Mt 5,17: Jesus hat das Gesetz erfüllt

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Jonas

47, Männlich

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Re: Mt 5,17: Jesus hat das Gesetz erfüllt

von Jonas am 14.01.2019 10:53

Schönen Gruß an alle!

Also Du meinst, das was im AT steht, müssen wir nicht ernst nehmen?
Doch, es gilt die ganze Schrift zu würdigen, es ist aber nicht alles gleich gültig.
Die Bibel ist aufgebaut auf dem Sohn, auf Christus hin.
Der Sohn bringt die Wahrheit zum Vorschein und diese wird recht begriffen durch die Menschen, Propheten die ihm voraus gegangen sind und die Jünger die ihm nachgefolgt sind.


Das würde doch bedeuten, dass das, was wir über Gott und seinen Charakter, sein Wesen, im AT lesen, nun anders wäre? Gott hätte sich also geändert - im AT ein eifersüchtiger Gott, im NT aber nicht mehr? Im AT ein zorniger Gott, im NT nicht mehr?
Eben, im AT wird das Wesen Gottes nicht beschrieben, was Gott an sich ist.
Im AT ist es mehr oder weniger der fremde Gott dessen Name nicht ausgesprochen werden darf, aber es ist wesentlich Einer, ein Gott der herausgestellt wird unter vielen Göttern. Vor allem zur damaligen Zeit.
Es werden ihm verständlicher Weise Eigenschaften zugesprochen , nämlich auch im Negativen, die zutiefst menschlich sind.
Das wahre Wesen Gottes offenbart erst der Sohn, Jesus.
Gott ändert sich nie.

beziehst du deine Erkenntnisse bezüglich Gefühle aus der Psychologie?
Nein!
Es ist die allgemeine Definition des Wortes Gefühl.
Gefühl>fühlen,  aus sinnlicher Wahrnehmung.


Nur weiter darüber diskutieren mag ich da einfach nicht, weil eben auch in der Vergangenheit immer wieder genau da das Problem kam- dass einige Bibelteile eben nicht anerkannt wurden. Und da ist meiner Meinung nach eben das Gespräch nicht sinnvoll, außer dass man sagen kann, dass man eben unterschiedlich denkt.
Verstehe ich!


Hätte Gott, Elohim, Jahwe, Elshaddai usw. kein Wissen, würde er die Erde mit ihrer ganzen Welt nicht in Existenz hätte bringen können. Inklusive all die unterschiedlichen Tiere und das Menschengeschlecht. Allein die Fortpflanzung durch Samen zu bewerkstelligen braucht Wissen.
Sage ich ja.
Gott ist das Wissen ansich, mithin Allwissend weil es ist der Vater der Sohn und der heilige Geist und in dieser Einheit ist Gott das Vollkommene.

Nur der Vater ohne den Sohn wäre reines Abstraktum, wäre nicht.
Es würde ihm alles zur Vollkommenheit fehlen.

 

Jedoch nur ein Gott, der die Menschen liebt. Die ganze Bibel ist voll davon, dass Jahwe Gefühle, Hände, Füße, Wissen usw. hat.
Ja, aber du sollst dir von Gott kein Bildnis machen und diesem nachjagen.
Was ist eine  zB Hand wenn du dir kein Bildnis machen darfst?
Du sagst Hand und schon hast du ein Bild vor dir und es ist sehr schwer, das nicht zu haben.
Auf Gott bezogen ist das aber falsch!

Was bedeutet das Wort Hand?
Es deutet mit Sicherheit nicht auf die menschlichen Gliedmaßen.

 

Aber, Gott zeigt sich im Feuer, in der Wolkensäule, in der Wasserquelle, als Tür usw. Der Höhepunkt ist, dass Gott selbst Mensch im Jesus Christus wurde. Sehen wir IHN, sehen wir Gott den Vater. Und der Vater hat Eigenschaften, die unseren Eigenschaften ähnlich sind. Nur ohne Sünde. Unsere Eigenschaften, die der Menschen, sind meist vermischt mit dem, was eben einen Menschen ausmacht.
Und der Sohn als Mensch ist die Offenbarung des lebendigen Gottes und das hat bestimmte Konsquenzen.
Nämlich dass der Mensch im allgemeinem nicht nur ähnliche Eigenschaften besitzt, sondern neben all den menschlichen Eigenschaften auch göttliche, bestimmte Eigenschaften wie die Liebe, gleich wie Gott.


Warum denken wir Menschen eigentlich so oft, wir wären in der Lage, Gott zu "definieren"?
Weil sich Gott geoffenbart hat.


