Mein Sternenhimmel
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Re: Mein Sternenhimmel
von Cleopatra am 18.03.2026 07:19Lieber Ruvio,
ganz einfach- weil die Welt sich nicht um den Menschen dreht
.
Wir schreiben mal wieder aus verschiedenen Blickwinkeln:
Gott hat die Welt nicht geschaffen, um den Menschen zu bedienen und zu beglücken. Dieses "die Welt dreht sich um mich, alles muss mit mir abgestimmt sein, ich muss alles verstehen, mir muss alles passen" ist eine typische heutige Moderne in Europa.
Ursprünglich hat Gott die Welt so erschaffen für sich.
Stell dir vor, jemand nimmt sich vor, ein Kunstwerk zu erschaffen: Er tut es für sich, damit er sich daran erfreuen kann.
Den Menschen hat Gott erst gegen Ende dazugesetzt, damit der Mensch diese Erde verwaltet. Von den Planeten hat er dabei nicht gesprochen, von dem, was der Mensch letztendlich draus gemacht hat, auch nicht.
Gott hat diesen Menschen sehr lieb gehabt (klar- ist ja auch sein Geschöpf und diesmal ein Geschöpf, welches ihm gleich war).
Also wünschte sich Gott zu diesem Geschöpf eine Beziehung.
Aber es beginnt mit Gott.
Liebe Grüße, Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Mein Sternenhimmel
von Ruivo am 18.03.2026 13:39Man kann sich eine Transzendenz Gottes denken, als Geist im Jenseits. Aber egal wie, zumindest glaubt man an einen Gott, und ist im Glauben mit ihm verbunden.
Aber so einfach ist das nicht mit dem Glauben, der Mensch muss sich einfach mit seiner eigenen Fehlbarkeit auseinandersetzen.
Es kam das Thema vom tausendjährigen Reich auf, was im Alten Testament wohl steht.
Hierbei denke ich, an die Menschen, sich in den 12 Jahren des tausendjährigen Reiches, als die Deutschen glaubten, dafür auserwählt zu sein, schienen, und 6 Millionen Juden umgebracht haben.
Man kann es sich auch einfach machen: „Bleibe, wie du bist, der Himmel, dir dann sicher ist", und nicht weiter nachdenken und andere Sprüche.
Lieben Gruß
Ruivo
Re: Mein Sternenhimmel
von Burgen am 18.03.2026 14:30
Habe gerade ein Buch, online, von Charles Haddon Spurgeon begonnen zu lesen. Das war sein letztes und einziges Buch, neben seinen Psalmauslegungen und unendlich vilen Predigten, die er in seinem Leben gehalten hatte. Er gilt als einer der 'Könige' des Evangeliumsprediger.
Und dieses Buch: Matthäus - Evangelium, beginnt schon auf den ersten Seiten der Einleitung damit:
Als er, Jesus, unmittelbar vor der Kreuzigung, mit Händen und Füßen und zerschalgenem Körper vor Pilatus stand.
Der fragte: So bist du dennoch ein König?
Jesus antwortete: Ja, ich bin ein König - mein Reich ist nicht von dieser Welt.
Und genau damit führt Spurgeon in das Evangelium unseres Königs hinein - mit dem königlichen Stammbaum, wie auch heute noch die Könige sich auf ihren Stammbaum berufen.
Und Spurgeon schreibt eben, dass die römische Kirche dies Reich ins fleischliche gezogen hat und ihren Machtapparat darauf aufgebaut hat. Und ja, auch Hitler hat dieses Wort "Reich" missbraucht. Spurteon weiter: Die Protestanten haben sich auch von dem Gottesreich auf den individuellen Gott bezogen.
So ähnlich.
Ich meine, wir, so denke ich, fühlen uns angezogen davon, dass einer sagt, er sei König und habe ein Reich - Wie die Zaren, Kaiser Wilhelm usw.
Aber - der König Jesus, unser Christus?
Das ist doch nochmal eine ganz andere 'Nummer'.
Habe auch schon gehört, er sei ein König ohne Untertanen, ohne Volk.
Was macht denn ein König aus? Jetzt kann man spontan sagen, ihm muss man gehorchen.
Auch dafür gibt es in manch anderen Ländern von heute abschreckende Beispiele - zB Nord-Korea, mit dem selbsternannten König.
