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pausenclown

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Re: Entrückung - Trübsal - wie ein Dieb in der Nacht, oder

von pausenclown am 07.05.2026 09:01

Hallo.

Vorab: Ich schreibe meine persönlichen Eindrücke und Einschätzungen.
Diese soll keine Kritik gegen irgendjemand sein.
Ich verstehe solche Diskussionen null und möchte es auch erklären.
Vielleicht liegt es daran das ich Jude bin, vielleicht ticken wir irgendwie anders?

Was die Zukunft bringt, bringt die Zukunft selbst wie es einmal in der kommenden Welt ist, betrifft mein Leben heute nicht wirklich.
Ich trage Verantwortung für das Heute und für Dinge, die ich nicht beeinflussen kann.
In meinem Heute gibt es mehr als mich und meine Beziehung zu Gott. Diese Beziehung ist kein Selbstzweck und ich mein Leben soll sich nicht drum herum drehen.
Für mich braucht es einen Ausgang und dieser ist mein Nächster, der: Arm in vieler Hinsicht ist, der nicht verloren geht, sondern schon ist.

Wann kommt die Entrückung? Meine Antwort darauf, wie viel Zeit habe ich noch?
Und Heute habe ich Zeit, Heute habe ich Gelegenheiten, Heute ist es Zeit für Gerechtigkeit Gottes mich einzusetzen.

Heute teile ich mal eine Geschichte aus meiner Arbeit.
Wir hatten ein Café in einem sozialen Brennpunkt und eine Anlaufstelle für Teenager.
Ein Mädchen erzählte, wie sie und andere aus der Clique schnell an Geld kommen, für 10 Euro in der Tiefgarage gewisse Dienste anbieten. 
Wie viel Zeit habe ich noch bis zur Entrückung?

Johannes 4.35.
Sagt ihr nicht selber: Es sind noch vier Monate, dann kommt die Ernte? Siehe, ich sage euch: Hebt eure Augen auf und seht auf die Felder: sie sind schon reif zur Ernte.

In all den Jahren, habe ich in den Diskussionen nie verstanden, diese Angst, was könnte alles in der Trübsal passieren, was mit einem persönlich, was mit der schönen Gemeinde und in der Diskussion kam selten vor, der Nächste.

Shalom Pausenclown 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 07.05.2026 09:02.

Burgen

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Re: Tageslese (31) Keinem von uns ist Gott fern. Apg 17,27

von Burgen am 07.05.2026 08:15


Donnerstag   


HERR, frühe wollest du meine Stimme hören,  
          frühe will ich mich zu dir wenden und aufmerken.    Psalm 5,4   

Am Morgen, noch vor Tage, stand Jesus auf und ging hinaus.   
Und er ging an eine einsame Stätte und betete dort.     Markus 1,35  


Gebet  

Herr, in des Morgens heiliger Stille steigt mein Gebet zu dir hinauf.  
Ich fleh inständig: 
Herr, dein Wille regier allein heut meinen Lauf!  
Lass mich nichts wirken, reden, sinnen, was deinem Sinn nicht ganz entspricht;  
mein Lassen, Herr, und mein Beginnen gescheh in deiner Augen Licht. 

(c) Johannes Gysin 


TagesL: 1.Korinther 14,6-9.15-19 Über das Reden und Beten in Sprachen ...   
            Ich will beten mit dem Geist, aber ich will auch beten mit dem Verstand ;    
Ich will lobsingen mit dem Geist, aber ich will auch lobsingen mit dem Verstand.  

fortlL: Hebräer 2,11-18   ... aus diesem Grund schämte er sich nicht ...  
17 Daher musste er in allem den Brüdern gleich werden,  damit er 
barmherzig werde, um die Sünden des Volkes zu sühnen;  
18 denn worin er selbst gelitten hat als er versucht worden ist, 
kann er denen helfen, die versucht werden. 
[Matt. 4,1-11_Jesu Versuchung in der Wüste!_]   




Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)  


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nusskeks

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Re: Wenn ich in den letzten drei Jahrzehnten auf dieses Thema gekommen bin, tauchte immer wieder die Frage auf, was das denn alles mit unserem tä

von nusskeks am 07.05.2026 07:49

Wenn ich in den letzten drei Jahrzehnten auf das Thema Entrückung und Trübsal zu sprechen kam, tauchte fast immer dieselbe Frage auf: Was hat das eigentlich mit unserem täglichen Leben mit Jesus zu tun? Ist das nicht ein ziemlich lebensfernes Thema, eher geeignet für theoretische Debatten als für den praktischen Glauben?

