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Re: Unterschied zwischen Judentum und christlicher Lehre...
von nusskeks am 19.04.2026 19:55Das ändert nichts an dem, was ich geschrieben hatte. Hätte er (Chrysostomos) die Schrift gelesen, hätte ihm sein Fehlschluss klar sein können. Wenn er keine Bibel hatte, ok, dann könnte man das als mildernd annehmen. Als Erzbischof wird er jedoch Zugang gehabt haben. Spätestens mit der Lektüre der Paulus-Briefe, hätte ihm sein Fehler klar werden können.
Das gereicht ihm sicher nicht zum Lob. Mit ausreichend Schriftkenntnis hätte er es besser wissen müssen. Ohne ausreichende Schriftkenntnis hätte er lieber geschwiegen. So trug er seinen Teil dazu bei, eine unbiblische Sicht unter solche Menschen zu bringen, denen eine Bibel nicht zur Verfügung stand. Seine Aussagen reihen sich daher ein in solche, für die sich ein Jesusnachfolger heute schämen sollte.
Hoditai, Mensch des Weges
One of Israel
Re: Raum der Stille und des Gebets
von Merciful am 19.04.2026 19:43Re: Unterschied zwischen Judentum und christlicher Lehre...
von Argo am 19.04.2026 17:43
Wenn wir die Worte von Chrysostomos lesen, dürfen wir nicht den Fehler begehen, sie durch unsere heutige Denkweise zu betrachten. Antike Methoden der Rhetorik und Argumentation unterscheiden sich grundlegend von unseren heutigen. Seiner Haltung zur Religion der Juden (die er damals eher als Schisma denn als eigenständigen Glauben empfand) war völlig anders als heute.
Menschen haben die Eigenschaft über das gleiche Thema differenziert sich zu äußern. Chrysostomos war bekannt als Scharfmacher gegen die Juden.
Uns hat Gott die Fähigkeit gegeben das Gute vom Bösen zu unterscheiden. Voraussetzung ist, dass wir das Gute in unserem Herz leben lassen haben. So wird uns sicher eine Äußerung des Chrysostomos damals und heute nichts bewegen.
Wir haben keine Angst vom Bösen, weil wir das Gute im Herzen leben lassen haben welches uns schützt, weil stärker als das Böse ist.
Wir sind heute in der Lage zu wissen, dass durch die Vielfalt von Religiösen Strömungen und die freie Meinungsäußerung der Menschen schwierig ist Gott zu finden. Die wenige Menschen die zugeben Gott gefunden zu haben wissen, dass sie Gottesabstammung haben.
Große Rolle spielt im Leben, das Wissen über das was nach dem Tod kommt. Die meisten Menschen haben Angst über dieses Thema überhaupt zu sprechen, als wäre etwas was nie kommen würde. Und dass nach ihrem Tod eine neue Dimension beginnt. Diese die uns Gott verspricht. Gerade dieses Thema behandeln die Religionen extrem gering. Ist genau es zu vergleichen mit den Pensionen die wir am Ende des Berufslebens erhalten. Wir haben uns finanziell vorgesorgt und der Staat sorgt dann mit der Auszahlung von den Pensionen für uns. Hätten wir keine Vorsorge mit Pensionsbeiträge getroffen, hätten wir in unserem Alter Probleme mit unserem Leben.
Ähnlich ist mit Gott. Haben wir im Leben gerecht gelebt, haben wir vorgesorgt für das Leben nach unser Tod, denn Gott wird für uns nach unser Tod sorgen.
Re: Hauskreis-Miteinander aktuell
von chestnut am 19.04.2026 12:42Re: Impulse
von nusskeks am 19.04.2026 09:59Vorsehung
Wenn wir von Vorsehung sprechen, meinen wir nicht zuerst ein theologisches System, sondern eine Wirklichkeit: Gott handelt. Nicht irgendwann, nicht nur im Großen, sondern jetzt – in allem.
Die Bibel verwendet dieses Wort nicht direkt, aber sie ist von Anfang bis Ende durchzogen von dieser Realität. Gott sieht nicht nur – er sorgt. Er weiß nicht nur – er führt. Was für uns wie ein Nebeneinander von Zufall, Entscheidung und Chaos aussieht, ist in Wahrheit eingebettet in einen Ratschluss, der „von Anfang an das Ende verkündigt" (Jes 46,10).