Und wir - Juden und Christen? Wir haben die Schrift - und jeder macht daraus, was er meint, das Richtige zu wissen, zu tun.
Es gibt einige Marker, Abschnitte, die besonders zum Innehalten einladen.
Zum Beispiel die 10 Gebote - innerhalb der fünf Bücher Mose.
Darüber hinaus die Bücher bis zu den Psalmen.
Dann nochmal die Bücher bis zum Beginn des Übergangs zum Neuen Testament,
mit dem Buch Matthäus und dem königlichen Stammbaum Jesu.
Ich finde das recht spannend, denn durch das ganze dicke Buch, welches durch den Heiligen Geist sozusagen geimpft ist, zieht sich der Rote Faden Jesus Christus.
Die Bergpredigt von ihm gesprochen zeigt ebenfalls die 10 Gebote in einem etwas anderen Gewand auf. Und sie ist bei vielen nicht besonders beliebt. Aber es stimmt. Der Gedanke, dass wir unser neues Leben und das Leben überhaupt, einem König (nicht Kaiser) zu verdanken haben, fällt gewissermaßen herunter. Wird nicht in der Allgemeinheit hochgehalten oder eben ignoriert und buchstabenmäßig missbraut, lieblos gehandelt.
Es zeigt, dass es jetzt nicht mehr um Völker geht, sondern um einzelne Personen.
Nach einer Neugeburt, auch Wiedergeburt genannt, lebt Jesus in genau diesem Menschen. Zusammen leben sie dann alle Höhen und Tiefen des Lebens. Dies geschieht durch den Heiligen Geist, denn Jesus hatte gesagt, dass er seine Menschen nicht verlassen wird - er hat nur jetzt eine andere ' Form '. Und das bedeutet, jeden Gedanken, jedes Wort, welches wir an IHN richten kommt auch bei ihm an.
Das ist fast nicht zu glauben, ist aber so. Er hat uns soooviel zu schenken ...
Für mich ist das total spannend.
Wir singen und sprechen und lesen vom König und seinem Reich - aber irgendwie ist dies doch meist weit weg vom Alltag, oder? Und das Wort Liebe wird stattdessen gebraucht und auch überstapaziert. Denn Liebe kann auch manchmal nur einfach eine Vokabel sein, die sich dann wieder entzieht. Dennoch, seine Liebe ist so besonders, weil sie die innere Leere eines Menschen ausfüllen - kann. Gekoppelt mit Frieden, tief in uns.
ER ist der König des Sternenhimmels, ;) und der Neuen Erde, die kommen wird. Jetzt bereitet er die himmlischen Wohnungen für seine KinderGeliebten zu.
Habe mir mal eine Skizze erstellt, einer Wohnung mit Zimmer, in der Mitte Jesus.
Wenn jeder von uns eine Villa, ein Haus, oder eine Wohnung im Erdgeschoss haben wird, werden wir alle miteinander verbunden sein. Diejenigen, die ihn erwarten. Die anderen werden vermutlich, als Völker weiter weg leben. So steht es in der Offenbarungsbuch.
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Re: Mein Sternenhimmel
von Ruivo am 18.03.2026 17:55Das Wort "Gott" hat deshalb leider immer weniger Inhalt für die Gesellschaft, weil die Kirchen uns das nicht mehr vermitteln können.
"Aber – der König Jesus, unser Christus?" Er hat sich so gefühlt, und das haben wir leider bis heute nicht verstanden, sonst wäre die Welt eine andere.Der beste Christ ist derjenige, der nach dem lebt, was Jesus machen würde. Dazu braucht es keine Kirche, so hatte ich hier geschrieben.
Wenn du meine paar Gedanken liest, verstehst du auch, wie ich denke.
Du: Und wir - Juden und Christen? Wir haben die Schrift - und jeder macht daraus, was er meint, das Richtige zu wissen, zu tun.
Die 10 Gebote sind Richtlinien und wurden von UN festgeschrieben, eine sinnvolle Sache, was die heutigen Könige daraus machen, sehe ich jeden Tag im TV.
Meine Mutter, hat die Bibel bedauerlicherweise falsch verstanden, und da ist sie nicht die einzige bei den ganzen Auslegungen, die böse enden können.
Deshalb begnüge ich mich mit dem, was ich sehe, im Nachthimmel.


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