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sandraausbasel

50, Weiblich

  Neuling

Beiträge: 4

Sünden heute

von sandraausbasel am 30.03.2026 12:34

Ein neuer Tag hat begonnen und hier ist, was mich heute von dir trennt:

- Traurigkeit
- Mutlosigkeit
- Kraftlosigkeit
- Groll
- Genervtheit
- Unzufriedenheit

Und der Wunsch, das alles durch Fingerschnipsen in Luft aufzulösen. Damit ich dir (wieder) gleich sein kann. 
Ich gebe dir alle meine Seelengifte ab und habe dafür auch ein schlechtes Gewissen.
Denn ich möchte dich nicht damit beschmutzen. 
Du siehst und verstehst meine Müdigkeit. 
Und meine Sehnsucht, anders sein zu wollen,
alles rückgängig zu machen.
Alles auszuradieren. 
Das Leben, das du mir geschenkt hast,
auszuradieren.
Weil ich es verunstaltet habe. 

Ich bitte dich um Vergebung,
auch wenn ich nicht genau weiss, 
was das für dich bedeutet. 
Was du dann mit meinen Sünden anstellst. 
Verbrennst du sie in einem reinigenden Feuer?
Unser Müll gelangt ins Abwasser. 
Wohin gelangen unsere Sünden? 

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Burgen

-, Weiblich

  Urgestein

Beiträge: 2742

Gottes Größe, Vergebung der Sünde(n), Gottes Liebe ... Ps 103

von Burgen am 30.03.2026 10:44


Gottes Liebe zum Menschen --- wird in seiner Treue deutlich, die sich verpflichtet hat, sich um seine von IHM geschaffene Welt zu 'kümmern' und um sich selbst daran zu erinnern, schenkte er ZB den für alle Menschen sichtbar, den Regenbogen.  

Die alten Israeliten zB 'befahl' er damals, die Schlange aus Kupfer aifzurichten und diese anzublicken um nicht getötet zu werden. 

Im neuen Bund schauen wir auf Jesus, der am Kreuz für die Sünden der Welt hing, gestorben und wieder auferstand.  

Da kann man nur ehrfürchtend gestehen: Wie groß bist du - ich kann es einfach nicht sehen ... und annehmen, voller Ehrfurcht steh ich vor dir. Vergib mir, dass ich an dir gezweifelt habe anstatt dir einfach zu glauben.  

::: 


Psalm 103 Von David. 
Preise den HERRN, meine Seele, und all mein Inneres seinen heiligen Namen! 
2 Preise den HERRN, meine Seele, und vergiss nicht alle seine Wohltaten! 
3 Der da vergibt alle deine Sünde, der da heilt alle deine Krankheiten. 

4 Der dein Leben erlöst aus der Grube, der dich krönt mit Gnade und Erbarmen. 
5 Der mit Gutem sättigt dein Leben[1]. Deine Jugend erneuert sich wie bei einem Adler. 
6 Der HERR verschafft Gerechtigkeit[2] und Recht allen, die bedrückt werden. 

7 Er tat seine Wege kund dem Mose, den Söhnen Israel seine Taten. 
8 Barmherzig und gnädig ist der HERR, langsam zum Zorn und groß an Gnade. 
9 Er wird nicht immer rechten, nicht ewig zürnen. 

10 Er hat uns nicht getan nach unseren Vergehen[3], nach unseren Sünden uns nicht vergolten. 

11 Denn so hoch der Himmel über der Erde ist, so übermächtig ist seine Gnade über denen, die ihn fürchten. 
12 So fern der Osten ist vom Westen, hat er von uns entfernt unsere Vergehen[4]. 
13 Wie sich ein Vater über Kinder erbarmt, so erbarmt sich der HERR über die, die ihn (ehr)fürchten. 

14 Denn er kennt unser Gebilde, denkt daran, dass wir Staub sind. 
15 Der Mensch – wie Gras sind seine Tage, wie die Blume des Feldes, so blüht er. 1
6 Denn fährt ein Wind darüber, so ist sie nicht mehr, und ihr Ort kennt sie nicht mehr. 

17 Die Gnade des HERRN aber ⟨währt⟩ von Ewigkeit zu Ewigkeit über denen, die ihn fürchten, seine Gerechtigkeit ⟨bis zu⟩ den Kindeskindern, 
18 für die, die seinen Bund halten, die seiner Vorschriften gedenken, um sie zu tun. 

