Allversöhnung ? - zB Joh 12,32
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Re: Allversöhnung ? - zB Joh 12,32
von Cleopatra am 14.03.2026 08:02Guten Morgen,
pausenclown- ich kopiere deinen Text dann auch mal in den anderen Thread, wohin es passt, ja?
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Allversöhnung ? - zB Joh 12,32
von Geist-Licht am 19.03.2026 22:15Alles was zu Christus lenkt, bringt den Geist und lebendiges Leben.
Re: Allversöhnung ? - zB Joh 12,32
von Cleopatra am 20.03.2026 07:21Guten Morgen, Geist-Licht,
hast du zu deiner Argumentation eine biblische Quelle?
Es ist eben auch wichtig, wenn wir das Wort Gottes nutzen, zu schauen, was der Schreiber oder der Gesagte damals meinte, in seiner Kultur und Zeit.
Liebe Grüße, Cleo
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Re: Allversöhnung ? - zB Joh 12,32
von nusskeks am 20.03.2026 08:19Wenn Du statische Begriffe nutzt von denen Du Dich lösen solltest, dann mach das gerne. Sich von biblischen Begriffen zu lösen ist hingegen nie eine gute Idee. Gottes Wort ist nie statisch, sondern Geist.
Das klingt so ähnlich wie "Sollte Gott gesagt haben?" Was bleibt ist, dass Christus durch sein Opfer und seine Auferstehung den Tod besiegt und Erlösung gebracht hat. Und ja, Jesus ist gestorben, so richtig. Nur auf diesem Weg konnte der Tod besiegt werden und die Gleichnisse nehmen genau das auf.
gruß
nk
Hoditai, Mensch des Weges
One of Israel
Re: Allversöhnung ? - zB Joh 12,32
von Cleopatra am 21.03.2026 07:59In diesem Thread (Sternenhimmel) schrieb Argo:
Jesus sagt: "Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich."
Der Glaube an Jesus ist kein Kleidungsstil, wo sich jeder was Nettes aussucht und alles hat irgendwie seine Daseinsberechtigung.
Natürlich klingt es netter, wenn alles irgendwie richtig sein soll, man will ja auch alles tolerieren und niemanden auf den Schlips treten.
Aber Jesus sagt es ganz klar und deutlich.
Gott zeigt sich unterschiedlich, wir hier in Europa haben aber die Möglichkeit, in die Bibel zu schauen und deshalb haben wir keine "Ausrede", es nicht zu tun oder zu sagen, wir hätten ja keine Möglichkeit gehabt.
Gott ist gerecht- bei denen, die zB im Urwald leben, da wird Gott anders richten (Römerbrief), aber ich würde mich auf keinen Fall darauf ausruhen, wenn es um meine Seele geht.
Es gibt ein Richtig und ein Falsch, kein "jeder kann sich das so machen, wie es ihm am liebsten ist." Natürlich kann man das grundsätzlich machen, aber es wird dadurch nicht das Falsche richtig.
Liebe Grüße, Cleo
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Re: Allversöhnung ? - zB Joh 12,32
von Argo am 21.03.2026 11:44Antwort auf den Beitrag von Cleopatra und meine Ansichten über Allversönung mit Gott.
Meine Mutter hat die Bibel nicht gelesen, aber sie hat an Jesus und an Gott geglaubt und Ihr Lebensziel damit erreicht: mit Gott zusammenzuleben. Wie hat sie das geschafft? Ein Mechanismus in uns trägt bei, dass wenn wir das richtige tun wollen, machen wir es und wenn wir das falsche gemacht haben können wir es wiedergutmachen indem wir unseren inneren Mechanismus aktivieren. Das macht alles unsere Seele unser Geist der so genial aufgebaut ist, dass es ohne fremde Wirkung von selbst funktioniert.
Wir beschäftigen uns hier mir der Heiligen Schrift, aber viele sind draußen die sie nicht kennen. Gott hat dafür gesorgt, dass sie nicht benachteiligt werden.
Man spricht von Sünde die wir uns von Geburt tragen. Das stimmt nicht. Adam und Eva waren sündenfrei geboren. Durch fremden Einfluss wurden sie sündig.
