Neueste Beiträge

1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  ...  6914  |  »  |  Letzte Die Suche lieferte 69134 Ergebnisse:


Burgen

-, Weiblich

  Urgestein

Beiträge: 2836

Re: Träume - gelebte Wirklichkeit

von Burgen am 30.04.2026 07:26



Tja, da fällt mir, dir zugut, nur ein, dass dir Jesus da eine Verheißung wie einen Wegweiser gibt. 
Und dies würde dann bedeuten (in meinen Augen) dass er dir damit sagt, 
bleib in meiner Hand - bleib bei mir : meinem Wort, lies es, bebete es. 
Studiere, finde die Verheißungen aus meinem Wort für dein Leben - setze es um.  
Ich helfe dir. 

Letztlich gilt die jedem Christusnachfolger. Genau das, was die Tageslosung heute aussagt. 



Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)  


Antworten

Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

  Urgestein

Forenleitung

Beiträge: 5507

Re: Bibelstellen zur Warnung vor Irrlehren

von Cleopatra am 30.04.2026 07:22

Lieber nusskeks, 

das hast du wunderbar geschrieben!

Danke für die weiteren Aufzählungen, man sieht, wie ernst das Thema ist. Es geht schließlich am Ende um die menschliche Seele, die in die Irre geführt werden kann, deshalb ist es so wichtig, auch bei eigener Interpretation die Bibel als Maßstab zu haben und nicht eigene Erfahrungen oder Gefühle.

nusskeks: Denn nicht jeder Irrtum, jede Unklarheit oder jede unterschiedliche Auslegung ist schon im vollen Sinn „Irrlehre".


Ja, da müssen wir natürlich vorsichtig sein, danke für den Hinweis.
Ich erinner mich an eine Zeit, in der ganz schnell mit dem Begriff "Irrlehre" herumgeschleudert wurde verbal und damit Diskussionen ganz schnell emotional wurden, nur, weil eine Bibelstelle mal unterschiedlich verstanden wurde.
Da muss man wirklich unterscheiden, auch gerade in Gesprächen.
Man kann auch gut sehen und prüfen, ob die eigene Interpretation anhand der Bibel geprüft wird oder ob "egal ist, was andere sagen, ich bleibe dabei". Das ist eine eigene Beobachtung, die man bei sich machen kann.


nusskeks: Die Bibel warnt besonders dort scharf, wo eine Lehre das Evangelium, Christus selbst, das Wesen Gottes, die Autorität des Wortes Gottes oder den Weg des Heils verdreht.


Diese Kriterien finde ich sehr wichtig. 


nusskeks: Besonders ernst wird es, wenn Christus verkleinert, das Evangelium verändert, Gottes Wort relativiert, Sünde verharmlost, Gnade verdreht oder Menschen an Lehrer, Systeme und Sondererkenntnisse gebunden werden statt an Christus.

Ja, ganz genau.

Es gibt also auch einige Punkte, an denen man es erkennen kann.

Wichtig ist auch der Unterschied, wie man damit umgehen muss, nachdem man unterschieden hat:

Vor einem Irrtum sind wir alle nicht befreit. Wir alle sind in unterschiedlichen Prägungen und Zeiten großgeworden und haben unterschiedliche Schwerpunkte. Wir alle haben sicher auch ein unterschiedliches Hintergrundwissen. 
Wir alle lernen nach und nach mehr, wenn wir uns mit Gottes Wort beschäftigen. 
Hier wollen wir einander in Sanftmut und Geduld helfen, immer mehr zu lernen und uns eben auch miteinander zu korrigieren, wenn wir mal falsch liegen, immer im Hinblick auf das Erweitern des Wissens, das Herausfinden und Erkunden von Gottes Wort.

Bei Irrlehre, die eben vom lebendigen Evangelium wegführt, da sollten wir wachsam, aber auch energischer sein.
Da finde ich falsche Toleranz nämlich auch irgendwann gefährlich, wenn dann zugesehen wird, wie eine Menschenseele in Gefahr kommt, nicht gerettet zu werden, weil zB Alternativwege gezeigt werden, die eben nicht zum Heil führen.
Das ist enorm wichtig.

