Datierung der Entstehung der Erde - ?
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geli
Gelöschter Benutzer
Re: Datierung der Entstehung der Erde - ?
von geli am 04.12.2020 12:19Oh ja, diese Stelle hatte ich nicht. Ich bin einfach nur vom Schöpfungsbericht ausgegangen - und da hört sich das so an, als sei die Erde schon dagewesen, und Gott hätte dann mit dem Licht mit seiner (weiteren) Schöpfung angefangen.
Allerdings ist es etwas schwer zu verstehen, denn als Gott das Licht und die Finsternis schuf, sagte er ja: "Da ward aus Abend und Morgen der erste Tag".
Wann wurde dann die Erde erschaffen?
pausenclown
Gelöschter Benutzer
Re: Datierung der Entstehung der Erde - ?
von pausenclown am 04.12.2020 12:13Hallo Theophilus.
Ich habe keine Ahnung was eine lückentheorie ist und mir egal.
ich gehe mal davon aus. dass ich niemand Rechenschaft ablegen muss mit welchen, oder an welchen Worten ich rumbastel.
Nun ist eben mal die Hebräische Sprache wie sie ist.
Bemerkenswert finde ich immer, wenn anderen Menschen so gleich das Verständnis vom Evangelium abgesprochen wird, es zeigt nur wessen Geistes Kind man ist.
Re: Datierung der Entstehung der Erde - ?
von Theophilus am 04.12.2020 12:03@pausenclown:
Was Du da ansprichst ist ja bekannt unter dem Stichwort Lückentheorie. Ich meine, die Lückentheorie widerspricht den Aussagen der Bibel.
Statt an dem Worte "Tohuwabohu" rumzubasteln, wie es die Lückentheorethiker tun, wäre es erstmal vonnöten, zu erklären, was "wüst und leer" denn bedeuten soll. Und dann ebeso: was genau mit Erde in dem Vers gemeint ist.
Mit mindestens einem davon sind Evangelikale meiner Erfahrung nach überfordert. So mache ich mir bei dir auch keine große Hoffung an der Stelle. Mal sehen, vielleict überrascht du mich ja gekonnt. Zu wünschen wärs mir ja.
Dann die Frage nach dem Zeitpunkt des Falles Satans. Wir wissen ja aus den Propheten, daß Satan zum Zeitpunkt seines Falles in Eden war. Falls dies nicht ignoriert wird, versucht man diese Peinlichkeit zu umgehen, indem man die entsprechenden Stellen auf Adam deutet. Was allerdings spätestens im Lichte des NT unhaltbar wird und demzufolge vermieden werden sollte.
Es ist aus dem Zusammenhang der Heilsgeschichte auch vollkommen logisch wann der Fall Satans war. Nicht vor der Erschaffung des Menschen, sondern danach. Wer das nicht begreift, hat das Evangelium nicht begriffen.
@geli:
Würdest du damit (den Millionen von Jahren) nicht Gott zum Lügner machen?
Denn in sechs Tagen hat der HERR Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darinnen ist, und ruhte am siebenten Tage. Darum segnete der HERR den Sabbattag und heiligte ihn. (2. Mose 20, 11)
Jesaja 35,6 dann wird der Lahme springen wie ein Hirsch und die Zunge des Stummen lobsingen; denn es werden Wasser in der Wüste hervorbrechen und Ströme in der Einöde
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Datierung der Entstehung der Erde - ?
von geli am 04.12.2020 11:42Das auf jeden Fall. Denn die Erde war ja schon da, bevor Gott anfing, sie bewohnbar zu machen, und bevor er Menschen und Tiere erschuf. Wie lange, das wissen wir nicht, es könnten also durchaus Millionen von Jahre gewesen sein.
pausenclown
Gelöschter Benutzer
Re: Datierung der Entstehung der Erde - ?
von pausenclown am 04.12.2020 11:19Hallo,
Nurmalso so,
Ist es ein Widerspruch das die Erde viel älter als der Mensch ist?
Tohuvabohu, wird oft mit: Die Erde war wüst und leer übersetzt.
Kleiner Ausflug in die Hebräische Sprache und es kann auch heissen, Tohuwabohu: Die Erde wurde wüst und leer.
Wurde oder war?
