Allversöhnung ? - zB Joh 12,32

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nusskeks

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Re: Allversöhnung ? - zB Joh 12,32

von nusskeks am 01.04.2026 09:19

Die Trennung von Gott hatte weitreichende Konsequenzen, sowohl physisch als auch psychisch. Nicht nur der Menschen und seine Beziehung zu Gott wurde dabei auf allen Ebenen des Seins beschädigt. Der Schaden zieht sich durch die gesamte Schöpfung und er muss repariert bzw. beseitigt werden. Dies ist eines der Ziele von Gottes Heilsgeschichte, die sich durch die ganze Bibel und damit durch die ganze Geschichte der Welt zieht. 

Das Menschen diese Trennung leugnen, liegt in ihrer beschädigten Natur. Denn das was in dere Bibel als Sünde bezeichnet wird zielt nicht nur auf das ab, was gegen den Willen Gottes getan wird. Der Mensch wird nicht zum Sünder, sobald er sündigt. Sünde wird in der Bibel als das beschädigte, da von Gott getrennte, Sein der Schöpfung bezeichnet. Aus diesem Sein heraus treten entsprechende Gedanken und Taten heraus. Der Mensch wird nicht zum Sünder, sobald er sündigt, sondern er ist Sünder und deshalb sündigt er.

Wer das leugnet, bezeichnet Gott einen Lügner, wie der Apostel Johannes es in seinen Briefen formuliert hat.

gruß
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Argo

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Re: Allversöhnung ? - zB Joh 12,32

von Argo am 02.04.2026 16:30

Hallo nusskeks.

   In deiner Ansichten sehe ich keine Hoffnung. Du denkst immer nur an Sünde als ob wir vorprogrammiert sind nur zu sündigen und gar nicht auf das Gute zu denken! Es gibt unzählige Stellen im AT und NT wo über gute Taten der Menschen erzählt wird.

   Also der Mensch ist nicht vorprogrammiert nur schlechtes zu tun aber auch Gutes und das ist das Ziel jedes Menschen in seinem Leben. Meistens tut er das, weil es bei Ihm angeboren ist.

   In der Offenbarung gibt es einen symbolischen Hinweis auf unheimliche Kreaturen .... Der Mensch selbst verursacht sie. Die Versuchung diese Herausforderungen zu unterdrücken ist heute sehr groß. Unsere Welt, wie sie jetzt ist, das Leben, wie wir es beschreiten, scheint für uns, die wir jetzt leben, unvergänglich zu sein.

   Die Apokalypse des Johannes will jedoch nicht nur erschrecken, indem sie auf die Bedrohungen hinweist. In der Offenbarung steckt eine große Kraft: Die Hoffnung. In der heutigen Welt gibt es Bedrohungen, Dinge, die das Leben zerstören. Aber bei all dieser Zerstörung bezieht sich die Offenbarung auf das Werk Gottes, das die Menschen beschützt. Gott verlässt diese Welt nicht und leitet uns, dass wir nicht sündigen.

   Gott schuf den Menschen nicht als Sünder. Der Mensch wurde nach Gottes Bild und Gleichnis geschaffen, das heißt mit freiem Willen, Vernunft und einer guten Natur. Infolge der Erbsünde wurde die menschliche Natur auch sündig. Verderbnis, Tod und die Neigung zur Sünde haben wir geerbt, nicht aber die Sünde selbst als persönliche Schuld. Die Schuld wird mit eigenen Wille des Menschen entstehen.


   Der Mensch der aus eigenem Willen den göttlichen Willen ablehnt und sich für die Selbstsucht entscheidet, begeht eine persönliche Entscheidung die mit der Allgemeinheit nichts zu tun hat.  Gott hat diese falsche Entscheidungen der Menschen im Griff, bekämpft sie und lässt die Welt weiter wie ein Paradies voller Überraschungen erblicken. Siehe die gestrige erfolgreiche Mondmission der Menschen! 

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Cleopatra
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Re: Allversöhnung ? - zB Joh 12,32

von Cleopatra am 02.04.2026 16:41

- Wenn wir sagen, daß wir keine Sünde haben, so betrügen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns. Wenn wir unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, daß er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit. Wenn wir sagen, daß wir nicht gesündigt haben, so machen wir ihn zum Lügner, und sein Wort ist nicht in uns.- 1.Johannes 1,8-10

