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Pneuma
Gelöschter Benutzer

Re: Wohlstandsevangelium

von Pneuma am 05.02.2022 11:46


Evangelium ist:

ZITIRT:
Evangélium
Aussprache lernen
Substantiv, Neutrum [das]

CHRISTLICHE RELIGION

[ohne Plural] Heilsbotschaft Christi; die Frohe Botschaft von Jesus Christu  

[ohne Plural] Äußerung oder Schrift, an deren Richtigkeit bzw. maßgebenden Charakter

man bedingungslos glaubt und die man als höchste Instanz für das eigene Handeln anerkennt

"was er sagte, war [ein] Evangelium für uns


Wohlstandsevangelium ist zu finden in:

https://de.wikipedia.org/wiki/Wohlstandsevangelium

Liebe Grüße, Pneuma

Antworten Zuletzt bearbeitet am 05.02.2022 12:31.

LinaMa

54, Weiblich

  Neuling

Beiträge: 30

Re: Wohlstandsevangelium

von LinaMa am 05.02.2022 11:11

Hallo.. ich bin neu hier und muss mich noch etwas einfinden.. ich hoffe, meine Antwort zum Thema "Wohlfühlevangelium" ist hier richtig gesetzt..😁
Also, ich finde das Evangelium grundsätzlich zum "wohlfühlen" 🙂 Allerdings wird es leider oft so ausgelegt, dass es zu der eigenen Überzeugung passt.
Die unterschiedlichen christlichen Richtungen sind sehr widersprüchlich in ihrer "Beweislage" und vermitteln den Eindruck, dass die Bibel eine Art Carmeleon ist, welches die Farbe dem Hintergrund (der eigenen Gedanken) anpassen kann. (Nicht selten mit anderen religiösen Überzeugungen vermischt..)So entscheidet jeder für sich, wie er seinen Glauben lebt..
Aber das ist nicht im Sinne Gottes und Christus. Lg

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ma-ba
Gelöschter Benutzer

Re: Wohlstandsevangelium

von ma-ba am 05.02.2022 10:48

Hallo Burgen,
wir leben hier in Westeuropa in einer Wohlstandsgesellschaft, um nicht zu sagen in einer Überflussgesellschaft.
Die Bundeszentrale für politisch Bildung definiert das so:
eine Gesellschaft, die dem überwiegenden Teil der Bevölkerung die Befriedigung materieller Bedürfnisse weit über dem Existenzminimum sowie umfassende Möglichkeiten des Konsums ermöglicht und in der viele auch am »Prestigekonsum« sowie an Luxusgütern teilhaben, während wirtschaftliche und soziale Probleme wie Arbeitslosigkeit oder Armut lediglich als Randgruppenphänomene in Erscheinung treten.


Das ist völlig unabhängig von Religion und Glaube.
Der Begriff Wohlstandsevangelium ist mir lediglich immer wieder in Diskussionen begegnet, in denen die einen Christen anderen Christen das vorwerfen.
Z.B. wird von den einen (Freikirchlern meistens) bemängelt, dass die Landeskirche ein Wohlstandsevangelium predige, weil sie viel zu wenig von der Hölle predige.
Oder innerhalb der Freikirchen wirft man sich teilweise vor, dass die einen ein Wohlstandsevangelium predigen würden (wenn du genug für Gott tust, den Zehnten opferst, die Versammlungen besuchst, missionierst (usw), dann wird dich Gott mit Wohlstand segnen. In diesen Gruppen besteht dann die Gefahr, dass man am materiellen Wohlstand einer Person ablesen möchte, wo Gott segnet und wo nicht.
Diesen Begriff füllt wohl jeder, der ihn verwendet, anders.

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Vergebung, ein zentrales Thema in der Schrift. Was findet ihr dabei wichtig, richtig, schwierig oder einfach, wenn ihr jemandem vergeben wollt.

von geli am 05.02.2022 10:42

Leah: Wie lange biebe ein Richter mit Amt, wenn er begnadigt, obwohl der Angeklagte nichts bereuen will?

