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Re: Adam - Noah - Abraham
von Argo am 07.01.2026 00:02Einiges über Terach dem Vater Abrahams.
Als der Sohn Terachs, Harans (Bruder des Abrahams), starb und seinen Sohn Lot zum Waisen machte, beschloss Terach, Ur mit seiner Familie zu verlassen und nach Kanaan zu ziehen.
Nachdem er seine gesamte Familie – seine beiden Söhne Abraham und Nahor, seine unfruchtbare Tochter (die ihr Bruder Abraham später zu seiner Frau nahm, nämlich Sara, die später, auf Befehl Jahwes, Sarra wodurch ihr Inzest gesegnet wurde) und Lots Enkel – mitgenommen hatte, zogen sie nach Westen und erreichten die Stadt Haran im Norden der syrischen Wüste, wo sie sich niederließen. Haran gilt in der Antike als Zufluchtsort für verfolgte Menschen, da die ersten Menschen, Adam und Eva, dort nach ihrer Vertreibung aus dem Paradies Zuflucht gesucht hatten.
Terach blieb in dieser Stadt und starb dort im Alter von 205 Jahren. Vor seinem Tod verließ Abraham ihn jedoch und setzte mit seiner Frau und seinem Neffen Lot die Reise nach Kanaan fort.
Die orthodoxe Kirche erklärte Terach zur Heiligen, deren Gedenken sie am Sonntag der Vorfahren vor Weihnachten feiert.
Re: Adam - Noah - Abraham
von Merciful am 06.01.2026 14:53Re: Tageslese (30) Ein Tag in deinen Vorhöfen ist besser als sonst tausend. Ps 84,11
von Burgen am 06.01.2026 08:46
Dienstag - Fest der Erscheinung des Herrn - EPIPHANIAS -
Die Finsternis vergeht und das wahre Licht scheint schon. 1.Johannes 2,8b
Lied: 70 Wie schön leuchtet der Morgenstern voll Gnad und Wahrheit von dem Herrn,
die süße Wurzel Jesse.
Du Sohn Davids aus Jakobs Stamm, mein König und mein Bräutigam,
hast mir mein Herz besessen; lieblich, freundlich, schön und herrlich,
groß und sehr reich an Gaben, hoch und sehr prächtig erhaben.
(c) V 1-6 Philipp Nicolai 1599; Satz: Johann Sebastian Bach 1731
Ev: Matthäus 2,1-12 Die Weisen aus dem Morgenland
Pr/Ep: Epheser 3,1-7 Das Geheimnis des Christus - ein Leib aus Juden und Heiden
... V6 ... dass nämlich die Heiden Miterben und Miteinverleibte und Mitteilhaber seiner Verheißung sind in dem Christus durch das Evangelium,
V7 dessen Diener ich (Paulus) geworden bin gemäß der Gabe der Gnade Gottes, die mir gegeben ist nach Wirkung seiner Kraft. ...
AT: Jesaja 60,1-6 Zions zukünftige Herrlichkeit
1 Mache dich auf, werde licht; denn dein Licht kommt, und die Herrlichkeit des HERRN geht auf über dir!
2 Denn siehe,
Finsternis bedeckt das Erdreich und Dunkel die Völker; aber über dir geht auf der HERR und seine Herrlichkeit erscheint überdir.
3 Und die Heiden werden zu deinem Lichte ziehen und die Könige zum Glanz, der über dir aufgeht. ...
fortlL: Johannes 2,1-12 Die Hochzeit von Kana - Jesus erstes Wunder ...
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Re: Impulse
von nusskeks am 06.01.2026 08:23"Siehe, ich mache alles neu."
Offenbarung 21,5 ist kein sanfter Renovierungssatz. Er ist Gottes eigene Ansage vom Thron: „Siehe, neu mache ich alles." Im Grundtext steht kainá „neu" nicht im Sinn von „frisch gereinigt", sondern „neu der Qualität nach". Eine neue Daseinsweise. Eine Wirklichkeit, die nicht mehr im Takt des Alten schlägt.
Denn was ist „das Alte"? Johannes erklärt es unmittelbar: „Der Tod wird nicht mehr sein" und mit ihm Trauer, Geschrei, Schmerz (Offb 21,4). Hier geht es nicht um eine hübschere Oberfläche. Es geht um das Ende eines Prinzips, das seit dem Sündenfall alles Leben durchdringt: Sterblichkeit.
Wir unterschätzen oft, wie tief der Tod in uns sitzt. Tod ist nicht nur „das Ereignis am Ende". Er ist eine Macht, die den ganzen Weg dahin prägt. Er steckt in der Vergänglichkeit unseres Körpers: Altern, Schwäche, Krankheit, Zerfall. Aber er sitzt auch in der inneren Struktur unseres Daseins: in der ständigen Erfahrung, dass alles zerbrechlich ist; dass Beziehungen abbrechen können; dass Freude einen Schatten trägt; dass wir planen und doch nicht in der Hand haben, ob wir morgen überhaupt noch da sind. Selbst das Beste in dieser Welt trägt einen leisen Riss: die Angst, es zu verlieren. So arbeitet der Tod in die Seele hinein. Er macht uns misstrauisch, klammernd oder abgestumpft. Er nährt die Versuchung, jetzt alles aus dem Leben herauszupressen, weil wir spüren: Es rinnt uns durch die Finger.
