Neueste Beiträge

1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  ...  6865  |  »  |  Letzte Die Suche lieferte 68641 Ergebnisse:


Geist-Licht

77, Männlich

  Neuling

Beiträge: 46

Re: Hauskreis-Miteinander aktuell

von Geist-Licht am 09.03.2026 10:32

Grüß Gott
 
Offenbarung
22,17 Und der Geist und die Braut sprechen: Komm! Und wer es hört, der spreche: Komm! Und wen dürstet, der komme; und wer da will, der nehme das Wasser des lebens umsonst.

Alles was zu Christus lenkt, bringt den Geist und lebendiges Leben.

Antworten

Geist-Licht

77, Männlich

  Neuling

Beiträge: 46

Re: Verheißungen in der Schrift - wie angewendete Bedeutung damals bis heute

von Geist-Licht am 09.03.2026 10:31

Grüß Gott
 
Offenbarung
22,17 Und der Geist und die Braut sprechen: Komm! Und wer es hört, der spreche: Komm! Und wen dürstet, der komme; und wer da will, der nehme das Wasser des lebens umsonst.

Alles was zu Christus lenkt, bringt den Geist und lebendiges Leben.

Antworten

Geist-Licht

77, Männlich

  Neuling

Beiträge: 46

Re: Raum der Stille und des Gebets

von Geist-Licht am 09.03.2026 10:06

Grüß Gott
Jesus Christus spricht:
 
In der Welt habt ihr Angst, doch seid getrost, ich habe die Welt überwunden.
Damit hat Jesus Christus auch die Angst für uns überwunden.
 
Das bedeutet für Christen, wir brauchen keine Angst zu haben.
 
Vorbeinflussende Sätze wie: Stelle dich deinen Ängsten, sind fehlleitend. Es ist besser zu sagen:
Wende dich Jesus Christus zu und vertraue seiner Hilfe.

Alles was zu Christus lenkt, bringt den Geist und lebendiges Leben.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 09.03.2026 10:08.

Burgen

-, Weiblich

  Urgestein

Beiträge: 2681

Re: Tageslese (31) Keinem von uns ist Gott fern. Apg 17,27

von Burgen am 09.03.2026 09:46


Montag  


Himmel und Erde sind dein, du hast gegründet den Erdkreis und was darinnen ist.  
Nord und Süd hast du geschaffen.  Psalm 89,12-13  

Gott hat aus einem Menschen das ganze Menschengeschlecht gemacht,  
damit sie auf dem Erdboden wohnen.  Apostelg. 17,26   


TagesL: Lukas 14,(25.26) 27-33 (34-35)  
fortlL: Johannes 12,20-26   
Ps 57 



Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)  


Antworten

Burgen

-, Weiblich

  Urgestein

Beiträge: 2681

Re: Wohl das falsche Forum

von Burgen am 09.03.2026 09:38


Hallöchen - @ allen, 

gerne möchte dir, Ruvio danken. Danken, weil du dir wirklich die ausführliche Mühe gemacht hast, deine Erfahrungen, deine Gedanken und Bekenntnisse, einschließlich denen der vielfältigen, und doch ähnlich interessierten Menschen hast lesen lassen.  

Und ja, das sind alles 'studierte' Menschen, die jedoch mMn überhaupt nichts mit dem Gottes-Jesus-Glauben, wie wir es hier 'beschreiben' versuchen und mitteilen, zu tun hat. 

Das sind alles Überzeugungen, so liest es sich für mich, die nie eine Beziehung  m i t  Jesus, dem Christus dieser Erdenwelt kennengelernt haben oder hatten. Das ist echt weit entfernt von dem, was zB die Psalmen, Evangelien und den fünf Büchern Mose, sowie Propheten beschreiben und durchlebt haben, sowie buchstäblich mit Gott, dem Schöpfer und Erhalter dieser Erde in der Welt aufgeschrieben uns an die sechtausend Jahre übermittelt haben. Uns Menschen zugut. 
Da ist die Evolutions-Theorie nur das kleinste Übel, wenn man es so mal sagen kann. 

Andererseits wird auch deutlich, welche Anregungen zu Überzeugungen die Bibel überhaupt gibt. Dabei muss natürlich auch bedacht werden, dass jegliche Generation hinzulernt, und nichts verloren geht. Und so der Inhalt des gedanklichen ausprobieren, äussern und Denk-Bahnen in jeder Generation weitergeführt wird. 