Es gab Zeiten, in denen ich selbst eingeräumt hätte, dass dieses Thema scheinbar wenig mit dem Alltag eines Christen zu tun hat. Vielleicht erklärt das auch, warum sich viele Jesusnachfolger kaum selbst damit beschäftigen. Stattdessen übernimmt man häufig die Sicht bekannter Bücher oder lässt sich von mehr oder weniger spannenden Filmen prägen, die ausmalen, was bei der Entrückung alles geschehen könnte.

Mittlerweile sehe ich das anders. Die Aufforderung Jesu, wachsam zu sein und sich für seine Wiederkunft bereitzuhalten, richtet sich nicht an eine kleine Gruppe besonders interessierter Endzeitkenner, sondern an alle seine Nachfolger. Deshalb sollte auch jeder Christ zumindest eine grundlegende Vorstellung davon haben, was die Schrift über die letzten Jahre dieser alten Welt sagt.

Im DACH-Raum scheint die verbreitetste Sicht zu sein, dass die Gemeinde vor der großen Trübsal entrückt wird und die angekündigten Leiden und Gerichte daher nicht mehr durchleben muss. Ich halte diese Sicht für nicht ungefährlich, weil sie ganz praktisch die Wachsamkeit beeinflussen kann. Bei manchen Christen nehme ich wahr, dass der Blick für globale Entwicklungen deutlich nachlässt, weil man innerlich davon ausgeht: Das betrifft uns ohnehin nicht mehr.

Ich selbst halte es für wahrscheinlicher, dass die Gläubigen nicht vor der großen Trübsal weggenommen, sondern aus ihr herausgerettet werden. Das würde bedeuten, dass wir zumindest einen erheblichen Teil dieser Zeit tatsächlich durchleben müssen. Und genau dann bekommt vieles, was Jesus und die Apostel über Wachsamkeit, Ausharren, Heiligung und geistliche Reife sagen, ein ganz anderes Gewicht. Es geht dann nicht mehr um ein theoretisches Endzeitmodell, sondern um die Frage, wie vorbereitet wir als Nachfolger Jesu wirklich sind.

Hoditai, Mensch des Weges 
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Burgen

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Re: Entrückung - Trübsal - wie ein Dieb in der Nacht, oder

von Burgen am 06.05.2026 16:29



Hallöchen, 

untenstehendes ebook vorhin entdeckt. 

Finde, der Inhalt dessen passt gut in dies Thema hinein. Denn --- 


Wir mussten ihnen (drei Kindern) all das niemals beibringen und doch beherrschen sie es meisterhaft. Es ist ihnen angeboren. Es steckt in ihren Herzen drin. Der Herzfehler ist angeboren.
»Auch ist das Herz der Menschenkinder voll Bosheit, und Irrsinn ist in ihrem Herzen während ihres Lebens« (Prediger 9,3).
Unser moralischer Kompass ist im Eimer. Wir verirren uns immer wieder im Unterholz unserer Angst, unserer Bosheit, und Selbstsucht. Es gibt keinen Unterschied, wir alle sind verirrt und verloren mit unserem Herzen:
»Denn alle haben gesündigt, und in ihrem Leben kommt Gottes Herrlichkeit nicht mehr zum Ausdruck« (Römer 3,23; NGÜ).
Michael Oswald, Herzschlag: Die Macht eines Herzens, das im Rhythmus Gottes lebt (Hänssler, 2024).

wir hatten hier schon Meinungen davon, dass Menschen nicht mit einem sündigen Herzen geboren werden. Dieser junge Religionslehrer lernte an sich selber und anschließend durch seine Kinder, dass wir durchaus schon bei Geburt ein sündiges Herz haben. 

Dieses ebook zeigt dies alles auf, in dem er uns anhand des Konzeptes "Herz" - nicht Konzept Verstand, aufzeigt, wie krank, verformt, defekt, in Lebensgefahr usw. unser aller Herzen ist. 