Aber genauso wenig können wir doch behaupten: Gott kann keine Gefühle haben, dazu ist er zu "abstrakt". Das ist doch gleiche Anmassung in der Gegenrichtung.
Finde ich nicht.
Gefühle sind bei Gott logischerweise ausgeschlossen, da Gott nicht sinnlich.
Mithin das große Problem der Propheten des alten Testaments, Gott in seinem Wesen zu begreifen.

Gott ist aber durch dem Sohn nicht mehr fremd bzw abstrakt, denn der Sohn hat die Eigenschaften, die Wesensmerkmale Gottes geoffenbart.
Das Wesen Gottes ist Liebe zu sein.

Und selbst wenn es uns schwer fällt, zu begreifen, was Gottes Zorn/Eifersucht usw sein kann - das ist doch kein Grund, das einfach vom Tisch zu wischen und nicht ernst zu nehmen, was darüber in der Bibel steht. Das steht aus gutem Grund da. Nicht nur für die damaligen "primitiven" Menschen, die so naiv waren, dass sie ein vermenschlichtes Gottesbild brauchten und wir heute sind ja viel aufgeklärter und verständiger....
Ja, in der Tat lassen sich Widersprüche nicht nur schlecht, sondern sie lassen sich überhaupt nicht begreifen.
Die damaligen Schreiber waren alles andere als naiv, sondern im Gegenteil.
Da können sich die allermeisten Menschen heute eine Scheibe abschneiden, um es einmal so zu formulieren.

Die Bibel ist nicht nur göttliche Offenbarung sondern offenbart auch die menschliche Psyche, das menschliche Dasein, mit all ihren Stärken, Schwächen und Zusammenhängen.

 

Aber wenn Gott für uns so abstrakt ist, dass er über allen Gefühlen steht, ist so etwas ja gar nicht nötig ... dann brauchen wir ihn ja gar nicht ein zu beziehen, auf ihn ausgerichtet sein. Das ist die Gefahr, die ich sehe. Und ich höre das auch von vielen "modern" glaubenden Menschen, dass sie sich Gott nicht so menschlich vorstellen wollen und können. Dann passt auch das "Strafende" und "Rachsüchtige" nicht dazu.
Gott ist durch Jesus eben keineswegs abstrakt.
Gott der Vater ist aber nicht menschlich.
Menschlich ist der Sohn.


Und aus einem persönlichen Gott wird "irgendeine höhere Macht" die mit mir persönlich nicht viel zu tun hat und nach der ich mich auch nicht richten muss ...
Dadurch das Gott die Liebe ist, ist er nicht irgendetwas, sondern etwas ganz bestimmtes.
Das nennt man dann den personalen Gott.


Ich persönlich bin zu folgender Antwort gekommen: Wer Gott etwas zu unterstellen versucht, der hat überhaupt nichts verstanden. Gott ist kein Mensch. Gott kennt nicht nur alles, einschließlich dessen, was wir Menschen in uns als Gefühle bezeichnen. Nein, ganz anders und viel, viel mehr: Gott IST Alles (Geist und Materie), unendlich, gleichzeitig, allgegenwärtig und ewig. Gott beinhaltet somit wirklich alles, auch die Gefühlswelt und wir brauchen IHN darauf wirklich nicht erst anzusprechen.
Hallo Hans, etwas problematisch ist es m.M.n., wenn du sagst, Gott sei alles.
Dann redet man nämlich den Pantheismus mit all seinen spezifischen Folgen.

 

Ich würde sagen, Gott ist nicht alles, aber in allem ist Gott.

Alles ist das Sein(Gott) und das Nichts.
Das sind die Bausteine des Dasein.
Das was ewig(Gott) ist und das was endlich(Nichts) ist, was vergeht.Gott schöpft aus nichts.

 

Aber wie du sagst, Gott ist nichts fremd,
da Gott nicht nur ewig , sondern auch durch die Endlichkeit "gegangen" ist.

Mit besten Grüßen

 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 14.01.2019 21:39.

Jonas

47, Männlich

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Re: Mt 5,17: Jesus hat das Gesetz erfüllt

von Jonas am 14.01.2019 11:13

Hallo Cleo!

Wir lieben. ZB einen Ehepartner, ein Haustier, eine Natur, ein Hobby... das alles sind natürlich Gefühle.
Da du aber jetzt doch weiter diskutiert hast, folgende Anmerkung!
Dir passiert es leider ständig, dass du Tatsachen, hier Liebe, mit Gefühle verwechselst.
Du kannst in Wahrheit auch kein Tier lieben, ausschließlich Gott und den Menschen kannst du lieben.