Dabei ist entscheidend: Vorsehung ist mehr als bloße Souveränität. Gott kann nicht nur alles tun, er tut auch alles zielgerichtet. Seine Herrschaft ist nicht statisch, sondern tätig, nicht mechanisch, sondern persönlich. Man könnte sagen: Vorsehung ist Gottes lebendige, gegenwärtige Regierung seiner Schöpfung, durch die er alles erhält, lenkt und zu seinem Ziel bringt.
Das umfasst das Große und das Kleine. Jesus spricht davon, dass kein Sperling zur Erde fällt ohne den Vater und dass selbst die Haare unseres Hauptes gezählt sind (Mt 10,29–30). Das ist keine poetische Übertreibung. Es ist eine Einladung, die Welt anders zu sehen: nicht als ein in sich geschlossenes System, sondern als eine von Gott durchwirkte Wirklichkeit.
Genau hier beginnt aber auch die Spannung. Denn dieselbe Bibel, die sagt, dass Gott alles lenkt, zeigt uns eine Welt voller Leid, Schuld und Dunkelheit. Joseph wird verkauft. Hiob verliert alles. Christus wird gekreuzigt. Und doch sagt die Schrift nicht: Gott hat das nur zugelassen, weil er es nicht verhindern konnte. Sie geht weiter: „Ihr gedachtet es böse zu machen; Gott aber gedachte es gut zu machen" (1Mo 50,20).
Das ist schwer. Es bleibt in gewisser Weise eine „sperrige Wahrheit". Aber genau hier liegt die Tiefe der Vorsehung: Gott ist so souverän, dass selbst das Böse ihn nicht aus seinem Plan drängen kann. Und zugleich so heilig, dass er selbst niemals Urheber der Sünde wird.
Der Mittelpunkt dieser Vorsehung ist das Kreuz. Dort sehen wir am klarsten, was Vorsehung bedeutet. Menschen handeln aus Hass, Angst und Schuld – und genau darin erfüllt sich „Gottes festgesetzter Ratschluss" (Apg 2,23; 1. Petrus 1,19–20). Das größte Unrecht wird zum größten Heil. Nicht trotz, sondern durch Gottes Handeln.
Und damit wird Vorsehung persönlich. Es geht nicht nur um Weltgeschichte, sondern um dich. Wenn Gott seinen eigenen Sohn nicht verschont hat, dann ist nichts in deinem Leben außerhalb seiner Hand. Nichts ist zufällig, nichts bedeutungslos. Auch das, was du nicht verstehst, steht nicht neben Gott, sondern unter seiner Herrschaft.
Das Ziel dieser Vorsehung ist nicht zuerst unser bequemes Leben, sondern Gottes Herrlichkeit – und gerade darin unser Heil. Denn wir sind dafür geschaffen, ihn zu erkennen, ihm zu vertrauen und in ihm zur Ruhe zu kommen.
Vielleicht kann man es so sagen: Vorsehung bedeutet nicht, dass wir alles erklären können. Aber sie bedeutet, dass wir allem vertrauen dürfen.
Hoditai, Mensch des Weges
One of Israel
Re: Tageslese (31) Keinem von uns ist Gott fern. Apg 17,27
von Burgen am 19.04.2026 09:12
2.Sonntag nach Ostern Miserikordias Domini
(Die Erde ist voll der Güte des HERRN. Psalm 33,5 - von 1-11)
.........................................................................................
Christus spricht:
Ich bin der gute Hirte.
Meine Schafe hören meine Stimme,
und ich erkenne sie und sie folgen mir;
und ich gebe ihnen das ewige Leben. Johannes 10,11a.27-28a
Wochenlied: 274 Der Herr ist mein getreuer Hirt ... oder
358 Es kennt der Herr die Seinen und hat sie stets gekannt
Ev: Johannes 10,11-16 (27-30)
Pr/Ep: 1.Petrus 2,21b-25
AT: Hesekiel 34,1-2 (3-9) 10-16.31
Psalm 75 Verdirb nicht = Ein prophetischer Psalm
in dessen Mittelpunkt Gottes gerechtes Gericht steht
und mit einem Eröffnungslob beginnt ,...
Auch Psalm 33 von oben beginnt mit einem Aufruf :
Jubelt, ihr Gerechten, über den HERRN;
zu den Aufrichtigen passt Lobgesang,
V5 Er liebt Gerechtigkeit und Recht; die Erde ist voll der Gnade des HERRN.
