Unterschied zwischen Judentum und christlicher Lehre...

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Burgen

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Re: Unterschied zwischen Judentum und christlicher Lehre...

von Burgen am 20.04.2026 07:53



Es gibt unzählige solche Begriffe, die man ohne das Hinterwiesen falsch deutet. Gleichzeitig ist das wieder ein Minenfeld für beide Seiten.

Ja, Pausenclown, 
könnte sein. Jedoch gerade dies Bild ist hervorragend für das "einssein" und gut übertragbar auf sehr viele Alltagssituationen. Ursprünglich wird uns meist erzählt, dass der älteren Kuh, die schon Erfahrung im Beackern eines Feldes hat, Furchen für das Lockern des harten Bodens ziehen, ein junges-unerfahrenes Tier, zur Seite gestellt wird. 

Bedenkt man dieses, kann dies sehr gut verglichen werden für den Auftrag der Menschen: Jesus selbst sandte immer zwei Männer in das "Minenfeld" der Welt aus, die Zusammen dasselbe taten, was sie von Jesus beigebracht bekommen hatten. 

Oder das Ehepaar: selbst in der Kindererziehung. Oder überhaupt im Mitteinander von Freundschaften, Beziehungen zwischen Menschen ... , da könnte die jeweilige unter "Jocharbeit" zu stehen, Arbeit am Frieden uns einssein im Geist bestehen. 



 


Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)  


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pausenclown

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Re: Unterschied zwischen Judentum und christlicher Lehre...

von pausenclown am 20.04.2026 08:29

Hallo Burgen.

Meine Überzeugung ist: Es gibt die jüdische Bibel, mit christlichen Kommentaren und Auslegung.
Es ist nicht meine Absicht die jetzt irgendwie zu nahe zu kommen oder dich zu verletzen. 
Aber genau deine Gedanken zu dem Thema Joch Eins sein usw haben mit dem Ursprung und der Verwendung nichts zu tun.
Du fragst ja nicht einmal wie es zur Zeit Jesu verwendet wurde.

Trotzdem ein kleiner Einblick zum üblichen Gebrauch der Metapher Joch.
.Gott sagt: Im ersten Monat sollt ihr das Passafest feiern! Das
kann man vergleichen mit einem König, der seinen Sohn aus der Gefangenschaft befreit und dann sagt: Feiert ab jetzt jedes Jahr ein Fest, um den Tag zu feiern, an dem mein Sohn von der Finsternis ins Licht, vom eisernen Joch zum Leben, von der Sklaverei in die Freiheit, und von Gefangenschaft zur Er-lösung fand!... So fand Israel von einem Joch aus Eisen zum Joch der Tora.

Es geht nicht um Eins , sondern um Gegensätze. Es geht um die Lehre wie man nicht zurück in die Sklaverei fällt, nach jüdischer Überlieferung und Theologie.
Ich Stelle mal die Frage, die oft wie ein rosa Elefant im Raum ist, wann kann ein Jude, ( messianisch eingeschlossen) von Christen lernen? Das ist keine rhetorische Frage.
Was kann ich von dir lernen, Burgen?

Shalom Pausenclown 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 20.04.2026 08:30.

Burgen

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Re: Unterschied zwischen Judentum und christlicher Lehre...

von Burgen am 20.04.2026 11:37


Es ist nicht meine Absicht dir jetzt irgendwie zu nahe zu kommen oder dich zu verletzen. 
Aber genau deine Gedanken zu dem Thema Joch Eins sein usw haben mit dem Ursprung und der Verwendung nichts zu tun.
Du fragst ja nicht einmal wie es zur Zeit Jesu verwendet wurde.

Im AT ist doch erzählt und beschrieben, wie die Arbeit auf dem Feld mit den eingespannten Rindern im Joch durchgeführt wird. 

Ich bin ja nun im christlichen Umfeld aufgewachsen.
Das bedeutet hinlänglich, es viele Predigten zu dem "Joch" , sein Aussehen und seine Bedeutung gegeben hat. 

Bin ich zB im Elternhaus als wiedergeborene Christin mit ungläubigen Geschwistern, Eltern und Anverwandten immer zusammen, oder auch permanent und ausschließlich in Schule, Studium und Beruf oder Hobbys, mit ihnen zusammen, ist es schwer, wenn nicht sogar unmöglich, der weltlichen Welt - einszusein. 

Das ist unabhängig erstmal davon, dass es als Christ unser Auftrag ist - in der Welt Jesus bekannt zu machen. 
Der Missionsbefehl Jesu betraf, laut Evangelien sogar den Juden, denn er war ja täglich unter den Juden heilend unterwegs. 
Und bis Ende des 1.Jahrunderts n.Chr. trafen sogar etliche Juden - in den Synagogen - gemeinsam im Gottesdienst zusammen. 

Nur leider nahm dann durch die Bildung der Philosophen und später der Kirche die Trennung ihren Lauf, inklusive Verfolgung durch die Römer usw. Mit Kirchengeschichte kenne mich nicht so aus. 
Jedenfalls hat Satan kein Interesse daran, dass Jesus der Mittelpunkt sein sollte. 

Zum Glück, so können wir wohl festhalten, Jesus hat ihn erfolgreich besiegt. 
Nur wir Menschen leben halt in mehr oder weniger ständigen Auseinandersetzungen in geistlicher Hinsicht, möglichst permanent an IHM festzuhalten und in ihm zu leben. 

 
Was kann ich von dir lernen, Burgen?

Tja, das kannst nur du allein für dich beantworten. 

Ohne Jesus würde ich kaum hier mit euch zusammentreffen. 
Jeder Tag ist für mich ein Sieg in Jesus und mit ihm zu leben, mich nicht knebeln zu lassen durch Depression und ähnlichem. 30/60/90 Jahreszyklen im durchschnittlichen Leben = heißt für mich: im letzten Drittel jeden Tag aufzustehen und würdevoll in die Nacht zu gehen. Und nach wie vor lernen, die Gedanken  Gottes denken lernen, sowie ständig auf ihn ausgerichtet sein im Beten. 
Denn selbst im letzten Drittel kann der innewohnende Heilige Geist täglich die Seele reinigen und sich am Leben erfreuen. 







Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
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pausenclown

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Re: Unterschied zwischen Judentum und christlicher Lehre...

von pausenclown am 20.04.2026 12:49

Hallo Burgen.

Ich bin mir nicht sicher, ob du es verstanden hast, wie Sprache und Metaphern in der jüdischen Kultur/ Tradition verwendet wurden.
Ohne dieses Wissen kommt es zu Interpretationen, die am Thema vorbei gehen.
Vielleicht ist hier jemand, der diesen Punkt versteht und besser erklären kann.


Ich habe schon mal darüber geschrieben, wir messianische Juden können es uns aussuchen, wir frustrieren, verärgern oder enttäuschen, Juden und Christen gleichermaßen. 
Shalom Pausenclown.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 20.04.2026 12:49.
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