Ich zB lerne bis heute, immer und überall auf Jesus zu schauen. Dabei merke ich aber auch, inzwischen bewusst, wie schnell sich in einem IHN anschauen, viele andere Gedanken und Bilder sich dazwischen einfinden. Ähnlich dem, blau ist nicht gleich blau ;) 

Ausserdem denke ich, dass die Bilder der Bibel samt ihren daraus resultierenden Bilder für den einzelnen Menschen große und lebenswichtige Bedeutungen haben. Ähnlich geschürft werden müssen, sollten, wie es bis heute noch die Archäologie tut. usw. 

... 
Nachtrag aus der Tageslese: 

Himmel und Erde sind dein, du hast gegründet den Erdkreis und was darinnen ist.
Nord und Süd hast du geschaffen. Psalm 89,12-13 

Gott hat aus einem Menschen das ganze Menschengeschlecht gemacht, 
damit sie auf dem Erdboden wohnen. Apostelg. 17,26

... 

Gruss 
Burgen 


Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)  


Antworten Zuletzt bearbeitet am 09.03.2026 09:49.

Argo

85, Männlich

  Motiviert

Beiträge: 258

Re: Wohl das falsche Forum

von Argo am 09.03.2026 09:37

Hallo Ruivo.

   Du bist kein Atheist im Gegenteil du glaubst an einem Gott der Alles geschaffen hat. Der Gott für dich wohnt nicht im Himmel weil der Himmel für dich die Sternen ist. Gott ist für dich alles was du um dich herum siehst und spürst. Der Kosmos ist gleichzeitig für dich der Gott.

   Vieles was du schreibst hat mit Philosophie oder Kosmotheorie zu tun. Vieles ist nicht belegbar und lebt nicht. Sind nur Theorien, so wie die Evolutionstheorie.

   Die Evolutionstheorie, die im Wesentlichen von Charles Darwin im Jahr 1859 begründet wurde, erklärt, dass sich alle Lebewesen im Laufe der Zeit verändern und von gemeinsamen Vorfahren abstammen. Mehr sagt sie nicht. Das weis ich als Kind schon, dass ich einen Großvater und eine Großmutter hatte. Darwin sagt nicht wer das Ursprung erschaffen hat weil keinen Glauben an Gott entwickelt hat damit er keinen Zweifeln hat, weil er Gott nicht gesehen hat.

   Das gleiche geschieht auch mit der Energie, die Masse, das Licht, das Wasser, die Luft u.v.a. Menschen haben diese Elemente analysiert und für ihre Funktion einen Grund erfunden. Und alle diese Puzzleteile zusammengelegt machen das Ganze auf welches wir Menschen leben. Dieses Ganze ist nicht per Zufall entstanden.

   Dass du den Schöpfer des Ganzen – den nennen wir Gott - leichter begreifst, nimm ein Puzzle Spiel und versuche das Puzzle allein fertig zu machen. Dann stellst du heraus dass du allein es geschaffen hast. Und du freust dich darauf.

   Erwarte nicht, dass du ohne Mühe Gott siehst, bemühe dich im Leben um Gott zu sehen. Ein Bergsteiger strengst sich sehr um eine Spitze eines Berges zu erreichen. Dann sieht er die Natur anders wie wir da unten.

   Der Mensch durchläuft verschiedene Stadien im Leben. Gott gibt jedem die Gelegenheit IHN kennenzulernen.

Antworten

Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

  Urgestein

Forenleitung

Beiträge: 5452

Re: Wohl das falsche Forum

von Cleopatra am 09.03.2026 07:29

Guten Morgen, Ruvio, 

ich merke- wir reden/schreiben immernoch aneinander vorbei, aus unterschiedlichen Perspektiven.

Ich hatte ja schon geschrieben, dass die Tatsache, wenn Menschen Mist gebaut haben (dazu gehören natürlich auch persönliche Erfahrungen, die enttäuscht haben in der Kindheit) es nichts darüber aussagt, ob Inhalte der Bibel wahr oder falsch sind.
Wenn Menschen in deiner Wahrnehmung nicht für euch da waren, so war es erstens deine kindliche Wahrnehmung und zweitens etwas, was Außenstehende nicht beurteilen können (ich zB habe schon oft meine Hilfe angeboten oder im Hintergrund etwas gemacht, habe später dann gehört, dass behauptet wurde, niemand würde an ihn/sie denken oder etwas tun), oder es war tatsächlich so, dass diese Menschen eben nicht nach der Bibel gelebt haben in diesem Moment.
Daraus ein "die Bibel stimmt so nicht" zu machen halte ich für falsch.