Gefühle kann man nicht verallgemeinern und sind somit erst einmal für andere wertlos.
Ich probiere es einmal so;
Vielleicht willst du versuchen meine Fragen zu beantworten!?
Wem interessieren deine Gefühle?

Dann wirst du wahrscheinlich antworten, deinem Ehepartner, deinen Haustieren usw.
Dann würde ich dich weiter fragen, und warum interessieren sie sich für deine Gefühle?

Antworten Zuletzt bearbeitet am 14.01.2019 17:19.

Burgen

-, Weiblich

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Re: Mt 5,17: Jesus hat das Gesetz erfüllt

von Burgen am 14.01.2019 16:42



Hallo Jonas, 


wenn es nicht Psychologie entnommen ist, was du schreibst, was ist ees dann? 


@alle 


von manchen Predigern ist zu hören, dass Liebe kein Gefühl ist, sondern eine Entscheidung. 

In unserem Fall die Entscheidung, Gott zu lieben. Und dann wird oft empfohlen, sich Bücher zu besorgen von christlichen Männern und Frauen, die sich mit dem Thema Liebe befassen. Dadurch würde der Mensch Liebe lernen können, eine Offenbarung der Liebe bekommen. 


Und dann, gerade wenn als heutiger Mensch alte Predigten von jetzt schon gestorbenen Männern zu lesen empfohlen wird, kann man feststellen, dass sie unendlich viel mehr zur Liebe und Liebe Gottes wussten als wir in der Gegenwart. 

Das ist ziemlich niederschmetternd, finde ich. Und zudem scheint es ein philosophisches Thema daraus werden. 

Liebe in der Bibel, meine ich, geht da ganz andere Erklärungswege. 

Und je nach eigener Erfahrung Jesus/Gottes im eigenen Leben mit Jesus, wird sich Liebe im Leben eines Christen entfalten können, ähnlich einer Rose oder einer anderen Pflanze. 
Der "Kleine Prinz", das kleine Büchlein, zeigt dieses ebenfalls sehr sanft und klug auf. 

Aber auch glücklich zu schätzen ist ein Mensch, der im Alltag Liebe innerhalb einer Beziehung mit einem anderen Menschen dieses treu und durchtragend, verlässlich und gegenseitig  im Vertrauen erfahren darf. Das ist keine abstrakte Liebe. Das kann sogar zur "Arbeit" an sich selber und dem Gegenüber gezählt werden. 

Gott hat uns "sein Wort" gegeben. 
Im Lesen, drüber nachdenken, Jesus darin suchen und finden, ist ein Schlüssel der Liebe Gottes im Wort. 
Oft beschreibt Gott seine Liebe innerhalb kleiner Einschübe. Und seine Liebe zu den Menschen und seiner Schöpfung ist niemals abstrakt, wie ein Dreieck, das wir Menschen oft zeichnen, um Gott, Jesus und Heiliger Geist schematisch darzustellen. 

Wenn also Liebe ein Entschluss ist, dann ist die Liebe lernbar, zwischen zB Gott-Mensch, aber auch und wichtig, zwischen Mensch-Mensch. 
Innerhalb einer Beziehung zu oder mit einem anderen Menschen. 
Dazu braucht es Vergebung, Treue, Kraft, und andere gute Eigenschaften, die auch in Galaterbrief aufgeführt worden sind zur Orientierung. 

Das Herz mag in uns unruhig flattern - Liebe liebt weiter. 
Ähnlich wie bei der Anbetung Gottes die Worte bald ausgeschöpft sind - haben wir vielfältige Worte der Liebe in der Schrift. 
Mit und ohne Emotion. Das Meisterstück der Liebe ist wohl, zu leben, ohne auf und ab der Emotionen. 
Allein im Vertrauen darauf, dass ich, der Mensch ein geliebtes Kind Gottes bin und diese Liebe liebe weiterzugeben. 
Könnte man es so sagen? 

im 19.Jht haben die Männer Liebe zu Jesus sehr umfassend und für unsere Augen und Ohren ungewohnt formuliert. 
Jedoch niemals abstrakt in den Raum gestellt. 

Gruß 
Burgen 



Wir danken Gott allezeit für euch alle, wenn wir euch erwähnen in unseren Gebeten, indem wir unablässig gedenken ... 1.Thess 1,2

Antworten Zuletzt bearbeitet am 14.01.2019 16:51.

