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Argo

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Re: Tageslese (30) Ein Tag in deinen Vorhöfen ist besser als sonst tausend. Ps 84,11

von Argo am 25.01.2026 22:34


Gnade Gottes ist ein unverdientes Geschenk Gottes, die unverdiente Zuwendung Gottes zu sündigen Menschen, die Heil, gesunden Geist und Liebe umfasst. Sie hilft dem Menschen gute Entscheidungen im Leben hervorzubringen und ist die Voraussetzung zu einem gerechteren Leben auf der Erde und  für ein ewiges Leben im Reich Gottes.

Die Gnade Gottes für uns ist in Aktion solange wir leben, doch wie lange sie in uns wirkt, hängt von unseren Empfänglichkeit ab.


Gottes Gnade endet nie; der Mensch ist berufen, in ihr zu bleiben.

Die Bibel sagt: Jesus Christus ist derselbe gestern, heute und in Ewigkeit (Hebräer 13,8). Da Gott sich nicht ändert, bleibt sein Wunsch, Gnade zu schenken, unverändert.

Κυριε ελεησον – Kirie eleison - Herr, erbarme dich, ist eines der häufigsten und wichtigsten Gebete in der orthodoxen und römisch-katholischen Kirche und bedeutet Herr, zeige uns deine Barmherzigkeit oder habe Mitleid mit uns. Es ist eine Bitte um göttliche Gnade, Vergebung der Sünden und Hilfe und drückt Demut, Glauben und das Bedürfnis des Menschen nach Gottes rettendem Eingreifen aus.

Man soll das Gericht und die Gnade Gottes nicht verwechseln. Die Gnade Gottes die wir während unseres Lebens spüren (wenn wir wollen) gilt solange, solange Menschen es gibt. Das Gericht Gottes – wie es in der Bibel beschrieben wird - wird nur dann stattfinden, wenn die zweite Erscheinung Jesus auf Erden passiert. Aber nach der Offenbarung Gottes – siehe Offenbarung des Johannes des Evangelisten – erreichen die Menschen nach ihrem Tod den Himmel.

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Merciful

55, Männlich

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Re: Adam - Noah - Abraham

von Merciful am 25.01.2026 19:07

Ich lese momentan das Evangelium nach Markus.
 
Aber in jenen Tagen, nach jener Bedrängnis, wird die Sonne sich verfinstern und der Mond seinen Schein verlieren,
und die Sterne werden vom Himmel fallen, und die Kräfte der Himmel werden ins Wanken kommen.
 
Und dann werden sie sehen den Menschensohn kommen in den Wolken mit großer Kraft und Herrlichkeit.
 
(Evangelium nach Markus 13,24-26; Lutherbibel 2017 [(C) Deutsche Bibelgesellschaft])
 
Zum einen wundere ich mich hier über die Reihenfolge.
 
Zunächst die Bedrängnis (Kriege, Erdbeben, Hungersnöte, Verführung), dann die kosmischen Veränderungen.
 
Und danach erst das Kommen des Menschensohnes.
 
Dann wundere ich mich aber auch über jene kosmischen Veränderungen als solche.
 
Ich meine, es ist klar, dass Sterne sterben, auch unsere Sonne wird nicht ewig brennen und scheinen.
 
Aber jene vielen Sterne im Kosmos sind meist Millionen von Lichtjahren entfernt, wie sollen diese vom Himmel fallen?
 
Der der Erde nächste Stern außerhalb unseres Sonnensystems ist laut KI der Proxima Centauri.
 
Mit einer Entferung von immerhin 4,25 Lichtjahren oder 40 Billionen Kilometern.
 
Da ist unsere Sonne mit einer Entfernung von 150 Millionen Kilometern noch vergleichsweise nah.
 
Und wenn die Kräfte des Universums ins Wanken kommen, wer wird dann überhaupt noch auf Erden leben?
 
Ich möchte demnächst gerne vergleichen, wie das Evangelium nach Matthäus diese Dinge betreffend formuliert.
 
