Hausgemeinde gründen

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Cleopatra
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Beiträge: 3157

Re: Hausgemeinde gründen

von Cleopatra am 03.11.2018 09:09

Ich muss nochmal kurz eingreifen, lieber Thomas:
Hier geht es ja nicht um das Thema "Vater und Mutter ehren", wenn du darüber schreiben möchtest, dann eröffne bitte einenn neuen Thread.
Hier geht es ja im Anfangspost um die Eröffnung einer eigenen Hausgemeinde, bzw ob dies überhaupt nötig ist.
Ja, das ist das Problem, wenn in einem Thread mehrere Themen besprochen werden, dann besteht die Gefahr, dass die Beiträge offtopic werden.
Ich fände es auch schön, wenn sich der Themenersteller nochmal zu Wort melden würde.
Schließlich haben wir Feedbacks gegeben, mich würde die Reaktion darauf interessieren.
Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Burgen

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Re: Hausgemeinde gründen

von Burgen am 03.11.2018 09:14

Hallo ihr Lieben,

Jetzt scheint der Thread doch schon gleich in eine andere, auch gute, Richtung zu gehen.

Im Eingangsthread ging es zunächst um die Frage, einen Hauskreis gründen zu wollen mit der noch offenen Möglichkeit, daraus eine Gemeinde zu werden.
Da stellt sich die Frage, wann ein Hauskreis Gemeinde gilt.

Alles nachfolgende des langen Schriebs der Gedankengänge, beinhaltet dann doch eher Gedanken, die das Ehepaar beschäftigt, ihre Erfahrungen widerspiegelt.
da ist es schon eigentlich nicht so schön, dass sofort unterstellt wird, einer Gruppierung anzugehören, die nahe einer Irrlehre liegt.

Will sagen, im obigen Beitrag, der wie in einer Stunde beim Seelsorger, viele Themen anspricht und Antwort sucht auf Grundlage der Schrift, die aber eben nicht so gleich erkennen lässt, dass dies Ehepaar Jesus in der g a n z e n Schrift gefunden hat.
Manchmal ist es eben so, dass jemand weiß, da gehöre ich nicht hin. Da hilft dann wirklich „nur“ immer wieder darum zu ringen im Gebet, eine Antwort von Jesus, dem Christus zu bekommen.
Und dann auch nicht Gedanken, Worte und Gefühle sowie Ansichten in einen Topf zu werfen.

Alle anderen Themen, die jetzt hier schon weiter ausgeführt werden, für jeden würde es gut sein, in einem eigenen unabhängigen Thread von der Hauskreisgemeine gründen wollen, besprochen und zur Diskussion gestellt zu werden. Es wäre schade, wenn die einzelnen Unterpunkte später deswegen im Themenwald untergingen.

Im übrigen, warum gibt es wohl so viele Menschen, die ihr Christsein außerhalb Gemeindeanschluss leben?
Da kommen vermutlich auch viele ähnliche Ansichten wie der der Threadersteller sie haben zusammen.
Da braucht es Antworten. Und eigenständiges Bibelstudium, das allerdings ohne Anleitung oft nicht weiterführt.
So eine Diskussionsrunde hier kann ein kleines Stück helfen, Licht in den Tunnel zu bringen. Die „Hauptarbeit“ jedoch, muss jeder mit Christus selbst tun.

Jedenfalls bringt dieser Thread Vieles auf den Prüfstand und man könnte ein ganzes Buch zum Eingangstext schreiben ....

Gruß
Burgen

Wir danken Gott allezeit für euch alle, wenn wir euch erwähnen in unseren Gebeten, indem wir unablässig gedenken ... 1.Thess 1,2

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pray

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Beiträge: 412

Re: Hausgemeinde gründen

von pray am 03.11.2018 11:50

Das 4. Gebot ist das Sabbatgebot und hierum und andere jüdische Traditionen geht es meiner Meinung nach bei der Vorstellung  d i e s e r  Hausgemeinde.
Ob es so ist, dafür wäre die Antwort auf meine Fragen seitens des Themenerstellers hilfreich. Ich kopiere sie nochmal her:
Hallo,
ich glaube, ich kenne die Lehre, die du bringst. Darf ich deshalb dazu fragen, ob du der Meinung bist,
1.) dass die jüdischen Feste die Feste Gottes sind, die Christen auch heute feiern sollen?
2.) Ist das Neue Testament in griechisch oder aramäisch geschrieben? und
3.) soll ein Christ nach dem Vorbild Jesu, der auch beschnitten wurde, sich beschneiden lassen?