19 Der HERR hat im Himmel aufgerichtet seinen Thron, und seine Herrschaft regiert über alles. 

20 Preist den HERRN, ihr seine Engel, ihr Gewaltigen an Kraft, Täter seines Wortes, dass man höre auf die Stimme seines Wortes! 
21 Preist den HERRN, alle seine Heerscharen, ihr seine Diener, Täter seines Wohlgefallens. 
22 Preist den HERRN, alle seine Werke an allen Orten seiner Herrschaft! Preise den HERRN, meine Seele! 
(c) bibleserver 

:::  

Da kann man nur staunen - wie groß der HErr ist. Er hält seinen Bund. 
Und uns, all seinen glaubenden Kindern, Vergangenheit und Gegenwart und Zukunft, 
bewahrt er für sich bis in die ewige Ewigkeit, schon über 2 Tausend Jahre in dem  
Neuen Bund und (dem Rest des Alten Bundes)  

Er ist es wert ihm zuzuhören ... 



Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)  


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Merciful

55, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2486

Re: Raum der Stille und des Gebets

von Merciful am 30.03.2026 10:13

Ewiger Gott und Vater Jesu, Herr des Himmels und der Erde!
 
Der Buckelwal vor der Ostseeküste scheint Orientierung und Lebensmut verloren zu haben.
 
Es ist sehr traurig.
 
Vielleicht ist er zu geschwächt oder zu krank?
 
Vielleicht haben die helfenden Menschen Fehler gemacht?
 
Die Natur, so schön und wunderbar sie ist, ist auch von Leid gezeichnet.
 
Paulus schreibt:
 
Denn ich bin überzeugt, dass dieser Zeit Leiden nicht ins Gewicht fallen gegenüber der Herrlichkeit,
die an uns offenbart werden soll. Denn das ängstliche Harren der Kreatur wartet darauf,
dass die Kinder Gottes offenbar werden.
 
Die Schöpfung ist ja unterworfen der Vergänglichkeit – ohne ihren Willen, sondern durch den,
der sie unterworfen hat –, doch auf Hoffnung; denn auch die Schöpfung wird frei werden
von der Knechtschaft der Vergänglichkeit zu der herrlichen Freiheit der Kinder Gottes.
 
Denn wir wissen, dass die ganze Schöpfung bis zu diesem Augenblick seufzt und in Wehen liegt.
 
(Römerbrief 8,18-22; Lutherbibel 2017 [(C) Deutsche Bibelgesellschaft])
 
Merciful

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sandraausbasel

50, Weiblich

  Neuling

Beiträge: 4

Warum Leute deinen Namen ändern

von sandraausbasel am 30.03.2026 10:10

Der implizite Leser - 
darüber schrieb Iser ein Buch. 
Lang und breit erklärt er den
angeblich von ihm erfundenen Begriff, 
um die Instanz in einem Text zu beschreiben, 
an die wir uns beim Schreiben wenden. 
Daneben gibt es noch den idealen Leser.
Und natürlich den tatsächlichen Adressaten des Geschriebenen. 

Warum nicht gleich Gott sagen?
Warum diese ganzen Begriffe, die nur um den heissen Brei herumreden?
Ich wende mich an dich, Gott, mit allem, was ich denke,
tue,
schreibe. 
Du 
bist
mein einziger Lebenspartner. 

Niemand sonst
liest,
was ich schreibe. 
Und an niemanden sonst
soll es 
gerichtet sein. 

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sandraausbasel

50, Weiblich

  Neuling

Beiträge: 4

Warum es keiner versteht

von sandraausbasel am 30.03.2026 10:01

Glauben ist naiv.
Vertrauen ist Komplexitätsreduktion - also letztlich Dummheit. 
Ideologie,
Ausgrenzung,
Hetze gegen Andersdenkende.
Wilde Theorien darüber, wie die Welt entstanden ist, 
was zu tun und was zu lassen ist. 
Gebote, Verbote und Besserwisserei. 