Bin deshalb so auf dies Büchlein gestoßen, weil in meiner Vergangenheit und nun auch in der gegenwärtigen Zeit mir liebe bekannte Menschen schwer mit ihren Herzen zu tun haben. 
In der Bibel selbst findet sich die Ersterwähnung des Herzens in 1.Mose 6,5-6  Gott reut es Menschen gemacht zu haben ... Prediger 9,3 : Das Herz des Menschen ...   

Wir leben ja in einer Zeit oft stressbedingt, vielfach überfordert und und und. 
Nicht immer ist ein Herzfehler, eine Herzkrankheit usw derart ausgeprägt, dass es zu einem Herzstillstand oder lange anhaltende Symptome wie Schlaganfall führt. Jedoch der autor zeigt ganz klar alles Kammerflimmern, Rhythmusstörungen auf, die darauf abzielen, unser Herz in die Hände Jesus zu legen.
Ihm immer wieder ein zB starres Herz von Jesus weich werden lassen usw. 

Jeder kennt wohl das Gefühl, wenn sich irgendwie das Herz zusammenzieht und Angst sich breit machen will. Oder man meint, selbst daran zu arbeiten, Frieden in sich bewerkstellen zu wollen.  

Aber wir wissen auch um unseren Tod, unser Ende all dessen was lebt loslassen zu müssen. Und da kommt der Threadtitel mit dem ebook Titel auf eine in gewisser Weise gleiche Schiene. Wer vielleicht das logos-kostenlose basis Programm hat, kann es für 15 euronen kaufen. Der Vorteil sind dabei die Fülle von Informationen des Herzens und die anklickbaren Links zur elberfelder bibel. 

Vor ca 30 Jahren habe mal ein Tagesseminar bezüglich Vaterherz gelesen und gehört. Das war schon mal ganz neu und bemerkenswert. Aber dieses hier - da wird mir das ganze Ausmaß erst so richtig bewusst. - Besonders eben auch im Hinblick auf all die Menschen, wohl die meisten, die ohne Sündenvergebung ihr Leben auf Erden beenden. 

Nur darüber lesen, füttert den Verstand. Darüber zu sprechen schenkt Heilung, sofern man selbst dran glaubt und das Gegenüber dafür offen ist. 






Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

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Burgen

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Re: Tageslese (31) Keinem von uns ist Gott fern. Apg 17,27

von Burgen am 06.05.2026 08:07


Mittwoch   


Sie werden weinend kommen, 
aber ich     will sie trösten und leiten.   

Ich will 
sie zu Wasserbächen führen auf ebenem Wege, 

auf dem sie nicht straucheln; 
denn 
ich bin   Israels Vater.     Jeremia 31,9   


Hebräer 5,7   
Christus hat in den Tagen seines irdischen Lebens  Bitten und Flehen   
mit lautem Schreien und mit Tränen vor den gebracht, der ihn aus dem  
Tod erretten konnte; 
       und er ist erhört worden, weil er Gott in Ehren hielt. 


Lied: Gebet 371,9  

Sprich nicht: "Ich seh keine Mittel, wo ich such, ist nichts zum Besten."  
Denn das st Gottes Ehrentitel: helfen, wenn die not am größten.  
Wenn ich und du ihn nicht mehr spüren, tritt er herzu, uns wohl zu führen. 
Gib dich zufrieden!  

(c) Paul Gerhardt   


TagesL: Matthäus 11,25-30  Kommt her zu mir, alle ihr Müden und Beladenen!   
                          Ich will euch erquicken! Und ich werde euch Ruhe geben.    

fortlL: Hebräer 2,1-10  Warnung vor Missachtung des Heils -  
                           - Jesu Erniedrigung und sein Hohepriestertum 

Deswegen müssen wir umso mehr auf das achten, was wir gehört haben,  
damit wir nicht etwa <am Ziel> vorbeigleiten. ...  




Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

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Burgen

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Re: Entrückung - Trübsal - wie ein Dieb in der Nacht, oder

von Burgen am 05.05.2026 12:15



Ja, vielleicht sind "sauber und effektiv" nicht gerade gut ausgedrückt.  
Zwischen 2000 Jahren ist viel geschehen - auch in geistlicher Hinsicht und des vielen "Bücherschreibens" wie auch dem allgemeinen und persönlichen Wachstum im Glauben eines einzelnen Jesus glaubenden Menschen. 