Insbesondere mahnt Jesus aber in Kapitel 13 wachsam zu sein.
 
Was ich aber euch sage, das sage ich allen: Wachet!
 
(Evangelium nach Markus 13,37; Lutherbibel 2017 [(C) Deutsche Bibelgesellschaft])
 
Merciful

Antworten Zuletzt bearbeitet am 25.01.2026 19:39.

chestnut
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Re: Hauskreis-Miteinander aktuell

von chestnut am 25.01.2026 18:31

Werfet euer Vertrauen nicht weg, welches eine grosse Belohnung hat. Hebr. 10.35

Enttäuschungen, schwierige Situationen, Nachrichten - all das kann uns aus der Bahn werfen.
Dürfen wir denn überhaupt an Gott zweifeln? Dürfen wir ihm sagen, dass uns das Vertrauen in ihn schwer fällt grad?

Die Bibel ermutigt uns, an Gott festzuhalten. Vertrauen ist etwas, was sich aufgebaut hat. Vertrauen kommt nicht sofort, es braucht Zeit. 
Vertrauen kann man nicht befehlen. Aber Gott ermutigt uns, ihm zu vertrauen. Das ist eine ganz andere Ausgangslage.


Darüber wollen wir im Hauskreis nachdenken.

Sonntag, 25. Januar 2026, 20.00 Uhr, Raum Hauskreis-miteinander


Herzliche Einladung
Chestnut und Team

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Burgen

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Re: Adam - Noah - Abraham

von Burgen am 25.01.2026 16:32


Hallo Merciful und alle, 

gerade lese ich Genesis, engl. von Alexander, T. Demond, Kommentar  
Bei logos bibelsoftware: EBTC Ge  

Bin noch bei S.11 und las ua vorhin: Zitat 

1.Mose 12,10-13 ist unerlässlich, um zu verstehen, warum Abraham sagt, dass Sara seine Schwester ist. (1.Mose 20,2) In ähnlicher Weise setzen Gottes Bemerkungen in 1.Mose 26,2-5 voraus, dass die Leser bereits mit den Ereignissen von 1.Mose 22, 1-18 vertraut sind, in denen Abraham seinen Gehorsam gegenüber JHWH demonstriert ... und von Gott belohnt wird, der Gottes Verheißungen an den Patriarchen garantiert.
Zitat Ende  

Sehr aufschlussreich ist auch wie der Autor berichtet, wie die Linie der Söhne über Noah und dann Abraham zu Jesus Christus führen. Dabei in der Völker-Tafel, oder auch Stammbaum, ist sehr gut erkennbar, dass die oft älteren Brüder nicht mehr erwähnt werden. Sie verlaufen sich, würde sagen. 

Schon die/der Autor der Genesis zeigt die Kapitelüberschriften sozusagen den Fahrplan Gottes in Genesis. So erhalten wir, die wir erst jetzt leben, sozusagen einen glaubenden Fahrplan. Ich kann dies Buch wirklich nur empfehlen. Es ist, für mich jedenfalls, wie ein passender Schlüssel zum Schriftverständnis. 

Ob ein Papierbuch all die Schriftstellen gut lesbar haben weiß nicht. Bei Logos sind die Bibelstellen gut und einfach anklickbar und die KI Übersetzung ist wunderbar lesbar und verständlich. 

Jetzt so geht mir auf, warum und wieso die Juden bis heute so gut ihre Bibel zitieren können ;) Aber sie verstehen leider noch nicht, wie wichtig es ist Jesus zu lieben, ihn zu kennen. 
Ich meine mal gehört zu haben, dass die Leviten der Bibel bis heute ihren Stammbaum weiterführen - ähnlich wie in China der eine  - mit K beginnt der Name, oder C, hab vergessen. Jedenfalls ein ganz weiser Mann von damaos, lange vor Christi Geburt. 


