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Re: Allversöhnung ? - zB Joh 12,32
von Geist-Licht am 12.03.2026 22:39Alles was zu Christus lenkt, bringt den Geist und lebendiges Leben.
Re: Ja, wenn es denn mal einen "Treffpunkt Gemeinde" noch gäbe......
von Geist-Licht am 12.03.2026 22:21Alles was zu Christus lenkt, bringt den Geist und lebendiges Leben.
Re: In Gedenken an Michle
von Burgen am 12.03.2026 19:24
Ich denke gerade, untenstehendes Zitat aus der Schatzkammer Davids durch C.H. Spurgeon im Hinblick auf das Leben, den Tod und die Ewigkeit aufgrund des Gedenkens an Michle und seiner zurückgebliebenen Eltern könnte auch für jeden von uns hilfreich und zukunftweisend sein in Bezug auf Psalm 90.
Sind wir doch, die wir Gott glauben, einerseits Pilger, andererseits Früchte am Weinberg sowie Arbeiter des Weinbergs.
Der Wohnort der Gemeinde des HErrn ist in allen Zeitaltern der gleiche; ihre Verbindung mit Gott ändert sich nie.
1) Die Seele hat ihre Heimat in Gott.
a) Ihrem Ursprung nach, denn aus Gott ist sie geboren, Gott ist ihr heimatliches Element, Gott Ursprung und Heimat ihrer Gedanken, ihres Willens, ihres Gewissens, ihrer Neigungen und Wünsche.
b) Der Erfahrung nach. Wenn die Seele zu Gott zurückkehrt, fühlt sie sich daheim. »Kehre ein, meine Seele, zu deiner Ruhe« (Ps 116,7.)
c) In Ewigkeit. Wenn die Seele einmal in dies ihr Heim eingekehrt ist, verlässt sie es niemals. »Und soll nicht mehr hinausgehen.« (Offb 3,12.)
2) Die Seele ist nirgendwo anders daheim. Gott will die Wohnstätte sein
a) für alle Menschen, b) zu allen Zeiten. Er ist stets derselbe, und auch die Bedürfnisse der Seele sind wesentlich stets dieselben. George Rogers 1874.
V. 2. Die Betrachtung der Ewigkeit Gottes kann dazu dienen:
1) dass unser Glaube gestärkt wird, und zwar in Hinsicht auf unsere eigene Zukunft, in Hinsicht auf unsere Nachkommen und in Hinsicht auf das Bestehen der Gemeine des HErrn bis zum Ende der Welt.
2) Dass unser Gehorsam angeeifert wird. Wir dienen einem Gott, der uns einen ewigen Lohn geben kann.
3) Dass gottlose Menschen aus ihrer Sicherheit aufgeschreckt werden. John Tillotson † 1694.
C. H. Spurgeon, Die Schatzkammer Davids: Eine Auslegung der Psalmen, hg. von James Millard, 3. Auflage (Bellingham, WA: Faithlife, 2004), Ps 90,1–2.
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Re: Allversöhnung ? - zB Joh 12,32
von Argo am 12.03.2026 16:19Guten Tag
Das Kapitel 12 des Johannesevangeliums spricht nicht über eine All-Versöhnung. Die Rede ist hier (12,27–50) über Tod und Licht: Jesus lehrt, dass man sterben muss, um Frucht zu bringen (wie ein Weizenkorn), und ruft die Welt auf, an das Licht zu glauben, solange sie es hat.
Das Kapitel schließt mit Jesu Erklärung, dass er als Licht gekommen sei, um die Welt zu retten und nicht, um sie zu richten, und lehrt den Wert der Gebote des Vaters.
Dieses Kapitel verdeutlicht den Gegensatz zwischen Glauben und Unglauben sowie die Notwendigkeit von Jesu Opfer.
Der Begriff Versöhnung bezeichnet die Veränderung einer Beziehung, die von feindselig zu freundschaftlich geworden ist. Um welche Beziehung handelt es sich? Um jede! Der Mensch selbst wird auch als Beziehung zu sich selbst, zum gleichen und zum anderen Geschlecht, zu Vorfahren und Nachkommen, zu Fremden und Einheimischen sowie zu seinen Landsleuten definiert, kurzum, zu seiner Beziehung zur Welt im Allgemeinen.