Na ja - in unserer heutigen Zeit ist das kein Problem... da hat die Lüge Hochkonjunktur! 

Da werden oft keine juristischen Urteile mehr gefällt, sondern eher politische! Man passt sich der erwünschten Meinung an, um keine Nachteile in Kauf nehmen zu müssen.

Ein gutes Beispiel liefert hierzu die StIKO:
Zuerst konnte sie mit guter Begründung die Impfung für Kinder über 12 Jahren nicht empfehlen. Nachdem dann aber aus Politikerkreisen Druck kam, wollten sie die Sache noch einmal "überarbeiten" und "der Politik etwas entgegen kommen". 
Kurz darauf - in so kurzer Zeit konnten unmöglich neue Erkenntnisse vorliegen - kam die Empfehlung zur Impfung von Kindern über 12 heraus...
Bei Gericht läuft das leider oft genauso.
Das aber nur nebenbei... 

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Leah
Gelöschter Benutzer

Re: Wohlstandsevangelium

von Leah am 05.02.2022 10:30

Burgen und ich sprachen vom Wohlstandsevangelium. Siehe oben. Cleo hat es zitiert.

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Leah
Gelöschter Benutzer

Re: Vergebung, ein zentrales Thema in der Schrift. Was findet ihr dabei wichtig, richtig, schwierig oder einfach, wenn ihr jemandem vergeben wollt.

von Leah am 05.02.2022 10:28

Hallo Geli, 
Ja, das erfahre ich auch gerade. Das nenne ich unheilige Vergebung.
Im Grunde ist es Sünde.
Wie lange biebe ein Richter mit Amt, wenn er begnadigt, obwohl der Angeklagte nichts bereuen will? 
Leah

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Vergebung, ein zentrales Thema in der Schrift. Was findet ihr dabei wichtig, richtig, schwierig oder einfach, wenn ihr jemandem vergeben wollt.

von geli am 05.02.2022 10:22

Leah: als ich vom Deckmäntelchen schrieb,

Oh, das habe ich dann wohl falsch verstanden .
Aber freut mich, dass Dir mein Beitrag dennoch etwas weiter geholfen hat! 

und ein Deckmäntelchen, damit er nicht verzweifelt.

Ich habe das wohl unter dem Eindruck meiner eigenen Erfahrung gelesen.
Meine Erfahrung war nämlich oft die, dass man die Vergebung als "Deckmäntelchen" mißbraucht hat. Bildlich ausgesprochen:
Man "fährt dem anderen über die Füße", denn der muss ja sowieso vergeben.
Man durfte also jederzeit dem anderen über die Füße fahren, hat der was gesagt und die Sache angesprochen, dann wurde ihm vorwurfsvoll gesagt, dass man ja schließlich "aus der Vergebung lebe".
Von Reue war da keine Spur. 
Ich sage dazu: "Man darf jederzeit dem anderen über die Füße fahren, aber "aua" schreien darf man nicht. Man muss dazu freundlich lächeln und vergeben... und darauf warten, wann der nächste kommt und das gleiche macht.

Das war lange Jahre meine Erfahrung, und das ist Missbrauch dund eine falsch verstandene Praxis der Vergebung!Außerdem entsteht dadurch eine heuchlerische Art von Beziehungen.

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Pneuma
Gelöschter Benutzer

Re: Wohlstandsevangelium

von Pneuma am 05.02.2022 10:18




https://www.glaube-community.de/forum/t.79120931-damals_hat_der_wrgeengel_in_der_nacht_alle_erstgeborenen_der_gypter_erschlagen_die_erstgeborenen_israels_aber_am_leben_gelassen.html#79120931

von Pneuma am 04.02.2022 12:21
Hallo Burgen,
eine alte, schreckliche Geschichte und nicht so gut für unsere

Wohlfühlgesellschaft geeignet.