 



Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)  


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Friede

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Re: Tageslese (30) Ein Tag in deinen Vorhöfen ist besser als sonst tausend. Ps 84,11

von Friede am 25.01.2026 15:22



Hallo Burgen, dein Beitrag berührt mich etwas seltsam. Ich zitiere daraus einen Satz:

Gibt es in deinen Gedanken nicht die Gnadenzeit? in der wir jetzt immer noch leben dürfen?

Und ich frage mich:
Wie kommt jemand aufgrund meines Beitrages auf die Idee, dass es in meinen Gedanken keine GNADEN-Zeit gäbe? Und wer sagt, dass diese Gnadenzeit, in der wir jetzt leben, irgendwann zu Ende gehe, bloss weil wir in eine neue Ära eintreten / eingetreten sind?

Es ist doch allzeit GNADEN-Zeit seit JESUS Christus geboren ist, ob in der Endzeit, oder ob in der Zeit der Auferstehung und des Gerichts (denn Auferstehung und Gericht laufen ja zeitgleich, wie JESUS sagt: "Die Stunde kommt, in der alle, die in den Gräbern sind, die Stimme des Menschensohnes hören und herauskommen werden: die das Gute getan haben, werden zum Leben auferstehen, die das Böse getan haben, zum Gericht." - Joh 5,28 + 29).  Ja, und GNADEN-Zeit ist umso mehr, wenn wir am jüngsten TAG auferweckt werden zum ewigen Leben (der jüngste Tag währt ewig, weil wir zum ewigen Leben erweckt werden und der Tod keine Macht mehr über uns hat. - siehe dazu Joh 6,40 + Off 20,5 + 6) - 

Nach meinem Verständnis ist IMMER GNADEN-Zeit. - Und das Buch Judit habe ich doch gar nicht ausgelegt, auch wenn du das so schreibst, sondern daraus zitiert.
LG Friede



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Burgen

-, Weiblich

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Re: Tageslese (30) Ein Tag in deinen Vorhöfen ist besser als sonst tausend. Ps 84,11

von Burgen am 25.01.2026 13:55


Hallo Friede,  

schade, dass du nicht einen eigenen Thread geöffnet hast.  
Verstehe natürlich, dass du hierher geschrieben hast. 
Denke jedoch nicht, dass wir eins zu eins die Bibel so verstehen und auslegen sollten, wie du es in deinem Beitrag festschreibst. 

Ich lese grade den englischen  Kommentar zu Genesis von Alexander, T. Desmond. Bin noch bei der Einleitung - und bin schon jetzt sehr beeindruckt. 

Meine eigentlichen Gedanken gehen nochmal zu deinem obigen Beitrag und ich frage mich, woher hast du deine 'Gedanken' zur Auslegung des Buches Judit? Wo kommt Christus Jesus als HERR und Heiland vor? 
Gibt es in deinen Gedanken nicht die Gnadenzeit? in der wir jetzt immer noch leben dürfen? 
Die Endzeit, ja, das kann tatsächlich noch dauern. Vielleicht wenn die Jüdischen Zahlen das Jahr 6000 erreicht haben. 
Schätzungsweise leben wir zZT in den Vor-Wehen. Jeder hat noch die Chance, sein Herz im Glauben Jesus zu übergeben, ihm zu schenken, der seinen Körper, sein Leben, sein Blut in furchtbarer Qual, am Kreuz für die Menschheit hingegeben hat. Aus Gehorsam Gottes, seines und unseres Vaters, dem Schöpfer allen Lebens. 

Der alte Bund, das ist ein anderes Thema. Im neuen Bund leben wir jetzt. Beide Bünde uns zugut. Der Heilige Geist Gottes, Sohn und Schöpfer, Vater, und mehr, möge unsere Gedanken im Frieden Gottes lenken und sich uns im Glauben offenbaren. Auch in Mose Buch 1-5. 
Ich jedenfalls bin dankbar, dass er seit Maleachi im Matthäusbuch und den anderen Büchern und Briefen sich wieder den Menschen neu zugewandt hat. 


und viele andere Fragen, die sich da auftun. 