Der Tod ist dabei nicht etwas Neutrales. Er ist die Konsequenz der Sünde, die den Menschen von Gott getrennt hat. Schuld ist nicht nur ein moralisches Problem, sondern eine Realität, die Beziehung zerstört und Leben zerbrechen lässt, zu Gott, zu anderen und zu uns selbst. Darum reicht es nicht, dass Gott uns nur tröstet oder repariert. Wo Sünde und Schuld herrschen, dort greift der Tod um sich, sichtbar im Sterben, und oft schon vorher im inneren Zerfall. Gerade deshalb muss Gottes Rettung tiefer gehen: Er nimmt nicht nur den Schmerz weg, er nimmt der Ursache die Macht.
Und genau hier setzt Gottes „neu" an. Es ist nicht bloß „schmerzfrei", sondern todesfrei. Nicht nur „bessere Umstände", sondern eine neue Ordnung: kein Sterben mehr, kein Zerbrechen mehr, keine Vergänglichkeit mehr, die alles langsam frisst. Offb 22,3 formuliert es noch tiefer: „Und kein Fluch wird mehr sein." Also nicht nur die Symptome sind weg, sondern die Ursache, die ganze verkehrte Grundprägung der Welt.
Das bedeutet auch: Die Erlösung ist nicht nur innerlich. Wenn der Tod als Prinzip verschwindet, verändert sich das Leben bis in seine sichtbare Gestalt hinein. Paulus nennt es „Unvergänglichkeit" und „Herrlichkeit". Ein Leib, der nicht mehr dem Verfall unterworfen ist, ist nicht einfach derselbe alte Leib mit weniger Schmerzen, sondern ein Leib, der nicht mehr vom Ende her definiert wird. Und eine Seele, die nicht mehr unter dem Schatten des Verlustes lebt, wird frei: frei zu lieben ohne Angst, frei zu hoffen ohne Misstrauen, frei zu dienen ohne Selbstschutz.
Darum ist Offenbarung 21,5 keine Vertröstung, sondern eine Verheißung, die Gott selbst bekräftigt: „Schreibe, denn diese Worte sind zuverlässig und wahr." Wenn du heute spürst, wie tief Vergänglichkeit in dir arbeitet, in deinem Körper, in deinem Denken, in deiner Müdigkeit, in deinem Ringen dann ist das nicht das letzte Wort über dich. Gottes letztes Wort lautet nicht „Ende", sondern „neu". Nicht, weil er die Schöpfung wegwirft, sondern weil er den Tod austilgt. Und wo der Tod verschwindet, beginnt Leben, das endlich ganz Leben ist.
Und diese neue Existenz bleibt keine abstrakte Hoffnung. Sie hat einen Zugang. Jesus selbst ist diese Tür. Denn dort, wo der Tod überwunden wird, geschieht das nicht durch ein Prinzip, sondern durch eine Person. Der Tod ist durch einen Menschen in die Welt gekommen, und durch einen Menschen wird er auch aus ihr hinausgetragen. Aber Jesus trägt nicht nur die Konsequenz, er nimmt die Ursache auf sich: Er nimmt Schuld weg, indem er sie stellvertretend trägt, und er bricht die Macht des Todes, indem er aufersteht. In seiner Auferstehung ist sichtbar geworden, was Gott mit der ganzen Schöpfung vorhat: Leben ohne Verfall, Leib ohne Sterblichkeit, Gemeinschaft ohne Trennung.
Wer ihm vertraut, steht schon jetzt auf der Seite dieser kommenden Welt. Noch leben wir im Alten, aber wir gehören nicht mehr dazu. Die Tür ist offen. Und hinter ihr liegt nicht bloß Trost, sondern Freiheit: Freiheit von Schuld, Freiheit von Sünde und am Ende Freiheit vom Tod selbst.
Hoditai, Mensch des Weges
One of Israel
Re: Adam - Noah - Abraham
von Cleopatra am 06.01.2026 07:19Guten Morgen,
ja, die Zahl 666 ist nun wirklich noch ein komplett anderes Thema, lasst uns dem Themenersteller zuliebe bitte versuchen, hier beim Thema zu bleiben, sonst ist es irgendwann nicht mehr möglich, zurückzukehren.
Es war ihm ja wichtig (das hat er hier geschrieben), die Beobachtungen hier aufzuschreiben und ich finde das zB sehr spannend!
Ich habe bisher noch nicht so lange darüber nachgedacht, ich las die Verse immer am Stück und kam dann zum nächsten Kapitel.
Dass diese Personen einander kennen könnten, das war mir garnicht so bewusst!
Wir wissen natürlich nicht genau, wer wen in seinem Leben gesprochen oder miteinander gelebt hat, aber die Chance war ja realistisch da, da ja damals Familienleben auch wichtiger war, als heute.
