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nusskeks

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Re: Unterschied zwischen Judentum und christlicher Lehre...

von nusskeks am 21.04.2026 09:28

Argo: Dient niemanden die Geschichte aufzuwirbeln. Sie bringt Unruhe, Stress und fördert den Hass. Einmal im Jahr sich zu errinern ist genug.

Das halte ich für keine gute Haltung. Ich würde umgekehrt sogar sagen, wer sich mit Geschichte nicht befasst, tut sich und seinen Nächsten keinen Gefallen.

Wer sich für die Geschichte der Bibel und in der Bibel nicht interessiert, wird zwangsweise sehr viele falsche oder mindestens schräge Erkenntnisse aus ihr gewinnen und diese dann sogar noch weiter verbreiten. Das hat, wie die Geschichte gezeigt hat, schon in der Beziehung zwischen Christen und Juden zu viel Leid und Elend geführt. 

@Alle,

als ich vor ein paar Jahren anfing, mich mit dem hebräisch-jüdischen Hintergrund der Bibel zu beschäftigen und mir Bücher messianisch-jüdischer Theologen besorgte, war es, als erschließe sich mir eine völlig neue Welt. In kurzer Zeit kamen so viele neue Erkenntnisse bei mir hinzu, dass ich fast überwältigt war. So viele Details gerade im Neuen Testament wurden plötzlich klar, verständlich oder ergaben erstmals überhaupt einen Sinn. Man ist ja gewohnt, dass man in der Bibel nicht alles versteht, aber sich damit zufrieden zu geben ist halt nie gut. Die messianisch-jüdische Perspektive eröffnet ganze Meere an Wissen. Lasst euch das nicht entgehen!

Hoditai, Mensch des Weges 
One of Israel

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Argo

85, Männlich

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Re: Unterschied zwischen Judentum und christlicher Lehre...

von Argo am 21.04.2026 09:13

Hallo Liebe jüdische Mitglieder des Forums und auch allen Anderen mich inklusiv.

Dient niemanden die Geschichte aufzuwirbeln. Sie bringt Unruhe, Stress und fördert den Hass. Einmal im Jahr sich zu errinern ist genug. Wer was gemacht hat steht in den Büchern. Wem es interessieren sollte er für sich lesen und für sich behalten. Wir brauchen hier Konzentration auf unseren Weg zur Besserung. Auf dem Weg Gottes. Wie wir uns diesen Weg gestalten. Und das geht gemeinsam besser aber nicht mit Hass und Gegenhass.

Das manche sich nicht in Ihren Umgebungen wohl fühlen, liegt daran, dass sie sehr emotional das ganze noch auf sich ergehen lassen. Wenn du gut bist und freundlich bist und über dein religiösses Schicksal dem anderen nicht sprichst, kannst du gut leben. Religion erzeugt hier im Westen Aggresivität. 400 hundert Jahren haben die Osmanen den ganzen Balkan versklavt. 400 Jahre schlimmste Unterdrückung. Heute ist anders. Einmal im Jahr errinert man sich und sonst versucht man zu vergessen. Lassen wir den Egoismus uns anderswo zu beherrschen, wäre dann vielleicht leichter beherrschbar. 

Wir alle tragen unsere Schicksale auf unserem Buckel. Das wäre ungluck diese Schicksale alle auf diesem Forum loszulassen. Wir haben unsere Welt hier verbessert, dafür haben wir hart gearbeitet. Dafür danken wir Gott, dass ER uns es ermöglicht hat, dass wir wieder gemeinsam leben können.  Alle unsere Vorfahren haben einen hohen Preis bezahlt damit wir heute in Freiheit und Gerechtigkeit leben. 

Gott mit alle seine Herrlichkeiten führt uns auf den schmalen Weg. Folgen wir IHN und erleben wir die Liebe für den Nächsten die uns fehlt.  

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pausenclown

-, Männlich

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Re: Unterschied zwischen Judentum und christlicher Lehre...

von pausenclown am 21.04.2026 08:25

Hallo Burgen.
Da ich mit dem Smartphone hier schreibe, bekomme ich mit Links nicht wirklich hin.
Deshalb kannst du die 613 Gebote einfach selber googlen und kommt zu dem entsprechenden Artikel und auch mit Bibelstellen dazu.
Auf Sermon-online findet man viele Fruchtenbaum Vorträge von ihm, ebenfalls das Leben von Jesus aus jüdischer Perspektive. Die Vorträge sind auf englisch und auf deutsch übersetzt.
Shalom Pausenclown 


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Burgen

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Re: Unterschied zwischen Judentum und christlicher Lehre...

von Burgen am 21.04.2026 07:56


Ja, Pausenclown,  

und es wird sogar gesagt, habe gehört irgendwo, dass Christen prädistiniert dafür waren,  durch falschen Gehorsam , der Kirchenmännern gegenüber,  dass der 2. Weltkrieg solche erschütternde Auswirkungen bekam.  