Das könnte man vielleicht so denken: geistlich wachsen, indem einzelne Lebensabschnitte im Erleben und durch Gebet neue Erkenntnisse durch Lesen Gottes Wort erfahren werden und Vertrauen zu IHM wachsen kann oder wird. Selbst durch weltlich bedingter schlimmen Geschehnisse. 

:::  

Im Bibeltext oben wird darüber gesprochen, dass die Menschen 'entschlafen', so bin ich auch aufgewachsen und gelehrt worden.  Seit einigen Jahren machen etliche Menschen die Erfahrung auf dem Sterbebett, dass sie von Jesus persönlich 'abgeholt' werden. 

Es wird auch gesagt, dass gläubige Christenmenschen lebendiger sind nach dem sie gestorben sind, als während der Erdenzeit. 
Manche sagen, dass sie noch nicht im neuen Leib leben, andere sagen, dass sie vor Freude über Wiesen springen usw. 

Es steht auch, dass die Meere ihre Toten (Menschen) herausgeben werden. Wobei das Meer ja auch für das Meer der Menschen steht. Immerhin derzeit über 8 Milliarden? oder sogar schon mehr. Natürlich nicht alle Christen. Jedoch die zwei Tausend Jahre der gläubigen hinzugedacht, wird die zukünftige Neue Zeit auf der neuen Erde / Welt dann wieder ein riesiges Heer Menschen sein, welche im absoluten Frieden und der Liebe Christi regiert und leben werden. 

::: 

Manche Menschen, die ein Nahtoderleben erzählen, sprechen teilweise auch davon, dass sie in die Hölle blicken durften und einen gefühlmäßigen Eindruck davon erhalten durften, wie es sein könnte, absolut ohne andere Christenmenschen und ohne Liebe Gottes sein würden. Ganz schlimm. 
Die Abwesenheit von Christus wird viel ärger erlebt, wahrgenommen als zur Zeit hier auf Erden, wo doch fast überall es christen gibt, die mit Jesus und aus IHM heraus leben. Die anderen partizipieren also irgendwie von dem Leben Christi in den Menschen. 
Das betrifft vermutlich die Seelen - Verwandtschaft der Menschen. Ist jedoch nicht rein geistlich zu verstehen, denn ohne Christus können sie das christlich gelebte Leben nicht verstehen, so ähnlich lesen wir es im Wort Gottes. Es ist ihnen eine Torheit - .  

Es gibt natürlich auch Strömungen, die dies Thema ganz anders verstehen, und somit ist es schwer ohne den Geist der Unterscheidung zu haben, dies recht zu erkennen. Und trotzdem Jesu Liebe leben.   



Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)  


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nusskeks

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Re: Entrückung - Trübsal - wie ein Dieb in der Nacht, oder

von nusskeks am 05.05.2026 10:30

Burgen: Vielleicht sogar sauberer und effektiver heute als damals. Denn wir heute lebenden Menschen sind eigentlich genauso wie die damals lebenden Menschen. Also innerlich, gedanklich usw. nicht anders. Nur dass wir mehr Ablenkungen und vielleicht Versuchungen ausgesetzt sind zu damals. Wer weiß.

Ich würde andere Worte wählen. Denn "sauber und effektiv" waren und sind die Worte Gottes zu allen Zeiten. Es ist jedoch unzweifelhaft, dass die Heilsgeschichte voranschreitet und man bei allen Höhen und Tiefen (Wehen) davon ausgehen kann, dass zum Ende hin Ablenkungen und Versuchungen zunehmen und sich auf Bereiche ausbreiten, die die ersten Leser damals vielleicht noch nicht im Sinn oder auch nur in der Wahrnehmung hatte.

gruß
nk

Hoditai, Mensch des Weges 
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Burgen

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Re: Entrückung - Trübsal - wie ein Dieb in der Nacht, oder

von Burgen am 05.05.2026 08:34


Der Thessalonicherbrief ist recht kurz mit nur 5 Kapiteln unterteilt.  
Die Schwerpunkte des Briefes: 
Abschrift aus der Einführung in ELB: 