 
Burgen 



Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

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Friede

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Re: Tageslese (30) Ein Tag in deinen Vorhöfen ist besser als sonst tausend. Ps 84,11

von Friede am 25.01.2026 11:07

Tageslosungen - Tages-Lese:
Die Losungen im grösseren Zusammenhang des jeweiligen Kapitels gelesen, geben mir je länger je mehr das Gefühl, dass das aktuell politische Israel nichts mehr mit dem Volk Gottes zu tun hat, einmal abgesehen davon, dass das aktuelle Land Israel Teil der aktuellen Menschheit ist. Auch der heutige Bibelspruch (Jer 27,5) im grösseren Zusammenhang gelesen, bestärkt diesen Eindruck. 

User Geist - Licht schrieb in einem andere Thread, die Endzeit sei erst in ein paar hundert Jahren. Das widerlegt die Bibel, denn die Endzeit hat laut Bibel vor 2000 Jahren begonnen: "Christus ist am Ende der Zeiten ein einziges Mal erschienen, um durch Sein Opfer die Sünde zu tilgen." (Hebr. 9, 26 b)  Dieses "einzige Mal" war vor 2000 Jahren!
Auch Petrus schreibt, dass die Endzeit schon vor 2000 Jahrenbegann:
"JESUS Christus war schon vor der Erschaffung der Welt dazu ausersehen (euch mit Seinem kostbaren Blut freizukaufen), und euretwegen ist Er am Ende der Zeiten erschienen. Durch Ihn seid ihr zum Glauben an GOTT gekommen, Der Ihn von den Toten auferweckt und Ihm die HERRlichkeit gegeben hat, sodass ihr (nun) an Gott glauben könnt und auf Ihn hoffen könnt.  - Ihr seid neu geboren worden, nicht aus vergänglichem, sondern aus unvergänglichem Samen, nämlich aus Gottes WORT, das lebt und das bleibt. - Dieses Wort ist das Evangelium, das euch verkündet worden ist." (1 Petr. 1, 20 - 25) - Das Ende der Zeiten ist m.E. erreicht. Und ist es nicht mit Händen zu greifen, dass wir mit einem Bein bereits in ein neues Zeitalter eingetreten sind? - Ist es nicht die Zeit der Auferstehung und des Gerichts bzw. des ewigen Lebens, die gerade anbricht? 

Das uns heute bekannte politische Israel kommt mir vor, als wären sie nur noch ein Überbleibsel Chaldäas; Chaldäa war ein kriegerisches Volk, sie sind die "Söhne der Vergangenheit", die dem Untergang geweiht sind, denn es heisst: "GOTT setzt den Kriegen ein Ende bis an die Grenzen der Erde, Er zerbricht die Bogen (Willens-Bereitschaft zum Töten), zerschlägt die Waffen, und im Feuer verbrennt Er die Schilde. - Lasst ab davon und erkennt, dass Ich GOTT bin, erhaben über die Völker, erhaben auf Erden." (Ps. 46,10 - 12)  - Ja, das heutige politische Israel ist geworden wie die Assyrer zur Zeit Judits, der jüdischen Witwe, die ebenfalls auf ihr grosses Kriegsheer und ihre Waffen setzten. (siehe Buch Judit Kapitel 9,7 - 14)

