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nusskeks

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Re: Unterschied zwischen Judentum und christlicher Lehre...

von nusskeks am 23.04.2026 14:55

pausenclown: Deshalb werde ich da nicht weiter auf Agro reagieren.

Das ergibt Sinn, auch für mich.

@Burgen, sorry für Beiträge meinerseits, die nicht dem Thema dienen. 

Hoditai, Mensch des Weges 
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pausenclown

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Re: Unterschied zwischen Judentum und christlicher Lehre...

von pausenclown am 23.04.2026 14:16

Hallo.

Tja, so eine Reaktion wie von Argo ist leider nicht untypisch. Der Grund, weshalb ich überhaupt darauf reagiert habe, ist, zu zeigen, wie und was wir messianische Juden für Diskussionen haben.
Bestimmt sind die wenigsten aus einer Boshaftigkeit, vielleicht sogar gut gemeint.
Wie im realen Leben brauche ich das nicht und gehe solchen Situationen aus dem Weg.

Deshalb werde ich da nicht weiter auf Agro reagieren. Es ist es mir nicht wert.
Trotzdem stehe ich immer bei Fragen zur Verfügung.

Shalom Pausenclown.

P.S. Burgen ich hoffe du bist nicht böse dass ich oft Off topic ging und möchte mich bei dir entschuldigen.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 23.04.2026 14:16.

nusskeks

56, Männlich

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Re: Unterschied zwischen Judentum und christlicher Lehre...

von nusskeks am 23.04.2026 13:33

Argo zitiert: Offenbarung 3,15-16. Dort sagt Jesus Christus: „Ich kenne deine Werke, dass du weder kalt noch warm bist. Ach, dass du kalt oder warm wärest! So, weil du lau bist und weder kalt noch warm, so werde ich dich ausspeien aus meinem Mund."

Hallo Argo,

Du zitierst diese Bibelstelle und beziehst es auf die Identität oder den gelebten Glaubensweg derer, die aus den Juden zum Messias Jesus Christus gefunden haben? Die Frage ist rhetorisch und Dein Bezug ziemlich eigentümlich.

Jeder der die von Dir zitierte Bibelstelle und deren Zusammenhang liest wird sofort verstehen, dass sie in keinem Bezug zu der Frage nach jüdischer bzw. messianisch-jüdischer Identität steht. Denn was sagt die biologische oder historische Herkunft eines Menschen über dessen Liebe zu Jesus aus? Richtig, gar nichts.

Also lass doch die messianischen Juden bitte messianische Juden sein. Sie wollen einfach nur dem Messias Jesus Christus dienen. Mehr nicht. Mehr will ich auch nicht. Darin bin ich mit den messianischen Juden also eins. Und genau darum geht es. Eins zu sein, in Jesus dem Messias.

Das scheint Dir schwer zu fallen zu verstehen oder zu akzeptieren. Ich hoffe, es ist ein Verständnisproblem, denn das kann man durch etwas Bibelstudium beheben. Vielleicht ist es auch ein geistliches Problem, dann kann ich nur für Dich beten, was ich gerne mache. Denn bei fehlendem Heiligen Geist sind die Möglichkeiten menschlicher Unterstützung ansonsten sehr begrenzt


Hoditai, Mensch des Weges 
One of Israel

Antworten Zuletzt bearbeitet am 23.04.2026 13:33.

pausenclown

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Re: Unterschied zwischen Judentum und christlicher Lehre...

von pausenclown am 23.04.2026 12:27

Ach Argo, ach Argo.

Apostelgeschichte 21 ,20
Da sie aber das hörten, lobten sie Gott und sprachen zu ihm: Bruder, du siehst, wie viele Tausende unter den Juden gläubig geworden sind und alle sind Eiferer für das Gesetz

.
Alles messianische Juden , Jakobus, Paulus usw.

Ach Argo, Argo, wenigstens war ich als messianischer Jude mal heiß und jetzt lau….
Ach Argo, ach Argo, denkst du dir den ganzen Blödsinn selbst aus?
Aber uns den Glauben abzusprechen, ist wohl Teil der Meinungsfreiheit.

Ach Argo, ach Argo, es tut mir schon fast leid, dass wir Juden dir ein Ärgernis sind.


Antworten Zuletzt bearbeitet am 23.04.2026 12:27.

Argo

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Re: Unterschied zwischen Judentum und christlicher Lehre...

von Argo am 23.04.2026 11:54


Mit Hilfe der KI habe erfahren können was die Messianischen Juden glauben. Hier eine Ausschnitt.