Kaum einer begreift, dass es der Glaube ist, welcher Menschen unsägliche Lasten auf sich nehmen lässt. 
Lasten, von denen sie nichts haben. 
Eine Frau in meiner Stadt floh aus Syrien nach Deutschland. 
Heiratete einen Mann, der sie misshandelte. 
Ihre zwei Söhne taten es dem Vater gleich. 
Sie starb vierzigjährig und völlig vereinsamt in einem deutschen Krankenhaus. 

Für uns Menschen ein sinnloses Leben. 
Aber für Gott? 
Für DICH, Gott? 
Wir sprechen zu viel über dich, aber kaum mit dir. 
Zutiefst unhöflich. 
Würde man keinem Menschen antun - über einen Anwesenden in der dritten Person sprechen. 
Und du bist ja da, also gibt es keinen Grund, dich zu übergehen. 
Dich, der du uns geschaffen hast, erst recht nicht. 
Für dich ist nichts zufällig. 
Du kennst den Sinn hinter allem,
hast das Leid dieser Frau gesehen,
warst immer da.
Hast auch ins Innere von Mann und Söhnen geguckt
und auch dafür Liebe und Verständnis gehabt. 
Du kennst unsere menschlichen Unzulänglichkeiten
und liebst und trotzdem.
Bedingungslos. 

Wir aber tun so, als wären wir perfekt. 
Als wüssten wir es besser.
Wir verdrängen gern. 
Wir machen uns was vor. 

Manchmal schaue ich zurück und denke mir: Zu viel gesündigt, 
alles den Bach runtergegangen.
Warum jetzt die Wende vollziehen. 
Ich trete kleinlaut vor dein Angesicht,
schäme mich natürlich. 
Du liebst mich dennoch,
hast mich die ganze Zeit geliebt, 
meinen Unsinn gesehen
und wahrscheinlich nur noch 
den Kopf geschüttelt. 
Warum tun Menschen sich das an,
hast du dich wohl gefragt?
Sie hätten es nicht nötig. 
Sie haben ja mich. 

Menschen sind keine da, aber du bist da. 
Kein Grund zur Sorge. 
Ich darf atmen und glauben,
dass dich das freut.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 30.03.2026 10:03.

Burgen

-, Weiblich

  Urgestein

Beiträge: 2742

Re: Tageslese (31) Keinem von uns ist Gott fern. Apg 17,27

von Burgen am 30.03.2026 09:50


Montag  

Ihr sollt nichts dazutun zu dem, was ich euch gebiete,  
und sollt auch nichts davontun, auf dass ihr bewahrt die 
Gebote des HERRN, eures Gottes.            5.Mose 4,2  

Paulus schreibt:  
Ich werde es nicht wagen, etwas vorzubringen, 
das nicht Christus durch mich gewirkt hat.  
Er hat es durch mein Wort und meine Tat bewirkt,  
dass die Völker nun Gott gehorsam sind.     Römer 15,18   


Lied: BG 401,4  

Lehr mich den Weg zum Leben, führ mich nach deinem Wort,  
so will ich Zeugnis geben von dir, mein Heil und Hort.  
Durch deinen Geist, Herr, stärke mich, dass ich dein Wort festhalte,  
von Herzen fürchte mich.    

(c) Cornelius Becker   


TagesL: Matthäus 26,6-13  Salbung Jesu in Betanien 

fortlL: Johannes 18,1-11   Jesus wird gefangengenommen  




Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)  


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Burgen

-, Weiblich

  Urgestein

Beiträge: 2742

Re: Allversöhnung ? - zB Joh 12,32

von Burgen am 30.03.2026 09:31


Hallo Geist-Licht, 

Deine Frage, wie bekommt ein Mensch, bekomme ich, den Heiligen Geist? 

Der Glaube kommt durch das Hören der Predigten eines Pastors - damals zB Apostels. 

Aber nicht nur, heutzutage lesen wir meist ständig hier und da, hören YT oder anderes. 

Das war damals nicht so. 

Jedoch durch das 'schlichte' Lesen in der Bibel, bestenfalls morgens vor Verlassen des Hauses. 
Warum? Wozu? 
Weil im Wort Gottes genau die Kraft liegt, die unser Herz erreicht - 

Das Wort Gottes reinigt die Seele (Geist, Denken (Schlachtfeld) der Gedanken, Verstand). 

