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Re: Woher kommt wahrer Friede?
von Argo am 24.02.2026 16:22Hallo Beroeer.
Der Mensch verlor nicht alles als er Paradies verlassen hat. Gott hat ihn ähnlich gemacht. Nichts Anderes auf der Welt hat so eine Macht bekommen. Und wir können heute uns als Menschen bewundern wie weit wir es gebracht haben. Danken wir Gott der uns die Weisheit gegeben hat.
Frieden kann jeder in sich finden und praktizieren. Der ist ihm angeboren. Wie auch andere menschliche Funktionen auch angeboren sind die zum Frieden beitragen können.
Kriege werden als Folge der Trennung des Menschen von Gott betrachtet.
Kriege werden als Folge menschlicher Sünde, Selbstsucht und falscher Entscheidungen betrachtet, nicht als Ausdruck des Willens Gottes.
Jesus bietet einen tiefen inneren Frieden, der über die äußeren Umstände hinausgeht ( Meinen Frieden gebe ich euch; nicht wie die Welt ihn gibt, gebe ich ihn euch – Johannes 14,27).
Der Mensch allein verlor seinen inneren eigenen Frieden also die Tendenz allgemein den Frieden zu fördern. Weil er seine menschliche Weisheit was Frieden betrifft, in seiner inneren Herz versteckt hat. Er selbst kümmert sich nicht für den Frieden und trägt somit bei, den Frieden auf der Welt in Gefahr zu bringen. Somit sind wir bei dem Frieden der die Welt betrifft. Die Weisheit der Welt - das gemeinsame Folgen der Wünschen des Satans - greift hier ein und zerstört den Frieden.
Gott mit seiner Weisheit hat die Macht, aber er erlaubt den Menschen, die Folgen ihres Handelns selbst zu tragen, mit dem Versprechen eines endgültigen, göttlichen Eingreifens für den Frieden.
Paulus in 2.kor 5,20 beschreibt: »Bleibt nicht Gottes Feinde! Nehmt die Versöhnung an, die Gott euch anbietet!«
Die Versöhnung liegt in der menschlichen Weisheit und führt zu diesem Ziel und nicht umgekehrt.
Liebe Grüße
Argo
Re: Woher kommt wahrer Friede?
von pausenclown am 24.02.2026 10:26Hallo Beroeer.
Re: Sündenvergebung an erster Stelle des Glaubens an Jesus? Oder ihre Wichtigkeit?
von Burgen am 24.02.2026 09:57
Interessant ist doch auch, dass Gott durch Mose ganz klar benennt, wann Israel zu einem, zu dem Volk Gottes geworden ist. Und wir haben ja auch ein geläufiges Sprichwort: so ähnlich, fällt mir gerade nicht ein: In jedem Anfang liegt ein Zauber, etwas Neues, ein bestimmter HoffnungsGlanz. Ähnlich einer Entdecker- Aufregung.
HIer also zu Mose 27: Die Denksteine mit dem Gesetz / der ursprüngliche 10 Gebote
und ab Kap 28: die reichhaltigen Ankündigungen von Segen und Fluch
27,9-10: Mose und die levitischen Priester redeten mit ganz Israel :
Merke auf und höre, Israel!
Am heutigen Tag bist du ein Volk des HERRN, deines Gottes geworden,
dass du der Stimme des HERRN, deines Gottes gehorsam seist und
tust nach seinen Geboten und Rechten, die ich dir heute gebiete.
28 Ankündigunvon Sagen und Fluch
Wenn du nun der Stimme des HERRN, deines Gottes, gehorchen wirst ...
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Warum, wozu hier diese beiden Kapitel? Wir leben doch im Neuen Bund?
Es ist doch wichtig zu wissen, dass es einen Anfang gibt, der maßgeblich daran beteiligt ist, auch aus christlicher Sicht wie das Leben eines Volkes und eines Menschen verlaufen könnte. Könnte, weil das Leben nicht ausschließlich aus Gesetzen des Buchstabens mit Angst oder Freude bestehen wird. Dennoch: wie lesen ja, und brauchen auch die ganze Heilige Schrift.
