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Re: Tageslese (30) Ein Tag in deinen Vorhöfen ist besser als sonst tausend. Ps 84,11
von Burgen am 12.01.2026 08:53
Montag
HERR, es ist dir nicht schwer,
dem Schwachen gegen den Starken zu helfen. 2.Chronik 14,10
[Dieses Wort im Zusammenhang nachlesen, nachsinnen lohnt. 2. Chr 14 bis 16,14
Zu dieser Zeit waren in Israel und Juda unterschiedliche Könige an der Macht - am Ruder.
König Asa war ein gottesfürchtiger Mann und Gott war mit ihm.
Das Land hatte Frieden, Wohlstand. Eine gute Zeit.
Im 36.Jahr seiner Herrschaft: Sein Ende jedoch war ohne Gott.
Dies zu lesen und darüber nachzudenken ist bemerkenswert bis heute.]
Jesus bedrohte den unreinen Geist und machte den Knaben gesund
und gab ihn seinem Vater wieder. Lukas 9,42
TagesL: Apostelg 10,37-48: Predigt des Petrus bis heute wichtig , interessant ...
fortlL: 5.Mose 1,1-18 Rückblick auf die Wüstenwanderung - (Moses "Vermächtnis")
Ps 96 [die Psalmbücher 'verarbeiten' 'behandeln' die Geschehnisse Buch 1-5 der Mosebücher]
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Re: Impulse
von nusskeks am 12.01.2026 07:19Sein Wort genügt
„...und trägt alle Dinge mit seinem kräftigen Wort..." (Hebräer 1,3)
Hebräer 1,3 zeigt in einer einzigen, erstaunlichen Aussage die ganze Tiefe, Macht und liebevolle Fürsorge Jesu Christi: „Er trägt alle Dinge durch das Wort seiner Macht."
Was bedeutet das konkret?
Erstens offenbart dieser Satz Jesu unvergleichliche Göttlichkeit. Schon am Anfang schuf Gott alles durch sein Wort: „Er sprach, und es geschah" (Psalm 33,9). Jesus ist das Wort Gottes (Joh 1,1ff und Offb 19,13). Er ist also nicht nur ein Bote Gottes, sondern das lebendige Wort Gottes selbst, der Erhalter und Herr über alles Geschaffene. Jesus ist es, der von Moment zu Moment dafür sorgt, dass alles Leben existiert und besteht. Vom größten Stern bis zum kleinsten Molekül, nichts entzieht sich seiner souveränen Führung.
Zweitens spricht diese Wahrheit in unser persönliches Leben hinein. Wie oft fühlen wir uns erschöpft von der Last des Alltags, überwältigt von Ängsten oder ratlos angesichts von Schwierigkeiten. Hier sagt uns Gottes Wort: Du bist nicht allein! Christus trägt dich genauso kraftvoll und treu, wie er das ganze Universum trägt. Wenn er die Galaxien mit einem Wort lenkt, vermag er gewiss, dein Leben zu bewahren, dir beizustehen und dich ans Ziel zu bringen. Sein Wort genügt, um in deinem Herzen Frieden und Hoffnung zu bewirken.
Drittens erinnert uns der Vers daran, dass Gott seine Schöpfung nicht verlassen hat. In einer Welt, die oft chaotisch und aus den Fugen geraten scheint, dürfen wir wissen: Jesus Christus lenkt und leitet alles auf ein gutes Ziel hin. Nichts geschieht zufällig oder sinnlos. Er trägt die Geschichte, die Kirche, ja auch dein ganz persönliches Leben, nicht passiv oder gleichgültig, sondern aktiv, liebevoll und voller Weisheit.
Diese Einsicht ruft uns in die Anbetung. Derselbe Christus, der am Kreuz unsere Sünden trug und uns Erlösung schenkte, trägt nun als auferstandener Herr die ganze Schöpfung. Wie groß und herrlich ist unser Gott, der unser Erlöser und gleichzeitig der Weltenlenker ist!
