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Theophilus

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Beiträge: 162

Was ist Erlösung und Rettung?

von Theophilus am 20.10.2020 01:13

Ich glaube für die Menschen, die Jesus Christus als ihren Herrn angenommen haben, die Jesus Christus ihren Erlöser und Retter nennen, ist es wichtig, einmal darüber nachzudenken, was Erlösung denn wirklich bedeutet.

Und zwar, weil von diesem Kernpunkt aus sich alles heilig ergibt.

Es gibt soviele Themen, die in christlichen Kreisen immer wieder aufkommen und dann einfach nur gemäß der jeweiligen Konfession hastig festgelegt werden, ohne fürs Herzen beantwortet zu sein. Und wirkliche Probleme mit sich bringen können.

Ich habe oft Tränen, Ratlosigkeit, Wut und dergleichen in christlichem Umfeld miterleben müssen deswegen. Eine dieser Fragen ist, um einmal ein Beispiel zu nennen: "Habe ich Heilsgewissheit?"

Eine andere ist z.B. die Art der richtigen Taufe und warum das so sein soll(te).

Wenn aber die Frage der Erlösung und was Rettung ist klarer geworden ist, nicht nur in oberflächlicher Weise, dann ist auch das Christenleben insgesamt und im Alltag klarer.

Die meisten Christen, meiner bisherigen Erfahrung nach, haben da Vorstellungen die sind nicht biblisch, sondern diffus.

Jesus Christus sagt, daß Erlösung Einheit mit Ihm selber, dem lebensspenden Geist, ist. Sodaß, Christus in uns ist. Und der Vater in uns ist, weil der Vater in Christus ist, und Christus in uns ist.

Hier schon fallen viele Christen vom Pferd. Sie denken etwa, nur ein Teil der Fülle Gottes sei in uns. Aber die Bibel sagt, die ganze Fülle Gottes ist in uns.

Viele Christen sagen, Erlösung ist erst nach dem Tod. Sie machen den Tod zum Tor ins Paradies.

Aber die Bibel sagt, Erlösung ist jetzt: Wenn Christus in mir lebt.

Paulus drückt es so aus: "Ich lebe aber; doch nun nicht ich, sondern Christus lebt in mir." – Gal 2, 20

Was meint Ihr dazu?

Lohnt es sich, einmal über "Erlösung" genauer nachzudenken? 

Jesaja 35,6 dann wird der Lahme springen wie ein Hirsch und die Zunge des Stummen lobsingen; denn es werden Wasser in der Wüste hervorbrechen und Ströme in der Einöde

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Die Hölle im Alten Testament?

von geli am 19.10.2020 21:27

Ich hab einfach mal im Lexikon nachgeschaut - das Ganze finde ich etwas undurchsichtig.

Im AT wird das Wort mit hebr. "scheol" übersetzt im NT mit "hadaes" oder "gehenna". 

Da heißt es dann: "Scheol" und "hadaes" meinen nicht den endgütligen Strafort, der in Off. 20.14 und 15 "feuriger Pfuhl" heißt, sondern das Totenreich, die Unterwelt."

Dieses "Totenreich" wird im AT als ein Raum in den Tiefen der Erde dargestellt (Hiob 7,9, 33, 24; Ps. 63,10, Jes. 14,15; Hes. 32,18). 
Die Rotte Korah fährt hinunter in die "Unterwelt" (4. Mose 16,30 und 33), und Samuel sagt, er sei "heraufgebracht" worden  (1. Sam. 28,15).

Auch das NT spricht ja davon, dass Christus in die "unteren Örter der Erde" hinabgefahren sei (Eph. 4,9). 

Aber der Begriff "scheol" wird auch unterschiedlich im AT gebraucht:

Er kann auch manchmal auch nur "Grab" bedeuten, oder es besteht keine klare Grenze zum Begriff "Totenreich". 

Das Totenreich wird im AT beschrieben:

Es gibt weder Werk, Kunst, Vernunft oder Weisheit, die Toten schweigen und werden Gott nicht loben. Der Scheol ist ein Ort des Dunkels, der Verhüllung, des Halblebens, aber das Bewußtsein ist anscheinend nicht aufgehoben.