Messianische Juden können weder eindeutig als reine Juden noch als reine Christen bezeichnet werden; sie verstehen sich selbst als Juden, die Jesus (Yeshua) als den verheißenen Messias anerkennen. Aufgrund dieser Mischform aus jüdischer Identität und christlichem Glauben werden sie oft als eine Art "Judenchristen" oder als synkretistische Gruppe betrachtet, die zwischen den traditionellen Religionsgrenzen steht.

Die messianische Juden versuchen, ein jüdisches Leben mit dem Glauben an Jesus zu verbinden, was sie in eine spezifische Zwischenposition ("zwischen den Stühlen") bringt. Auch wenn sie in vielen Punkten mit evangelikalen Christen übereinstimmen, bilden sie oft eigene Gemeinden und verstehen sich nicht primär als Teil der klassischen christlichen Kirchen. 

Dieses genau will Jesus nicht und hat es in der Apokalypse des Johannes offenbart.

Offenbarung 3,15-16. Dort sagt Jesus Christus: „Ich kenne deine Werke, dass du weder kalt noch warm bist. Ach, dass du kalt oder warm wärest! So, weil du lau bist und weder kalt noch warm, so werde ich dich ausspeien aus meinem Mund."
 
Der lauwarme Mensch sagt, dass er Jesus liebt und ein Teil seines Lebens ist. Aber nur ein Teil. Er gibt ihm einen Teil seiner Zeit, seiner Gedanken, aber erlaubt Jesus nicht, sein Leben zu kontrollieren (Lukas 9,57-62). Jesus möchte jedoch, dass wir uns ihm ganz hingeben.

Der Lauwarme Mensch liebt die anderen, aber es reicht nicht, sie so sehr zu lieben, wie er sich selbst liebt. Seine Liebe ist begrenzt, selektiv und unterliegt bestimmten Bedingungen (Matthäus 5:43-47; Lukas 14:12-14).

Der lauwarme Mensch beurteilt seine Güte und vergleicht sie mit der anderen Welt. Er ist ziemlich zufrieden, dass er nicht so ein Fanatiker von Jesus Christus ist, wie einige Gläubige, die er kennt.

Der Rat ... von Jesus Christus lautet: Jeder Mensch muss von Ihm geistiges Gold erhalten, d.h. wahre Tugend haben, die durch nichts geändert werden kann. Er bekommt seine Gnade, seine Kraft, seine Liebe und vor allem seine Augentropfen, damit er andere Menschen und sich selbst in Not sehen kann.

Das Paradies ist für diejenigen, die in der Lage sind, die Werke Gottes zu sehen, seine Gebote zu befolgen, auf seine Gnade zu hoffen und den Bedürftigen zu helfen.

Ich prüfe und erziehe die, die ich liebe ... sagte Jesus.

Heute erlebt man beginnend immer aus Amerika – dort entstehen immer die meisten Abweichenden Formen des Glaubens und Erlebens der Bibel – viele Menschen die andere Wege suchen um Gott anzubetten.

Eindeutig läßt sich mit den Texten der Bibel nicht vereinbaren. Gott hat Musikklänge nicht verboten. Aber sanft und Seele beruhigend. Aber ob harter Rock, Schlagzeug, elektrische Kittare zu einer Gottesdienst gehören, läßt sich streiten. Heute ist das was Gott auch verboten hat erlaubt. Ist es sinnvoll?

Argo

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pausenclown

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Re: Apostelgeschichte 21

von pausenclown am 23.04.2026 09:18

Dankeschön Nusskeks für den Link setzen und anschauen.

Shalömle 

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pausenclown

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Re: Clownis Welt

von pausenclown am 23.04.2026 08:31

Hallo und herzlich willkommen in Clownis Welt.

Die Postings davor waren nur eine lange Einleitung zum Thema:

Jesus und die Pharisäer.

Im Grunde könnte ich mit diesem Satz aufhören. Keine Ahnung, wie viele Sichtweisen es auf dieses Thema gibt.
Ich möchte niemandem vorschreiben, wie diese Beziehung beurteilt werden soll.
Eine sehr weit verbreitete Perspektive ist, die Beziehung ist von Feindschaft geprägt.


Shalom Pausenclown 


Antworten Zuletzt bearbeitet am 23.04.2026 08:31.

Burgen

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Re: Tageslese (31) Keinem von uns ist Gott fern. Apg 17,27

von Burgen am 23.04.2026 08:13


Donnerstag   

Der Himmel ist der Himmel des HERRN; 
aber die Erde hat er den Menschenkindern gegeben.   Psalm 115,16   

Deshalb beuge ich meine Kniee vor dem Vater, 
von dem jedes Geschlecht im Himmel und auf Erden  
seinen Namen hat.   Epheser 3,14-15  


BG:Lied 108,4  

Schöpfer, du schreibst deinen Namen tief ins Buch der Menschheit ein:  
Lass in uns dein Bild wachsen, 
hilf uns, Christus näher sein,
dass durch unsres Lebens Antwort glänzt in deinem Schein.  