Der Ammoniter Achior gibt übrigens zur Zeit Judits den direkten Nachkommen Israels (Gottesstreiter) ebenfalls das Zeugnis, dass sie von den Chaldäern abstammen: "Ich will dir (Holofernes) die Wahrheit sagen über dieses Volk, das in dem Bergland hier in der Nähe wohnt; kein falsches Wort soll aus dem Mund deines Knechtes kommen: Diese Leute stammen von den Chaldäern ab. Sie hatten sich zerst in Mesopotamien niedergelassen, weil sie den Göttern ihrer Väter im Land der Chaldäer nicht mehr dienen wollten. Sie waren nämlich von dem Glauben ihrer Vorfahren abgewichen und hatten ihre Verehrung dem Gott des Himmels zugewandt, zu dessen Erkenntnis sie gelangt waren. Deshalb hatten die Chaldäer sie aus dem Bereich ihrer Götter vertrieben und sie waren nach Mesopotamien geflohen, wo sie sich einige Zeit aufhielten. Doch ihr Gott gebot ihnen, ihren Wohnsitz zu verlassen und in das Land Kanaan weiterzuziehen. Hier liessen sie sich nieder und wurden reich an Gold, Silber und an riesigen Herden. Weil aber eine Hungersnot über das Land Kanaan hereinbrach, zogen sie nach Ägypten und blieben dort, solange sie Nahrung fanden. Dort wuchsen sie zu einer gewaltigen Menge heran und ihr Volk war nicht mehr zu zählen. Da schritt der König von Ägypten gegen sie ein. Arglisitig befahl er ihnen, in mühseliger Arbeit Ziegel herzustellen. Man unterdrückte sie und machte sie zu Sklaven. Sie aber schrien zu ihrem Gott und dieser schlug das ganze Land Ägypten mit Plagen gegen die es keine Abhilfe gab. Darauf jagten die Ägypter sie aus ihrem Land fort. Gott aber trocknete das Rote Meer vor ihnen aus. Er führte sie den Weg zum Sinai und nach Kadesch-Barnea und sie vertrieben alle Bewohner der Wüste. Dann liessen sie sich im Land der Amoriter nieder und vernichteten mit ihrem Heer alle Einwohner von Heschbon. Danach überschritten sie den Jordan, nahmen das ganze Bergland in Besitz, verjagten die Kanaaniter, die Perisiter, Jebusiter, Sichemiter und alle Girgaschiter und liessen sich dort für lange Zeit nieder. Solange sie sich nicht gegen ihren Gott versündigten, blieb das Glück ihnen treu, denn ihnen steht ein Gott bei, der das Unrecht hasst. Als sie aber von dem Weg abwichen, den Er ihnen gewiesen hatte, wurden sie in vielen Kriegen mehr und mehr aufgerieben und schliesslich als Gefangene in ein fremdes Land verschleppt. Der Tempel ihres Gottes wurde dem Erdboden gleichgemacht und ihre Städte fielen ihren Feinden in die Hand." (Buch Judit, Kapitel 5,5 - 18) 

Item:
Die Losungen der letzten 3 Jahre im grösseren Zusammenhang des jeweiligen Kapitels gelesen, geben mir also je länger je mehr das Gefühl, dass das heutige, politische Israel nur noch insoweit mit dem aktuell auf Erden lebenden Volk Gottes etwas zu hat, dass es - wie jedes andere Land und Volk - Teil der aktuellen Menschheit ist, eine Menschheit, die gar nicht mehr zu zählen ist, wie Gott es Abraham einst verheissen hat, dass seine Nachkommen nicht mehr gezählt werden können, weil sie so zahlreich sind. 

"Fürwahr, es werden Tage kommen - Spruch des HERRN -, da ziehe Ich alle Beschnittenen zur Rechenschaft: Ägypten, Juda, Edom, Ammon, Moab und alle mit gestutztem Haar, die in der Wüste wohnen, denn alle Völker gelten Mir als unbeschnitten - und das ganze Haus Israel hat ein unbeschnittenes Herz." (Jer 9, 24 + 25)