Du hälst dich vermutlich für sehr schlau, meinst, viel durchschaut zu haben.
Aber Gott ist nicht irgendwo irgendetwas. Und Gott ist nicht einfach in uns allen drin.

Gott ist eine Persönlichkeit, der Erschaffer, der Heilige, Große.
Er hat uns erschaffen, wir sind seine Geschöpfe.
Das Besondere: Er möchte eine Beziehung zu uns haben. Er hat uns so lieb, obwohl wir ständig Mist bauen.

Die Zitate, die irgendwelche Prominente gemacht haben, interessieren mich da herzlich wenig, vor allem, wenn diese Zitate von Menschen kommen, die Gott nie so kennengelernt haben wie wir.

Du schreibst von "Die Religion" und so.
Wir schreiben von der lebendigen Beziehung zu einem Schöpfergott.

Diesen Schöpfergott darf man bei uns kennenlernen, über diesen Schöpfergott wollen wir uns austauschen.
Dies ist kein "wir treffen uns hier und jeder sagt mal, was er glaubt und wieso er andere doof findet"- Forum, mal ganz salopp gesagt.

Das sprengt den Rahmen.

Du scheinst einige negative Sichten zum Christentum zu haben, ich merke, dass meine Worte diese wohl auch nicht umstimmen werden (zB trotz Richtigstellung, dass doofes Benehmen kein Kriterium für richtig oder falsch sind). 

Bevor es dann dazu kommt, dass vielleicht einige anfangen müssen, etwas zu verteidigen oder sich zu rechtfertigen, würde ich doch vorschlagen, dass du uns unsere Beziehung zu Gott so leben lässt und wenn du damit Probleme hast und es einfach anders siehst, dir einen Ort der Unterhaltung suchst bei Leuten, die da so ähnlich denken wie du?

Ich habe ja schon mehrmals geschrieben, dass bei Interesse des Kennenlernens du herzlich willkommen bist, aber du machst auf mich nicht den Eindruck, als wollest du auf Augenhöhe etwas kennenlernen, du scheinst dir ja deine Meinung gefestigt zu haben und negativ über uns zu denken.
Dann ist es einfach sinnlos und irgendwann besteht die Gefahr eines unnötigen Konfliktes.

Liebe Grüße, Cleo


Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

Antworten

Geist-Licht

77, Männlich

  Neuling

Beiträge: 46

Re: Träume - gelebte Wirklichkeit

von Geist-Licht am 08.03.2026 23:25

Grüß Gott
Argo
 
Die Aufforderung, mal zu schreiben, wie ich zum Glauben an unseren Himmlischen Vater gekommen bin:

 

Ich war wohl sieben Jahre, als ich das erste mal bewußt von Jesus Christus hörte. Sofort drehte ich mich seelisch auf Jesus Christus. Ich fragte viel und führte Selbstgespräche, heute weis ich, Selbstgespräche sind Gespräche mit unseren Schutzengeln Gottes, die uns mitunter sogar deutliche Antworten geben, teils auch in wahrgenommenen Worten.

Ich habe damals mit wahrscheinlich zwölf Jahren die Frage gestellt, wie es den wäre, gäbe keinen Gott?
Die Antwort war schweigen.
Ich fragte dann, wie ist es wenn es kein Universum gäbe?
Die Antwort war schweigen.
Dann die Frage, wie es denn wäre wenn es auch das "Nichts" nicht gäbe?
Die Antwort war wie ein Stich mit kalten Stahl mitten ins Herz.

Seid dem weis ich, Gott ist das Universum, wir sind mitten drin und es gibt kein Außerhalb.

Auch wenn immer wieder etwas anderes gesagt wird und von einer Ausdehnung des Universums gefaselt wird, der ewige Schöpfer ist seid immer schon überall. Was uns als Ausdehnung des Universum vorgeredet wird ist die Ausbreitung unserer bewußten Wahrnehmung.

