Die Freiheit eines Christen ? anhand des Dekalog?
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Die Freiheit eines Christen ? anhand des Dekalog?
von Burgen am 30.05.2026 08:37
Hallöchen,
in einem anderen Thread wurde gedacht und nachgefragt, was die Freiheit eines Christen sein könnte. Und im selben Gedanken Emotionen ein Gefühl einer Art Gefangenschaft haben und dieses mitgeteilt - ausgesprochen, gedacht, empfunden.
Für mich ist es ähnlich, ein Gefühl, des von Gott Jesus selbst in eine Richtung gezogen zu werden, die zuvor vielleicht ohne Nachdenken und ohne direkten Bezug mit Jesus gelebt worden ist.
Jesus macht frei - das weiss eigentlich jeder Bibelleser. Aber ... ?
Kopie - Zitat
Erst der Reformator Martin Luther befand im 16. Jahrhundert, die Zehn Gebote seien „der höchste Schatz, den Gott gegeben hat". Weil er die lebensfördernde Kraft in ihnen wiederentdeckt hatte. Schon 1520 schrieb er daraufhin ein sehr erfolgreiches Buch mit dem Titel „Von den guten Werken", in dem er den Dekalog als Grundprinzipien für ein heilvolles Leben darstellte. Diese positive Sichtweise habe ich gerne übernommen und erlaube mir deshalb in diesem Buch auch, bei jedem Gebot die befreiende Perspektive in den Mittelpunkt zu stellen.
In Luthers sogenannten „Katechismen" – einer Art Gebrauchsanleitung für den Glauben, die es in Kurz- und in Langform gibt – spielt der Dekalog als einer der drei zentralen Texte des Christentums (neben dem Vaterunser und dem Glaubensbekenntnis) sogar eine so entscheidende Rolle, dass er plötzlich zum
Fabian Vogt, Die Zehn Gebote für Neugierige: Das kleine Handbuch kluger Entscheidungen, Glaube für Neugierige (Leipzig: Evangelische Verlagsanstalt, 2019), 26.
Zitat Ende
Früher lernten die Kinder schon in der Schule die sogenannten 10 Gebote als Richtschnur für Christen. Selbst schon die alten Juden vor Jesus lebten sie und waren wichtig zu der Zeit, als Jesus Mensch auf dieser Erde vor 2000 Jahren war.
Und in unserer Zeit seit den 70zigern wurde gesagt: du sollst nicht, du brauchst nicht, du wirst nicht.
Sollte heißen, je näher du die Beziehung du mit Jesus lebst, desto weniger Druck auf 'du sollst nicht' braucht es im Leben.
Andererseits werden diese 10 auch als Worte gebraucht, die ein ganzes Land in Knechtschaft halten können. Nämlich dann, wenn dies zur Unterdrückung von anderen Menschen dient. Dann werden diese Worte einfach mehr oder weniger umgedeutet, um eine Regierung an Gottes Stelle zu setzen. Mit schwerwiegenden Folgen, versteht sich.
Das war schon zu Paulus Zeiten so und durchzieht die ganze Bibel, schaut man genauer hin.
Beten heißt:
im Geist mich mit meinen Sünden in Jesu Wunden legen und darin heil werden.
= aus Gebetswaffe von:
M.Basilea Schlink
Beten heißt:
liebend alle Nöte des Nächsten
unseres Ortes und Volkes, ja der ganzen Welt,
vor dem Vater darbringen
und im Glauben ausharren,
bis Hilfe und Rettung geschehen.
Das zeigt eine Haltung der Liebe zu Menschen, des Verständnisses Jesu Liebe
zu seinen Kindern, Söhnen und Töchtern auf,
die wir Menschen von Haus aus wohl nicht haben -
besonders wo zB Korruption, Lüge und Menschen Gott spielen,
mit Waffen, die töten, denunzieren, und Kriege unbeirrt am Leben halten.
Dennoch: Psalm 72: Gebet Salomos:
40 Jahre Frieden:
Gott, gib dem König deine Rechtssprüche und deine Gerechtigkeit dem Königssohn,
dass er dein Volk richte in Gerechtigkeit und deine Elenden nach Recht,
Es mögen dem Volk Heil tragen die Berge und die Hügel Gerechtigkeit.
Er schaffe Recht den Elenden des Volkes;
bringe Hilfe den Kindern des Armen,
und den Unterdrücker zertrete er.
Und er möge lange leben, solange die Sonne scheint ...
V1-5a
Psalm 73,Verse 23 - 28, das große "Dennoch" , je nach Bibelübersetzung
aber: Gott zu nahen ist mir gut. habe meine Zuversicht auf den herrn, HERRN, gesetzt, zu erzählen alle deine Taten
Und die 10 Worte der Gebote könnten eine Freiheit sein, die wir uns vielleicht noch gar nicht recht bewusst gemacht haben ?
Lesen, lernen, darin leben, sie ausleben? Das wäre Freiheit oder nur ein Traum?
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Re: Die Freiheit eines Christen ? anhand des Dekalog?
von pausenclown am 30.05.2026 10:11„Die Schrift sagt: Und die Tafeln waren ein Werk Gottes, und die Schrift war die Schrift Gottes, eingegraben auf die Tafeln. (Ex 32,16) Was bedeutet hier eingegraben? Rabbi Jehuda sagt: Lies nicht, eingegraben (charuth), sondern, Freiheit (cheruth), nämlich die Freiheit von irdischen Herrschaften. Rabbi Nechemja sagt: Freiheit vom Todesengel; unsere Rabbinen sagen: Freiheit von Leiden. Rabbi Eleasar, der Sohn des Rabbi Joses, des Galiläers, sagte: Wenn der Todesengel käme und vor Gott spräche: Du hast mich umsonst in der Welt erschaffen, so würde er ihm antworten: Über jede Nation in der Welt lass ich dich herrschen, nur über diese nicht. Denn dieser habe ich die Freiheit (cheruth) verliehen. Das also bedeuten die Worte: „Freiheit (cheruth) auf den Tafeln.


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