Liebe Grüße, Cleo


Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

Antworten

Burgen

-, Weiblich

  Urgestein

Beiträge: 2836

Re: Tageslese (31) Keinem von uns ist Gott fern. Apg 17,27

von Burgen am 30.04.2026 07:18


Donnerstag   


Tausend Jahre sind vor dir wie der Tag, der gestern vergangen ist, 
und wie eine Nachtwache.   Psalm 90,4   

Der Herr verzögert nicht die Verheißung, wie es einige für eine Verzögerung halten;  
sondern er hat Geduld mit euch und will nicht, dass jemand verloren werde, sondern  
dass jedermann zur Buße finde.   2.Petrus 3,9  


Lied: 64,6  

Der du allein der Ewige heißt und Anfang, Ziel und Mitte weißt im Fluge unsrer Zeiten:  
Bleib du uns gnädig zugewandt und führe uns an deiner Hand,  
damit wir sicher schreiten.  

(c) Jochen Klepper  

TagesL: Römer 8,7-11  Wandel im Geist Gottes und Gotteskindschaft der Gläubigen  
7 weil die Gesinnung des Fleisches Feindschaft gegen Gott ist, denn sie ist dem Gesetz Gottes nicht untertan, denn sie kann es auch nicht. 

Epheser 6,5-9  



Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)  


Antworten

Geist-Licht

77, Männlich

  Neuling

Beiträge: 94

Re: Träume - gelebte Wirklichkeit

von Geist-Licht am 29.04.2026 22:55

Grüß Gott
Burgen 
 

...Jesus, wenn wir ihn anrufen und bitten, kann die Flüche brechen - ...  und uns ein neues Leben schenken.  Er hat es getan am Kreuz und streckt jedem, der will seine starke Hand aus, uns aus den Sumpf der Vergangenheit herauszuziehen.

Seine starke Hand die wie ergreifen können:
„Dir sind deine Sünden vergeben, gehe hin, führe hinfort ein Sündenfreies Leben."
Damit hebt Christus uns aus dem Schlamm heraus auf seine Augenhöhe, sieht uns dabei in die Seele.

 

Welche Aussage mag dann ein Traum haben, in dem ich einen Menschen aus dem Schlamm hebe, ihm in die blauen Augen sehend sage: „ Du sollst dich nie wieder in den Matsch werfen." ?
Denselben dann mit mir mitnehmend den Traum verlasse?

Christus: Eine starke Hand die, mich aus dem Schlamm ziehend, nie loslässt.

Alles was zu Christus lenkt, bringt den Geist und lebendiges Leben.

Antworten

Burgen

-, Weiblich

  Urgestein

Beiträge: 2836

Re: Träume - gelebte Wirklichkeit

von Burgen am 29.04.2026 10:19


Guten Tag, Geist-Licht   

kennst du schon den "Hebräer-Brief"? In meiner Bibel beginnt er auf der Seite 1791. Auf der Seite davor gibt es eine kleine Einführung und es wird auf die Besonderheiten hingewiesen, die sich lohnen gelesen und bedacht zu werden.  

Das ganze Kapitel 1 des Briefes beschäftigt sich mit den Engeln und zeigt ihre Bedeutung auf. 

ZB V 5: 
Denn zu welchem der Engel hat er (Gott) jemals gesagt: 
"Mein Sohn bist du, ich habe dich heute gezeugt"? , und wiederum: " Ich werde ihm Vater und er wird mir Sohn sein"? ---

Hebräer 1, 1-14 ELB   

Das liest sich wirklich spannend, erfrischend und evtl sogar ganz neu. 

Viel Spaß dabei und viele Entdeckungen 

:::

Gruß 
Burgen   




Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)  


Antworten

nusskeks

56, Männlich

  fester Bestandteil

Beiträge: 737

Re: Bibelstellen zur Warnung vor Irrlehren

von nusskeks am 29.04.2026 09:10

Hallo Cleo,

danke für die Sammlung. Ich finde es wichtig, dass man bei diesem Thema nicht nur Bibelstellen zusammenträgt, sondern auch fragt: Woran erkennt man nach der Schrift eigentlich Irrlehre? Denn nicht jeder Irrtum, jede Unklarheit oder jede unterschiedliche Auslegung ist schon im vollen Sinn „Irrlehre". Die Bibel warnt besonders dort scharf, wo eine Lehre das Evangelium, Christus selbst, das Wesen Gottes, die Autorität des Wortes Gottes oder den Weg des Heils verdreht.

Ergänzend zu deinen Stellen fallen mir beispielsweise diese ein:


5. Mose 13,2–6: Selbst Zeichen und Wunder sind kein Beweis für Wahrheit, wenn sie von dem lebendigen Gott wegführen. Das ist ein sehr grundlegender Maßstab: Nicht das Beeindruckende entscheidet, sondern ob die Lehre zu dem Gott führt, der sich selbst offenbart hat.