Ich denke da gerne, als Hilfe zum Vestehen, an eine Fledermaus, die des Nacht losfliegt. Es ist dunkel und ihre Sicht arg begrenzt. Wie orientiert die sich? Sie gibt einen Ultraschall Laut von sich und wartet auf die Reflektion des Schalles von irgend welchen HIndernissen. Eine Rfelktion kommt vielleicht von eine Baum, in in paar Metern Entfernung, dem sie dann auf ihrer Flugbahn ausweichen kann.
Ihr "Universum" reicht nun bis zu dem Baum.
Sekundenbruchteile darauf ein Echo aus größerer Entferenung, vielleicht zehn Meter und weitere aus immer größerem Abstand. Dehnt sich ihr Universum damit aus?
Nein! Ihre Wahrnehmung dehnt sich aus.

Bei uns Menschen ist es das Bewußtsein, welches sich ausdehnt und immer mehr von unsrem Schöpfer erkennt, der uns dann in "Gestalt" von Gott und Jesus Christus gegenwärtig wird.

Alles was zu Christus lenkt, bringt den Geist und lebendiges Leben.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 08.03.2026 23:28.

Ruivo

77, Männlich

  Neuling

Beiträge: 6

Re: Wohl das falsche Forum

von Ruivo am 08.03.2026 22:49

Liebe Cleo
Gott verstehe ich,  die Bibel weniger ...

In den USA stehen 40 Prozent der Bevölkerung der Evolutionslehre äußerst skeptisch gegenüber. Mache glauben, dass die Erde erst 6000 Jahre alt ist. "Glauben kann aber auch blind machen", neben den bekannten "Fake News".

Glaube beschert ein Gottesreich im Geiste, wenn er in der echten Welt das Materielle hinter sich gebracht hat. Glaube ist am ehesten ein Gefühl von
Geborgenheit des Menschen in sich selbst.

hier noch so ein Vers von früher:

"Der Wind weht, wo er will, du hörst sein Brausen, weißt aber nicht,
Woher er weht, wohin er geht."

Ein Glaube gehört offenbar genauso zum Menschen wie sein
Verstand. Der Glaube bedarf dabei keiner Organisation, wenn man das Göttliche als „Ursprung alles Seienden" annimmt. (Deismus) nur darum geht es mir.

Einen Gott mit Rauschebart, Maria wurde durch den Heiligen Geist schwanger usw. kenne ich noch aus der Schule.

Einen Schöpfer und einen übergeordneten Verwalter und Aufpasser des Universums gibt es nicht. Die Unterscheidung von Geschlechtern in einem biologischen Sinn, istnnur bei Entitäten sinnvoll, die bestimmte körperliche Voraussetzungen erfüllen. Der Glaube an einen Engel könnte somit auch helfen.

"Gott ist der, der etwas sich selbst Organisierendes geschaffen hat", Er war schlau genug, so zu planen, daß er nicht eingreifen muss" (Basler Genetiker und Nobelpreisträger Werner Arber)

Bis heute hat sich, zumindest das Christentum in Aufarbeitung u. Toleranz Andersgläubigen gegenüber weiterentwickelt, was man von anderen Religionen nicht so behaupten kann. Das Christentum ist dabei etwas weitergekommen.welt
Es ist aber noch nicht lange her, da haben die Christen das Gefühl für die Nächstenliebe ausgeschaltet. Egoismus bringt uns um!

"Wo aber das Gefühl ausgeschaltet wird, dort gibt es auch keine Hemmung für die restlose Vernichtung der Mitmenschen, für die Vergiftung ganzer Bevölkerungsteile, auch wehrloser Männer, Frauen und Kinder". (Irene Harand 1935) In ihrer frühen Analyse der Ideologie Adolf Hitlers.

"Handle so, dass du die Menschheit, sowohl in deiner Person als in der Person eines jeden anderen, jederzeit zugleich als Zweck, niemals bloß als Mittel brauchst." (Immanuel Kant)

Es geben nicht nur naturwissenschaftliche Tatsachen, sondern auch moralische Fakten, nach denen wir handeln müssen, um nicht blind durchs Leben zu wandern.
Wenn nicht, so müsste man als Gläubige sagen, die Verfehlung des göttlichen Zieles.

Ich denke, dass ein enormer Schaden von der Religion angerichtet wurde, nicht nur im Namen der Religion, sondern tatsächlich von der Religion." (Steven Weinberg Physiker).

