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Re: Mein Sternenhimmel
von Burgen am 18.03.2026 14:30
Habe gerade ein Buch, online, von Charles Haddon Spurgeon begonnen zu lesen. Das war sein letztes und einziges Buch, neben seinen Psalmauslegungen und unendlich vilen Predigten, die er in seinem Leben gehalten hatte. Er gilt als einer der 'Könige' des Evangeliumsprediger.
Und dieses Buch: Matthäus - Evangelium, beginnt schon auf den ersten Seiten der Einleitung damit:
Als er, Jesus, unmittelbar vor der Kreuzigung, mit Händen und Füßen und zerschalgenem Körper vor Pilatus stand.
Der fragte: So bist du dennoch ein König?
Jesus antwortete: Ja, ich bin ein König - mein Reich ist nicht von dieser Welt.
Und genau damit führt Spurgeon in das Evangelium unseres Königs hinein - mit dem königlichen Stammbaum, wie auch heute noch die Könige sich auf ihren Stammbaum berufen.
Und Spurgeon schreibt eben, dass die römische Kirche dies Reich ins fleischliche gezogen hat und ihren Machtapparat darauf aufgebaut hat. Und ja, auch Hitler hat dieses Wort "Reich" missbraucht. Spurteon weiter: Die Protestanten haben sich auch von dem Gottesreich auf den individuellen Gott bezogen.
So ähnlich.
Ich meine, wir, so denke ich, fühlen uns angezogen davon, dass einer sagt, er sei König und habe ein Reich - Wie die Zaren, Kaiser Wilhelm usw.
Aber - der König Jesus, unser Christus?
Das ist doch nochmal eine ganz andere 'Nummer'.
Habe auch schon gehört, er sei ein König ohne Untertanen, ohne Volk.
Was macht denn ein König aus? Jetzt kann man spontan sagen, ihm muss man gehorchen.
Auch dafür gibt es in manch anderen Ländern von heute abschreckende Beispiele - zB Nord-Korea, mit dem selbsternannten König.
Und wir - Juden und Christen? Wir haben die Schrift - und jeder macht daraus, was er meint, das Richtige zu wissen, zu tun.
Es gibt einige Marker, Abschnitte, die besonders zum Innehalten einladen.
Zum Beispiel die 10 Gebote - innerhalb der fünf Bücher Mose.
Darüber hinaus die Bücher bis zu den Psalmen.
Dann nochmal die Bücher bis zum Beginn des Übergangs zum Neuen Testament,
mit dem Buch Matthäus und dem königlichen Stammbaum Jesu.
Ich finde das recht spannend, denn durch das ganze dicke Buch, welches durch den Heiligen Geist sozusagen geimpft ist, zieht sich der Rote Faden Jesus Christus.
Die Bergpredigt von ihm gesprochen zeigt ebenfalls die 10 Gebote in einem etwas anderen Gewand auf. Und sie ist bei vielen nicht besonders beliebt. Aber es stimmt. Der Gedanke, dass wir unser neues Leben und das Leben überhaupt, einem König (nicht Kaiser) zu verdanken haben, fällt gewissermaßen herunter. Wird nicht in der Allgemeinheit hochgehalten oder eben ignoriert und buchstabenmäßig missbraut, lieblos gehandelt.
Es zeigt, dass es jetzt nicht mehr um Völker geht, sondern um einzelne Personen.
Nach einer Neugeburt, auch Wiedergeburt genannt, lebt Jesus in genau diesem Menschen. Zusammen leben sie dann alle Höhen und Tiefen des Lebens. Dies geschieht durch den Heiligen Geist, denn Jesus hatte gesagt, dass er seine Menschen nicht verlassen wird - er hat nur jetzt eine andere ' Form '. Und das bedeutet, jeden Gedanken, jedes Wort, welches wir an IHN richten kommt auch bei ihm an.
Das ist fast nicht zu glauben, ist aber so. Er hat uns soooviel zu schenken ...
Für mich ist das total spannend.
Wir singen und sprechen und lesen vom König und seinem Reich - aber irgendwie ist dies doch meist weit weg vom Alltag, oder? Und das Wort Liebe wird stattdessen gebraucht und auch überstapaziert. Denn Liebe kann auch manchmal nur einfach eine Vokabel sein, die sich dann wieder entzieht. Dennoch, seine Liebe ist so besonders, weil sie die innere Leere eines Menschen ausfüllen - kann. Gekoppelt mit Frieden, tief in uns.
ER ist der König des Sternenhimmels, ;) und der Neuen Erde, die kommen wird. Jetzt bereitet er die himmlischen Wohnungen für seine KinderGeliebten zu.
Habe mir mal eine Skizze erstellt, einer Wohnung mit Zimmer, in der Mitte Jesus.
Wenn jeder von uns eine Villa, ein Haus, oder eine Wohnung im Erdgeschoss haben wird, werden wir alle miteinander verbunden sein. Diejenigen, die ihn erwarten. Die anderen werden vermutlich, als Völker weiter weg leben. So steht es in der Offenbarungsbuch.