Der Paulus betont es in seiner Römerbrief, dass es darauf ankommt wie man die Gesetze Gottes die in unserem inneren Herzen gespeichert sind die bei unserer Geburt uns mitgegeben wurden, anwenden. Reagiert unser inneres Herz negativ oder positiv auf das was wir tun, dann funktioniert man wie Gott es will, ohne die Gesetze Gottes gelesen zu haben. Und das finde ich sehr sehr wichtig für die Menschen die den Schatz Gottes den jeder von uns mitträgt benützen. Viele verstecken Ihn und machen das was sie nicht machen sollten: Folgen das Böse was sie von jemanden anderen – nicht Gott – in Ihren Seelen deponiert haben.
Der Satz von Jesus ohne mich kommt niemand zum Vater erklärt genau wie wichtig für uns ist, Jesus zu folgen. Weil Jesus das Wort Gottes ist, das was wir in unseren Herzen sowieso haben. Das Gute ist in uns angeboren. Das Böse ist später dazu gekommen. Klingt vielleicht übertrieben aber die Wissenschaft hat bereits es bewiesen. Viele unsere Eigenschaften die wir benützen um ein gutes Leben wie Gott es will zu führen, wie z.B. die Gerechtigkeit, die Liebe, die Hoffnung, u.a. wurden mit Messungen bestätigt, dass sie uns angeboren sind.
Jesus hat uns gerettet indem ER uns mit seiner Handlungen und seinem Leben beigebracht hat, dass wir vom Gott abhängig sind und uns mit Gott wieder versöhnt sollten. Er hat uns bewiesen dass er ein Teil Gottes ist, zusammen mit dem Heiligen Geist. Nach der Aufklärung Jesus wurde den Menschen die volle Verantwortung für ihr irdisches Leben und dieses danach übergeben.
Das was Jesus in seinem kurzen Leben gemacht hat, war für die Menschen der damaligen Region die Wende zum besseren. Aber das Ziel Gottes war, dass die ganze Menschheit davon profitiert. So wurde von Jesus alles auf dem Weg geleitet, dass die Welt davon erfährt, dass ein Gott es gibt der für sie sorgt und alles auf der ganzen Welt beherrscht.
So wurde die Heilige Schrift entstanden. Wer sie liest bereichert seine Kenntnisse über sich selbst, seine Mitmenschen und natürlich über Gott selber. Die Heilige Schrift beschreibt genau das was wir brauchen: eine nach Gottes Wunsch gut funktionierende Seele und Geist.
Ist aber nicht das Ticket zum Paradies. Das Ticket ist Jesus Christus den wir alle in uns haben, nur auferwecken müssen wir Jesus in uns, durch unsern Glauben an IHN. Der Heilige Geist begleitet uns in unserem Leben mit Jesus.
Re: Allversöhnung ? - zB Joh 12,32
von Cleopatra am 22.03.2026 07:41Guten Morgen,
Ich glaube, ich habe dir schon ganz oft diese These widerlegt, ich frage mich, wieso du sie immer wiederholst, obwohl sie schon so oft wieerlegt wurde...?
Stichwort zB im IS aufwachsen.
„Siehe, ich bin in Schuld geboren, und meine Mutter hat mich in Sünden empfangen."- Psalm 51,7
„Durch einen Menschen ist die Sünde in die Welt gekommen und der Tod durch die Sünde, und so ist der Tod zu allen Menschen durchgedrungen, weil sie alle gesündigt haben."- Römer 5,12
„Wie nun durch die Sünde des einen die Verdammnis über alle Menschen gekommen ist [...] denn wie durch den Ungehorsam des einen Menschen die vielen zu Sündern geworden sind ..."- Römer 5, 18-19
„Denn wie in Adam alle sterben, so werden in Christus alle lebendig gemacht werden."- 1. Korinther 15, 22
Vermutlich sprichst du Römer 2, 12-16 an?
Es stimmt zwar, dass der Mensch ein Gewissen hat und zwischen Gut und Böse unterscheiden kann. Aber du ziehst daraus Schlussfolgerungen, die so nicht mit der Bibel übereinstimmen. Im Brief an die Römer macht Paulus von Tarsus deutlich, dass das Gewissen zwar existiert, aber kein verlässlicher Maßstab für ein gottgefälliges Leben ist. In Römer 2,14–15 beschreibt er das Gewissen als etwas, das den Menschen anklagt oder entschuldigt. Doch schon wenige Verse später wird klar, dass dies nicht zur Rechtfertigung führt, sondern Teil von Gottes Gericht ist. Denn in Römer 3 fasst Paulus zusammen: „Da ist keiner gerecht, auch nicht einer."