Und so sind wir denn nun alle gleich geworden vor Gott, unserem HERRN und VATER, Der da-ist in uns und um  uns als der VATER allen Lebens und HERR über alle HEERSCHAREN zugleich! Und mir scheint als gäbe es zu dieser, unserer Zeit bald tatsächlich nur noch Unterdrückte und Hilflose.
"Ja, der HERR wird Sein Volk richten und mit Seinen Dienern Mitleid haben. Man wird es sehen: Jede Hand ist ermüdet, es gibt nur noch Unterdrückte und Hilflose. Und der HERR wird sagen: 'Wo sind nun eure Götter? Wo ist der Fels, bei dem ihr Schutz suchtet? - Jetzt seht: ICH bin es, nur ICH, und kein Gott tritt Mir entgegen. Ich bin es, Der tötet und lebendig macht. Wen Ich verwundet habe, werde nur Ich heilen. Niemand anders kann retten, wonach Meine Hand greift." (aus dem Lied des Mose, 5 Mo 32,36 - 39)

Jahreslosung 2026: Seht, Ich mache alles neu!
Tageslosung heute: "Ich bin es, Der die Erde erschaffen hat samt den Menschen und den Tieren, die auf der Erde leben, durch Meine gewaltige Kraft und Meinen hoch erhobenen Arm, und Ich gebe sie, wem ICH will." (Jer 27,5)
Folgevers: "Jetzt gebe Ich alle diese Länder in die Hand Meines Knechtes, des Königs (Nebukadnezzar) von Babel, selbst die Tiere des Feldes mache Ich ihm dienstbar. - Zu den Priestern und dem ganzen Volk sage Ich: So spricht der HERR: Hört nicht auf die Reden eurer Propheten, die euch weissagen... Hört nicht auf sie! Seid dem König von Babel untertan, dann bleibt ihr am Leben." (Jer 27,6 sowie 16 + 17) 

Tageslosung heute: "Ich bin es, Der die Erde erschaffen hat samt den Menschen und den Tieren, die auf der Erde leben, durch Meine gewaltige Kraft und Meinen hoch erhobenen Arm, und Ich gebe sie, wem ICH will." (Jer 27,5)



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Burgen

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Re: Tageslese (30) Ein Tag in deinen Vorhöfen ist besser als sonst tausend. Ps 84,11

von Burgen am 25.01.2026 10:06


Bibelsonntag   3.Sonntag nach Epiphanius   


Es werden kommen von Osten und von Westen, von Norden und von Süden, die zu Tisch sitzen werden im Reich Gottes.   Lukas13,29   

Wochenlied: 293 :
Lobt Gott den HERRN, ihr Heiden all, lobt Gott von Herzensgrunde, preist ihn, ihr Völker allzumal, dankt ihm zu aller Stunde, ...   


Ev: Matthäus 8,5-13   Ep: Römer 1,13-17   
AT: 2.Könige 5, (1-8) 9-15 (16-18) 19a  
Pr: Apostelg 10,21-35 
Psalm 41, 1-14  Gebet in Krankheit  

:::  :::  :::   

LOSUNG  

Ich habe die Erde gemacht und Menschen und Tiere, die auf Erden sind, durch meine große Kraft und meinen ausgereckten Arm und ich gebe sie, wem ich will.  Jeremia 27,5  

Gottes unsichtbares Wesen - das ist seine ewige Kraft und Gottheit - wird seit der Schöpfung der Welt, wenn man es mit Vernunft wahrnimmt, an seinen Werken ersehen.   Römer 1,20   



Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

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Burgen

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Re: Wie findet man d a s Wort d e n Gedanken aus der Fülle

von Burgen am 24.01.2026 08:42


Früher, in meinen Anfängen als Christ zu leben und Christus kennenzulernen, viele Freizeiten, Versammlungen, damals Jugendkongresse usw. besuchte,   waren diese Besuche meist mit einer Übernachtung verbunden. Manchmal im Schlafsack in der Turnhalle eines Stadtgebietes, manchmal in einer Pension oder bei Privatpersonen.  

Einerseits aufregend und gespannt auf das, was kommen würde, Unsicherheit und mit Freude - Aufladung - verbunden.  
Und oftmals lag dann auf dem Kopfkissen ein kleines Kärtchen mit Bibelspruch darauf. 
Diese habe ich teilweise immer noch. Nie wusste ich, wer mir dieses Geschenk gemacht hatte. 
Einmal lag sogar vor der Tür ein kleiner Blumentopf und die Pflanze verbreitete einen wunderbaren leichten Geruch. 

