Hoffnung - was versteht ein Christ darunter?

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Burgen

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Re: Hoffnung - was versteht ein Christ darunter?

von Burgen am 28.01.2019 09:25


Ja, manch ein Mensch ist sein Leben lang vom Schmerz geplagt. 
Aktuell gibt es hier einen Mann, der vor wenigen Jahren neue Kniegelenke bekommen hat. 
Seither ist er von Schmerzen geplagt gewesen, sodass sein ganzer Leib verkrampft war und weh tat. 

Jedoch hat er einen Schmerzschrittmacher inplantiert bekommen. 
Das ist wie eine Pumpe. Die Batterie dafür, da muss er alle 14 Tage in die Ambulanz, damit sie aufgeladen wird. 

Jetzt können er und seine Frau wieder Urlaube planen und gute Spaziergänge einplanen. 
Eine sehr gute Möglichkeit mit chronischen Schmerzen umzugehen. 
Das wird in der Medizinischen Hochschule durchgeführt. 

Ich habe aber auch schon ein Schmerzzentrum gesehen, das seit ca 2 Jahren besteht. 
Muss man halt schauen. Uniklinik oder so ist sicherlich einfacher. 

Gruß 
Burgen


Wir danken Gott allezeit für euch alle, wenn wir euch erwähnen in unseren Gebeten, indem wir unablässig gedenken ... 1.Thess 1,2

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geli

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Re: Hoffnung - was versteht ein Christ darunter?

von geli am 28.01.2019 14:18

Cleo: Ich will nicht resigniert oder depressiv erscheinen,

Keine Sorge, Cleo - so wirkst Du wirklich nicht! 
LG, geli

Ich bin dabei, durch Gottes Gnade das zu werden, was ich seit meiner Wiedergeburt schon bin

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Cosima
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Re: Hoffnung - was versteht ein Christ darunter?

von Cosima am 07.02.2019 18:34


In den letzten zwei Wochen hatte ich ein Auf - und  Ab - Hoffnung - Enttäuschung - Hoffnung...

Ja, Burgen - so mache ich das dann auch, sonst kommt man aus dem Tief nicht raus, du schreibst im 
Eingangs-Post: 

Meine eigene Erfahrung ist, nicht allzulange in der "Hoffnungslosigkeit" stecken bleiben zu wollen und deshalb lieber meine Gedanken mit Gottes Wort "aufzufüllen" durch lesen, hören und verarbeiten inklusive Jesus zu vertrauen.

Wenn wir uns in die Hoffnungslosigkeit fallen lassen, zieht sie uns immer tiefer, das kann in Depressionen enden. 
Auch wenn man noch keinen Hoffnungsschimmer sieht - weg wenden von der Not, die uns die Hoffnung raubt, 
in der Bibel nach einem Wort des 
Trostes suchen und die Gedanken damit füllen. Manchmal fällt mir auch ein
Lied ein, dass ich dann singe, auch wenn 
mir die Tränen die Stimme verdunkeln.

Und man muss sich immer wieder neu entscheiden: "Ich vertraue Jesus!" Wenn ich IHM vertraue - dann wird 
mein Leben voll Freude und Hoffnung, die jede Enttäuschung überwindet. 

Hoffnungsvolle Grüße von Cosima.



Die Liebe gibt nie jemand auf, in jeder Lage vertraut und hofft sie für andere; alles erträgt sie mit großer Geduld. 1.Kor.13:7 GNB

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Cleopatra
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Re: Hoffnung - was versteht ein Christ darunter?

von Cleopatra am 08.02.2019 07:28

Beim Thema Enttäuschung ist doch auch immer die Frage, weshalb man enttäuscht ist, ob denn das, was wir uns erhofft haben, auch im hohen geistigen richtigen Winkel her ist.
 
Wir haben ja nur unseren klitzekleinen Winkel, den menschlichen kleinen Winkel.
 
Sehen wir uns mal Josef an zB:
 
Er hat sich vielleicht so sehr gewünscht, bei seinen Brüdern auch beliebt zu sein. Aber er wurde verkauft als Sklave.
Wieso hat Gott sowas gemeines zugelassen?
 
Weil er den großen Blickwinkel hat. Er hat gesehen, was anschließend passieren wird.
 
Am Ende war er der große Führer unter dem Pharao und konnte so sogar auch die Familie am Ende vor dem Hungertod retten.
 
Wir alle haben sicher schon in unserem Leben solche Erfahrungen gemacht.
 
Wir wünschen uns etwas sehr, und fragen uns manchmal, wieso denn immer diese Steine in den Weg gelegt werden.
 
Wieso zB hat mich der Orthopäde im Dezember nicht ernst genommen und meinte nur, es läge am schlechten Bindegewebe...?
 
Wieso sagte dann im Januar der Neurochirourg, dass ich auf jeden Fall operiert werden muss und machte die Überweisung zum Unfallchirourgen fertig (weil es eilt wegen der Schmerzen), der wiederrum sagte mir, ich würde nicht operiert werden, da die Betäubungsspritze bei mir nicht gewirkt hat...?
 
Wieso sagt nun denn dann der Neurologe, dass das Quastsch sei, der Arzt habe bei der Betäubung einfach nicht den Nerv getroffen und diese Krankheit kann definitv in diesem Ausmaß nur per OP behandelt werden, weshalb ich nun also den Termin in einem anderen Krankenhaus erst im März habe und bis dahin eben nur sehr eingeschränkt bin....?
 