Man kann das als Mensch alles nicht einfach 'machen'. 
Apostelgeschichte 1 und weiter - zeigt ganz klar den Unterschied auf. 
Petrus zB hält die erste Pfingstpredigt. 
Während er noch nichteinmal zuende gepredigt hat, fiel der Heilige Geist 
und erfüllte die Menschen. 
Dies hatte sofortige Auswirkungen, die für alle sichtbar und erfahrbar waren. 

Heute kann es sich in besonderer Freude äussern, oder dass einem in zB schwierigen 
Verhandlungen plötzlich ein Wsort Gottes einfällt und entweder sagt man es dann,  
oder es gibt innere Kraft, Weisheit in dem Gespräch oder einfach Kraft, die nicht  
die eigene ist. 

Der Heilige Geist ist in seinen, des Christus glaubenden Menschen. 
Er ist anstatt Jesus persönlich wie damals punktuell in Galliläa,  
jetzt durch Gottes und des Christus als Heiliger Geist im Menschen. 

Der meist morgendliche Blick in das Schriftwort, lässt das oftmals schon 
lange bekannte Bibelwort, der einzelnen Aussagen oder Zusammenhänge, 
ganz neu im Herzen aufleuchten. Für mich persönlich sind das dann die 
Diamanten des Tages, die froh und glücklich machen und Kraft (der inneren Heilung) 
schenken. 

Um diese Gottesverbindung über Tag nicht zu verlieren bedarf es das 
Geschenk des Glaubens und aufsehen der Gedanken-Augen auf Jesus. 
Immer mal wieder, besonders wenn die Welt des Lebens mal wieder gerade 
durcheinander oder am Zusammenbrechen ist. 

Petrus Predigt macht deutlich, es gab die Sünde des Unglaubens, sie hatten 
nicht geglaubt, dass Jesus der Messias war, den sie gekreuzigt ließen. 

Und wir?
Cleo spricht immer wieder davon, Sünden zu vergeben. 
Ich spreche davon, sich von Jesus / Gott / Heiligem Geist lieben zu lassen. 

Dann erst, wenn Jesus in uns groß wird, etwas wird was größer als alles ist, 
und wir wissen, ohne IHN nicht weiterleben wollen, wird der Heilige Geist 
in uns aktiv - und wir vielleicht die Einsicht gleich oder später bekommen, 
dass wir nun zu IHM gehören und bewusste Sünde uns von dieser Einheit 
trennt, weil sie zwischen uns steht. 
Dennoch Sündenbewusstsein sollten wir an der Gaderobe ablegen, 
stattdessen Liebesbewusstsein entwickeln.  

Jesus/Gott liebt uns, diese Liebe ist weitaus größer als wir denken können ... 

Lies also die Apostelgeschichte.
Sie ist wegweisend für ein Kind Gottes inklusive durch den Heiligen Geist zu sein. 
 
Auch Paulus, sein Evangelium hat er ebenfalls durch den Heiligen Geist erhalten. 
Denn er war vorher ein echter Verfolger der gläubigen Christus Menschen. 
Sein Leben allerdings war dann auch ebenfalls von Verfolgung, Gefängnis und 
körperlichen Schlägen gezeichnet. 






Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)  


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nusskeks

56, Männlich

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Beiträge: 692

Re: Allversöhnung ? - zB Joh 12,32

von nusskeks am 30.03.2026 08:44

Geist-Licht: Eine Frage, von mehrern, habe ich da: Wie findet ein Mensch zum Heiligen Geist, ohne diesen Geist?

Seitens der Schrift, also seitens Gottes, wird diese Frage durch eine Aktivität Gottes beantwortet. Der Vater macht einen Menschen dazu bereit, zu Jesus zu kommen. Der Vater zieht diesen Menschen also aktiv hin zu Jesus. Niemand kann zu Jesus kommen, ohne diese Aktivität des Vaters. Da ist die Schrift sehr deutlich.

Man findet also nicht zum Heiligen Geist, man findet zu Jesus. Denn es geht dabei um Erlösung und dieses Heil ist allein im Namen und damit in der Person Jesus Christus.