Schöpfungsbericht, Verbreitung der Menschheit und dann, Noah und seine drei Söhne, später Abraham und Sara und der weitere Verlauf, wie Gott selbst Menschen sucht und Neues schafft - bis heutzutage.
Dazwischen kam Gott in Jesus selbst auf diese verderbte Welt auf seine Erde.
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Und das mit den obigen Fluch- und Segensworten, macht doch auch bis heute hin deutlich, wie es ist oder sein könnte, wenn jemand genau den Zeitpunkt seiner Offenbarung Jesus Christus als Berufung Gottes erlebt.
Für manch einen kann dies ein erschreckendes Erlebnis werden - für einen anderen immer mehr ein Hineinwachsen in den Willen und der Liebe Gottes. Verbunden mit einem aufrichtigen Suchen ihn zu lieben und dabei Sündenvergebung sowie heilende Liebe erfahren.
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Habe die Tage 20 kleine Lektionen eines Mannes gelesen, der einen Flugzeug Absturz als Fallschirmspringer erlebte. Völlig verbrannt. Jahrelange Operationen erfolgten, totale Schmerzen hatte usw. 19 Jahre alt.
Beim Lesen wurde ich ungeduldig, weil er sein Kindheits- Jugendzeit und junge Erwachenszeit so ausführlich beschrieb - bis eben hin als der Unfall geschah und er mit Gott und Jesus Bekanntschaft machte.
Er beschrieb genau, wie sich der Geist Gottes von der Seele und Körper trennte. Er einen Blick unter sich in die Dunkelheit und abolute Leere erhielt, jedoch nach oben gezogen wurde und durch ein Portal im Frieden und Schönheit war.
Die Farben, die es auf der Erde gar nicht gibt, Gott, den er als Gestalt nicht sah, aber genau wusste, dass er in Gott war. Alles wunderschön. Aber er musste wieder zurück.
Für mich war beeindruckend, dass er während die Sanitäter an ihm arbeiteten, er betete und Gott um eine zweite Chance bat. Er bat auch darum, den Priester seiner Kindheit zu holen um seine Sünden zu vergeben helfen.
Zwischendurch kämpfte er um sein Leben ...
Es war seine Mutter, die dafür sorgte als er Kind war, dass die vier Kinder jeden Sonntag in den 60iger Jahren mit in die Kirche kamen. Dort wurden die Grundlagen erlernt, die ihn jetzt vor dem Tod in Erinnerung kamen.
Seine Verletzungen waren so schwer, dass niemand seiner vielen Freunde ihn auch nur ansehen konnten. ... Jetzt so alt für den Ruhestand um die 80J. Bis dahin immer mit Gott Jesus im Einklang ein erfülltes, restauriertes Leben als Prediger/Evangelist lebend.
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Er sprach immer von der inneren Leere, die schmerzhaft war. Und ausgefüllt wurde durch Gott in Jesus.
Das kann ich auch bezeugen. Jedoch zuerst empfand ich einen Frieden der eigenen Sesshaftigkeit.
Und der Friede ist inzwischen auch körperlich spürbar.
Aber der Weg des Glaubens und die Liebe zu Jesus hat nun mal kein Ende.
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Re: Woher kommt wahrer Friede?
von Beroeer am 24.02.2026 09:39Jesaja 63 : Wer ist der, der von Edom kommt, mit rötlichen Kleidern von Bozra,
der so geschmückt ist in seinen Kleidern und einherschreitet in seiner großen Kraft?
« Ich bin's, der in Gerechtigkeit redet, und bin mächtig zu helfen.
« Warum ist denn dein Gewand so rotfarben, sind deine Kleider wie die eines Keltertreters?
»Ich trat die Kelter allein, und niemand unter den Völkern war mit mir.
Ich habe sie gekeltert in meinem Zorn und zertreten in meinem Grimm.
Da ist ihr Blut auf meine Kleider gespritzt, und ich habe mein ganzes Gewand besudelt.