Jonas

47, Männlich

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Re: Mt 5,17: Jesus hat das Gesetz erfüllt

von Jonas am 14.01.2019 17:08

Hallo Burgen!

wenn es nicht Psychologie entnommen ist, was du schreibst, was ist ees dann?
Was meinst du konkret was ich der Psychologie entnommen haben soll?
Das mit dem Gefühl habe ich ja schon erklärt.
Die Psychologie hinkt der Bibel hinterher.
Die Fragen an die sich die Psychologie in jüngster Geschichte angenähert hat,  wurden damals, in der Bibel, ja schon beantwortet.

von manchen Predigern ist zu hören, dass Liebe kein Gefühl ist, sondern eine Entscheidung.
Liebe ist aus der Tätigkeit des Subjektes, also Tatsache.
Die konkreten Handlungen sind natürlich so manigfaltig, das man sie hier nicht alle aufzählen kann.

Wenn also Liebe ein Entschluss ist, dann ist die Liebe lernbar, zwischen zB Gott-Mensch, aber auch und wichtig, zwischen Mensch-Mensch.
Da gibt es leider kein "aber"!
Diese beiden Liebesgebote sind untrennbar sagt Jesus.
Man kann nicht Gott lieben und den Menschen nicht.

Das Meisterstück der Liebe ist wohl, zu leben, ohne auf und ab der Emotionen. Allein im Vertrauen darauf, dass ich, der Mensch ein geliebtes Kind Gottes bin und diese Liebe liebe weiterzugeben. Könnte man es so sagen?
Ja genau, könnte man so sagen!
Wahrhaft kann der Mensch erst dann lieben, wenn er sich selbst wahrhaft, also durchgängig in seiner ganzen Existen geliebt weiß.
Das kann wiederum nur Gott.

Und je nach eigener Erfahrung Jesus/Gottes im eigenen Leben mit Jesus, wird sich Liebe im Leben eines Christen entfalten können, ähnlich einer Rose oder einer anderen Pflanze.
Genau

Mit besten Grüßen

Antworten Zuletzt bearbeitet am 15.01.2019 07:39.

Burgen

-, Weiblich

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Re: Mt 5,17: Jesus hat das Gesetz erfüllt

von Burgen am 14.01.2019 22:44


Im vorherigen Beitrag schrieb ich davon, dass Liebe zu lernen ist. Das mutet nach einer Lehrer/Schüler Beziehung. Das denke ich nun eigentlich nicht. Obwohl wir irgendwie alle voneinander lernen. Vielleicht kommt dies daher, dass Liebe so wenig greifbar erscheint. Jeder Mensch bringt von Haus aus etwas mit, was als Liebe, Nettigkeit, Wohlwollen, Zuvorkommend ua bezeichnet werden könnte. Viele Lieder und Gedichte, Geschichten und Aufsätze befassen sich mit der Liebe. Heutzutage vielleicht anders und nüchterner als damals bis ins 19 Jht hinein. 

Im Calwer Lexikon 1.Petrus 1,22 findet sich das Wort "Bruderliebe" zur Nächstenliebe. 

22 Da ihr eure Seelen im Gehorsam gegen die Wahrheit gereinigt habt durch den Geist
zur ungeheuchelter Bruderliebe, so liebt einander beharrlich aus reinem Herzen, 
23 denn ihr seid wiedergeboren nicht aus vergänglichem Samen, durch das lebendige Wort Gottes, das in Ewigkeit bleibt. 

zur brüderliche Liebe gibt es die Stellen: 1.Thessalonicher 4,9 ; Hebräer 13,1 ua. 

Die Liebe der Christen untereinander ist als eine durch den gleichen "Lebensgrund" bewirkte. 
Sie überragt die irdischen Standesunterschiede (Jakobus 2,1ff) ohne sie aufzuheben (1.Timotheus 5,17; 6,1-2) ; sie unterscheidet sich von der allgemeinen Nächstenliebe und schließt diese doch ein 2.Petrus 1,7; entsprechend der Liebe Gottes und Christi, welche die Welt umfasst, sich aber doch nur im Gläubigen voll auswrken kann Röm 5,8.9 . 

Das sind klare Worte, und stoßen sicher bei einigen Widerspruch an. 
Römer 5,5 sprach mich bezüglich der Liebe Gottes besonders an: 

5 die Hoffnung aber lässt nicht zuschanden werden;
denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, 
der uns gegeben worden ist. 