In meinem Haus heute bekommen wir von dem 'Hauswirt' Ehepaar zum Nikolaustag meist ein Kärtchen und Leckereien. Das ist immer eine schöne Erinnerung und Gabe in dem Sinne: Gott sieht mich; er sieht uns. Auch wenn das manchmal vergessen wird. 

Und da kann so ein kleiner Spruch wirklich im Herzen über die Augen, innerlich bewahrend, tiefe Wurzeln im Herzen bewirken. Gott will ja in uns wohnen - er will das Herzenslicht dauerhaft leuchten lassen. Und die lebendigen Worte des Glaubens mit neuer Kraft der Hoffnung zum Wohl anderer und sich selbst zum festen Herzensbestand werden lassen. Stark, unerschütterlich, kräftig, und sei diese Verbindung zunächst wie ein kleiner Hauch. 

In seinem Wort ist uns feststehend gesagt, dass er uns nie verlassen wird. Dies kann man gar nicht genug sich dessen erinnern und glauben lassen. Und Dennoch, wie es in einem Psalm heißt:   
Ps 73  
Dennoch bleibe ich stets an dir; / denn du hältst mich bei meiner rechten Hand, 
Du leitest mich nach deinem Rat / und nimmst mich am Ende mit Ehren an. 
Wenn ich nur dich habe, / so frage ich nichts nach Himmel und Erde.  
Wenn mir gleich Leib und Seele verschmachtet, / so bist du doch, Gott, 
allezeit meines Herzens Trost und mein Teil. 
Das ist meine Freude, dass ich mich zu Gott Jesus halte und 
meine Zuversicht setze auf Gott den HERRN, / dass ich verkündige all dein Tun.  
V23-26.28 Merkvers  




Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

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Burgen

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Re: Tageslese (30) Ein Tag in deinen Vorhöfen ist besser als sonst tausend. Ps 84,11

von Burgen am 24.01.2026 08:13


Samstag   Sabbat     


Ihre Gemeinde soll vor mir fest gegründet stehen   Jeremia 30,20    

[ganzer Vers 20: Das Geschick der Zelte Jakobs 
Seine Söhne sollen sein wie früher, seine Gemeinde wird gegründetvor mir stehen; 
Und alle seine Bedränger suche ich heim. Denn ich will heimsuchen alle, die sie bedrängen.] 
Luth 84 und Bibel in deutscher Fassung  

Ihr seid erbaut auf den Grund der Apostel und Propheten, 
              da Jesus der Eckstein ist.  Epheser 2,20  


~~~   ~~~   ~~~   ~~~  ~~~  ~~~   ~~~   
TagesL: 5.Mose 33,1-4 (7.12-16] Mose segnet die Stämme Israels  -
es ist lohnend sich nachzufragen, lesend studieren, nachsinnen 
wie die Segnungen auch die Nationen/Christen in ihnen segnen können 



fortlL: 5.Mose 6,1-9 
Ermahnung zur Liebe und zum Gehorsam gegen den HERRN 

V4: Höre, Israel, der HERR ist unser Gott, der HERR allein
    [die messianischen Christen ebenfalls]  
V5 Und du sollst den HERRN, deinen Gott, liebhaben von ganzem Herzen, 
    von ganzer seele und mit all deiner Kraft. 
    [sogar wenn kein Stein - Tempel vorhanden ist]   
V7-9 Diese Worte, die ich dir gebiete, sollst du schreiben  
auf die Pfosten deines Hauses und an die Tore. 
Du sollst sie deinen Kindern einschärfen und reden, 
wenn du in deinem Hause sitzt 
oder wenn du dich niederlegst oder aufstehst ... 
[gilt gleichermaßen für Christen überall]   



Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

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