Die Vorstellung, der Mensch könne aus sich selbst heraus zuverlässig das Richtige tun oder sein Fehlverhalten durch einen inneren Mechanismus wiedergutmachen, widerspricht weiteren biblischen Aussagen. So heißt es in Jeremia 17,9, dass das Herz des Menschen trügerisch ist, und in Römer 3,23, dass alle gesündigt haben. Auch Jesaja 64,5 macht deutlich, dass selbst menschliche Gerechtigkeit vor Gott nicht ausreicht. Die Bibel zeichnet also kein optimistisches Bild eines in sich funktionierenden moralischen Systems, sondern zeigt, dass der Mensch zwar das Gute erkennt, es aber nicht konsequent lebt.
Auch die Aussage, der Mensch sei nicht von Geburt an von Sünde betroffen, steht im Widerspruch zu biblischen Texten. Die Bibelverse dazu habe ich dir ja schon herausgesucht: Psalm 51,7 beschreibt den Menschen als von Anfang an in Schuld stehend, und Römer 5,12 erklärt, dass durch Adam die Sünde in die Welt gekommen ist und alle Menschen betrifft. Zwar waren Adam und Eva ursprünglich ohne Sünde, doch die Bibel macht deutlich, dass seitdem kein Mensch in diesem ursprünglichen Zustand lebt.
Ein weiterer zentraler Punkt ist die Rolle von Jesus Christus. Du beschreibst ihn als etwas, das bereits in jedem Menschen vorhanden sei und nur „aktiviert" werden müsse. Die Bibel stellt Jesus jedoch nicht als inneres Potenzial dar, sondern als den Retter, den der Mensch im Glauben annehmen muss. In Johannes 1,12 heißt es, dass nur diejenigen Gottes Kinder werden, die ihn aufnehmen. Ebenso betont Johannes 15,5: „Ohne mich könnt ihr nichts tun." Damit wird klar, dass die Verbindung zu Christus nicht automatisch gegeben ist, sondern eine bewusste Beziehung voraussetzt.
Schließlich widerspricht auch die Relativierung der Heiligen Schrift der biblischen Lehre. In 2. Timotheus 3,16 wird die Schrift als von Gott gegeben und maßgeblich für Lehre und Leben beschrieben, und Römer 10,17 erklärt, dass der Glaube aus dem Hören des Wortes Gottes entsteht. Die Bibel ist also nicht nur eine hilfreiche Ergänzung, sondern zentral für das Verständnis von Gott und dem Menschen.
Zusammengefasst: Der Mensch besitzt zwar ein Gewissen, ist aber nicht in der Lage, aus eigener Kraft dauerhaft so zu leben, wie Gott es will. Er ist von Sünde betroffen und kann sich nicht selbst retten. Die Lösung liegt nicht in einem inneren Mechanismus, sondern in der Gnade Gottes, die durch Jesus Christus angeboten wird.
Ich denke, du gehst immer von der europäischen Sicht aus Argo. Wir leben hier (noch) in einer Zeit und einem Ort, in dem viel christliche Maßstäbe die Gesetze mit geregelt haben. Aber die Bibel ist zu einer anderen Zeit, an einem anderen Ort, in einer anderen Kultur geschrieben worden und bindend für alle Menschen.
Und die Bibel ist ganz zu betrachten mit allen Bibelversen zu bestimmten Versen.
Der Glaube, dass am Ende alle gerettet sind, wenn sie denn nur gut gelebt haben, ist so ein gefährlicher Trugschluss, weil er Menschen in falsche Gewissheit bringt, deshalb bin ich so vehement.
Paulus schrieb die Briefe an wiedergeborene Christen und damalige Juden. Auch das müssen wir mit berücksichtigen.
Wenn Gott denen schrieb, ist es anders zu beurteilen als zB die Reden von Paulus oder anderen Männern, die dann ja meistens vor dem Gericht stattfanden oder auf der Straße.
Liebe Grüße, Cleo
PS: Das wird jetzt aber nicht wieder ein weiterer Gewissens-Thread, oder? So viele Gespräche endeten in diesem Thema, hier geht es um die Allversöhnung, das beachten wir bitte weiterhin
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Allversöhnung ? - zB Joh 12,32
von Burgen am 22.03.2026 17:44Cleo: Ich glaube, ich habe dir schon ganz oft diese These widerlegt, ich frage mich, wieso du sie immer wiederholst, obwohl sie schon so oft wieerlegt wurde...? Stichwort zB im IS aufwachsen.