Im Kommentar der Schl2000 dazu:
die Liebe Gottes ausgegossen 
Gott hat seine Liebe zu uns (vergl V8) reichlich ausgegossen, und zwar in einem solchen Maß, 
das unsere Herzen davon überfließen. 
Nach den objektiven Aspekten unserer Sicherheit in Christus wendet sich Paulus nun den inneren und mehr subjektiven zu 
Mit unserer Liebe zu dem, der uns zuerst geliebt hat (1Kor 16,22; vgl Gal 5,22; Eph 3,14-19; 1Joh 4,7-10)
hat Gott in unsere Herzen den Erweis hineingelegt, dass wir ihm gehören. 
durch den Heiligen Geist, der uns gegeben worden ist.  
Ein wunderbares Zeugnis der Liebe Gottes zu uns (8.9.14.16.17; Joh 7,38.39; 1Kor 6,19.20; 12,13; Eph 1,18)

Die poetischen Bücher (NeÜ, Offb22) die Schönheit der Liebe (auch der erotischen) in Liedern ist zugleich ein Bild Gottes 
für die Liebe Gottes zu seinem Volk. 

"Gottes Liebe" Hohelied NeÜ : Ehe ist freilich nur die schwache Kopie eines hervorragenden Originals. 
Das Oroíginal ist Gottes Liebe zu seinem Volk, zu Israel und zur Gemeinde. 
Eine Ehe ist demnach Abbild jener göttlichen Wirklichkeit, nicht umgekehrt. 

Also keinesfalls "abstrakt" die Liebe Gottes. 
Seine Liebe ist überwätigend, herzzersprengend, usw. ja, auch ein Feuer, welches im Menschen entfacht,
ihn mit Kraft, Mut, Schönheit usw. ausstattet. 

Gruss 
Burgen 


Wir danken Gott allezeit für euch alle, wenn wir euch erwähnen in unseren Gebeten, indem wir unablässig gedenken ... 1.Thess 1,2

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Cleopatra
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Re: Mt 5,17: Jesus hat das Gesetz erfüllt

von Cleopatra am 15.01.2019 07:35

Danke liebe Burgen,
du hast wieder viele Beispiele aus der Bibel aufgezeigt, die eben Gefühle Gottes aufzeigen.
Nun haben wir ja auch schon sehr viele Beiträge hierzu geschrieben.
Letztendlich ist jeder selbst dafür verantwortlich, was er eben annimmt aus der Bibel und was nicht.
Wir haben ja schon viel zusammengetragen.
Schade fänd ich, wenn dieser Thread dann komplett abgeschwächt wird (finde gerade keine anderen Worte dafür).
Wir reden über den großen, heiligen Gott.
Und ursprünglich ging es um den großen Jesus, der das Gesetz erfüllt hat.
Ich muss mich erstmal wieder sortieren, wie man da zum Thema "Gott hat keine Gefühle, trotz diverser Bibelstellen" und so kommen konnte ;-D
Letztendlich muss jeder für sich selbst entscheiden: Nehmen wir die Worte der Bibel so, wie sie sind, oder diskutieren wir diiese so lange um, bis man andere Ergebnisse hat?
Ich finde allerdings, dass es langsam auch reicht.

Wir haben uns ja in dieser Community dazu entschieden, dass wir die Bibel so nehmen, wie sie ist und dass wir unseren Glauben anhand der Bibel und nicht von eigenen Vorstellungen leiten lassen.
Ich denke, es ist daher einfach wieder Zeit, sich darauf zu besinnen und unsere Gespräche weiter darauf auszurichten.
Daran wollte ich gerne nochmal erinnern.
Liebe Grüße, Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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solana

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Re: Mt 5,17: Jesus hat das Gesetz erfüllt

von solana am 15.01.2019 12:16

Vielleicht kommen wir ja so wieder zum Thema:

 

Über die Frage: "Wie können wir nach Gottes Gebot leben? Wie wird durch uns das Gesetz erfüllt - auf der Grundlage dessen, was Gott in Jesus für uns getan hat?

 

Ich muss da an den ersten Abschnitt in Röm 5 denken - im Vergleich zu dem, was über das Volk Israel im AT immer wieder berichtet wird. Nämlich Schwierigkeiten und Probleme, die auftauchten, und dann begann das Volk unzufrieden zu werden und zu murren, wandte sich von Gott ab und suchte anderswo Hilfe.

 

Auch wir stehen ja in dieser Gefahr und es passiert oft genug, dass wir anfangen, zu murren ....

 

In Röm 5 beschreibt Paulus einen ganz anderen Verlauf, wenn "Bedrängnisse" auftreten. So anders und in Gutes führend, dass er sich sogar der erlebten Bedrängnisse rühmt, weil er dadurch so viel Gutes erfahren hat.

 

Was ist der Unterschied, wodurch ist es anders gelaufen?

Das steht in Vers 5: Denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unser Herz, durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist.

 

Diese Liebe im Herzen ermöglicht einen anderen Umgang mit Bedrängnissen.

Und diese Liebe ist es auch, die Taten hervorbringt, durch die die Forderungen des Gesetzes erfüllt werden.