Denn ich hatte einen Tag der Rache mir vorgenommen; das Jahr, die Meinen zu erlösen,
war gekommen. Und ich sah mich um, aber da war kein Helfer, und ich war bestürzt,
dass niemand mir beistand. Da musste mein Arm mir helfen, und mein Zorn stand mir bei.
Und ich habe die Völker zertreten in meinem Zorn und habe sie trunken gemacht
in meinem Grimm und ihr Blut auf die Erde geschüttet.«
Hallo Pausenclown,
ein drastischer Gegensatz zum Frieden?
ja, schon.
Erst durch entschiedenes Vorgehen Gottes (wie in Jes 63 beschrieben)
wird er kommen.
Darf Gott das?
Ja, weil nur er wirklich gerecht ist und die Macht hat dies zu vollziehen
- ohne Menschen und deren militärische Macht gebraucen zu müssen.
LG
Beroeer
Re: Woher kommt wahrer Friede?
von Beroeer am 24.02.2026 09:29Lieber Argo, Ich versuche Deine Ansicht über "tiefere Weisheit" zu verstehen.
"Tiefere" Weisheit unterstellt ja - zumindest aus meiner Sicht -
eine tiefgründigere Weisheit welche die Dinge nicht nur oberflächlich betrachtet.
Wenn Du aber über die tiefere Weisheit schreibst:
besteht aus drei Komponenten: die Weisheit der Welt, die Weisheit des Menschen
und die Weisheit Gottes:
Die Weisheit der Welt wird durch weltliche Wege erlangt und in Jakobus 3,15 beschrieben wird.
Das ist nicht die Weisheit, die von oben kommt, sondern eine irdische, eigennützige, teuflische Weisheit.
Wie kann sie dann hierfür notwendig sein:
Es wird die Notwendigkeit einer tieferen Weisheit über die aktuelle Lage einzusetzen.
Weiter schreibst Du
Wahre Frieden ist keine Leistung, die man sich erarbeiten muss,
sondern ein Zustand, der bereits tief in jedem Menschen verankert ist.
Da wir im Bilde Gottes gemacht sind, haben wir das Potential, den Wunsch
Frieden zu haben, noch aber es gibt innere Zustände die das torpedieren
oder es ganz schwer machen
Jer 17,10
Arglistig ohnegleichen ist das Herz und unverbesserlich. / Wer kann es ergründen?
Aus meiner Sicht zeigt die Bibel umfassend, logisch nachvollziehbar,
warum der Mensch den Frieden verlor und woher er wieder kommen kann.
Burgen hat es so vermutlich so zusammengefasst:
b) »Friede« ist das zweite Ziel des Glaubens.
Friede ist zunächst einmal das neue Verhältnis zu Gott (vgl. die Trennung von Gott und Mensch, 1 Mo 3).
Er ist ein Geschenk Gottes, das an Jesus gebunden ist (Lk 2,14),
ein Geschenk der Versöhnung (Röm 5,1; Kol 1,20). Er ist Christi Friede (Kol 3,15).
Er ist Frucht des Heiligen Geistes (Gal 5,22).
Er muß in den Christen wachsen (1 Petr 1,2; 2 Petr 3,14). Jesus ist der Friede (Eph 2,14–18).
Nach meinen Worten:
Die Ursachen sind im Garten Eden zu suchen.
Zu Beginn war der Mensch im Frieden mit Gott, seinem Nächsten, sich selbst und der Natur.
Als er nicht mehr Abbild Gottes, sondern das "Original" - selbst Gott - sein wollte
verlor er alles.
Der Status in dem sich die Menschheit deswegen heute befindet,
"Feind Gottes" wie es Paulus in 2.kor 5,20 beschrieb.
Dort zeigt er auch den einzigen Ausweg:
»Bleibt nicht Gottes Feinde! Nehmt die Versöhnung an, die Gott euch anbietet!«[5]
Menschliche Weisheit führt weg von diesem Ziel.
Vielleicht schreibe ich dazu noch was.