Natürlich kann man nur spekulieren über Dinge, die so nicht explizit in der Bibel stehen, aber für mich selbst hat diese Erkenntnis der ersten Beiträge hier doch dafür gesorgt, dass es etwas "lebendiger" wurde, etwas, was ich von nun an auf jeden Fall mit anderen Augen lesen werden.
Diese Jahreszahlen sind auch insgesamt sehr interessant, wenn man mal liest, wer wie alt wurde, in welchem Alter des jeweiligen Vaters jemand geboren ist, wenn man mal alles aufzeichnet in einer Linie (wie es in manchenn Büchern schon gibt), dann ist es hoch interessant.
Lieber Merciful, ich bin gespannt auf weitere ähnliche Beobachten und Gedanken dazu.
Liebe Grüße, Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Adam - Noah - Abraham
von pausenclown am 06.01.2026 06:32Hallo Merciful.
Re: Adam - Noah - Abraham
von Argo am 06.01.2026 00:43Hallo Burgen.
Wenn du an mich deinen Kommentar gerichtet hast, ich habe nicht behauptet, dass der Bibeltext symbolisch ist. Ich habe über die Zahlen die im Text der Bibel vorkommen und einen logischen Charakter haben, gesprochen. Wenn du in der Lage bist uns eine glaubhafte Erklärung z.B. über die Bedeutung der Zahl 666 in der Offenbarung oder andere Zahlen zu geben, dann nehme ich das Wort logisch zurück.
Schönen Gruß.
Re: Adam - Noah - Abraham
von Argo am 06.01.2026 00:12Hallo nuskkeks
Warum die Bibel zeitlos ist?
Weil sie alle Wahrheiten für die Menschheit und das Universum beinhaltet. Sie behandelt Themen wie Schöpfung, Sündenfall, Erlösung, Liebe und Verlust, die jeden Menschen jeder Generation betreffen.
Sie bietet Prinzipien und Lehren für ein moralisches Leben, ein gutes Leben, sie fördert den Glauben, die Hoffnung und die Beziehung zu Gott und gibt somit Perspektiven für die Suchenden in jeder Zeit.
Sie hat das Denken, die Literatur, die Kunst, die Musik und die Institutionen über Jahrhunderte geprägt.
Viele Geschichten und Gleichnisse (z. B. vom verlorenen Sohn, vom barmherzigen Samariter u.v.a.) sind verständlich und haben eine tiefe symbolische Bedeutung, die der Mensch alle Generationen braucht.
Sie hilft viele Menschen die in der Krise stecken, Not oder Einsamkeit haben, Kraft für ihr Leben, in der Bibel zu finden. Und das immer wieder.
Sie gibt dem Leben und der Existenz des Menschen einen Sinn und gibt Orientierung und Trost unabhängig von Zeit und Raum.
Re: Adam - Noah - Abraham
von Burgen am 05.01.2026 19:10
Für mich ist der Inhalt der Bibel nicht 'symbolisch'.
Jedoch darf eben auch nicht vergessen werden, dass der Inhalt der Bibel lebendig ist.
Und das zeigt sich vielleicht auch darin, dass oftmals jeder irgendwie an einer anderen sozusagen Erkenntnisstelle gerade im Leben sich befindet.
Möge der Heilige Geist als dritte Personale jedem immer wieder geistliche Erkenntnis schenken und Herzen für die Wahrheit öffnen. Sozusagen als Gebetserhörung.
Archäologische Funde indessen bestätigen immer mehr die Wahrheiten der Bibel.
Gruß
Burgen
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Re: Adam - Noah - Abraham
von nusskeks am 05.01.2026 16:55Jetzt kommen wir vermutlich tatsächlich vom Thema ab.
Puh. Wenn man die historischen Angaben der Bibel – Personen, Genealogien, Landverheißungen – im Wesentlichen als nicht wirklich historisch, sondern eher logisch-symbolisch versteht, könnte man sich allerdings fragen, warum bis heute ein solches Gewicht auf Land, Jerusalem und tatsächliche Abstammung gelegt wird. Für viele Juden – und nicht nur für sie – scheint das ja gerade keine rein geistige oder zeitlose Größe zu sein. Im Gegenteil, sie sind identitätsstiftend.
Was mir an solchen Sichtweisen ebenfalls fremd ist: Jesus selbst geht mit dem Alten Testament ganz anders um. Er setzt die dortigen Ereignisse als real geschehen voraus, leitet aus ihnen theologische Wahrheiten ab und zeigt damit, dass Geschichte und Theologie untrennbar zusammengehören. Zugleich zitiert er die Schrift als Wort Gottes – selbst an Stellen, an denen Gott im Text nicht direkt spricht. Eine Lesart, die historische Aussagen weitgehend relativiert und die Bibel primär als zeitlos-geistige Orientierung versteht, passt für mich nicht zu Jesu eigenem Schriftverständnis. Daher ist das auch nichts für mich.
gruß
nk
Hoditai, Mensch des Weges
One of Israel


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