(c) Fred Kaan/Dieter Trautwein  

TagesL: Epheser 4,11-16  Gaben innerhalb Gemeinden 
fortlL: Epheser 4,17-24  Mahnung zu gottgefälligem Leben   



Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)  


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Burgen

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Re: Unterschied zwischen Judentum und christlicher Lehre...

von Burgen am 23.04.2026 08:00


Clownies Welt  solche Beiträge, Erklärungen sind ungemein hilfreich.  

Meinte, dass sie, sofern die ersten Juden, die Christus annahmen, damit das 'große Los' gezogen hatten. Zeigt es doch, dass Jesus über dem Gesetz steht, es jedoch niemals 'ausgelöscht' hatte. Im Gegenteil, er hat es in sich selbst für die Welt in der wir leben vollbracht am Kreuz. 

Das meine ich nun nicht emotional was alles daraus entstand. Sondern einerseits auf die griechische Sprache und Ausdrucksweise. Die Griechen dachten eben anders - waren, würde man vielleicht sagen, waren mehr im Kopf und darauf sogar stolz. 

Nachtrag: 

Vorwort »Wo erhalte ich einen knappen, verständlichen, aktuellen und zuverlässigen Überblick über das Ganze der Hebräischen Bibel?« Das fragen etwa Theologiestudierende in ihren ersten Semestern, verwirrt durch die Fülle auf sie einstürzender Informationen; oder Walter Dietrich, „Vorwort“, in Die Welt der Hebräischen Bibel: Umfeld – Inhalte – Grundthemen, hg. von Walter Dietrich, 2., erweiterte und überarbeitete Auflage (Stuttgart: Verlag W. Kohlhammer, 2021), 15.

So ähnlich dachte ich als junger Mensch, indem ich dachte: Warum, wozu muss ich soviel über das AT in der Bibel lernen ... Und heute liebe ich die Schriften, und ihre Aussagen im AT ... 



Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)  


Antworten Zuletzt bearbeitet am 23.04.2026 08:22.

pausenclown

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Re: Clownis Welt

von pausenclown am 23.04.2026 07:04

Hallo und willkommen in Clownis Welt.

Jesus versuchte, mit Fragen zu fangen, kennt jemand diese Aussage, aus Predigten?
Aber wer kennt die Begriffe wie: Machloket le-schem schamajim, Pilpul oder Nisajon?

In der jüdischen Streitkultur sind das zentrale Begriffe. Machloket le-schem schamajim , frei übersetzt bedeutet, Streit um der Sache willen. Das Prinzip besagt, dass eine Debatte dann heilig und dauerhaft ist, wenn sie der Wahrheitsfindung dient und nicht dem eigenen Ego oder Machtstreben. Es geht nicht zwangsläufig um Einstimmigkeit.
Es klingt vielleicht seltsam und für westliche Ohren nicht positiv auf die Probe stellen!

Pilpul (Pfeffer): Ist ein jüdisches Konzept den anderen im Gespräch oder in der Debatte auf die Probe zu stellen und seine Argumente herauszufordern.

Kal wa-Chomer (vom leichten zum Schweren): Dies ist die älteste der jüdischen Auslegungsregeln, die bereits zur Zeit Jesu von Gelehrten wie Hillel angewendet wurde. Es ist der Schluss vom Leichten auf das Schwere. Man prüfte ein Argument, indem man zeigte: "Wenn schon das kleine Gebot X gilt, wie viel mehr muss dann das große Gebot Y gelten!" 
Zum verdeutlichen Matthäus 7.11.
Wenn nun ihr, die ihr doch böse seid, dennoch euren Kindern gute Gaben zu geben wisst, wie viel mehr wird euer Vater im Himmel Gutes geben denen, die ihn bitten! 

Zum Schluss ein Spruch aus unserer Tradition:
Jeder Streit, der um des Himmels willen geführt wird, hat am Ende Bestand. Ein Streit aber, der nicht um des Himmels willen geführt wird, hat am Ende keinen Bestand.“

Dennoch gingen die Diskussionen mit und über Jesus über die übliche Streitkultur hinaus und man suchte nach Gründen, ihn zu verurteilen.
Vielleicht hilft es etwas zum Verständnis, wieso viele Dialoge zwischen Jesus und den Pharisäern so gelaufen sind.
Das sich ständig auf Probe stellen ist ein völlig normaler Vorgang.

Shalom Pausenclown 


Antworten Zuletzt bearbeitet am 23.04.2026 07:06.
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