An anderer Stelle heisst es auch, dass Gott die guten Werke vorbereitet hat, in denen wir wandeln sollen.

 

Also, was bleibt dann für uns noch zu tun?

Die Liebe ist ausgegossen in unser Herz und die guten Werke sind schon vorbereitet ....

 

Im 1. Johannesbrief steht so ein Ablauf, wie es dennoch schief gehen kann: "Wenn einer Güter dieser Welt hat und sieht seinen Bruder Not leiden und schliesst sein Herz vor ihm zu - wie bleibt dann die Liebe Christi in ihm?"

 

An sich ist es ja so: Wovon das Herz voll ist, davon geht der Mund über. Und das konkretisiert sich auch in unseren Taten.

Wir haben die Liebe Gottes ausgegossen in uns.

Und diese Liebe drängt uns, das Gute und Richtige zu tun. Und das ist auch begleitet von Gefühlen - Mitleid, Erbarmen und der Freude darüber, dass Gott eine Möglichkeit geschenkt hat, anderen Gutes zu tun usw.

 

Man kann sich dem aber auch verschliessen und stattdessen seinen Fokus auf etwas anderes richten: "Was geht mich der Arme an, der kriegt doch bestimmt genug Sozialhilfe und versäuft das alles - und jetzt will er mein sauer verdientes Geld, um noch mehr Alkohol zu kaufen .... statt sich endlich aufzuraffen und eine ordentliche Arbeit zu suchen ..."

 

Wie bleibt dann die Liebe Christi in einem Herzen, das mit solchen Gedanken angefüllt ist?

Und welche Gefühle entstehen dann in diesem Herzen? Unwillen, Verachtung, Egoismus und Stolz auf das, was man selbst sich erarbeitet hat? Herzenshärte, ein verschlossenes, steinernes Herz, statt dem "fleischernen" Herzen, das Gott verheissen hat, das weich und empfänglich ist für Gottes Führung und das aus dem widerspenstigen Volk Menschen macht, die Gottes Gebote halten.

 

Ich finde, dass wir viel zu selten innehalten und darüber nachdenken, was für Vorgänge sich da in unserem Inneren abspielen, wenn wir nicht in den guten Werken wandeln, die Gott für uns vorbereitet hat. Und stattdessen uns nach dem richten, was ein anderer "verdient" hat oder auch nicht und nach dem, was "mein gutes Recht" ist ....

 

Gruss

Solana

 

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Burgen

-, Weiblich

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Beiträge: 1723

Re: Mt 5,17: Jesus hat das Gesetz erfüllt

von Burgen am 15.01.2019 14:51

Liebe Solana,

prinzipiell kann ich deinen Erklärungen beipflichten.

Jedoch, du weißt sicher auch, dass, wenn es ums Geld geht, viele Freundschaften kaputt gehen können.
Insbesondere dann, wenn der eine Freund viel davon hat und der andere beispielsweise Harz4 oder so.

Und dann bittet der eine den anderen um Geld, weil der Monat länger ist als gedacht und die Augenlust auch noch zusätzlich in den Gedärmen wütet.

Was also tun?
In dem Buch der Sprüche kann jemand durchaus fündig werden. Es ist ja ein Buch der Weisheit.
Ja ist dort zu lesen, dass einer niemals für einen anderen in die Bürgschaft eintreten soll.

Das liest sich ziemlich hart und lieblos, oder?
Jedoch, was die Bettler und Obdachlosen betrifft, teilweise sind sie sehr gut organisiert und nehmen Unsummen von kleinen Münzen ein.
Ich hörte von einem sogenannten Bettlerring, dessen Mitglieder äußerst reich sein würden.

Und hier, besonders in den Städten, sind in der Stadt wirklich sehr viele Bettler.
Wenn du nun bereit bist, einem jeden 1 Euro in die Schale zu geben, ist eventuell dieses gerade die Summe, mit der du für dich und deine
Familie Lebensmittel oder ein neues Kleidungsstück kaufen wolltest.

Ist denn jeder mehr oder weniger unbegüterter Mensch das Signal dafür jetzt Geld abzugeben?
Ich denke nicht. Zumal wir in einem Sozialstaat leben, immer noch.
Ja, ich weiß, man kann und soll nicht alle über einen Kamm scheren. Das soll auch nicht so rüberkommen, wie es vielleicht klingen mag.

Ein anderes Beispiel:
Ein Mann lebt seit ganz ganz vielen Jahren in seinem Elternhaus. Es ist kalt darin und müsste renoviert werden. Die Wespen leben im Mauerwerk,
und der Mann lebt eigentlich nur noch sicher in diesem alten Haus und würde in einer Einrichtung innerlich zerbrechen ...