Wobei ich aber gerade an Jes. 14, ab Vers 9 denke - da wird das Totenreich so beschrieben, dass es "erzittert", dass die "Könige der Völker von ihren Thronen aufstehen und sprechen... - Kapitel 14 ist ein sehr interessantes Kapitel.
Die Toten schweigen an dieser Stelle nicht, wie an anderer Stelle beschrieben. Aber vielleicht ist dort mit "schweigen" gemeint, dass die Gottlosen, um die es sich dort im Totenreich handelt, "schweigen" - in dem Sinn, dass sie Gott nicht loben.

Interessant ist:
Im Totenreich befinden sich Gottlose 4. Mose 16,33; Hiob 24,19; Ps. 9,18; 49,15) ebenso wie auch die Gerechten (Jes. 38,10; 57,2), die aber auf Gottes Hilfe und ein neues Leben warten (1. Sam. 2,6; Ps. 16,10; 49,16; und Dan. 12,13).

Zu Daniel der ja ein "Gerechter" war, sagt Gott:
"Du aber, Daniel, geh hin, bis das Ende kommt, und ruhe, bis du auferstehst zu deinem Erbteil am Ende der Tage!"

Ja, im AT war die Gewißheit der Auferstehung und des ewigen Lebens noch relativ "verdunkelt", es gibt nur einige wenige Stellen, wo das schon "durchschimmert".

Spontan fällt mir dazu Hiob ein, er sagt:

Aber ich weiß, dass mein Erlöser lebt, und als der letzte wird er über dem Staub sich erheben. 
Und ist meine Haut noch so zerschlagen und mein Fleisch dahingeschwunden, so werde ich doch Gott sehen. Ich selbst werde ihn sehen, meine Augen werden ihn schauen und kein Fremder. Danach sehnt sich mein Herz in meiner Brust." - Hiob 19,25-27

Hier steht bei mir eine Anmerkung:
"mein Erlöser", d. h. hier: Gott als Anwalt, der sich zu meiner Verteidigung und Erlösung erhebt. - Luther übersetzte Vers 25 und 26: "Ich weiß, dass mein Erlöser lebet, und er wird mich hernach aus der Erden aufwecken. Und werde darnach mit dieser meiner Haut umgeben werden und werde in meinem Fleisch Gott sehen."

Es gibt aber noch andere Stellen, die vom "Erlöser" sprechen - relativ deutlich wird es in Hos. 13,14 ausgedrückt:

"Aber ich will sie aus dem Totenreich erlösen und vom Tode erretten. Tod, ich will dir ein Gift sein; Totenreich, ich will dir eine Pest sein; Rache kenne ich nicht mehr."

Da klingt auch an, was Paulus schreibt: "Tod, wo ist dein Stachel...".

Aber Du hast ja gefragt, woher die Leute um Jesus wußten, was er mit "Hölle" meint...  Ich denke, sie wußten vom Totenreich, sie wußten schattenhaft etwas von einer Erlösung und von Auferstehung, und sie wußten auch, dass nur der "Gerechte" von diesem Totenreich, dem "hadaes", eine Erlösung und eine Auferstehung zu erwarten hatte.

Von daher ist ja eigentlich - ohne dass es explizit so da steht - die Vorstellung gegeben, dass die Ungerechten in diesem Totenreich gefangen bleiben würden. So haben sie - so denke ich es mir - dieses Totenreich, das der Aufenthaltsort für die Ungläubigen, die Ungerechten war, mit "Hölle" (die laut Jesus ja "ewig" ist, gleichgesetzt. Und Jesus hat ja auch in der Regel etwas zu dem Thema erklärt.

Dass das Totenreich sozusagen verschiedene "Abteilungen" für Gerechte und Ungerechte hatte, kann man ja gut aus der Geschichte mit dem armen Lazarus und dem reichen Mann sehen. 

Ich weiß nicht, ob Dir das bei der Beantwortung Deiner Fragen weiterhilft?  

Hier habe ich noch einige Bibelstellen nachgeschlagen:

1. Sam. 2,6: "Der Herr tötet und macht lebendig, führt hinab zu den Toten und wieder herauf.

Psalm 49,16: "Aber Gott wird mich erlösen aus des Todes Gewalt; denn er nimmt mich auf."