::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::
LOSUNG des Tages:
Ich will das Verlorene wieder suchen und das Verirte zurückbringen
und das Verwundete verbinden und das Schwache stärken.
Hesekiel 34,16
Ihr irrtet umher wie Schafe, doch jetzt seid ihr zurückgekehrt
zum Hirten, zum Beschützer eurer Seelen. 1.Petrus 2,25
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Re: Unterschied zwischen Judentum und christlicher Lehre...
von Burgen am 18.04.2026 16:43
Hallöchen,
Thalia und Bibelgesellschaft geben einen Überblick , wie es gemeint ist.
NT jüdisch erklärt
Es sind zwei Teile
a) dieses welches Diskussionsgrundlage und Einführung sein kann = für 38 €
b) das ganze Set, Bibel und der Diskussionsbuchteil = 99 €
Denke, diesen ganzen 'Umfang' werden wir wohl nicht gerecht werden und abbilden können.
Einfach deshalb, weil niemand von uns dieses ganz lesen und begreifen wird.
Jedoch finde ich dies nach wie vor wichtig, sich in umfassender Weise, soweit es geht,
sich Wissen dessen, was wahr, ist und sein könnte, anzueignen.
Gerade in einer Zeit in der die allgemeinen Glaubens- und Wissensgrundlagen nicht mehr
allgemein in den einzelnen Menschen durch den Glauben Gottes und Jesus abrufbar ist.
Wir leben ja inzwischen wieder oder immer noch, in einem Umfeld, wo zB die Wiedergeburt
durch den Heiligen Geist mehr oder weniger nicht erlebt wird und somit nicht flächendeckig
verkündet wird.
Ich habe auch schon mal gelesen, dass zumindest der Anspruch des AT der Bibel nicht
durchblickt wird. Eher wie eben einfach nur zur Kenntnis genommen, aber nur die
Glaubensrosinen geglaubt und genutzt werden.
Das ist schade und irgendwie auch wie eine Amputation.
Im Alltag am Gesamt daran zu denken und dranzubleiben ist nicht so einfach.
Und ohne hinlänglich zu 'verstehen' was es mit dem Heiligen Geist aufsichhat,
ist der Glaube Jesus eben nicht vollständig 'umgesetzt' einzuordnen.
Jedenfalls gibt es mehr als nur mit dem logischen Teil zu be- und verarbeiten.
Und deswegen ist es granios, dass es dieses
Buch Teil 1 - Bibel und Teil 2 - Diskussionsteil gibt.
Der Bibelteil verwendet manche Worte anders, als wir es gewohnt sind.
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Re: Raum der Stille und des Gebets
von Merciful am 18.04.2026 12:33Re: Unterschied zwischen Judentum und christlicher Lehre...
von pausenclown am 18.04.2026 09:57Aber in Deutschland gibt es ein paar Konferenzen mit messianischen Juden und Christen, diese kommen meistens aus der Israel freundlichen Ecke.
P.S. Nusskeks, natürlich und Gott sei Dank ist Versöhnung möglich.
Re: Unterschied zwischen Judentum und christlicher Lehre...
von nusskeks am 18.04.2026 09:53Krass. Mir ist völlig unverständlich, wie Herr Chrysostomos auf solche Aussagen kam. Hat er die Schrift denn nicht gelesen? Ich hoffe, er hat Zeit seines Lebens noch Fortschritte gemacht und sich, zumindest innherlich, von solchen Gedanken und Worten distanziert. Spätestens wenn er vor dem Ewigen gestanden ist, wird er darüber erneut nachgedacht haben.
Was Menschen die sich "Christen" nennen, im Laufe der Jahrhunderte so alles gemacht haben, lässt mich ziemlich erschüttert zurück. Da kann man nur hoffen, dass Versöhnung trotzdem irgendwie möglich ist und in dem einen Volk Gottes nicht solch krasse Differenzen fortbestehen. Im Einzellfall scheint es ja, mit messianischen Juden, zu möglich zu sein.
Bei so einigen vermeintlichen Christen habe ich darüberhinaus den Verdacht, diese könnten unter falscher Flagge unterwegs gewesen sein. Ein Schibbolet gibt es da nicht. Ab und an bedauere ich das etwas.
gruß
nk
Hoditai, Mensch des Weges
One of Israel


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