unterschied zwischen Judentum und christlicher Lehre...

will vermutlich die jüdische Lehre mit der christlichen Lehre vergleichen. So wie der erste Beitrag von Burgen geschrieben wurde, wird das Thema etwas eingegrenzt, was auch notwendig ist. Es soll um die Unterschiede in den Lehren zur Zeit des Neuen Testaments gehen. Soweit ich weißm waren damals die Mishna und die Thora Grundlage für lehrmäßige Aussagen, jedenfalls lese ich das bei Herrn Fruchtenbaum so.

Neben den Büchern von Herrn Fruchtenbaum ist mir da noch das Buch

"Die jüdische Mischna und das jüdische Neue Testament: Parallelen und Unterschiede" von Jacob Thiessen

aufgefallen. Ich habe bereits angefangen es zu lesen. Es ist sehr ausführlich und mit vielen Quellenangaben.

Jacob Thiessen ist Rektor an der STH-Basel und dort auch Professor für Neues Testament. Die STH Basel ist eine unabhängige aber staatlich anerkannte Hochschule für Theologie. Was ich gut finde ist, dass dort regelmäßig Studienreisen nach Israel unternommen werden und bereits viele Kontakte dorthin geknüpft wurden.

Hoditai, Mensch des Weges 
One of Israel

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pausenclown

-, Männlich

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Beiträge: 539

Re: Unterschied zwischen Judentum und christlicher Lehre...

von pausenclown am 22.04.2026 06:55

Ach Argo , ach Argo.

Bisher hast du es gut versteckt, dass du Juden als seine Freunde sieht und an unserer Seite steht… klang nicht so…
Und zurück zu Fakten…
Mir fällt spontan kein Ostern ein, an dem Juden ein Lamm geopfert haben. Was richtig ist, an Pessah. Da sind wir wieder beim Thema Unterschiede. 
Und seit der Zerstörung des Tempels, opfern wir keine Lämmer mehr. Allerdings opfern die Samaritaner noch an Pessah.

Wer auch immer “er” ist und es für das fähigste Volk hält.
Öhm, nö.
5 Mose
Nicht hat euch der HERR angenommen und euch erwählt, weil ihr größer wäret als alle Völker – denn du bist das kleinste unter allen Völkern.

Dabei bezieht sich Klein nicht auf die Anzahl.

Auf ein offenes Wort Argo. Ich kann es nachvollziehen, dass es dich ärgert, dass ich gegen deine Sichtweisen und Meinungen Fakten liefere. 
Tut mir leid, ich bleibe gerne bei Fakten. 
Falls mich das zu einem Egoisten macht oder zu keinem Teamplayer, dann ist es halt so.

LG 


Antworten Zuletzt bearbeitet am 22.04.2026 06:56.

Argo

85, Männlich

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Re: Unterschied zwischen Judentum und christlicher Lehre...

von Argo am 21.04.2026 21:08

Liebe Pausenclown.

Wie der Mensch sich irren kann!

Du hast gerade den falschen Christen erwischt der die Juden als seine Freunde nennt, weil sie die gleiche Musik lieben, das Lamm zur Ostern opfern, das Land Israel liebt und auf ihrer Seite steht, weil er sie als das fähigste Volk der Welt hält.

Die Verwendung des Wortes wir (Personalpronomen der ersten Person Plural) in unsere Gruppe, bedeutet für mich, dass der Sprecher (ich) sich selbst zusammen mit anderen einbezieht, was auf Kollektivität, gemeinsame Identität und gegenseitige Abhängigkeit bedeutet.

Es bedeutet, dass wir eine Gruppe, oder Gemeinschaft mit gemeinsamen Zielen und Werten sind.

Es dient dazu, den Teamgeist zu stärken und Egozentrik abzubauen.

Es ist wichtig, eine positive Einstellung in diesem Forum zu haben, den anderen kennenlernen, das Ego loslassen und versuchen, die Gedanken des anderen zu verstehen und mit Ihm einen Dialog führen. Dem Wir eine Chance zu geben und nicht das Ego füttern zu wollen.

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Burgen

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Re: Der schmale Weg

von Burgen am 21.04.2026 17:15


Geist-Licht: Wenn wir auf dem Christusweg ankekommen sind, wofür brauchen wir einen Bibeltext, wie dieser Weg ausseht?

Was ist denn der (dein) Christusweg? Und wie kommt ein Mensch dMn auf diesen Weg? 

Wobei beachtet wird, wo sich jemand auf diesen Weg macht. 

Oft lässt sich Jesus Christus finden in nerhalb einer schwierigen Lebenssituation. 

In asiatischen Ländern zB im Iran und ähnlichen Ländern spricht, zeigt sich Jesus und spricht zu einem Menschen direkt. Diese Menschen nehmen Jesus dann oft direkt in ihr Leben auf. Sie werden meist eine konkrete Veränderung in ihrem Denken erfahren. 
Open Doors zeigt solche Schicksale ziemlich konkret auf und schützt diese Menschen bei Bedarf vor Folter, Hunger und Not. 
Mir fällt auf, dass zB gerade in Pakistan Christen in Lebensgefahr sind, sobald bekannt ist, dass Menschen Jesus glauben. Sie werden auch ohne Grund verleumdet und ins Gefängnis gesteckt. 