Ich hatte ja geschrieben, dass ich zum Pantheismus neige, was etwas Befreiens ist, es liegt kein allgemeingültiges Glaubensbuch zugrunde, und das macht das Konzept interessant. Man kann den Pantheismus als eine göttliche Botschaft des Friedens begreifen, der nur in einem selbst beginnen kann, mit den ethischen, menschlichen Grundwerten. So wie Jesus ein Erlöser für die Menschen war.

Giordano Bruno, dehnt den Gedanken der Unendlichkeit Gottes auch auf die Welt aus, er vertrat die Transzendenz, Gott in der physischen Welt völlig präsent und somit für alle Geschöpfe zugänglich und mit unseren fünf Sinnen wahrnehmbar, als "Objekt menschlichen Enthüllens" und somit seiner Diesseitigkeit bzw. seiner Innerweltlichkeit. Ich glaube, die Kirche sieht das heute anders.

Dieser Gott ist das vollendete Leben, die Summe aller Dinge, aller Massen, aller Energien, meiner Gedanken, meines Bewusstseins. Der Mensch, ist unbedeutend im Kosmos, niemand kann sich ein genaues Bild von "Gott" machen.

Grundsätzlich besteht aber erstmal kein Grund, warum sich pantheistische Vorstellungen nicht mit Elementen des Christentums kombinieren lassen sollten.

Verneine ich aber nicht "die Prädikate", kann ich durchaus ein religiöser Mensch sein, ohne mich zu einer religiösen gleichgesinnten Religionsgruppe zu bekennen, und habe dabei für mich keine Abhängigkeit mit Wahrheitsanspruch.

Schleiermachers Vorstellungen von Glauben und Religion brachten in der Zeit der Aufklärung die christl. Religionen in Erklärungsnot. Seine Vorstellung war an die Gebildeten und Atheisten gerichtet und war der damaligen Zeit voraus.
Für mich ein modernes Denken in der Zeit, in der der Geist als Bestandteil als Forschungsobjekt naturwissenschaftlich betrachtet wird und der lebendige Geist somit quantenmechanisch beurteilt wird.

übrigens: Albert Einstein („Gott würfelt nicht") stand pantheistischem Denken auch nahe.

Wenn ich hier doch nicht richtig platziert, so melde ich mich ab, ist auch ok. für mich. Normalerweise schreibe ich auch nicht so viel, war jetzt für eine Woche alleine im Hause.

Lieben Gruß
Ruivo

Antworten

Ruivo

77, Männlich

  Neuling

Beiträge: 6

Re: Wohl das falsche Forum

von Ruivo am 08.03.2026 22:35

Lieber Argo!
Da wir ja bei der Bibel sind. Am Anfang war das Wort", aber damals kannten wir noch keine Quantenphysik. Es stellt sich eher die Meinung auf, die Welt könnte aus etwas ganz anderem bestehen, eine materielle Welt aus weniger Fassbarem, wie ohne Relationen oder Eigenschaften.
Energie ist keine eigenständige Substanz. Es ist die Differenz zwischen Seienden und dem Mentalen. Letztendlich bestehen nur reine mathematische Formen in der theoretischen Physik.Jedes Elementarteilchen bestimmte Merkmale und Zustände hat.
Um es mit der „zentralen Ordnung" (Heisenberg bedeutendstenPhysiker des 20. Jahrhunderts, Nobelpreis 1932) begreiflich zu machen,wäre die Aussage der Physik, dass der ganze Kosmos sich aus lediglich drei Elementarteilchen (Protonen, Neutronen, Elektronen)zusammensetzt, und mit 4 verschiedenen "Klebe-Modellierstoffen".

Das alles fließt wussten die Griechen schon, aber das mein Körper kein Ende hat und mit allem verbunden wussten sie nicht, soweit war die Wissenschaft noch nicht.
Du: Die Evolution ist eine Erfindung von diesen Menschen die nicht an Gott glauben. Jedes Wesen auf der Erde hat seine Abstammung. Das entwickelt sich immer weiter, weil alles auf der Erde fließt... Ta Panta Rei.

Entschuldige, Evolution ist ein wissenschaftlich belegter Fakt.