LG
Beroeer
Re: Woher kommt wahrer Friede?
von pausenclown am 24.02.2026 09:10Jesaja 63 :
Shalom
Re: Tageslese (30) Ein Tag in deinen Vorhöfen ist besser als sonst tausend. Ps 84,11
von Burgen am 24.02.2026 07:50
Dienstag
Ich weiß, dass der Retter des Elenden Sache führen
und den Armen Recht verschaffen wird. Psalm 140,13
Jakobus 2,15-16
Wenn ein Bruder oder eine Schwester nackt ist und Mangel hat an täglicher
Nahrung und jemand unter euch spricht zu ihnen:
Geht hin in Frieden, wärmt euch und sättigt euch!,
ihr gebt ihnen aber nicht, was der Leib nötig hat - was hilft ihnen das?
TagesL: Hiob 1,1-22 Hiobs Frömmigkeit - Hiob bewährt sich in schwerer Prüfung
fortlL: 5.Mose 27,11-26 Die 12 Fluchworte
Psalm 91 - Unter Gottes Schutz
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Re: Clownis Welt
von pausenclown am 24.02.2026 06:46Hallo und willkommen in Clownis Welt.
Re: Clownis Welt
von pausenclown am 23.02.2026 19:34Re: Impulse
von nusskeks am 23.02.2026 18:13Gott des Weges
„Und Gott redete alle diese Worte: Ich bin der HERR, dein Gott, der ich dich aus Ägyptenland, aus der Knechtschaft, geführt habe." (2. Mose 20,1-2)
Mose ließ die Israeliten vor dem Berg Horeb antreten, um sie auf eine entscheidende Begegnung mit Gott vorzubereiten. Als Gott zu sprechen beginnt, erinnert er zunächst daran, was bereits geschehen ist. Hunderttausende von Menschen hören diese Worte und erinnern sich an das, was sie in den vergangenen Wochen, Monaten und Jahren erlebt hatten.
Mit diesen einleitenden Worten beginnt Gott, seinen Bund darzulegen, der ein Zusammenleben zwischen ihm und seinem Volk sowie zwischen den Menschen untereinander ermöglichen soll. Er steckt klare Grenzen eines Schutzraums für Gemeinschaft ab, die wir bis heute als die „10 Gebote" kennen.
Versuche ich, mich in jene Situation hineinzuversetzen, spüre ich, wie beeindruckend und überwältigend dieser Moment gewesen sein muss. Noch steht der Eindruck der Erlösung lebendig vor Augen, jener gewaltigen Befreiung, durch die Gott sein Volk aus der scheinbar unausweichlichen Knechtschaft in Ägypten herausführte. Gott hatte zunächst alles versucht, um eine friedliche Lösung herbeizuführen. Doch Pharao, Herrscher über das damals vermutlich mächtigste Reich der Erde, widersetzte sich entschieden. Die Situation schien aussichtslos. Doch was für Menschen unmöglich erschien, machte Gott möglich.
Aber Gott befreite sein Volk nicht nur, er blieb auch weiterhin an ihrer Seite. Er begleitete sie, führte sie und bewahrte sie durch alle Herausforderungen hindurch, Tag für Tag, Schritt für Schritt.
Nun standen die Israeliten am Berg Horeb und hörten Gottes Stimme, die an alle gerichtet war und doch jeden Einzelnen persönlich ansprach. Denn er war nicht nur allgemein der Gott Israels, er war ihr persönlicher Gott.
Nach Pfingsten sind all die Menschen Teil von Gottes Volk, die aus tiefem Herzen und voller Überzeugung an Jesus Christus glauben. Gott, der damals am Berg Horeb seinen Bund offenbarte, kündigte später bereits einen neuen Bund an, einen Bund, in dem Gott selbst durch seinen Heiligen Geist in den Herzen der Gläubigen wohnt. In diesem neuen Bund begleitet Gott uns auf unseren Wegen so persönlich und treu, wie er es damals versprach und tat.
Ob in schwerer Not oder in großer Freude: Er ist und bleibt der Gott unseres Weges. Es könnte uns nichts Besseres passieren.
Hoditai, Mensch des Weges
One of Israel


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