Wie kein anderer Paulusbrief ist der Thessalonicherbrief vom Dank für die Gemeinde und Gottes Werk an ihr bestimmt (1,1-3,13)  
Paulus will die positive Entwicklung der Christen mit seinem Brief fördern.  
Er ruft die Gemeinde zur Heiligung auf; die Christen in Thessalonich sollen das tägliche Leben von Gottes Willen her gestalten (4,1-12).  
Darüber hinaus weist er einige Vorwürfe, die gegen ihn (vermutlich in seiner abwesenheit) erhoben worden sind, zurück (2,3-7 ; 3,18-19) und geht auf einige Fragen der Gläubigen ein.  
Es gibt zwar keinen externen Beleg für einen (von Timotheus überbrachten) Brief der Gemeinde an Paulus, aber der Inhalt des 1.Thessalonicherbriefes lässt solche Schlussfolgerung durchaus zu.  
Dabei geht Paulus auf eine Anfrage nach dem Geschick der vor Jesu ---> Wiederkunft verstorbenen Glaubenden ein (4,13-18) und ermahnt die die Gemeinde im Blick auf die Wiederkunft Jesu Christi zu einer wachsamen und nüchternen Lebensführung (5,1-11)  

:::  

Kap 4,13-18 
13 Wir wollen euch aber, Brüder, nicht in Unkenntnis lassen über die Entschlafenen, damit ihr nicht betrübt seid wie die Übrigen, die keine Hoffnung haben. 14 Denn wenn wir glauben, dass Jesus gestorben und auferstanden ist, wird auch Gott ebenso die Entschlafenen durch Jesus mit ihm bringen. 
15 Denn dies sagen wir euch in einem Wort des Herrn, dass wir, die Lebenden, die übrig bleiben bis zur Ankunft des Herrn, den Entschlafenen keineswegs zuvorkommen werden. 
16 Denn der Herr selbst wird beim[6] Befehlsruf, bei[7] der Stimme eines Erzengels[8] und bei[9] ⟨dem Schall⟩ der Posaune Gottes herabkommen vom Himmel, und die Toten in Christus werden zuerst auferstehen; 
17 danach werden wir, die Lebenden, die übrig bleiben, zugleich mit ihnen entrückt werden in Wolken dem Herrn entgegen[10] in die Luft; und so werden wir allezeit beim Herrn sein. 
18 So ermuntert[11] nun einander mit diesen Worten!

Kap 5,1-11  
1 Was aber die Zeiten und Zeitpunkte betrifft, Brüder, so habt ihr nicht nötig, dass euch geschrieben wird. 
2 Denn ihr selbst wisst genau, dass der Tag des Herrn so kommt wie ein Dieb in der Nacht. 
3 Wenn sie sagen: Friede und Sicherheit!, dann kommt ein plötzliches Verderben über sie, 
wie die Geburtswehen über die Schwangere; und sie werden nicht entfliehen. 
4 Ihr aber, Brüder, seid nicht in Finsternis, dass euch der Tag wie ein Dieb ergreift; 
5 denn ihr alle seid Söhne des Lichtes und Söhne des Tages; wir gehören nicht der Nacht und nicht der Finsternis. 
6 Also lasst uns nun nicht schlafen wie die Übrigen, sondern wachen und nüchtern sein! 
7 Denn die da schlafen, schlafen bei Nacht, und die da betrunken sind, sind bei Nacht betrunken. 
8 Wir aber, die dem Tag gehören, 
wollen nüchtern sein, bekleidet mit dem Brustpanzer des Glaubens und der Liebe und als Helm mit der Hoffnung des Heils[1]. 
9 Denn Gott hat uns nicht zum Zorn bestimmt, sondern zum Erlangen des Heils durch unseren Herrn Jesus Christus, 
10 der für uns gestorben ist, damit wir, ob wir wachen oder schlafen, zusammen mit ihm leben. 
11 Deshalb ermahnt[2] einander und erbaut einer den anderen, wie ihr auch tut! 