Eine Allversöhnung erfordert den Bruch von Beziehungen, die Feindlichkeit, Uneinigkeit, Konflikt, Rivalität, Streit, wiederherzustellen. Das ist ein globales Problem.
Die Vergebung der Sünden ist eine persönliche Sache, aber die Versöhnung betrifft mindestens zwei Personen....
Man kann ohne Feinden leben. Hängt von uns ab, ob wir unser inneres Herz hören der uns immer sagt was wir gut oder schlecht gemacht haben. Das geschieht nicht mit Zwang, kommt ganz von sich allein. Wir müssen nicht unbedingt Gauner sein, oder die anderen Hassen, oder immer streiten, unsere Beziehungen immer brechen u.s.w.
Die Bedeutung der Vergebung ist nicht nur eine rechtliche Befreiung, sondern eine Heilung der eigenen Seele, die die Rückkehr in die von Gott uns geschenkte Gesetze des Guten, ermöglicht.
Re: Ja, wenn es denn mal einen "Treffpunkt Gemeinde" noch gäbe......
von Burgen am 12.03.2026 16:09
Vorhin entdeckte gerade ein Büchlein von "1980: Wo komm ich her - wo geh ich hin?"
in meinem Regal. Es nennt sich: Gespräche mit Kindern, die nach Gott fragen,
von Felicitas Betz aus dem Herder Verlag aus Freibung.
Einleitung: Zur Situation der Christen heute - damals um 1980
Vom Samenkorn, das nur Frucht bringt, wenn es stirbt.
1 Wo wohnt der Liebe Gott?
Vom unbegreiflichen Da-Sein Gottes
2 Auf dem Berg hat Jesus geleuchtet
Vom Erscheinen Gottes in Jesus
3 Gibt es im Himmel Autos?
Von der kindlichen Bildsprache
4 Bei Uwe beten sie nie!
Von der Notwendigkeit unserer Ausrichtung auf Gott
5 Wann strickst du wieder?
Von der Muße für das Unvergängliche
6 Anfang und Ende des Menschen
Vom Sterben und Geborenwerden
7 Warum sind die Johannesbeeren rot?
Von der Kernfrage des Kindes
8 Anfang und Ende der Welt
Das Schöpfungsdrama - und die Erhebung des Menschen
9 Sind die Märchen wahr?
Vom Urwissen über den Kapf mit dem Drachen
10 Wo komm' ich her - wo geh' ich hin?
Unser aller Frage nach dem Sinn
64 Seiten 6,80 DMark
Die damaligen Ur-Großeltern zwischen 80 - 65 oder ähnlich.
Nachkriegszeit / und Wohlstands Aufbauzeit mit Adenauer und Erhardt
Die damaligen Eltern dürften jetzt so um die sog. Rentenzeit sein,
die damaligen Kinder vielleicht um die 45 -50 und deren Kinder ...
Die Einleitung steht unter Math 16,21-23 Vom Samenkorn, das nur
Frucht bringt, wenn es stirbt.
:::
Bin vor einigen Tagen durch die eine Filiale unserer großen Buchhandlung
spaziert. Die Etage war völlig auf die Kinder und Jugendlichen ausgerichtet.
Allein die Buchdeckel und Themen waren furchtbar anzusehen - für mich.
War froh wieder draußen zu sein.
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Re: In Gedenken an Michle
von Servant1 am 12.03.2026 10:52
Vielen Dank für deine lieben Worte Chestnut.
Ich kannte Michle seit 19 Jahren. Wir lernten uns im chat von Jesus.de kennen und zogen dann nach der Schließung im Juni 2021 hierher in den chat. Michle hat mir in all den Jahren soviele Ratschläge gegeben, ob es nun um Computer ging, Auto, irgendwelche Reparaturen im Haus oder welcher Tee für welche Krankheit gut ist. Er wusste soviel. Michle war immer da und man konnte ihn fragen. Trotz seiner Krankheiten hatte er immer einen Witz oder Pointe zur Hand. Aber man konnte auch mit all seinen Sorgen zu ihm kommen. Er versuchte immer die Leute zu beruhigen und sich in ihre Situation hineinzuversetzen.