Seine Schwester hingegen besitzt ein gut funktionierendes Haus und ist gut aufgestellt. Innerlich gut sortiert.
Ihr Bruder fehlt das Geld um sein Haus au einen grünen Zweig zu bringen.
Was also tut die Schwester, die einparken Jahre jünger ist, aber auch schon älter als jünger ist?
Klar will sie ihrem Bruder helfen. Und tut es auch, indem sie ihr eigenes Haus, welches bis dahin schuldenfrei war, durch ein Institut beleiht.

Ich denke nicht, dass das eine gute Lösung ist.
Es klingt hart. Und wenn wir andererseits lesen in der Schrift, mit dem Maß, mit dem du / ich misst, wird dir auch gemessen werden.
Ja, da könnte man Angst bekommen.
Doch diese Angst ist mMn unberechtigt. Denn wir sind auch in der Pflicht unseren Hausverstand zu gebrauchen.

Gruß
Burgen

Wir danken Gott allezeit für euch alle, wenn wir euch erwähnen in unseren Gebeten, indem wir unablässig gedenken ... 1.Thess 1,2

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solana

-, Weiblich

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Beiträge: 4166

Re: Mt 5,17: Jesus hat das Gesetz erfüllt

von solana am 15.01.2019 15:37

Liebe Burgen

Du hast recht mit deinem Einwand.

Es ging mur auch nicht darum, dass wir alle unser Geld nach dem Giesskannenprinzip zu verteilen, und dann hat man der Liebe Genüge getan ....

 

Ich wollte auf die prinzipielle Blickrichtung hinweisen, durch die wir unser Tun bestimmen lassen.

Worauf sehen wir?

Was ist uns wichtig?

Handeln aus dem Glauben oder haben wir etwas anderes im Blick? Suchen wir unseren Vorteil, das, worauf wir Anspruch haben (vermeintlich) oder geben wir Gott die Ehre?

 

Ich denke da an Abraham, dessen "Blickrichtung" so beschrieben wurde (für uns als Vorbild des Glaubens):

Er sah nicht auf seinen erstorbenen Leib und den der Sarah, sondern gab Gott die Ehre und wusste aufs Allergewisseste: Was Gott verheisst, das kann er auch tun.

 

Wir sehen immer auf etwas, wenn wir handeln. Etwas, das uns antreibt und motiviert, nach dem wir uns richten.

Und oft ist eine Entscheidung gefragt - was ist mir wichtiger, das, was "die Welt" sagt, wie sie das einschätzt oder das, was die Liebe sagt, die durch den Heiligen Geist in mein Herz ausgegossen ist.

Welche Stimme lasse ich zu Wort kommen, wem gebe ich Raum in meinem Herzen?

 

Sehr oft geht das Ganze unbewusst oder unterbewusst ab.

Und es braucht erst einen Anstubbser, damit uns das überhaupt klar wird.

Bei mir war es einmal so, dass ich angesichts eines Bettler so ähnlich wie oben beschrieben gedacht habe - und in dem Moment habe ich ganz deutlich gespürt, wie mein Herz sich verschloss und hart wurde. Und ich musste an diese Bibelstelle im 1. Johannesbrief denken ....

 

Hier geht es nicht darum, ob Geld nun die optimale Hilfe ist oder ob man nicht vielleicht anders besser helfen könnte.

Hier geht es zunächst einmal ganz grundsätzlich darum, ob ich mein Herz verschliesse mit klugen Argumenten, die mich darin bestätigen, dass mich seine Not nichts angeht und ich mich selbst für mein Nichtstun rechtfertigen kann.

Oder ob ich der Liebe Gottes in mir Raum gebe und mich von ihr drängen lasse, mit zu fühlen, helfen zu wollen, und das gerne, nicht als lästige Pflichterfüllung, weil "man als guter Christ" so etwas ja tun muss ....

 

Wie dann genau diese Hilfe aussehen kann - ob nun tatsächlich Geld, oder vielleicht nur ein Gespräch und ein bisschen menschliche Wärme oder sonst etwas - das kommt dann erst im zweiten Schritt.

Aber so weit kommen wir ja meistens gar nicht, weil unser Herz vorher schon "verschlossen" ist ....

 

Gruss

Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Jonas

47, Männlich

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Re: Mt 5,17: Jesus hat das Gesetz erfüllt

von Jonas am 16.01.2019 10:22

Gruß an Cleo & Burgen & alle!