Das habe ich mich die Tage auch gefragt, denn schon im Dezember hätte man etwas tun können, und nun muss ich so lange leiden.
 
Wisst ihr, was ich glaube? Ich glaube, dass die vorherigen Ärzte einfach nicht gut genug waren, dass irgendwelche Komplikationen aufgetreten wären.
 
Gott sieht den weiten Blickwinkel, wir nur die kleinen Wünsche, die wir persönlich haben.
 
Ja, ich bin immernoch eingeschrenkt und habe starke Schmerzen.
 
Aber genau diese göttliche Hoffnung, die dürfen wir haben. Das Wissen, dass uns am Ende alles zum Besten wird und dass wir getragen werden von Gott, unserem liebenden Vater.
 
Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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geli

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Re: Hoffnung - was versteht ein Christ darunter?

von geli am 08.02.2019 20:24

Cleo: . Das Wissen, dass uns am Ende alles zum Besten wird und dass wir getragen werden von Gott, unserem liebenden Vater.

Ja, genau - das Wissen, dass uns alles zum Besten dienen wird, und das Vertrauen, dass Gott schon weiß, warum er Dinge zuläßt - dieses Wissen trägt uns durch die unangenehmen Dinge hindurch und gibt uns Kraft und Ausdauer.

Vor fast 15 Jahren hatte ich einen Unfall, und durch diesen Unfall bin ich sozusagen "behindert". Keiner hat damals geglaubt, dass ich meine Ausbildung als Altenpflegerin weitermachen könnte, und eine Mitschülerin aus der Schule hat mich nachdenklich gefragt: "Na, da hast du nun immer so an deinen Gott geglaubt, und jetzt macht er so was Schlimmes mit dir".

Ja, meine Ausbildung konnte ich trotzdem fertigmachen, und konnte auch all die Jahre in meinem Beruf arbeiten, auf 50 %. Dafür bekomme ich aber eine Unfallrente. Und die rettet mich jetzt, wo ich Rentnerin bin . Denn meine Rente wäre - auch wenn ich mehr gearbeitet hätte, sehr niedrig.

Ohne die Unfallrente, die ich ja auf Lebenszeit bekomme, wüßte ich nicht, wie ich über die Runden kommen sollte...

Von wegen also: "Warum mach Gott so was Schlimmes mit dir"  

Ich denke, auch in Deiner Sache, Cleo, hat Gott einen Grund, warum er es so gefügt hat, wie es nun ist. 
Und März ist ja auch absehbar und nicht mehr soooo weit entfernt  

LG, geli

Ich bin dabei, durch Gottes Gnade das zu werden, was ich seit meiner Wiedergeburt schon bin

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chestnut
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Re: Hoffnung - was versteht ein Christ darunter?

von chestnut am 08.02.2019 22:05

Ja, genau - das Wissen, dass uns alles zum Besten dienen wird, und das Vertrauen, dass Gott schon weiß, warum er Dinge zuläßt - dieses Wissen trägt uns durch die unangenehmen Dinge hindurch und gibt uns Kraft und Ausdauer.

Die liebe Theorie und Praxis...

Dran glauben find ich nach wie vor sehr schwierig. Es gibt Erlebnisse, die haben mich in den Grundfesten meiner Persönlichkeit erschüttert haben, auch wenn sie schon mehrere Jahre her sind. Ich weiss nicht wofür so etwas dient.

Festhalten will ich aber daran, dass Gott mich durchträgt. Das ist meine Hoffnung.
Ohne diese Hoffnung, dass er immer mit mir /mit uns ist - wäre das Leben sehr viel schwieriger. Das Wissen, dass ich jemanden habe, der an meiner Seite mitgeht, mich liebt, mich durchträgt, das gibt Hoffnung.

Liebe Grüsse
Chestnut

Antworten Zuletzt bearbeitet am 08.02.2019 22:17.

Cosima
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Re: Hoffnung - was versteht ein Christ darunter?

von Cosima am 08.02.2019 23:30


Ja,  Gottes Plan mit jedem Menschen ist sehr individuell. Deshalb sind die Erfahrungen mit der Hoffnung 
auch so unterschiedlich. 

Danke Cleo für dein Beispiel der "Josef-Geschichte" aus dem Alten Testament. Sie hat mir wieder neu die 
Augen geöffnet, dass wir absolut vertrauen können - dass Gott alles lenkt - wenn wir ihm treu folgen, dann 
hat unsere Hoffnung ein Ziel. Auch wenn die Umstände das nicht erkennen lassen. So war es bei Josef auch.... 

Meine Berufs-Hoffnung wurde total zerstört, als ich nicht studieren durfte, weil ich zur Konfirmation ging, die 
Jugendweihe abgelehnt habe. So lernte ich "nur" einen Pflege-Beruf. Doch als ich Mitte Vierzig war, gab es 
"nur" in diesem Beruf für mich eine Möglichkeit, ohne Berufs-Erfahrung, eine Stelle zu bekommen. Erst da habe
ich begriffen, dass es Gottes liebevolle Fürsorge für mich so vorgesehen hatte. Ein Studium hätte ich nie 
geschafft, da mir Heirat und Familie auch sehr wichtig waren. Gott kennt uns so gut! 

Meine Hoffnung ist, diesem wunderbaren Gott jeden Tag treu zu folgen - bis in die Ewigkeit. 

Herzliche Grüße von Cosima.

Die Liebe gibt nie jemand auf, in jeder Lage vertraut und hofft sie für andere; alles erträgt sie mit großer Geduld. 1.Kor.13:7 GNB

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