- Darum, gleichwie durch einen Menschen die Sünde in die Welt gekommen, und durch die Sünde der Tod, und also der Tod zu allen Menschen durchgedrungen ist, weil sie alle gesündigt haben; (denn bis zu dem Gesetz war Sünde in der Welt; Sünde aber wird nicht zugerechnet, wenn kein Gesetz ist. Aber der Tod herrschte von Adam bis auf Moses, selbst über die, welche nicht gesündigt hatten in der Gleichheit der Übertretung Adams, der ein Vorbild des Zukünftigen ist. Ist nicht aber wie die Übertretung also auch die Gnadengabe? Denn wenn durch des Einen Übertretung die Vielen gestorben sind, so ist vielmehr die Gnade Gottes und die Gabe in Gnade, die durch einen Menschen, Jesum Christum, ist, gegen die Vielen überströmend geworden. Und ist nicht wie durch Einen, der gesündigt hat, so auch die Gabe? Denn das Urteil war von einem zur Verdammnis, die Gnadengabe aber von vielen Übertretungen zur Gerechtigkeit. Denn wenn durch die Übertretung des Einen der Tod durch den Einen geherrscht hat, so werden vielmehr die, welche die Überschwenglichkeit der Gnade und der Gabe der Gerechtigkeit empfangen, im Leben herrschen durch den Einen, Jesum Christum); also nun, wie es durch eine Übertretung gegen alle Menschen zur Verdammnis gereichte, so auch durch eine Gerechtigkeit gegen alle Menschen zur Rechtfertigung des Lebens. Denn gleichwie durch des einen Menschen Ungehorsam die Vielen in die Stellung von Sündern gesetzt worden sind, so werden auch durch den Gehorsam des Einen die Vielen in die Stellung von Gerechten gesetzt werden.....- Römer 5,12 und weiter


- Denn es ist hier kein Unterschied: sie sind alle Sünder und ermangeln des Ruhmes, den sie bei Gott haben sollten.- Römer 3,23 (Luther 2017)

- Wie geschrieben steht: Da ist keiner, der gerecht ist, auch nicht einer.- Römer 3,10 (Luther 2017)

- Denn ich war ein Sünder – von dem Augenblick an, als ich empfangen wurde; ja, von Geburt an war ich voller Sünde.Psalm 51,7 (NLB)

- Denn kein Mensch ist so gerecht auf der Erde, dass er Gutes tue und nicht sündige.- Prediger 7,20 (ELB)





Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Argo

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Re: Allversöhnung ? - zB Joh 12,32

von Argo am 02.04.2026 23:50

Hallo Cleopatra.

   Man muss im Leben eines klar stellen: Durch die Neigung zur Sünde die wir geerbt haben ist logisch, dass wir sündigen werden, wenn wir Bereitschaft zeigen.
   Ein Beispiel: Jemand gibt uns eine Zigarette und sag probier es. Wir probieren und finden Gefallen ans rauchen. Irgendwann stellen wir fest, dass das Rauchen nicht gut ist. Wir stellen fest, dass wir persönlich eine schlechte Entscheidung damals getroffen haben. Wir haben eine Sünde begangen. Es liegt jetzt an uns, wenn wir weiter rauchen oder aufhören! Wenn wir aufhören sind wir wieder auf den richtigen Weg unseren Körper nicht zu belasten. Wir anerkennen unsere schlechte Entscheidung zum rauchen und rauchen nicht mehr.
   Das erfolgt, weil Jesus uns unsere Sünde und die Folgen davon bewusst gemacht hat. Wir hatten die Gnade Jesus erhalten und weil sie uns gut getan hat, müssten wir dann allein seinem Weg folgen, damit wir es nicht wieder machen. Bedeutet nicht, dass wir weiter rauchen dürfen und dass Jesus uns gnädig sein wird. Wenn wir wieder beginnen zu rauchen begehen wir eine neue Sünde und das Ganze fängt von neu an. So in etwa erklärt sich das 1.Johannes 1, 8-10.
   Wenn wir aber das Rauchen ablehnen, begehen wir uns keine Sünde.
   Sünde ist die Bereitschaft des Menschen etwas zu machen was bei ihm nicht angeboren ist. In der Bibel wird so vieles über die Sünde geschrieben und vieles davon wird unterschiedlich beurteilt.
   Der Mensch ist kein Computer wo Zugang zu Verschiedenen Funktionen Passwörter braucht. Wir arbeiten ohne Passwörter und jeder Gesprächspartner von uns kann Zugang oder nicht zu uns erhalten je nachdem wie wir bereit sind das Gespräch mit Ihm anzunehmen oder abzulehnen. Also wir sind auch bereit Sünde vom anderen anzunehmen, weil so unsere Natur ist.
   Wir haben die Gnade Gottes bereits in uns - weil Gott alle Menschen liebt - die uns zeigt, dass wir gesündigt haben und verzeiht uns und der Heilige Geist begleitet uns, dass wir die Sünde loswerden und sie nicht wieder machen. Es dauert immer eine Zeit, bis wir besser werden. Wenn wir aber nicht zugreifen auf das was wir in uns bereits haben, dann geht es uns Schlecht. 
   Ist die Gnade Gottes in uns nicht aktiviert, bemerken wir die Sünde und Ihre Folgen nicht. Wir leben dann schlecht, weil unsere Sünden weiter bestehen bleiben. Die Sünde ist mit dem Schlechten verbunden. Jesus nimmt unsere Sünden auf sich und hilft uns sie nicht wieder zu machen, wenn wir die Gnade Jesus in uns aktiviert haben.

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