Gerade auch in Kriegszeiten zB kann es überlebenswichtig sein Bibelverse auswendig zu kennen. Diese beim Wort gegenüber Jesus zu 'benutzen', auszusprechen kann Kraft und Weisheit  schenken durch Erinnerung an ein bestimmtes Wort der Heiligen Schrift. 

Als Christ leben wir nicht in einer Phantasiewelt. Das Gegenteil ist der Fall. 





Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)  


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pausenclown

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Re: Clownis Welt

von pausenclown am 21.04.2026 13:45

Hallo und herzlich Willkommen in Clownis Welt.

Wenn Israel nur zwei Sabbate hintereinander vorschriftsmäßig halten würde, würde es sofort erlöst werden.

Das ist einer der Ziele der Pharisäer, mit erlöst bezieht sich, auf die Ankunft des Messias.
Die theologische Idee und die Umsetzung geht auf Getreu dem Prinzip „Ein Königreich von Priestern“ (Exodus 19,6) zielten sie darauf ab, ethische und rituelle Reinheit in jede Handlung des täglichen Lebens zu integrieren, nicht nur im Tempel.
Generell kam es zur Verschiebung weg vom Tempel hin zur Synagoge und zum Heim.

Ein Mittel zur Umsetzung war die Mishna und die Auslegung der Gebote, diese sollten lebbar und praxisorientiert sein.
Eine Lesart dazu ist, sie haben bewusst und aus Boshaftigkeit dem Volk Lasten auferlegt. 
Eine weitere, gut gedacht und schlecht gemacht.

Ein weiterer Säule der Pharisäer und ihre Ziele war:
Pikuah Nefesh, frei übersetzt: Schutz des Lebens, das besagt, dass die Rettung eines Menschenlebens fast alle anderen religiösen Gebote außer Kraft setzt. Es leitet sich aus der Überzeugung ab, dass das Leben heilig ist. 
Dieses Prinzip leitet sich von 3 Mose 18,5 ab.
Ihr sollt meine Gesetze und Rechtsvorschriften halten. Der Mensch, der sie tut, wird durch sie leben.
Bestimmt habt ihr das Bild im Kopf, wo die Schriftgelehrten die Ehebrecherin zu Jesus brachten.
Steinigen?

Hier ein Zitat:
Ein Sanhedrin (Gerichtshof), der einmal in sieben Jahren einen Menschen hinrichtet, wird als ‚mörderisch‘ (oder zerstörerisch) bezeichnet. 
Rabbi Elazar ben Asarja sagt: Sogar einmal in siebzig Jahren. 
Rabbi Tarfon und Rabbi Akiva sagen: Hätten wir im Sanhedrin gesessen, wäre niemals ein Mensch hingerichtet worden.“ 


Shalom Pausenclown 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 21.04.2026 13:46.

pausenclown

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Re: Unterschied zwischen Judentum und christlicher Lehre...

von pausenclown am 21.04.2026 11:33

Ach Argo, Argo.

 Für mich ist immer etwas verstörend, wenn Menschen wie du das Wort “ wir” benutzen, Zitat: Wir brauchen das nicht. 
Woher kommt dein Bedürfnis für die Allgemeinheit zu sprechen?

Wie oft ich mich im Jahr an meine toten Brüdern und Schwestern erinnere, lass ich mir nicht vorschreiben.
Du gehst weder auf Nusskeks Einwände noch auf meine ein, Stichwort Chrysostomos…
Es folgt Trick 17, die Moralkeule.
Ach Argo, ach Argo….

Tatsächlich besitze ich die Fähigkeit zu unterscheiden zwischen Christen die Versöhnung wollen und die, die keine Versöhnung möchten.


Antworten Zuletzt bearbeitet am 21.04.2026 11:34.

nusskeks

56, Männlich

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Re: Unterschied zwischen Judentum und christlicher Lehre...

von nusskeks am 21.04.2026 09:28

Argo: Dient niemanden die Geschichte aufzuwirbeln. Sie bringt Unruhe, Stress und fördert den Hass. Einmal im Jahr sich zu errinern ist genug.

Das halte ich für keine gute Haltung. Ich würde umgekehrt sogar sagen, wer sich mit Geschichte nicht befasst, tut sich und seinen Nächsten keinen Gefallen.

Wer sich für die Geschichte der Bibel und in der Bibel nicht interessiert, wird zwangsweise sehr viele falsche oder mindestens schräge Erkenntnisse aus ihr gewinnen und diese dann sogar noch weiter verbreiten. Das hat, wie die Geschichte gezeigt hat, schon in der Beziehung zwischen Christen und Juden zu viel Leid und Elend geführt. 

@Alle,

als ich vor ein paar Jahren anfing, mich mit dem hebräisch-jüdischen Hintergrund der Bibel zu beschäftigen und mir Bücher messianisch-jüdischer Theologen besorgte, war es, als erschließe sich mir eine völlig neue Welt. In kurzer Zeit kamen so viele neue Erkenntnisse bei mir hinzu, dass ich fast überwältigt war. So viele Details gerade im Neuen Testament wurden plötzlich klar, verständlich oder ergaben erstmals überhaupt einen Sinn. Man ist ja gewohnt, dass man in der Bibel nicht alles versteht, aber sich damit zufrieden zu geben ist halt nie gut. Die messianisch-jüdische Perspektive eröffnet ganze Meere an Wissen. Lasst euch das nicht entgehen!

Hoditai, Mensch des Weges 
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