Und 'die anderen' Religionsmenschen' der Länder praktizieren dies nun ebenfalls.  

Es scheint ua wirklich in der Natur des Menschen zu liegen, immer einem inneren und hörenden Feindbild zu folgen in Tat und Unwahrheit. 

Und das beginnt leider schon auf den ersten Seiten der Heiligen Schrift. ...   


Gruss  
Burgen 





Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)  


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Burgen

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Re: Tageslese (31) Keinem von uns ist Gott fern. Apg 17,27

von Burgen am 21.04.2026 07:46


Dienstag  

Gott, du bleibst, wie du bist, und deine Jahre nehmen kein Ende.   Psalm 102,28  

Dem alleinigen Gott, unserm Heiland durch unsern Herrn Jesus Christus,  
sei Ehre und Majestät und Gewalt und Macht vor aller Zeit, 
jetzt und in alle Ewigkeit.! Amen.   Judas 25   

Lobpreis Gottes   
Dem aber, der euch ohne Straucheln zu bewahren und 
vor seine Herrlichkeit tadellos mit Jubel hinzustellen vermag, 
dem alleinigen Gott, unserem Retter durch Jesus Christus, 
unseren Herrn, 
sei Herrlichkeit , Majestät, Gewalt und Macht vor aller Zeit  
und jetzt in alle Ewigkeiten! Amen   
Judas 24-25  

[Als Erklärung: Judas hält noch einmal an der Einzigartigkeit  und Ausschließlichkeit Jesu Christi fest. 
Damit nimmt er das Anliegen des ersten Gebotes auf ("Du sollst keine anderen Götter neben mir haben")  
und verwirft jede Anerkennung von Götterhierarchien und Halbgöttern, wie es in den gnostischen Irrlehren gab.

TagesL: Matthäus 9,35 - 10,1   Aussendung der 12 Apostel  (in die jüdische umliegende Welt ...)  
fortlL: Epheser 4,1-6  Mahnung zur Einheit  ...    





Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

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pausenclown

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Re: Unterschied zwischen Judentum und christlicher Lehre...

von pausenclown am 21.04.2026 07:36

Hallo.

Weshalb, wieso, warum?
Das sind so Fragen, die mich persönlich mit meiner Herkunft und Abstammung beschäftigen.
Wieso haben meine Eltern überlebt usw.
Ich habe die Spuren meiner Vorfahren wie ein Puzzle zusammengefügt, besser gesagt es versucht.

Ich kann jetzt nicht pauschal für alle Juden schreiben, aber viele würden es unterschreiben. 
Die Hetze und Vorwürfe gegen uns Juden, durch Kirchenväter und die Kirchengeschichte , hatte ja konkrete Auswirkungen. Der Rahmen der Theologie wurde verlassen und aus Reden und Predigten wurde Gewalt.
Christen tragen dieses Erbe und ich auch.

Seltsamerweise haben viele von uns dieses diffuse Gefühl: Nicht auffallen, sich nicht outen, sich verstecken. 
Es ist tief in mir, in uns drin, jahrhundertelang eingeübt…
Ja, ich habe diese Angst, diese wurde mir vererbt. Ich lebe mit dieser Angst und ich differenziere, wer mir wie begegnet ist, ich begegne niemanden frei von dieser Angst, wie reagiert mein Gegenüber auf mich als Jude?
Manchmal geht es gut aus und manchmal bestätigt mir meine Angst, tja schau….

Vielleicht sind das nur Worte, der Unterschied zwischen Judentum und christlicher Lehre.
Was denkt ihr, wie ist mein Gefühl beim Döner-Besuch, im Hintergrund läuft Hamas Propaganda und der Döner Verkäufer nennt mich bester Mann….
Wie fühle ich mich wohl?

Es begann mit Menschen wie Chrysostomos…

Shalom Pausenclown 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 21.04.2026 07:37.

Cleopatra
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Re: Der schmale Weg

von Cleopatra am 21.04.2026 07:28

Guten Morgen, 


Geist-Licht: Wenn wir auf dem Christusweg ankekommen sind, wofür brauchen wir einen Bibeltext, wie dieser Weg ausseht?

Oh, das halte ich sogar für enorm wichtig, damit wir immer kontrollieren können, ob Dinge, die wir interpretieren, wirklich bibeltreu und nach Jesu Wunsch sind, oder ob es sich um eigene Wünsche/Interpretationen und im schlimmsten Falle sogar Irrlehren handelt.
Der Teufel schläft nicht. 
In den Briefen des neuen Testamentes wird so viel vor Irrlehren gewarnt, die "in den Ohren kitzeln", vor dem "Wolf im Schafspelz" und so weiter.

Anhand der Bibel (und nicht anhand der eigenen Gefühle) können und sollten wir überprüfen, ob etwas richtig und wahr ist.