Kap 5,12-19 
12 Wir bitten euch aber, Brüder, dass ihr die anerkennt[3], die unter euch arbeiten und euch vorstehen im Herrn und euch zurechtweisen, 
13 und dass ihr sie ganz besonders in Liebe achtet um ihres Werkes willen. Haltet Frieden untereinander! 
14 Wir ermahnen euch aber, Brüder: 
Weist die Unordentlichen zurecht, tröstet[4] die Kleinmütigen, nehmt euch der Schwachen an, seid langmütig gegen alle! 
15 Seht zu, dass niemand einem anderen Böses mit Bösem vergilt, 
sondern strebt allezeit dem Guten nach gegeneinander und gegen alle! 
16 Freut euch allezeit! 
17 Betet unablässig! 
18 Sagt in allem Dank! Denn dies ist der Wille Gottes in Christus Jesus für euch. 
19 Den Geist löscht nicht aus[5]! --- (Elb, aus bibleserver kopiert)   

::: 

Dies gibt mMn eine recht guten Eindruck dieser fragenden, nachdenkenden einer der ersten Gemeinden, der ersten Christen, von denen wohl niemand Jesus persönlich kennenlernen durfte.  
Diese Kapitel geben auch uns heute einen wahrhaftigen Spiegel vor. Vielleicht sogar sauberer und effektiver heute als damals. Denn wir heute lebenden Menschen sind eigentlich genauso wie die damals lebenden Menschen. Also innerlich, gedanklich usw. nicht anders. Nur dass wir mehr Ablenkungen und vielleicht Versuchungen ausgesetzt sind zu damals. Wer weiß. 





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Burgen

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Re: Tageslese (31) Keinem von uns ist Gott fern. Apg 17,27

von Burgen am 05.05.2026 07:56


Dienstag   


Der HERR hebe sein Angesicht über dich 
    und gebe dir Frieden.   4.Mose 6,26   


              Der Gott, der gesagt hat:  
Aus der Finsternis soll Licht aufstrahlen, er ist es, 
              der es hat aufstrahlen lassen  

in unseren Herzen, so dass die Erkenntnis aufleuchtet, 
              die Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes   
auf dem Angesicht Jesu Christi.   2.Korinther 4,6   



Aus der Jakobus-Liturgie  

Licht vom Licht, zu uns gekommen aus der Welt der Ewigkeit,  
lass die Macht des Bösen schwinden, weichen alle Dunkelheit. 
Zünde in uns an dein Feuer, mach uns selbst zum Dienst bereit.   

(c) Jakobus-Liturgie/Gerad Moultrie/Erich Griebling 


TagesL: Matthäus 11,25-30  ... Weherufe über unbußfertige Städte  
                         Jesus als Retter der Unmündigen und Bedrückten  
V25 zu jener Zeit begann Jesus und sprach:  
      ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde,  
      dass du dies vor Weisen und  Verständigen verborgen und es  
      Unmündigen offenbart hast. ...  

fortlL: Hebäer 1,5-14  ... Gottes Offenbarung im Sohn 
                              - Jesu Erhabenheit über die Engel - 
V5 Denn zu welchem der Engel  hat er jemals gesagt:  
     "Mein Sohn bist du, ich habe dich heute gezeugt" 
                   [in Maria, der Mutter Jesu] ? 
                            und  wiederum: 
    "Ich werde ihm Vater und er wird mir Sohn sein"?  


 


Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
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nusskeks

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Re: Entrückung - Trübsal - wie ein Dieb in der Nacht, oder

von nusskeks am 04.05.2026 09:48

Hallo Burgen,

über den Ablauf der Entrückung gibt es einige unterschiedliche Ansätze. Die zu erläutern ist recht umfangreich. Jeder Ansatz hat Stärken und Schwäche, was auch den Ansatz betrifft, den ich für den richtigen halte.

Grundsätzlich kann man sagen, dass Jesusnachfolger, egal ob physisch tot oder nicht) dem Herrn Jesus entgegengerückt werden und dann bei ihm sind. Menschen die zu diesem Zeitpunkt nicht in Christus sind, haben keinen Anteil an dieser Entrückung. 

Das die Entrückung bereits stattgefunden hätte, war nicht nnur eine Irrlehre zur Zeiten der Thessalonicher. Das hat sich teilweise bis heute gehalten. 

gruß
nk

Hoditai, Mensch des Weges 
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