"Der Mensch hat die Fähigkeiten das Universum zu erforschen. Er wird aber immer wieder auf neues stoßen - ähnlich wie die schwarze Löcher - und wird nicht weiter kommen, weil die Fähigkeiten Gottes Ihm unerklärlich weiter bleiben werden. letztlich wird es eines Tages möglich sein, die gesamte Physik, ja sogar alle Naturwissenschaften, in der Sprache der Information auszudrücken."
Anton Zeilinger (* 1945) Quantenphysiker Nobelpreis 2022
Oh, Argo, das sind Fragen.

Atheismus ist kein Weg für mich, selbst. K. Marx sagte: "Der Mensch kann relative Wahrheiten erkennen, jedoch nicht die absolute Wahrheit erreichen. Die ist nicht an Materie gebunden, sondern ewig und unendlich."

Alles, was sich in den Sternen abspielt mit den Elektroden, ist auch in dir. Diese mikroskopischen Kraftwerke transportieren Energie durch unseren Körper.
Früher sagte man Seele, heute ist es die Information in kleinen Teilen, die wir mit den Teilchenbeschleunigern aufspüren. Das Higgs-Boson oder Feld, hat man vor kurzem entdeckt. Es ist so etwas, wie ein "Gottesteilchen".

Aber dann Argo, dann kommt die Grenze, da gibt es keine Materie, keinen Raum, keine Zeit. Was da ist, ist nur noch Information und für mich der Gottesgeist, dem ich mein Leben auf dem schönen Planeten zu verdanken habe. Das Bewusstsein muss auch bei diesem Geist irgendwo liegen.

René Descartes glaubte, dass das Gehirn als oberste Instanz den Körper steuert. „Selbst wenn ich mich täusche, bin ich.

Ich bin, und mein Gehirn ist der Empfänger der Information.

"Anfang ist die Beziehung, die Menschlichkeit. Ich kann kein Ich ohne die Welt sein". (Philosoph Martin Buber *1878)

Die Liebe, der einzige Weg, mit der Welt eins zu werden: Verhalten wir uns so, so brauchen wir nichts zu befürchten.

Schau alle Wirkungskraft und Samen, und tu' nicht mehr in Worten kramen." (Goethes Faust).

Alle richtig, was du sagst, aber was Jesus gesagt hat, habe ich nicht selbst gehört. Au sochen Geschichten baue ich kein Leben auf. Es war den Menschen damals bewusst, dass sie nur eine Geschichte erzählt bekamen. Da wurde einiges hereininterpretiert. Das Neue Testament wurde 30 Jahre nach Jesu Tod geschrieben.

Jesus folgte Johannes dem Täufer. Die folgende Kirche war nicht die, die Jesus prädigte. Über die Nachfahren Johannes, die Mandäer, fliegen heute im Irak wieder die Bomben.

Du siehst, ich habe meine Zeit und meinen Verstand eingesetzt.

Noch etwas "privates"
Meine Mutter hat fast ihr ganzes Leben lang die Bibel gelesen, apostolisch, neuapostolisch, Gemeinde Morgentau usw. Die war krank geworden. Wo waren in ihren letzten Tagen ihres Lebens die Glaubensbrüder und ‑schwestern? Wo war die Nächstenliebe?
Wir waren zu fünft Kinder und sie hatte keine Zeit, wir waren teilweise woanders untergebracht. Zwei Brüder, einer sogar Baptistenprediger, leiden bis heute noch an ihrer Glaubenssuche. Ich hatte meine eigenen Erfahrungen und bin früh aus der Kirche ausgetreten. Im Ort hatten sich zwei Kinder Jehovas Zeugen umgebracht.

hier noch ein Lieblingszitat für dich:
„Wenn ich die kurze Dauer meines Lebens bedenke, zwischen der vorhergehenden und der folgenden Ewigkeit, die kleine Strecke, welche die meine ist, wenn ich die ungeheuren, unendlichen Räume sehe, die ich nicht kenne, und die mich nicht kennen, so erschrecke ich und staune, dass ich hier bin und nicht dort, denn es ist kein Grund, warum ich nicht anderswo sein sollte anstatt hier, nicht zu anderer Zeit leben sollte anstatt jetzt. Wer hat mich hier hergestellt?" (Blaise Pascal* 1623 Mathematiker, Physiker, Philosoph)

Lieben Gruß
Ruivo

Antworten
1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  ...  6865  |  »  |  Letzte

« zurück zur vorherigen Seite