Jesaja 8,20: „Hin zur Weisung und hin zum Zeugnis!" Wenn eine Lehre nicht mit Gottes Offenbarung übereinstimmt, ist sie kein Licht. Das ist im Alten Testament schon ein Grundprinzip geistlicher Prüfung.

Matthäus 24,4–5.11.24: Jesus selbst warnt davor, dass viele verführen werden, auch mit religiösem Anspruch. Besonders ernst ist, dass Verführung nicht immer grob gottlos aussieht, sondern fromm, überzeugend und geistlich klingen kann.

Markus 7,6–13: Jesus tadelt, dass menschliche Überlieferung Gottes Wort außer Kraft setzen kann. Das zeigt: Irrlehre besteht nicht nur darin, offen gegen die Bibel zu reden, sondern auch darin, menschliche Gedanken so über Gottes Wort zu stellen, dass dessen Sinn verdrängt wird.

Apostelgeschichte 17,11: Die Beröer prüften selbst die apostolische Verkündigung anhand der Schriften. Das ist eine gesunde Haltung: nicht misstrauische Rechthaberei, aber prüfende Ehrfurcht vor Gottes Wort.

1. Korinther 15,1–4.12–19: Paulus macht deutlich, dass die Auferstehung Jesu kein Randthema ist. Wer sie leugnet, zerstört das Evangelium. Hier sieht man sehr klar: Es gibt Lehrfragen, bei denen nicht bloß verschiedene Meinungen nebeneinanderstehen können.

2. Korinther 11,3–4: Paulus warnt vor einem „anderen Jesus", einem „anderen Geist" und einem „anderen Evangelium". Das ist vielleicht eine der wichtigsten Prüfstellen überhaupt. Irrlehre kann dieselben Begriffe benutzen, Jesus, Geist, Evangelium, und sie doch mit anderem Inhalt füllen.

Kolosser 2,8: „Seht zu, dass euch niemand einfange durch Philosophie und leeren Betrug." Hier geht es um Denkweisen, die Christus nicht als Mitte haben, sondern Menschen an religiöse Systeme, menschliche Maßstäbe oder geistliche Sonderwege binden.

1. Timotheus 1,3–7 und 1. Timotheus 6,3–5: Paulus warnt vor „anderer Lehre", die nicht mit den gesunden Worten Jesu Christi übereinstimmt. Interessant ist: Falsche Lehre zeigt sich oft auch an ihrer Frucht, Streit, Spekulation, Hochmut, geistliche Unruhe.

2. Johannes 7–11: Besonders scharf wird Johannes dort, wo Christus selbst verfälscht wird. Wer den Sohn nicht recht bekennt, bleibt nicht in der Lehre Christi. Das betrifft vor allem die Person Jesu: wahrer Mensch, wahrer Sohn Gottes, der vom Vater gekommen ist.

Judas 3–4: Judas fordert dazu auf, für den „ein für alle Mal den Heiligen überlieferten Glauben" zu kämpfen. Zugleich beschreibt er Menschen, die Gottes Gnade in Zügellosigkeit verkehren. Auch das ist wichtig: Irrlehre kann nicht nur lehrmäßig falsch sein, sondern auch Gottes Gnade so verdrehen, dass Heiligung bedeutungslos wird.

Römer 16,17–18: Paulus mahnt, auf solche zu achten, die entgegen der empfangenen Lehre Spaltungen und Ärgernisse verursachen. Dabei geht es nicht um jede Meinungsverschiedenheit, sondern um Lehre, die vom apostolischen Evangelium wegführt und die Gemeinde beschädigt.

Vielleicht könnte man es so zusammenfassen:

Irrlehre erkennt man nicht daran, dass sie ungewohnt klingt oder nicht zur eigenen Tradition passt, sondern daran, dass sie gegen das klare Selbstzeugnis der Schrift steht. Besonders ernst wird es, wenn Christus verkleinert, das Evangelium verändert, Gottes Wort relativiert, Sünde verharmlost, Gnade verdreht oder Menschen an Lehrer, Systeme und Sondererkenntnisse gebunden werden statt an Christus.