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Re: Mein Sternenhimmel
von Ruivo am 18.03.2026 13:39Man kann sich eine Transzendenz Gottes denken, als Geist im Jenseits. Aber egal wie, zumindest glaubt man an einen Gott, und ist im Glauben mit ihm verbunden.
Aber so einfach ist das nicht mit dem Glauben, der Mensch muss sich einfach mit seiner eigenen Fehlbarkeit auseinandersetzen.
Es kam das Thema vom tausendjährigen Reich auf, was im Alten Testament wohl steht.
Hierbei denke ich, an die Menschen, sich in den 12 Jahren des tausendjährigen Reiches, als die Deutschen glaubten, dafür auserwählt zu sein, schienen, und 6 Millionen Juden umgebracht haben.
Man kann es sich auch einfach machen: „Bleibe, wie du bist, der Himmel, dir dann sicher ist", und nicht weiter nachdenken und andere Sprüche.
Lieben Gruß
Ruivo
Re: Deutschland 'braucht' Gebet ... ,
von Argo am 18.03.2026 11:04Guten Tag
Gott glaube ich ist genau wie wir, zutiefst betrübt über die schrecklichen Ereignisse, die auf der Erde ohne seinen Willen und seine Zustimmung geschehen. Die Menschen tragen die volle Verantwortung für all das Schreckliche in dieser Welt, denn die Menschen haben lange Zeit alles getan, um Gott aus ihren Schulen, aus der Gesellschaft und aus ihrem persönlichen Leben zu verbannen.
Es ist sehr merkwürdig zu sehen, wie leichtfertig Menschen die Gegenwart Gottes ablehnen, was sie dazu bringt, sich zu fragen, warum ihr persönliches und soziales Leben zerstört wird.
Das gemeinsame Gebet ist ein Zeichen der Solidarität mit den Leidenden. Gott greift dann erst ein, wenn die Gefahr der Existenz der Menschheit droht, wo die Gerechtigkeit Gottes nicht mehr von den Menschen akzeptiert wird. Ist mehrmals in der Offenbarung des Evangelisten Johannes vorgekommen.
Zur Zeit geschieht ein großer Krieg gegen die Menschen die, die Gerechtigkeit Gottes mit Füßen treten. Gott sorgt, dass wieder Frieden auf der Welt herrscht, indem die Bösen die sogar in seinem Namen töten, verschwinden.
Unser Schicksal können wir hier wo wir leben persönlich bestimmen, indem wir Gott bieten uns zu helfen.
Wo immer ein Mensch ist, kann er durch die Kraft des Gebets seinen Geist zu einem Altar Gottes machen. Sein Verstand wird durch das Gebet gereinigt, indem die Kraft Gottes in ihm ausgegossen wird.
Re: Deutschland 'braucht' Gebet ... ,
von Burgen am 18.03.2026 08:44
Ja, liebe Cleo,
dennoch - solche 'Beobachtungen' aus dem Leben gegriffen und erklärt,
können wichtige Marker sein, um zu verstehen was gerade passiert und
laden ein, evtl zu verstehen und Fürbitte zu tun.
Oftmals sehen wir, wie stattdessen wild um sich geschossen wird,
mit Worten, Masken und echten Waffen.
Nicht mal das, was in Zeitungen, Nachrichten und scheinbar logische
Äusserungen, Bewertungen usw. entsprechen immer der Wahrheit.
Selbst viele geschriebene Bücher mit hoch dotierten Preissegmenten
zeugen auch immer mit von persönlichen Annahmen und Einsichten.
Das macht es ja allgemein so schwer immer auf der 'richtigen' Seite
zu stehen.
Es ist einfach menschlich - man könnte sich auch irren ;)
Aber - da stimme ich dir zu, kann verstehen, dass du dich lieber mit
den Aussagen dessen beschäftigst, was uns die Bibel inklusive
Jesus ist und helfen will in IHM einen guten Stand zu behalten.
Er allein - niemand sonst.
IHM allein gebührt Ehre und Anbetung.
Und alles, was geschieht, was wir sehen, erfahren werden usw.
kann er verwandeln in seinem Willen zu einem guten Ende bringen.
Der Mensch ist doch einfach recht beschränkt - egal wie gebildet er sein mag.
HErr Jesus, ich danke dir, dass du diese chaotische Welt samt
Erde, Pflanzen, Bäume, Wasser, Tiere, Menschen aus Liebe
geschaffen hast und auch behüten wirst.
Sicherlich anders als die Menschen, der Mensch sich ausdenkt.