Im vorherigen Beitrag schrieb ich davon, dass Liebe zu lernen ist. Das mutet nach einer Lehrer/Schüler Beziehung. Das denke ich nun eigentlich nicht.
Doch, Liebe ist eine geistreiche Tätigkeit die es, soll sie wahrhaftig, durchgehend sein, zu erlernen gilt.
Deswegen nannten die Jünger Jesus auch Meister, Rabbi bzw Lehrer.

Obwohl wir irgendwie alle voneinander lernen. Vielleicht kommt dies daher, dass Liebe so wenig greifbar erscheint. Jeder Mensch bringt von Haus aus etwas mit, was als Liebe, Nettigkeit, Wohlwollen, Zuvorkommend ua bezeichnet werden könnte.
Liebe halte ich doch für sehr greifbar, da sie all die guten Früchte zeitigt.
Jede kleine, wohlwollende Geste bzw Handlung ist schon ein Ausdruck von Liebe.
Alles was dem Leben dient, es vorantreibt und zur Entwicklung bringt, im Gegensatz zum Hass, der das Leben zerstört.

 

Ein Ausdruck der Liebe Gottes ist auch in der Natur zu finden, wo nichts für sich alleine existiert und die sich im gegenseitigen Austausch zum erblühen bringt.

 

Im Calwer Lexikon 1.Petrus 1,22 findet sich das Wort "Bruderliebe" zur Nächstenliebe.  22 Da ihr eure Seelen im Gehorsam gegen die Wahrheit gereinigt habt durch den Geist zur ungeheuchelter Bruderliebe, so liebt einander beharrlich aus reinem Herzen…
Genau so sehe ich das auch.

Und ursprünglich ging es um den großen Jesus, der das Gesetz erfüllt hat.
Der Kreis würde sich über kurz oder lang sicherlich wieder schließen.

Nehmen wir die Worte der Bibel so, wie sie sind, oder diskutieren wir diiese so lange um, bis man andere Ergebnisse hat?
Die Worte bzw Aussagen in der Bibel sind doch nicht alle gleich gültig.
Ich plädiere doch sehr dafür die Bibel im Lichte Jesu, des geliebten Sohnes über den der Vater gesagt hat, „Das ist mein geliebter Sohn, auf ihn sollt ihr hören" zu lesen.

 

Die Bibel ist doch nicht der Koran, wo Jesus ein Prophet von vielen ist.

 

Wir haben uns ja in dieser Community dazu entschieden, dass wir die Bibel so nehmen, wie sie ist und dass wir unseren Glauben anhand der Bibel und nicht von eigenen Vorstellungen leiten lassen.
Es sieht aber so aus, als würde niemand die Bibel nehmen wie sie ist, denn dann gebe es keine Diskussionen mehr über Themen wie zB den Threadtitel hier, oder hundert andere Thermen.
Werte Cleo, das ist sehr schnell einmal so dahingesagt, aber bei genauerem hinsehen tun sich hier Probleme und Widersprüche auf, die so einfach nicht zu lösen sind.

 

5.Mose 20,15-16
So sollst du mit allen Städten verfahren, die sehr weit von dir entfernt liegen und nicht zu den Städten dieser Völker hier gehören.Aus den Städten dieser Völker jedoch, die der Herr, dein Gott, dir als Erbbesitz gibt, darfst du nichts, was Atem hat, am Leben lassen.

Math 5,44-46
Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen,
damit ihr Söhne eures Vaters im Himmel werdet; denn er lässt seine Sonne aufgehen über Bösen und Guten, und er lässt regnen über Gerechte und Ungerechte.
Wenn ihr nämlich nur die liebt, die euch lieben, welchen Lohn könnt ihr dafür erwarten?

Hier haben wir es mit zwei widersprüchlichen Bibelstellen zu tun.
Wenn du hierbei Verantwortung übernehmen willst, eine Antwort geben willst, dann mußt du dich schlußendlich entscheiden.
Du mußt dich hier entscheiden wem du mehr glauben schenkst,einem Propheten oder dem geliebten Sohn, denn nur eine Aussage kann wahr sein.

Jesus selbst hat doch zu Lebzeiten schon einige der Gebote der Propheten, die in Wahrheit nichts weiter als Satzungen von Menschen waren, nicht beachtet und verworfen.
Das Evangelium mag im AT schon verborgen da gewesen sein, doch nur Jesus als der geliebte Sohn hat es ausdrücklich herausgestellt und von allen Unnützen befreit.

Dennoch sind alle Aussagen in der Bibel von Bedeutung, da sie das teilweise komplizierte Verhältnis der Menschen zu sich selbst, zu Fremden und zu Gott darstellen.

Mit besten Grüßen




 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 16.01.2019 10:26.
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