Schließlich fordert uns Hebräer 1,3 auf, Gottes mächtigem Wort völlig zu vertrauen. So wie Christus alle Dinge mit seinem Wort erhält, will er auch dein Leben mit seinen Verheißungen bewahren. Seine Zusagen haben schöpferische Kraft: Wenn er dir zuspricht „Ich bin bei dir" (Mt 28,20), dann geschieht das tatsächlich. Auf dieses machtvolle Wort kannst du dein ganzes Leben bauen – es wird niemals leer zurückkehren.
Lass dich heute ganz neu von diesem herrlichen Herrn tragen. Vertraue seinem Wort – denn er trägt, er lenkt und er bringt dich sicher ans Ziel.
Hoditai, Mensch des Weges
One of Israel
Re: Hauskreis-Miteinander aktuell
von chestnut am 11.01.2026 13:59Der Römerbrief nimmt zu einem grossen Teil den Unterschied des ATs und NTs aus. Das Kapitel 8 ist eines davon.
Paulus betont immer wieder, dass der Heilige Geist in den Gläubigen wohnt und wir neue Menschen geworden sind, es aber auch unser Dazutun braucht:
Die Gnade ist Geschenk - das tut Gott. Er bietet Vergebung an, ohne dass wir etwas dafür tun müssen. Wir dürfen sie annehmen.
Die Veränderung, das Jesus-ähnlicher-werden ist aber ein Prozess, geleitet durch den Heiligen Geist, der unser Mitwirken braucht. Darauf bezieht sich dieser Bibelvers hier.
In diesem Sinn dürfen wir uns von Jesus führen lassen, für unseren Alltag aber auch für unser Menschsein, damit wir Jesus immer ähnlicher werden.
Darüber wollen wir im Hauskreis nachdenken.
Chestnut und Team
Re: Adam - Noah - Abraham
von pausenclown am 11.01.2026 13:41Hallo Merciful.
Re: Adam - Noah - Abraham
von Merciful am 11.01.2026 11:40Re: Tageslese (30) Ein Tag in deinen Vorhöfen ist besser als sonst tausend. Ps 84,11
von Burgen am 11.01.2026 09:03
Internationale Allianzgebetswoche
1.Sonntag nach Epiphanias
Welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder. Römer 8,14
Pr/Ev: Matthäus 3,13-17 Die Taufe Jesus Christi
Ep: Römer 12,1-8 Lebenshingabe als Gottesdienst
AT: Jesaja 42,1-9 Der Knecht Gottes das Licht der Welt
PSALM 96: Der Schöpfer und Richter aller Welt
::: Losung :::
Gott, der HERR, der Mächtige, redet und ruft der Welt zu / vom Aufgang bis zu ihrem Niedergang. Psalm 50,1
Aus Zion bricht an der schöne Glanz Gottes. / Unser Gott kommt und schweigt nicht. (V2-3)
Markus 16,15: Gehet hin in alle Welt und predigt das Evangelium aller Kreatur.
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Re: Adam - Noah - Abraham
von Burgen am 11.01.2026 08:48
Guten Morgen,
dein Beitrag, Argo, könnte den Umstand erklären und erhärten, dass die Bibel - das heilige Buch der Juden und Christen - das Glaubensbuch ist. Das erhellt das Verständnis von Genesis 1 und erläutert, wie Gott selbst Einfluss nimmt in Bezug der Erschaffung innerhalb der ersten sieben Tage. Und erst innerhalb dieses Glaubenverständnisses alles was danach beschrieben, erlebt und aufgezeichnet wurde bis heute Bestand hat.
Der Anfang, die Mitte und alles was zwischen den Buchdeckeln verkündet wird und bis heute nach-gelesen werden kann, mündet im Glauben sowie der Lebenshingabe (an) Christus Jesus und den Wahrheiten im Buch der Offenbarung.
Was also könnte der Anspruch für die heute lebende Generationenfolge sein?
In wieweit sind die Zeiten von vor 6 - evt. 7000 Tausend Jahre für uns, jeden Menschen relevant sein?,
dem Glauben an Christus Gott Jesus förderlich sein?