Bei all dem ist der Heilige Geist aktiv beteiligt. Hat ein Mensch final zu Christus gefunden, versiegelt der Heilige Geist diesen Menschen, bewohnt diesen Menschen dauerhaft und macht ihn dadurch zum Eigentum Gottes. Es gibt noch weitere Folgen dieser Innewohnung, aber ich will nicht ausschweifen.

gruß
nk

Hoditai, Mensch des Weges 
One of Israel

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Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

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Beiträge: 5485

Re: Allversöhnung ? - zB Joh 12,32

von Cleopatra am 30.03.2026 07:11

Lieber Geist-Licht, 

ich bin mir nicht sicher, ob das noch zu dem Thema des Threads gehört, aber gerne kurz und knapp:

Der heilige Geist ist ein Geschenk, ein Merkmal eines Christen und so weiter.
Der heilige Geist ist etwas, was man von Gott bekommt, nachdem man wiedergeboren wurde.
Der heilige Geist ist nicht der Grund einer Bekehrung, sondern ein Geschenk danach.
Der Grund der Bekehrung, das wirklich Wichtige ist die Sündenvergebung, die Bekehrung.


Liebe Grüße, Cleo


Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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sandraausbasel

50, Weiblich

  Neuling

Beiträge: 4

Dass es dich gibt und warum

von sandraausbasel am 30.03.2026 00:13

Heute erreichte mich Peters Nachricht.
Er fühle sich "verdammt einsam", so sein Wortlaut. 
Ich fand es unpassend, dass ein angesehener Chirurg, ein Mann seiner Grösse, sich so ausdrückte, traute mich aber auch nicht, ihn zurechtzuweisen. 
Der Inhalt seiner Nachricht hingegen gab mir zu denken. 
Diese Einsamkeit, von der er spricht. 
Er stelle die Fragen, sagt er und gebe gleichzeitig die Antwort. 
Ob es denn nicht Gott sein könnte, der die Antwort gibt?, will ich wissen. 
Er winkt ab. 
Welcher Gott denn?
Na derjenige, der die Gehirne schuf, für die du so schwärmst, entgegne ich. 
Peter meint, Gott sei nichts als eine Metapher. 
Ja, die haargenaue Feinabstimmung der Naturkonstanten im Universum sei schon beeindruckend, gibt er zu.
Aber die Wissenschaft werde irgendwann auch dieses Geheimnis lüften. 
Ich spüre ein Unbehagen. 
Wie kann es sein, dass Peter, ein kluger Mann, nicht einfach seiner Einsamkeit ins Auge sieht. 
Dass er zugibt, ihm fehle Gott - der Partner unserer intimsten Selbstgespräche, wie Frankl ihn nannte. 
Peter zögert, das zuzugeben, aus Angst vor Arbeitsplatzverlust. 
Die verbleibende Vertragslaufzeit beträgt gut und gerne zehn Jahre und jetzt, da er zwei Drittel davon immerhin schon hinter sich gebracht hat, will er's sich nicht verscherzen. 
Was für Schlagzeilen das gäbe, wenn der Chef höchstpersönlich, der er ja ist, sich plötzlich als Christ outen würde!
Partneruniversitäten würden die Abkommen kündigen, Patienten würden auf andere Kliniken ausweichen. 
Eine Katastrophe. 
Nicht auszudenken. 
Vorsichtshalber gibt sich Peter deshalb als Agnostiker oder gar Atheist aus und katalogisiert seinen "Glauben" als Aberglauben, dabei mit den Augen zwinkernd, so als wäre jegliche Form von Glauben nichts Ernstzunehmendes, eine Laune oder ein Zeitvertreib.
Ich finde das schade. 
Gerne hätte ich mich mit Peter über Gott unterhalten. 
Und nicht nur das: 
Ich war bereit, mit ihm zusammen zu beten. 
Leider war das nicht möglich. 
Ein Rest an Ungesagtem bleibt. 
Gott ist irgendwie in der Luft. 
Aber in Peters Gegenwart darf ich nicht davon reden. 

Diese Anekdote habe ich aufgeschrieben, im Wissen, dass du, mein Gott, sie siehst und verstehst. 
Du bist da und kennst alles. 
In deinem Angesicht dürfen wir sein,
mit unseren Höhen, Tiefen und Unzulänglichkeiten. 
Mein Leben soll Dank und Lobpreis an dich sein. 
Gerne mit Peter an meiner Seite. 
Sonst auch ohne ihn. 
Ich bin sicher, auch er findet seinen Weg zu dir. 
Danke, Jesus.
Amen.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 30.03.2026 00:15.
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