Gleichzeitig sollte man vorsichtig bleiben: Nicht jeder Bruder oder jede Schwester, die in einer Frage irrt, ist deshalb gleich ein falscher Lehrer. Paulus konnte Schwache zurechtbringen, Irrende belehren und zugleich vor Wölfen warnen. Diese Unterscheidung ist wichtig. Gegenüber Irrenden braucht es Geduld und Schriftklärung; gegenüber zerstörerischer Irrlehre braucht es Wachsamkeit, klare Warnung und Schutz für die Gemeinde.

Auffällig ist für mich auch Apostelgeschichte 20: Paulus warnt „unter Tränen". Das ist kein kalter Kampfbegriff, sondern Hirtenliebe. Echte Warnung vor Irrlehre kommt nicht aus Rechthaberei, sondern aus Liebe zu Christus, zu seinem Wort und zu den Menschen, die nicht verführt werden sollen.

Hoditai, Mensch des Weges 
One of Israel

Antworten Zuletzt bearbeitet am 29.04.2026 09:12.

Burgen

-, Weiblich

  Urgestein

Beiträge: 2836

Re: Tageslese (31) Keinem von uns ist Gott fern. Apg 17,27

von Burgen am 29.04.2026 08:58


Mittwoch  


Sprüche 31,8
Tu deinen Mund auf für die Stummen und für die Sache aller, die verlassen sind.      

Markus 2,4 
Da sie ihn nicht zu Jesus bringen konnten wegen der Menge,  
deckten sie das Dach ab, wo er war, gruben es auf und 
sießen das Bett herunter, auf dem der gelähmte lag.   


Gebet: 

Herr, gib du uns Augen, die den Nachbarn sehn, Ohren, die ihn hören und ihn auch verstehn.  
Hände, die es lernen, wie man hilft und heilt; Füße, die nicht zögern, wenn die Hilfe eilt.  ...  

(c) Strube Verlag,  München   


TagesL: Johannes 8,31-36  Wahre Freiheit   
31 Jesus sprach nun zu den Juden, die ihm geglaubt hatten:  Wenn ihr in meinem Wort bleibt, so seid ihr wahrhaft meine Jünger; und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.  

34 Jesus antwortete ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Jeder, der die Sünde tut, ist der Sünde Sklave. Der Sklave aber bleibt nicht für immer im Haus; der Sohn bleibt für immer. 
36 Wenn nun der Sohn euch frei machen wird, so werdet ihr wirklich frei sein.  [dies wird in Römer 6-8 ein großes Thema des Paulus]   

fortlL: Epheser 6,1-4 
1 Ihr Kinder, gehorcht euren Eltern im Herrn! Denn das ist recht. 

2 "Ehre deinen Vater und deine Mutter" 
- das ist das erste Gebot mit Verheißung - "damit es dir wohlergeht, und du lange lebest auf der Erde".  

3 Und ihr Väter, reizt eure Kinder nicht zum Zorn, sonder zieht sie auf in der Zucht und Ermahnung des Herrn!  

5 - 6 Verhältnis von Sklaven und Herren  [Angestellte, Arbeiter und Chefs, Verantwortlichen, Vorgesetzten ... ] 




Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)  


Antworten

Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

  Urgestein

Forenleitung

Beiträge: 5507

Re: Träume - gelebte Wirklichkeit

von Cleopatra am 29.04.2026 07:39

Ich habe gerade diesen Thread eröffnet, ich hatte ja schonmal hier auf das Thema hingewiesen.


Liebe Grüße, Cleo


Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

Antworten

Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

  Urgestein

Forenleitung

Beiträge: 5507

Bibelstellen zur Warnung vor Irrlehren

von Cleopatra am 29.04.2026 07:37

Hier sammel ich mal die Bibelstellen, in denen vor Irrlehren gewarnt wird:


Matthäus 7,15:  „Hütet euch vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber reißende Wölfe sind."

2.Petrusbrief 2,1: 1 Es waren aber auch falsche Propheten unter dem Volk, wie auch unter euch sein werden falsche Lehrer, die verderbliche Irrlehren einführen und verleugnen den Herrn, der sie losgekauft hat; die werden über sich selbst herbeiführen ein schnelles Verderben.

1. Johannesbrief 4,1: „Glaubt nicht jedem Geist, sondern prüft die Geister, ob sie aus Gott sind."

Galaterbrief 1,8: „Wenn aber auch wir oder ein Engel vom Himmel euch etwas anderes verkündigen als das Evangelium, das wir euch verkündigt haben, der sei verflucht."