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Re: Tageslese (31) Keinem von uns ist Gott fern. Apg 17,27
von Burgen am 18.03.2026 08:25
Mittwoch
Wende dich zu mir und sei mir gnädig;
stärke deinen Knecht mit deiner Kraft! Psalm 86,16
Wahrlich, wahrlich, ich sage euch:
Wenn ihr den Vater um etwas bitten werdet in meinem Namen,
wird er's euch geben. Johannes 16,23
[habe mal gehört, man solle auch achtsam sein,
bei dem, was man ihn lax bitte ausspreche,
er könnte es erhören ;)]
Gebet: Lied: BG 767,3
Mit leeren Händen steh ich da, mit Angst vor vielen Dingen.
Bleib mir in schweren Zeiten nah und hilf mir, neu zu singen:
von dir, dem Felsen, der mich stützt, von dir, der Burg,
die mich beschützt, von dir, du meine Stärke.
(c) Eugen Eckert : (c) Strube Verlag München
TagesL: Joh 6,30-36(36) fortlL: Joh 14,15-26
Psalm 84, 1-13
9 HERR, Gott der Heerscharen, höre auf mein Gebet!
Vernimm es, Gott Jakobs! //
10 Blicke doch, Gott, auf unseren Schild!
Schaue an das Gesicht deines Gesalbten!
11 Denn ein Tag in deinen Vorhöfen ist besser als tausend.
Ich will lieber an der Schwelle stehen
im Haus meines Gottes
als wohnen in den Zelten [GottesHäusern] des Unrechts.
12 Denn der HERR, Gott, ist Sonne und Schild.
Gnade und Herrlichkeit wird der HERR geben,
kein Gutes vorenthalten denen, die in Lauterkeit wandeln.
13 HERR der Heerscharen!
Glücklich ist der Mensch, der auf dich vertraut!
{es folgt eine reichliche Erklärung nach dem Psalmwort in 12 kleinen Zeilen}
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Re: Deutschland 'braucht' Gebet ... ,
von Cleopatra am 18.03.2026 07:29Guten Morgen,
Woher entnimmst du das?
Gott ist doch keine Wunschmaschine, die man soodersooft bedienen muss...?
Stell dir vor, jemand würde etwas Falsches einfach ganz oft beten und dann erfüllt es sich auf irgendeine Art und Weise...?
Ja, Deutschland braucht Gebet, da stimme ich auch mit überein.
Über diese vielen "es könnte sein" oder "da hat wieder jemand ne Idee, was uns kosten könnte" mache ich mir keine Gedanken, denn alle Ideen müssen ja erstmal eingereicht, dann diskutiert und anschließend beschlossen werden, alles auch nur, wenn es nicht irgendein Gesetz gibt, welches dieser Idee schon von vornherein widerspricht.
Es gab ja schon die haarsträubensten Ideen und Vorschläge, darum kümmere ich mich erst, wenn es redereif wird, nicht, wenn irgendeine Zeitung sich drauf stürtzt, um "Entsetzen" der Leser zu bekommen.
Aber man merkt schon lange die Unzufriedenheit und immer mehr Agression, Feindseligkeit, niedrigere Toleranzschwelle und so weiter.
Diese Tendenz gefällt mir überhaupt nicht.
Gott spielt immer weniger eine Rolle.
LG Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Mein Sternenhimmel
von Cleopatra am 18.03.2026 07:19Lieber Ruvio,
ganz einfach- weil die Welt sich nicht um den Menschen dreht
.
Wir schreiben mal wieder aus verschiedenen Blickwinkeln:
Gott hat die Welt nicht geschaffen, um den Menschen zu bedienen und zu beglücken. Dieses "die Welt dreht sich um mich, alles muss mit mir abgestimmt sein, ich muss alles verstehen, mir muss alles passen" ist eine typische heutige Moderne in Europa.
Ursprünglich hat Gott die Welt so erschaffen für sich.
Stell dir vor, jemand nimmt sich vor, ein Kunstwerk zu erschaffen: Er tut es für sich, damit er sich daran erfreuen kann.
Den Menschen hat Gott erst gegen Ende dazugesetzt, damit der Mensch diese Erde verwaltet. Von den Planeten hat er dabei nicht gesprochen, von dem, was der Mensch letztendlich draus gemacht hat, auch nicht.
Gott hat diesen Menschen sehr lieb gehabt (klar- ist ja auch sein Geschöpf und diesmal ein Geschöpf, welches ihm gleich war).
Also wünschte sich Gott zu diesem Geschöpf eine Beziehung.
Aber es beginnt mit Gott.
Liebe Grüße, Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Mein Sternenhimmel
von Ruivo am 17.03.2026 22:59Ein Atheist würde behaupten, hinter „Zweck" muss nicht immer ein Lebewesen mit einer irgendwie gearteten Absicht oder einem bewussten Willen stehen.
"Der Zweck des Lebens ist das Leben selbst", schrieb einst Johann Wolfgang von Goethe.
Re: Mein Sternenhimmel
von Ruivo am 17.03.2026 22:36Re: Mein Sternenhimmel
von pausenclown am 17.03.2026 09:06Hallo.


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