4. Mose 16,33: "Und sie (die Rotte Korah) fuhren lebendig zu den Toten hinunter..."

1. Sam. 28,15: "Samuel sprach zu Saul: Warum hast du meine Ruhe gestört, dass du mich heraufsteigen lässest?"


Antworten Zuletzt bearbeitet am 19.10.2020 21:29.

pray

62, Weiblich

  tragende Säule

Beiträge: 1011

Re: Die Hölle im Alten Testament?

von pray am 19.10.2020 20:24

Sternenreiterin schrieb: Es ist nicht die nicht die einzige Stelle im NT, die von einem Ort der Qual spricht.


Ja, das stimmt. Deswegen wollte ich ja wissen, woher die Leute früher vom AT her was über die Hölle wissen konnten und suchte eine Erklärung aus dem AT, auf denen sie ihr Verständnis aufbauen konnten, wenn Jesus von der Hölle sprach.

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Sklaverei - warum wurde sie abgeschafft | Sollen Frauen in der Gemeinde schweigen?

von geli am 19.10.2020 19:41

Ich weiß nur den Namen, den sie als kath. Schwester hatte: Schwester Florida. Wie gesagt, sie hat mir diese Verse geschenkt und sie lebt schon ein paar Jahre nicht mehr.

Ich habe Dir ein Bild von dem Vers über WhatsApp geschickt 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 19.10.2020 19:42.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Sklaverei - warum wurde sie abgeschafft | Sollen Frauen in der Gemeinde schweigen?

von Burgen am 19.10.2020 19:24


Liebe Geli,  das ist ein wunderbares Wort der Schwester. Bitte füge doch noch
den Namen der Schwester als Quellenangabe hinzu. Dieser Vers ist wert, Verbreitung zu finden, zunächst für  m i c h  natürlich. 
Danke schonmal.

Gruß von Burgen


Antworten Zuletzt bearbeitet am 19.10.2020 19:25.

geli
Gelöschter Benutzer

Re: Sklaverei - warum wurde sie abgeschafft | Sollen Frauen in der Gemeinde schweigen?

von geli am 19.10.2020 18:58

geli: Natürlich schreibe ich jetzt nichts inhaltliches rein, aber was mir zu Denken gab war ihr Feedback am Ende, nämlich, dass es ihr gut tat, dass ich zuhörte und zu ihr stehe und ihr gegenüer positive Worte hatte. Und ich denke, dafür braucht man keinen Seelsorger, dafür braucht man Freunde.

Aber ist das nicht auch Seelsorge - dass wir uns untereinander zuhören, miteinander beten, und Zeit füreinander nehmen? 
Meine Erfahrung ist, dass mir Menschen, die das getan haben, am meisten geholfen haben und ich dabei ein Stück weit "heil" geworden bin.

Wir hatten früher, wo ich in der ambulanten Altenpflege gearbeitet hatte, zwei Nonnen, die ebenfalls hier ihren Dienst taten.
Eine davon konnte wunderbar schreiben - und zu Weihnachten schenkte sie mir einige Blätter mit von ihr geschriebenen Versen.

Einen dieser Verse habe ich mir golden eingerahmt, der hängt heute noch bei mir an der Wand (die beiden Schwestern sind mittlerweile schon lange gestorben):

"Die wichtigste Stunde ist immer die Gegenwart,
der bedeutendste Mensch immer der, der dir gegenübersteht - 
und das notwendigste Werk ist immer die Liebe."


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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Tageslesung (10) Denn Gott hat den Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab. Jeder, der an ihn glaubt, wird nich

von Burgen am 19.10.2020 08:26



Der HERR macht die Gefangenen frei. __ Psalm 146,7  

Wenn euch nun der Sohn frei macht, so seid ihr wirklich frei. __ Johannes 8,36 


Kl: 2.Mose 15,22-27 
Bl: Jeremia 17,5-13 


Darum kommen wir und bitten: Rette was im Kerker ist, bis am Kreuz, da du gelitten, alle Welt sich hat vereint. 
Sieh der Völker Elend an, brich dem Wort des Lichts die Bahn ! 
(BG: Johann Christoph Blumhardt) 

*** 
Gerade denke ich anhand der heutigen Lesung, was alles das Wort "Gefangenschaft" und "frei" sein bedeutet . 
Und es stellt sich eben auch die Frage danach, inwieweit jeder Mensch, sei er religiös, ungläubig, einfach nur ein 
lebender Mensch, mit und ohne Jesus - also zur Braut Christi gehörend, gefangen oder frei. 