Es wurde hayah benutzt im Text, hayah=wurde, war=hayah le
Warum könnte das von Bedeutung sein?
Tohuvabohu kommt in der Bibel als Gerichtsworte vor zb Jesaja 45,18.
Die Frage welche Bedeutung das hat, wäre immer noch nicht geklärt.
Wann war der Fall Satans?
Setzt man den Fall vor Tohuvabohu ein, könnte bedeuten.
Die Erde ist älter als der Mensch, zb deutlich älter. Satan sein Fall und die Erde wurde wüst und leer.
LG
Re: Datierung der Entstehung der Erde - ?
von Theophilus am 04.12.2020 10:34Also anhand der biblischen Genealogien kommt man auf ca. 6000 Jahre, nicht 8000 Jahre. Und das ist auch das Alter der Erde, etwa 6000 Jahre. Weshalb das für einen Christen nicht klar sein sollte, ist mir schleierhaft.
Klar, die "offizielle" "Wahrheit" ist die Evolutionslehre und viel haben auch diesen Aberglauben.
Aber als Christ da mitzumachen? Das ist doch nichts anderes als Feigheit.
Entweder man ist zu feige gegen die gesellschaftliche Merhmeitsmeinung seinen Mann zu stehen oder auch einfach zu überfordert damit. Gerade Frauen wissen oft nicht, wie man eine Meinung, die vom Gruppenkonsens abweicht, vertritt. Sie sind da überfordert.
Ich glaub kaum, daß ich mich da irre. Nicht wahr?
Der "wissenschaftliche" Betrieb unserer Tage arbeitet vor allen Dingen mit politischen Repressalien und anderen Formen von Gewalt, weniger mit Fakten. Dafür gerne mit leeren Behauptungen.
So wie diesen hier:
Das Alter des Universums beträgt etwa 13,8 Milliarden Jahre.
Das Alter unseres Sonnensystems etwa 4,6 Milliarden Jahre.
Merciful
Das sind nicht Ergebnisse, die keiner Wahrheit entsprechen. Auf solche Ergebnisse kann man nur kommen, wenn einem in seinem meinetwegen sogar wissenschaftlichem Arbeiten Fehler unterlaufen.
Das Alter des Universums beträgt circa 6000 Jahre und das des Sonnensystems auch.
Jesaja 35,6 dann wird der Lahme springen wie ein Hirsch und die Zunge des Stummen lobsingen; denn es werden Wasser in der Wüste hervorbrechen und Ströme in der Einöde
Re: Datierung der Entstehung der Erde - ?
von Hannalotti am 30.11.2020 18:02Stimmt, interessanter Gedanke!

Re: Datierung der Entstehung der Erde - ?
von Cleopatra am 30.11.2020 07:20Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Datierung der Entstehung der Erde - ?
von Burgen am 29.11.2020 23:40
Danke Mercilful und Hannalotti für diese interessante Wendung der Inhaltsanalyse des Themas.
Diese beiden "Referate und Untersuchungen" im AT und NT sind für Normalos BibelleserIn keine einfache Kost.
Aber in gewisser Weise schlägt sich die Bibel gut, indem das alte Heidentum mit ihrer vielfachen Götterwelt neben
dem, wie wir Gott verstehen , zu lesen ist.
Ich finde es sogar erstaunlich, wie genau dies alles als Fakten dargestellt wird.
Und ich kann auch verstehen, dass manch ein Student wegen seines Gottesglauben ins Wanken geraten kann.
So haben wir also auf der einen Seite den theologisch zusammen gesuchten Glauben und den bibellesenden Wahrheit - Herzensglauben an den dreibeinigen Gott.
Und dieser Gott ist im Leben für den an Jesus Christus glaubenden Menschen erfahrbar, egal aus welch einem kulturellen Hintergrund der jeweilige Mensch kommt.
Und interessant ist auch, wie die Säulen, Scheibe und Kreis, Kugel , Zelt alles Begriffe sind, die auch heute noch Bedacht werden können und ihre Berechtigung haben.
In der heutigen Zeit kommt uns dann die Aufzeichnung der Himmelssatelliten zugute. Die Bilder können ja sogar Bewegungen ablichten.
Ja, wie groß ist unser Gott - alle Anbetung und Lobpreis sei ihm geschuldet und gebracht. ...