Sinngemäß meinte ich: Wohlfühlgesellschaft -NICHT

Wohlstandsevangelium

Liebe Grüße, Pneuma

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Damals hat der Würgeengel in der Nacht alle Erstgeborenen der Ägypter erschlagen, die Erstgeborenen Israels aber am Leben gelassen.

von geli am 05.02.2022 10:12

Die zehn Plagen gehören vermutlich zu dem Bild des "zornigen, grausamen" Gottes, welches nur so entsteht, wenn man Gott nicht richtig kennt.

Ja, wenn man die Zusammenhänge außer Acht läßt, entsteht so ein Bild. 
Oft wird ja sogar gesagt, dass der Gott des AT ein zorniger, strafender Gott sei, und der Gott des NT ein Gott der Liebe.
Aber wie gesagt - so ein Bild entsteht nur, wenn  man die Zusammenhänge nicht kennt.
Gott ist derselbe sowohl im AT als auch im NT.

"Der Lohn der Sünde ist der Tod" - das zieht sich durch die ganze Bibel. Der Tod ist die Strafe für die Sünde. 
Gott ist ein Gott der Liebe, aber weil er auch gerecht ist, muß der das Böse bestrafen. 
Das sehen wir im AT deutlicher als im NT, denn dort (also im NT) ist es "vollbracht", die Strafe wurde bezahlt.
An dem, was wir im AT lesen, wie Gott z.B. auch den Pharao und sein Volk bestraft, indem er die Erstgeburt tötet, daran sehen wir, vovor uns Jesus - wenn wir ihn annehmen und ihm glauben - bewahrt hat!

Gottes Zorn und seine Liebe - wir haben die Wahl, was wir in unserem Leben erfahren wollen.
Über den Ungläubigen bleibt auch im NT der Zorn Gottes, während diejenigen, die glauben, Gottes Liebe erfahren können.

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Wohlstandsevangelium

von Burgen am 05.02.2022 09:59



Hallo ma-ba, ja das stimmt. Habe auch daran gedacht. 

Wir hier in Deutschland sind jedoch zum Teil noch "Nachfahren" der Pietisten. 

Und viele Errungenschaften, die wir noch haben und für selbstverständlich halten, sind Folgen des aufrechten Christentum von damals. Daher leben wir jetzt in dem, was unsere Mütter und Väter durch ihren Glauben und ihrem Verständnis der Glaubensausführung errungen haben. 

Könige, Soldaten usw. waren damals zumeist gläubige Menschen. 
Und je liberaler die Regierungen und andere Verantwortliche wurden, und auch mehr Humanismus ins Leben der Menschen kam, verwandelte sich die wirtschaftlichen Errungenschaften, wie Geld sammeln usw. schleichend von Gott weg. 

Alles wird somit selbstverständlicher. 
Die Bibel spricht da eine andere Sprache, und wird eben auch von Kanzeln gepredigt. 
Je nachdem, mit welchem Herzen von dort in die Ohren gesprochen wird und welchem Ohr die Hörer hören, hört es sich als Wohlstandsevangelium an. Und das will ein aufrechter, sündenbewusster Mensch nicht hören. 

Aber - 
was auch schon mal mitgeteilt wurde, gibt es auch Prediger, die solange auf die wöchentliche Geldsammlung beharren, bis die Leute den sogenannten Klingelbeutel füllen ... Und manch einer hat sich von dem Geld dann auch bereichert. 


Jedoch grundsätzlich will Gott nicht, dass ein Mensch "auf dem Zahnfleisch" durchs Leben lebt. 
Unser Wohlstand ist in Gott, wenn wir als Christ mit und in IHM sind. 

Und dann kommt es auf die Früchte des Glaubens an und nicht auf große Gebäude, Pelzmäntel, Rennräder, Autos und Klamotten usw. Salomo war der damals reichste und wohlhabende Mensch auf Erden. Zunächst. Doch dann kam er zu dem Schluss: Alles ist eitel --- 



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