Zunächst ist sicherlich die Gefangenschaft durch Fremdkönige gemeint. 
Die Menschen wurden verschleppt usw.; ihnen wurde die Würde und ihr Besitz genommen. 
Heutzutage "verschleppen" sich viele Menschen freiwillig - zu Wasser und zu Lande. 

Erst Jesus gibt uns wahre Freiheit. Freiheit wovon? 
Im Sprachlichen Schlüsel von Eberhard Nestle/Rienecker stehen nur folgende zwei deutsche Worte: 
Joh 8,36: seinsmäßig, in Wahrheit. // Wenn euch nun der Sohn frei macht, so seid ihr wirklich frei // 

Dieser Vers steht im Zusammenhang von V31ff in der Auseinandersetzung von: Jesus und Abraham 
31 Jesus sagte zu den Menschen, die nun an ihn glaubten: "Wenn ihr euch nach meinen Worten richtet, seid ihr wirklich 
meine Jünger. 
32 Ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen." 
33 "Aber wir sind doch Nachkommen Abrahams", sagten sie //Wir sagen vielleicht: wir sind doch getauft, gehören zur Familie// 
"Wir sind nie Sklaven von irgendjemand gewesen. Warum redest du dann von >frei machen<? Was meinst du damit?"  


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Sternenreit...
Gelöschter Benutzer

Re: Die Hölle im Alten Testament?

von Sternenreiterin am 19.10.2020 08:05

Dörte hat die Geschichte im NT mit Lazarus auch erwähnt, das hatte ich übersehen. Sogar ausführlicher.

Und mir fällt in ihrem Beitrag auf, dass an der Stelle von einer Kluft gesprochen wird und niemand mehr auf die andere Seite kommen kann.

Das klingt bereits sehr endgültig, wäre das vergleichbar mit einem Übergangsreich aus dem man noch herauskommen kann (geläutert wird "lange genug" wie es manche glauben) dann würde es da stehen.

Aufbewahrt schrieb jemand bis zum Tag des Gerichts, das passt da dann besser als die Annahme es gäbe nach dem Tod noch ein "Entrinnen" für die die dort gelandet sind.

LG
Sternenreiterin 

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Sternenreit...
Gelöschter Benutzer

Re: Die Hölle im Alten Testament?

von Sternenreiterin am 19.10.2020 08:00

Ergänzend dazu, dass pray schreibt es gäbe nur im Hiob einen Ort der Qual:

"der wird vom Wein des Zorns Gottes trinken, der lauter eingeschenkt ist in seines Zornes Kelch, und wird gequält werden mit Feuer und Schwefel vor den heiligen Engeln und vor dem Lamm; 11 und der Rauch ihrer Qual wird aufsteigen von Ewigkeit zu Ewigkeit; und sie haben keine Ruhe Tag und Nacht, die das Tier haben angebetet und sein Bild, und so jemand hat das Malzeichen seines Namens angenommen"

Offenbarung 14, ab Vers 10 spricht auch davon.

Es ist nicht die nicht die einzige Stelle im NT, die von einem Ort der Qual spricht.

Die Geschichte vom armen Mann Lazarus iin Abrahams Schoß in Bezug auf den Himmel als angenehmem Ort auf der einen und dem "Ort der Qual" auf der anderen Seite - eine Trennung in der der arme Mann dann getröstet und der reiche Mann der ihn hat vor seiner Türschwelle verhungern lassen mit Feuer gequält wird - ich weiß gerade nicht wo sie steht - ist ebenfalls nur ein weiteres Beispiel dafür, dass die Bibel an mehreren Stellen von einer "Hölle" im Sinne einer ewigen Qual spricht).

Sternenreiterin

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Merciful

54, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2383

Re: Raum der Stille und des Gebets

von Merciful am 18.10.2020 19:53

Von David.
Lobe den HERRN, meine Seele,
und alles, was in mir ist, seinen heiligen Namen.
Lobe den HERRN, meine Seele,
und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat.
Der all deine Schuld vergibt
und alle deine Krankheiten heilt,
der dein Leben aus der Grube erlöst,
der dich krönt mit Gnade und Erbarmen,
der dich mit Gutem sättigt dein Leben lang.
Dem Adler gleich erneuert sich deine Jugend.
 
(Psalm 103, 1-5; Zürcher Bibel 2007)
 
Merciful

Antworten Zuletzt bearbeitet am 18.10.2020 19:55.
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