Apostelgeschichte 20, 29 Denn das weiß ich, dass nach meinem Abschied reißende Wölfe zu euch kommen, die die Herde nicht verschonen werden. 30 Auch aus eurer Mitte werden Männer aufstehen, die Verkehrtes reden, um die Jünger an sich zu ziehen. 31 Darum seid wachsam und denkt daran, dass ich drei Jahre lang Tag und Nacht nicht abgelassen habe, einen jeden unter Tränen zu ermahnen.

2. Korintherbrief 11,14: „Denn der Satan selbst verkleidet sich als Engel des Lichts."

2. Timotheus 4, 3 Denn es wird eine Zeit kommen, da sie die heilsame Lehre nicht ertragen werden; sondern nach ihrem eigenen Begehren werden sie sich selbst Lehrer aufladen, nach denen ihnen die Ohren jucken, 4 und werden die Ohren von der Wahrheit abwenden und sich den Fabeln zukehren.

Habt ihr auch noch welche?


Liebe Grüße, Cleo




Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

Antworten

Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

  Urgestein

Forenleitung

Beiträge: 5507

Re: Träume - gelebte Wirklichkeit

von Cleopatra am 29.04.2026 07:31

Nusskeks hat Recht.

Mir persönlich ist es auch viel zu esoterisch geworden.
Wir haben hier die Bibel als Maßstab. 

Geist-Licht, du bringst einige Dinge durcheinander, es wäre wirklich gut und wichtig, dich nochmal mehr mit der Bibel zu befassen.


G-L: Es beschreibt die Bibel einen Kampf zwischen einem Joseph? Mit einem Engel Gottes. Joseph gewann.

Ließ die Geschichte nochmal. Gemeint ist vermutlich Jakob, nicht Joseph. In 1.Mose 32,23–33 ringt Jakob nachts mit einem „Mann", der später als Gott oder Engel Gottes gedeutet wird. Jakob „gewinnt" nicht im eigentlichen Sinne, sondern hält fest und erhält am Ende den Segen – und den neuen Namen Israel. Joseph hingegen (sein Sohn) hat eine ganz andere Lebensgeschichte und keinen solchen Kampf.


- In der Bibel werden Engel klar von Gott unterschieden. Sie sind Boten (hebräisch mal'ach).
Christus ist jedoch einzigartig:

 

Jesus Christus wird im Neuen Testament nicht als Engel beschrieben, sondern als Sohn Gottes.
In Hebräerbrief 1 wird ausdrücklich betont, dass der Sohn über den Engeln steht.

Daher ist die Gleichsetzung „Schutzengel = Christus = Gott" nicht biblisch haltbar.


- Engel haben Namen – aber nicht nach dem Muster „Christ"
Einige Engel haben Namen, z. B. Michael oder Gabriel

Diese Namen enthalten nicht „Christus". Die Idee, dass ein Engelname zwingend „Christ" enthält, kommt nicht aus der Bibel.


- „Wer mich sieht, sieht den Vater" – richtig, aber anders gemeint: 
Dieses Wort von Jesus Christus (Johannes 14,9) bedeutet nicht, dass alles, was göttlich wirkt, automatisch Christus ist (z. B. ein Engel).
Es bedeutet: In Jesus wird Gottes Wesen vollkommen sichtbar.


Die "Chakren" kommen aus dem Hinduismus und dem Buddismus.
Sie haben in der Bibel keinen Ort und ich würde sie auch nicht in Verbindung bringen mit der Beschreibung in Offenbarung, wenn an eine Stirn gedacht wird.
Dieser "Ort der Erkenntnis und geistigem Sehen" ist eben in der Bibel nicht so genannt.

Ich empfehle dir auch, wenn dich das Thema Engel interessiert, dass du dich mal ganz losgelöst von deinen Interpretationen damit befasst. Das ist wirklich lieb gemeint.
Die Engel, die Gottes Diener sind, dienen nicht persönlich den Menschen. Sie sind Boten, sie treten extrem vereinzelt auf und zwar dann, als Gott einem Menschen etwas zu sagen hatte, als der Mensch noch keine direkten Zugang zu Gott hatte.
Sie begleiten einen Menschen nicht und stehen ihnen mit Rat und Tat zur Seite.
Sie dienen nicht den Menschen.
So, wie du Engel beschreibst, werden Engel in der Esoterik beschrieben und das hat nunmal nichts mit der Bibel zu tun, es ist nur das gleiche Wort.


Liebe Grüße, Cleo


Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

Antworten
1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  ...  6914  |  »  |  Letzte

« zurück zur vorherigen Seite