Jede Epoche, jeder Kontinent - niemand, keiner ist davon ausgenommen, denke.
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Re: Adam - Noah - Abraham
von Argo am 11.01.2026 00:46 Die Menschen die im AT erwähnt werden, haben der Zeit nicht dieselbe Bedeutung wie wir heute gegeben. Die einzige Uhr, die existierte, war die Sonne, deren Bewegungen (Aufgang, Mittag, Untergang) den Menschen als Richtschnur für ihre Arbeit und ihr gesamtes Leben dienten.
Bei den Autoren des Alten Testaments gibt es einen weiteren Grund, warum sie nicht auf präzise chronologische Aufzeichnungen Wert legten. Dieser Grund liegt darin, dass ihr Anliegen rein religiöser und nicht historischer Natur war. Das heißt, die Autoren des Alten Testaments waren vor allem daran interessiert, die Werke und das Wirken Gottes in der Welt für die Rettung der Menschheit festzuhalten.
Innerhalb dieses Rahmens spielten einzelne Elemente wie der geografische Ort und die genaue Chronologie (Jahr, Monat, Tag, Stunde usw.) nur eine untergeordnete Rolle.
Im Gegensatz dazu legten die Autoren des Alten Testaments besonderen Wert auf Genealogien. Sie erwähnten die Stammbäume bestimmter bedeutender Personen.
Von diesen Stammbäumen sind die wichtigsten - die auch für das angegebene Thema relevant sind - die von Adam (Gen 5), Noah (Gen 9,18–29, 10, 1-32) und Abraham (Gen 11,10–32).
Die Namen im Stammbaum Adams bilden eine Gruppe von zehn Familien oder Stämmen. Die Liste könnte unvollständig sein und somit lässt sich die Anzahl dieser Adam-Stämme noch erhöhen. Diese große Adam-Familie kann somit, angesichts der Langlebigkeit der ersten Menschen, einen langen Zeitraum von bis zu 50.000 Jahren umfassen.
Die zehn Familien oder Stämme des Stammbaums von Noah, zu denen noch weitere Familien hinzukommen, können angesichts der verkürzten Lebensspanne der Menschen nach der Sintflut leicht einen Zeitraum von 30.000 bis 40.000 Jahren umfassen.
Das Alter der Menschheit lässt sich nicht genau bestimmen. Aus einer Zusammenhang biblischer Hinweise und wissenschaftlicher Forschungsergebnisse lässt sich vielleicht schließen, dass die ersten Menschen vor 10.000 bis 100.000 Jahren erschaffen wurden.
Re: Adam - Noah - Abraham
von Merciful am 10.01.2026 11:52Re: Adam - Noah - Abraham
von nusskeks am 10.01.2026 10:59Hallo Merciful,
Deinen Ausführungen vom 09.01.26 16:17 Uhr würde ich weitgehend zustimmen.
Zu Sarai merke ich kurz an:
Auch in der jüdischen (z.B. Ibn Ezra) und in der messianisch-jüdischen Theologie (z.B. A. Fruchtenbaum) gibt es Einwände gegen die Sicht, Sarai wäre nicht die Halbschwester Abrams. Ibn Ezra achtete als Rabbi natürlich die anderslautetende Überlieferung im Talmud wies jedoch darauf hin, dass die Sichtweise, Sarai wäre keine Halbschwester Abrams, sich aus der Schrift selbst nicht belegen ließe. Auch ich tendiere immer zu einem möglichst direkten Bibelverständnis, wenn es der Vers und der Zusammenhang zulassen. Daher würde ich aus Genesis 20,12 einfach das tatsächliche Verwandtschaftsverhältnis entnehmen.
Generell stimmt es, dass die Hebräer die Bezeichnungen der Verwandtschaftsverhältnisse anders füllen, als wir es in Europa gewohnt sind. Mit dieser Info im Hinterkopf lässt sich vieles in der Bibel besser einordnen.
gruß
nk
Hoditai, Mensch des Weges
One of Israel


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