Argo: Man spricht von Sünde die wir uns von Geburt tragen. Das stimmt nicht. Adam und Eva waren sündenfrei geboren. Durch fremden Einfluss wurden sie sündig.
Adam und Eva wurden nicht geboren, so wie die Menschen seit dem Sündenfall von einer Frau geboren werden.
Sie wurden geschaffen, geformt von Lehmsand.
Gott schuf sie so zum Bilde Gottes - seiner bildlichen Vorstellung gemäß, wie er sich dachte, sie sein sollten.
Das bedeutet im Umkehrschluss, dass Gott selbst Hände, Füße, Beine, einem Leib hat und ausgestattet ist mit einem Gehirn, welches sie niemand vorstellen kann. Es reicht über unsere sichtbare Welt, Erde, Planeten und Sonnensysteme weit hinaus.
Sand und Lehm können nicht aus einem Sünde-Ball oder Sandstrand bestehen, wie sie uns Menschen anhaftet. Die eigentlichen Sünden sind nicht die Anwendung der zB die zehn Gebote, die das Miteinander regeln soll (t) en. Die sind eigentlich auch mehr als Moralgesetz zu verstehen - jedenfalls die zweite Tafel. Und die fast kein Mensch ausreichend tun kann.
Die erste Tafel regelt die Beziehung des Menschen zu Gott hin. Selbst da versagt die Menschheit.
Die eigentliche Sünde ist der Unglaube.
Und das ist mit ein Grund, dass der Schreiber der Genesis die Bibel beginnen lässt,
Joh 1,1-5 Und Johannes nimmt in seinem Evangelium dies auf:
1,1 Am Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott.
1,2 Dieses war im Anfang bei Gott.
1,3 Alles wurde durch dasselbe, und ohne dasselbe wurde auch nicht eines, das geworden ist.
1,4 In ihm war Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.
1,5 Und das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht erfasst.
Nachdem das erste geschaffene Menschenpaar vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse gegessen hatten, trotz dem Gebot von Gott es niemals zu tun, nicht einmal in Erwägung zu ziehen, waren sie sofort nicht mehr im Licht Gottes. Der heilige Geist Gottes war nicht mehr als ein Licht in und um sie. Sie waren nackt ...
Gott 'musste' sie rufen: Adam, wo bist du ...
Das ist bis heute nicht anders. Jeder Mensch wird während des irdischen Lebens sich bestenfalls mal für oder gegen IHN entscheiden müssen, sollte es tun. Und dafür, dies nicht zu verfehlen, aus der Dunkelheit ins Licht zu kommen - das ist gravierender Entschluss für die neue - Geburt in Gott Jesus.
Die "Lernschritte" sind durch empfangenes Lesen und Hören der Bibel sowie in Gemeinschaft mit anderen Christen, die diesen Entschluss selbst leben und ausleben zu tun.
Manche Menschen sind von Natur aus freundllich, geduldig, liebenswert - das haeißt aber nicht, dass sie vom Heiligen Geist erneuert worden sind ...
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Re: Allversöhnung ? - zB Joh 12,32
von Geist-Licht am 22.03.2026 20:45Grüß Gott
Nußkeks
Die Bibel ist ein Buch mit sieben Siegeln.
Der Geist allein kann sie entriegeln.
Erst wenn du Ihn ergriffen hast,
wird auch das Wort von dir erfaßt.
Hält man sich ständig an das geschriebene, starre Wort,
so wird man starr wie das geschriebene Wort.
Unser Himmlischer Vater ist ein lebendiger Gott.
So ist es gut, den Heiligen Gest zu erfassen,
damit wird die Bibel zu einem lebendigen Wort
und das Wort ist Jesus Christus.
Das ist ein Mosaikteilchen auf dem Pfad:
Ich bin der Weg, die Wahrheit und das lebendige Leben,
keiner kommt zum Vater, denn durch mich.
Unser Himmlischer Vater möchte lebendige,
also auch selbstständige Kinder,
welche auch eigene Gedanken haben und äußern,
weil darin besteht Lebendigkeit.
Alles was zu Christus lenkt, bringt den Geist und lebendiges Leben.


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