Als ich an dem Samstag Ende Febuar in den chat kam und man mir sagte das Michle seit Donnerstag spät Abend nicht mehr zu erreichen war, hatte ich sofort den Eindruck das etwas passiert sein musste. Denn wenn sein WLAN ausgefallen wäre hätte er uns eine Whats App Nachricht geschickt. Sonntag Abend kam dann die traurige Nachricht dass er nicht mehr zum chatten kommen kann, da er seinen Wohnort gewechselt hat und im Himmel ist.
Er fehlt uns im Chat. Der Gedanke das wir die letzten Menschen waren mit denen er an diesem Donnerstag Abend sprach, beschäftigte mich tagelang. Ein Trost - er musste nicht mehr leiden. Für ihn wäre ein Aufenthalt in einem Krankenhaus schon sehr schlimm gewesen durch seine vielen Allergien. Wir beten für seine betagten Eltern die beide über 80 sind. Wie schlimm muss es für Eltern sein wenn das einzige Kind stirbt.
Wir werden Michle weiter in unseren Herzen tragen und uns gerne an die gute Zeit und seine Scherze erinnern.
Re: In Gedenken an Michle
von Burgen am 12.03.2026 07:52
Danke,
hatte mir schon so ähnlich gedacht.
Wirklich schade, dass er nicht mehr da ist. Gottes Wege sind eben immer anders als gedacht.
Möge er im Frieden ruhen in dem, was ihn hier unter uns bewegte.
Gruß Burgen
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
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Re: Allversöhnung ? - zB Joh 12,32
von Burgen am 12.03.2026 07:49
Nusskeks schrieb:
Bevor ich mich hier in eine zu detailverliebte Erklärung zu Joh. 12,32 verliere, fasse ich mich kurz:
gerne hoffen wir auf deine Erklärungen, Einsichten oder einfach nur Gedanken.
Denke wir alle würden gerne deine Erklärung im Detail lesen ;)
Gruß Burgen
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
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In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Re: Tageslese (31) Keinem von uns ist Gott fern. Apg 17,27
von Burgen am 12.03.2026 07:47
Donnerstag
Durch seine Wunden sind wir geheilt. Jesaja 53,5
{Der vollständige Vers lautet:
Doch er war durchbohrt um unserer Vergehen willen (unserer Treue-Brüche Gott gegenüber), zerschlagen um unserer Sünden willen.
Die Strafe lag auf ihm zu unserm Frieden, und durch seine Striemen ist uns Heilung geworden.} ElbfB 10. Gesamtauflage
Gott hat Jesus wegen unserer Verfehlungen in den Tod gegeben.
Und er hat ihn auferweckt, damit wir vor Gott gerecht sind. Römer 4,25
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
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Re: Allversöhnung ? - zB Joh 12,32
von Burgen am 12.03.2026 07:36
Ja, nusskeks,
da kann man echt nur staunen, wie kompakt und aussagekräftig die Verse, uns zugut, eigentlich sind. Einzeln genauso wie thematisch und im Kontext betrachtend.
Selbst bei meinen Losungen. Sie wirken sogar im Kopf und tragen durch den Tag, und wirken bis in die Seele hinein. Meist führt das dann weiter in die Schrift hinein.
Früher war mir meist das Gebet darunter wichtig, weil es mich oder wenn es mich emotional ansprach. Die Psalmen sind mir heutzutage als Gebetbuch wichtiger und wichtig geworden.
Besonders auch die Psalmen, die dem König David zugeschrieben werden. Denn er 'verarbeitet' dort ziemlich gut seine Beziehung zu Gott, dem HErrn und Heiland.
Aber ein Blick in die Vergangenheit wie oben mitgeteilt kann auch nicht schaden ...
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
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