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solana

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Beiträge: 4119

Re: Hausgemeinde gründen

von solana am 03.11.2018 12:18

Ich muss sagen, dass ich nicht den Eindruck habe, dass der Threadsteller wirklich eine Diskussion sucht und dass er die Punkte im Anfangsbeitrag überhaupt in Frage stellen liesse - denn sonst könnte so eine Diskussion doch idealerweise in den bestehenden Gemeinden geführt werden und eine Abspaltung/Gemeindeneugründung wäre gar nicht nötig ....

 

Vielleicht ist das Ziel, mit seinen Ansichten möglichst noch weitere Christen zu überzeugen und zum Mitmachen zu bewegen.

 

Dennoch können wir natürlich gerne allgemein darüber diskutieren, wenn Interesse besteht.

Wie ich oben schon andeutete, sind für mich hier falsche Äusserlichkeiten ins Zentrum gerückt - und das geht natürlich auf Kosten dessen, was wirklich viel wichtiger sein sollte.

Die Ermahnungen des Paulus in Röm 14 passen hier sehr gut und zeigen auf, was wirklich wichtig ist und im Zentrum stehen sollte. Und dass um solche Fragen der Äusserlichkeiten willen keineswegs die Einheit und brüderliche Liebe und Annahme hinten an gestellt werden darf.

Für Paulus sind solche Diskussionen um Speisegebote und Feiertage keine Kernpunkte des Glaubens, an denen sich die Geister scheiden müssen, sondern "Meinungen", um die nicht gestritten werden soll.

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Burgen

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Re: Hausgemeinde gründen

von Burgen am 03.11.2018 13:06

Ja, soeben, nachdem was du Solana geschrieben hast, und speziell pray bezüglich Sabbatgebot, las ich mir den Eingangspost nochmal durch.
Mit dem Augenmerk darauf, was außer Bibelstellen aus eigenen Worten heraus geschrieben wurde.
Und stelle fest, dass der Post inzwischen überarbeitet worden ist. Zumindest gibt es jetzt einen Absatz. ...

Ja, ich kann jetzt auch gut erkennen, dass das keine Diskussionsgrundlage sein sollte, sondern die feste Überzeugung besteht, sich nderweitig zu orientieren.

Dabei ist mir auch nicht unbekannt, dass es viele Gemeinschaften, manchmal „Kirche“ genannt, die der Schriftaussage entnehmen, die Feiertage aus dem Blickinkel Jesu und seiner Bedeutng für das gesegnete Leben sehen.
Und ja, der Sabbat ist ein „Ärgernis“ für viele, besonders für die Menschen, die sich den 10 Geboten „unterordnen“ wollen.

Als junger Christ litt ich auch daran, denn alle 14 Tage musste ich an besagtem Tag arbeiten.
Es hat länger gedauert, von diesem Gesetzesanspruch frei zu werden.

Jedoch verstehe ich sehr um, dass Liberalität auch dazu führen kann, neben der Spur zu laufen.
Denn das Christentum besteht zwar noch, jedoch hat es vielerorts an Kraft verloren, weil zu verkröpft.
Schon seit der 70iger des letzten Jahrhunderts wurde darauf hingewiesen, dass das ehemalige christlich Abendland nicht mehr dieses als Beschreibung für heute verdient.

Ach weiß man, dass zB Schweinefleich Rheuma unterstützen kann. Eis weiß man auch seit den 70igern. Und ich weiß es, weil meine Verwandten sich damals sehr mit dem Thema beschäftigten.
Und so gibt es vieles was im AT steht, dies einzuhalten, wahre Wunder bewirken kann.
Aber auch das Christentum hat etliches beizusteuern.
Ethik und Moral beispielsweise ergänzen sich in der Bibel für beide Glaubensgruppen.

Sagte ja schon oben, dass man ein ganzes Buch zu diesem Thread schreiben könnte ...

Gruß
Burgen

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