Liebe Grüße, Cleo


Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Burgen

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Re: Der schmale Weg

von Burgen am 21.04.2026 07:27


Hallo Geist-Licht 

... der Fantasie überlassen ... , das ist ein steiler Begriff für die Übermittlung des Wortes Gottes 

Die Textworte der Bibel sind Verkündigung Gottes an seine Kinder. Kinder gehören zu einem Vater. Unser Gott hat uns sein Wort gegeben, welches uns auch, nicht nur, zur täglichen Orientierung, Ausrichtung, Hilfe und Schutz dient - dienlich ist. 

Die Bibel ist ein Geschenk Gottes an die Menschheit, nur die meisten Menschen innerhalb eines zB Jahrhunderts haben weder Sinn, noch Verlangen danach, Gott durch, aufgrund seines Wortes kennen zu lernen, geschweige denn mit ihm und aus seinem Geist zu leben, usw. 

Sein Wort ist ein wahrhaftiges Trostwort: In der Welt habt ihr Angst, ja, aber  ICH BIN  und habe die Welt IN Jesus Christus IN der Kraft und Wahrheit des Heiligen Geistes überwunden. 
Um das zu glauben, und dann in seiner Gerechtigeit zu leben, braucht es das Wort Gottes täglich, nicht die Phantasie , sondern sein Wort, inklusive Glaube seiner Gnade ... und mehr. 


Gruß 
Burgen 



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Burgen

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Re: Unterschied zwischen Judentum und christlicher Lehre...

von Burgen am 21.04.2026 07:13


Hallo Pausenclown, 

du hast letztens einige Sätze der 613 Gesetze zitiert. Die würde ich gerne nachlesen im Zusammenhang. Kannst du mir die Quelle mitteilen? Uns allen hier? Meine Wahrnehmung ist, dass sie selbst aus der Sicht und dem Wissen: Gott ist Liebe: sowie die 10 Gebote und letztlich die Bergpredigt zusammengehören und auch zur allgemeinen Grunderziehung des Menschen eine wohl wichtige Erziehungswirklichkeit haben. 
Als junger Christ habe ich mir immer gewünscht mehr Orientierungspunkte für Verhaltensweisen zu bekommen. 


Hallo Nusskeks, 

Das englische Buch von  A. Fruchtenbaum  ist recht hochpreisig und vielleicht werde ich es mir noch kaufen. Zeitpunkt ungewiss ;)  

Du hattes mal ein engl Buch des Matthäusevangeliums eingestellt. Bitte gib mir nocheinmal den Bestlllink oder den Originaltitel. Ich dachte damals, würde mir merken können, habe mich geirrt. 


Dank euch Beiden 

burgen 






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nusskeks

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Re: Unterschied zwischen Judentum und christlicher Lehre...

von nusskeks am 21.04.2026 06:56

Argo: Mit wem sollten die Christen sich versöhnen? Mit den Juden? Sie sind immer den eigenen Weg gegangen. Die Versöhnung ist unmöglich. Parallel gehen ist machbar und die Praxis zeigt, dass es funktioniert.

Hm. Das liest sich nun aber wirklich so, als hättest Du zu dem Thema die Bibel noch nicht sonderlich ausfürhlich oder intensiv studiert. Man könnte fast meinen, Du hättest sie gar nicht gelesen. Am Ende dann ein Verweis auf die Praxis. Wessen Praxis? Kennst Du überhaupt Juden oder gar messianische Juden? So, persönlich meine ich. Und wenn nicht, solltest Du über die normalen Vorurteile bald mal hinaus kommen. 

Aus meiner Sicht ist ein Teil der Entfremdung zwischen Juden und "Christen" dadurch entstanden, dass die Christen vergessen haben woher Christsein überhaupt kommt. Die Bibel ist jüdisch / hebräisch. Sowohl AT also auch NT. Jesus, der alles was im AT vorbereitet hat vollendet, ist Jude. Alle Apostel-Jünger sind jüdisch und sie erklären das jüdisch-hebräische Evangelium und dessen jüdisch-hebräische Historie den Nicht-Juden, die sich dem neuen Weg angeschlossen haben.

Dieser letzte Punkt ist weitgehend verloren gegangen. Dies ging Hand in Hand mit allen möglichen Vorwürfen, mit denen Juden beschudligt wurden und werden, die jedoch in der Schrift lediglich exemplarisch dafür stehen, was alle Menschen betrifft. Oder glaubt tatsächlich noch jemand, dass lediglich Juden auf die Idee kommen, all die Fehler zu machen, von denen die Leser der Bibel bis zum heutigen Tag lernen sollen? Das wäre ziemlich kurzsichtig und am Ende ziemlich arrogant. Denn die Geschichte zeigt uns, dass alle Menschen solche Fehler machen und sie machen sie immer wieder.

Argo, nach Deinem letzten Beitrag fällt es mir schwer, Deine Äußerungen hier noch ein Gewicht zuzusprechen.

Hoditai, Mensch des Weges 
One of Israel

Antworten Zuletzt bearbeitet am 21.04.2026 06:57.
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